Blog Archives for category Kopfkinomusik

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Ein vierjähriger Bursche im Studio


(Direktlink)

Das ist One Sock. Er ist vier Jahre alt, sieht sich seit jeher immer einen Socken aus, was dazu führte, dass man ihm den Namen gab. One Sock hat einen Faible für Musikproduktion. Häufig steht er im Studio und spielt ein paar Beats. Außerdem lernt er gerade Piano und Gitarre. Er hat einen YouTube-Channel und eine Facebook-Seite. Und er ist verdammt gut, in dem, was er da tut.

Hier eine Session mit ihm.


(via Tim)

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Wax Poetics – End of Summer Mixtape 2016

Der Sommer neigt sich langsam seinem Ende zu. Da kann man den musikalisch schon mal verabschieden und ihm mit einer entspannten Mischung aus alten Soul-, Funk- und Jazzperlen nachwinken. So wie Wax Poetics das hier perfekt hinbekommen. Möge der nächste Sommer nicht all zu lange auf sich warten lassen.


(Direktlink, via Johannes)

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Ein Hörspiel über Dieter „Otze“ Ehrlich, Sänger der ostdeutschen Punkband Schleimkeim

Klar, weiß ich um Schleimkeim als Punkband im Osten. Mit ihrer Geschichte, allerdings, habe ich mich nie wirklich auseinandergesetzt. Dabei wurde darüber schon häufiger geschrieben, wie Daniel weiß. Auch gibt es dieses Hörspiel-Feature aus dem Jahre 2010, das sich in erster Linie dem Sänger und Schlagzeuger Dieter „Otze“ Ehrlich widmet: Otze – Vom Leben und Sterben eines deutschen Punkidols.

Am 23.04.2005 verstarb Punkrocklegende Dieter „Otze“ Ehrlich im Alter von 41 Jahren. Mit seiner legendären Band Schleim Keim wurde er Anfang der achtziger Jahre zum Idol für viele ostdeutsche Jugendliche. Seine Lieder trafen den Nerv derjenigen, denen die Bevormundung des Staates schon lange zuwider war.

1981 traten Otze und seine Musiker zum ersten Mal unter dem Dach der Kirche in Erfurt auf. Unter dem Pseudonym „Saukerle“ veröffentlichten sie wenig später ihre ersten Songs auf der im Westen erschienenen Schallplatte „DDR von unten“. Doch der später als Stasi-Spitzel enttarnte Untergrundkünstler Sascha Anderson verriet die Musiker und Otze geriet bis zur Wende ins Visier der DDR-Überwachungsorgane. Doch er blieb ein Unangepasster.

In den Neunziger Jahren geriet Otze zunehmend in eine persönliche Krise. 1998 tötete er im Affekt seinen Vater und verbrachte die letzten Lebensjahre in einer psychiatrischen Anstalt. Über die wahren Umstände seines Todes ranken sich bis heute viele Gerüchte.


(Direktlink)

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Einem Gitarrenbauer bei der Arbeit zusehen

Michael Greenfield, Namensgeber und Gitarrenbauer bei Greenfield Guitars macht seine Gitarren noch mit der Hand. Mit ganz viel Liebe und noch viel mehr Liebe fürs Detail. Das macht die Gitarren zu etwas ganz Besonderem, was sich nicht nur im Preis widerspiegelt. Wer eine Greenfield haben will, muss mindesten $10k ausgeben.

Stereokroma hat ihn besucht und ihm dabei zugesehen, wie er eine Gitarre baut. Ein Vorgang, der Zeit für sich beansprucht. So auch das Video, das nicht weniger als eine Stunde dauert, aber in keiner Minute langweilig wird. Verdammt beeindruckende Handwerkskunst!


(Direktlink, via Devour)

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Ein fast vergessenes Instrument aus der DDR: Subharchord

Das Subharchord ist ein elektronisches Musikinstrument, das insbesondere Untertöne (Subharmonische Töne) in die Klangerzeugung einbezieht und in der DDR erfunden wurde. Sonderlich populär wurde es dort nicht und so wurde es bis heute fast vergessen.

Der neuartige elektronische Klang- und Geräuscherzeuger wurde auf Initiative von Gerhard Steinke, vormals Direktor im (ehemaligen) Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt (RFZ) Berlin-Adlershof, von einem Team um Ernst Schreiber in den Jahren 1959 bis 1968 speziell für den Einsatz in Studios für experimentelle bzw. elektroakustische Musik sowie für den Einsatz in Rundfunk-, Film- und Fernsehstudios entwickelt. Gebaut wurde das Subharchord in einer Kleinserie von mindestens sieben Stück von der Firma Heliradio in Limbach-Oberfrohna. Die Entwicklung des Klanginstruments wurde ab 1970 aus „musikpolitischen Gründen“ in der DDR gestoppt. Das Gerät geriet in Vergessenheit und wurde im April 2003 von dem Berliner Klangkünstler und Musikhistoriker Manfred Miersch im Funkhaus Nalepastraße wiederentdeckt. „Sein Verdienst ist es sodann, historische Aufnahmen mit diesem Instrument gesammelt und den sich darum rankenden Band- und Schriftverkehr gesichtet und archiviert zu haben.“


(Direktlink, via EB)

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Offiziell: Roland bringt Neuauflagen der TB-303 und der TR-909

[Update]
Hier jetzt die offiziellen Produktseiten: TB-03 und TR-09.

