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40000 Berufsmusiker als Opfer der Technik arbeitslos!

„Kann mechanische Musik und Musik-Übertragung die lebendige Musik vollständig ersetzen? Nein! Niemals!

Vieles hat sich seitdem geändert, die Ängste und damit verbundenen Probleme allerdings sind nicht unähnlich, wenn man den heute über Ähnliches Klagenden glauben darf. Heute hingegen klagt eher die Industrie, die genau hiervon damals profitierte und ein neues Zeitalter für die Verbreitung von Musik einläutete. Daran hat man sich heute gewöhnt. Und wer gibt schon gerne das her, woran er sich so gemütlich gewöhnt hat? Damals war die Musik-Industrie das Arschloch, zu dem sie heute am liebsten das Netz und die damit neu entstandenen Vertriebswege machen möchte. Gestört hat sie das damals wenig.

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(von Moppelkotzer, via Neumusik)

3 Kommentare

  1. sommteck18. Oktober 2013 um 02:02

    Anstatt mit dem Zeiten- und Technikwandel mitzugehen wird halt immer erst einmal gejammert. Ja – als die Todesstrafe abgeschafft wurde, standen die Henker plötzlich auch erst einmal arbeitslos auf der Strasse.

  2. Captain Correction19. Oktober 2013 um 04:39

    Radio killed The blasmusiker-star

  3. Puuh19. Oktober 2013 um 04:39

    Naja, ich verstehe auch heute noch den Frust eines damals lebenden Berufsmusikers, der erleben musste, dass seine Tätigkeit vom Veranstalter gewinnbringender durch einen Disc Jockey ersetzt werden konnte. Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte dokumentiert aus meiner Sicht ein Interview mit dem Betreiber des Independent Jazz Labels ‚ACT‘, Siggi Loch, zum Thema ‚Die Musikindustrie muss bescheidener werden‘ recht gut: http://www.fr-online.de/musik/interview-mit-siggi-loch-zum-70–geburtstag—die-musikindustrie-muss-bescheidener-werden-,1473348,4534182.html.

    Sch**ss Jazz? Na, dann checkt mal ‚Nubium Swimtrip‘ von Tonbruket. Oder ‚Baboon Moon‘ von Nils Petter Molvær. Oder ‚Moving‘ von Bugge Wesseltoft. Oder auch nicht… ;)

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