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Kategorie: Adventskalender

Adventskalender 2010, Türchen #10: Blazin Bionic – Intuition

Blazin Bionic. Ein junger Mann aus Nürnberg über den ich so absolut gar nichts weiß. Er schickte mir im Oktober eine Mail mit einem Mix, den ich umgehend hier rein packte, weil ich ihn als exorbitant geil empfand.

Es kommt mittlerweile sehr häufig vor, dass mir Leute ihre Mixe schicken, aber der von Blazin Bionic war wirklich außerordentlich gut. Also fragte ich ihn, ob er nicht für die Aktion hier einen machen wollte, was er umgehend zusagte. Und weil ich hier bisher noch gar keinen Dubstep hatte, ist jetzt genau der beste Moment damit anzufangen. Here we go. Deep und organisch, so wie der Dubstep mir am liebsten ist.


(Direktlink, Direktdownload)

Style: Dubstep
Lenght: 01.11.51
Quality: 192 k/bits

Tracklist:
01. Silkie – Concrete Jungle
02. I.D. – Slope
03. Quest – Eden
04. Silkie & Harry Craze – French Knickers
05. Submorphics & Ike Release – Green Dub
06. DJ Chix feat. Resco – Broken Melody (Caper Remix)
07. Quest – The Seafront
08. OSC – Evolution
09. Silkie – Turvy
10. Kito feat. Reija Lee – LFO
11. Von D & DJ Madd – It’s over
12. Desto – Cold VIP
13. Falty DL – Phreqaflex
14. Sully – Duke St Dub
15. Desto – Broken Memory
16. Ike Release – Pilsen Drift
17. De Niro – Another Prayer
18. Slumdogz – For all time
19. Tek One – Break me down
20. The Builder – Shpongled
21. Boy D – Decay
22. Plastican – Walk In The Carpark
23. James Blake – CMYK
24. Mimosa – Your love

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Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.

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Adventskalender 2010, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – tief #4

Heute ist ein optimaler Tag Geschenke zu machen. „Fear. Love. Hate. Pain.“ Irgendwie fällt mir zu mir jetzt auch nicht mal so ein Text ein, wie die Türchen der Kollegen sie bekommen haben und die zu schreiben mir in den letzten Tagen wirklich außerordentlich Spaß bereitet hat.

Also belasse ich es dabei zu sagen, dass es nun zum vierten Mal die Tickets für eine Zugreise durch die Täler des deepen und dubbigen Techno gibt mit kurzen Zwischenstopps auf unbekannten, aber sehr netten Bahnhöfen. Das Ding aufzunehmen war nicht ganz einfach, ich hatte einen schweren Migräneanfall und musste zwischendurch zwei mal kotzen gehen, auch wenn das keiner wissen will. Hören kann man es hoffentlich nicht. Aber es musste eben an genau dem Abend aufgenommen werden, weil ich immer alles auf den letzten Knopf mache und der Mix unbedingt heute kommen sollte, was sonst eben nicht geklappt hätte.


(Direktlink)

Style: Dub & Deep Tech
Lenght: 01.13.30
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Dublicator – Burning Echoes (Pulshar Remake)
Das Kraftfuttermischwerk – Runaway (Silence Edit)
Pablo Bolivar – Escape Of Galaxy Five (Djorvin Clain Deep Constructed)
Onmutu Mechanicks – Lupus Moon
Minilogue – Tzymbals
Kollektiv Turmstrasse – Deine Distanz
Quantec – Farsightedness (Original Mix)
Echologist – Just A Ride
Marko Fürstenberg – 070120
Mikkel Metal – Lommer
SCB – Hard Boiled VIP
Karraskilla – Tren Siete (Brendon Moeller Remix)
Brendon Moeller – Mobility
Falko Brocksieper – Frantic Formula
Roberto Bardini – Protest 09 (Original Mix)
Dadub – Fight Them Alone
Upwellings – Snow Motion
Yagya – Rigning Átta
Ocralab – Iridium (Dublicator Remix)

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Alle Mixe der tief #Serie:

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Adventskalender 2010, Türchen #08: Tobias Koch – Ich bin im Urlaub

