Blog Archives for category Kopfkinomusik

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Low Light Mixes – Piano Moments

Eigentlich ein Mix, der ein Wochenende abschließen sollte, aber dennoch an einem kühlen Montagabend funktioniert. Bei gedämpften Licht, einem Glas Wein (hier ist es Tee), hochgelegten Füßen und einer Stimmung, die gerade keine großartige Lust auf Stress verspürt.

Dave von Low Light Mixes hat anlässlich des letzten Piano Days mal wieder einige Perlen der Klaviermusik aneinandergereiht – und das klingt wunderschön.


(Direktlink | Danke, Uwe!)

Tracklist:
00:00 Roger Eno – Fleeting Smile
02:24 Hey Exit – every recording of gymnopedie 1
06:50 Hey Exit – every rec of gymnoedie 1 slowly
08:23 pianoday.org + Low Light – Piano Day web player remix
15:15 Steve Roach & Robert Logan – Moments Notice
20:30 Akira Rabelais – every tone is the prism(layered remix)
28:30 Harold Budd – Templar
37:30 Roedelius – Roedelius plays piano part 11
40:05 Nils Frahm – Mi
43:54 Unknown – random pno
47:27 Mark Lyken & Emma Dove – fishing for rigs pt. 1
49:05 Howard Skempton – piano piece 1969
50:30 Roedelius – Roedelius plays piano part 1
52:33 Chris Walla – Introductions
60:14 Hey Exit – every recording of gymnopedie 1 slowly
62:20 end

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Underworld – Born Slippy (live in Berlin, März 2016)

Im März spielten Underworld in der Berliner Columbiahalle. Ich war nicht dort, so richtig kickt mich ihr Sound nicht. Bis auf „Born slippy“. Eine Hymne, die mein Erleben Berlins in den 90ern so perfekt zusammenfasst, wie nichts anderes. Für mich ist diese Nummer noch viel mehr mit dieser Zeit in Berlin verbunden, als mit dem Film Trainspotting.

Electronics Beats war mit da, hat den Gig aufgezeichnet und jetzt drei Tracks in diesem Video veröffentlicht. Ich hab nach hinten geskippt (18:10), um eben „Born slippy“ zu sehen. 2016 in Berlin. Und diese Synth-Line macht immer noch sofort, dass sich die Synapsen boxen.

Karl Hydes diabolisches Grinsen und vom Glück betrunkene Gesichter. 20 Jahre später. In Berlin.


(Direktlink)

Das Lustige ist, dass ich die Nummer bis heute immer mit dabei habe. Und wenn Rudi und ich irgendwo spielen, der Laden brennt und wir schon harte sind, packen wir die Melo irgendwo drüber und der Tanzschuppen brennt noch ein bisschen mehr. Es ist wie mit dem Sauerstoff, den das Feuer zum Brennen braucht. Ich guck’s gleich mal. Ja.

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Bruce Springsteen eröffnet Konzert in Brooklyn mit „Purple Rain“

Gestern im Barclays Center, Brooklyn, NY.

When Prince’s Purple Rain went to #1 on the US Album Charts in 1984 … the album it knocked off the top spot was … Bruce Springsteen’s Born in the USA.

This was an awesome tribute to Prince by Bruce … simple, elegant and emotional.

Spätestens beim Solo gibt es derbe Gänsehaut.


(Direktlink)

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Anthony Kiedis & John Frusciante – Under The Bridge (Amsterdam 1991)

Im Jahr der Albumveröffentlichung von Blood Sugar Sex Magik waren die roten, scharfen Chili-Schoten Anthony Kiedis und John Frusciante mit Gitarre in Amsterdam unterwegs, haben dort gesungen – und irgendwer war mit der Kamera dabei.

Der Text wurde von Sänger Anthony Kiedis ursprünglich als Gedicht geschrieben; erst auf Veranlassung des Produzenten Rick Rubin hin wurde es als Ballade in das Album aufgenommen. Es beschäftigt sich mit der Zeit von Kiedis’ Heroinabhängigkeit in L.A.
(Wikipedia)

Ich war so lange nicht in Amsterdam…

„We’ll be fine, We’ll be fine! “
John Frusciante and Anthony Kiedis playing Under The Bridge in Amsterdam in 1991.


(Direktlink, via reddit)

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Emmanuel Top – Groove Podcast 53

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Ich war damals sehr verliebt in das Zeug, was Emmanuel Top auf seinem eigenen Label Attack Records so veröffentlichte. Das ging soweit, dass ich mir in einer Siebdruck-Prüfung eine Jacke mit den Motiven des Labels bedruckte. Die hab ich immer noch. Der Reißverschluss ist schon lange kaputt und passen tut sie eh nicht mehr, aber es gibt sie halt nur das eine Mal auf diesem Planeten.

Hin und wieder guckte ich in all den Jahren immer wieder mal auf das, was der Herr aus Frankreich so treibt. Irgendwann habe ich damit aufgehört. Auch weil mir die dann neueren Sachen nicht mehr ganz so reingingen. Ich hatte ihn fast vergessen.

