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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Bombenentschärfung, 10000 Leute evakuiert, Sperrkreis in der Innenstadt – und dann der Tüp aufm Skateboard

Hier in der Potsdamer Innenstadt haben sie heute eine 250 Kilo schwere Fliegerbombe entschärft, die die Royal Air Force im Jahre 1945 als nachhaltiges Erinnungssouvenir hier gelassen hat. Das haben sie damals ziemlich gut hinbekommen. Davon liegen hier noch so einige und erinnern immer wieder daran, warum Potsdam damals bombardiert wurde. So gerät das nicht in Vergessenheit.

Jedenfalls wurde heute zum Zweck der Entschärfung ein Teil der Innenstadt zur Sperrzone erklärt und es wurden fasst 10000 Menschen evakuiert. Die Sperrzone menschenleer – und gerade als es dann losgehen sollte, geschah das:

Bestimmt einer dieser jungen Leute, die sich den Nachrichten auf allen Kanälen verweigern und den ganzen Tag unter ihren Kopfhörern unterwegs sind. Fast beneidenswert.

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Und wieder deutsche Pfefferspray-Cops

Man könnte meinen, es sollte mittlerweile auch bis zur Polizei durchgedrungen sein, dass der Einsatz von Pfefferspray nur dann als verhältnismäßig gilt, wenn er in Ausnahmesituationen stattfindet. Darüber wurde in den letzten Jahren immer wieder geschrieben.

Nachdem der Amerikaner John Pike im Jahre 2011 eine Gruppe vor ihm sitzende Studenten „gepfeffert“ hatte, gab es ein weltweites Echo auf diesen völlig unnötigen Einsatz. Pike wurde zum Meme und beschwerte sich später darüber.

Im April dieses Jahres gab es dann fast identische Szenen am Rande einer „Thügida“-Demo in Sonneberg. Gepfeffert wurden in diesem Fall am Boden sitzende Demonstranten, von denen offensichtlich keinerlei Gefahren ausgingen. Auch da stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit zu recht. Was dabei herauskam, entzieht sich gerade meiner Kenntnis.

In eigentlich strengen Ausnahmefällen ist der Polizei Pfefferspray erlaubt. Das heißt:
• im Notfall und zur Selbstverteidigung
• wenn andere Mittel versagt haben oder nicht helfen
• und um die Angreifer auf Abstand zu halten

Seit gestern gibt es dann jetzt neue Beamte, die sich in den Reigen der Pfefferspray-Cops einreihen möchten. Teilnehmer einer Demonstration des Aktionsbündnisses Ende Gelände dringen in den Tagebau Hambach ein und bilden offenbar eine Sitzblockade. Anstatt diese wie gewohnt körperlich aufzulösen, wird Pfeffer auf die am Boden Sitzenden geballert. Ist ja auch so „schön einfach“ und alles andere als anstrengend. Die Polizei NRW hat mittlerweile die Echtheit des Fotos bestätigt und Prüfungen angekündigt. Was in solchen Fällen im Regelfall passiert, wissen wir: meistens nichts. Nordrhein-Westfalen hat vor ein paar Wochen die bis dahin dort kurz vorgeschriebene Kennzeichnungspflicht für Polizisten wieder abgeschafft. Das überprüft sich dann ja alles auch viel besser.

Am Rande der Proteste allerdings auch andere Bilder. ;)

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Polizei Konstanz beschlagnahmt bei Brennpunkteinsatz etwa zwei Gramm Marihuana

Das nenne ich mal effizientes Arbeiten! Die Polizei Konstanz hat bei einem Brennpunkteinsatz im Sigmaringer Prinzengarten durch Erkenntnisse von Rauschgiftermittlern mit Hundeführern aus Konstanz und Ulm und durch die Unterstützung von Beamten des Polizeipräsidiums (fast) ganze zwei Gramm Marihuana beschlagnahmen können. Der internationalen Rauschgiftschmuggelei konnte damit im Sigmaringer Prinzengarten ein herber Schlag versetzt werden. Glückwunsch dazu!


(via Blogrebellen)

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Stop Motion aus geschnitzten Kürbissen

Richtige Fleißarbeit, die man bei Ohkamp hier hingelegt hat. Rein rechnerisch bräuchte man für dieses Filmchen hier bei 12 Frames per Second um die 720 geschnitzten Kürbisse. Nun wurden einige hierbei mehrfach verwendet, macht aber immer noch einen Haufen Arbeit.

Dozens upon dozens upon dozens of pumpkins were cut, gutted, rotated, scraped, poked, slapped, and banged to make this stop-motion animation and the music that bring it to life. It took a few years – pumpkins rot, schedules get busy – but we loved discovering the methods that worked and the many that didn’t.

Many pumpkins were photographed twice. First as a nicely lit, carving-free plate. Then again after carving our designs and removing the top or back so we could insert a light. The two were then composited together to remove the lighting equipment. We re-used pumpkins where we could (fronts and backs and sometimes sides) but that wasn’t always possible.

We often projected images onto the pumpkins to improve consistency between frames,, but due to each pumpkin’s unique curves, it often took just putting it in front of the camera to check alignment.


(Direktlink, via Sploid)

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Bonsai-Marihuana

In Japan haben sie jemanden festgenommen, der seine Marihuana-Pflanzen wie Bonsaibäume kleingehalten hat. Die kamen so dann auf eine Höhe von nicht mehr als 40 Zentimeter. Er tat das wohl, weil seine Bude für die eigentlich großen Pflanzen einfach zu klein war. Inwiefern sich der Beschnitt auf Qualität und die Größe der Blüten ausgewirkt hat, weiß wohl nur er selber.

Police found 21 potted plants in the man’s house. Marijuana plants can easily grow to be over 3 ft high but these plants were around 15 inches. When questioned by police, they learned that the man had used bonsai techniques to trim, prune and manicure the plants so that he could maximize his small apartment space.

In a statement the man said – and I quote – “this is the first time I’ve produced such a great crop.” Yes, he is the Mr. Miyagi of cannabis.


(Direktlink, via René)

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