Blog Archives for category Kopfkinomusik

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arte Concert: Melt! Festival 2014 – The Notwist

Da freue ich mich schon seit heute Vormittag drauf. Die neuen Sachen geben mir nicht ganz so viel, aber spätestens ab “One With The Freaks” haben sie mich. Schöner Abschluss für einen Montag, auch wenn das Publikum dort ein wenig schwerfüßig rüberkommt.


(Direktlink, via Nico)

Setlist:
They Follow Me
Close to the Glass
Kong
Boneless
Into Another Tune
One With The Freaks
Pick Up The Phone
This Room
One Dark Love Poem
Run Run Run
Neon Golden
Different Cars And Trains/Pilot
Gravity

Ticket-Verlosung (5×2): Samstag, 02.08.2014, Club Gretchen Berlin – Das Kraftfuttermischwerk meets Out of Mind Berlin

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Matze von Out of Mind Berlin fragte mich vor Wochen, ob wir nicht mal gemeinsam eine Nacht im Berliner Gretchen gestalten wollen. Da überlegte ich nicht lange und sagte zu. Na klar. Nun haben wir für Samstag, den 02.08.2014, den Laden quasi für uns: Das Kraftfuttermischwerk meets Out of Mind. Matze lässt hinten in Box 2 Drum’n’Bass rollen, und ich werde vorne in Box 1 für Bass Music und etwas deepen Techno Sorge tragen. Außerdem wird es im Garten ab 18:00 Uhr ein Barbeque nebst entspannter Downbeat-Tunes geben. Alles, was das Herz begehrt also.

Ich fände es natürlich total dufte, wenn sich so viele wie möglich von euch an diesem Abend auf den Weg ins Gretchen machen würden, weil zusammen feiert es sich schließlich am besten. Und wir könnten sogar Ringelpietz mit Anfassen spielen, wenn Ihr mögt?

Ich geb’ hier jetzt einfach mal 5×2 Gästelistenplätze für die Nacht raus. Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist hier bis nächsten Mittwoch, den 30.07.2014, 18:00 Uhr, unter der Angabe einer gültigen Mailadresse einen Kommentar zu hinterlassen. Sollten das mehr als fünf von euch tun, entscheidet wie immer Random.org, an wen die Tickets gehen.

Line Up:

OUTDOOR (Dubstep / Dub / Downbeats)
ZUURB (Bln.fm)
ILL_K (Paradise Lost | Moniker Eggplant | Alphacut // Berlin)
HNS (Audiomassive, Klangbiotop // Berlin)
DAS KRAFTFUTTERMISCHWERK (Dkfmw.de)

BOX1 (Bass Music / Deep Techno / House)
>> Finest Ego / Project Mooncircle Showcase <<
KRTS LIVE (Project: Mooncircle // Brooklyn, USA)
MALTRON (Finest Ego / Project: Mooncircle)
BARBNERDY (Support your local Ghetto)
MOGREENS & KARLKARLKARL & JOZSEF (Mogreens.de)
SAETCHMO (Saetche.net)
MONOMOOD (Etui Records)
DAS KRAFTFUTTERMISCHWERK (Dkfmw.de)

BOX2 (Drum & Bass / Liquid Funk / Jungle)
COMMAND STRANGE (V Recordings, Innerground, Fokuz // St. Petersburg, Russia)
AUDITE (Boundless Beatz, Soul Patrol // Leipzig)
UPZET (Out of Mind, Lucid Dreaming, Infected // Berlin)

El Pres Beats – Exclusive Nightflight Guest Mix – 21.07.14

d044209637b51e5f52100a46c8512186_w800So. Alles etwas anders. Der Tobi hat seinen wöchentlichen Nightflight, den er immer auf Radio Fritz über den Äther schickt, um einen Tag nach vorne platziert. Dieser wird demnach nun nicht mehr in der Nacht von Mon- zu Dienstag ausgestrahlt sondern in der Nacht von Sonn- zu Montag. Das als erste Änderung. Dementsprechend wird sein jeweils letzter Nightflight-Mix hier nicht mehr Dienstag sondern eben Montag verbloggt.