Insofern ist es fast ein Coup, dass die Leute vom Groove Mag ihn aktuell für ihren Podcast Nummer 53 ins Boot geholt haben. Und natürlich spielt er „Turkish Bazar“. Acid und Techno mit Hang zu Trance. Geil! Ich geh mal meine Jacke suchen. Am 28.05. spielt er in der Leipziger Distillery.

Groove hat auch ein lesenswertes Interview mit dem „alten Helden“.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Emmanuel Top – Infra Supra
02. Emmanuel Top – Acid Phase (Fred Hush & Dimitri Andreas remix)
03. Emmanuel Top – Bipolaire
04. Alex Bau – On Synth
05. Sebastian Mullaert – In The Blurry Mist Of Yourself
06. Sian – Farewell Mermaid
07. Kris Wadsworth – 333a
08. Teste – The Wipe (Rrose Version)
09. Emmanuel Top – Turkish Bazar
10. Post Scriptum – Human Timescales
11. Emmanuel Top – Sine & Saw
12. Matt Nordstram & Orlando Villegas – Spanglish (Len Faki Edit)
13. Max_M – Architectural Lie
14. Emmanuel Top – Métalurgie
15. Operator – Elastic Mind
16. Sterac – Rotary
17. Phil Kieran – Wasps Under A Toy Boat (Planetary Assault Systems Remix)
18. Johannes Volk – The Second Resistance
19. Sunil Sharpe – Healing Hatred
20. Jeroen Search – The Future Is Ours
21. Emmanuel Top – Novocaine
22. Pfirter – Fractals
23. Setaoc Mass – Nicmos (Jonas Kopp Remix)
24. Xhin – Fixing The Error
25. Josh Wink – Are You There (Ben Klock Remix)
26. Bleaching Agent – 22ml

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Schlagzeuger spielt auf einem Pick Up vor einer Zapfsäule zu Princes „Purple Rain“

Reden wir hierbei mal nicht über Timing, hier zählt die Idee, die Szenerie und die Nebelmaschine.


(Direktlink, via reddit)

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Prince spielt Radioheads „Creep“ at Coachella 2008


(Direktlink)

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Sexy Motherfucker, mixed

René hat mal eben seine persönlichen Hits von Prince in einen kurzen Mix gelötet, der Morgen wieder offline geht. Ich nehm‘ den so, auch wenn „The most beautiful girl in the world“ fehlt. Der Liebe wegen und so.


(Direktlink)

Tracklist:
Purple Rain
When the Doves cry
I would die 4 u
1999
Little Red Corvette
Sign o‘ Times
Kiss
Lets go crazy

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Prince ist tot

Ich mochte Prince in seinen besten Jahren immer sehr viel mehr als Michael Jackson. Auch weil er mir mit „Purple Rain“ eines der mir auf ewig liebsten Lieder geschrieben hat. Und weil er viel mehr Funk hatte. Heute verstarb er im Alter von 57 Jahren.

Mach’s gut, sexy Motherfucker, grüß mir die anderen da oben – und Kiss.


(Direktlink, via René)

Läuft hier jetzt in Dauerschleife.

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Mix: Acid Pauli – Mia

Der beste aller weltbesten Acid Paulis hat einen neuen Mix in der Pipeline und der wärmt die Ohren wie die Sonne die Haut. Zusammen eine perfekte Kombination. „Mia“ ist der erste Teil einer Mixtrilogie, die weiteren Parts folgen.

Three nights, two gems and a bolt (part one)

Ladies and gentlemen,

Recently, I played three shows in the North America. The shows took place on successive nights and somehow I liked all three gigs and for different reasons. So, I would like to share them with you as a trilogy over the next couple of weeks.

Also, there is some news that I would like to share with you; starting off with the announcement of my new album that will be released later this summer. A track from my upcoming album can be heard in one of the forthcoming sets I just mentioned, so stay tuned!

But first, let’s get back to #basementmiami where I had the honor to play with my friends Satori, Viken Arman, Goldcap, Eduardo Castillo and Armen Miran. I hope you will enjoy the music. In the meantime, we are on the way to South Africa where Nico Stojan and I are teaming up with #bridgesformusic. While we are there we will of course take the chance to also stop by the African Burn!


(Direktlink | Danke, Rudi!)

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Plattenspieler als Midi-Controller: Digitales Vinyl System wird Standalone mit SD Karte im Technics 1200

Ein russischer Turntable-Liebhaber, der dennoch nicht auf digitale Vorzüge verzichten möchte, hat seinen 1200er so gemoddet, dass der schon noch analog arbeitet, aber seine Files von einer in den Plattenspieler eingebauten SD-Karte bezieht. Er hat dabei, mal ganz nebenbei, nicht nur seinen alten MK gelevelt, sondern auch das digitale DJing. Der Plattenspieler an sich wird so zu einem Midi-Controller. Und ich bin davon gerade ein bisschen dolle sehr begeistert. Technologies, mashup’d. Was für’n meta-nerdiges Projekt. Da können auch die Vinyl-Fundis nicht mehr meckern.

