Berliner Polizisten bei der Arbeit

Wenn man sieht, wie vier Leute auf einen losgehen und auch dann nicht von ihm ablassen, wenn er schon am Boden liegt, würde man – davon gehe ich jetzt mal aus – die Polente rufen. Doof nur, wenn die schon vor Ort ist und von genau ihr die Gewalt ausgeht. Gestern geschehen am Görlitzer Park.

Interessant daran finde ich, dass dort so etwas wie Zivilcourage aufkommt. Aber wem nützt die schon, wenn sich diese der Polizei widmet.

Die Pressemitteilung der Polizei Berlin zu dem Vorfall liest sich übrigens so.

Bei Angriffen aus einer Gruppe von etwa 60 Personen heraus wurden gestern Nachmittag sechs Polizisten verletzt. Gegen 17.45 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zum Görlitzer Park, da zu diesem Zeitpunkt etwa 20 Personen in eine Schlägerei verwickelt waren. Im Park eingetroffen, sahen die Beamten einen 25-jährigen verletzten Mann, der am Ohr stark blutete. Bei der nun folgenden Sachverhaltsklärung mischten sich zunächst mehrere Personen, die kurz zuvor an einer Demonstration von Neukölln nach Kreuzberg teilgenommen hatten, lautstark in die Ermittlungen der Beamten ein. Darüber hinaus stellte sich ein 22-jähriger Mann den Beamten in den Weg und störte sie bei der Sachverhaltsaufklärung. Nachdem die Polizisten ihn vergeblich des Platzes verwiesen hatten und die Behinderungen anhielten, zog ein Beamter den Störenfried zur Seite, woraufhin sich eine Personengruppe von bis zu 60 Personen in das Geschehen einmischte und die Einsatzbeamten attackierte. Aus der Gruppe heraus wurden zwei Fahrräder gegen die Beamten geschleudert, wodurch ein Polizist eine Kopfverletzung erlitt, die später in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Mit Unterstützung weiterer hinzugerufener Polizisten wurde die Personengruppe abgedrängt und zwei Männer im Alter von 32 und 46 Jahren sowie eine 33-jährige Frau festgenommen. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und schweren Landfriedensbruchs ermittelt. Insgesamt sechs Beamte wurden bei den Angriffen verletzt.

Klingt erstmal alles nachvollziehbar, nur das Video dieses Vorfalls gibt einen ganz anderen Einblick, als das, was da an Pressemitteilung zusammengeschrieben wurde. Die Polizei, Freund und Helfer.


(Direktlink, via Metronaut)

[Update] Nachdem das Video nun doch einen nicht unerheblichen Kreis durchs Internet gefahren ist, hat sich die Polizei Berlin wohl gedacht, dass die erste Pressemitteilung vielleicht dann doch nicht ganz reichen würde und gerade eine zweite zu dem Vorfall nachgeschoben.

Nach der Veröffentlichung eines Videos im Internet, auf dem die Festnahme eines 22-jährigen Mannes am Görlitzer Park zu sehen ist, möchte die Polizei Berlin folgende Ergänzungen bekanntgeben:
Das veröffentlichte Video zeigt nur einen Ausschnitt der Ereignisse vom vergangenen Samstag, 5. Juli 2014. Vorausgegangen war ein Polizeieinsatz anlässlich einer Schlägerei am Görlitzer Park, bei der ein 25-jähriger Mann schwer am Ohr verletzt worden war. Die alarmierten Polizisten kümmerten sich zunächst um den Verletzten und alarmierten die Berliner Feuerwehr. In der weiteren Folge nahmen die Beamten die Personalien des jungen Mannes auf und versuchten nun, den Sachverhalt aufzuklären und die Täter der gefährlichen Körperverletzung zu ermitteln. Hierbei wurden die Polizisten hartnäckig gestört. Der in dem Video zu sehende Mann, ein 22-Jähriger, behinderte die Beamten mehrfach bei ihrer Arbeit und verhinderte, dass die Beteiligten der Schlägerei ermittelt werden. Der Abgebildete erhielt nun einen Platzverweis, dem er nicht nachkam, so dass er weggeführt werden musste. Nachdem sich der Einsatzbeamte nun dem mittlerweile im Rettungswagen sitzenden Verletzten zugewandt hatte, ging der 22-Jährige erneut auf die Beamten zu. Hier beginnt die Videoaufnahme.
Ein Polizist wollte die Personalien des jungen Mannes feststellen, um ihm dann einen so genannten qualifizierten Platzverweis auszusprechen. Hier widersetzte sich der auf dem Video zu sehende Mann und versuchte sich zu entfernen, so dass er von den Einsatzbeamten festgehalten werden musste und zu Boden gebracht wurde. Der Mann versuchte sich der Personalienfeststellung zu entziehen, indem er sich auf seine Arme legte und damit verhinderte, dass die Beamten ihn zur Identitätsfeststellung zu einem Polizeifahrzeug führen konnten.

