Blog Archives for category Kopfkinomusik

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Wie Klang aussieht: sichtbare Schallwellen

Hüllkurven sehen wir mittlerweile alle jeden Tag in irgendwelchen Audio-Playern. Das Sehen von Schallwellen hingegen bleibt dem menschlichen Auge nach wie vor verwehrt. Aber wir haben ja Physiker, Kameratechnik und Nerds, die beides zusammenbringen.

Der Physiker August Toepler hat Mitte des 19. Jahrhunderts das so genannte Schlierenverfahren erfunden, welches Luftströme sichtbar macht.

Die Erscheinung, dass aufsteigende Luftströme über sonnenbeschienenem Grund ihre Form und Lage unregelmäßig zu verändern pflegen, und durch diesen Luftstrom betrachtete Gegenstände verzerrt und flimmernd erscheinen, kann ganz allgemein zur Kenntlichmachung von Schwankungen der optischen Dichte (Gradient der Brechzahl) in Flüssigkeiten und Gasen herangezogen werden.

Michael Hargather, Professor für Maschinenbau an der New Mexico Tech, verwendet dieses Verfahren und Hochgeschwindigkeitskameras, um Schallwellen sichtbar zu machen.

(Direktlink, via FACT)

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Album-Stream: Fluxion – Broadwalk Tales

Ende April erscheint das neue Album von Dubtech-Pionier Fluxion auf Echochord. Der Stream verrät, dass es so gut ist, dass wohl nicht nur ich es kaufen werde. Riesending! Und auch auf diese Platte hat sich Tikiman wieder bringen können, wenn mich nicht alles täuscht. Wer hätte in den 90ern gedacht, dass der auch im Jahre 2014 noch auf den richtig dicken Platten des Genres dabei sein würde.

Dubtechno allererster Güte, der so gar nicht verstaubt klingen will.


(Direktlink, via Stepcamera)

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Bass-Geschlacker fürs Bergfest: O.live.R – Spring Bass 2*14

Oliver schickt mir gerade sein “Frühlingstape”, was ich gerade erst gestartet habe. Da aber die Tracklist so ziemlich alles von dem hat, was ich aktuell besonders gerne mag, verblogge ich das ausnahmsweise mal ungehört. Der Oliver kriegt das im Regelfall eh immer ganz gut zusammen. Also: Bass, Frühling, Sonne, Breaks, Geschlacker, Liebe, Alles!


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Tracklist:
1. GoGo Penguin – Murmuration
2. Romare – Down The Line (It Takes A Number)
3. Dauwd – Ikopol
4. Illum Sphere – At Night
5. Werkha – Tempo Tempo
6. Submotion Orchestra – Finest Hour (Planas Remix)
7. Wagon Christ – Bend Over
8. Brookes Brothers – In Your Eyes
9. Kidkanevil – The Floating World (Eliphino Remix)
10. Jeremiah Jae – Survival (feat. Oliver the 2nd)
11. Eliphino – L.F. (I Know)
12. Koreless – 4D
13. DJ Koze – Nices Wölkchen (Robag’s Bronky Frumu Rehand)
14. Lapalux – Kelly Brook
15. Damon Albarn – Everyday Robots

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Katze mag wohl Metal nicht

Der Gitarrist Tony Martinez wollte eigentlich nur ein paar Metal-Riffs aus seiner E-Gitarre spielen. Irgendwie aber passte das seiner Katze nicht. Ich versteh’ das.

(Direktlink, via reddit)

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Licht auf einem E-Piano spielen

Sägen, bohren, löten, kleben. Und dann das Licht auf einem alten Rhodes-Gehäuse spielen: eine Lichtinstallation für das diesjährige Montreux Jazz Festival. Geil! Da würde ich ja auch unheimlich gerne mal hinfahren wollen. Das Line Up, Alter!

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Timnah Sommerfeldt – Exclusive Nightflight Guest Mix – 08.04.14

Nachdem ich ja nun in der letzten Woche aus Zeitgründen nicht dazu gekommen bin meinen wöchentlichen Beitrag hier zu verfassen und der Ronny mich ausnahmsweise vertreten hat, bin ich nun wieder da und präsentiere Euch den Exklusiv-DJ-Mix der letzten Nacht aus meinem Nightflight auf Fritz.