Außerdem hat der Tobi gerade keine Zeit, weil er ganz, ganz viel um seine Ohren hat. Er bat mich deshalb, das Schreiben seiner Beiträge zu übernehmen. Mache ich. Ich schreibe ja eh öfter mal hier rein. Hihi. Das wird vorraussichtlich bis September so bleiben, dann hat der Tobi wieder die Zeit, das alleine zu händeln. So.

Und dann kommen wir doch endlich zu dem exklusiven Mix für heute. Der stammt vom Engländer El Pres Beats und bringt eine Stunde – Achtung, Achtung! – HipHop. Und zwar den schön verdopten, in Jazz gebadeten, den selbst ich hin und wieder ganz gerne mal mag, weshalb der Tag hiermit auch kopfnickend weitergehen wird.

El Pres Beats hat kürzlich ein ziemlich cooles instrumental Hip Hop Album auf Robsoul Jazz veröffentlicht, welches ein Sublabel von Robsoul ist, dem House label von Phil Weeks in Paris.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Erykah Badu – The Healer – Universal Motown
02. Dudley Perkins – Flowers – Stones Throw Records
03. De La Soul – Dinninit – Tommy Boy Music
04. El Pres Beats – Mondae – Robsoul Jazz
05. Mountain Brothers – Galaxies: The Next Level – Mountain Brothers
06. Slum Village – I Don’t Know – Barak Entertainment
07. Madlib – Distant Land – Blue Note
08. Pete Rock – Half Man Half Amazing – Loud Records
09. El Pres Beats – Kerstnacht – Robsoul Jazz
10. Luniz – Hypnotized – Noo Trybe
11. El Pres Beats – Sexshop – Robsoul Jazz
12. Erykah Badu – Honey – Universal Motown
13. Lost Boyz – Legal Drug Money – Uptown/MCA Records
14. Flying Lotus – Camel – Warp Records
15. Guru – Plenty – Virgin Records America
16. El Pres Beats – High – Robsoul Jazz
17. Looptroop – Looking For Love – Burning Heart Records
18. Wyclef Jean – Year Of The Dragon – Ruff House Records/Columbia
19. El Pres feat. Starvin B – Movin – Bedbug Records
20. Pete Rock – Soul Survivor – Loud Records
21. Madlib – Montara – Blue Note
22. Klaus Wunderlich – Sugar Me – Telefunken Records/Decca
23. Guru – Certified – Virgin Records America
24. Pete Rock & C.L. Smooth – Mecca & The Soul Brother – Elektra Entertainment
25. Jaylib – Survival Test – Stones Throw Records

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

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Der Klang des Alls

Ich bin mir nicht ganz sicher, das hier nicht schon einmal gehabt zu haben, habe es auf die Schnelle auch nicht gefunden. Deshalb der Vollständigkeit halber: NASA Space Sound.

(Direktlink, via reddit)

Ursprünglich gab es dazu vor Jahren auch mal ein Projekt, welches den Klang des Alls als Live-Stream auf die Erde und in die Rechner sendete. Läuft bei mir hier gerade nicht mehr, kann sein, dass der mittlerweile Offline ist.

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Listeners will hear the acoustic output of radio telescopes live. The content of the live transmission will depend on the objects being observed by partner telescopes. On any given occasion listeners may hear the planet Jupiter and its interaction with its moons, radiation from the Sun, activity from far-off pulsars or other astronomical phenomena.

Die Lange Nacht der sowjetischen Popmusik: “Tanz schneller, Genosse, und vergiss das Weinen nicht!”

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Ich habe eine Schwäche für Russland. Und das ist auch gar kein Geheimnis. Nicht für die Politik Russlands, wahrlich nicht, aber ich habe eine tiefe Schwäche für die russische Mentalität, die russische Seele vielleicht sogar. Ja.

Als ich in Sotschi war, hatten wir unter dem Hotelzimmer eine Bar, die den ganzen Tag nichts anderes als russische Pop-Musik spielte. Laut. Und auch draußen laut. Sehr laut. Meistens mit einem großen Drift zum Jazz, der auch in Russland funktioniert. Natürlich. Der Klang nach verrauchten Bars mit irgendwem am Piano.