Tobias Koch. Den Burschen kenne ich schon ewig. Als Teenie habe ich ihm mal seine LA Raiders Kappe abgezogen, wie er mir heute noch gerne vorzuhalten weiß – ich kann mich daran nicht mal erinnern. Er war angehender Abiturient, ich Gesamtschüler – das musste wohl so sein. Eigentlich hatten wir nie miteinander zu tun, bis wir uns dann vor 6 Jahren mal wieder über den Weg liefen. Er wäre jetzt DJ und macht ein wenig Musik, und ob wir uns mal treffen wollten. Taten wir, nahmen 2-3 gemeinsame Nummern auf, veranstalten ein paar Partys und kamen auf die Idee ein eigenes Label zu gründen. Rückblickend eine der Ideen, die während der letzten 5 Jahre definitiv nicht zu meinen besten gehörte. Aber ich hatte das schon seit ewig im Kopf, wollte das schon immer machen. Ein Label gründen, ein Label machen, nicht nur, aber auch die eigenen Vinyls von der Entstehung bis zum Fach im Plattenladen begleiten. Ich hatte ein sehr romantische Vorstellung davon.

Das lief auch alles ganz gut anfänglich. Dann begann der Druck, der zwangsläufig entsteht wenn ein Hobby zum Geschäft wird. Geschäftliches, Termine, Rechnungen, Geld, Zeit haben müssen, Kreativität aus sich rauspressen müssen, all das. Das war alles nicht meins, zumindest nach einem längerem Zeitraum nicht mehr. Der Vertrieb ging pleite, was eine nicht kleine Stange Geld von uns verbrannte, von dem ich sowieso nie genügend habe und wir lebten uns musikalisch auseinander. Das war’s dann für mich mit dem Label.

Später fragte er, ob er das Ding nicht alleine weiterfahren könnte und ich sagte ohne weiteres ja, da ich wusste, wie wichtig ihm das war. Mir zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr – musikalisch war ich eh auf einem anderem Dampfer.

Als wir uns damals das erste Mal zum Mucken trafen, war Minimal auf allen Danceflooren in allen Ohren. Ich mochte dennoch lieber Dubtech und Techhouse, was damals noch kein Schimpfwort war. Er mochte dieses minimale Zeug und irgendwie harmonierte das ganz gut, wie wir fanden.

Heute spielt er Deephouse, hier in wirklich abgefahrener Mixtur mit jeder Menge Soul und gar Funk und Jazz-Anleihen. Außerdem veröffentlicht er auf TFE Records weiterhin eifrig Platten und wenn ich Zeit und Muse habe, gebe ich dorthin gerne eine Nummer oder einen Remix. Weil nichts mehr muss.


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Style: Deephouse
Lenght: 01.03.01
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Re-Drum – Microcosmos
02. Jimmi Hendrik – How Deep Can I Go
03. Ethyl & Flori – Lennox Ave
04. 11 Inch feat. Jesse Lee Davis
05. Tom Lown – Love Potion (Jay Tripwire’s Mid Tempo Interpretation)
06. Tracky Birthday with Discoghosts – Eöööhh!
07. Nicholas – Without You
08. Vakula – You Can Do
09. Mat Chiavaroli – Untitled
10. Ryo Murakami – Just For This
11. Paskal & Urban Absolutes – Need Love (Henry L & Ingo Sänger’s Disco Dub)
12. DJ Koze – The Spitzer Group
13. Deymare – Talking About That
14. Rick Wade – Melancholy
15. DJ Scientist – Serious Business

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Adventskalender 2010, Türchen #07: Deepgoa – Merry Christmas

Deepgoa. Über den Mann weiß ich so ziemlich genau gar nichts. Außer, dass er in der Schweiz lebt und womöglich das weltweit fetteste Blog hatte, was es im Bereich der elektronischen Musikdownloads gab. Dieses hat ihm WordPress aufgrund immer wieder aufkommendem Copyright-Bullshits zu Beginn des letzten Sommers geschlossen. Ein fast schmerzlicher Verlust, denn was auch immer im Zirkus der elektronischen Melodien auch nur irgendwie relevant war, tauchte immer am ehesten bei ihm auch. Stilübergreifend – ohne Scheuklappen. Nach wie vor befüllt er täglich seinen Twitter-Stream mit den Links, die eher früher ins Blog packte, aber das ist nicht das selbe, auch wenn da immer wieder Perlen bei sind.

