Beck’s Live im E-Werk Berlin – mit Bloc Party, C2C und Kid Simius

Ich mag ja Bier nicht sonderlich, aber ich kenne das E-Werk noch von damals (ha!) und habe wohl mehr Stunden darin verbracht, als einige der jungen Hüpfer das heute im Berghain tun. Außerdem habe ich eine ganz dolle Schwäche für Bloc Party. Die begleiteten mich mal durch eine ganz ganz schwere Zeit, und ich las mal ein ganzen Buch zu nur einem Song von denen: “So here we are“. Vielleicht, womöglich sogar einer der besten Songs, die je auch der Feder von Kele Okereke kamen. Und wirklich, ich las dieses ganze Buch komplett nur im Repeat-Modus mit diesem einem Song. Ich weiß, dass das manche komisch finden, aber macht das mal: lest mal ein ganzen Buch mit nur einem Song im Kopf. Die determinierende Wirkung von beidem zueinander ist unfassbar tief. Du wirst nie mehr den Song hören, ohne in der gelesenen Geschichte zu versinken, du wirst niemals über dieses Buch reden können, ohne diesen Song in der Birne zu haben. Denn wenn irgendwelche Synapse in der selbigen auch nur einen Sinn haben, dann den, sich unter genau diesen Umständen so dermaßen zu verknoten, das man diese Knoten mit in sein Grab nehmen wird; Punkt. Genau hier wird das so sein.

Aber darum geht es eigentlich gar nicht. Es geht schon um Bloc Party und um das E-Werk (was eine ganze andere Geschichte wäre). Und es geht um Bier, um Bier von Beck’s. Die nämlich holten am 17. November Bloc Party ins Berliner E-Werk, was ich aus Gründen seit 1997 nie wieder betreten habe und es wohl auch nie wieder tun werde. Auch nicht, wenn Bloc Party da spielen. Das liegt weniger am Bier und noch weniger an Bloc Party, die ich schon unheimlich gerne mal live sehen wollen würde, und wäre es nur für diesen einen Song – ich bring mir auch das Buch mit.

Neben Bloc Party waren C2C und Kid Simius am E-Werken und haben sicher alles gegeben, um dem geneigten Gast eine auf die Mütze zu geben. Hier ein sehr kuhles 360° Video, das den Abend zusammen fast und Bloc Party beim Schaffen zeigt. Und genau so was würde ich mir perspektivisch dann auch mal für Live-Streams von Konzerten wünschen. So mit 360° Panorama Cam und 320 k/bits auf dem Ohr. Das wäre doch mal was.


(Direktlink)

[Hinweis: Beck's hat dafür Geld bezahlt, dass dieser Artikel hier erscheint. Beck's hat darauf inhaltlich keinerlei redaktionellen Einfluss. Und manchmal, wenn der Wein alle ist, trinke ich auch Bier. Manchmal dieses. So wie ihr.]

Kommentare: 12

  1. Mike 14. Dezember 2012 at 18:47  zitieren  antworten

    Sponsored Posts beim Kraftfuttermischwerk? Au Backe. Es geht eben doch alles vor die Corporate-Hunde. Und Beck’s schmeckt nach gestrecktem Gras. So.

  2. Ungebeten 14. Dezember 2012 at 20:09  zitieren  antworten

    So transparent und distanziert lasse ich mir gesponsorte Posts gefallen.

  3. Rene 14. Dezember 2012 at 20:22  zitieren  antworten

    Wollt grad auch sagen: Solang das gekennzeichnet ist und vorallem noch so toll (Wie Ronny halt manchmal so schreibt^^) geschrieben ist, passt das.

  4. Maddin 15. Dezember 2012 at 00:45  zitieren  antworten

    Sehe das genauso wie Rene. Zumal die Tatsache, dass der Post gesponsort ist, ohne den Hinweis aufgrund Ronnys gewohnt locker-ehrlicher Schreibe vermutlich kaum jemandem aufgefallen wäre. Finds sehr ehrlich, dass Ronny dazu steht und den Hinweis mit anfügt. Gibt sicherlich Viele, die nich die Eier haben einen solchen zu platzieren, und einfach hoffen, dass die Leser nix merken.

  5. Markus 15. Dezember 2012 at 11:16  zitieren  antworten

    Ob gesponsert oder nicht ist doch wirklich egal, ich finde den Artikel auch schön geschrieben. Allerdings steht da, dass Beck’s Bloc Party am 17. Dezember ins E-Werk holt. Das ganze war aber schon am 17. November, von diesem Abend stammen auch die 360 Grad aufnahmen. Ich hatte das Glück und hab eine Karte für die Show gewonnen und fand Bloc Party super.

  6. r0byn 15. Dezember 2012 at 12:11  zitieren  antworten

    kriegst du jetzt immer noch dein geld obwohl der post einen monat zu spaet kommt?! :D

  7. Juggernaut Music 15. Dezember 2012 at

    Marko Fürstenberg – morning deep techno set for ya…

    Actually I was just testing out some parameters on the player, while listening at the same time to this set that SoundCloud thought I would like. I will concede: SoundCloud was bang on. So I’m really trying hard to embrace the new SoundCloud. To …

  8. abyss 15. Dezember 2012 at 13:19  zitieren  antworten

    Ist ja ok mit der Kennzeichnung, aber letztlich irritiert das umso mehr.

    Wenn es die Veröffentlichung und die Künstler wert sind brauchts auch keine Rechtfertigung dafür.

    Bezahlt oder nicht.

    Oder gehts eben doch auch um Bier, um Bier von Beck’s.

    Schade.

  9. glamorama 15. Dezember 2012 at 16:00  zitieren  antworten

    Hach ja … damals im E-Werk hätte sich wohl kaum einer von uns träumen lassen, dass der Laden eines Tages zur Nobel-Location für Werbe-Events herhalten muss. Da tanze ich dann doch lieber im Berghain – als alter Hüpfer zwischen jungen Hüpfern.

    Warum das so ist, habe ich hier aufgeschrieben:
    http://tinyurl.com/diezeitmaschine

  10. achim 15. Dezember 2012 at 17:35  zitieren  antworten

    falsches datum, falsches bier; keine antwort des autors, kein adventskalender bis hierher. meine these: der blog wurde gehackt, von aggressiven weinschorle-lobby.isten (wahrscheinlich aus den staaten). ich drück ronny die daumen, dass er den fehler findet. mach sie fertig!!!

  11. Ronny 15. Dezember 2012 at 18:26  zitieren  antworten

    Alles falsch. Super, dass das erste Advertorial gleich mal alles falsch macht. Aber man wächst ja an seinen Aufgaben. Oder so. ;)

    Und das es hier Advertorials gibt, darüber diskutiere ich gar nicht, ich habe mir das gut überlegt und irgendwie ist mir auch egal, was Leute davon halten. Ist ja meins hier.

  12. Steff 15. Dezember 2012 at 22:25  zitieren  antworten

    Interessant auf jeden Fall. Ich will auch gar nicht diskutieren – mach was Du für richtig hältst. Aber weil Du und Deine Projekte mir irgendwie am Herzen liegen, meine ungebetene Meinung: Advertorials beschädigen definitiv das Medium – ob Radio, Zeitung oder Blog. Den schleichenden Verlust der Glaubwürdigkeit kann eigentlich kein Kunde bezahlen. [Hinweis: Ich verdiene ungefähr 20 % meines Einkommens mit der Produktion von Advertorials für diverse Printmedien.]

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