Blog Archives for category Kopfkinomusik

Videopremiere: No Accident In Paradise – Kochanie

Bildschirmfoto 2014-11-12 um 16.48.59

Am 21.11.2014 erscheint auf Freude am Tanzen mit “Asymetria” das Debut-Album von No Accident In Paradise. Einer Ambient-Kombo, die sich aus Leuten zusammensetzt, die in Leipzig und Jena beheimatet sind. No Accident In Paradise haben sich dem Ambient verschrieben, was ich ja grundsätzlich schon mal toll finde. Viel mehr Leute sollten Ambient produzieren. Finde ich. Ich weiß gar nicht genau, ob FAT überhaupt schon mal ein Ambient-Release am Start hatte und bin deshalb darüber gleichsam überrascht wie erfreut. Kann man schon mal machen, wenn man ein Standing wie die Freude am Tanzenden haben. Ein bisschen schade finde ich, dass es das Album wohl nur auf CD geben wird, was ökonomisch allerdings Sinn machen dürfte – Ambient ist eben für Liebhaber und somit Nischenmusik.

Ich habe das Album noch nicht hören können, werde das aber die Tage ganz sicherlich nachholen. Jetzt hier erstmal das Video zu „Kochanie“. Einem Song auf dem Marie-Kristien Heger Auszüge eines Briefes vorliest, den Gudrun Ensslin Ende aus dem Gefängnis an Andreas Baader schrieb, welcher später in dem Buch „Notstandsgesetze von Deiner Hand“ abgedruckt wurde. . Vermutlich war dieser Brief an Andreas Baader gerichtet. So bekommt nach Ulrike Meinhof auch Gudrun Ensslin ein musikalisches Gerüst für Teile ihrer Gedanken. Meinhof wurde schon vor Jahren von Doris Days in dem Song “To Ulrike M.” zitiert, der bis heute zu meinem Lieblingstracks gehört.

Nun also auch Gudrun Ensslin auf einem weit weniger aufgeregten Soundfundament, welches von No Accident In Paradise gegossen wurde. Gewagte Sache, aber man kann das schon machen, finde ich. Hier ein weiterer Track aus dem Album.

(Direktlink)

artworks-000096223462-zmxaes-t500x500

Injazero Mixxx *1* – Sieren

Das britische Label Injazero Records startet aktuell eine eigene Mix-Serie und hat als ersten keinen Geringeren als den Berliner Sieren am Start. Herrlich langsames Geschlacker mit Bass und ganz viel Liebe. Geil!


(Direktlink)

Tracklist:
1) Kiyoko – Archway [Samurai Horo]
2) Synkro – Falling [Apollo Records]
3) Foals – Spanish Sahara (Sieren Edit)
4) Roof Light – Around Here [Styrax]
5) Ultraista – Gold Dayz (Maribou State Remix) [Free DL]
6) Unknown Track [Dub]
7) Leon Vynehall – Butterflies [Clone]
8) Fybe:One – HeartBeats ft. Deft [Shades Recordings]
9) Me Succeeds – Rongorongo (Arp Aubert Remix) [Ki Records]
10) Kiasmos – Thrown [Erased Tapes]
11) Fybe:One ft. Zelda Marshall – Trace (Sieren Remix) [Shades Recordings]
12) Garden City Movement – Move On [BLDG]

marley

DJ Vadim – Bob Marley Megamix2

Ich habe lange nicht Marley gehört und hatte noch länger schon keinen Marley-Mix mehr im Blog. Aber wenn DJ Vadim sich bequemt, einen neuen Megamix mit den Liedern des Meisters aufzunehmen, kann ich gleich beides auf einmal machen, auch wenn “Megamix” an sich ja immer irgendwie ein bisschen nach Dorfbums klingt.

I couldnt resist. He is a legend. Arguably one of the most important singer songwriters of the 20th century. Some would say it is elvis or the beatles or bob dylan etc. the list is long but i would argue that few have had the global impact Marley had. if u go to townships in africa, who will they know? if u go tot the slums in peru or philipines or mongolia. its bob all the way. and thats the thing. He wrote some of the most beautiful love songs and protest songs at the same time. he touched the rich and the poor, the down trodden and even the political elite of his time.
on a recent tour in the US, i was genuinly shocked how few americans knew bob marley. ppl will say, bollocks vad. but tis true. time and time again, ppl in america just didnt know reggae. im not talking about the jamicans who live on flat bush av in BK. im talking main street USA. if ppl had heard of him, they wouldn b able to mention a song. So i was like, wow. im gonna do a little mix of alternative marley songs. not just Legend but others songs that people may not have heard. my favourite is WAR. the lyrics taken from emperor haille salasie speech to the United Nations…. wat a speech. How many politicians would be able to elequently express them selves like that nowadays…
enjoy. The spirit of bob marley continues.