Uli Hufen hat fürs Deutschlandradio gerade ein dreistündiges Feature über sowjetische Popmusik, die mich ein bisschen an meine Sotschi-Reise erinnert. Ich mag das halt. So. Und er weiß darin vieles zu vermitteln, von dem ich bis eben keinerlei Peilung hatte.

Das Deutschlandradio schreibt anstatt von “Tracklist” auch total deutsch klischeehaft “Musikliste”. Das Feature allerdings ist in seiner Summer dennoch wirklich sehr interessant und verdammt hörenswert. Drei Stunden sowjetischen Popmusik. Über Jahrzehnte hinweg. Danke dafür, Herr Hufen.

Ob man’s glaubt oder nicht – in der Sowjetunion war es nicht verboten, sich zu amüsieren. Sicher – der Kommunismus musste aufgebaut werden, und das war hart genug. Doch spätestens seit den 50er-Jahren hatte die Partei begriffen, dass etwas Ablenkung und Unterhaltung nicht schaden konnten.

Es gab Restaurants, es gab Bars, es gab Konzerte. Die Menschen hörten Radio, schauten Fernsehen und kauften Schallplatten. Sie kleideten sich modisch, sie gingen tanzen und sie verehrten ihre Stars. Diese trugen klangvolle Namen wie Iosif Kobson, Edita Pecha, Valeri Meladse, Anna German oder Alla Pugatschowa und sie verkauften Hunderte Millionen Schallplatten zwischen Brest und Wladiwostock, Murmansk und Taschkent.

Sprachbarriere und Kalter Krieg sorgten in unheiliger Allianz dafür, dass von all dem im Westen wenig ankam. Auch in der DDR waren die Stars schlecht gelitten. Doch damit soll nun Schluss sein! Uli Hufen spielt drei Stunden lang Liebeslieder, Balladen und Tanzmusik aus dem real existierenden Sozialismus und erzählt die Geschichte des sowjetischen Pop: von den Aufbau- und Marschliedern der Stalinjahre zu den barocken Tränendrückern der zerfallenden, späten Sowjetunion.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Direktdownload)

“Musikliste”:
1

Tvoya Fotografiya

Sapreshennye Barabanchiki & Graf Khortiza:

2

Svuki Jazza

Aleksandr Zfasman

3

Utemlennoe Solnce

Aleksandr Zfasman

4

Caravan

Viktor Knushevickij

5

Mishka Odessit

Leonid Utesov

6

Doroga na Berlin

Leonid Utesov

7

Sinnij Platochek

Klavdiya Shulzhenko

8

St.Louis Blues

Eddi Rosner

9

1001 Takt v ritme Jazz

Eddi Rosner

10

Ochi Chernye

Eddi Rosner

11

Malchiki i more

Tareverdiev

12

U tebya takie glasa

Maya Kristalinskaya

13

Letela Gagara

Margarita Suvorova

14

Rasve privykajut k chudesam?

Edita Pekha

15

Est tolko mig

Oleg Dal

16

Belye Krylya

Valerij Obudzinskij

17

Melodiya

Muslim Magomaev

18

Ne dumaj o sekundakh s vysoka

Iosif Kobson

19

Mne Nravitsya

Alla Pugacheva

20

Maestro

Alla Pugacheva

21

Poletim, poletim

Sapreshennye Barabanchiki & Graf Khortiza

22

S Odesskogo kichmana

Utesov Leonid

23

Mama, ja zhulika ljublju

Alesha Dimitrievich

24

Ekh-Odessa, Mat Odessa

Arkadij Severnyj

25

Ras v Rostove na Donu

Arkadij Severnyj

26

Chernaya Mol

Arkadij Severnyj

27

Gimn

Belyaev

28

Ja ochen

Belyaev

29

Vse ravno

Belyaev

30

Romeo i Julietta

Sapreshennye Barabanchiki & Graf Khortiza
(via Swen)

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Bewegen Sie sich heute langsam bis gar nicht: I-D Slumber Session – Novo Amor and Ed Tullett

Immer wenn ich Bock auf Musik habe und mein Reader nichts hergeben mag, klicke ich mich durch meinen Soundcloud-Stream. Dafür ist der ja auch da. Wenn es dann nicht zu schnell sein soll, lande ich so gut wie immer bei den Slumber Sessions von I-D, für die alle möglichen Musiker der Welt ihre liebsten ambienten Perlen zu meistens wunderbaren Ketten fädeln. Davon gibt es fast wöchentlich neue Mixe, die so gut wie immer ganz großartig sind.

