Blog Archives for category Adventskalender 2012

Die das KFMW Adventskalender 2010 – 2012

kalenderse

Wie schon angekündigt und noch schnell bevor die 2013er Ausgabe startet hier die Adventskalender der Jahre 2010 bis 2012. Frisch hochgeladen und in nach Jahren sortieren Playlisten. Einige Mixe allerdings sind ob der ©-Protection von Soundcloud mittlerweile rausgeflogen. Das tut mir leid, lässt sich aber nicht ändern.

So könnt ihr bis Morgen hier stöbern, hören, staunen, tanzen, träumen und in etwas abschätzen, was euch hier in diesem Jahr dann Neues erwartet. Musik, Musik, Musik.

2012

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2011

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2010

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Komplett in einem Player: Adventskalender 2012

Auch wenn in diesem Jahr nicht alles so geklappt hat, wie ich es mir gewünscht habe, ist der Kalender wieder ein toller Querschnitt aus der Musik, die ich mag, die mich über das Jahr begleitet hat, gemacht von Musikern, die ich alle außerordentlich zu schätzen weiß.

Ich hatte viel mehr Leute angefragt, gerade auch aus dem internationalen Spektrum. Shlohmo war einer von denen, Stumbleine auch, Lenzmann, Aaron Static, aber diese Jungs haben einfach zu viel um die Ohren, machen ihre Soundcloud Accounts nicht selber, oder sehen für sich einfach keinen Mehrwert darin, sich für ein kleines Blog wie das meinige einen Mix aus den Rippen zu leiern. Aber nun gut, ihre Entscheidung.

Mit dem, was ich habe, bin ich dennoch außerordentlich zufrieden. Eine Danke an alle, die sich die Zeit und die Mühe gemacht haben, hierfür einen Mix beizusteuern – ihr seid die Besten!

Ein Tüp namens The BassPope war so gut und hat von sich selber aus alle Mixe in Set gepasst, weßhalb ihr jetzt über das kommende Jahr verteil alle Mixe recht einfach mit einem Klick hören könnt. Außer dem von Piet Kaempfer, den ein ©-Verstoß nicht auf Soundcloud lassen wollte. Den aber gibt es dann hier noch oben drauf.

Macht zusammen 24 Mixe, fast 30 Stunden Musik bei 3,8 GigaByte. Viel Spaß damit!


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Adventskalender 2012, Türchen #24: Saetchmo – Wurzelweihnacht

Finally. Nachdem Saetchmo, der Großmeister des Dubs und Macher der wahrscheinlich besten Internet-Radioshow auf diesem Planeten, im letzten Jahr auch am 24. einen Mix aus Schellackplatten abgab, der einzig aus deutschen Swing Nummern der 40er Jahre bestand, macht er hier jetzt das, was er imho am besten kann: er selektiert Roots Reggae. Zum Fest der Liebe.

Ich habe den Mix jetzt schon einige Mal gehört und liebe ihn wirklich. Voller Klassiker und immer knietief im Offbeat. Mehr weiß ich dazu auch gar nicht zu schreiben, außer vielleicht, dass das mehr als ein würdevoller Abschluss für den diesjährigen Kalender ist.

Ich hatte mit diesem wieder einmal meinen Spaß, ich hoffe, ihr auch. Danke an alle, die einen Mix dazu beigesteuert haben, es soll zu eurem Schaden nicht sein. Die Playzahlen haben sich im Vergleich zum letzten Jahr mindestens verdoppelt, keiner blieb unter 2000 zurück, die meisten haben weit mehr als diese.

Und jetzt: werde ich den Rotkohl schneiden, meine Gänsekeulen machen, Kinderaugen leuchten sehen und die nächsten Tage genießen. Liebt!


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Style: Roots Reggae
Lenght: 00:59:18
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 upsetters-black board jungle dub vers1 (intro)
02 natural roots-children of jah
03 horace martin-we are all one
042 johnny osbourne-jahovia
05 nattykaf-i blame you
06 nattykaf-i dub you
07 little roy-hurt not the earth
08 earth disciples-peace,love and harmony
09 sugar minott-give the people what they want
10 wayne smith-time is a moment in space
11 prince jammy-life is a moment in space
12 carlton livingston-are you afraid
13 creole-beware
14 spiritual movements-serious time
15 spiritual movements-serious dub
16 john holt-tribal war
17 congo river-congo dub
18 the jay boys-african people
19 e daley-freedom
20 generation gap-music from my mind part1
21 generation gap-music from my mind part2
22 lloyd parks-mafia

Alle Adventskalender-Mixe 2012 hier.

Adventskalender 2012, Türchen #23: Saint Sebastion – Four Candles

Eigentlich sollte hier jetzt ein anderer Mix kommen, auf den ich bis heute Morgen noch gewartet hatte. Klappt halt nicht immer so, wie es sollte.

Aus Mangel an Alternativen muss deshalb jetzt mal ein ganz altes Pseudonym von mir herhalten, unter dem ich eben mal fix diesen Mix zusammengelötet habe. Passend zum vierten Advent mit meinen diesjährigen Lieblingen wie Shlohmo und Stumbleine, Klassikern wie Norman Feller, Kruder und Dorfmeister oder Sensorama. Bunt wie der weihnachtliche Baum in meiner Stube.

