Blog Archives for category Kopfkinomusik

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Sounds Of A Tired City #19 mixed by Ben Lukas Boysen

Ben Lukas Boysen, der einigen womöglich eher unter dem Namen Hecq bekannt sein dürfte, pflegt seit Jahren eine Liebe für die ambienten Klänge, die er neben dem Gebretter als Hecq sonst so produziert. Sounds Of A Tired City hat gerade ein Interview mit ihm und von ihm dafür diesen Mix machen lassen. Von ambienten Flächen bis hin zu ganz klassischen Piano-Klängen. Genau das Richtige, um ganz entschleunigt ins Wochenende zu starten.

Ich werde mich genau jetzt nach Meck-Pomm aufmachen um an einem wunderschönen Ort einfach mal zwei Tage gar nichts zu tun. Vielleicht passiert währenddessen hier auch gar nichts. Mal sehen. Gehabt euch wohl und lasst mir die Bude heile.


(Direktlink, via Vati vonz Janze)

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BBC-Kurz-Doku über Soundsysteme

Neulich hatte ich hier die Fotos von Brian David Stevens, der mit seiner Kamera schon vor über 10 Jahren über den Notting Hill Carnival gezogen ist und die alten Sound systems fotografiert hatte. Im diesen Jahr hat die BBC den Notting Hill Carnival zum Anlass genommen, eine kurze Dokumentation über die Bassrutschen und Hörner zu drehen und die ist sehr sehenswert geworden.

“Sound systems arrived in Britain with the first wave of Jamaican immigration in the 50s and 60s, providing a link to “home” as well as the backdrop and the soundtrack to the social life of black Britain.
But as second and third generation black Britons grew up in the 70s and 80s, sound system culture was remixed as not just reggae, but soul, disco and hip hop found their way on to the sound system turntables and the bass knob was jacked up to 11.
For many, sound systems are a way of life, a heritage and a culture and in this film sound boys old and young, male and female, celebrate the extraordinary story of the sound systems – an analogue force still going strong in a digital age of downloads and live streaming.”

(Direktlink, via Blogbuzzter)

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Egotronic feat. Crackhuren-Chor – Die Band der Vollidioten (2014)

Egotronic haben ihren Song vom letzten Jahr noch mal neu aufgelegt und ein neues Video dazu gemacht. Das machen sie nicht ohne Grund, wie ihr Begleittext dazu verlautbaren lässt. Außerdem spielt Valli in dem Video mit und den kenne ich. Und noch außerdem ist die Melodie so wunderbar eingängig, da lässt’s sich so schön mitsingen. Ha!

“Schon wieder diese Deutschrock-Band? Ist nicht alles gesagt worden zum Thema? Jeder konnte sich positionieren und zeigen, dass er oder sie auf der richtigen Seite steht und jetzt kann man doch auch mal wieder weiter zur nächsten Facebook Diskussion ziehen?

In der Tat gibt es gerade wichtigeres als die vier Italiener, die mit der Minderbemitteltheit ihrer Fans Millionen machen und es trotzdem immer noch schaffen, diesen einzureden, dass sie die ausgestoßenen Underdogs sind. Sie bedienen mit ihren Parolen die Vorurteile der Mehrheit, präsentieren sich aber als unterdrückte Minderheit. Spielt man ihnen nicht in ihre Hände, wenn man mit rationalen Argumenten versucht, dem völkischen Wahn, den sie verbreiten, entgegen zu treten?

Etabliert sind sie sowieso schon lange. Man braucht sich nur das Lineup ihres Festivals anzugucken. Das ist nicht der rechte Rand der dort aufspielt. Das ist die Mitte dieser deutschen Gesellschaft. Gerade deswegen finden wir es wichtig, noch mal zu wiederholen, wie gefährlich diese Band ist. Auch wenn nicht sie das Problem ist, sondern der gesellschaftliche Mainstream, auf dem sie jedes Mal entspannt auf Platz Eins der deutschen Charts gleitet.

Es geht nicht nur darum, dass jemand aus der Band mal organisierter Nazi war, es geht nicht nicht nur um das extrem nationalistische Milieu, aus dem die Band kommt und auf das sie sich immer wieder stolz bezieht. Es geht darum, dass sie nach wie vor in ihren Texten offen eine völkische Blut und Boden Ideologie besingen. Wer das toleriert oder verharmlost, sich nicht abgrenzt – oder gar noch versucht, daran Kohle zu verdienen – ist entweder komplett merkbefreit, beschämend skrupellos oder sympathisiert selbst mit diesem rassistischen Weltbild.

