Ich habe noch nie so eine perfekt klingende Symbiose aus Dubstep und Ambient gehört. Zumindest nicht so passgenau über eine Dreiviertelstunde und von einem Produzenten. Phaeleh tauchte auch hin und wieder in den Mixen von Solitude auf und hat jetzt ein gleichnamiges Album draußen, dass er komplett für die Soundcloud gemixt hat. Warum auch immer.
Das Teil könnte es locker zum Mix des Jahres schaffen. Ich fliege hier gerade durch die Hütte, freu mich wie Bolle und frage mich tatsächlich, ob ich so was nahezu makelloses überhaupt schon mal gehört habe. Das ist Kopfkinomusik per excellence.
Asa fiel mir in letzter Zeit immer wieder bei den Ambient Dubstep Mixen von Solitude auf und ich habe eben mal ein wenig nach dem Mann im Netz gesucht. Siehe da, er hat vor einiger Zeit schon einen Podcast für 54Music Dub gemixt, der zu großen Teilen aus eigenen Produktionen besteht und von “ganz sanft in den Arm nehmen” bis “in den Arsch treten” alles dabei hat. Mit jeder Menge Soul. Geiles Ding, dieser Mix.
Ich bin übrigens immer wieder erstaunt, wie viel diese Leute produzieren, ohne es dann zu veröffentlichen. Akema wäre da auch ein gutes Beispiel für.
Dieser Mix macht mir den Abend und weil ich den jetzt schnell lauter machen will, zitiere ich mal eben aus der Cloud.
On the first day of Fall, Duffstep is bringing us back to the deep, the spacey, the atmospheric, and the groovy. Don’t be confused by the name, Duffstep is not trying to make up yet another new sub-genre, he is simply getting to the very soul of the rave sound. And trust us, he has done it more than once in the mix. This one is for the head. Lights down, sub up, and space out…
Den noch mal extra: Lights down, sub up, and space out… Ich geh’ schon mal vor.
Balam Acab – See Birds (Moon)
Eliphino – Let Me Love You Forever
Machinedrum – Carry The Weight
Duffstep – More Lies
Duffstep – Know you
George Fitzgerald – Weakness
Pariah – Railroad
Duffstep – Together
Duffstep – Close
Lone – Pineapple Crush
Falty DL – My Friends Will Always Stay
Aslope – Close
NuBirth – Anytime
Wer hier schon ein wenig länger mitliest, weiß, dass ich musikalisch durchaus Grenzen kenne, über die mein Geschmack einfach nicht drüber klettern kann. Einiges davon steckt in diesem wirklich bunten Mix von Chris Air. Beatles, Depeche Mode, Dire Straits… So was kommt mir nicht in die Kiste. Aber: Genau diese Mischung macht dieses fantastischen Mix aus, zumal richtig viel drin steckt, was ich ohne jegliches Zögern unterschreiben würde.
Das sind drei durch und durch wunderbare Stunden am Sonntagabend vor dem Kamin, am Schreibtisch, mit einer Flasche (rotem) Wein und/oder am Lagerfeuer mit einem Joint, habe ich mir sagen lassen. Und wie lange ich Pink Floyd nicht mehr gehört habe.
Manche Mails, die ich so täglich bekomme erfreuen mein Herzchen doch. So wie diese von Chris eben, in der dieser Mix steckte.
(Direktlink, Downloaden müsst ihr den auf der Cloud, das ist mir zu heiß bei der Tracklist.)
