Blog Archives for category Kopfkinomusik

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Ab Morgen: Der das KFMW Adventskalender 2016 – jeden Tag ein frischer Mix

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Neues Jahr, neuer Kalender. So wie in jedem Jahr seit 2010 wird es hier ab Morgen wieder einen musikalischen Adventskalender geben, für den alle Involvierten vom 01.12. bis zum 24.12. exklusiv einen Mix löten werden. Von Ambient über Dub, Soul, Funk, Techno, Dubstep, bis hin zum Drum ’n‘ Bass wird wieder einmal alles dabei sein.

Auch in diesem Jahr läuft das wieder in Koop mit Rudi, der sich um einen Teil der 4 to the floor-Sachen gekümmert hat – ich habe mich um die eher basslastigen und anderen Sachen gekümmert – wovon es in jedem Jahr mehr zu werden scheinen.

Ein paar Mixe habe ich schon, der Soundcloud-Account ist um ein Jahr verlängert.

Wird wieder geil, glaube ich.

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Kurz-Doku über die Electronic Cassette Culture: Blank Tape

Manche Leute da draußen schwören immer noch, oder besser wieder, auf die gute alte Kassette. Vinyl Factory hat sich diese Szene mal ein bisschen genauer angesehen und diesen Beitrag darüber gedreht. Sympathische Sache, aber ich hab gar kein Tapedeck mehr. Nirgends.

„Experimental and avant garde music has always sought release through peripheral channels. Where in the past that might have been via a number of hand-painted records handed out at concerts or between friends within local scenes, independent labels with creativity (rather than cash) to burn are turning to cassettes as an available, affordable and more immediate medium to release music on.

And where in the past, DIY cassette culture may have been more central to grassroots punk and hip-hop culture, electronic music producers are now exploiting the analogue texture of tape for its sonic qualities too.“


(Direktlink, via Vinyl Factory)

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Stream: Burial – Young Death / Nightmarket

Letze Woche wurden in Toronto “aus Versehen” fünf Platten des neuen Burial Releases verkauft, das eigentlich erst Anfang Dezember kommen sollte. Seitdem laden irgendwelche Spinner gefakte „Burial-Videos“ auf YouTube, die angeblich die beiden neuen Tracks zeigen sollen, mp3-Uploads wabern durchs Netz. Hyperdub scheint da jetzt die Reißleine ziehen zu wollen und veröffentlicht die 12″ einfach heute.

Klanglich burialesk wie eh und je. Geil!


(via RBYN)

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mrzl – Coffee And Cigarettes (First Last Days Of Autumn Mix)

Das mit dem Kaffee wird mir für immer bleiben, das mit dem Rauchen werde ich ein paar Tagen endgültig sein lassen. Wird wirklich Zeit dafür. Die letzten Herbsttage haben wir aber dennoch und für die ist wärmender Bass immer gut. So wie hier von mrzl, der ziemlich fixen D’n’B-Kontext auf atmosphärisch, knisternde Kamin-Musik runterbricht. Sehr geiles Zeug!


(Direktlink, via RBYN)

Tracklist:
1. Full Code – Sixty 8 (Consequence’s Fears Remix)(free dwnld)
2. Sam KDC – Symbol 3.2 (Auxiliary)
3. ASC – The Narrows (free dwnld)
4. ASC – Symbol 2.4 (Auxiliary)
5. Synth Sense – Deleted Scene I (Auxiliary)
6. Synth Sense – Sol (Widescreen Mix) (Auxiliary)
7. Indigo – Symbol 7.4 (Auxiliary)
8. Ziro – Oni (Om Unit’s Wrongspeed) (Crazy Legs)
9. Synth Sense – Stepping Stone (Widescreen Mix) (Auxiliary)
10. Sam KDC – Dote (A Tribute to Nostalgia) (Auxiliary)
11. Method One – Foundry Dub (Auxiliary)
12. ASC – Prometheus (Samurai Music)
13. ASC – Disintegrate (Samurai Music)
14. Consequence – Magda Trench (Exit)
15. ASC – Oneironaut (Samurai Music)
16. Sam KDC – Exertion (Auxiliary)
17. Synth Sense – FM Voice Uplink (Auxiliary)

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Joe Corré verbrennt, was vom Punk übrig blieb

I was a witness of Burn Punk London! #burnpunklondon #1977records

Ein von nobutada_lodio_yaita (@nobutada_lodio_yaita) gepostetes Foto am

Länger schon angekündigt, jetzt umgesetzt: Joseph Corré, Sohn vom Sex-Pistols-Manager Malcolm McLaren und Viviane Westwood, hat als Protest gegen den Ausverkauf des Punks jetzt seine Sammlung aus Punk-Me­mo­ra­bi­li­en verbrannt. Diese hatte wohl einen Wert von fünf Millionen Pfund. Dazu gab es ein Feuerwerk.