Der kam diesmal aus der Schweiz… und zwar von Timnah Sommerfeldt. Anfang des Jahres hat sie nen ziemlich coolen Remix für Dynamodyse auf One Step Back Ahead abgeliefert. Nur dadurch bin ich auf sie aufmerksam geworden. Ganz so unbekannt war sie zu diesem Zeitpunkt aber schon gar nicht mehr, so hat sie doch bereits 2010 zwei Tracks zu ner Platte auf Balance Alliance beigesteuert und war 2011 u.a. mit Marcello Napoletano auf einem Mini-Sampler auf Enterbt beteiligt.

Ich steh jedenfalls auf ihren leicht melancholisch verträumten Stuff und freue mich, dass sie diesen Mix für die gestrige Sendung bei mir abgegeben hat.

Damit übergebe ich jetzt die Plattenteller an Timnah und verabschiede mich bis nächste Woche.

Tobi


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Tracklist:

01. Lawrence – In A Rush – Smallville Records
02. Martin Donath – Veranda – Waehlscheibe
03. D’Marc Cantu – I Want To Ride – Crème Organization
04. Roaming – Belive In Reflecting (Smallpeople Remix) – Smallville Records
05. RVDS & Rau – Umbe Data – Smallville Records
06. Christopher Rau – Girl – Smallville Records
07. San Soda – Got Me Jumpin’ In My Car – We Play House Recordings
08. Smallpeople – In The Jungle – Running Back
09. Delano Smith – Celebration – Mixmode Recordings
10. San Soda – More Than Seven (Dub) – We Play House Recordings
11. ItaloJohnson – 01 (B1) – ItaloJohnson
12. Steffi – Moving Lips – Ostgut Ton

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

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Testpressung von Aphex Twins nie veröffentlichtem Caustic Window Album auf Discogs zum Verkauf

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[Update] Das Angebot ist offline, vielleicht hat sie wer gekauft.

Richard David James war nie nur unter dem Pseudonym “Aphex Twin” fleißig. Neben diesem produzierte er auch unter dem Namen Caustic Window und mindestens einem Dutzend anderer Aliases. Einige der EPs von Caustic Window wurden damals auf Rephlex veröffentlicht, ein Album wurde 1994 zumindest schon in vierfacher Ausführung testgepresst. Veröffentlicht hingegen wurde es damals nicht. Eine der vier Testpressungen ist jetzt auf Discogs zum Verkauf aufgetaucht. Preis: schlappe $13.500. Plus Versand.

Test pressing printed on 4 copies of vinyl, the persons in possession of this record are: Mike Paradinas (µ-Ziq), Chris Jeffs (Cylob), Grant Wilson-Claridge (co-founder of Rephlex Records) and Richard D. James (Aphex Twin). All labels written in black magic marker by Richard James himself.

(via FACT)

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Sanft erwachen: Nachtschades Mix für Finest Ego

Ich hatte im letzten Winter bei Nachtschade nachgefragt, ob die nicht Bock hätten einen Kalendermix für mich zu machen, leider kam keine Antwort. Nun haben sie, die regelmäßig eine Radioshow in – glaube ich – Belgien machen, einen Mix für Finest Ego geschmiedet und der hat so ziemlich genau all das, was ich ganz besonders mag. Dieser kommt daher wie Kirschblütenblätter die ganz sanft vom Baum fallen und dabei kleine Töne machen. Großartig!