Diese Band hat auf coolen Festivals nichts verloren. Die Aktionen von Kraftklub und Jennifer Rostock waren trotzdem richtig. Jede Band und jeder Veranstalter kann sich nur ein Beispiel daran nehmen. Wir dürfen uns mit Rassismus und Nationalismus niemals abfinden.

Der Fuckfinger in Richtung dieser Band ist nicht nur eine Angelegenheit von Zecken, Punks und Antifas, sondern sollte von allen erhoben werden, die noch Anstand und Haltung haben und nicht vergessen haben, wozu dieser völkische Kult um Nation und Ahnentum in Deutschland führen kann. Das würden wir uns wünschen. Und diesen Wunsch – der leider nur ein Wunsch ist, aber noch nicht die Realität – wollten wir in diesem Video zeigen: Menschen quer durch alle gesellschaftlichen Schichten sprechen einen ganz banalen, aber doch wahren Satz aus: Das ist die Band der Vollidioten!”

(Direktlink, via Torsun)

Guter und berechtigter Einwand mit Antwort auf den selbigen.

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Phaeleh – Albion Collective Mix

Phaeleh mixt für das Albion Collective jede Menge deepe Dubstep-Tracks runter und gibt nebenbei auch noch ein Interview. Schönes Ding, besonders der Mix.


(Direktlink, via r0byn)

Tracklist:
Mercy – Panels of Freight (Forthcoming Deep Heads)
Geode – Embrace (Dub)
Congi – Attenuation (Dub)
Cian Finn – As Times Change (Congi Remix)(Dub)
Geode – Amber (Deep Heads)
Phaeleh & Geode – Neon Melt (Undertow)
Gerwin – Good Old Days (Deep Heads)
B9 & Mercy – Egg Yolk (Chord Marauders)
Trashbat – Gold Fire (Forthcoming Mindstep Music)
Perverse – Champion Dub (New Moon Recordings)
Anex & Trashbat – Stop & Stare (Dub)
Anex & Trashbat – Gun Man (Dub)
Trashbat & Vaun – Ardent (Mindstep Music)
Ago – Vaquer (Dub)
Mercy – Just One Touch (Dub)
Gerwin – Knee Skills (Deep Heads)
Geode – Lark Ascending (Dub)
Subreachers – Spitfire (Dub)
Trashbat – Gijinka (ft Animai) (Forthcoming Mindstep Music)
Ago – Above (Dub)
Hatti Vatti – Struggle (ft Sara Brylewska)(Mindset)
Geode – Jade VIP (Deep Heads)
Jafu – Delusions (Chord Marauders)
Gerwin – Trust Your Feelings (Dub)
Subreachers – Moonraker (Dub)
Trashbat – Rhode Man (Bandcamp)
Phaeleh – Relics (Undertow)
Perverse – Invasion (New Moon Recordings)
Subreachers – Critical Hit (Dub)
Ago – ()(Dub)

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Doku-Trailer: 808

Eine Ankündigung zu einem Film über die legendäre TR-808 gab es vor ein paar Jahren schon mal. Dabei blieb es dann allerdings auch. Nun soll im Jahr 2015 dann doch tatsächlich einer kommen. Das hier ist der Trailer und so wie es aussieht, haben die Macher für die Interviews so einige Könner und Liebhaber vor die Kamera bekommen können.

(Direktlink, via r0byn)

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Sven Weisemann – Exclusive Piano Concert at North Sea Jazz Club, Amsterdam, 17.10.2012

Das Sven Weisemann neben seinen eher deep- bis dubhousigen Produktionen auch eine ausgesprochene Schwäche für das Piano hat, dürfte hinlänglich bekannt sein. Spätestens mit seinem Debüt-Album Xine dürfte das auch bis überall hin durchgesickert sein. Verwundern dürfte das nicht, hat er das auch mal gelernt.

Das Weisemann allerdings ganze Konzerte am Piano gibt, ist verhältnissmäßig selten. Und wenn er die dann gibt, gibt er sie, anders als zum Beispiel Nils Frahm, sehr dezidiert nur am Piano. Dafür liebe ich ihn ein bisschen, auch wenn ich bisher nicht in Genuß kam, mir das auch live geben zu können.