Die konkrete Erläuterung dazu auf DJ Tech Tools: Hacking Technics 1200 Mod – Standalone DVS Player.

Standalone DVS Technics 1200 Mod

Amazing mod of the Technics SL-1200: adding an onboard microcontroller to play back audio files on a SD card, plus DVS support, all built into the hardware itself. Read more: http://wp.me/pa1fv-cI8

Posted by DJ TechTools on Mittwoch, 20. April 2016


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Musiker komponieren mit Eisbergen gegen die globale Erwärmung: Iceberg Songs

Und wo wir gerade bei guten Ideen sind: für das Projekt Iceberg Songs haben ein paar Kreative mit Polarforschern und im Auftrag der UNFCC, die „Todesgesänge“ von Eisbergen aufgenommen und Musikern gegeben, die damit Tracks komponiert haben. Diese „Todesgesänge“ entstehen beim Schmelzen und Zerbrechen der Eiskolosse.

Bisher haben u.a. Trentemoeller, Marc Houle, Robot Koch, Johannes Brecht, Cosby und ein klassisches Orchester mitgemacht und diese Klänge in Musik verpackt. Zu hören gibt es diese nebst schicker WebGL Visualisierung auf Icebergsongs.com oder hier auf Soundcloud.

Mitmachen kann übrigens jeder, die Sounds zum Download finden sich hier.

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„Gestartet ist das ganze Ende letzten Jahres zum Pariser Klimagipfel.
Wir zählen die Zeit, die sich Menschen diese Tracks anhören und präsentieren das beim Nach-Gipfeltreffen im Mai, verbunden mit der Aufforderung an die Politik, mindestens genau so viel Zeit für die Lösung der Klimakatastrophe zu verwenden.“

(Danke, Lorenz!)

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Frühlingszaubertraum 2016

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Wenn rot, geht’s nach Hause!!

Mein Mitschnitt vom Chill-Floor des diesjährigen Frühlingszaubertraums, auf dem sie immer noch tanzen. Ein schöne Sause war das alles in allem.

Hier Ambient, Downbeats und Perlen mit Bass. Außerdem Madonna – das wollte ich schon immer mal machen.


(Direktlink)

Tracklist:
Marc Romboy – Counting Comets (Part 2)
Thomas Newman – American Beauty
Howling – Zürich
The Orb – Alpine Morning
Naji – Fallen (prod. Howle)
Motion Drive – The Substance
Imagined Herbal Flows – Departure
Madonna – Frozen
Mmoths – Eva
Yann Dulché – Faith (feat. Dinia)
1Touch – Muesli
Fossil Collective – Disarm
Ren, Flashtech – I Wanna Be (Max Denoise Chill Around Mix)
Saje – Freefallin‘ Dreams (Katuchat Remix)
Nicolas Godin – Widerstehe doch der Sünde (Lapalux Remix)
Human Blue – Spectral
Saje – Our Story (Kartell Remix)
AkaHendy – You & I
Human Blue – Wonderworld
Till Brönner – A Distant Episode
Sasha – View2
Dapayk, Padberg – Backyard
Moderat – Running
Tsaik – IO (Ambassadeurs Remix)
Low Roar – Friends Make Garbage (Good Friends Take It Out)
Mmoths – Naoko, Pt. 1
Enigma Dubz – Let Go
Kosikk – Ocean Of Dreams
Odesza Feat. Little Dragon – Light
Nude – California
Berkstroem – Espresso Cappuccino
Motion Drive – Deep Fried Dub
Shuhandz & High Flown – Let Me Love You
Synkro & Manos – Lost Here

Foto: Andres Fernando Allain • CC BY 3.0

Axl/DC

Foto: Andres Fernando Allain • CC BY 3.0

Foto: Andres Fernando Allain • CC BY 3.0

Was schon länger als Gerücht rumgeht und erst wie ein später Aprilscherz erschien, ist jetzt bestätigte Gewissheit: Guns N‘ Roses Frontmann Axl Rose ersetzt fortan Brian Johnson und wird Sänger bei AC/DC. In dieser Formation werden AC/DC ihre aktuelle Welttournee zu ende spielen.

Nun heißt es auf der Homepage von AC/DC, dass sich Rose freundlicherweise angeboten habe, bei den restlichen Konzerten der „Rock or Bust“-Tour einzuspringen. „So gern wir auch die Tour so beendet hätten, wie wir sie begonnen haben, verstehen, respektieren und unterstützen wir Brians Entscheidung, die Tour abzubrechen und sein Gehör zu retten.“

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Neues Radiohead Album kommt im Juni

„The new Radiohead album out in June will be like nothing like you’ve ever heard“, sagt der Manager der Band. Ich bin gespannt. Und ich muss zum Lollapalooza in Berlin. Wegen Radiohead.