Vielleicht auch gar nicht so schlimm, dass ich den selber noch schnell machen musste, so bekommen eben auch die von mir so sehr geliebten Downbeats einen Platz in dem diesjährigen Kalender, der Morgen sein Ende finden wird. Und so ganz ohne Bremse wäre ja auch doof gewesen.


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Style: Downbeat
Lenght: 01:09:12
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Norman Feller – Cosmolux
02 Lamb – Trans Fatty Acid (K&D Session)
03 Burial – Shell of Light (Shlohmo Remix)
04 Benjamin Damage & Doc Daneeka – Charlottenburg (Live)
05 Shlohmo – The Way U Do
06 The Notwist – Lichter 1
07 Stumbleine – Birds of Passage feat. Catherine Wheel
08 Amba – Moonbathing
09 Sensorama – Echzeit
10 ASC And Synkro – Sacred Moments
11 The XX – Night Time (Synkro Remix)
12 Phaeleh – Lounge
13 Little Dragon – Twice (Coda’s Gully Noise Mix)
14 Bonobo – Eyesdown (feat. Andreya Triana)

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Adventskalender 2012, Türchen #22: SBT – Plastic Only

Der T. Wir kennen uns seit 30 Jahren, spielten als Kinder zusammen lange Handball, gingen später in die selbe Klasse der Schule, die zu Recht den schlechtesten Ruf der Stadt genoss, feierten uns einige Jahre lang zusammen die Seele aus dem Leib, teilten uns lange die selbe Wohnung und musizierten zu den Gründerjahren des Mischwerks immer zusammen. Man könnte diesen Mix hier also mit “Vetternwirtschaft” taggen. Allerdings würde das zu kurz greifen, denn dieser Mix ist natürlich viel mehr als das.

Kein anderer, den ich kenne, ist so ein Pedant am Mixer. Dazu schrieb ich damals schon Vieles, als er die drei Mixe abgab, die aus nichts anderem bestanden, wie den Veröffentlichungen des Netlabels Thinner. Wenn er mischt, dann auch schonmal 4-5 Stunden an einem Mix. Weil er es gerne perfekt mag. So wohl auch hier.

Und seine große Schwäche für den Sound von Terry Lee Brown Jr. offenbart er schon in der Tracklist.

Heute gibt es House mit einem Seitenblick auf die progressive Ader des selbigen.

Und einen Link zu dem T. kann ich immer noch nicht setzen. Ein Mann, der sein Geld mit dem Internet verdient und dennoch im Internet keinerlei Präsenz hat. Ich werde das nie verstehen, aber so ist er eben, der T.


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Style: House
Lenght: 01:15:00
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 – Ronin – Faithful
02 – Instant Pleasure – Turn Off the Lights
03 – Greg Parker – Feels Good
04 – Nikola Gala – Timeless City
05 – Bucher & Kessidis – Again (Deep Mix)
06 – Franksen & Tom Wax – Jah Rules
07 – Tojami Sessions – Wopper
08 – The Timewriter – Soul Freak Music (Terry Lee Brown jr. Remix)
09 – Terry Lee Brown Junior – Paradise
10 – MoBeatz – Bad Day (Terry Lee Brown jr. Tribal Dub)
11 – Nikola Gala – Jc’s A.s.s.
12 – Solan – Flashback
13 – Kalliope – Lunar Landings (Terry Lee Brown jr. Remix)
14 – Forteba – Caliphone (Terry Lee Brown jr. Remix)

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Adventskalender 2012, Türchen #21: Tanith – Amourgeddon

Weltuntergang? Nee, doch nicht, dabei hatte sich kein geringer als Tanith daran gemacht und hiermit den ultimativen Soundtrack dazu zusammengemischt. Fast zwei Stunden und die ganze Sache wäre vergessen gewesen, aber nee…

Anders als im letzen Jahr, als Tanith etwas sanftere Töne anschlug, gibt es für 2012 wieder ordentlich auf die Kauleiste. Der wohl derbste Mix in diesem Jahr und ich bin froh den dabei haben zu können, sonst wäre der Kalender wohl völlig durch das Weichspülprogramm gelaufen.

Stilistisch haut Tanith hier mal wieder alles durcheinander, wobei er er die Peak auf Techno fährt. Techno, wie er im Jahre 2012 klingen kann – vielleicht sogar klingen sollte. Natürlich aber macht er auch keinen Bogen um UK Sounds und den Dubstep, die bei ihm immer rein gehören und für ordentlich Feuer sorgen.

Ich spielte im Sommer wieder das Warm Up auf seiner Geburtstagsfeier im Berliner Suicide, was natürlich eher gemäßigt zuging. Danach übernahm Tanith und ich setzte mich in einen Liegestuhl und hörte ihm einfach nur dabei zu, wie er von zurückhaltend bis voll auf den Arsch seine Kreise zog. Ich war wieder einmal schwer beeindruckt, mit welcher Routine und vor allem welcher Professionalität er das nach all den Jahren durchzieht, aber natürlich determiniert das eine hier auch das andere. Klar.

Für mich immer noch einer der ganz besten DJs, der, auch wenn die Welt heute nicht untergeht, zumindest für die dazugehörige Musik gesorgt hat.