(Direktlink, via Alohastone)

0eef0a318dfda7e51bd0969da505742f_w800

Jackson Ryland – Exclusive Nightflight Guest Mix – 10.11.14

Oh. Techno. Damit lässt sich schön den Montag aus dem Sack klopfen. Tobi meint, der Mix sei für seine Verhältnisse ziemlich dolle und er hat recht, Jackson Ryland haut da ordentlich auf den Putz. Gut zum wach werden.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Jackson Ryland – Joe – ???
02. P. Lopez – Paraguay 002 – ???
03. Sergio Levels – Viaggio Di Notte – SLEP001
04. Laszlo Dancehall – Zizzou – ManMakeMusic
05. Mulla – Smack Back – Cahoots Records
06. Truncate – Switch – 50 Weapons
07. Christian Piers – TL2 – Source Unknown
08. Jackson Ryland – Rain – ???
09. Kerri Chandler – Six Pianos – Deeply Rooted House
10. Earl Jeffers – Elevate – 4Lux Recordings
11. DJ Richard – Benzos – White Material Records
12. Francis Inferno Orchestra – Hezbolla – Let’s Play House
13. Benjamin Damage – Up – 50 Weapons
14. Bicep & Hammer – Day 3 – Feel My Bicep

die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

Mix: Das Kraftfuttermischwerk – Unterwassermusik 2

unterwassermusik2

Schall breitet sich im Wasser fünf mal schneller aus als in der Luft. Und so hat man das Gefühl, als würde die Musik direkt im eigenen Kopf stattfinden. Klang kann auf vielleicht keine andere Weise direkter und einnehmender sein, als wenn du ihn unter Musik hörst. Was ganz Intensives – nur du und Musik.

Komplett im Arsch. Nur zwei Stunden gepennt, davor aber einige Menschen in der Nacht mit Musik unter Wasser auf Traumreise geschickt. Es war toll, das Liquid Sound Festival 2014. Und wer da nicht selber mal hinfährt, ist halt auch selber schuld. So.

Ich geh’ pennen. Mit diesem Mix, den ich leider unter Wasser ja nicht hören konnte. Weil mixen unter Wasser geht halt noch nicht.

Vorneweg fehlt ein wenig was, da ich zu spät auf Record gedrückt hatte. Wie das halt so ist. Aber 2,5 Stunden tun es auch und er Kontext steht.


(Direktlink)

Tracklist:
??? – Saltwater
Apparat – Goodbye
Ghosts Of Paraguay – Falling Off the Edge (feat. Tahli Elsner)
Air Scape – Reflection
Tua – Der Bettler und das Meer (Lambert Remix)
Synkro & Manos – In My Arms
In the stillness of the crisp day
Soular Order – Everything That Time Holds
Air Scape – A Savored Moment In The Rush Of Life
Air Scape – Purpose
Jabricon – Daydreaming
Sorrow – Kalypso
Hebona – Apparition
Alicks – Beneath The Surface
Crazy about You – Shallow (Ft celery)
Gidge – I Fell in Love
Noclu x CoMa – The time I forgot to forget you
Submotion Orchestra – Damn Hot
Soular Order – Soular Order – Movements
Fractures – It’s Alright
Kyson – Missing Things (MMOTHS Remix)
Soular Order – Astray (ft.Nori)
State Azure – Chrome Skin
Glimpse – Singularity
Alicks & Oneira – Ash
Sorrow – Mourner
Rhythm & Sound with The Chosen Brothers – Making History
Ghosts Of Paraguay – When the Rains Came Down (feat. Plutonic)
Eternall – Brilliance
Vancouver Sleep Clinic – Collapse
Skye Chai – Feel.Blue
Rakede – Jetzt gehst du weg
DIVERSA – Onset
Nils Frahm – Me (Mombi Vocal Rework)
VVV – Present Tense
Phaeleh – Eight
Phaeleh – Three
Ulrich Schnauss – A Long Way To Fall
Maxim Wolzyn – Time To

(Der Chosen Brothers-Rausriss sei mir verziehen. Danke.)