Und weil es auch heute wieder sehr schön heiß ist und man sich kaum bewegen sollte, dachte ich, hör’ dir doch mal die letzten drei Slumber Sessions an. Jetzt klebe ich auf diesem Mix von Novo Amor and Ed Tullett, die ich beide gar nicht kenne, und schwebe hier so rum. Ganz langsam, versteht sich. So gar nicht elektronisch ist die 3/4 Stunde, eher getragen vom für mich eher untypischen Folk und Nu-Folk. So richtig glücklich klingt das alles nicht, eher sehr melancholisch und ganz ans Herz gehend. Aber eigentlich sind die traurigen Klänge eh immer die schöneren. Wie auch immer, ein ganz großartiges Mixtape aus den immer hörenswerten Slumber Sessions. Gebremst auf ganz, ganz langsam.


(Direktlink)

Tracklist:
1. Black – Money
2. Pretty Little Life Form – Valley Maker
3. Radiant – S. Carey
4. Broken Blue – Hundred Waters
5. Holland – Sufjan Stevens
6. Petrichor (feat. Ren Ford) – Keaton Henson
7. Whitewash – Douglas Dare
8. INTIL – Menomena
9. Consumed – Port St. Willow
10. Nola – Gambles
11. My Grandmother Was Pearl Hall – The Middle East

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Betteinstieg mit Piano: SSS Podcast #117, mixed by Steve Gibbs

Ich schwelge mich heute ganz ausnahmsweise mal schon vor 24:00 Uhr gen dünner Bettdecke und das hier wird mein Begleiter sein. Steve Gibbs mixt Modern Classic, Piano, IDM, Ambient, nennt es wie ihr wollt. Sanfte Beats, ein, zwei Prisen Bass viele Strings und noch mehr Piano. SeekSickSound – ich träume schon. Noch mit offenen Augen. Liebe in Form von Klang. <3


(Direktlink, via Marsi)

Tracklist
01. Ryan Davis – The Enchanted Garden (0:00)
02. Rhian Sheehan – Sileo (2:22)
03. Otto A Totland – North Way (5:18)
04. Johann Johannsson – Ég Heyrði Allt Án þess Að Hlusta (7:12)
05. Anenon – Acquiescence (8:44)
06. Asa & Stumbleine – Tinderbox (13.:22)
07. Helios – Halving the Compass (19:31)
08. Christian Löffler – Veiled Grey (23:35)
09. Hammock – I Could Hear the Water at the Edge of All Things (28:58)
10. Steve Gibbs – Adrift (34:15)
11. Hiatus – The Magician (39:14)
12. Jon Hopkins – Immunity (41:36)

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Phaeleh – So Real feat. Fifi Rong

Phaeleh kommt im September mit neuer EP, das hier ist der Teaser dazu und wenn man ihn so hört, hätte man viel lieber wieder in ganzes Album des Buttercreme-Sounds.


(Direktlink, via Johannes)

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70 Minuten Björk in einem Mix: Kıyı Müzik – Hopelandic, Björk

Ich habe diesen Mix schon seit drei Tagen im Reader hängen, war allerdings bisher noch nicht so ganz in Stimmung. Denn Stimmung muss schon sein. Heute aber ist mir so Björk.

Man hasst oder man liebt sie, ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, zweiteres zu tun. Dieser Mix hier hat so ziemlich alles, was Björk für mich ausmacht. Auch wenn “Hunter” fehlt. Und “It’s Oh So Quiet”. Trotzdem ein klasse Mix, der einen adäquaten Querschnitt ihres Schaffens widerspiegelt. Ich bin gerade bei “Jóga” und beginne zu schmelzen.