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Style: Techno, Dubstep
Lenght: 01:53:29
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Sinden & 5kinAndBone5 – Coin Power
Zulu – Black Eye
Woz – Reach
Toyc & Zulu – Needs to Be Said
TCTS – Feels So Good
Trevino – Derelict
House Assassins – Twisted (Original Mix)
Genetikal Twins – Blackwood Article (Dinamix Remix)
Mia Dora, HaHaHa & Raksha – Ill-Defined
Mia Dora – Mantis
5kinAndBone5 vs. Top8Friends – Tachikoma Twerk
The McMash Clan – Swing Break feat. Kate Mullins
Birdy Nam Nam – Goin’ In (Skrillex Goin Hard Remix)
DJ Kentaro – Kikkake (feat. DJ Krush) (Reso Remix)
DJ Haus – Needin’ U (Photonz Remix)
Scuba – Ne1butu
Boddika – Acid Jackson
Joy Orbison – Ellipsis
Samoyed – Klondike Rush
Leftwing & Kody – Get Down (Original Mix)
Jitzu – Liquid Air
Zoé Zoe – Church
Humandrone – Beyonder (Joshua Iz Vizual Mix)
John Mood – Dial #903
Zigg Gonzaless – Music (Original Balearic Dub Mix)
Blackbird – Keep It Up (Distal Remix)
Morgan Zarate – BHC
Tommy Jacob – Slow (Original Mix)
Birdy Nam Nam – Jaded Future

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Adventskalender 2012, Türchen #20: Douglas Greed, der Meisterdeep

Heute sehr spät, aber Soundcloud lief hier nicht so richtig. Jetzt aber.

Douglas Greed, der Mann mit den weltweit besten Intros, die er mit sehr viel Liebe immer eigens für seine Mixe anfertigt, hat sich für diesem hier ganz der Deepness verschrieben, wie der Name ja fast schon vermuten lässt. Und das kann er bestens, wie auch seine anderen Mixe beweisen, die hin und wieder im Netz auftauchen.

Aufmerksam geworden bin ich auf Douglas durch sein wirklich großartiges Album “KRL“, was schon letzten Herbst auf Freude am Tanzen kam. Die haben in diesem Jahr die “Kumpelversionen” davon nachgeschoben, Douglas selber tourte mit dem Album durch die Republik und nachdem ich in im Frühjahr im Berliner Watergate verpasst hatte, sah ich ihn dann endlich an einem sonnigen Nachmittag auf der Turmbühne des Fusion Festivals.

Diesen Sound halbwegs adäquat umzusetzen und ihn dabei noch tanzbar zu machen, dürfte kein Leichtes gewesen sein, was Douglas nebst doppelter kollegialer allerdings ganz wunderbar auf die Reihe bekommen hat. Es war ein toller Nachmittag mit bester Stimmung und feinstem Sound.

Hier nun wieder mit einem DJ-Set, für das er durch die Täler der Deepness zieht und sehr gekonnt Klassiker mit Neuem verbindet, wie die Tracklist schon vermuten lässt.


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Style: Deep House
Lenght: 01:10:23
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
1. Intro
2. Aphex Twin – XTAL
3. Answer Code Request – Escape Myself
4. Matthew Dekay – Lost (Dixon RMX)
5. DBridge / Jon Convex – Lied To be loved
6. Nick Curly – Between (Kolektiv Turmstrasse RMX)
7. Ultramarine – Hooter (Carl Craig RMX)
8. Daniel Bortz – No One
9. Audion – Billy Says go
10. Avatism – A Farewell Portrait
11. Roberto Clementi – Feelings of Empathy
12. John Talabot – So will be now
13. Martyn – We are you in the future (red shape RMX)
14.Home Video – Gas Tank (Sasha Invol2ver RMX)
15. Claro Intelecto – Mono
16. Jacques Greene – Dakou
17. Shed – Ride on
18. Daniel Avery  – Water Jump

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Adventskalender 2012, Türchen #19: Mogreens – Dankepanke

Kollege, Freund und Kupferstecher Mogreens beim Platten selektieren. Immer wieder eine Freude. Auch weil er mich fast immer in musikalische Spähren mitnimmt, die mir zwar irgendwie nicht auf dem Armaturenbrett liegen, die aber immer ganz wunderbar verschoben und meistens herrlich geschuffelt daher kommen, denn wenn er eines nicht mag, dann ist es gerade.

Hier ein Teil seines Sets, welches er vor ein paar Tagen in der Berliner Panke mitgeschnitten hat. Daher wohl auch der Name, denn die Panke passt bestens zu diesem Sound. Oder er in die Panke. Wie auch immer – wie immer ohne Playlist, weil strictly Vinyl und zu wenig Zeit zum Aufschreiben. Damit allerdings haut er nie auf die Kacke, er macht einfach. Der Musik wegen, die er mag und die er auf die Teller packt.

Stilistisch wie immer: etwas von all dem, was er so mag. Broken Beatz, Jazz, Latin und ganz viel Zurücklehnung. Mag ich auch.


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Style: Electronica
Lenght: 01:08:19
Quality: 192 k/bits

Tracklist:
No Tracklist

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Adventskalender 2012, Türchen #18: Flashfonic – Fuck the Fucking Fuckers

Das für mich beste an diesem Kalenderdingens hier sind ja die Mixe, die einen überraschen können. Die, die genau das nicht sind, was man von ihnen erwartet. Davon gab es auch in diesem Jahr wieder einige, dieser hier haut da noch mal ordentlich in die Kerbe.

Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich nicht immer ganz genau auf dem Schirm habe, was Carsten aka Flashfonic aktuell so durch die Boxen jagt, obwohl ich weiß, dass er auch House kann – gehört hatte ich den von ihm bisher nicht. Den letzten Mix, den ich von ihm für den Kalender 2010 bekam war durchsetzt von tiefem, organischem Dubstep, also dachte ich, es würde wieder in die Richtung gehen – aber Puste-, bzw. Basskuchen. Alleine die Tracklist sagte mir, dass das hier ein buntes Potpourri an Genres geben würde. Und genau das ist es. Deep ist es. Natürlich wieder. Es hat UK Garage, es hat Deep House, es hat jede Menge Bass, eine Priese Techno, das herrliche Schlackern des Postdubsteps und es hat sogar die 32tel Hi-Hats, die Shlohmo fast immer bringt. Ein Genre-Killer. Und es hat das Zeug zu einem Tanzflächenfüller.

Den letzten Flashfonic Mix habe ich auch zwei Jahre später noch auf dem Player, höre ihn gern und oft. Ich wette, dass das bei diesem hier ähnlich sein wird.

Für mich einer der bisherigen Favoriten. Auch weil er fast alles mitbringt, was ich aktuell gerne mag. Ganz großes Segeln. Echt jetzt.


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Style: UK Garage, Deep House
Lenght: 01:19:25
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Flume – Sleepless (Shlohmo Remix)
02 Pangea – Middleman
03 Jacques Greene – Arrow
04 Roman Flügel – Girls With Status
05 Magic Mountain High – The Schnitzel Box EP A1
06 Darling Farah – Aaangel (Live Edit)
07 Maurizio – M06A (Edit)
08 Dntel – Jitters (Robags Emmens Worsch Mix)
09 Four Tet – Lion (Jamie xx Remix)
10 Dillon – Thirteen Thirtyfive (Floyd Lavine Afterdark Remix)
11 Herbert – It’s Only (DJ Koze Remix)
12 808 Mate – Retina Dreams
13 Cottam – Relapse
14 Lauer – Boringtone
15 Kim Brown – Kindness
16 Jakob Korn – Broken
17 La Boum Fatale – AAA

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Adventskalender 2012, Türchen #17: Tim Vitá & Oliver Gehrmann – Icing, yo!

Nach einem derartig harten Wochenende darf es auf dem Montag auch gerne mal eine ordentliche Portion House auf die Mütze geben. Diese kommt heute hierfür von Tim Vitá & Oliver Gehrmann, die ordentlich austeilen ohne großartig Gefangene zu machen.

Tim und Oliver kommen aus dem Freude am Tanzen Umfeld, haben dort auch logischerweise bereits veröffentlicht und hat sich dem House verschrieben. Auch dem, der gerne mal ganz klassisch daherkommt. Genau das richtige um die vom Wochenende müden Knochen in die Woche zu schütteln.


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Style: House
Lenght: 01:11:21
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
1. Soulphiction – Drama Queen
2. Kevin Over – Soul X
3. Garry Todd – Swing Down
4. Detroit Swindle – Creep
5. Boo Williams – Mortal Trance
6. Serge, Alden Tyrell – House Countdown (Eighty Nine Mix)
7. Viadrina – Better (Arto Mwambe Remix)
8. Nolan – Freak On
9. Crue – Crue B
10. Rachel Row – Follow The Step (Kink Beat Mix)
11. Waze & Odyssey – Feel My Voices
12. BareSkin – Infinite Reflections
13. Disclosure – Boiling ft. Sinead Harnett (Medlar Remix)
14. Vedagor – Untitled I

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Adventskalender 2012, Türchen #16: Paco / Risikogruppe – Drei Nüsse für Aschenbrödel

Die Mixe, die Paco in diesem Jahr mit steter Regelmäßigkeit für seine Podcast-Reihe ins Netz schubste, gehören zumindest für mich zu den musikalischen Highlights des Jahres – und zwar fast alle seiner Mixe. Genreübergreifend spielt er sich durch die Musik, die auch ich ganz besonders gerne mag. Das er das ganze dann “Valium House” nennt, macht das alles nur noch besser.

Aber nicht nur die trägen 4-für-den-Flurer bekommt er astrein und wunderschön ausgewählt zusammen, sondern auch in den sanften Gefilden des Dubsteps geht er sehr gerne fischen und macht einen ganz wunderbar den Ohren mundenden Salat aus allem. Und wenn ihm dann noch nach einem organischen, akustischem Lied ist, packt er auch das noch so mit rein, dass trotzdem irgendwie alles stimmig ist und ganz wunderbar fließt.

Seine musikalischen Vorlieben sind meinen ganz ähnlich und er nimmt das alles auch nicht ganz so ernst. So eröffnet er am dritten Advent, sein zurückhaltendes Set mit der ganz wundervoll schönen Melodie, die Karel Svoboda einst für die Drei Nüsse für Aschenbrödel komponierte. Allein damit war es schon um mich geschehen und der Rest wurde zum, wie immer bei ihm, wohlschmeckendem Dessert.

Wieder ein ganz ganz toller Mix, den man an keinem anderen Tag passender bringen könnte als heute, am dritten Advent. Drei Nüsse für Aschenbrödel.