Bildschirmfoto 2014-11-07 um 15.40.32

Aphex Twins “Windowlicker” auf 33 RPM

Mit manchen Platten geht das. Die kannst du auch einfach auf 33 RPM spielen und sie klingen gut. Mit fast allen “Good looking“-Veröffentlichungen klappt das. Manchmal wusste ich bei denen gar nicht, wie die nun mussten; 33 oder 45. Auf 33 gaben die meistens richtig dicke Big Beat Nummern von sich, während sie auf 45 ordentlich den Drum ‘n’ Bass über die Teller rollten.

Mit Aphex Twin hatte ich das nie probiert, YouTuber Boas allerdings hat das mal mit “Windowlicker” gemacht. Und nach all den Jahren und meinen aktuellen musikalischen Vorlieben gefällt mir die Nummer so fast besser als in Originalgeschwindigkeit. Würde ich so spielen. Ja.

(Direktlink, via Tasmo)

Bildschirmfoto 2014-11-07 um 12.17.12

Feine Sahne Fischfilet – Nur für diese eine Nacht

So. Das erste Video zum am 23.01.2015 erscheinendem Album “Bleiben oder gehen“. Bämm!

Der erste Song aus dem neuen Album von Feine Sahne Fischfilet – „Für diese eine Nacht“- beschreibt einen ganz besonderen Moment, den jeder Jugendliche aus einem kleinen oder größeren Nest kennt. Perspektivlosigkeit, aber auch der Wunsch nach Neuem, Flucht aus der Enge oder einfach die Suche nach dem „easy way out“ führen zu etwas, was man gemeinhin als „Wegzug jüngerer Generationen“ oder „Überalterung ganzer Landstriche“ aus der Presse kennt.

Für die Kids in Vorpommern ist das alltägliche Realität. Gute Freunde verlassen die Gegend, hauen ab, weil sie keinen Bock mehr haben, weil sie zu wenig vorfinden was spannend ist, oder weil sie ganz einfach keinen Job bekommen. Die, die zurück bleiben, fragen sich täglich ob sie weitermachen sollen, bleiben, kämpfen, vielleicht abstumpfen, etwas aufbauen wollen oder auch lieber irgendwo hingehen, wo es einfacher ist. Gehen oder bleiben eben. Für diese eine Nacht kommen aber noch mal alle zusammen, scheiß egal was Morgen ist, wohin das Leben alle verschlägt. Einmal wird noch mal alles Negative verdrängt, um einfach zu leben! „Für diese eine Nacht, als wenn nur dies uns glücklich macht!“

(Direktlink)

Bildschirmfoto 2014-11-07 um 00.14.44

Rhythm & Sound w/ Chosen Brothers – Making History

Burial Mix 09, 1996.

(Direktlink)

Kruder & Dorfmeisters “The K&D Sessions” als 5xLP Vinyl Box Reissue und endlich auch digital

KDSessions061114

The K&D Sessions“. Für mich nicht nur eine der wichtigsten Alben der 90er Jahre, für mich DIE Platte meines Lebens. Mindestens 3673 mal gespielt, das Vinyl fast komplett geglättet. Selbst die matt-goldenen CDs haben die Jahre nicht überstanden, so das mir nur mäßig gut klingende MP3s davon blieben, die ich dennoch häufig höre. Ich liebe dieses einzig aus Remixen bestehende Album der beiden Wiener, die sich damit schon zum Beginn ihrer Karriere ein Denkmal gesetzt haben.

Laut FACT wird das Meisterwerk (hier auf Soundcloud) noch im November auf !K7 wiederveröffentlicht. Als fette 5-fach Vinylbox mit bisher unveröffentlichtem Bonus-Material. Außerdem kann man die K&D Sessions dann auch endlich ganz offiziell und geremastert digital erwerben. Vorbestellen kann man bereits jetzt auf iTunes. Und damit steht dann auch mein Wunschzettel für den Weihnachtsonkel fest. Die 5xVinyl-Box. Mehr muss es gar nicht sein.