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Kommentare: 123

  1. Mat 6. Juli 2014 at 19:46

    Keine schönen Bilder, allerdings fände ich es auch sehr interessant wie es überhaupt dazu kam, dass die Beamten so drastisch reagieren. Dieser Teil wurde leider (gekonnt) weggeschnitten… unter gewissen Umständen ist das „festsetzen“ einer Person durchaus gerechtfertigt. Ob dies der Fall war wird leider durch das Video nicht klar.

    Unter der Annahme, dass sie berechtigten Anlass hatten den Mann festzusetzen (falls der Polizeibericht stimmt hatten sie den) haben die Beamten wiederum auch nicht die Möglichkeit jemandem seinen Widerstand gegen die Staatsgewalt durchgehen zu lassen – da hätte er sich einfach nur festnehmen lassen müssen dann wäre auch keine Gewalt notwendig.

    Unter der Annahme, dass sie KEINEN berechtigten Anlass hatten den Mann festzusetzen erübrigt sich das alles, weil dann wird im Prinzip jede Folgehandlung ungerechtfertigt und übertrieben.

  2. haegg 6. Juli 2014 at 20:08

    @Mat: Polizei ist für Festnahmen zuständig und nicht für die Vollstreckung von Bestrafung vor Ort durch massive Schmerzen. Die haben Möglichkeiten, jemanden kampfunfähig festzuhalten und festzunehmen, es gibt keinen Grund für diese BULLEN, ihm beinahe das Bein am Pfosten zu brechen und ihn mit dem Knie auf den Hinterkopf auf’s Straßenpflaster zu drücken.
    Solche Vorkommnisse sieht man IMMER wieder bei Zusammenstößen, dabei ist erst einmal die Berechtigung zur Festnahme völlig irrelevant. Jemanden der festgehalten wird mit Tritten und gezielten Schlägen zu attakieren, dafür haben diese Drecksäcke keine Berechtigung!

  3. Bernd 6. Juli 2014 at 20:35

    Genau deswegen bin ich froh, kein Polizist zu sein.
    Es reicht als Verdächtiger scheinbar, zu strampeln und laut zu brüllen, dass eine Menge ankommt, sich mit dem Verdächtigen solidarisiert und die Polizisten stört. Einfach, weil „1312“ und Polizisten nie recht haben.

  4. Michael Klein 6. Juli 2014 at 20:46

    @Mat! Unser Land ist schon einmal wegen kritkloser Obrigkeitslgäubigkeit in den Abgrund geraten, und wie man an Ihnen sieht, hat sich das bis heute nicht geändert! Der Obrigkeit, zu der auch die Polizei gehört, wird ohne Wenn und Aber Glauben geschenkt! Der Satz „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“, ist heute noch gültig, sogar gültiger denn je!

  5. Eddie Poole 6. Juli 2014 at 21:01

    Mat,

    Das war keine Festnahme, sondern eine Misshandlung. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Ganz gleich, was da vorausgegangen sein könnte; da lässt sich ausschweifend drüber spekulieren.

  6. Tim K 6. Juli 2014 at 21:19

    „Darüber hinaus stellte sich ein 22-jähriger Mann den Beamten in den Weg und störte sie bei der Sachverhaltsaufklärung. Nachdem die Polizisten ihn vergeblich des Platzes verwiesen hatten und die Behinderungen anhielten, zog ein Beamter den Störenfried zur Seite, woraufhin sich eine Personengruppe von bis zu 60 Personen in das Geschehen einmischte und die Einsatzbeamten attackierte.“

    Polizeiarbeit behindern, nicht auf Platzverweis reagieren, sich nicht ausweisen und dann noch Widerstand gegen die Festnahme.
    Die Polizei hat hier alles richtig gemacht in meinen Augen.

    Gruß

  7. Uli.S 6. Juli 2014 at 21:21

    Manche Bullen unterscheiden sich halt von den Verbrechern nur dadurch, dass sie eine Dienstmarke haben.

  8. Mic 6. Juli 2014 at 21:24

    Ja aber wie von Mat eingeleitet worden ist, fehlt ein Teil der Story /Vorgeschichte und bestimmte Teile im Video. Selbst wenn die Festnahme etc. nicht gerechtfertigt war, führt eine Zuwiedersetzung gegen 3-4 Beamte unweigerliche zu einer Eskalation…. ich weiß nicht ob man dabei seien Position stärkt :/ Mein Eindruck ist, das der Festgenommene und andere Beteiligte jetzt Ihren Situation maximal verschlechtert haben. Und da die Frage für was? Das die Leute ringsrum aktive geworden sind wo die Sache definitiv in die Falsche Richtung ging, finde ich hingegen richtig gut.

  9. Ähem 6. Juli 2014 at 21:39

    Wer bei ’nem von vier Schränken fixierten Typen, der mindestens zwei gezielte Kniestöße und einen Faustschlag in die Nieren bekommt, nicht die zweifelhafte Verhältnismäßigkeit erkennt und sogar vom Stören der Polizei spricht, fordert auch Todesstrafe für Kinderf… oh warte. Ich meine natürlich: dem ist einfach nicht zu helfen.

  10. Karl 6. Juli 2014 at 22:08

    wenn er davor einen gekillt hat, wäre die Polizei dann auch zu hart vorgegangen? Keiner kennt die Vorgeschichte also sollte man nicht Urteilen. Bei den Bildern würde ich auch gern die Polizei verprügelt sehen, die Bilder sind aber eben nur die halbe Wahrheit.