Im Oktober 2012 spielte er dieses Konzert hier im North Sea Jazz Club in Amsterdam komplett am Flügel und das lässt mich gerade ein bisschen schweben. Wohl auch, weil ich momentan sehr viel Musik höre, die vom Piano kommt. Muss wohl am Herbst liegen.

(Direktlink, via Marsi)

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Björk – Possibly maybe (LFO Remix)

Aus gegebenem Anlass. Mach’s gut, Mark Bell.

(Direktlink, via KRTS)

Ambiente Soundlandschaften als App: A Soft Murmur

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Ambientliebhaber wie ich werden hieran ihre Freude haben. A Soft Murmur bietet als App 10 Soundscapes an, die sich in jeglicher Konstellation miteinander mischen lassen, laufen aber auch einzeln. Leider nur für Android-User. Mac-Nutzer müssen mit der Browser-Variante vorlieb nehmen, aber die tut es hier gerade auch. Ich leg’ mich dann mal wieder hin.

[Update] Ähnliches mit Noisli auch als App für iOS.

Und: das Dingen hat sogar einen Timer, so das man tatsächlich ganz wunderbar dazu wegnicken kann.

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(via r0byn)

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Wie das Internet klingt: Internet Machine (Trailer)

Ich höre vom Internet nur das, was mein Lüfter mir so rausgibt. Zumindest wenn ich weiter keinen Sound laufen habe. Das aber, was den Sound erst zum Laufen bringt, klingt auch. Und zwar recht ordentlich.

Timo Arnall hat mit Internet Machine einen Film über die technische, unsichtbare Infrastruktur des Netzes gemacht und in diesem sehr beeindruckende Fotos, Filmaufnahmen und 3D-Animationen mit Sound zusammengebracht. Das hier ist der Trailer, der komplette Film lief auf mindestens einer Ausstellung.

Internet machine is a multi-screen film about the invisible infrastructures of the internet. The film reveals the hidden materiality of our data by exploring some of the machines through which ‘the cloud’ is transmitted and transformed.

Internet machine (showing now at Big Bang Data) documents one of the largest, most secure and ‘fault-tolerant’ data-centres in the world, run by Telefonica in Alcalá, Spain. The film explores these hidden architectures with a wide, slowly moving camera. The subtle changes in perspective encourage contemplative reflection on the spaces where internet data and connectivity are being managed.

(Direktlink, via FACT)

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Synkro – ADE 2014 MIX

Achtung Ausnahme. Ich packe hier so gut wie nie Mixe rein, die weniger als 50 Minuten Spielzeit haben. Wenn die dann doch mal hier landen, sind sie im Regelfall exorbitant gut. Bei diesem Mix, den Synkro für das Amsterdam Dance Event gezimmert hat, verlangt alleine die Tracklist schon danach, hier reinzukommen. Auch wenn der Mix mit 30 Minuten natürlich sehr viel zu kurz ist. Um so superer(sic!) ist er.

Macht euch einen Tee, setzt euch vor den Kamin und guckt in den Garten. Die kalte Jahreszeit wird lang – mit Sound wie diesem aber sehr viel erträglicher.


(Direktlink, via r0byn)

Tracklist:
Bering Strait – The Golden Rule
Boards Of Canada – Sixtyniner
Synkro – Contact
Holy Other – Yr Love
Indigo – Tethys
Synkro – Transient
dBridge – Module Eight
Synkro – Fading Lights
Yasume – The Prevailing Wind
Kiyoko – Headlights
Synkro – Broken Promise

Podcast: John Peel’s Labour for Love – Erinnerungen an den größten Radio-DJ aller Zeiten


(Foto: John Peel Archive)

Anlässlich des sich am 25.10.2014 jährenden 10. Todestags der Radio-Legende John Peel (Hier das großartige John Peel Archiv) hat Judith Schnaubelt für den Zündfunk Generator von Bayern 2 sowohl in seinen und auch in ihren ganz persönlichen Erinnerungen gewühlt und schafft mit der Summe daraus einen durchaus würdigen Rückblick auf das Leben des größten Radio-DJs aller Zeiten.

Ich finde die Sendung so gut, dass ich sie heute gleich zwei mal gehört hatte. Auch fiel mir auf, wie sehr Tüpen wie John Peel oder aber der Mut jene wie sie auf Sendung zu schicken, heute doch fehlen.