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Tracklist:
01. Isan – “What This Button Did” (Morr Music) [2001]
02. Amon Tobin – “Goto 10″ (Kryptic Minds Remix) (Ninja Tune) [2012]
03. Long Arm – “When Children Sleep” (Empt Remix) (Project: Mooncircle) [2012]
04. Intex Systems – “Dream Sequence” (Ruxpin Remix) (Covert Operations) [2008]
05. KiloWatts – “Vector Eyes” (Kilowatts Music) [2012]
06. Dfrnt – “An Early Place” (On The Edge) [2009]
07. Alpha Rhytm – “Light Sleeper” (Scuba Remix) (Lost Souls) [2009]
08. Pinch – “Chamber Dub” (Soul Jazz) [2008]
09. Laurent Garnier – “Greed 1 & 2″ (F Communications) [2000]
10. Air – “State Of Mind” (Fax +49-69/450464) [2006]
11. The Future Sound of London – “Vit Drowning / Through Your Gills I Breathe” (Virgin) [1996]
12. Two Sandwiches Short Of A Lunchbox – “Too Good To Be Strange” (Apollo) [1995]
13. Autechre – “Montreal” (Warp) [1994]
14. Lusine – “Double Vision” (Ghostly International) [2009]
15. Dj Koze – “La Duquesa” (Pampa) [2013]
16. KiloWatts – “Windsong” (Kilowatts Music) [2012]

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Video von Susi Sie: The Glitch Mob feat. Metal Mother – Becoming Harmonious

Und dann bringt dieses Internet die richtig dicken Fische zusammen. Susi Sie nämlich ist für das aktuelle und offizielle Musikvideo von The Glitch Mob verantwortlich. Dafür hat sie einen Subwoofer unter Wasser gesetzt. Doppelt gut. Natürlich.

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Was sich DJs beim Auflegen so anhören müssen

Fast alles so oder ähnlich schon mal gehört. Am häufigsten sind “Geht das noch ein bisschen lauter/schneller?” oder “Geht das auch etwas leiser/langsamer?” und “Mehr/weniger Bass, bitte!”

Und dann immer schön lächeln. Lächeln und winken.

(Direktlink, via Blogrebellen)

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Doku: David Bowie, der Weg zur Legende

Sehr gute und deshalb sehenswerte arte-Doku über das Schaffen David Bowies.

Anhand von Archivaufnahmen und nie gezeigten Filmausschnitten lassen David Bowie und seine engsten Begleiter die fünf wichtigsten Momente in der Karriere des Ausnahmekünstlers lebendig werden: seinen Durchbruch 1971 und die Veröffentlichung der legendären Alben „Young Americans“ (1975), „Low” und „Heroes” (beide 1977), „Scary Monsters” (1980) sowie „Let’s Dance” im Jahr 1983.

Bowie, der nie Rockstar werden wollte, gilt als Erfinder der modernen Popmusik. Im Laufe seiner 40-jährigen Karriere und 25 Platten hat der Musiker nie aufgehört, aktuelle Trends aufzugreifen und sich genreübergreifend immer wieder neu zu erfinden.

Ende der 60er Jahre war er einer der Mitbegründer des Glam Rock, seinen Durchbruch feierte er als exzentrischer Außerirdischer Ziggy Stardust, weitere Bühnenpersönlichkeiten folgten – jede mit eigener Maske und eigenem Konzeptalbum. In seiner Berliner Zeit wandte er sich – von deutschem Krautrock beeinflusst – dem aufkommenden Elektro und New Wave zu. Kommerziell und weltweit erfolgreich wurde er in den 80er Jahren mit den Alben „Scary Monsters“ und „Let’s Dance“. Auch im folgenden Jahrzehnt zeigte er sich gewohnt kreativ und ehrgeizig. Seine Alben aus den 90er Jahren sind wie ein Spiegel seines gesamten Schaffens. Nach seiner zehn Jahre andauernden Pause zieht er in seinem letzten Album „The Next Day“ Bilanz.

Ein Blick zurück zu jenen fünf Momenten in der Geschichte, die den vielgestaltigen innovativen Künstler zur Legende werden ließen. Zu Wort kommen unter anderem Weggefährten wie Mick Ronson, Brian Eno, Tony Visconti, Nile Rodgers.

ARTE zeigt die Sendung anlässlich der David Bowie-Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau (20. Mai bis 10. August 2014), der die große Londoner Werkschau nach Berlin holt.


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Deadbeat Ft. Tikiman Boiler Room Berlin Live Set

Die mir weltliebste E-Dub-Kollaboration im Berliner Boiler Room vom 12. März.