  11. Alexander 6. Juli 2014 at 22:12

    Das Video gibt einen ganz anderen Einblick als die Pressemitteilung? Das sehe ich nicht so. Ich sehe nur, dass jemand festgehalten wird, der sich dagegen wehrt. Und wie in vorherigen Kommentaren schon zu lesen war, ist die Ursache im Video nicht erkennbar.

  12. Felix 6. Juli 2014 at 22:26

    Live gesehen. Ne Stunde vorher war die Demo für die Flüchtlinge vorüber. Vll hochgeheizt. Es war im Gegensatz zu dem was hier die letzten Tage aufgrund der Gerhardt-Hauptmann-Schule abging leider noch „sanft“. Ich bin schockiert.

    Anscheinend ging es aber tatsächlich um etwas anderes, sie haben irgendwelche Personen im Park danach gesucht in 20er Grüppchen. Dieser verprügelte mischte sich nur ein, nicht schlimm.
    Bloß das er nichtmal ansatzweise die Möglichkeit hatte den Ausweis zu zeigen…

    Wenn sich Anwohnerinitiativen gegen Polizeigewalt finden, sollte man sich ernsthaft gedanken machen….

  13. MKzero 6. Juli 2014 at 22:43

    Ich kann nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.. Wenn man sieht, wie die Polizei den jungen Mann da mit dem Kopf auf den Bordstein drückt, kommen einem eher Bilder aus Filmen wie American History X in den Kopf.

    Da ist es eigentlich schade, dass die Umstehenden Menschen ihre Überzahl nicht ausgenutzt haben, um die Polizisten auf Polizei-Art zu „deeskalieren“… Nicht das ich für Gewalt wäre, doch die „Guten“ lernen es ja offensichtlich nicht. Das ist dann wie mit Katzen. Die muss man halt auch manchmal erst ein paar mal mit der Nase in die eigene Pisse drücken, bis sie das mit dem Katzenklo lernen.

  14. Klaus Berbel 6. Juli 2014 at 22:44

    moin,
    wie habt ihr euch den erzogen, die hier von Eigenschuld und Weggeschnitten reden? Das einzige sachliche Argumet pro Latefka ist, scheiße ausgebildet für das was sie machen sollen und das wiederlegt sich selbst im Video. Das gesehene mit der Pressemitteilung vergleichen und dann noch auf weggeschnittenes zu pochen ist dumm… Video gesehen? PM gelesen? Nachdem die Polizisten ihn vergeblich des Platzes verwiesen hatten und die Behinderungen anhielten, zog ein Beamter den Störenfried zur Seite…falscher Fehler? ich sag nur das Video ist nen Fake oder wie soll ich das sonst in die Pressemitteilung einbauen die, denke ich mal, schon die Anglageschrift mit Zeugenaussagen ist; falls jemand den Fall weiter begleitet! … bähhhhhhhh

  15. ich 6. Juli 2014 at 22:55

    „Keine schönen Bilder, allerdings fände ich es auch sehr interessant wie es überhaupt dazu kam, dass die Beamten so drastisch reagieren.“ zu viel von dem beschlagnamten kokain genascht?

  16. Robert 6. Juli 2014 at 23:00

    Hier sieht man mal wieder wie eine Menge von Passanten die Stimmung hochheizen kann. Die Person wollte sich nicht ausweisen, also wurde sie für eine Überprüfung festgesetzt. Hat erheblichen Wiederstand geleistet.. Bis dahin nix spannendes. Euch ist ja wohl klar das die Polizei eine Festnahme nicht abbricht, weil sich die Person wehrt?! Durch dass unbedachte Einmischen der Anwesenden ist dann auch noch alles eskaliert. Der Typ hätte auch einfach seinen Ausweis zeigen können oder die „Festnahme“ akzeptieren können. Selbst Schuld..

  17. Fuzzy 6. Juli 2014 at 23:10

    Karl,

    Wenn der Typ jemanden gekillt hätte oder eine andere erhebliche Straftat begangen hätte, hätten die den am Anfang nicht nach dem Ausweis gefragt.

  18. bock 6. Juli 2014 at 23:12

    ich versuch ja immer das gute zu sehen, aber sowas geht gar nich…
    und das ist auch nicht nur in berlin so.. auch hier in bremen oder in anderen städten..
    irgendwie scheint sich im kopf der beamten immer noch die prämisse festgesetzt zu haben, dass sie die dinge einfach so tun können, wie es ihnen beigebracht wurde.. auf der anderen seite steht aber die art und weise.. komplett fehlende sensiblisierung und komplett entglittene situation.. ziemlich peinlich…
    und irgendwann wird es mal genau wegen solcher szenen komplett eskalieren noch bevor die verstärkung da is…und dann rüsten „beide seiten“ auf und wir haben zustände wie in den staaten..

  19. Christan 6. Juli 2014 at 23:15

    Warum schaut man ein 20:15 Film von Anfang an und nicht von der Mitte,
    richtig weil man nix mit bekommt und zusammenhänge nicht richtig versteht. So auch dieser Film hier.

