Blog Archives for category Kopfkinomusik

GLK21

Gaslamp Killer – When I Was Twenty One Mixtape

Kurze Bredouille: Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, das hier nicht doch schon mal gehabt zu haben, meine kurze interne Suche zumindest sagt nein. Der Upload ist immerhin schon vier Jahre alt…

Aber egal: Mir ist gerade jetzt genau hiernach. Ein Mix von Gaslamp Killer aus dem Jahre 2003. „A live mix made at my parents house when i was twenty one – straight off cassette.“

Und wer den doch schon mal gehört haben sollte: Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Für alle anderen gilt, geiles Teil!


(via Philipp)

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Album-Stream: The Orb – Moonbuilding 2703 AD

Die Ambient-Ikonen von The Orb bringen am 22. Juni ein neues Album auf Kompakt. Zeitlich könnte das besser nicht passen, die vier Tracks mit Überlänge dürften für einige grinsende Gesichter auf den Ambient Areas dieses Planeten sorgen. Und dennoch muss dieses Album nicht zwangsläufig im Sitzen gehört werden. Es klingt nach Staub im Gesicht und nach von der Sonne verbrannter Haut, dem Geruch von Heu, den Tautropfen am Morgen nach einer durchtanzten Nacht. Kurz: Nach Sommer.

Moonbuilding 2703 AD erscheint am 22. Juni und kommt mit insgesamt 7 Tracks. Die vier kleinen Epen hier allerdings dürften zum Kauf reichen.

• 2xLP+CD edition pressed on 180gr vinyl
• Limited deluxe vinyl edition comes on 3xLP+CD, featuring two exclusive jams plus J Dilla tribute


(Direktlink)

Lauryn Hill covert Nina Simones „Feeling Good“

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(Foto: Lisa Liang, CC BY 2.0)

Netflix bringt demnächst eine Dokumentation über das Leben der großartigen Nina Simone. In dem Zuge haben einige nicht unbekannte Musiker ein Tribute-Album aufgenommen, auf dem sie ihre Interpretationen von Simone-Klassikern zum Besten geben. Sechs Songs auf dieser Compilation kommen von Lauryn Hill. Einer davon ist „Feeling Good“. Ich liebe dieses Lied. Auch in dieser Version.


(via FACT)

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Kopfhörer-Verlosung: Sennheiser Urbanite XL Wireless

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Sennheiser fragte mich vor ein paar Wochen, ob ich denn nicht Bock hätte, einen ihrer neuen Kopfhörer zu testen. Da meine alten nach 12 Jahren gerade den Bügelbruch gestorben waren, sagte ich zu und freute mich auf die Sennheiser Urbanite XL Wireless. Ich hatte zwar noch so In Ear-Teile da, aber ich stehe nicht darauf mir Stöpsel in die Ohren zu stecken, so gar nicht – ganz gleich wie gut der Klang dann sein sollte. Also wartete ich ein paar Tage auf die Dinger, was so einfach nicht war. Als Mensch, der täglich mit den Öffentlichen unterwegs ist, gehören Kopfhörer zu mir wie meine Hosen. Wem das ein wenig hochgegriffen erscheint, kann die Kopfhörer auch mit einem Smartphone gleichsetzen, mit dem ich tatsächlich nie das Haus verlasse. Kopfhörer sind mir wichtig, sie sind für mich die Mute-Funktion im öffentlichen Leben – das da draußen will man ja kaum alles mit anhören.

Bisher hatte ich dafür einfach nur Kopfhörer. Kopfhörer mit Kabel und sonst nichts. Kopfhörer zum Kopfhören eben. Die Urbanite XL Wireless allerdings bringen mehr als nur das mit. Und auch weniger – denn sie kommen ohne Kabel, so denn man will. Wenn sie per USB aufgeladen wurden, kann das Kabel ab und man kann sich ganz wunderbar frei mit den Dingern durch die Welt bewegen, ohne irgendwo hängen zu bleiben, so das es einem das Telefon aus der Tasche reißt. Ihr kennt das. Bluetooth macht’s möglich.

Ich war bisher nicht so der Fan von Audioübertragungen per Bluetooth. Irgendwann gab es da zumindest bei mir immer irgendwelche Probleme mit, die ein konstantes Hören leider nur schwerlich ermöglichten. Allerdings liegt mein letzter Versuch damit jetzt auch schon etwas länger zurück. Umso erfreuter war ich, dass Bluetooth bei den Urbanite XL auch über Wochen hinweg zuverlässig funktionierte. Der Einsatz des neuesten Bluetooth 4.0-Standards ermöglicht Multi-Konnektivität, mit der Kopplung an bis zu acht Geräten und der gleichzeitigen Verbindung zu zwei Geräten. Mit Kopfhörern aufs Klo gehen! Aber lassen wir das.