Tracklist:
01 loscil – endless falls
02 pink floyd – shine on you crazy diamond
03 global communications – 14 31
04 blind pilot – 3 rounds and a sound
05 aphex twin – blue calx
06 tindersticks – a night in
07 bohren und der club of gore – von schnäbeln
08 kings of convenience – boat behind
09 the orb – sticky end
10 blind pilot – paint or pollen
11 global communications – 0 54
12 the beatles – come together
13 biosphere – green reflections
14 pink floyd – wish you were here
15 the soggy bottom boys – i am a man of constant sorrow
16 air – all i need
17 biosphere – miniature rock dwellers
18 emiliana torrini – today has been okay
19 johnny cash – personal jesus
20 biosphere – as the sun kissed the horizon
21 biosphere – poa alpina
22 tindersticks – another night in
23 biosphere – moistened & dried
24 kristofer aström – you don’t know how good you are
25 biosphere – mestigoth
26 massive attack – better things
27 Johann johannsson – melodia 3
28 kings of convenience – i don’t know what i can save you from
29 biosphere – fast atoms escape
30 gary jules – mad world
31 blind pilot – the story i heard
32 biosphere – the things i tell you
33 depeche mode – waiting for the night
34 sam jackson & robert deniro – beaumont’s lament
35 everything but the girl – single
36 tori amos – i can’t see new york
37 dire straits – brothers in arms
38 tindersticks – until the morning comes
39 david sylvan – the healing place
40 aphex twin – z twig
41 biosphere – too fragile to walk on
Hab’s eben erst angemacht, aber wenn dieser Mix hier auch nur annähernd das hält, was die Playlist zu versprechen weiß, kann er gar nicht im geringsten schlecht sein. Weil ich sage ja immer wieder: Ambiente Soundgefilde werden unterbewertet. DJ DarkHawk – Sueños.
Tracklist:
01. Mount Kimbie – Ode To Bear
02. The Flashbulb – Parkways
03. Saturday Index – Act of Creation
04. Boards of Canada – In a Beautiful Place Out in the Country
05. Tipper – No Dice
06. Boards of Canada – Olson
07. Brothomstates – Mdrmx
08. Luis Junior – Colache (Sometimes Mix)
09. Black Dog Productions – Merck
10. Röyksopp – The Drug
11. Carl Craig – A Wonderful Life
12. Biosphere – Katedra Botaniki
13. Silicone Soul – 3am (Ghost Mood Mix)
14. Monolake – Plumbicon (Rebreather Mix)
15. Murcof – Mapa
16. Clubroot – Cherubs Cry
17. Burial – Gutted
18. Khonnor – Cantelopps
19. Jon Hopkins – Lost In Thought
20. Modeselektor – Art & Cash (SBTRKT Remix)
21. Efdemin – Acid Bells (Martyn’s Bittersweet Mix)
22. ID
23. Skream – Perferated
24. Fennesz – Haru
25. Sasha – Coma (Slam Soma Coma Mix)
26. Joe Goddard – Apple Bobbing (Four Tet Remix)
27. Martin Buttrich – You’ve got that Vibe
28. M83 – You Appearing
29. Moby – God Moving Over The Face Of The Waters (Heat Version)
Okay, klingt nicht annähernd nach einem Orchester, aber immerhin lässt genau dieser Umstand noch Platz nach oben. Besonders niedlich finde ich, dass sich die vier die von ihnen simulierten Instrumente auf die Brust geschrieben haben – man wees det ja sonst och ja nich. Fehlt noch der “Schlagzeuger”.
Max klebte mir das Teil heute auf Facebook auf meine Wandzeitung. Nach dem Hören, dachte ich “geiles Ding”, und “bringste nachher noch”. Jetzt habe ich mich da so durch geklickt und finde rein gar nichts Näheres dazu, vermute aber, dass Robyn von THESE ARE MY THOUGHTS da irgendwie mit drin hängt, worauf nicht nur sein Name, sondern auch der Sound schließen lässt.
Tracklist:
01 Clubroot – Solar Flares (Lo Dubs)
02 Breakage – Open Up (Digital Soundboy)
03 Mala – Mountain Dread March (DMZ)
04 Kode 9 – 9 Samurai (Soul Jazz)
05 Mala – Eyez (DMZ)
06 Matty G – 50.000 Watts (Loefah Remix) (Argon)
07 Triage & The Bassist – Smoke One (Terminal Dusk)
08 Distance – Traffic (Planet µ)
09 Dub Child – Mount Zion (Protocol X Remix) (Storming Productions)
10 D-Formed & Matt Green – Incision Vision VIP (Base.Corrupt)
11 DZ & Roksteady – Forward (Black Acre)
12 TRG – Time Is Now (Immerse)
13 Skream & Cluekid – Sandsnake (Goth Trad Remix) (Disfigured Dubz)
14 Current Value – Corridor (Subtrakt)
15 SPL – A Storm In My Heart (Hollow Point)
Manche Dinge sind so naheliegend, dass man sich fragen muss, warum nicht irgendwer schon vorher darauf gekommen ist. “Warum nicht einfach mal einen Ambient-Mix von Honigpumper Thomas Fehlmann machen lassen?” wäre so etwas. Die Macher von Plasmoduim Radio kamen jetzt darauf und haben Herrn Fehlmann einen grandiosen Mix machen lassen. Damit kann der Sonntagabend in die Nacht übergehen.