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So, jetzt ist die Katze aus dem Sack: im Zuge des 909 Day bringt Roland jede Menge Neuigkeiten auf den Markt. Neben der heute Morgen schon gezeigten DJ-808 kommt es, wie es schon gerüchtete zu Neuauflagen der Kultmaschinen TB-303 und TR-909. Die heißen jetzt verkürzt TB-03 und TR-09 und sehen ihren Eltern verdammt ähnlich. Schön, dass man sich dort an dem alten Design orientiert hat.

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Außerdem kommt mit dem System 8 ein Synthesizer, der auf Grundlage des legendären Jupiter 8 produziert wurde.

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Last but not least: Ein DJ-Plattenspieler nebst Mixer.

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Preise gibt es, bis auf den für das System 8 ($1499,00), bisher keine. Weitere Infos und Fotos folgen im Laufe des Tages. Alle Produkte, die zum 909 Day kamen, finden sich hier.

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Beatsteaks vs. Dirk von Lowtzow – French Disko (Official Video)

Das Video zum Song „French Disko“ vom „tschick“ Soundtrack.


(Direktlink, via Daniel)

Hier der Trailer zum Film. Da geh‘ ich rein.

(Direktlink)

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Zack de la Rocha – Digging for windows

Ein Vorbote auf das kommende Solo-Album von Zack de la Rocha. Sehr elektronisch das Ganze, wird mit jedem Durchlauf besser, die Stimme so eingängig wie eh und je – und ich mag das Tape Delay sehr.

Wann genau das Album kommen wird, ist noch nicht ganz klar. Wahrscheinlic 2017. Aber nach zehn Jahren Pause um de la Rocha kommt es auf die paar Monate ja nicht an.


(Direktlink, via René)

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DJ-Controller und Roland Drum-Sequencer in einem: Roland DJ-808

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Heute macht Roland den 909 Day und veröffentlicht in diesem Zuge wohl allerhand neue Gerätschaften, die den Musikschaffenden Freude bereiten dürften. So gerüchtet es, dass es Neuauflagen der TB-303 und der TR-909 in der alten Optik geben wird. Warten wir mal noch ein paar Stunden.

Was schon mal da ist, ist ein Kooperationsprodukt von Serato und Roland, das einen DJ-Controller mit dem Drum-Sequencer von Rolands TR-8 kombiniert: Roland DJ-808. Mit den Sounds der TR-808, TR-909, TR-606 und der TR-707. Und das ist ziemlich heißer Shice, wie ich finde.

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Specs:
• Vierkanal Serato Controller
• Integrierte TR-S Drum-Maschine Sounds aus 606, 707, 808 and 909
• 16-Step Sequencer,
• 8-Slot Serato DJ Sampler
• RGB Performance Pads für Hotcues, Loop Rolls, Slicer, Sampler etc.
• TR-Pad Mode für die Drum Maschine und Pitch Play, Drum Sounds triggerbar
• Integrierter Roland VT Voice Transformer mit Pitch Shifting und Auto Vocal Key Matching
• Zwei AIRA-Link USB-Ports
• Serato DJ Enabled, Pitch ‘n Time DJ inklusive
• Serato DVS-fähig
• 24bit/96kHz Audiointerface
• Dual-Deck Mode
• 100 Millimeter Pitchfader
• XLR, Klinke und Chinch-Out
• MIDI-Out
• Dedizierte Loop- und Pitch-Play-Sektionen

Einen Preis konnte ich bisher nicht finden.

(via FACT)

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Massive Attack Mix by Shin

Der Mix hat nach Internetzeitrechnung schon fast Staub drauf, dafür allerdings bisher recht wenig Hörer. Und Massive Attack geht ja schließlich eh immer.


(Direktlink, via Uwe)

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Ian Curtis rides a Rollercoaster


(Direktlink, via Kottke)

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Fabric London, utterly empty

Nach der Nachricht heute Morgen, dass die Fabric in London ihre Pforten schließen muss, taucht auf YouTube ein Video auf, dass den Laden voll funktionstüchtig aber eben auch völlig leer zeigt. Alles lebt und keiner tanzt. Irgendwie spooky.

After a contentious five-hour hearing, and to the horror of London’s music lovers, Islington Council officially closed famed club Fabric, after seventeen years of operation.