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Kurt Cobain, 19 Years old, arrested for Spray Painting, Nirvanas kompletter MTV Unplugged Gig, Fotos von seinem Selbstmord-Tatort und Artikel aus der Bravo

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Heute vor 20 Jahren hat sich Kurt Cobain den Kopf weggeschossen. Ich mochte Nirvana damals eigentlich nur deshalb nicht, weil wirklich _jeder_ sie damals mögen sollte und das auch jene taten, die am Wochenende auf Haddaway abgingen. “Noch paradoxer kann dieses Pop-Business ja gar nicht werden!”, dachte ich zu jener Zeit und befasste mich erst dann tiefer mit Nirvana als Kurt schon lange tot war. Das MTV Unplugged Konzert gehört für mich bis heute zu dem besten, was Musik-TV jemals generiert hat.

Die CBS hat bisher unveröffentlichte Fotos vom damaligen Selbstmord Cobains, von Gestern hat sich zum 20. Todestag Cobains noch mal die damalig relevanten Bravo-Artikel zu Nirvana zur Brust genommen. Der Grund also, warum ich Nirvana damals nicht mögen wollte.

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(via StreetArt in Germany)

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Moderat – Live in Prague 2014

Drei Nummern des Moderat-Gigs auf dem Electronic Beats Festival in Prag vom letzten Wochenende. „Bad King­dom“, „Da­ma­ge Done“ und „Nr. 22″.

(Direktlink, via r0byn)

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House-Legende mixt House-Legende: Dimitri from Paris’ Tribute Mix to Frankie Knuckles

Sehr schön soulig verschmilzt kein Geringerer als Dimitri from Paris hier die ihm liebsten Tracks, die aus der Feder von Frankie Knuckles stammen.

I discovered Frankie Knuckles through his music, one that was, gentle, lush with a subdued, understated power that rocked many a dancefloor.
I had the privilege to hear him once in the heyday of his legendary residency at Sound Factory Bar in New York. I was submerged, sonically and emotionally by the beauty of the music I heard that night. I remember very clearly saying to myself that this would be impossible to ever equal.
That was 20 years ago, and I never got to hear this magic combination again.

I got to meet Frankie a few times, and he was always like his music, gentle, humble, yet naturally imposing.

I’ve put together here some of my favorite music from him. So that his legacy can keep on inspiring other people.

Rest in peace, Frankie, may your music keep on moving peple eternally.


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Freitag in Kleinmachnow mit icke: Tanzschmalz im Gemüseladen

Letztens erst schrieb ich über meine Erinnerungen an genau diesen Gemüseladen im beschaulichen Kleinmachnow, am Freitag werde ich nun selber ein bisschen Musik zum Besten geben. MoGreens und Jozséf machen das mit dem Jazzsoulfunkgroove, ich werde das mit dem Bass übernehmen. Ich freu mich drauf.

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Paco mixt Dopebeats: Don’t push me cause I’m close to the fridge

Dazu mit ‘nem Drink und/oder was Anderem in der Hand in der Hängematte rumfaulen und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Hach, das wäre schön.

Andere nennen diesen Sound gerne mal “Instrumental HipHop”, was mit egal ist, für mich sind das Dopebeats; punkt! Paco hat die ihm davon liebsten nun erstmalig in einen Mix gepackt und der ist, wie fast immer bei ihm ziemlich großartig geworden. Ich lasse den hier mal ein paar Mal durchlaufen. In der Sonne. Ohne Drink und ohne Hängematte.


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Tracklist:
Panzers – Intro (Eloy)
Apollo Phox – Vibrachills
Kumquat Orchestra – What the fuck (DJ CAM REMIX Instrumental)
ProleteR – Memories
RickMal – DoDoDo
Stay Classy – Drifting By
Alpines – Oasis (Edmondson 6am version)
Sinoptic International – Dr. G – Brock Berrigan
stillmuzik – TEK NALO G “Heaven Knows”
YLWFRND – We Still Reminisce
Russ Liquid – Russ Liquid – Butterfly Moonlight
DFRNT – Clouds Collide
SmokedBeat – Rose and Clouds
Fábel – Señor Lopez
Kevin Yost & Guy Monk – Eyes Of Gold
Philip Grass – All I Need (Devonwho Remix)
Outkast – Ms. Jackson (Remix)
RickMal – Only Just Begun
Melodiesinfonie – Positive Vibes
Nutia – Fischbahn
George Soul – Talking About Love

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Dirt Crew – Exclusive Nightflight Guest Mix – 01.04.14

Der Tobi hatte für seinen gestrigen Nightflight einen dafür exklusiven Mix der Dirt Crew am Start. Der Dirt Crew! Das sind ja so die Namen, die ich auch gerne mal in meinem Adventskalender hätte. Vielleicht in diesem Jahr, aber darum geht es hier gerade nicht.