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Style: Valium House, Chillstep
Lenght: 01:06:47
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Karel Svoboda – Der Zauber Der Haselnüsse (Motiv 1)
Gang Colours – To Repel Ghosts
Synkro – Why Don’t You
Sven Weisemann – Elapse
Mikael Delta – In the Near Future
Moti Brothers – The Beginning (Forteba Remix)
Tobias Hornberger – Strands
Christian Löffler – A Forest
Hakimonu – Cadence 2 Slow
Van Bonn – Marathon (Dublicator’s “Long-Distance” Dub)
Unknown – #010
Nils Frahm – Kind
Gravenhurst – Peacock -
Karel Svoboda – Die Zweite Haselnuss

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Adventskalender 2012, Türchen #15: Piet Kaempfer – Drift Away

Piet lernte ich mal über meine Arbeit in einem Dorf in der Mittelmark kennen. Er erfuhr irgendwie, dass ich Musik machte und wollte mal wissen, wie das so von statten geht. Er kam einen Abend mal rum und wir sprachen stundenlang über Musik, über den Soul, den gute Musik immer haben muss, über Cubase, Logic, Reason und über Studiotechnik. Er begann zu produzieren und entschied sich für progressiven Psy Trance, den er zusammen mit Ralph aus Halle unter dem Namen Protonica veröffentlichte. Das tun die beiden auch heute noch – und das auch international ziemlich erfolgreich.

Ich entwuchs dieser Szene ja ein bisschen, aber sah die beiden häufig auf den Mainfloors, der großen Festivals, auf denen ich im Chill spielte. Aber irgendwie verpassten wir uns dann immer wieder und haben tatsächlich ewig nicht miteinander gesprochen.

Auch deshalb fragte ich, ob er nicht Bock hätte einen Mix zu machen. Ich dachte eigentlich an etwas Chilliges mit Downtempo-Beats oder so. Was Chilliges wurde auch daraus, allerdings hat sich Piet nach anfänglicher Hängematte und schönem 303 Geblubber dafür einfach mal durch seine Drum ‘n’ Bass Lieblinge gespielt. Und das ist verdammt gelungen. Musik für einen Samstag wie diesen, nach den für mich härtesten drei Tagen des Jahres. Liquid und mit Bass.

(Keine Ahnung, was bei Rico heute los ist, ich ersetze den Player nachher, wenn er den Mix freigibt. Bis dahin erstmal im Zippy-Player. Und so spät, weil ich gestern Abend aus London zurückkam und vom Flieger direkt in die Betriebsweihnachtsfeier gefallen bin. Dann fiel ich heute Morgen so gut wie tot ins Bett und schlief und schlief und schlief. Ihr versteht das.)


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Style: Drum ‘n’ Bass
Lenght: 01:00:29
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Third Ear Audio – Intro
02 Moderat – 3 Minutes Of
03 Moderat – Nasty Silence
04 Genuine – Upon The Face Of The Deep
05 Desert Dwellers – Seeling Things
06 Submotion Orchestra – It’s Not Me It’s You (Alix Perez Remix)
07 Command Strange – Pleasure
08 Submotion Orchestra – All Yours (S.P.Y. Remix)
09 Andrew Bayer & Matt Lange – In & Out Of Phase (Calyx & TeeBee Remix)
10 Hybrid Minds – Lost
11 Quadrant – Expanse
12 Quadrant & Iris – Sparse
13 Quadrant – Scandal
14 FD – Sometimes

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Adventskalender 2012, Türchen #14: Marko Fürstenberg – Adventsgemisch

Jetzt wird es schwierig – ich habe hier wohl in den letzten Jahren wahrscheinlich über keinen so regelmäßig irgendwas geschrieben wie über Marko Fürstenberg. Wir lernten uns mal über seine Musik, Bookings, die ihn erst nach Teltow und später dann nach Potsdam holten, persönlich kennen, sind der selbe Jahrgang mit ähnlichem musikalischen Background und mochten uns irgendwie, schreibe ich jetzt mal so. Außerdem diskutierten gerne über diese ganze Netaudio-Kiste.

Jetzt, wo seine Gesamtlaufzeit endlich auch auf Platte zu haben ist, kann er sich wohl etwas zurücklehnen und die Schubrakete auf Vinyl erstmal ein paar Runden im musikalischen Orbit drehen lassen. Ohnehin ist sein Output in den letzten beiden Jahren recht übersichtlich, was gan sicher nichts heißen will, denn fast keiner kann den aktuellen Dubtechno so gut wie er und ich bin mir sicher, dass er noch so einige Schubraketen starten wird. Bis dahin erst einmal dieser Mix von ihm.


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Style: Deep Dub Tech
Lenght: 01:08:04
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Underground Resistance – Transition (acapella)
02 youANDme – Mouche
03 Jonsson/Alter- Djup House (Dorisburg Remix)
04 Conforce – Stop Hold
05 Kenny Larkin – Glob (Ben Klock Mix 1)
06 Mike Dehnert – Bar2
07 Pacific Blue – Industry (Rrose Remix)
08 Salz – Orange Whip
09 Stimming – The Song
10 Savas Pascalidis – Sonic Groove
11 Skudge – Sandblast
12 Leftover – Desolate plains
13 The Analog Roland Orchestra – Velvet Green (Rhauder Remix)
14 Rhauder feat. Paul St. Hilaire – Sidechain
15 Stimming – November Morning

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Adventskalender 2012, Türchen #13: Rudi Stöher – (irgendein kreativer Name)

Dann mache ich hier jetzt mal schnell noch was geradliniges, bevor uns das Wochenende wieder ausbremst.

