Blog Archives for category Kopfkinomusik

Drehorgeln am Plattenspieler

Weil R0byn das so sauber erklärt hat, übernehme ich das einfach mal ganz frech von ihm.

Natasha Dzurny und Louie Foo, Studenten der New York University haben einen „Plattenspieler“ entwickelt, bei dem man Plastik-Kuchenstücke zu einem Kreis legen kann und diese geben dann je nach Farbe einen anderen Ton ab. Funktioniert also so ähnlich, wie eine Drehorgel, nur halt mit Farben und als runder Kreis.
Da die beiden interaktive Kommunikation studieren war ihr Ziel gewisse Farben „hörbar“ zu machen.

(Direktlink)

Burials „NYC” auf einem Schwarz-Weißen Zeitraffer von New York

Der schleppende, fast verregnete Sound von Burial passt zwar so gar nicht zu dem Sommerwetter, aber dieses inoffizielle Video zu Burials „NYC” ist einfach zu schön, um es nicht zu bringen.

(Direktlink, via r0byn)

Eine 808 im Sonnenstrahl

Wohl eher so ein ♥-Ding, was nur die wenigsten von euch verstehen dürften. Aber hey, das hier ist meins und ich kenne die alte Tante noch sehr genau, habe sie bedient, nutze die Samples der selbigen bis heute. Weil: die TR-808 für mich eine ganz doll persönliche Liebe ist. Immer noch.

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(Foto: Boddika, via r0byn)

Was Populär-Musiker so Backstage buchen

Ich habe mich ja damals schon ziemlich gerne über den Reader von DJ Steve Aoki gewundert. Der ist auch bis heute ziemlich absurd, ja. Und viel darüber geht auch gar nicht mehr.

Aber: andere Artists, andere Sitten, wie das Vice-Mag gerade weiß. Die nämlich haben Henry Hargreaves in die Backstage-Räume der etwaigen Stars von gestern, heute und morgen geschickt und meinten, „Halt mal die Kamera aufs Büfett der Leute und lass uns was daraus machen.” Macht er glatt und hat von Axl Rose bis Rihanna so ziemlich viele auf dem ganz persönlichen Backstage-VIP-Tisch fotografiert.

Ich bestelle ja immer nur zwei Flaschen des guten Bordeaux’, eine Flasche des guten Vodkas und irgendwas zu essen. Aber ich bin da ja auch eher einfach gestrickt. Frank Sinatra zum Beispiel mochte es, und das zudem angemessen auch immer dreckig hart, ganz dolle hochprozentig, während Marilyn Manson Gummibärchen heute noch bestellt. Manch andere wollten nur Wurst.

Sinatra:

One bottle each: Absolute, Jack Daniel’s, Chivas Regal, Courvoisier, Beefeater Gin, white wine, red wine. Twenty-four chilled jumbo shrimp, Life Savers, cough drops.

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(via The last beat)

Dubstep für die kalte Frühlingsnacht: Author – Forward Forever Promo-Mix

Ich hab gerade nicht soviel Bock, sonderlich viel darüber zu schreiben. Jack Sparrow und Ruckspin jedenfalls veröffentlichen auf Pinchs Label Tectonic ihr nun zweites Album,„Forward Forever” unter dem Namen Author. So nennen die sich eben, wenn die gemeinsame Sache machen. Der Sound von den beiden ist enorm angefettet und der vorgeschobene Mix zu dem kommenden Album klingt so, als würde man es kaufen müssen. Deepness trifft Trompeten, trifft Jazz, trifft ganz viel Bass, trifft ganz-großes-auf-der-Wiese-mit-Blick-in-den-Himmel-Träumen. Gerne oder besonders mit dem Arsch wackelnd.


(Direktlink, via Zweibeiniger)

Das offizielle Evosonic-Archiv online: evosonic.de

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Heute startet auf evosonic.de das erste offizielle Archiv des legendären, auf elektronische Tanzmusik spezialisierten Senders Evosonic. In 2,5 Stunden geht es da los.