(Direktlink, via Robyn)

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Londons „Fabric“ geschlossen

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Nachdem neulich noch eine Petition zum Erhalt des legendären Nachtclubs rumging, wurde der Lodoner Fabric jetzt nach Gesprächen mit der Stadt die Konzession entzogen. Somit schließt der Laden.

Ich weiß, dass auch Clubs immer im Wandel sind. Die einen schließen und schaffen Räume für Neues, in denen dann andere öffnen. Alles fliest. Normal. Aber den Laden hätte ich mir tatsächlich irgendwann nochmal von innen ansehen wollen.

Iconic nightclub London Fabric has had its license permanently revoked, after owners were locked in crunch talk with Islington Council for ar six hours. The decision was announced just after 1am.

Islington Council cited major safety concerns as the key reasons for the closure, followig the recent deaths of two young men at the club.

Mayor of London Sadiq Khan recently issued a response to a petition calling on him to safeguard the future of the venue. “I am urging Fabric, the Met & Islington to find an approach that protects clubbers’ safety and the future of the club,“ he wrote on Twitter.

More reaction to Fabric’s closure to follow.

(via Barbara)

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Der Windows XP Startup Sound gestreckt auf 24 Stunden

Ambient. Keine Ahnung, ob der tatsächlich auf der tatsächlich auf 24 Stunden getimestretcht wurde, klingt aber ganz so. Ich habe nicht bis zum Ende zugehört.


(Direktlink, via CarFreiTag)

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Gaggalacka 2016

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Ein letztes Ferienwochenende. Noch ein bisschen Sonne, zwei Gigs, ein paar Drinks. Ab Morgen regiert hier wieder der Alltag.

Eigentlich wäre ich gestern verdammt gerne bei Wasted in Jarmen gewesen. Ich habe mir sagen lassen, dass es dort ziemlich großartig gewesen sein soll – meine Große war dort. Aber ich konnte nicht. Ich hatte schon lange vorher zwei Slots zugesagt, die dann auch gespielt werden wollen.

Gestern Nachmittag im Potsdamer Spartacus, heute Mittag auf dem Gaggalacka Festival in Hohenmölsen. Am Mondsee, geile Location.

Gestern war schön, wenn auch eher mäßig gut besucht. Heute war besser.

Kurz bevor ich anfing, regnete es heftig, worauf die Stage so gar nicht vorbereitet war, weshalb alle ganz zu recht und aufgeregt irgendwelche Planen vor und über der Stage zu spannen begannen. Ging dann so – irgendwie.

Ich war für Downbeats gebucht, vor mir spielten sie Proggi auf 135 BPM, was mit Chill nunmal so gar nichts zu tun hat. Aber gut, passiert. Also alle verprellen und Vollbremsung hinlegen. Ich kenn das. Gedacht, getan.

Dann lies der Regen nach, die Sonne kam raus, Stage direkt am See. Ich hab’s dann halt laufen lassen. Eigentlich hatte ich eher so klassische Ambient-, und Downbeat-Sachen sortiert. Für einen Sommerausklang unter Hippies und so. Darauf hatte ich vor Ort dann aber doch nicht so richtig Bock und hab mich ziemlich basslastig durch irgendwas und deepen Dubstep gespielt. War am Ende doch sehr schön.

Meine Sommersaison endet genau damit. Ein letztes Ferienwochenende – und meine Kleine hat dazu elfenhaft getanzt.


(Direktlink)

Tracklist:
The Future Sound of London – My Kingdom
Koda – The Warmth
Submotion Orchestra – All Night
Submerse – It’s all fun and games until someone loses
Lapalux – Without You (Ajgor Remix)
Ambientium – Europa
Scuba – Before
Feverkin – Sinking (feat. Nori)
Temporal – You
Temporal – Fall Silently (Ft.Veela)
Mercy – Serrana Love
Mercy & Audialist – Snapple Bottle
Bonobo – Eyesdown (feat. Andreya Triana)
Breakage – Bad Blood (feat. Slo)
Greed – Burning
Submotion Orchestra – Sunshine
N Dread – Wonderful
Onuka – Time
Gerwin – Trust Your Feelings
Commit – Zemzelett
Matt Deco & Subtle Mind – After Hours
Lou Miller – Brute Heart (Matrices Remix)
Synkro – Wonder Why
Geode – Lark Ascending
Gerwin – Your Lunch Box Kid
Biome – No Tomorrow
Clubroot – Talisman
Astral Projection – Ambient Galaxy
Doug Wilson – Kwality
Das Kraftfuttermischwerk – Butterflies in Hell
Vendetta – Subreachers
Trashbat – Plethora
War & Mateba – True
Deadbeat – Rise Again
Clubroot – Lucid Dream
Bloc Party – Where is Home? (Burial Remix)
Biome – Swan (Versa Remix)
Mishkka – Lux (feat. Bamiyah)
ASMR – Gateway Tape
Austin Plaine – Only Human