Rudi, ey! Extrem kuhler Tüp, mit ganz viel Talent, sehr weitem musikalischem Verständnis, ohne jegliche Scheuklappen und mit einem Humor, der meinem sehr sehr ähnlich ist. Manchmal spielen wir zusammen, manchmal werden daraus persönliche Jahreshöhepunkte. Wie in diesem Sommer, als wir uns auf dem Kongress der hedonistischen Internationalen schon morgens um 08:00 Uhr hinterm Pult schwerstens mit Jägermeister betranken, die Leute mit unserer Musik aus dem Schlaf und uns alle gemeinsam in den Rhythmus eines schönen Sonntags zogen. Rudi verarschte dann noch kräftig mspro, was der nicht mitbekam und was das alles noch viel lustiger machte.

Wie auch immer: wenn Rudi alleine sein Ding macht, ist da immer ein nicht sofort greifbarer Flow drin, aber er wächst mit dem Lauf und Rudi ist einer, dessen Lauf bei 60 Minuten nicht aufhört, sondern im besten Falle genau dort erst beginnt. Und dann fährt er seine olle Dampflok so konsequent sicher, wie ein Hausmeister damals die alten Kohleöfen in den Schulgebäuden zu heizen wusste. Genau dann hält ihn nichts mehr auf. Dann gibt es Deepness aus allen verfügbaren Rohren. Und wenn dann noch die Leute tanzen und es unsagbar laut ist, hat Rudi das von sich gefordertes Fitnessprogramm ja erst absolviert. Alles andere ist Dessert und auch das serviert er zuckersüß.


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Style: Deep House
Lenght: 01:47:14
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
1. Jenova 7 – Sidewalk Flower
2. Candlestickmaker feat. Stateyourname – Drops Of Light
3. Dadub – Mechanics of Growth
4. DML – Forstenried
5. Shlomi Aber – Foolish Games feat. Moggli
6. Trio – Merry
7. RotaryDisco76 – Moonbus ( Nicholas Remix )
8. Cazuma – Yume
9. Dub Taylor – Transition State 4
10. Dirty Doering – Ete Pluvieux ( Sascha Cawa ft. Yukazu Remix )
11. Deep Future – One More Night ( Beatamines & David Jach Remix )
12. Robot Needs Oil – Fly Away
13. Lake Powel – Bright Eyes, Dirty Hair ( Acid Pauli & NU Remix )
14. Monkey Safari – Hi Lofe ( Ole Biege Remix )
15. Ray Okpara – Chi This Wonder Up ( Rodriguez Jr. Remix )
16. Uner – Pellene
17. Ray Okpara – Booty
18. Miyagi – Woodpeckers Love Affair ( Sascha Braemer & Dan Caster Remix )
19. HVOB – Dogs ( Oliver Koletzki Remix )

Alle Adventskalender-Mixe 2012 hier.

Adventskalender 2012, Türchen #12: DFRNT – Winter Music Mix 2012

Alex alias DFRNT hörte ich zum ersten mal, als er vor Jahren für sein damaliges Netlabel Echodub wirklich absolut großartige Dubstep-Compilations zusammenstellte, die man dann für umme laden konnte. Diese waren wirklich immer exorbitant gut und so blieb ich an dem Namen DFRNT hängen und verfolgte immer, was von ihm denn gerade so kam. Mittlerweile veröffentlicht Alex eher physisch und führt nebenbei das digitale Label Cut, auf dem auch immer wieder sehr gute Veröffentlichungen kommen.

Alex hat zwei ganz schwere Einschläge. Zum einen ist es der eher neue aber immer sehr deepe, mit Chords beladene Dubstep, der eben schon den Sound von Echodub prägte und er ist vernarrt in Dubtechno. Beides bringt er auch in diesem Mix wieder auf seine fast unvergleiche Art und Weise zueinander. Chords, in denen man ertrinken möchte. Mit Delay oben drauf und dem Zucker des lange rauschenden Reverb. Wenn durch den Schnee stapfen, dann mit diesem Sound im Ohr, der auch im Kopf die Flocken tanzen lässt.


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Style: Dubstep, Dubtechno
Lenght: 01:01:07
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Steve Gibbs – Bokeh
02 Owsey, Stumbleine & Shura – You Came Out Of Nowhere
03 Narcotic 303 – Other Reality
04 M. Rahn – Changes
05 Overcast Sound – Deer People
06 AM Light – 167
07 Clip – Miss Takes
08 Wasserfall – Thursday
09 Coppice Halifax – Hallex
10 Ivan Dbri – Hechoes
11 DaDub – Beyond The Veil
12 Indigo – Sunrise

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Adventskalender 2012, Türchen #11: Audite – Polaris

Jan alias Audite aus Leipzig ist immer ein Garant für außergewöhnlich gute Mixe. Stilistisch legt er sich dabei offenbar ungern konsequent fest. Hauptsache aber es geht gebrochen zu und basslastig. So mixte er vor zwei Jahren zur Winterzeit mal eben fünf Mixe (die leider offline sind, wie ich gerade feststelle), in denen er seine liebsten Dubstep-Perlen nach Stilen und Gefühlslagen sortierte. Als eine musikalische Analogie zum Leben. Spätestens ab da hatte er mich – alle fünf dieser Mixe habe ich nach wie vor auf dem Player und höre sie noch immer recht regelmäßig. Aber Audite kann auch Drum ‘n’ Bass, wenn er mag und auch das nicht schlechter.