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Tracklist:
RAYMOND SCOTT (manhattan research inc collection)
ERALDO BERNOCCI/THOMAS FEHLMANN (manual)
KLF (chill out)
PSI/ANTHONY ROTHER (flowing fehlmann rmx)
FFWD (FFWD)
Thomas Fehlmann – Untitled
THE ORB – OOPA (baghdad batteries)
THE ORB – TRAUMVOGEL (okie dokie)
THOMAS FEHLMANN – ATLAS (honigpumpe)
THE ORB – FALKENBRÜCK (okie dokie)
THE FIELD – KAPPSTA (popambient 2007)
VON OSWALD / FEHLMANN – schizophrenia
WOLFGANG VOIGT – M:1:5 37:26 (popambient)
THE ORB (okie dokie)
THOMAS FEHLMANN – T.R.N.T.T.F. (honigpumpe)
THOMAS FEHLMANN – DU FEHLST MIR (visions of blah)
…and many little bits inbetween
TheSilverDubber hat mal wieder ein Musikstück mit Filmaufnahmen zusammengebracht, die besser zueinander nicht passen könnten. Schwermütigen, fast düsteren Ambient zu einem Amateurvideo aus Tschernobyl im Jahre 2005.
Audite hat sich die Produktionen und Remixe Marek Hemmans vorgenommen und damit diesen durchaus Sonntagmorgenafterhour-fähigen Mix zusammengebraten. Schönes Ding für die Arschwackel-Fraktion. Ich mach’ dann mal lauter.
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Tracklist:
01: Marek Hemmann – Compass [Freude am Tanzen]
02: Marek Hemmann – NTMYT [Freude am Tanzen]
03: Marek Hemmann – Tagoma [Freude am Tanzen]
04: Gunnar Stiller – Manau Madness (Marek Hemman RMX) [Voltage Musique]
05: Marek Hemmann – Inessa [Freude am Tanzen]
06: Marek Hemmann ft. Fabian Reichelt – Right [Freude am Tanzen]
07: Nicone – Everything So Clear (Marek Hemman RMX) [Supdub]
08: Marek Hemmann – Junoka [Freude am Tanzen]
09: Marek Hemmann – Gemini [Freude am Tanzen]
10: Oliver Koletzki & Fran – Arrow And Bow (Marek Hemman RMX) [Absurd]
11: Marek Hemmann ft. Fabian Reichelt – Left [Freude am Tanzen]
12: Marek Hemmann – Yvette [Freude am Tanzen]
13: Klartraum – Passion (Marek Hemman RMX) [Absurd]
14: Marek Hemmann – Alias [Freude am Tanzen]
15: Marek Hemmann – Rashomon [Freude am Tanzen]
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Tracklist:
01. Super Numeri – Leisure Lakes
02. The Dragons – Food For My Soul
03. Kid Koala – A Night At The Nufonia
04. The Slew – 100%
05. cLOUDDEAD – The Velvet Ant
06. Wagon Christ – Musipal
07. Jaga Jazzist – Animal Chin
08. Diplo – Big Lost
09. The Clifford Gilberto Rhythm Combination – Soulbath
10. Super Numeri – Track 09
11. The Poets of Rhythm – Plus Plus
12. Flanger – Full On Scientist
13. Infinite Livez Vs Stade – (^_^)zzZ
14. Homelife – Harder
15. Loka – Meet Dad
16. Chocolate Weasel – Zen Method
17. Fog – Pneumonia
18. Treva Whateva – Dangerous Disco (The Director’s Cut)
19. Daedelus – Welcome Home
20. Sixtoo – Sidewinders
Der Name ist Programm. Die Playlist! Vergesst Rammstein da drin, der Rest. Uha!