    Was war daran bitte brutal? Den Anfang haben wir nicht mit bekommen, genauso zwischen drin als es wieder Randale gab.

    Zwischen zeitlich kam ein Fahrrad auf die Polizisten geflogen wären diese auf dem Boden saßen und den zappelnden Passanten ruhig stellen wollten. Das ist wohl kaum gerecht.

    In der USA wären alle getasert wurden und dann schön ins Gefängnis gesperrt.
    Wieso nicht auch hier? -> Weil die Polizei NICHTS darf, vor allem jetzt bei solchen sinnlosen Mittschnitten.

  20. EinBuerger 6. Juli 2014 at 23:23

    Wer zickt wird ge………..beten ein wenig zu gehorchen :p
    Mehr Respekt vor der polizei und alles wär gut, schau dir andere Länder an, da sagt ein Polizist was und gut ist, nicht wie in diesem Mädchenstaat…also ruhe, dramatisieren ohne Ende ist peinlich und zeigt nur blinde, dumme wut

  21. Markus 6. Juli 2014 at 23:32

    Unabhängig von der Tatsache, wie angespannt die Lage gewesen ist, so ist das Vorgehen der Polizisten, vor allem des Beamten in dem weißen Hemd und desjenigen, der das Bein am Pfosten abknickt, viel zu aggressiv. Die Polizei soll zwar für Recht und Ordnung sorgen, dennoch sollte Ihnen hin und wieder klar gemacht werden, dass sie FÜR den Menschen da sind. Jemanden festsetzen sollte anders aussehen. Was nun genau der ausschlaggebende Punkt für das Verhalten gewesen ist, kann man aus dem Video nicht erkennen und sollte deswegen nicht unter irgendwelchen Spekulationen fingiert hervorgerufen werden.

  22. haegg 6. Juli 2014 at 23:50

    Klaus Berbel,

    Es ist völlig SCHEIß EGAL was der Typ gemacht hat oder hätte lieber machen sollen, es gibt keinen Grund, auf einen fixierten mit 4 mann einzuprügeln, im das Gesicht auf den Stein zu pressen und ihm den Fuß mit dem Pfosten zu verbiegen.
    Selbst wenn die alles Recht der Welt gehabt hätten ihn fest zu nehmen: NICHT SO!

  23. kat 7. Juli 2014 at 00:15

    ganz ehrlich, das bein am pfosten brechen? so ein quatsch. ich tue mir jeden tag beim sport mehr weh. natürlich sieht man nicht, was vorher passiert ist, aber wer seinen ausweis nicht zeigen will und nicht „kooperiert“, wenn er von bullen angesprochen wird, darf sich auch nicht wundern. don’t play in the kitchen if you can’t stand the heat. wozu haben wir die herren in blau-grün denn, wenn sie keine ansagen machen dürfen? hier wurde keine massive gewalt ausgeübt. so ein rumgeheule. wenn die bullen hier massive gewalt hätten ausüben wollen, hätte unsere freundliche rotnase hier sich nämlich ziemlich schnell gar nicht mehr bewegen können.
    außerdem, kommt mal runter, alle die ihr höchst empört diesen beitrag geteilt habt. berlin ist so über-liberal. 50 meter weiter vom „tatort“ entfernt wird – aus vielerlei gründe toleriert – quasi offen grass vertickt.

  24. Akula 7. Juli 2014 at 00:36

    Was ich hier nur erkenne, Rechtsverstöße der Polizei in Masse. Als die Behelmten aufkreuzen sehe ich schon wieder keine einzigen Nummern hinten drauf. Und die Taktik nachdem Verstärkung eintrifft? Polizisten die nicht wissen, was sie tun sollen, außer in massive Drohstellung zu gehen. Das Schlimmste annehmen und die Situation weiter anheizen anstatt zu deeskalieren.

    Aber die schlimmste Szene an sich ist wirklich der Hammer. Da wird der junge Mann, den ich glaube ich sogar kenne, volle Kanne mit dem Kopf und Gesicht auf die Bordsteinkante gepresst und auch mehrmals massiv an seinen Haaren gezogen. Die Beamten jung, auch hier völlig überfordert, überreizt, miserabel ausgebildet und massiv gewalttätig. Und das, obwohl hier noch eine Frau dabei ist, die überhaupt keine Empathie besitzt, mal die Partnerin des „Täters“ zu besänftigen. Sie hat sich massiv Mitschuldig an der Eskalation gemacht. Im Grunde sollte man alle die Beamten aus dem ersten Teil des Videos auf die Straße setzen – sie sind für den modernen bürgernahen Polizeidienst untragbar. Aber solange wir noch unfähige alte Granden im Apparat sitzen haben, die solche Polizeimeldungen wie oben heraus geben und abnicken, ihre Kollegen massiv stützen, zu null Selbstkritik fähig sind, wird sich auch nichts ändern. In dem gesamten Saftladen müsste schlichtweg mal richtig aufgeräumt werden. Hört sich schön an, ist wohl aber doch ein eher gesellschaftlich langsamer Prozess. Wie auch immer. Was die Polizei nicht schafft, müssen dann eben andere erledigen.