The !K7 label is reissuing The K&D Sessions, a 1998 compilation of original tracks, dubs and remixes by Peter Kruder and Richard Dorfmeister that became a staple of bleary-eyed and blunted after-parties, soothing weary ears with their bass-heavy, downbeat moods drawing on funk, jazz, hip hop, dub and d’n’b.

The compilation has never been officially available digitally and has long since been deleted on vinyl, with copies going for big money when they do pop up. !K7 have spent painstaking years searching for the original rights holders and clearing the licenses in order to bring the album back in print, with a mastered-for-iTunes version coming on November 17 and a huge 5xLP vinyl box set and 2xCD reissue coming early next year, along with an audiophile quality digital version.

Tracklist:
Roni Size – Heroes. Kruder Bossa
Alex Reece – Jazzmaster. K&D Session
Count Basic – Speechless. Drum ‘n’ Bass
Rockers Hi Fi – Going Under. K&D Session
Bomb The Bass – Bug Powder Dust. K&D Session
Afrodelics – Rollin’ On Chrome. Wild Motherfucker Dub
Depeche Mode – Useless. K&D Session
Count Basic – Gotta Jazz
Rainer Truby Trio – Donaueschingen. Kruder Mix
Lamb – Transfatty Acid. K&D Session
David Holmes – Gone. K&D Session
Sofa Surfers – Sofa Rockers. Dorfmeister MIx
Mama Oliver – Eastwest / Stoned Together. Dorfmeister Mix
Bomb The Bass – Bug Powder Dust. K&D Dub
Kruder & Dorfmeister – Boogie Woogie
Sin – Where Shall I Turn. K&D Session Vol.2
Bone Thugs ‘N’ Harmony – 1st Of The Month. K&D Instrumental
Kruder & Dorfmeister – Lexicon
Knowtoryous – Bomberclaad Joint. K&D Session
Rockers Hi Fi – Going Under. Evil Love & Insanity Dub
Strange Cargo – Million Town. K&D Session
Knowtoryous – The Revenge of the Bomberclad Joint: The Kruder & Dorfmeister Session Pt. II (The Lost Tapes) ***
Count Basic – Strange Life (K&D Remix) ***
Count Basic – Hide & Seek (K&D Remix) ***

*** Bonus tracks

1904033_580936105346140_4464096132471427908_n

Das Lollapalooza Festival kommt nach Berlin

LOL-DE-Logo-Horiz-Color-BlackPad

Das seit 1991 in den USA stattfindende Mega-Festival bekommt im September nächsten Jahres einen Ableger in Berlin. Am 12. und am 13. September wird es auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof stattfinden. Ein Line Up gibt es bisher nicht, aber Ende November sollen die ersten Bands verkündet werden. Und wer die Line Ups des amerikanischen Originals kennt, weiß, dass das ein richtig dickes Ding werden könnte. Die Website dafür ist schon mal online und auf Facebook sind die sowieso. Und unabhängig vom noch unbekannten Line Up, werde ich da gucken gehen, denke ich.

Aus der Pressemitteilung:

Wenn die Simpsons einem Festival eine ganze Folge widmen, dann ist das Lollapalooza. Wenn Live-Musik auf Kunst, Streetfood und Fashion trifft, dann ist das Lollapalooza. Wenn Eltern mit ihren Kindern gemeinsam zum Festival pilgern, dann ist das Lollapalooza. 2015 bekommt endlich auch Europa sein eigenes Lollapalooza: In Deutschland, in Berlin.

Das Kult-Festival wurde 1991 von Perry Farrell als Abschiedstournee seiner Band Jane’s Addiction gestartet und hat seit 2005 sein festes Zuhause im Grant Park im Herzen Chicagos gefunden. Wie kein anderes kommerzielles Festival auf der Welt schafft das Lollapalooza den Spagat, etablierte Künstler und Underground Hype-Bands in einem dreitägigen Musikmarathon mit mittlerweile 160.000 Besuchern zu vereinen. Von Nine Inch Nails über Outkast bis hin zu Chvrches kombiniert Gründer Perry Farrell stets die besten Musiker. “Lollapalooza ist der Ort, an dem aus Newcomern Legenden werden und an den Legenden zurückkehren, um ihren Ruhm unter Beweis zu stellen“ fasst er die musikalische Philosophie des Festivals zusammen.