Ein paar Leute arbeiten seit Monaten wenn nicht gar Jahren daran, soviel Sendungen von damals zu sammeln, zu digitalisieren und im Netz zu archivieren. Tausende von Gigabytes wurden dafür zusammengetragen und auf Zippyshare geladen. Jetzt gibt es mit der Seite quasi den Haupteingang zu dieser Sammlung. Hut ab für Arbeit, Jungs! Und ich höre dann wohl öfter mal rein.

Alte Lautsprecher zu neuen Aktivboxen: Soundpauli

Ganz ganz großartige Idee, die die da bei Soundpauli in Hamburg hatten. Sie nehmen sich alte bis uralte Lautsprecher und basteln dann in Handarbeit neue Technik in die Kisten, so dass man sie per Aux an jedes moderne Musikausgabegerät (Tolles Wort!) anschließen kann. So ist jedes dieser wirklich außerordentlich gut aussehenden Exponate ein Einzelstück. Der moderne Ghettoblaster, gemacht aus allen Epochen des tragbaren Musikvergnügens.

Handgemachte tragbare batteriebetriebene Aktivboxen – Originale aus allen Stilepochen.
Schickes Design vergangener Tage – aufgewertet, umgebaut und für fast jedes Mp3-Player, Smartphone oder Laptop. Ein handlicher Griff lässt Dich Deine soundpauli einfach von einem Ort zum anderen tragen. Gedacht für Zuhause, Strand, Park oder Festival gibt sie dir die Möglichkeit Musik an jedem Ort zu genießen. Jede soundpauli ist ein Klassiker und Original. Die Boxen werden mit neuer Technik ausgestattet, ggf. frisch lackiert und sind so fast wie neu. Mal abgerockt, mal hochwertig, erstrahlt jede Box in neuem optischen und akkustischen Glanz – und ist auf jeden Fall ein Hingucker.

Andere kaufen JBL oder Bose, ich würde beim nächsten mal tatsächlich erst mal da gucken, auch wenn ich nichts über die Preise finden kann.

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(via Notcot)

Psychedelischer Ambient an Dub in einem Mix

fae324a6b22e11e283d722000a1f99fc_6Der Mix läuft seit ein paar Tagen hier in der Schleife. Weil er zur Sonne passt, weil er einen den Geruch von Gras in die Nase treibt, weil er herrlich vor sich hinknarzt, weil man den Synthies beim Reden zuhören kann. Ich habe die Art von Sound lange nicht mehr bewusst gehört, dorthin wird es auch ganz sicher alsbald wieder gehen, aber im Moment ist das Dingen von Psyamb ziemlich präsent. Da stört es kein bisschen, dass die Tracks schon aus den Jahren 2000-2005 stammen. Im Gegenteil, das könnte rückblickend die Blütezeit dieses Genres gewesen sein.

[audio:https://archive.org/download/Psyamb59Apr262013/psyamb59Apr262013.mp3](Direktdownload)

Tracklist:
01. Light Ages (Dymons Remix) – Gaia Nima
02. Coping With Babylon – Quanta
03. Pluto – Vonoom
04. UFO – Nako
05. Dub Ripples – Androcell
06. Lowland – Detson Engineering
07. Cape East – Outernational Spacelords
08. High ‘N’ High – Jaffa Heights
09. I.D – Mendras
10. Soma 5 – General Dealer
11. DJinn – Quirk
12. The Wow Signal – Harmonic 33
13. Dub In C Minor – Harry Steel
14. Hamaca Surf – Xavier Flux
15. Some Day – Secret Lab
16. Peace Dub And Tranquility – Roudoudou
17. 12 O’Clock – Serious Smokers

Der Versuch, 1629 In-Ear-Kopfhörer zu einer Box zusammen zu löten

Die Idee an sich ist grandios. Ariel Bustamante dachte, er könnte ja einfach mal aus 1629 apfeligen In-Ear-Kopfhörern einen Großraum-Lautsprecher zusammenbasteln, was er auch tat. Und da kommt sogar Musik raus. Woran es der allerdings fehlt, ist der Bass.