    Und noch kurz zum Fall zurück. Wenn man schlichtweg auf diesen überfallartigen Unsinn des massiven Festhaltens verzichtet hätte, dann wäre der Einsatz nicht so derart gescheitert. Ein weiterer Indiz für das Versagen der Beamten. Verhältnismäßigkeit! Das entscheidenden Wort. Aber dazu braucht es wohl ein IQ. Ich weiß manchmal nicht, ob der im Polizeidienst benötigt wird.

  25. leolas 7. Juli 2014 at 00:41

    Ouhman!

    Das is echt so unglaublich krass! -.-

    Man könnte sich auch einfach mal an Anweisungen der Polizei halten! Und ihr Respekt zollen!

    Die Beamten haben nun mal das recht zu jeder Zeit die Personalien einer Person festzustellen (wofür es bestimmt einen Grund gibt, welcher in diesem Video natürlich mal wieder unterschlagen wird).

    Der einzelne Mann wiedersetzt sich klar den gegeben Anweisungen, ebenso wiedersetzt er sich dauerhaft körperlich der „Festnahme“, welche bei andauerndem Wiederstand durchaus angebracht ist!
    Zudem wird weder beim Zubodenbringen noch beim am Bodenhalten übermäßig Gewalt angewendet! (in manch anderen „Böse-Polizei-Videos“ kann man darüber durchaus viel mehr streiten).
    Die Beamten gehen hier Schritt für Schritt und gut organisiert vor und wechseln erst sehr langsam im Verlauf der Eskalation zu „härteren“ Einsatzmitteln.
    Und auch dies absolut gerechtfertigt! Hier werden Beamte der Polizei von einer großen Gruppe Menschen nicht ernstgenommen und im Wechsel von min. 15Personen körperlich angegangen/angegriffen; natürlich muss hier ein Zurwehrsetzetn erlaubt sein und auch hier reagieren die Beamten an keiner Stelle über!
    Da wird jemand während der Ausführung seines Berufes, als Diener des Staates und Schützer des Rechtstaates, mit einem Fahrrad beworfen! –Darauf keine besondere Reaktion, kein Pfefferspray, keine Schläge – NIX! Wie kann man hier von „gewaltätigen Beamten“ sprechen?!

    Es ist eine Schande wie in sozialen und klassischen Medien immer wieder die Polizei zerrissen wird!
    Viele sollten sich einmal in die Lage der Beamten versetzten und deren Arbeit endlich zu schätzen lernen. Immerhin sind diese Beamten eben Jene Personen die den Rechtsstaat beschützen und damit unsere Gesellschaftsform und unsere friedlichen Zeiten zu einem nicht unerheblichen Teil mitermöglichen!

    Und trotzdem sitzte auch ich bei Straßenblockaden gegen „Nazi-Aufmärsche“ und wiedersetzte mich der Polizei; man muss mich auch wegtragen – ABER niemals werden ich dabei aggressiv den Beamten gegenüber, dazu hat doch auch absolut niemand das recht! Theoretisch nicht Verbal, aber ganz besonders nicht körperlich! Wieso sollt man einen Beamten einfach so angreifen dürfen, nur weil der versucht eine sich dauerhaft widersetzende Person zu sichern, körperlich verletzten drüfen?!

    Unglaublich was daraus gemacht wird -.-

    PS: An Tim Moser , das Video was ich geteilt hatte, sollte mehr der reinen Information dienen; zudem fand ich das vorgehen der Beamten deutlich zu unstrukturiert und auch den Gewalteinsatz an einigen Stellen nicht nachvollziehbar, weil er nur durch schlechte Planung nötig wurde!

  26. Prypjat Syndrome 7. Juli 2014 at 00:48

    Polizistenversteher – so war jedenfalls immer meine Erfahrung – haben immer nur dann dazugelernt, wenn Sie (Gott wünsch es Ihnen nicht!) selbst von der Polizei so richtig verdroschen wurden.

    Doch warum erst so (zu) spät? Wie ein kleines dummes Kind, welches erst die Hand am heißen Ofen verkohlen lassen muss, um zu lernen. Junge, Junge… Obrigkeitsversteher sind schon rasseldoof und vor allem ekelhaft. Unsympathisch, unangenehm – intellektuell ganz verfaulte Würste.

  27. Klaus Berbel 7. Juli 2014 at 00:53

    haegg,
    falscher Fehler, richtiger Fehler lese es wie du magst, du biegst dich gerade selbst um den Pfosten, Meschen so zu behandeln ist Dreck, nicht Handeln genau so und es zu relativieren wiederlich, lass mir meine Polemik, ich bin komplett deiner Meinung und hab nix dagegen geschrieben

  28. klaxel 7. Juli 2014 at 01:01

    und was ist davor passiert ihr moechtegernrebellen? :)

    warum schiebt ihr solch armen menschen, die nur ihren beruf ausueben, die schuld in die schuhe?