Musik muss gemeinsam und vor allem mit allen Sinnen genossen werden, daher verschmilzt bei Lollapalooza das Live-Musik Erlebnis mit Kunst, Fashion, Streetfood, Kreativität und Emotion zu einer unvergesslichen Reise in einer anderen Galaxie. Dennoch ist die eigene Wohnung in Berlin, das gemütliche Hotelbett oder die Couch des besten Kumpels nur einige U-Bahn Stationen oder ein paar Minuten auf dem Rad entfernt.

Das erfolgreiche Lollapalooza-Konzept wurde seit 2010 bereits nach Chile, Argentinien und Brasilien exportiert – nun ist endlich Europa an der Reihe. Und das ist auch gut so, sagt der Berliner.

Na dann: Hallo, Lolla! Willkommen in Berlin.

[Disclaimer: Ich bin quasi Kooperationsblogger für das Lolla Berlin, werde ab jetzt öfter darüber schreiben und werde dafür auch bezahlt. Hingehen aber würde ich auch ohne all das. Ja.]

Record Shopping in Paradise: Hawaiian Vinyl Culture


(Foto: Aloha got Soul)

Superinteressante Mini-Doku über den Umgang mit Schallplatten in einer Region, die ich diesbezüglich so gar nicht auf dem Zettel hatte: Hawaii. Aber auch von dort kam schon immer Musik – natürlich auch auf Vinyl.

Roger Bong hat es sich zur Aufgabe gemacht, eben jene Tunes und Platten zu sammeln und sie in Form von Mixen auch zu veröffentlichen, was ziemlich geil ist. Über seine Leidenschaft schreibt er auf seinem Blog Aloha Got Soul, seine Mixe packt auf Soundcloud. Das kann dann so klingen.


(Direktlink)

The music, ignored and inaccessible for so long, is, thanks to Roger finally filtering over the ocean and is feted by the likes of Psychemagik, Floating Points and the hardcore collectors at BBE records for its sun-soaked and gloriously carefree breed of island-tinted soul, funk and rare groove. Heavily influenced by the US and recorded primarily in the 70′s and 80′s, it’s basically impossible not to fall in love with this stuff.

Now, for the first time, Roger has flung open the doors and given us an unprecedented look into the heart of the record digging scene in Hawaii on this lovely film, sharing five of his favourite records and providing an insight into the best record shops and markets on the Pacific archipelago.

(Direktlink, via The Vinyl Factory)

Saetchmos Geburtstagsechochamber von letzter Woche

Bildschirmfoto 2014-11-05 um 15.16.54

Radiomacher und unser Lieblingsdubhead Saetchmo feierte letzten Donnerstag Geburtstag. Und weil sein Ehrentag auf einen Donnerstag und somit auf den Tag seiner wöchentlichen Sendung fiel, die es übrigens nur und exklusiv in Internet gibt, hat er sich ein paar Freunde eingeladen. Mich auch, aber ich konnte nicht, worüber ich mich im Laufe des Abends noch ärgern sollte.

Dass Seatchmo nicht nur Dub und Bass und so mag und über ein doch recht breites Musikverständnis verfügt, dürfte jeder wissen, der ihm mehr als drei Mal zugehört hat. Und so ließ er sich es an diesem Abend nicht nehmen, sich einfach mal durch die ihm wichtigen Songs zu spielen. Außerdem durfte jeder seiner Gäste einen Wunschtitel mitbringen – und Gäste hatte er so einige.

Ich schrieb an dem am Abend auf Twitter, dass das vielleicht die beste Echochamber werden könnte, die Saetche je gemacht hat. Ich hörte bis 22:30 Uhr und war immer noch dieser Meinung. Ein äußerst buntes Potpourri an musikalischen Lieblingen, das mit den trumbunkenen Gästen und dem nicht weniger angeschlagenen Saetchmo eine wunderbar sympathische Kombination ergab. Eine ausgezeichnete Sendung, die es so im Radio gar nicht geben würde. Ha!