Noch dazu besitzt dieser Kopfhörer ein hoch entwickeltes intuitives Touch Control-Bedienfeld direkt an der Ohrmuschel: für Lautstärkekontrolle, Musikwiedergabe und Anrufannahme mit der Berührung einer Fingerspitze. Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann auch ziemlich praktisch, muss man nicht immer das Phone aus der Hose holen. Außerdem kommt das Kabel mit einem Mikrofon, zum frei Telefonieren.

Soundmäßig überzeugt der Urbanite XL wireless auf ganzer Linie und ich bin da wirklich wählerisch. Tief grabende Bässe, glasklare Höhen, was gerade digital produzierte Musik zu einem echten Höhrerlebnis macht. Dazu die nötig ausgespielte Lautstärke. Fett. So mag ich das. Selbst beim Produzieren kommt man damit auf einen annähernd echten Klang, was mir nicht ganz unwichtig ist.

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Tech Specs:
IMPEDANZ: 18 Ω
BLUETOOTH VERSION: 4.0
UNTERSTÜTZTE PROFILE: Headset 1.2, Hands-free 1.6, GAVDP, A2DP 1.2, AVRCP 1.4
AUDIO-ÜBERTRAGUNGSBEREICH: 16–22000 Hz
SCHALLDRUCKPEGEL BEI 1 KHZ: 110 dB @ 1 kHz, 1 Vrms
KLIRRFAKTOR BEI 1KHZ: < 0.5 % (1 kHz, 100 dB)
REICHWEITE: Bis zu 10 m
SPEISUNG: Li-Polymer

Verarbeitet wurden die Teile ordentlich. "Die hochwertigen Edelstahl-Aufhängungen und Aluminium-Schienen des Urbanite XL Wireless halten Jahre." Ich konnte das bisher natürlich nicht testen, glaube nach den Wochen aber gerne, das die einiges abkönnen.

Besonders positiv aufgefallen ist mir der äußert angenehme Tragekompfort der Kopfhörer. Um noch mal den obigen Vergleich mit der Hose zu bemühen: Auch Kopfhörer müssen natürlich bequem sein - nicht minder bequem als eine Hose. Und ich habe auch nach sechs Stunden des Tragens kein plumpes, unangenehmes Gefühl auf den Ohren gehabt.

Die Größe der Muscheln ist natürlich Geschmackssache. Manche mögen es etwas kleiner, andere größer. Ich persönlich hab es unterwegs gerne etwas dezenter, was mir zu Hause dann egal ist.

Sennheisers Urbanite XL Wireless gibt es in fünf verschiedenen Farbkombinationen, sie kosten € 279,00, die man für einen Kopfhörer dieser Qualität durchaus auch ausgeben kann.

Einziges Manko: Die Ohrpolster sind echt glitschy und rutschen schon mal aus ihrer Klemmfassung. Dann bedarf es einiger Geduld, sie dort wieder reinzukriegen.

Ich jedenfalls verlose hier jetzt ein Paar Sennheiser Urbanite XL Wireless. Wer die haben möchte, hinterlässt hier bis zum 24. Juni 2015, 15:00 Uhr unter Angabe einer gültigen Email-Adresse einen Kommentar. Sollten das mehr als nur einer tun, entscheidet wie immer Random.org an wer sich seinen Sommer mit diesen Teilen akustisch versüßen kann. Viel Glück.

Der Gewinner wird benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Ronny Trettmann – Der alte Sack (feat. Donkong)

Trettmann lässt mal alles raus.


(Direktlink, via Miami Schwarz)

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Damian Marleys & Skrillex‘ „Make It Bun Dem“ mit Werkzeugen gecovert

Wohl dem, der musikalisches und handwerkliches Talent zu verbinden weiß. So wie diese beiden hier. Ob Hornbach schon bei Blixa angerufen und gefragt hat, ob der nicht auch mal was mit Werkzeugen machen will?


(Direktlink, via Blogrebellen)

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Kraak & Stöher @ Meeresrausch Festival, Peenemünde, 13.06.2015

Set eins von drei, die ich in diesem Jahr auf dem Meeresrausch gespielt habe. Gemeinsam mit Rudi, was wieder mal die reinste Freude war. Es war wieder großartig – das Meeresrausch ist zumindest für mich aktuell _das_ Festival des Sommers. Beste Location im Hafen von Peenemünde, tolles Publikum, großartige Orga, viele ganz doll liebe Menschen, dicker Sound. Was will man noch mehr, um gediegen das Leben feiern zu können?

Hier noch mit praller Sonne am Samstag Nachmittag. Später zog dann Regen auf, aber da waren wir dann eh schon so richtig durch und im Trockenen.

Tracklist gibt es wie meistens, wenn ich mit Rudi gemeinsam spiele, keine. Tanzschuppen. Und sowohl vorne als auch hinten was zum mitsingen. „Wir machen Party von hier bis Italien – hol‘ mal zwei Barcadi Cola, ich zahl die denn.“ Hach, es war so schön.