(Direktlink, via Johannes)

Tracklist:
Antony and the Johnsons feat. Björk – Flétta
Björk Guðmundsdóttir & tríó Guðmundar Ingólfssonar – I Can’t Help Loving That Man
Björk – Possibly Maybe
Björk – Oceania
Björk – All Is Full Of Love
Björk ft. Thom Yorke – I’ve seen it all
Björk – Bachelorette
Björk – Pagan Poetry
Björk – Jóga
Björk – Unravel
Björk – It’s Not Up To You
Björk – Desired Constellation
Björk – Hyperballad
Björk – Army Of Me
Sugarcubes – Hit
Tappi Tíkarrass – Óttar

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Feine Sahne Fischfilet zum dritten Mal in Folge im Verfassungsschutzbericht aus Mecklenburg-Vorpommern: die Band nimmt es gelassen

Und als hätte der Verfassungsschutz in Meck-Pomm seit Jahren keine anderen Probleme, widmet er sich nun schon zum dritten Mal in Folge Feine Sahne Fischfilet. Die hatten sich dafür auch schon im letzten Jahr mit einem Präsentkorb höchstpersönlich bedankt und den Verfassungsschutz MV wegen einer Urheberrechtsverletzung vor Gericht geholt und dort dann ablaufen lassen.

Und auch im Bericht für das Jahr 2013 hat man sie bedacht. Im Wortlaut des Teasers:

Punkband „Feine Sahne Fischfilet“

Die autonome Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ führt seit Ende 2012 verschiedene Verwaltungsrechtstreitigkeiten über die Frage, ob die Gruppe zu Recht im Jahresbericht des Verfassungsschutzes aufgeführt wird. Der Rechtsstreit über den Jahresbericht 2011 ist im Eilverfahren in zwei Instanzen zugunsten des Innenministeriums entschieden worden. Ein Hauptsacheverfahren hat die Band bislang nicht angestrengt. Das Innenministerium hat im Jahresbericht 2011 somit zutreffend dargelegt, dass es sich bei der Band um einen linksextremistischen Personenzusammenschluss handelt.
Auch das Eilverfahren über den Jahresbericht 2012 hat das Innenministerium in diesem Frühjahr vor dem Verwaltungsgericht Schwerin gewonnen. Eine Entscheidung des OVG über die Beschwerde der Band steht derzeit noch aus.

Im Bericht dann ganz konkret:

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Ein „linksextremistischer Personenzusammenschluss“ also. Wäre ja auch fast schlimm, wenn eine Punkband als genau das nicht eingestuft werden würde. Die Jungs von der Küste allerdings nehmen es gelassen und feiern mit einem Video ihren “Hattrick”. In diesem Sinne: Glückwunsch! Und macht endlich Lack mit der neuen Platte! Und kommt verdammt noch mal endlich mal in Potsdam vorbei! Oder bei mir im Jugendclub.

(Direktlink)

The Legendary 1979 Orchestra – Exclusive Nightflight Guest Mix – 15.07.14

COVER: The Legendary 1979 Orchestra - Exclusive Nightflight Guest Mix - 15.07.14 | dreidreieins fotografie
Direkt aus Amsterdam kam der Mix der letzten Nacht, den ich in meinem Nightflight auf Fritz über die Antenne gejagt hab. Andrei bzw. The Legendary 1979 Orchestra, wie er sich nennt, betreibt von dort sein Label Legendary Sound Research. Seine musikalische Sozialisation verdankt er dem Sound der 70er und 80er Jahre in seiner Heimat Rumänien, der nicht selten von Soul, Funk, Jazz oder auch Disco geprägt war.

Für mich, und somit auch für Euch, mixte er hier brilliante 55 Minuten seiner Lieblings-Tracks zusammen… eine bunte Mischung House, von Deep bis nicht ganz so Deep, in der immer wieder mal die Diskokugel anspringt und lustige Lichtreflexe im Raum verteilt. Nen seichten Tritt in den Allerwertesten gibt’s darüber hinaus noch obendrauf.