Oder falls ihr wissen wollt,wie es sich anhört,
wenn meine Gäste The Cure Klassiker mitsingen.
Überhaupt ist die Musikauswahl für eine Echochamber
etwas ungewöhnlich,aber ich wollte mal ein paar
Sachen spielen,die mir persönlich wichtig sind.
Und hey,is ja meine Sendung.
Meine Gäste hatte ich dazu eingeladen,selbst einen Song
zur Trackliste beizusteuern,
was auch sehr interessant war.
(Sorry,wenn ich den ein oder anderen mitgebrachten Song
verpeilt hab,ich war nicht mehr wirklich Herr über mich und die
Traktorplayliste zum Ende hin…kchkchkch)


(Direktlink, via Blogrebellen)

Tracklist:
01 Christian Bruhn – Captain Future
02 Beastie Boys – The Blu Nun
03 Beastie Boys – Get It Together
04 AC/DC – Hells Bells
05 Sandow – Born in GDR
06 Manne Krug – Wenn der Urlaub kommt
07 Truth – Them (Ft. TaLabun)
08 Monster Magnet – Kiss of the Scorpion
09 Uwe Kaa – Für Immer Rebell
10 Saetchmo – Weit weg
11 Ok Kid – Am Ende
12 Marteria – Bengalische Tiger
13 Turbonegro – We’re gonna drop the Atom Bomb
14 Ziplokk – Hools Rush In
15 Prodigy – Firetsarter
16 Metastaz – Girl & Assassin
17 +44 – When Your Heart Stops Beating
18 Feeling B – Ich such die DDR
19 Aldubb – Der Traum ist aus w/ Manja
20 Kula Shaker – Govinda
21 Saetchmo – Piratenboot
22 Kid Koala – Emperor`s Main Course
23 Peter Fox – Schwarz Zu Blau
24 Beastie Boys – Gratitude
25 Saetchmo – Trommelbass
26 Blunt Break
27 Turbonegro – Fuck the World
28 Inside Out – No spiritual Surrender
29 Deftones – 7 Words
30 Pantera – I’m Broken
31 Arch Enemy – Savage Messiah
32 Monster Magnet – Powertrip
33 The Tea Party – Sister Awake
34 Pillow Fight – In The Afternoon
35 Smashing Pumpkins – Tonight,Tonight
36 The Cure – Just Like Heaven
37 Stanton-Miranda – Love will tear us apart
38 Dendemann – Stumpf Ist Trumpf 3.0
39 Die Antwoord – Rich Bitch
40 Digable Planets – Where I’m From
41 saetchmo – Persönliche Rache
42 Blink-182 – What’s My Age Again
43 Queens Of The Stone Age – Go With The Flow
44 Beastie Boys – Mark on the Bus
45 saetchmo – Ich_weiss
46 Ton Steine Scherben – Komm schlaf bei mir

Bildschirmfoto 2014-11-05 um 08.42.47

Video: Nils Frahm – Hammers

Offizielles Musikvideo zu Nils Frahms “Hammers”, das in 3,5 Stunden während des Aufbaus seines Set-Ups im Berliner Admiralspalast aufgenommen wurde. Schönes Ding. Die Nummer sowieso.

Shot during the preparations of Nils Frahm’s latest concert at Admiralspalast in Berlin, this time-lapse video covers 3.5 hours of setting up, arranging and sound-checking Nils’s equipment on stage. It reveals an insight on all the action taking place before each live performance that normally would remain hidden from the audience.

(Direktlink, via Tasmo)

Ein Mixtape von Kurt Cobain: Montage of Heck

Irgendwann 1987-88 hat kein Geringerer als Curt Cobain dieses Mixtape hier aufgenommen und diesem den Namen “Montage of Heck” gegeben. Jetzt ist das Dingen aufgetaucht und klingt nach dem Digitalisieren genau so bescheiden schön wie eine alte Kassette. Dennoch interessant zu wissen, was der Mann so auf ein Mixtape packte, auch wenn das alles sehr, sehr avantgardistisch daher kommt und doch ein wenig merkwürdig klingt. So richtig will da keine Musik bei rauskommen. Klar.


(Direktlink, via Kottke)

Well, here’s an interesting find: A strange mixtape supposedly put together by Kurt Cobain a year before Nirvana released their debut album has recently come to light. According to Dangerous Minds, Cobain composed Montage of Heck around 1988 using a 4-track cassette recorded. The mixtape is a sound collage, and travels to unexpected places using clips culled from obscure sources. Though the 36-minute-long track starts of pleasantly enough, it gets very weird very fast — there’s a lengthy segment about three minutes in that’s mostly a repeated retching sound.