Am 25. Oktober 2004 ist John Peel mit 65 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Am 14. Oktober 2004 lief seine letzte Radiosendung. Im Zündfunk Generator blickt Judith Schnaubelt auf das Leben und Schaffen von John Peel zurück. „Er hat ’ne Menge getan, um anderen Gehör zu verschaffen. Ein größeres Geschenk kann keiner machen. Er war meinungsstark, begeisterungsfähig und unbestechlich. Seine Radiosendung war ein erstaunlicher Ort. Vergleichbar mit einer Universität, an der man sich echt wohl fühlt. Deshalb war John Peel ein soziales und musikalisches Phänomen.“
Mit diesen Worten würdigte Iggy Pop vor Kurzem auf der BBC-Homepage einen der größten Radio-Moderator und -DJs aller Zeiten: John Peel. Auch der Zündfunk Generator würdigt ihn zum 10. Todestag.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Direkt-Mp3, via Martin)

Neues zu Native Instruments’ Traktor Kontrol S8: ab 30. Oktober im Handel

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Nach der Neuigkeit, dass NI mit dem S8 alsbald einen neuen Controller auf den Markt bringen wird, gibt es nun ein offizielles Datum, wann genau das Flaggschiff zu haben sein wird. Außerdem die offiziellen Infos auf Native Instruments. Vorbestellt kann jetzt schon werden – geliefert wird dann ab 30. Oktober. Ab dann wird der Controller auch im Handel zu haben sein. Kosten dafür: 1199,00 Euro. Auch neue Fotos des S4 Nachfolgers wurden jetzt zur Verfügung gestellt.

Klar ist: ganz ohne Laptop wird es auch hiermit nicht gehen, dafür kann die Kiste viel mehr, als für einen Controller nötig wäre. Wohl dem, ich bin gespannt.

(Direktlink)

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Berlin, October 13, 2014 – Native Instruments today officially announced TRAKTOR KONTROL S8 – a new all-in-one DJ controller designed for state- of-the-art TRAKTOR PRO 2 control. Offering DJs an entirely new performance dynamic, TRAKTOR KONTROL S8 is a breakthrough innovation built on the desire to bring the sole focus of digital DJs back towards the crowd and away from the laptop – accomplishing this through new and inspiring technology.

TRAKTOR KONTROL S8’s full color displays and touch-sensitive hardware controls uniquely fuse with enhanced track decks, a 4-channel standalone mixer, and the flagship TRAKTOR software – creating a fluid, multisensory DJ experience. Available online and at retailers worldwide on October 30, 2014, the advanced DJ controller signals a milestone in Native Instruments’ vision of the future of DJing.

Einige versprochene Details:

Alle Funktionen des TRAKTOR KONTROL S8 sind darauf ausgelegt, Ihre Kreativität in Gang zu setzen – ein DJ-Workflow, der alle Ihre Sinne anspricht.

Mit berührungsempfindlichen Reglern aktivieren Sie die Browse-Ansicht sowie Filter-, Pitch- und Effekt-Parameter auf den Displays – ohne dabei auf den Laptop zu schauen.

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TRAKTOR KONTROL S8 wurde für die fortschrittliche DJ-Performance konzipiert und bietet eine perfekte Fusion von Hardware und Software.

Der Touch-and-see-Workflow des S8 macht die führende DJ-Software mit taktiler, intuitiver Kontrolle noch lebendiger. Sie haben alles im Blick.

Transport-Funktionen, Cue-Punkte und Trigger-Buttons für Loops oder die Remix Decks sind direkt auf der Hardware erreichbar. Dank Plug-and-play-Unterstützung für TRAKTOR SCRATCH PRO 2 müssen Sie keine manuellen Zuweisungen vornehmen, um zu starten.

Der S8 bietet weit mehr als eine Standard-Mixer-Sektion. An jedem Mixer-Kanal befindet sich ein TRAKTOR Mode-Button, mit dem Sie zwischen TRAKTOR- und Stand-alone-Modus zur Einbindung analoger und digitaler Hardware wechseln – ideal für TRAKTOR SCRATCH und nahtloses Umschalten zwischen mehreren Setups.

Der S8 bietet die bislang umfangreichsten Anschlussmöglichkeiten eines TRAKTOR-Controllers. Vier analoge Eingänge mit Phono- und Mikrofon-Vorverstärkern stehen zum Anschluss von Turntables, CD-Playern oder weiterer externer Hardware bereit. Über die XLR/RCA-Master- und ¼”-Booth-Ausgänge lässt sich TRAKTOR KONTROL S8 mit jedem Main- und Booth-Sound-System verbinden.