Viel Spaß damit und bis nächste Woche,
Tobi


Direktlink
Artwork

Tracklist:

01. Aroy Dee – City Of Others – M>O>S
02. The Legendary 1979 Orchestra – Tema Pian – Legendary Sound Research
03. Lay-Far – Pensamento Novo (S3A Wurm Remix) – City Fly
04. Real Dubz – Soothe Me – Love Fever
05. Luv Jam – Over Draught Facility (Vernon Dixon Avenue Basment Mix) – Needa
06. Riccio – Pretty Eyes (Andrés Remix) – Bosconi Extra Virgin
07. Telephones – Blaff – Running Back
08. Leon Vynehall – This Is The Place – Clone Royal Oak
09. Nicholas – The Music Lives – Hometaping Is Killing Music
10. Young Marco – Suzaku – ESP Institute
11. Sunlovers – I Want To Be (Your Love) – Mutt & Jeff

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

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100 prominente Basslines in 13 Minuten

Davie504 hat sich in 13 Minuten durch 100 Basslines gespielt, die jeder irgendwann schon mal gehört hat. Und Bass geht schließlich immer. Klar. Und ich wollte schon fast meckern, aber dann kamen die Slaps von RATM.

(Direktlink, via BoingBoing)

20 Jahre Antaris: Saetchmo im Ambient-Zelt mit icke

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Antaris, die Mutti aller deutschen Goa-Feste, feierte bzw. feiert immer noch ihr 20stes Jubiläum. Ich war 1995 das erste mal als Gast dabei und blieb ein paar Jahre. Dann verloren wir beide uns aus den Augen. Diese Art von Musik und ich lebten uns ein wenig auseinander und das passiert ja halt immer wieder mal – ihr kennt das.

Vor drei Jahren bekam ich einen Anruf, ob ich denn nicht dort mal im Ambient-Zelt spielen wollen würde und sagte sofort zu. Ich und Ambient-Zelte sind schließlich “so”. Gerade wenn eines davon auf der Antaris steht. Ich holte irgendwie noch Saetchmo mit ins Boot und wir gaben uns dort ein ziemlich hartes Wochenende. Seitdem fahren wir mittlerweile jedes Jahr dort hin und geben uns rund um den wirklich wundervollen Ambient-Floor ein ziemlich hartes Wochenende. So auch am letzten Wochenende.

Eigentlich hatte jeder von uns seinen Slot, direkt nacheinander. Leider aber musste Andre aka P.Laoss schon Samstagnacht wieder abreisen, weshalb wir seinen Slot am Sonntag mit übernahmen. Saetchmo B2B icke. Er schreibt: “Vollmond, Vollrausch, voll in Trance.” und ich lass das mal so stehen. So richtig gut sahen wir nämlich beide am Sonntag um 11:30 Uhr nicht aus, wenn ich auch ein wenig besser (Hihi), was ein, zwei Verrisse nicht verhindern konnte, aber live ist eben live, nech. Auf jeden Fall haben wir dann halbfit Downbeats aneinander gestrickt. Welche, die für uns in diesem Moment genau dort hingehörten. Sonne, der Geruch von Dope, Kater, Menschen mit viel Herz, einem von allen für alle geschenkten Lächeln im Gesicht und sehr viel Liebe.

Das hier ist der kurze Mitschnitt davon. Mehr Zeit blieb erstmal nicht, war aber trotzdem schön. Wie all die Jahre. Denen von damals und den letzten drei dazu. Und das Ethno-Geschwurbel kommt, man mag es kaum glauben, nicht etwa von mir. ;)


(Direktlink, via Saetchmo, Tracklist)

Etwas später habe ich dann ein ziemlich zurückgelehntes Dub- und Tieftechno-Set gespielt, welches ich zwar auch aufgenommen, aber bisher nicht gehört habe. Kommt dann die Tage mal.

Nach mir dann, und das ist die eigentlich dicke Nummer hieran, hat der Dubmaster dieses enorm fett deepe Dubstep-Set durchs Zelt geblasen und damit einige Leute auf eine Reise geschickt, die sie so gar nicht gebucht hatten. Dickes Ding, Saetche. <3


(Direktlink)

Tracklist:
01 Outbreak – The Hunt
02 $COOB – Plague
03 Spacedrome – Vedah
04 Soukah – Unity Of Souls
05 M A W – Purple
06 Dubbacle – ID on this
07 FJH – Savoury Snack
08 KOSIKK – Persia
09 Copley – Overdose
10 Aaron Static – Intrepid Journey
11 DyAD & Lifesines – Strata
12 Adeh – Come Closer
13 Cris Fern – From Beyond
14 Subessence – Move so Fine
15 Blank – Shiva’s Dub
16 Lowryder – Autoflowering (Piano Version)
17 Pars – Jitter
18 Texstep – Ghosts
19 Durandal – Tantric
20 Eyeland & KOSIKK – Untied
21 JacM & Nori – Sleep Well