(Direktlink, -> Download)

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Chillgressive Afterhour: GMO vs. Dense

So, wieder gelandet.

Die beiden sympathischen Herren von GMO vs. Dense haben auf dem Meeresrausch nach einer stillen Pause den „Schipp an Land“ Floor vor Rudi und mir mit ihrer gebremsten Definition von Psytrance wiedereröffnet, was ich für diesen Moment als schlichtweg perfekt empfunden habe.

Ich stehe tierisch auf diesen Sound, den ich so viel zu lange schon nicht mehr gehört habe. Psytrance auf 110 BPM runterbremsen und noch ein kleines bisschen mehr der Emotionen dazu. Klanglich so klar wie ein geschliffener Kristall. Ohne die manchmal kitschigen Ethno-Elemente. Sonne dazu = Lächeln auf 360°.

Ich hatte die beiden gefragt, ob es einen Live-Mittschnitt von ihnen im Netz geben würde, den es halt nicht gibt, was im Jahre 2015 ja fast schon ein wenig frevelhaft ist. Immerhin aber kann man ihre letzten Alben auf Bandcamp streamen und einen schon älteren Album-Mix auf Soundcloud hören.

Ich packe das hier jetzt mal zusammen – heute höre ich eh nichts anderes mehr. Afterhouren. Chillgressive. So.


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Dave Grohl fällt beim Konzert von der Bühne, bricht sich ein Bein, lässt dieses eingipsen und spielt weiter

Letzte Woche beim Konzert der Foo Fighters im Göteborger Ullevi Stadion. Die Band gibt gerade ihren zweiten Song zum Besten als Dave Grohl von der Bühne fällt und sich dabei ein Bein bricht. Grundsätzlich dürfte jedes andere Konzert damit erledigt sein. Nicht so bei Dave Grohl, der sich kurz ins Krankenhaus fahren und sein Bein eingipsen lies, um dann das Konzert zu ende zu spielen. Professionalität like a Grohl.


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(Direktlink, via Willy)

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Wenn tausende von mikroskopisch kleinen Destillierungen in Timelapse tanzen: Birthlight

Und welch grandios gewählter Sound dazu!

„Birthlight“ is the first outcome of Strange Freedom, the artist collective who received the Vienna Filmmusic Award 2015.
This short film by motion designer Christian Stangl is based on thousands of microscopic stills from which these stunning timelapse scenarios emerge. Stangl´s self-made chemical processes perform an endless dance of growing and dissolving, flooding and evaporating, melting and recrystalizing, creating an all together perfectly synced synthesis of sound and picture.
The soundtrack captivates the audience with a sophisticated blend of electronic and acoustic orchestration. At the core of this musical ménage à trois is the mind and voice of project-founder Almalyn Griesauer, escorted by Michael Willer and Robert Stefan.


(Direktlink)

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Sven Weisemann – Glow In The Dark Mix

Ich habe jetzt Wochenende. Ich habe mich heute für meine Slots auf dem Meeresrausch Festival bei Beatport ruiniert, gerade etwas gekocht und freue mich auf ein musikalisch sonniges Wochenende auf Usedom. Diese Vorfreude lasse ich mir mit dem aktuellen Mix von Sven Weisemann versüßen, den ich auch in einer meiner Playlisten fürs Meeresrausch habe. Wird super.


(Direktlink, via Marsi)

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Samples auf Knopfdruck im Browser

My Instants ist eine kleine Spielerei, für die jederman Samples hochladen kann. Macht durchaus ein paar Minuten Spaß. Wenn man die Dinger jetzt noch als Sound-Reactions einbetten könnte, würde das Mehrwert für jede Pseudo-Diskussion im Internet bedeuten. Badum Tss.

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(via Blogrebellen)

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Tocotronic – Sie wollen uns erzählen

Ich liebe dieses Album. Es ist vielleicht eines besten deutschen Alben, was nach all den Alben der Scherben bis heute aufgenommen wurde. Ja.


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Samstags bei IKEA: DJ-Booth zum Selberbauen

Die Umsetzung dieser Idee ist nicht neu und es gab davon seit Jahren auch schon so einige (hatte ich hier in abgewandelter Form auch schon mal). DJ Puzzle aus LA ist jetzt einfach mal zu Ikea gegangen und hat $200 für Zeug bezahlt, aus dem er ein ordentliches DJ-Deck bauen kann. Dazu hat er ein Tutorial gemacht: How To Build A DJ Booth With IKEA Parts.


(Direktlink, via FACT)

James Last – Nature Boy

Aus gegebenem Anlass.


(Foto: Nationaal Archief, Den Haa, CC BY-SA 3.0)

Früher waren mir die Kompositionen von James Last zuviel des Geblases, in den 90ern endteckte ich ihn ihm Zuge der „Easy Listening“ Welle für mich neu und kaufte sogar ein paar Platten von ihm nach.

Mach’s gut, James.


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