Das eingebaute Audio-Interface mit exzellenter 24-bit/48 kHz-Qualität liefert genug Power für die größten Clubs. Via MIDI-In und -Out synchronisieren Sie TRAKTOR mit Synthesizern, Drumcomputern, MASCHINE oder externen Effekten.

Die 4-Kanal Mixer-Sektion des S8 verfügt über innovative, äußerst robuste Fader. Invertierte Carbon Strips schützen das Innere vor Staub und gewährleisten Langlebigkeit.

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DJ-Bookings aus Sicht eines DJs und aus der eines Veranstalters


Andreas Henneberg hat bei sich mal all jene Faktoren gelistet, die ihm als DJ bei einem Booking wohl wichtig sind. [Update] Mittlerweile hat er den Artikel als “SATIRE” gekennzeichnet. (Da gab es wohl einiges an Kritik. Hihi.) Kann man so schreiben, auch wenn ich nie der Freund von Agenturen war und selber bei manchen Punkten lange nicht so straight bin. Aber ich bin in erster Linie ja auch kein DJ, der von dem was er da tut, auch leben muss.

Wirklich toll allerdings wird die Kiste dann, wenn, so wie Raimund von der Dienstagswelt es weiter unten getan hat, der Veranstalter auf selben Faktoren eingeht, wie Henneberg es für sich getan hat. Da haben wohl beide ihre ganz eigenen Erfahrungen mit ihren Partnern gemacht. Und so viel Vodka haben wir damals bei Dir gar nicht getrunken, Raimund! ;D

Andreas Henneberg:

Das Booking:
Nein, ein „Hey Alter, was kostet Du so pro Stunde“ via Facebook Messenger, ist keine Booking-Anfrage. Ja, Wirklich nicht! Wenn Du all die unübersehbaren Hinweise in Fettschrift welche direkt auf den Booking-Kontakt verweisen übersehen hast, zeugt das lediglich von Ignoranz und wirkt äußerst Unseriös.

Die Location:
Ja, es ist schwer als neuer, unbekannter Veranstalter an die coolen Clubs der Stadt ran zu kommen. Nein, ich kann leider wirklich nicht in der Discothek „Flirt“ für Dich spielen, weil die Leute dort ganz sicher nichts mit meiner Musik anfangen können. Nein, dort kommen auch keine Leute extra wegen mir hin, es ist halt eine Discothek!

Der Name des Events:
Nein, Tekknoattack, Klangextasentherapie, oder Bassocalypse sind keine Veranstaltungen auf denen ich super gern mal spielen möchte.
Ja, der Name, das Design, die Texte und die Wertigkeit der Werbung sagen ungemein viel über Dich und die Qualität deiner Veranstaltung aus.

Die Gage:
Ja, die Booking-Agentur verhandelt mit Dir über den Preis.
Nein, ich kann Dir da keinen Kumpeldeal anbieten.
Ja, ohne Booking-Agentur kann, darf und will ich nichts mit Dir fest machen.
Nein, das hat nichts mit meiner arroganten Art zu tun, sondern mit Fairness meiner Agentur gegenüber.

Die Reise:
Ja, es ist viel günstiger von Berlin nach Istanbul mit Regionalbahnen zu pendeln.
Nein, ich kann da leider keine Rücksicht auf Euer Budget nehmen.
Ja, die Booking-Agentur wird die Reise buchen und nicht Du selber.
Nein ich möchte nicht früh um 6Uhr schon ankommen und am nächsten tag den 22uhr Flug nehmen da ich um 12Uhr schon aus dem Hotel raus muss weil der Late-Checkout zu teuer war.

Das Hotel:
Ja, es muss mindestens ein 4 Sterne Hotel sein! Nein, es geht kein Ibis Hotel!
Wenn man pro Woche (7 Tage) bis zu 4 Nächte nicht im eigenen Bett schlafen kann, ohne sein eigenes Kissen, Kuscheltiere, Gummispielzeug, oder auch jemanden der einem das Frühstück ans Bett bringt, dann möchte man doch bitte wenigstens in einer halbwegs gemütlichen Umgebung aufwachen. Der Wunsch nach Late-Checkout, einem großen & gemütlichen Bett, einem vernünftigen Bad und im Idealfall einer Kaffeemaschine auf dem Zimmer haben nichts mit Star-Allüren zu tun.