Mein Angebot sein Blog auf einer Domain von mir weiterzuführen, lehnte er ab. „Schnauze voll – es reicht“, sagte er.

Neben der Internetzbefüllerei allerdings ist er auch DJ. Deshalb habe ich ihn gefragt, zu mal ich gerade seine Downbeat-Sets sehr zu schätzen weiß. und genau deshalb gibt es hier jetzt eine eclectische Rundreise mit dem Reiseführer Deepgoa. Einmal durchs Gebirge und dann durch die überschwemmten Täler.


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Style: Eclectic
Lenght: 01.13.07
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Guardner – Profile
02. Crookram – Bodies
03. Planet Boelex – Direction backwards
04. Der Reisende – Synthesis
05. Alisu & Danieto – Que era muy robot
06. D-Fried – Weird-o (Fried beatbox)
07. Bosques de mi Mente – Ruido Blanco
08. Planet Boelex – Seadreamers
09. Stockfinster – Daypusher
10. Tone Ghost Ether – Lizard trail envy
11. Pavel Fomitchov – Watching the stars
12. Lackluster – Anyt
13. Between Interval – Aerolith
14. Cruel Both – Crunch and gnash
15. Banyek – Apa
16. Sublime Porte – Dunaj (Segue version)

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Adventskalender 2010, Türchen #06: Gabriel le Mar – Zimt und Koriander

Gabriel le Mar. Ich weiß gar nicht, wie lange mich der Mann musikalisch schon begleitet. Genau genommen wahrscheinlich seit dem ich überhaupt elektronische Musik höre. Das er u.a. hinter Aural Float steckt wurde mir erst klar, nach dem ich alles, was ich damals von den Saafi Brothers kriegen konnte, gekauft hatte. Bis heute zählen die Sachen, die er mit Kohlbecker und Azary gemacht hat zu meinen zeitlosen Lieblingen. Ganz große Alben. Gemacht für immer.

Als er mich dann völlig überraschend fragte, ob ich für ihn einen Remix machen könnte, der auf Thinner veröffentlicht werden sollte, fiel ich fast vom Stuhl. Zusagen tat ich trotzdem. Auch klar.

Sein musikalisches Spektrum reicht von Ambient, den er schon mit Pete Namlook gemacht und dann auf dessen Label FAX veröffentlicht hat, über wirklich deep dubbige Downbeat-Monster ala Saafi Brothers, bis hin zum Dubtechno, wie das Album auf Thinner deutlich klar macht. Anfang der Nuller Jahre gab es sogar mal einen Ausflug auf Antaros Psytrance Label „Spirit Zone“, welches deutlich seine Handschrift trägt, dem damalig geläufigen Trance allerdings nicht so nahe kam, wie man es auf Spirit Zone erwartet hätte. Sei es drum – ich hab das Album trotzdem gekauft.

Hier mixt er nun 60 Minuten deepen Techno mit 80er Jahre Pop-Glasur. Alles gut Tanzbar.

(Direktlink, Direktdownload)

Style: Techno
Lenght: 01.00.00
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Agoria – Les Violons Ivres
02 Pig and Dan – Lullaby rmx
03 Guy Gerber – The Hollywood In You (The Cure – Let’s Go To Bed)
04 Gregor Tresher – Running Systems (The Cure: A Forest)
05 Blink – ? (Queen – Another one bites the dust)
06 Vollmer Brendel – Influenze (Antonio Olivieri Remix)
07Damcase Sunset Blvd (Carlo remix)
08Green Velvet – La La Land (Pleasurekraft Sideshow Remix)
09Format B – Gospel (Super Flu´s Antichrist Remix)
10 Gregor Tresher – Sidewinder
11 Blake Baxter – (Psycatron: She Is Music – Hypnogroove Mix)

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Adventskalender 2010, Türchen #05: Saetchmo – Feliz Navidub

Saetchmo. „Am Sonntag gibt es Dub“, sagte er, was nicht so richtig stimmt, denn das hier ist Reggae in Reinform. Und er spielt Sinéad, die mit „Throw Down Your Arms“ eines der besten Reggae-Alben der letzten zehn Jahren überhaupt abgeliefert hat. Auch wenn sie dort „nur“ die Klassiker neu intoniert hat.