Vier Stunden Dubtechno: ColtEP – Flying Floor @ Meeresrausch Festival 2014

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Ich habe mich noch nicht gänzlich von der Antaris erholt, auf der ich gestern Nachmittag aufgelegt hatte. Auch werde ich die ganze Woche beruflich in einem Schwimmbad (siehe oben) verbringen, weshalb es deshalb hier wohl etwas ruhiger bleiben wird. Aber auch oder gerade ruhige Wochen brauchen einen angemessenen Soundtrack.

Elke aka ColtEP hatte auf dem Meeresrausch Festival einen Tag nach mir gespielt und ich habe mir einen Teil ihres Sets neben dem Floor liegend in den Himmel guckend gegeben. Vier Stunden waren es keine, aber was ich dort hörte schickte mich auf eine ganz wunderbar sommerliche Reise. Ambienter Dubtechno at its best. Und wenn ich jetzt schon die ganze Woche an einem Pool verbringen werde, kann auch das mein akustischer Begleiter sein. Natürlich. Guten Flug!


(Direktlink)

Tracklist:
01. Maxim Wolzyn – Görlitzer Park
02. Simon Spe – Der Kraken Utem
03. man-l – Scalling
04. Brickman – Sunrise To Sunrise
05. Ohrwert – Asphere
06. Mr. Cloudy – Calmness
07. RAW Series – 02A
08. Organon – Unknown II
09. Dubatech – Piyan
10. Dubatech – Iris
11. Narcotic 303 – Stairway To The Moon
12. Doyeq – Soundshere
13. Resoe – Distant Noizes
14. STL – From A Distance
15. Silent Servant – Violencia (Function Mix)
16. Vainqueur – Ranges
17. STL – One Day
18. Organon – Pure
19. Doyeq – Tape Together
20. Doyeq – Morning Snow
21. Gradient – Dispersing Sectors
22. Sven Weisemann – Redux
23. Urenga – Eclipse Seamount (Ohrwert Technoid Alter)
24. mon0 – Gray Skies
25. Baumfreund – Garten Eden
26. Dublicator – Manta
27. Stefan Gubatz – Offshore (Rework)
28. Dublicator – Plankton
29. The Nautilus Project – Dresden-Neustadt At Night ( Jaymon´s Nightflight Remix)
30. Wenzel Mehnert – Fragilite
31. Niccolo Machiavelli – Frustration (Dub)
32. Narcotic 303 – Red Planet
33. Wenzel Mehnert – Paranoika (Biodub Remix)
34. Yagya – As It Is
35. Yagya – Sleepygirl 10
36. Imugem Orihasam – Mirror Of Mind (Suedmilch´s Dub Edit)
37. youAND:THEMACHINES – Desire (Rising Sun Elaborate 1 & 2)
38. G.R.I.T. – Expanse (Yagya Remix)
39. Yagya – Rigning 7

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Wenn man zum ersten Mal 350 Musiker und ihre Instrumente zusammenbringt

Geile Aktion von NPR Field Recordings, die Menschen mit ihren Instrumenten nach New York eingeladen haben um dann aufzunehmen, was dort passiert. Das ist am Anfang Chaos in Reinkultur, wird aber später zu einer fantastischen Session. Und auch wenn der Sound so gar nicht der meine ist, kommen die Vibes dieses Nachmittags bis in meine kleine Küche nach Potsdam. Großartig. Mit einem fetten Grinsen im Gesicht.

We at NPR Music leave a lot of variables out in the wild when we make Field Recordings. That’s especially true when we commission new music for the annual Make Music New York festival, as we have for three years.

[...]

But what we’ve found, and what is so incredibly gratifying, is that amazingly talented and generous people join in — this year, about 350 of them on the steps of the Brooklyn Public Library. With a new piece by Sunny Jain of Red Baraat, the beat and the heart were there already, but the spirit burst to life when all those musicians came out to play.

(Direktlink, via reddit)