  29. Anonym 7. Juli 2014 at 01:32

    Michael Klein,

    wer sich gegen eine Ausweiskontrolle wehrt und versucht wegzulaufen, braucht sich im Nachhinein nicht zu beschweren, wenn die Polizisten ihn festsetzen. Das wirkte von Seiten der Polizei extrem unprofessionell, da gebe ich dir Recht, aber von „Übertriebener Gewalt“ gegen eine „Person die schon am Boden liegt“ ist in diesem Videoklipp nichts zu sehen, wer sich wehrt muss doch damit rechnen, das die Polizei ihn nicht einfach loslässt.
    Wenn die Polizei Verdächtige nicht mehr festsetzen darf, dann können wir sie auch gleich abschaffen.

  30. Verena 7. Juli 2014 at 01:42

    Ihr wollt uns echt rollen mit mit dieser Pressemitteilung??? Wie kann man noch sowas von kackent dreist sein,so etwas schreiben zulassen von der Presse wo man sogar ein beweis Video hat wie es in Wirklichkeit abgelaufen ist!!! Schön wie ihr der heutigen jugend vor zeigt,wie man es nicht machen sollte!!! Ihr werdet echt immer schlimmer mit euren lügen über die Presse!!! So wird sich die Jugend von heute auf kein fall noch irgendwie ändern sondern es wird durch euch nur noch schlimmer!!!

  31. glamorama 7. Juli 2014 at 02:01

    Faktencheck: (1) Der Mann kommt den Aufforderungen der Polizei nicht nach. (2) Als ihn die Bullen festhalten wollen, leistet er körperlichen Widerstand. (3) Von den umstehenden Personen wird tatsächlich ein Fahrrad auf die Polizisten geworfen. (4) Die rothaarige Frau schlägt, ohne selbst angegriffen zu werden, mehrfach nach den Beamten und wälzt sich dann ohne erkennbaren Grund schreiend am Boden.

    Meine zwei Cent: So ganz falsch ist die Pressemitteilung nicht. Die unschöne Aktion wäre von Seiten des Opfers vermutlich vermeidbar gewesen.

  32. Harry 7. Juli 2014 at 02:12

    Was alle Polizist_Innenversteher hier auch ausblenden ist, dass bei einer offensichtlich rechtswidrigen Handlung der Polizei das Notwehrrecht greift . Eine kurze Google-suche dazu hat zwar gezeigt, dass es da durchaus unterschiedliche Meinungen gibt, aber das einzige Urteil was ich dazu gefunden habe sagt, dass Widerstand gegen die Maßnahme in einem solchen Fall rechtlich gedeckt ist.
    Spätestens an dem Punkt an dem von der Polizei hier ganz eindeutig unverhältnismäßige Gewalt ausgeübt wird (was meiner Meinung nach schon beim ersten auf den Boden schmeißen geschieht) ist das eine rechtswidrige Zwangsmaßnahme und Notwehr und Nothilfe sind gesetzlich erlaubt und moralisch angebracht.
    In diversen Rechtsforen wird zwar angebracht, dass der Anweisung der Plizei folge zu Leiten sei und den Bürgern im Zweifel der Rechtsweg offen stünde. Zum einen blendet das aber die faktische Rechtsfreiheit von polizisten in Deutschalnd aus, die sich in der Regel gegenseitig so decken, dass es praktisch zu keiner Verurteilung kommen kann. Zum anderen blendet diese Argumentation aber auch aus, dass ja auch den Polizi der Rechtsweg offen steht, wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu Klagen.

    Aber die obrigkeitshörigen Lemminge singen fröhlich weiter „Die Polizei, die Polizei, die hat immer Recht…“

  33. Harry 7. Juli 2014 at 02:16

    glamorama,

    Die „Unschöne Aktion“ wäre vor alem von Seiten der Polizei vermeidbar gewesen. Es ist darüber hinaus auch die Aufgabe der Polizei solche Situationen nicht weiter eskaliern zu lassen. Dafür waren die eingesetzten Polizisten offensichtlich zu unfähig, oder sie waren halt geil auf Gewalt, was zumindest das Verhalten des Polizisten in Weiß am Anfang nahe legen würde.

  34. tom 7. Juli 2014 at 02:24

    Die Mitarbeiter der Polizei sind auch nur ein Querschnitt der Gesellschaft. Dort arbeiten coole Leute, aber eben auch ein paar die daneben sind. Das hat man ja in jedem Lebensbereich. Ich kenne einige Polizisten die cool sind. Daher finde ich so verallgemeinerungen wie: alle Bullen sind scheiße etc. ziemlich daneben…
    Der obige Beitrag zeigt sicher ein negativ Beispiel eines Polizei Einsatzes. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass die anderen tausend tägliche Polizeieinsätze die zur Zufriedenheit aller ablaufen nicht gefilmt und online gestellt werden ;-)

  35. Akula 7. Juli 2014 at 02:32

    glamorama,

    Ich sehe darin nicht wirklich einen Faktencheck, weil auch du hier nur deine subjektive Meinung hinein interpretierst.