Saetche ist für mich ein Paradebeispiel dafür, was man mit diesem Internetz machen kann – wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat. Neue Mixe sharen: einmal die Woche – mindestens. Sich vernetzen. Gut bei dem sein, was man tut. Musik lieben, Bass lieben. Alles machen, was Spass macht. Dubstep, D’n’B, Reggae, Downbeats, alles mit Hauptsache Musik… Nur bitte nie ohne die Roots.

Das konträre am Reggae ist: Ich habe gar keinen gehört vor Rhythm & Sound und Tikiman. Er war mir egal. Heute komme ich ohne ihn nicht mehr aus. Weil er entschleunigt und weil er der Soundtrack der einfachen Wahrheiten ist, wobei Wahrheit auch Wahrheit meint. Weilnicht jeder ein Interlektüller sein kann und man trotzdem seinen Kopf und seinen Arsch bewegen kann – wenn man es kann. Wenn man es so will.

Punk im Geiste, würde ich ihm attestieren, wenn mich jemand fragen würde. Und Ursympath. Weil punk’d. Guter Mann, ebenso guter Mix.

It’s sunday – it’s time for Reggae. Und für den Namen seines Mixes könnt ihr ihm mal das güldene Krönchen auf sein Haupt packen. Feliz Navidub.


(Direktlink, Direktdownload)

Style: Reggae
Lenght: 01.13.19
Quality: 320 k/bits


Tracklist:

01 Aldubb-Flieg Dub feat. Caiman
02 La Brass Banda-Da Dub
03 John Holt-Don’t fight your Brother (Hooligan)
04 Sinead O’Connor-Throw down your Arms (Dubversion)
05 Roots Massacre-In our Dub feat. The Pilgrim
06 Dillinger-Plantation Heights
07 Barry Brown-Stand firm
08 Bim Sherman-Revolution
09 Charlie Chaplin-Jamaican Collie
10 B.R.Stylers-Hemp Dub
11 Linval Thompson-Jamaican Collie Version
12 Max Romeo-My Jamaican Collie
13 John Holt-have you ever been in Love?
14 Eek A Mouse-sensee party
15 Chuck Fender-Gwaan plant
16 Big Fingerz-Joker Dub feat. Black Dillinger
17 Love Grocer-Cool,Clear Water
18 Black Uhuru-Sun is shining
19 Easy Star Allstars-Kaleidoscope Dub
20 Vibronics-Dub Forever

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Adventskalender 2010, Türchen #04: Bjorn Rohde – Moments in Dub

Bjorn Rhode. Eine Entdeckung, die ich erst Mitte diesen Jahres gemacht habe, auch wenn der Mann – so zumindest klingen seine Mixe – schon seit Jahren mit dem Mischpult unter’m Arm unterwegs sein muss. Er hat einen enormen Output und man hat das Gefühl, es vergeht keine Woche in der er nicht mindestens drei Mixe von sich im Netz ablegt. Stilistisch macht er das, was mir wohl am nächsten ist. Er mixt Downbeats genau so excellent wie er das mit Dubtechno und/oder Deephouse vermag. Und wenn ihm danach ist, holt er sogar die Psytrance-Gummihopse raus, was mich dann doch überraschte. Wenn er lange Mixe spielt haut er dann alles in einen Topf und lässt ziehen. Ziehen ohne zu kochen, weil das die Vitamine tötet. Mixfreudig ist er allemal. Ich habe Sets gehört, in denen er sich mit Dub warm spielt, die Jacke ablegt um dem deepen House zu fröhnen und im Finale dann doch mal eben einen Trance-Klassiker drunter zu heben. Ein DJ, der sich nicht irgendwelchen Hypes unterordnet und einfach nur seine Spuren an- und ineinander legt. Wenn es sein muss auch mal sechs Stunden am Stück ohne dabei was anbrennen zu lassen.

Und während ich das schreibe, stellt sich mir logischerweise die Frage, warum es so lange gedauert hat, bis ich auf ihn gestoßen bin. Ich weiß es nicht.