Die Leute reden ja immer, dass ihre In-Ears auch den Bass bringen würden. Ich nicke dann ja immer und denke gerne; „Jaja, kratz’ du dir erst mal den Schmalz von deinen akustisch wohl temperierten Ohrstäbchen und setze dir einfach mal ein paar richtige Kopfhörer auf!” Kopfhörer, die Bass können, weil ohne den alles genau gar nichts mehr wert ist. Weil immer nur Midrange wie die immer offene Hose und Bass wie ohne Liebe ist.

Zu kryptisch? Dann kauft euch ordentliche Kopfhörer. Welche, die Bässe auch wiedergeben können, ohne das man die dafür in den Solarplexus des Trommelfells stopfen müsste.

Wenn ihr das nicht tut, seid ihr vielleicht laut, ja. Aber ihr seid auch verdammt peinlich. Und das hier ist der Beweis dessen. Nicht mehr – nicht weniger. Wie akustisch synchronisierte Kids an der Bushalte.

The work is composed by 1629 earphones embedded in a 180 cm diameter wooden parabolic antenna and 24 electronic boards that distribute sound from a mp3 player to each earphone.
The parabolic geometry allows for all the sound sources to coincide at a focal point one meter away from the structure’s center, which results in a noticeable increase in the general volume due to the addition of each earphone’s low decibel intensity. Another characteristic of this work is that the disposition of the earphones causes the sound to stop being individual and become public. This is due to the fact that the earphones are exposing their faces, or their speakers’ fronts, which are usually hidden inside of the ear.
This disposition of elements refers to a large speaker, a medium that reproduces sound; however, this is not a neutral medium, like the common home speaker. By the contrary, it does not pretend to fade its materiality into the context that surrounds it, for it is constructed by diverse visual elements loaded with social-cultural meanings. The installation’s possible interpretations are actualized depending on which sound track it is playing.
Regarding the soundtrack, it can be said that it is the main binding element within the context in which the work is located. That is to say, the work’s visual symbols meanings vary depending on which soundtrack is used in each place that the work is installed.
In the case of “Synthetic Volume”, first version of the work in Gallery Concreta, Chile,
The soundtrack was composed using abstract sounds designed especially to excite the room’s reflective walls and to displace the sound within the geometry of the space as a way to emphasize the volume’s intensity and its sculptural aspects. In this exhibition the exploration of the volume materiality as an aesthetic parameter of appreciation was privileged.

(Direktlink, via Thomann)

Reason 7

Reason. Ich liebe dieses Programm. Keine andere DAW erinnert so sehr an ein klassisches Hardware-Bedroom Studio wie eben Reason. Zumindest so lange als die mit Version 6 ein Hardware-Dongle brachten, was einen per Stick locker mal 10 Jahre zurück schoss. Seitdem sind wir keine echten Freunde mehr. Ich blieb bis heute bei 5 und erweiterte auf Logic und Live. Ich werde mir im Jahr 2013 keine Audiosoftware kaufen, die nach einem USB-Stick verlangt, den ich immer stecken haben muss, damit das Programm auch laufen kann.

Das habe ich mit Cubase im Jahr 2005 zuletzt gemacht, vier Wochen später verlor ich dieses bekloppte Dongle, womit die Software ohne Neukauf nicht mehr nutzbar war. Beim Umzug vor 8 Wochen fand ich diesen Stick, aber Cubase ist hier schon lange Geschichte.

Allerdings habe ich mich vor ein paar Tagen in das Balance von Propellerheads verguckt und liebäugle aktuell wirklich mit dem Kauf des selbigen. Nun kommt Reason 7, die Aufregung ist natürlich recht immens. Hier ist das Video, hier die ersten Erfahrungsberichte auf CDM.

Ich denke, ich werde bei 5 bleiben und mir trotzdem Balance kaufen.