„Warum? Zwei Antworten: weil Joe Corré es konnte. Und zweitens: weil er den ganzen Punk-Kram leid war. Vor allem diese Feiern zur Entstehung der Punk-Bewegung vor 40 Jahren. Widerlich. Wer, wie zum Beispiel der Autor dieser Zeilen hier, seinerzeit in London war, hat in lebhaft lauter Erinnerung, wie Songs wie das bereits zitierte „God save the queen“ oder die Sex-Pistols-Hymne „Anarchy in the UK“ die Anarchie in das United Kingdom brachten.“


(Direktlink)

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The Gaslamp Killer – Live at Boiler Room Los Angeles

The Gaslamp Killer hat im Boiler Room Los Angeles seine Album Release Party gefeiert und dafür eine Live-Band mitgebracht. Das klingt in der Summe genauso nahe am psychedelischen Wahnsinn, wie man sich das vorstellt.


(Direktlink, via RBYN)

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Ein in 4,2 Sekunden aufgenommenes Musik-Video, das 4:12 Minuten lang ist: OK Go – The One Moment

Sie sehen: ein komplettes Musik-Video in einem GIF. Natürlich ohne Ton.

Ich stehe nicht sonderlich auf den Sound von OK Go, aber ihre Videos sind seit jeher immer Kunstwerke im Sinne von modernen Kunstwerken. Und so zeigen sie in ihrem aktuellen Clip, der in mal eben 4,2 Sekunden aufgenommen wurde, den absoluten Slow-Mo-Porn mit bunten Farben und Daumenkino und alles. Gestrecht auf auf 4:12 Minuten.

Ich gehe davon aus, dass diese 4,2 Sekunden nicht im ersten Take so durchgelaufen sind. Sollte dem doch so sein, macht es das alles noch sehr viel krasser. Geiles Ding, dieses Video.


(Direktlink, via Doobybrain)

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Greil Marcus über Punk Spirit

Kurzes Feature von Arte Tracks mit Greil Marcus.

Punk’s not dead – und doch ist die Bewegung ist sehr viel älter, als es viele wahrhaben wollen. Ein kleiner Streifzug durch die Punk-Geschichte mit Greil Marcus, einem ausgewiesenen Experten für die Sex Pistols.


(via René)

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Janina – Nein sagen

Aus Gründen. Das war schon immer so. Und ich bin so froh, sie dabei zu haben.


(Direktlink)

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Wenn Erykah Badu Songs für die New York Times performt

Wer hier schon was länger mitliest, weiß, wie sehr ich das mag, was Erykah Badu seit Jahren an Musik veröffentlicht, auch wenn mein Lieblingssachen von ihr schon ein paar Jahre zurückliegen. Dafür aber spielt sie hier zwei davon live für die NYT. Sie, zwei MPCs, ein Pianist und alle zusammen cooler als die Arktis. Badu…


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RDRM – Future Dub Vol. 3

Ich habe hierzu gerade gekocht. Es gibt Cannelloni, gefüllt mit Spinat, Ricotta und Gorgonzola. Aber auch gefüllt mit Hack, Parmesan, Paprika und Mozzarella in Kürbis-Tomaten-Soße. Unter 500 Gramm altem Gouda gebacken. Kürbis-Tomaten-Soße, Alter! Vergesst Suppen.

Dazu gab es diesen Mix von Redrum. Dubstep, Bass, Off-Beat-Klänge und jede Menge Atmosphäre. Geiles Ding – nicht nur beim Kochen.