Was mich an seinem Sound am weitesten mitnimmt, ist seine Definition von Deepness, die so kaum ein anderer zusammenbringt. Fast all seine Mixe haben als akustische Signatur “Tiefe” drunter stehen. So auch dieser, der ordentlich mit den dicken, kuscheligen Bässen spielt und eine Wärme wie Omas alter Ofen durch den Raum schiebt. Dubstep, wie er deeper kaum sein kann.


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Style: Deepest Dubstep
Lenght: 01:07:08
Quality: 256 k/bits

Tracklist:
01: Clubroot – Ennio´s Eden [Lodubs]
02: Ramese B – Into The Light [Free]
03: Actraiser – Midnight Sonato [Gradient Audio]
04: Ifa – Fear Of Fallin [Inspire]
05: Occult – Assasins [Innamind]
06: Occult and Pheral – Unseen [Innamind]
07: Full Casual – Feel (Congi RMX) [Sulace]
08: Tzr / Press – Dead Language [Sub Pressure]
09: Clubroot – Orbiting [Lodubs]
10: Komodo – Mortal Engines [Sambal]
11: Swarms – Your Words [Subdepth]
12: J-One – Fragments [Urban Scrumping]
13: Bledbox – Nothing [Sure Playaz]
14: Hike – Sunny Days [The Underground]
15: Phaeleh – The Cold In You (Kahn RMX) [Afterglo]
16: NRanges & Uberman ft. Grotesk – ´L´In The Wonderland [Subline]
17: Clubroot – Murmur Interlude [Lodubs]

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Adventskalender 2012, Türchen #10: Steffen Bennemann – Rain, Pain and Sun

Die Musik von Steffen Bennemann kam mir im Sommer eher zufällig ins Ohr. Er ist seines Zeichens Mitorganisator des Nachtdigital Festivals und hatte als Einstimmungs-Mix für dasselbige diese wirklich wunderbare Selektion zu einem Tape gemacht. Dieser Mix ist so klasse, das er seitdem immer noch auf meinem Player seine Runden dreht. Deshalb dachte ich, dass ein Mix von ihm auch ganz gut in diesen Kalender passen würde.

Und siehe da: genau das tut er, auch wenn der Mix hier etwas rauer als die vorherige Sommer-Ausgabe daher kommt. Aber es ist schließlich kalt und ungemütlich – da kann es auf den Ohren auch ruhig mal etwas aufgeregter zugehen.

(Im .mp3 selber steht in den Tags ein anderer Name für den Mix, weshalb dort auch das Cover ein anderes ist. Auch die Tracklist fehlt. Beides bekam ich erst heute, aber ich denke, ihr wisst, wie man das schnell ändert.)


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Style: Techno
Lenght: 01:24:00
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Ghost Note – Kapwa
Desert Sky – Desert Sky 01 B
Herbert – It’s Only (DJ Koze Remix)
Barnt – All Worlds All Times
Recondite – DRGN
Dax J & Chris Stanford – Programm (Shifted Remix)
Minilogue – Endlessness
Crystal Maze ‎- Dissolve (Dungeon Dub)
Robert Hood – Drive (The Age Of Automation)
Portishead – Machine Gun (Jimmy Edgar Edit)
Percussions – Rabbit Songs
Glitterbug feat. Enas Massalha – The Sky Fell Silent (Vocal Edit)
Four Tet ‎- 128 Harps
Heroes Of The Galleon Trade ‎- Neptune’s Last Stand

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Adventskalender 2012, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – Steegeschnöber

Nein, kein #tief in diesem Jahr. Ich mag das Dubtechno-Zeug im Moment nicht so gerne, dass ich darauf basierend einen ganzen Mix machen wollen würde. Dafür aber endlich mal wieder einen Vier-für-den-Flur Mix, der auch gut tanzbar ist – wenn auch natürlich trotzdem nicht allzu aufgeregt. Schließlich bin ich jetzt wieder ein Jahr älter und “Je oller, je doller” war eh schon immer Quatsch und eine Erfindung der Ollen, die nicht einsehen wollen, dass es im Alter eben doch etwas milder zugeht. Wie auch immer.

Hier das, was ich im Moment an deepem Zeug eben ganz gerne mag. Nur die eine Nummer, auf der dieser ganze Mix eigentlich basiert, die habe ich letztendlich ganz vergessen. Nun ja. Von mir tanzt doch den 2. Advent. Und wenn ich gerade so aus dem Fenster sehe, stelle ich fest, dass ich den Namen hätte nicht besser wählen können.