(Direktlink)

Dubstep für die Hängematte: Solitude – Vol.18

Solitude, der wahrscheinlich ambienteste Dubstepper des Planetens, hat sich aufgemacht den 18. Mix seiner Entspannungstherapie in Dubstep vorzulegen und diese vor ein paar Minuten hochgeladen. Viel Atmo, viel Seele, keinen Stress und wärmendes Bassgewummer. Ganz so, wie man das von seinen musikalischen Reisen gewohnt ist.


(Direktlink)

Tracklist:
Jafu – No More
Formless & Noman – Encounter
Quantum Soul vs Lamb – Strong Root
Barefoot – Rising & Falling
Indigo – Golden Proportion
Congi – Jagged
Geode Feat Earl T & C Tivey – Ode
Vivek – Asteroids
Inkarv – Days Gone By
Perverse – Idle
Nanobyte – Another Promise
Clubroot – Serindipity Dub
3rdeye ft. Ozz & Akshay Kalawar – Voodoo Girl
Vaun – Listen
Formless – False Reality
Late – Dreams Are
Asc Ft. Riya – The Touch (Vaccine Remix)
Indigo – Neveah
Pheral – Residue
Inofaith – Many Nights VIP
Vaun – Optimism
Pinch & Distance – Terminate
Piezo – Isis
Klax & Disonata – Lost Souls
Kaiju Ft. Flowdan – Hunter
Demon – Degrees
SP:MC – Declassified
SP:MC – Air Lock
FNC – Code Signal
Feonix – Garmonbozia
Dubtek – Linear
Wayfarer – Shaman
Kaiju – Snagglepuss
Eleven8 – Nevertheless
Jafu – Afraid Of You
Mala – Changes
Quest – Stand
Synkro – Everyday
Pariah – Orpheus
Toasty – The Knowledge
Joy Orbison – Hyph Mngo

Downbeats für den Sonntag

Bei mir geht’s gerade etwas drunter und drüber, was sich natürlich auch auf das Blog hier auswirkt. Deshalb so was wie auf „Sparflamme” und was könnte dazu besser passen, als dieser Downbeat-Mix von Matthew Charles, der nicht nur mit einer ordentlichen Playlist, sondern vor allem technisch zu überzeugen weiß. Der Sonntag-Schön-Soundtrack.


(Direktlink)

Tracklist:
1. Gramatik – Muy Tanquilo (Re-Edit)
2. Superpitcher – Who Stole The Sun – Original Mix
3. Theivery COrporation – Lebanese Blonde (Original Mix)
4. Supermayer – Don’t Let The Sun catch You Cry (Original Mix)
5. Massive Attack – Be Thankful For What You’ve Got
6. Martine Girault – Revival
7. 80s Casual – Fiesta (Original Mix)
8. Passenger 10 – A dessert Night (Original Mix)
9. Minus Blue – Sweet Harmony (Original Mix)
10. The Revenge – Looking Up To You (Original Mix)
11. Nightmares On Wax – You Wish (Original Mix)
12. Groove Armada – Paris
13. Bill Withers – Lovely Day
14. Banda Sonora, G Club – Guitarra G (Afterlife Remix)
15. The Sabres Of Paradise – Smokebelch II (Beatles Remix)

Prinz Pi – Glück

„Wir ham weiter gemacht, als am Set alles still stand.
[...]
Wir meinten immer nur einander, wenn wir Glück sagten.”

(Direktlink)

Ein Mix aus LTJ Bukem

Mir war vorhin nach dem alten, schwer atmosphärisch geschwängertem Sound von Herrn Bukem, der eigentlich Daniel Williamson heißt. Also suchte ich eine Weile. Mach’ ich öfter mal. Wenn dir das Internet gerade nicht das gibt, was du gerne hättest, musst du halt auch schonmal danach suchen. Dafür ist es ja, darum ist es ja so eklatant geil.

Als ich dann was fand, wo „Atmospheric D’n'B Special” klickte ich halt drauf und lies laufen. Fängt dann auch genau so an, wie der Name es vermuten lässt. Dann aber mittendrin gibt es einen Break und Kureno K., der diesen Mix gemacht hat, begibt sich auf die Broken Beatz- und Downbeat-Pfade, die Williamson immer beschritten hat, die aber kaum einer zu hypen wusste. Zumindest damals nicht. Dabei sind genau diese Produktionen von ihm das pure Ohrgold. Extrem schwer verjazzt, voller Soul und immer mit verdammt viel Liebe.