Heute, es ist Wochenende, gibt es Dubtechno. Guten Appetit!


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Style: Dubtechno

Lenght: 02.26.39
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Canines Pourries – Zzzzra
02 Wings Of Freeddom – Alexxei n Nig
03 Ocralab – Aulos – Ocralab
04 Contours Of The Cranium – Grit
05 Who Did – Das Kraftfuttermischwerk Remix – Consistent
06 Reactivity 5 – Daniel Stefanik
07 Konig der Welt – Sven’s dWorld Mix – Freund Der Familie
08 Without You – Sven Weisemann Remix – Marko Fürstenberg
09 Douce Mollesse – Zzzzra
10 I’m In Dub With You – Phaze1 – Aura Fresh
11 Distant Deeps – Tom Ackleberg
12 Sark – Sven’s Short Range Mix – Freund Der Familie
13 My Deep Space – Svens dSpace Mix – Tiger Stripes
14 Reactivity 9 – Daniel Stefanik
15 Humber – Sven Weisemann Remix – Ramadanman
16 Love Dub (feat. Jah Sesco) – Echonomist Mix – Gabriel Le Mar
17 Mimic – Echoton
18 Nebulosa Solare -Mr. Bizz
19 We someday – nikosf.
20 De-Fat – Alated Dub – De-Fat
21 Slow Burn – Echologist
22 La Salud – Marko Fürstenberg’s Remix – Xpansul, Imek

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Adventskalender 2010, Türchen #03: Rudi Stöher – Deeper in you

Da kam irgendwann mal ein junger Mann rein und fragte nach ob er bei mir Praktikum machen könne. Pädagogischer Natur. Ich sagte ja. Er sah, dass da so Plattenspieler bei mir rumstanden und wusste, dass ich irgendwas mit Musik machen würde – neben meinem Job. Also machte er gleich mal seine Praktikumsprüfung vor seinen Lehrern in dem er anderen Kids erklärte, wie das mit dem Deejaying funktioniert.

Mein Ex-Praktifant Rudi Stöher. Ein musikalisches Multitalent. Stellt dem Mann ein Schlagzeug hin, gebt ihm zwei Stunden und er spielt das Ding so, dass es dazu reicht, eine Schülerband zu begleiten. Tight zu begleiten. Stellt ihm Serato hin und er braucht 30 Minuten um die Kiste theoretisch zu verstehen und damit zu arbeiten. Tight zu arbeiten. Stellt ihm einen Controller mit mindestens 95 Knöpfen hin und er drückt die Dinger alle(!) bevor man selber bis zwölf gezählt hat. Dann benutzt er sie. Tight und zielgerichtet. Weil er dann schon weiß, was er da macht. Gebt ihm Reason: zwei Tage. Gebt ihm Logic: 4 Stunden. Er reißt das alles runter – wie aus dem so oft zitierten Handumdrehen. Gebt ihm einen Ordner mit dem absoluten Style-Salat – der mixt das irgendwie zusammen. Tight zusammen. Er ist der Tüp, der auf einer Technoparty seinen Gig mit James Browns „Sex Machine“ beginnt. Weil er es kann. Und weil er es mag, wenn alle erst mal blöd gucken, so glaube ich.

Genau deshalb ist er hier dabei. Nebenbei ist er auch noch eine verdammt kuhle Tüpe, was viele sind, aber er kann eben genau all das. Das macht ihn eigen, irgendwie. Auch deshalb habe ich im Laufe des Jahres zwei Gigs mit ihm gemeinsam gespielt. eine „verlässliche Größe“, wie man so sagt.

Sein Vater meinte mal eher tragisch-komisch zu ihm: „Rudi, mach doch was mit diesem DJ-Dings. Du kannst doch nichts anderes.“ Das klingt erst mal krass, nur in der Tat kann er wohl nichts besser als das.

Und: Ich glaube, eigentlich ist das hier nur sekundär sein Sound, aber er mixt ihn durch, als wäre das alles nichts. Weil ich meinte, ich hätte es gerne deep – und eben weil er es kann. Mit gerade mal 20 Lenzen auf dem noch geraden Rücken.