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Tracklist:
01. Benga – Crunked Up (Original Mix)
02. Squarepusher – My Red Hot Car
03. Mr. Projectile – Love Here (Bassnectar Remix)
04. Bondage Fairies – Heman (Der Tante Renate Remix)
05. UltraBlack – Bear Trap (Excision Remix)
06. Rammstein – Links 2-3-4 (Clawfinger Geradeaux Remix)
07. Pendulum – Showdown (Excision Remix)
08. Das Ich – Reflex
09. The Prodigy – Break & Enter
10. AFX – Untitled (Elephant Song)
11. The Shapeshifter – Injected
12. Marita Schreck – Full Metal Jacket
13. Tommi Stumpff – Massaker
14. Break – Thin Ice
15. End.user – Interruption 4
16. Otto Von Schirach – Romance In The Club Feat. Liquido
17. Psilodump – The Trumis
18. Cause4Concern – Future Shock
19. Point B – Headland
20. Einstürzende Neubauten – Alles wieder offen
21. Bulletproof – Snake Chamber
22. Milanese vs. Virus Syndicate – Deadman Walking
23. DJ Hidden – As She Laughed
Weil heute Freitag ist und ich es Freitag gerne deep mag, weil Till von Sein eigentlich sowieso immer geht und weil er immer den Soul im House hat. Toller Mix!
Was man machen kann, wenn man mehr als nur ein Video zu einem Lied machen möchte, zeigt hier Martyn, der sich einfach drei Songs seines Albums “Great Lengths” nimmt, Pausen einfügt und einen Kurzfilm damit vertont. Schöne Idee, auch wenn mir die ersten 2:30 min gereicht hätten, ich liebe diese Melodie von “Bridge”.
Weil hier beides zusammenkommt: Sony Music heute und Rio Reiser, der, wie ich zugeben muss, nicht sonderlich oft geblockt wird. Wahrscheinlich auch weil er dazu leider nichts mehr sagen kann. Aber es passt trotzdem wie Topf auf Deckel, Arsch auf Eimer.
“Was würde Rio sagen?”, wenn es ihn betreffen würde?
Mein Song gegen die Sperrung von Videos auf Youtube. Sorry Sony Entertainment, Ihr seid die Prügelknaben, auch wenn das nicht allein Eure Schuld ist – so oder so baut Ihr genug Scheiß, um mal eine aufs Dach zu kriegen! Low-Fi-Demoaufnahme zuhause mit dem Zoom H2. Kapo im dritten Bund.
Und weil ich gerade in Stimmung bin, Seatchmo tritt Ärsche. Wie ich ihn kenne, tut er das strictly digital. Also auch gleich mit in ihren, Herr Baxter.
(Harold Moores Recordstore in Soho, London, August 2010, Direktlink, via Hardformat)
2010, ich habe mich das letzte Mal wirklich aktiv und motiviert vor drei Jahren um diese Debatte geschert, ich dachte das Thema sei durch und hatte hier dann noch mal was zum Thema mp3´s und die “Haptik”. Das war’s für mich zum Thema, dachte ich, Ende Jelände, dachte ich, bis der von mir hoch geschätzte Marko Fürstenberg eben auf Facebook ein Statement vom alten Mann DJ-Urgestein Blake Baxter dropte, welches mich tiersich aufregte:
DJ is Short for Disc jockey Vinyl Disc Hell…even CD Con-pack Disc…your still pitchin and touchin tweekin….it’s not Vinyl but its closer to a dj set then a laptop BUT…There’s no software or Mp3 wave file in the word DJ! lol…A musician plays music a DJ plays VINYL……and some guys just stair at a computer screen and play stuff Haha lol….Don’t get it twisted Screen Heads
WHAT!
Kurz zur Erklärung: ich habe während der 90er über 1000 Vinyls gekauft, mit denen ich mal mehr, mal weniger regelmäßig auflegte. Ich habe es geliebt, weil es damals eben die Möglichkeit war, aufzulegen. Als dann endlich die CD-Player wirklich mixbar wurden, bin ich dankend auf CDs umgestiegen. Weil es zu dem Zeitpunkt eben die Möglichkeit war aufzulegen. Heute lege ich strikt digital auf. Wenn es sein muss auch mit Timecode-Vinyls oder Timecode-CDs, am liebsten aber spiele ich heute mit einem Controller. Weil es eben für mich heute die Möglichkeit ist aufzulegen.