Ich kaufte sehr lange seine Platten. Fast immer ungehört. Und das obwohl sie nie in den Sound passten, den ich zu spielen pflegte. Das war eher immer Musik, die ich nicht zum Spielen sondern zum Hören kaufte. Heute sind das einige der wenigen Vinyls, die ich niemals nicht weggeben würde. Auch weil ich fast keine der hier gespielten Tunes nicht habe. Sie haben mich dann eben doch später durch Nächte in Bars und Kaffees begleitet, weil ich sie dann doch verdammt gerne dort spielte. Jahre nachdem ich sie einst zum Hören gekauft hatte.

Was mich bis heute daran fasziniert ist der Umstand, dass so gut wie jede Platte von ihm sowohl auf 33 als auch auf 45 außerordentlich gut klingt – je nach dem gegebenen Kontext. Das geht mit unter soweit, dass ich bis heute nicht weiß, wie er manche Veröffentlichungen tatsächlich gemeint hatte, was auch egal ist, es funktionieren ja fast immer beide Varianten total gut.

Das der Mix eher nur mit Radioübergängen und vor allem nur in 128 k/bits daher kommt, sei Kureno K. deshalb verziehen. Er ist eine durchaus aussagende Retrospektive durch die vielleicht besten Jahre des Schaffens von LTJ Bukem. Und deshalb sitze ich hier jetzt mit Kopfhörern und erinnere mich gerne zurück. Manchmal reicht das ja schon.


(Direktlink, Download via Umweg)

Tracklist:
LTJ Bukem – Atlantis
LTJ Bukem – Horizons
LTJ Bukem – Wave dump
LTJ Bukem – Earth
LTJ Bukem – Cosmic Interlude
LtJ Bukem – Fruit Chan
LTJ Bukem – Sunrain
LTJ Bukem – Coolin` Out
LTJ Bukem – Watercolours
LTJ Bukem – Tokyo Dawn
LTJ Bukem & MC Conrad – A Way of Life

Super Mario Spacetime Organ

Woot?! Chris Novello hat irgendwie den RAM von Nintendos Super Mario Brothers gehackt, spielt die Melodie über ein Illucia und einem Soundplane und lässt die ganze Angelegenheit komplett durchdrehen.

In the video, I directly manipulate the RAM of Nintendo’s Super Mario Brothers to transform it from a game into a strange instrument. I use two hardware controllers: illucia (a patchbay instrument I designed that lets me connect computer software with cables), and the Soundplane (an amazing multitouch surface by Madrona Labs).
I begin by playing the game as one normally would, just using buttons on illucia.. but I also have access to the game’s memory, so I use the Y axis on the Soundplane to alter the value in the memory address that determines Mario’s Y position onscreen. This is how I make Mario fly and hover during the playthrough.
Also, before I start playing, notice that I flip a switch on illucia. This triggers recording — not video, but actually recording the entire memory state of the NES for each game frame. Because I’m saving the game ~30 times a second (and keeping log of all saves) I’m able to go back to any moment in Mario’s life. Sort of like a Super Mario time machine.
So then I use the X-axis of the Soundplane to sweep through the timeline of Mario’s universe. Not only that, but the Soundplane is multitouch, so I use a second finger to specify start and endpoints in a playback loop. This is similar to the way samplers and granular synths work, but for recordings of the entire memory state of the NES rather than audio data. Conceptually, it is like Super Mario meets Groundhog Day. Mario’s universe computer / time machine gets caught in hellish loops.