Am Club ankommen:
Ja, es ist irgendwie ungünstig, wenn die Türsteher einen nicht rein lassen, weil man einen großen Alukoffer dabei hat, wenn man Eintritt zahlen soll, oder sich bitte hinten in der Schlange anstellen möge, während Du telefonisch nicht erreichbar bist!

Der Technical Rider:
Ja, Ihr erwartet von Euren Künstlern, für die Ihr Geld bezahlt, dass sie Ihren Job gut machen. Also gottverdammt nochmal versucht wenigstens Euren Job ebenfalls zu machen und lest den Technical Rider! Die Leidtragenden sind das Publikum und der Künstler, wenn die Show nur auf halber Kraft, oder im Worst-Case gar nicht gespielt werden kann.
(Der Technical Rider ist eine Auflistung an Technik, welche zur Verfügung gestellt werden muss um den Auftritt des Künstlers zu ermöglichen)

Das Line-Up & der Warm-Up-Dj:
Ja, ich weiß… Euer Kumpel kann super mit Traktor umgehen und kommt sicher bald ganz groß raus. Dennoch sind 138bpm Hardtechno nicht auf jeder Veranstaltung das ideale Warm-Up.
Note to yourself: Wenn man die Leute schon am Anfang verheizt ist den Rest des Abends nichts mehr zu holen!

Getränke:
Ja, es ist völlig in Ordnung, wenn Ihr keine Getränkemarken mehr übrig habt, wegen Euren ganzen Kumpelz. Aber sorgt doch bitte wenigstens dafür, dass ein paar Drinks auf der Bühne stehen, wenn man 3 Stunden bei Saunatemperaturen auf den Beinen bleiben soll.
Nein, ich möchte stattdessen kein Koks, Speed, Peppen, Pillen, Gras, Keta, oder Pfeffi!

Der Light-Jockey & der Techniker:
Nein, keiner der etwa 30 volltrunkenen hier auf der Bühne, scheint zu wissen wo die sind. Ja, die werden sicher bei „den Anderen“ im Backstage sein.

Der Backstage:
Nein! Der Backstage ist keine mit Rauch durchzogene Drogenhöhle hinter der Bühne, in der Eure Kumpelz und Kumpelz-Kumpel damit beschäftigt sind, den Kühlschrank schnellstmöglich leer zu machen.
Ja, klingt total verrückt, aber es könnte auch ein Raum sein in dem man nach dem Gig seine verschwitzten Klamotten wechseln, was Kühles trinken und kurz ausruhen darf.

Die Gagen-Auszahlung:
Ja, die Party war irgendwie nicht so gut besucht, vielleicht lag es an der fehlenden Werbung?! Nein, ich bin kein arrogantes Arschloch, weil ich Dir jetzt nicht mit der Gage entgegen kommen möchte.
Note to yourself: Ich mache meinen Job, Du machst Deinen Job.
Wenn der eine seinen Job nicht richtig macht, sollte der andere dafür nicht bezahlen müssen!

Das Taxi-Geld:
Nein, ich möchte nicht dass Du mich zum Hotel fährst mit 1,8 Promille und tellergroßen Pupillen. Ja, ich kann mir ein Taxi nehmen. Ja, das kostet Geld. Ja, wär super, wenn Du deswegen jetzt EXTRA noch mal zur Kasse gehen würdest um das zu holen. Ja, ich brauch dann auch das Taxi-Geld, um morgen vom Hotel zum Bahnhof/Flughafen zu kommen. Nein, 10,-€ werden dafür nicht ausreichen…

Die Verabschiedung:
Ja, „hau rein Alter, bis zum nächsten mal“ zeugt von einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit & feel free to share!

gez. A. Henneberg

Raimund aus Sicht des Veranstalters:

Das Booking:
Nein, ein „Hallo, ick wollt ma fragen ob ich ma für euch Mukke machen kann. Lege mal softer und mal härter auf – je nachdem“ via Facebook Messenger (und mit 4 Rechtschreibfehlern garniert) ist keine ernst zu nehmende Booking-Anfrage. Ja, wirklich nicht! Wenn Du all die unübersehbaren Hinweise in Fettschrift, welche direkt auf das Booking-Formular, die extra eingerichtete Email-Adresse und den Anfrage-Leitfaden auf der Seite der Veranstaltung verweisen, übersehen hast, zeugt das lediglich von Ignoranz und wirkt äußerst unseriös.