Still, it’s a worthwhile listen just to gain some insight as to how Cobain thought about sound, and to admire the then-21-year-old’s impressive music catalog. Dangerous Minds points out that he must’ve had actual physical copies of everything he samples, as he didn’t have access to any sort of streaming site in 1988. The reported full list of components used in the making of Montage of Heck is below, according to the blog United Mutations.

Courtesy of United Mutilations, here’s a list of components that Kurt used in making “Montage of Heck.” It’s quite a list:

“The Men In My Little Girl’s Life” by Mike Douglas
“The Sounds of Silence” by Simon & Garfunkel
“Being for the Benefit of Mr. Kite!” by The Beatles
“A Day In The Life” by The Beatles
“Eruption” by Van Halen
“Hot Pants” by James Brown
“Gypsies, Tramps and Thieves” by Cher
“Go Away Little Girl” by Donny Osmond
“Rocky Mountain High” by John Denver
“Everybody Loves Somebody” by Dean Martin
“The Candy Man” by Sammy Davis, Jr.
“In A Gadda Da Vida” by Iron Butterfly
“Wild Thing” by William Shatner
“Taxman” by The Beatles
“I Think I Love You” by The Partridge Family
“Are You a Boy or Are You a Girl?” by The Barbarians
“Queen Of The Reich” by Queensryche
“Last Caress/Green Hell” covered by Metallica
“Whole Lotta Love” by Led Zeppelin
“Get Down, Make Love” by Queen
“ABC” by The Jackson Five
“I Want Your Sex” by George Michael
“Run to the Hills” by Iron Maiden
“Eye Of The Chicken” by Butthole Surfers
“Dance of the Cobra” by Butthole Surfers
“The Shah Sleeps in Lee Harvey’s Grave” by Butthole Surfers
“New Age” by The Velvet Underground
“Love Buzz” by Shocking Blue
Orchestral music from 200 Motels by Frank Zappa
“Help I’m A Rock” / “It Can’t Happen Here” by Frank Zappa
“Call Any Vegetable” by Frank Zappa
“The Day We Fall In Love” by The Monkees
“Sweet Leaf” by Black Sabbath (intro)
Theme from The Andy Griffith Show
Mike Love (of The Beach Boys) talking about “Transcendental Meditation”
Excerpts of Jimi Hendrix speaking at the Monterey Pop Festival
Excerpts of Paul Stanley from KISS’ Alive!
Excerpts of Daniel Johnston screaming about Satan
Excerpts from sound effects records
Various children’s records (Curious George, Sesame Street, The Flintstones, Star Wars).

Der Guardian hat die Geschichte hinter dem Tape.

The tape itself is a surreal, often psychedelic insight into the mind of the 20-year-old Cobain: cut-ups of 60s, 70s and 80s TV shows interspersed with the sound of the toilet flushing and people vomiting, bits of the Beatles and Led Zeppelin interspersed with troubled Austin singer-songwriter Daniel Johnston screaming about Satan, and white noise so intense that when Simon & Garfunkel’s Sound Of Silence starts up it comes as physical relief.

There are snippets of a few unreleased Nirvana songs, too, among the tumult and screaming and dead-end repetition, amid the excerpts of William Shatner, The Partridge Family, Queen, Queensryche, Butthole Surfers, James Brown. In many respects, Montage Of Heck echoes and predates turntable culture, the ubiquitous YouTube mash-up and the Beatles’ experimental sound collage Revolution No 9.

kollekivet

Manche DJs haben zu viele Knöpfe – manche nicht

Das norwegische Comedy-Duo Kollektivet zeigt in diesem Clip, wie es ist, wenn DJs an zu vielen Knöpfen scheitern. Das ist amüsant, aber auch ein ziemlicher Quatsch, denn kein DJ geht zum Auflegen mit derartig viel Equipment auf die Bühne. Dann handelt es sich hierbei eher um einen Live-Act. Pointe versaut, trotzdem lustig.

(Direktlink)

Wie das Liven richtig geht, zeigte Tim Exile kürzlich auf der TEDx, wo er mit seinen außergewöhnlichen Live-Fähigkeiten und seiner “Flow Machine” die Konferenz zum Raven brachte.

(Direktlink, via Tanith)