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Style: Deep Tech
Lenght: 01.31.38
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Banzai Republic – Fætter Dub
02. Quantec – Abyss
03. M-Lito – Forgive
04. Zoux – Moneybags
05. Clark Davis – Bing 2 Go ( Dub Edit )
06. Mudkid – Hash Hash
07. Tiger Stripes – My Deep Space ( Svens dSpace Mix )
08. Mike Monday, Will Saul – Small Moments
09. Nils Nuernberg, Florian Kruse – About Unity
10. Seulo – One Week ( Lauhaus Remix )
11. Trickski – Point 0 ( Chopstick & Johnjon Remix )
12. Seidensticker, Salour – Weird Bazar
13. Mild Bang – It Does Not Matter
14. Kevin Griffiths – Fat Yak ( Langenberg Remix )
15. Sascha Funke, Nina Kraviz – Moses ( Stimming Remix )

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Adventskalender 2010, Türchen #02: Rødhåd – Night Train

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich Rødhåd im Frühjahr 2008 entdeckt. Es gab da diese exorbitant geilen Dubtechno-Mixe von ihm, die nur so vor Klassikeranleihen platzten. Also fragte ich ihn. Der Mix, den ich dann bekam überraschte mich doch sehr. Im Positivem wohlgemerkt, ist doch so anders. Der Mann gräbt sich hier regelrecht durch Soundlandschaften und gibt ein Fuck auf Schubladen.

Was ich dachte, als ich diesen Mix hörte? Ich dachte an Schaufelbagger, die sich durch die Mondsedimente graben. Erst an der Oberfläche kratzen – dann in die groben, die harten Schichten. Tiefer und immer tiefer. Und so mag ich es ja.


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Style: Deepgrooves
Lenght: 01.24.14
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 THOMAS KÖRNER : nunatak
02 SEASONS : your eyes the stars and your hands the sea
03 JÓHANN JÓHANNSSON : escape
04 KLIMEX : a lament
05 ALVA NOTO & BLIxA BARGELD : bernsteinzimmer (long version)
06 MAX MÜLLER : jemande und niemande
07 SHRUBBN!! : -73°C
08 DELTA FUNCTIONEN : erosion
09 KRAFTWERK : radiostars/uranium
10 DEMDIKE STARE : the stars are moving
11 SHACKLETON : the robe tightens
12 RAIME : retreat
13 NABO : neigh (clouds mix)
14 KANGDING RAY : ben frost demolition
15 MILTON BRADLEY : the end of all existance
16 JEFF MILLS : something in the sky 05
17 MIKE PARKER : gph 14
18 UNKNOWN : reagent
19 DEMI ANGELIS & JEROEN SEARCH : nausea
20 LUCY – kalachakra (dvs1 eyes closed mix)
21 SKUGDE : ontic
22 FROZEN BOARDER 06

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Adventskalender 2010, Türchen #01: Aural Float – At Liquid Soundclub

So. Türchen #01 des diesjährigen Adventskalenders. One mix per day. Was genau das soll, wozu das gut ist, wieso, weshalb, warum steht hier.

Fakt ist: Ich habe immer noch nicht alle Mixe und fürchte, ich muss auf einige Zusagen verzichten, da es nach den Zusagen keine Rückmeldungen mehr gab. Was das am Ende für die Kiste hier heißen wird, weiß ich noch nicht, aber ich überlege mir da was. Auch klar.

Ich wollte mit einer Perle anfangen, genau die habe ich hier. Aural Float, ein Projekt von E-Lux Labelmacher Alex Azary und Gabriel le Mar sind ein Urgestein im Downtempo-Gebirge und haben im September in einer Therme auf einer Unterwasseranlage dieses Set 3-Stündige Set gespielt, das erst sehr ambient beginnt, einen Bogen über Downbeatdubs nimmt, um im vom Dubtechno beschallten tiefen House zu enden. Gabriel hat es mir zur Verfügung gestellt und weil ich so dermaßen tiefe Afterhour-Erinnerungen mit dem Sound von Aural Float verbinde, verzichte ich hier auch gerne mal auf die eigentlich doch so wichtige Tracklist. Die erste Nummer kenne ich.


(Direktlink, Direktdownload)

Tracklist:
n/a

Style: From Downbeats to Deephouse
Lenght: 03.05.26
Quality: 320 k/bits

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