    Zu (1): Der Mann kann keiner Aufforderung nachkommen, wenn er so derart massiv bedrängt, bedroht und dann entsprechend traktiert und festgehalten wird.
    (2) Der Widerstand könnte eine logische Folge aus (1) sein. Eine völlig natürliche Handlung, ein Reflex. Ein Panikverhalten. Da ich die Person persönlich kenne, gehe ich sogar davon aus. Desweiteren traktieren die Polizisten ihn so derart hart, dass daraus eine sehr extrem schmerzliche Situation für den Betroffenen entsteht. Sein Gesicht wird auf die Bordsteinkante gedrückt, auch sein gesamter Kopf! Das muss man sich mal vorstellen, der Polizist kniet mit seinem Knie auf dem Kopf und verlagert sein gesamtes Gewicht auf den Kopf.
    (3) Stimmt.
    (4) Die rothaarige Frau erleidet eine regelrechte Panikattacke und einen Nervenzusammenbruch, den die Polizisten einseitig verursacht und vorsätzlich, willentlich hervorgerufen haben. Sie wehrt sich mehrfach gegen die aufgewendete Gewalt. Ich sehe hier ganz klar Notwehr. Der Vorwurf der Gefangenenbefreiung ist witzlos und damit wird die Polizei auch nicht durch kommen. Im Prinzip hat sie mit diesem Vorwurf nur selbst bestätigt, was sie für eine schlechte Arbeit geleistet hat. Zumal die besagte Freundin von zwei Beamten vorher festgehalten wurde. Diese haben es nicht geschafft, deeskalierend auf die Frau einzuwirken. Wer allein die Beamtin bei der Frau und ihr absolut hilfloses ja schon verplantes agieren sieht, der weiß, dass sie zusammen mit dem Kollegen diejenige war, die kläglich versagte. Ich hoffe die gute Frau hat sich später mit der besagten Freundin unterhalten und sich entschuldigt oder sonstwas.

    Natürlich wäre vieles vermeidbar gewesen, das kann man immer hinter her feststellen. Genauso wie die Beamten auf diese unsagbar dumme Aktion der Personalfeststellung verzichten hätten können.

  36. sebastian 7. Juli 2014 at 02:36

    Tja, der Mann wollte sich erst seiner Personalienfeststellung und dann der Festnahme zur Identitätsfeststellung entziehen. Das hätte er ohne körperliche Gegenwehr einfacher haben können. Die Beamten haben an dieser Stelle richtig gehandelt.

  37. Jack 7. Juli 2014 at 07:20

    Einigen scheint nicht klar zu sein, das man der Polizei einfach kein Widerstand entgegensetzt!
    Der Polizei ist mit Respekt zu begegnen (wie jedem Menschem)
    Widerstand muss politisch erfolgen und bürokratisch (dienstaufsichtsbeschwerde) Aber wie dumm muss man sein sich mit einem Polizisten anzulegen. Leute die MÜSSEN die Staatsgewalt durchsetzen. Aber einige scheint es besser zu finden wenn die Polizei einen laufen lässt wenn man sich nur genüg wehrt – ich frag mich in was für einer Welt wollt ihr leben? .. und ja Polizisten haben wie Ärzte auch nur menschlicheGehirne und unterliegen somit gewissen Einschränkungen…

  38. Richard 7. Juli 2014 at 07:26

    Hallo könnte mich jemand bitte Informieren wieso dieser polizeiliche Übergriff so in Ordnung war ? Gerne möchte ich auch wissen wasdiesem Akt von Übertriebener Polizeibrutalität Vorangegangen ist –

  39. Kirusan 7. Juli 2014 at 07:50

    Ich weis garnicht was der bullshit soll mit dem video ?
    es war widerstand gegen die staatsgewalt ! es war vlt etwas hart aber immer noch gerechtfertigt ! da man ja gewollt !!! die restliche aufnahme schön rausgeschnitten hat aus dem video kann man ja schlecht sagen was davor war.
    wie der jenige sich verhalten hat mit der frau !

    und wenn man sich das video mal anschaut reagiert die polizei nur auf den mann und nicht auf die restliche meute mit gewalt ! ( sehr grossen respekt meiner seits an die polizisten , so eine ruhige und gefasste beständigkeit zu haben ! ich haette glaub ich panik wenn 50-100 leute auf mich losgehen oder fahrraeder nch mir werfen ! )

    es ist echt traurig wenn menschen dieses video weiter versenden oder schicken oder sonst irgendwie !!
    diese menschen sind die ersten die rum heulen warum es in den berliner strassen so viel gewalt gibt und nix dagegen getan wird !
    Wie denn auch wenn menschen der polizei nur steine in den weg legen und sie ihren beruf UNS BÜRGER zu beschützen nicht in vollen maße ausüben können !!!

    würde die polizei öfter haerter durch greifen und sich nicht so viel gefallen lassen ( was sie ja leider müssen ) würde sie auch mehr achtung und respekt bekommen
    was dazu führen könnte das es weniger gewalt in berlin gibt !!!