(Direktlink, via RBYN)


Tracklist:

Roots Dub – The Widdler
Wrong Tings – Kaiju
Way Of Living – Elefant Doc & Dillard
Vision – DTR
Way Of Live – Squarewave & Sukh Knight
Burn Down Babylon – Kaiju
Diamond Dub – The Widdler
Pon Na´Dub – Elefant Doc
Rum On Ice – King Yoof feat. I-Lodica
Red – Numa Crew
Victory (Mala Rmx) – Dubkasm
Pula Riddim – Jack Sparrow
Royal Dub – Lion Warriah feat. D Mass
Springtime Steppa – Akcept
Choose – DJ Madd
Hard Times (VIP) – Bim One Productions feat. Pablo Gad
Lighta – Danny Scrilla
Walls Of Babylon – DTR
Rainbow Dub – Egoless

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Antilopen Gang – Das Trojanische Pferd

Das haben die Antilopen also alles von langer Hand geplant und geschickt gefädelt. Das neue Album „Anarchie und Alltag“ kommt am 20.01.2017 und eine Tour wird es auch geben.


(Direktlink, via Blogrebellen)

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Hippiedisco: The Electric Disco – A tribute to David Mancuso

Ich backe hier gerade, wie jedes Jahr an diesem Tag, eine Torte. Diesmal was mit Marzipan, Schokolade, Sahnecreme und Banane. Dafür braucht es natürlich Musik.

Ich kann mit Disco nicht ganz soviel anfangen, aber ich mag den, den David Mancuso, der vor drei Tagen im Alter von 72 Jahren starb, auf die Plattenteller brachte. Seine Loft-Parties im New York der 70er waren ein ein Gegenprogramm zu den kommerziellen Clubs in Manhattan, die damals weder Schwarze noch Schwule reinließen.

„Mancuso war eine bärtige Hippie-Erscheinung mit Vorliebe für die Bewusstseinserweiterung-Literatur von Timothy Leary. Weil er keine Schanklizenz besaß, war bei seinen Partys niemand betrunken. Dafür gab es LSD-Punsch. So blendeten sich die Stücke in den Köpfen der Gäste ganz von alleine ineinander. Denn Mancuso mixte seine Platten nicht. Er spielte sie von vorne bis hinten, aus Respekt vor den Musikern, die sie aufgenommen hatten. Trotzdem wurde er zur prägenden Figur der DJ-Kultur.“
(Südddeutsche Zeitung)

The Electric Disco hat ihm einen Tribute-Mix gewidmet. Hippie-Mucke, wie ich sie mag.

„This weeks boxfrequency show is entirely dedicated to the memory of David Mancuso and is a small acknowledgment of the inspiration, vision and musical guidance that he blessed us with. The world is a richer place because of him and through his music, his legacy will live on forever.“


(Direktlink)

Tracklist:
Earth Wind and Fire – That’s the way of the world
Faze O – Riding High
Marvin Gaye – Inner City Blues
Cymande – Dove
Sun Palace – Rude Movements
Brian Briggs – Aeo, Pt. 1-2
Donald Byrd – Wind Parade
Chuck Mangione & Esther Satterfield – Land Of Make Believe
Eddie Kendricks – Date with the rain
Babe Ruth – The Mexican
Deodato – Whistle Bump
Candido – Thousand Fingered Man
Billy Frazier & Friends – Billy Who?
Tamiko Jones – Cant live without your love
Prince – Sexy Dancer
Idris Muhammad – Could Heaven Ever Be Like This
Brian Auger’s Oblivion Express – Light On The Path
Gil Scott Heron & Brian Jackson – The Bottle Live version
Joubert Singers – Stand on the world
Dr Buzzard’s Original Savannah Band Sunshower
Holy Ghost – Walk On Air (Sun And Moon mix)
Bob Chance – Jungle Talk
Van Morrison – Astral Weeks

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Grossstadtgeflüster – Ich boykottiere dich

Neues, wieder schönes Video von Großstadtgeflüster. „Ich boykottiere dich, Realitätärätä.“


(Direktlink)

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Wie bei DW Drums in Südkalifornien Schlagzeuge gemacht werden

Wenn die Dinger so auf den Bühnen dieser Welt stehen, machen sich wohl die wenigsten Gedanken darüber, wie das Schlagwerk eigentlich hergestellt wird. Ich auch nicht. Aber dank dieser Doku aus dem Hause DW Drums weiß ich das jetzt.


(Direktlink, via Doobybrain)