Du und meine Veranstaltung:
Ja, es ist schwer als neuer, unbekannter DJ auf die coolen Events in den coolen Clubs der Stadt gebucht zu werden. Nein, ich kann dich leider nicht am kommenden Wochenende noch mit auf’s Lineup quetschen, weil die Leute dort ganz sicher nichts mit deinem Geballer anfangen können. Und deine 4 Kumpelz, die extra wegen dir kommen (und natürlich auf der Gästeliste stehen sollen) sind vermutlich auch die einzigen, die wegen dir auflaufen. Das macht deine Anfrage nicht attraktiver!

Der Name des DJs:
Nein, Schnulli & Bulli, DJ Bratze, Techno-Manni oder Alois Gumfelkrebsler sind keine Künstlernamen, die man als Veranstalter unbeding mal auf dem Lineup des eigenen Events sehen wollte. Ja, der Name, die Assoziationen, deine Promotexte und die Wertigkeit der Selbstdarstellung sagen ungemein viel über Dich und die Qualität deiner Musik aus.

Die Gage:
Ja, die Gagenhöhe richtet sich in erster Linie nach der zu erwartenden Resonanz beim Publikum. Du brauchst und solltest nicht umsonst spielen – aber Beschwerden, dass der Mainact zehn mal so viel bekommt, sind unangebracht. Denn wegen ihm kommen sicher nicht nur seine 4 Kumpels – und im Zweifel hat er auch schon 10 mal mehr Releases raus als deine zwei Homrecordings, die man auf deinem Soundcloud-light Account runterladen kann.

Die Anreise:
Ggf. zu zahlende Reisekosten werden beim Booking vereinbart. Dazu gehören auch Taxifahrten. In deinem Zweitjob als Kellner im Café der Mutter deiner Freundin fragst du auch nicht am Abend, ob man dir nicht noch 20 Euro Taxigeld auszahlt. Du fragst nicht mal nach nem Busticket – du kümmerst dich selbst drum! Also erwarte das auch nicht vom Veranstalter – oder kläre das rechtzeitig vor dem Event.

Am Club ankommen:
Ja, du solltest rechtzeitig vor der vereinbarten Zeit vor Ort sein – und nicht 10 Minuten nach dem Beginn deiner Playtime mit den Worten“ Sorry du, ich hab’s irgendwie nicht gefunden“ auflaufen. Auch solltest Du zusehen, dass Du telefonisch erreichbar bist – denn auf so einer Party kann alles mögliche passieren, was eine unmittelbare Absprache mit dir erforderlich macht – auch wenn du noch nicht vor Ort bist!

Der Technical Rider:
Ja, Ihr erwartet von den Veranstaltern, dass sie Ihren Job gut machen. Also gottverdammt nochmal versucht wenigstens Euren Job ebenfalls zu machen und kommt mit den technischen Anforderungen rechtzeitig rüber. Am besten ist es, ihr verfasst mal sowas wie einen Technical Rider! Da steht drin, was ihr an Technik haben wollt, wieviel Platz ihr auf dem Pult benötigt und ob es irgendwelche Besonderheiten zu beachten gbt. Das Leben ist kein Wunschkonzert – aber nur wenn der Veranstalter weiß, was ihr erwartet, kann er dafür sorgen, dass ihr zufrieden seid. Die Leidtragenden seid sonst am Ende ihr und das Publikum, wenn kurz vor Setbeginn wieder improvisiert und umgebaut werden muss – oder deine Show im Worst-Case gar nicht gespielt werden kann, weil leider niemand zufällig dieses Spezialkabel für deinen in Kleinasien erworbenen, namenlosen Supercontroller mit diesem komischen Stecker hat.

Das Line-Up & der Warm-Up-Dj:
Ja, ich weiß… Du kannst super mit Traktor umgehen und kommst sicher bald ganz groß raus. Dennoch sind 138bpm Hardtechno nicht auf jeder Veranstaltung das ideale Warm-Up. Note to yourself: Ein Warmup DJ führt die Gäste gefühlvoll und mit geschicktem Setaufbau in den Abend und sorgt dafür, dass die Gäste in Tanzlaune geraten – und erwartet nicht, dass sie beim Ankommen auf der Veranstaltung schon fit für’s extatische Finish sind. !