Im Grunde genommen ist es mir egal, wer heute womit was auf seine Plattenteller legt und durch die Boxen nach draußen ballert – mich interessiert daran ausschließlich das, was bei mir als Ergebnis dann ankommt. Fertig! Das kann ein großartiges Set von Vinyl ebenso wie eins ausgehend von MP3s sein. Es kann aber eben auch sein, dass beide völlig grottig sind, weil derjenige der es spielt einfach nicht in der Lage dazu ist, ein gutes Set zu machen, denn nur darum geht es mir, wenn ich mir einen DJ anhöre.
Wie es beim Hip Hop, Punk, Rock Indie, Funk, Soul oder sonst ist, ist mir auch egal, denn es geht hier darum, dass diese Aussagen wie die obige von DJs gemacht werden, die Techno als solchen groß gemacht haben, also ausgerechnet von jenen, die vor 30 Jahren den technologischen Fortschritt in Musik packten und das dann später als Kulturrevolution feierten, augerechnet jene, die in den Augen “echter” Musiker Frevel an der Kunst der Musik begangen und sich dann (ganz zu Recht) kollektiv einen darauf runterholten, ausgerechnet jene, die das Musizieren gänzlich in die Hände von Maschinen legten, ausgerechnet diejenigen verdammen heute das, was ihnen erst all das ermöglichte? Konservativ, spießig und fast schon lächerlich, wenn mich einer fragt. Die Angst um die eigene doch lange so gemütliche und auch erträgliche Stellung als Elite. Erinnert ein wenig an die Musikindustrie!
Wenn des DJs Vinyl also einen Stellenwert unter den selbigen bekommt, wie die Kirche im Mittelalter ihrerseits ihn für Bücher bestimmte. Man hat da was, was man unbedingt festzuhalten versucht, damit andere nicht auch davon profitieren können.
Genau jene allerdings nehmen auch die heute immer wieder neuen technischen Fortschritte im Produktionsbereich gerne an und nutzen sie. Entgegen ihrer Einstellung zum Handwerk des Auflegens. Sie tauschen ihre Studio-Pulte gerne gegen Logic oder Ableton ein und spielen live eben nur mit einem Rechner und diversen Controllern. Dieses Verhalten bewegt sich irgendwo zwischen Inkonsequenz und Verlogenheit.
Ich habe gelernt, wie man ein 24er Pult verkabelt, habe TR 808 nebst TB 303 und uralten Samplern programmiert und habe es geliebt, weil die Möglichkeit und so. Damals. Heute bin ich froh darüber, dass ich all das nicht mehr machen muss um Musik zu produzieren, denn gemessen an den heutigen Möglichkeiten, die mir mein Book mit meinem Controller und meinem Hardware Bandecho geben, war das ein einziger Albtraum.
Das stellt auch die Frage, wo bei den Vinyl-Fundis die Konsequenz bleibt, Reason und den ganzen digitalen Krempel gegen ein 12/4er Pult und jede Menge Hardware einzutauschen, die dann nicht mehr als Handgepäck durchgeht? Machen die nämlich nicht, außer Villalobos, aber der ist von Natur aus Freak.
Die digitalen Möglichkeiten heute sind ein Segen; sowohl im Produktions- als auch im DJ-Bereich und MP3-Mixing ist quasi die Demokratisierung des Deejayings.
vinyl+ tries to expand timecode vinyl, usually used for digital djing, with visual and interactive elements. This is accomplished by sending the turntables rotational speed and needle position to a processing sketch.
This sketch then generates corresponding visual output on the surface of the vinyl itself. Various scenarios for this kind of setup have been developed. The goal is to merge them into one beautiful strange interactive record.
So. Dubstep ist durch, Bergfest ist immer noch. Was also machen wir? Richtig: Roots-Reggae der Güteklasse 1A. Von Wackie’s.
Der japanische Reggae-Sammler Tetsu-San hatte vor einer ganzen Weile schon einen Wackie’s Mix gemacht, den Meatskull im letzten Sommer hier hatte und den ich immer noch regelmäßig höre. Mittwochs und so, ihr versteht.
Jetzt legt er nach und haut Wackie’s Mix II raus, der in keinster Weise nach “Volume II” klingt.
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