Then I use illucia to send alien data into Mario’s universe, which makes for all sorts of audiovisual insanity amidst the spacetime loops. I found some memory addresses that produce interesting results, so I use illucia to pump them with unexpected data. This is sort of like circuit bending, but in a protected sandbox – at any point I can revert back to the clean recording of RAM states (aka moments in Mario’s universe).
At that point I try to go back to „playing” the game, watching Mario navigate a melting world of glitched-out ephemera. Toward the end of the video I use a pair of rubberband mallets on the Soundplane to jump around in Mario’s timeline, all while illucia is left pouring a heavy stream of alien data into Mario’s RAM state. I eventually (accidentally/luckily) land at a place that triggers the game over music, and decide to end the take.

(Direktlink, via Doobybrain)

Robot Koch über Robot Koch

Die Macher von eNtR berlin haben für ihre Portraitserie „Nude” den sympathischen Robot Koch in Berlin besucht und der erzählt ein wenig was. Über sich, sein Leben und seine Musik.

(Direktlink)

Wenn Reggae es mit Dubstep treibt: DJ Al Corino – The Original Dubsteppa Part One

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Da ist herrlich fieses Geballer bei, welches manchmal schon kurz einen über die Grenze zum Gefiedel-Step gucken lässt (bisschen cheesy ist es auch mitunter), aber ich will da heute nicht so sein, drehe die 3KW-Anlage bis kurz vor rotem Ausschlag auf und werde mich theoretisch auf ein Pädagogik-Angebot vorbereiten, was sehr pädagogisch sein wird. Da passt das.

DJ Al Corino kreuzt hierfür sehr konsequent den Reggae mit dem Dubstep und das passt selbstredend wie der Arsch auf den bekannten Eimer. Technisch über auch nur jeden kleinsten Zweifel erhaben. Und weil er davon noch viel mehr Tunes in der Tasche hat, ist das hier erst der Auftakt einer Trilogie. Und was für einer. Boom.


(Direktlink, via Blogrebellen)

Tracklist:
1. Cinematic Intro
2. Funtcase & Southbound Hangers ft Raff -(Original) Dubsteppa
3. Max Romeo – Chase The Devil (Dubstep Remix)
4. Groove Armada – Soundboy Rock (Cyrex Remix)
5. Tanya Stephens – It’s A Pity (G31 Remix)
6. Eddy Grant – Electric Avenue (Dubstep Kings)
7. Musical Youth – Pass The Dutchie (Dubstep Remix)
8. Ini Kamoze – World a Reggae
9. Ms Dynamite ft Flowdan Riko Killa P – Murder
10. Damian Marley – Welcome to Jamrock (GRiZ Remix)
11. Luniz – I Got 5 On It (6BLOCC vs. DJ 0045 and TDBZ)
12. Fugees – Ready or Not (6BLOCC vs. DJ 0045 and TDBZ)
13. Pablo Gad – When I Was a Youth(Hard Times Matta)
14. Foreigner – Cold As Ice (Specimen A Remix)
15. 12th Planet & EMU – Control
16. Dub Terminator ft Melloquence – Let it Blaze
17. OSC – Fallen Angel
18. Honorebel ft Chris Sane – Sound Clash Killing
19. FERAL is KINKY – My Selector
20. John Holt & Million Stylez – Police In Helicopter
21. Skrillex & Damian Marley – Make It Bun Dem (Dreadsquad Mash)
22. Bob Marley – Hold Ya Head (Apollo Remix)
23. 12th Planet & Juakali – Reasons (Doctor P)
24. Stenchman ft Doctor – Burning Cold (High Rankin Remix)
25. Snoop Lion ft Mavado – Lighters Up
26. Rusko – Sun is Shining Everyday (Netsky)Al Corino Personal Edit
27. Knife Party – Bonfire
28. 12th Planet & Juakali – Reasons (Wondawulf Drumstep Boot)
29. Dr. Dre – The Next Episode ft. Snoop Dogg, Nate Dogg (Hedegaard Remix)
30. Alex Clare – Too Close (Reggae Dub Mix by Jon Fx)
31. Kid Cudi – Pursuit of Happiness (Dubstep Remix)
32. The Police – Roxanne (Loo & Placido Remix)
33. Yves La Rock – Rise Up (Al Corino Secret Bootleg)
34. Pendulum – Set Me On Fire
35. Kill The Noise – Jump Ya Body
36. Hoax Tron Persist – I Dare You
37. Cypress Hill feat. Rusko – Can’t Keep Me Down
38. Twitch – Bassline Crew (FEEX Remix)
39. Snoop Lion – La La La (Jon Fx)
40. Radikal Guru – Strong Dub
41. Radikalguru And Ranking Scro – My Trees
42. The Spit Brothers – Oh Contrarians