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Style: Trotzdem Tiefes, mit ganz viel Liebe
Lenght: 01:18:38
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Mooryc – Simply
02 Marco Dassi – Opunque
03 Kollektiv Turmstrasse – Ordinary (Lake People’s Circle Motive Remix)
04 Nico Stojan – Nylon
05 Anonymous – Presidential Secret
06 Rodriguez Jr. – Lila (Bamako Mix)
07 Dapayk Solo – Still Believe feat. Camara (Sascha_Braemers Find Me Edit)
08 Jack Dixon – Margo
09 AtJazz & Fred Everything – The Beast and the Ghost
10 Peter Kruder – Law Of Return
11 Gimmix & Julei – Ciera
12 Stimming – November Morning
13 Marc Scholl – Youre So Sudden, Sweet
14 &ME – Everless
15 Anton Lanski – Tootpick, Socks and 3 Vanilla Candles
16 A Contrari – The Fish of My Dreams (Olej Deep Lake Remix)
17 Das Kraftfuttermischwerk – Schneeblüher im Sand

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Adventskalender 2012, Türchen #08: Upzet – Winter Refusal

Samstags gibt es Drum ‘n’ Bass. Und zwar den, den ich davon am liebsten habe. Den mit viel Seele, etwas Atmosphäre, jeder Menge Geschlacker und mit Bass natürlich.

Ich habe keine Ahnung, was genau in der deutschen Drum ‘n’ Bass Szene so geht oder los ist, aber immer wenn ich Mixe suchen, die mich kicken sollen, lande ich früher oder später bei denen von Matze alias Upzet. Das was von ihm kommt, klingt auch gar nicht sonderlich deutsch und muss Vergleiche mit Leuten wie Aaron Static oder gar Lenzman nicht scheuen. Vom Sound her sind die drei sich nämlich recht ähnlich. Ich weiß, Upzet kann auch anders und dann ordentlich Arsch treten, aber der derbe D’n'B war nie wirklich mein Freund, obwohl ich von dem dennoch verhältnismäßig viele Platten habe, wie ich letztens feststellen musste. Aber die sind auch alle schon was älter und haben deshalb hiermit eh nichts zu tun.

Weil ich die Mixe von Matze so mag, fragte ich ob er nicht Bock hätte, in diesem Jahr hier für D’n'B Abteilung zuständig zu sein. Er sagte ja, hier ist sein Mix. So fluffig, wie man es eben von ihm gewohnt ist.


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Style: Drum & Bass
Lenght: 01:00:21
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Technimatic – Unfinished Business
02. Wintermute – Clouds VIP feat. Lady Katee
03. Zero T feat. Beta 2 & Steo – Insideman
04. Furney – If I had
05. Seasfire – Falling (dexcell remix)
06. Zero T feat. Steo – Refusal
07. Command Strange & Intelligent Manners – All the Stars above08. Mr Joseph
09. Andy Sim & Calculon – Luckiest Day
10. Dave Owen & DJ Clart – Deep Cover
11. Dave Owen – Heaven Scent
12. Zyon Base – City of the red Night
13. Mr Joseph – What a lovely Time it was
14. Zero T feat. Icicle & Steo – Go 4 yours
15. Command Strange & Electrosoul System – Cloudless
16. Dynamic & Blade – Morella
17. Phors – Shining Star

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Adventskalender 2012, Türchen #07: Tobias Koch – Deep in the Mood

Mit dem Tobi machte ich mal ein Label – also mehr er als ich. Allerdings machten wir ziemlich regelmäßig zusammen Musik. So richtig mit wöchentlichem Treffen, vor den Rechnern und den Geräten sitzend und darüber redend, was man wie so machen und mögen könnte. Das ging eine ganze Zeit ganz gut, es kamen einige Platten bei raus.

Später wurde das alles etwas zäher. Ich gab mich immer mehr dem Dub hin und wollte immer Deepness im Sound und am liebsten gebrochene Beats, Tobi mochte zu der Zeit eher dieses Fidget House Zeug, was gerade aus England kam und mir immer eine Spur zu aufgeregt war. Wir liesen das dann irgendwie bleiben und jeder ging seinen eigenen musikalischen Weg.

Wenn ich jetzt allerdings diesen Mix hier höre, habe ich das Gefühl, dass wir uns musikalisch durchaus wieder annähern, denn der hat all das, was ich aktuell mag. Inklusive der Deepness, den gebrochenen Beats, dem auch dunklen und gebremsten Dubstep-Geschlacker und jede Menge Bass.

Ein Mix, der mich sehr überrascht hat. Positiv, denn ich dachte schon, das Tobi hierfür was anderes zusammen mischen würde. Gut, dass er es nicht getan hat.


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Style: Electronica
Lenght: 01:01:15
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Scrubs X-mas Song
02. Makossa & Megablast feat. Ras T-Weed – Intro
03. Kodek – Tigkeit
04. Gespleu – Hide Feelings Deeper
05. Hologroove – Final Round
06. Rick Grant – Crossing
07. Gacha – Bowl
08. Submerse – 8bit Romance
09. Beats Antique – Beauty Beats
10. Vincenzo – Sleepless (Brooklyn Mood)
11. Chris Zippel – Surface (Genuine Remix)
12. Solar & Poppcke – Lightest Shades Of Grey (Dürerstuben’s Sheerjetzuffgreyremix)
13. Claude VonStroke – Jasper’s Baby Robot
14. Tocotronic – So jung kommen wir nicht mehr zusammen
15. Josh One – Contemplation (Fresh Moods Remix)
16. Nu Mood Orchestra – Breeze

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