Tobi hatte heute nicht die Zeit, irgendwas zu diesem Mix schreiben zu können und bat mich deshalb, das für ihn zu übernehmen.

Aber was soll ich dazu noch schreiben? Dirt Crew, Alter. Live-Recording. Tokyo, Alter. Auf Deep House tanzen, Alter. Bämm!


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Tracklist:
01. Detroit Swindle – B.Y.O. – Dirt Crew Recordings
02. Brame & Hamo – Street Urchin – Dirt Crew Recordings (Coming Soon)
03. Franc Spangler – Painted Lady – Delusions Of Grandeur
04. Brame & Hamo – Retrospect – Dirt Crew Recordings (Coming Soon)
05. Downtown Party Network – In the Air – Dirt Crew Recordings
06. Jungle by Night – Marsvin (Kraak & Smaak remix) – Kindred Spirits
07. Coma – Cycle (Zombies in Miami Mix) – Kompakt
08. Mercury – In & Out – S P I E L (Coming Soon)
09. XXXXX
10. Downtown Party Network – Call On Me – Dirt Crew Recordings
11. XXXXX
12. Detroit Swindle – Me, Myself & You – Dirt Crew Recordings
13. Coma – Les Dilettantes (Roosevelt Mix) – Kompakt
14. New Jackson – Made It Mine – Permanent Vacation

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

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Heute House: Frankie Knuckles at Kingdom, Texas, 2013.10.05

Als ich zu Beginn der 90er dieses Techno-Ding für mich entdeckte, lief mir der Name Frankie Knuckels öfter mal durch die Ohren, später dann auch in Form von Platten, die erst von ihm produziert und dann von mir gekauft wurden. Das ist lange her. Irgendwann hat mich dann nicht mehr ganz so interessiert, was da aus der Ecke kam. Einen Umstand, den ich übrigens auch bei all den ganzen alten Detroit-Helden für mich festhalten kann. Musikalisch interessiert mich das alles nicht mehr ganz so sehr, aber ich bin all denen sehr dankbar dafür, dass ich einen Teil meiner musikalischen Sozialisation mit ihnen verbringen konnte. Außerdem weiß ich, dass die irgendwo da draußen sind und ihr immer noch wichtiges Ding machen.

Frankie Knuckles, der “Godfather of Chicago House”, ist nicht mehr da draußen. Er starb gestern im Alter von 59 Jahren und dürfte der neue Resident DJ im Paradies sein.

Und deshalb mache ich heute House-Tag. Danke, Frankie! schön, dass Du da warst.


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Jeff Mills, Detroit, 1983

Wer Jeff Mills mal aus der Nähe hat mixen sehen, weiß, dass der Mann mit Platten umgehen kann, wie ein Berseker mit der Speer. Nur eben, dass das bei Mills im Regelfall auch noch außerordentlich gut klingt. Dieses Video hier, welches 1983 in Detroit aufgenommen wurde, zeigt, dass die Turntables und Jeff Mills schon damals eine ganz innige Beziehung pflegten. Den Beinamen “The Wizard” trug er schon damals nicht ganz zu Unrecht.

Ich habe keine Ahnung, wann genau ich einem Jeff Mills Set das letzte Mal beiwohnte, es ist allerdings schon locker ein paar Jahre her. Der Sound wollte mir dann letztendlich doch nicht mehr in den Bauch gehen. Ein großartiger Meister seines Fachs ist Mills natürlich dennoch. Keine Frage.

Hochgeladen hat dieses Zeitdokument, CJ Johnston, der damals mit Jeff Mills seinem Bruder in dem gezeigten Club arbeitete.

(Direktlink, via Tanith)