Doku: This is Ska! (Und wie man ihn tanzt)

Schönes Erklärbär-Video, das erläutert wie man bitte schön auf Ska zu tanzen hat. So wisst ihr auch das, wenn der Ska noch mal flächendeckend wiederkehren sollte. Schön wäre das ja.

(Direktlink, via Joanne Casey)

Die Anleitung stammt aus der englischen Doku „This is Ska” aus dem Jahre 1964.

(Direktlink | Danke, Markus!)

Video: Bonobo feat. Grey Reverend – First Fires

Auch nach dem 600sten Durchlauf ist das Album immer noch genau so gut wie am ersten Tag. „First Fires” ist die neue Auskopplung, das Video kommt von Young Replicant. Passt.

(Direktlink, via Marc)

Ominöse Boards of Canada Platte zum Record Store Day in den Shops gelandet

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Am Samstag war Record Store Day und in einigen Geschäften tauchte zu diesem diese ominöse Platte mit dem Namen „—— / —— / —— / XXXXXX / —— / —–”. Die Urheberschaft wird keinen geringeren als
Boards of Canada zugeschrieben und das ist selbstredend einen kleine Bombe, die da platzt. Jetzt wird natürlich auf allen Kanälen wie verrückt rum spekuliert. Wann denn nun das neue Album kommen wird, weil das ob ganz offenbar keine Frage mehr zu sein scheint. Ick freu ma!

As part of Saturday’s Record Store Day festivities, Warp released a solitary 12″ credited to the pair through NY record shop Other Music. The disc features a short clip of a woozy none-more-BoC piece, plus a vocodered voice reading out the numbers “9-3-6-5-5-7″. It appears the record may be one in a series of jigsaw pieces: the record is credited as „—— / —— / —— / XXXXXX / —— / —–” , and features dead space on either side of the clip, implying a fill-in-the-gaps approach.
[...]
We obviously approached the story with the requisite skepticism, but Pitchfork now claim they have had direct confirmation that the record is legit. An Other Music employee, Mikey IQ Jones, has also got in touch directly with FACT. According to Jones: „It’s real. We were given a copy to secretly place in the racks at Other Music; we’re really psyched that it was found by a big fan!”

As expected, there’s been a whirlwind of fact-scavenging and speculation on the web in the days following the record’s release. Dedicated BoC fanboys 2020k have been thoroughly documenting information about the 12″ as its emerged, and point towards a recorded phone conversation with Other Music, who confirm that the disc is the only US copy and that five others have been released in different countries. BoC, it should be noted, have some prior in this department. After practically zero promotion, 2002′s Geogaddi was premiered at listening parties in six churches across the world. The sessions took place in London, New York, Tokyo, Edinburgh, Berlin and Paris. The site also confirms that a Warp employee also delivered the album by hand to the store at 3pm on the day before Record Store Day, and that BoC have an official listing on the Record Store Day page.

There have also been some hijinks going on the BoC Youtube channel. A video to Geogaddi track ‘Julie And Candy’ was uploaded onto the band’s official YouTube channel, originally with „—— / —— / —— / —— / —— / —–” in the subject line. Although this was subsequently removed, the title was also embedded into the clip at 4:20. 2020k note that, the following day, the message had moved to 4:19, suggesting there might be some sort of countdown in progress (although the clip has yet to move this morning).

Das Video zumindest, das 2020k als Snippet von der Platte hochlud jedenfalls klingt definitiv nach BoC. Und mir sind derartige Mysterien ja viel lieber als das Promo-Maschinengewehr, das Columbia bezüglich des neuen Daft Punk Albums abfeuert.

(Direktlink, via FACT)