Getränke:
Ja, es ist völlig in Ordnung, wenn Ihr wegen Euren ganzen Kumpelz nach 20 Minuten schon keine Getränkemarken mehr übrig habt. Aber erwartet nicht, dass der Veranstalter Euren ganzen Tross den Abend über mit Vodka Red Bull versorgt. Wenn ihr Eure Kumpelz den Abend frei halten wollt, so ist das Eure Entscheidung – die Eurer Budget betrifft. Der Veranstalter kann im Zweifel helfen, faire Deals mit der Bar zu treffen.
Darüber hinaus kommt es auch nur in Ausnahmefällen gut an, wenn ihr vollkommen betrunken oder zugedröhnt ans Pult geht und dem DJ vor Euch auf die Platten sabbert, während ihr an den falschen Knöpfen rumfummelt. Und der Veranstalter ist auch nicht der ideale Ansprechpartner für Koks, Speed, Peppen, Pillen, Keta, oder die schnelle Nummer im Backstage!

Der Techniker:
Nein, der Techniker wird nicht bezahlt, weil der Veranstalter sonst zu viel Geld verdienen würde. Und auch nicht, weil er keine Ahnung von Veranstaltungstechnik hat. Am Besten, du hörst ihm mal zu, beherzigst seine Anweisungen und machst ihn dir nicht zum Feind. Weil du in dem Spiel immer den Kürzeren ziehst.

Der Backstage:
Nein! Der Backstage ist keine Raucherhöhle, in dem Du mit all deinen Kumpelz und Kumpelz-Kumpelz den Abend über die Bong kreisen läßt – während ihr Euch beeilt, den Kühlschrank schnellstmöglich leer zu machen. Ja, klingt total verrückt, aber er soll ein Raum sein, in dem man seine Klamotten lassen, nach dem Gig runter kommen und auch mal das ein oder andere nette Gespräch führen können soll.

Die Gagen-Auszahlung:
Ja, die Party war voll und alle hatten viel Spaß. Vielleicht lag es am guten Ruf des Veranstalters oder dem hohen Werbeaufwand?! Nein, ich bin kein arrogantes Arschloch, weil ich Dir jetzt nicht noch was extra on top auf die vereinbarte Gage lege. Weder kennst du meine Kosten noch jammer ich rum, wenn’s mal nicht so gut läuft. Ein professioneller Veranstalter schaut über die Einzelveranstaltung hinaus und kalkuliert seriös – und zahlt nicht nach Kassenlage.
Das Taxi-Geld:
Du hast mit dem Veranstalter ein Taxigeld vereinbart? Prima – dann kann ja beim Heimweg nichts schief gehen! Ansonsten darfst du dich gerne fragen, ob dieser Luxus aus der Gage bestritten wird, die du gerade erhalten hast.
Die Verabschiedung:
„Digger – ich mach mal los, beim nächsten Mal will ich aber die Primetime haben“ zeugt von einem gesunden Selbstbewusstsein.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit & feel free to share!
gez. R. Reintjes (nach einer Idee von A. Henneberg)

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(via Tanith)

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♫ iOS Autocomplete Song

Jonathan Mann hat im Zuge seines “A Song A Day“-Projekts quasi einen Songtext von der Autocomplete-Funktion in iOS schreiben lassen. Damit könnte er das Songwriting revolutionieren. Vielleicht aber lieber doch nicht.

(Direktlink, via Martin)

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QLab – Exclusive Nightflight Guest Mix – 13.10.14

QLab ist ein Trio aus dem Dunstkreis des französischen Labels Dabit Records. Sie selber verorten sich irgendwo zwischen Deep House, House, Dub und UK Garage. Das hört man und das lässt sich ganz gut tanzen.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Gabriele Poso – Invocation 001 (Yoruba Soul Remix ) – Agogo Records
02. Rhode & Brown – Make Believe Ballroom (Glenn Astro Remix) – Toy Tonics
03. Son Of Sound – Violent Mood Things (Cuthead Remix) – Local Talk
04. Lay-Far – Side 2 Side (I Just) – Local Talk
05. Mr. Scruff – We Are Coming (Max Graef Remix) – Ninja Tune
06. Womo – Magic Plane – Apparel Music
07. Frits Wentink – Ligament – Heist Records
08. Moodymann – Sunday Hotel – KDJ
09. QLab – Why (The Analogue Cops Remix) – Dabit Records
10. Gauss – Braunschweig – Gauss Ltd
11. Dario Zenker – Belfort – Vakant
12. Key All – 006 – Key All
13. Jackson Ryland – Cristal City – Dabit Records
14. My Panda Shall Fly & Maulin – Gingerbread House (5 a.m. Minimal Dub) – Project:Mooncircle

die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.