  40. Igelin 7. Juli 2014 at 08:13

    Auch als die 3 bewaffenten Männer um Mitternacht des 20.3.2005 mit Pfefferspray und Schlagstock gegen eine 55 jährige Frau in deren Wohnung vorgehen, erfanden diese Polizisten viel später aufgrund meiner Anzeige, dass ich einen Polizisten verletzt haben sollte – Als vor einer Amtsrichterin Holger Zierd als Zeuge aussagen soll, dass bis vor seiner Auslieferung bei den profitgierigen Psychiatern alle Polizisten gesund und munter waren – wurde Holger Zierd am 24.12.2009 von der involvierten Psychiaterin ins Koma gespritzt und erklärt, Holger wäre nicht aussagefähig für den 6.1.2010.
    Dann erscheint der Thüringer Finanzminister höchst persönlich im Amtsgericht Bad Salzungen und verklagt die geschädigte Mutter auf Schadenersatz des Krank-feierns eines dieser gewalttätigen Scheißkerls.

    Bezeichnend ist, dass Menschen mit einem Arbeitsvertrag zur Polizei sofort die Volkszugehörigkeit verlieren. Sie werden definitiv mit dem Arbeitsvertrag Feinde des Volkes und gewalttätige Gegner.

  41. Igelin 7. Juli 2014 at 08:15

    Bernd,

    Oh – mein Gott – meinst Du das zynisch oder ist das Deine ehrliche Meinung ?

  42. Soso 7. Juli 2014 at 08:34

    glamorama,

    Videobeweis hilft manchmal doch: die Frau wälzt sich bei 2:53 auf dem Boden, weil sie bei 2:52 ’ne Ladung Pfefferspray in die Fresse kriegt. Erkennt man auch an der Reaktion des Typen mit dem Fahrradhelm, der eigentlich die ganze Zeit versucht, sie vom Eingreifen abzuhalten.
    Und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man auch wer sprüht: der Deeskalationsspezialist, der ganz am Anfang freundlich nach dem Ausweis fragt…

  43. Malcolm 7. Juli 2014 at 08:40

    Jack,

    Dir scheint nicht klar zu sein, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss und dass „Verhältnismäßigkeit“ ein Wort ist, das zwar viele Silben hat, aber für einige trotzdem wert ist sich mal damit auseinanderzusetzen.

  44. Matze 7. Juli 2014 at 08:50

    Jeder jegt sich darüber auf, wie hart die Polizei auf Den Verdächtigen los gingen. Das Bild ist hier mehr als eindeutig. Aber wie häufig gehen Normalbürger auf die Polizei los? Täglich aber da heißt es nur: Die bullen haben es verdient. Jeder der sich über das Vorgehen der Polizisten beschwert, sollte mal ein einmonatiges Praktikum machen dürfen. Jeden Tag in einem anderen Abschnitt, dann wird euch das hören und sehen vergehen!! Ich sprech aus Erfahrung. Und noch was, in anderen Ländern gehen die Polizisten ganz anders vor. Nächste mal sollte der Beamte nen Taser verwenden, dann ist weniger Aufregung

  45. MKzero 7. Juli 2014 at 08:58

    Was mir übrigens immer noch nicht so ganz klar geworden ist: Für wen war eigentlich der Krankenwagen da?

  46. Anna 7. Juli 2014 at 09:10

    ProDeMa – heisst das Zauberwort. Ausgeschrieben: professionelles DeeskalationsManagement ( – Training ). Dieses basiert auf verschiedenen Säule: der Beginn ist die verbale Deeskalation. Das geht bis zum „Zugriff“, wenn eine Person tatsächlich für sich oder andere eine Gefährdung darstellt. Im Training war ich schon diese „Person“ : es ging schnell und war völlig schmerzfrei. Wo dieses trainiert wird ? In der Psychiatrie und wohl leider nicht bei der Polizei. Sehr viele Konflikte können am Anfang gelöst werden (verbal) Wir stehen aber nicht in einer 100schaft da mit Pistolen in stand by: wir stehen oft genug alleine da. Ich „durfte“ die Polizei schon des öfteren beobachten und habe eines analysieren können: es gibt psychologisch geschulte und begabte Polizisten – aber das sind die Ausnahmen. Die meisten haben keine Ahnung. Dadurch, daß sie immer im Pulk und bewaffnet auftreten, fühlen sie sich sicher und mächtig – sind es nur wenige, werden sie schnell sehr unsicher, aber auch spürbar aggressiv. Wer letztendlich die Schuld hat ? ich würde sagen, da geht in der Aus- und Weiterbildung einiges schief, ebenso wie bei der Bewerberauswahl. Die Polizisten müßten während ihrer „Laufbahn“ auch viel mehr psychologische Unterstützung – im Sinne der Krisenintervention – bekommen. Aber das betrifft nicht nur die Polizei, sondern auch Berufe wie Intensiv- und Psychiatriepflege, Feuerwehr etc.

  47. Jack 7. Juli 2014 at 09:28

    Malcolm,

    Malcom, du hast offensichtlich nicht verstanden wie die Regeln sind. Du musst den Anweisungen eines Polizisten folge leisten (soweit es nicht gegen die Menschenrechte verstösst)
    Selbstverständlich musst du dir das nicht gefallen lassen und kannst DANACH Beschwerde einlegen.
    Mir ist auch klar das das einigen so garnicht passt aber dann geht halt woanders spielen – oder ändert das Gesetz http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__113.html