Blog Archives for category Visuelles

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Ein Kurzfilm über das Leben mit Drogen: König

Dieser Kurzfilm von Hakan Soyka und Sebastian Joos, Hamburger Absolventen der Medienakademie 2010, hat an seiner Aktualität innerhalb der letzten vier Jahre kein bisschen verloren und er ist einer der besten deutschen Kurzfilme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Auch wenn ich ihn jetzt erst entdeckt habe. Und das liegt nicht nur am Zutun der wunderbaren Janina, nein.

Ein sehr poetischer Film über das Leben mit Drogen. Gedreht auf 16 mm von den Hamburger Absolventen Hakan Soyka (Regie) und Sebastian Joos (Kamera). Der Film gewann den ersten Preis beim Schanzen Kurzfilmfestival 2010 und wird auch bei weiteren Filmfestivals laufen.

(Direktlink, via Janina)

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Mutter Erde in ihren schönsten Kleidern, timelapse’d: Eye of the Storm

Welch wunderwundervolles Timelapse-Video von Henry Jun Wah Lee für die Evosia Studios.

(Direktlink)

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Wenn ein 17-jähriger Bursche einen Quadracopter mit seiner Kamera bestückt und über die Küste schickt

Redditor mon7gomery ist frische 17 Jahre jung und hat einen Faible für Aerial-Filmerei. So zum Spaß, wie er schreibt. Diese macht er mit einem Quadracopter, auf der er seine GoPro schnürt. So auch vor ein paar Tagen an der Cornwall Coast in England. An den Aufnahmen selber hat er nichts geändert, wie er schreibt, aber dass das so ziemlich das Schönste ist, was er jemals gefilmt hat. Und er muss das ja wissen. Da er aber noch verdammt jung ist, kann sich das auch schnell wieder ändern.

Und ich hätte jetzt gerne auch so einen Quadracopter.

(Direktlink, via reddit)

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Straßenbeschriftung

Ich hatte ja gedacht, dass die das alles immer erstmal ewig abkleben und dann auch eher mit Kunststoff gießen, als es so mit der Rolle quasi zu schreiben. Aber gut, offenbar geht das auch halbwegs freihändig. Das ist zum einen durchaus interessant, für mich als ehemaligen Pinselquäler sogar ein bisschen beeindruckend. Eine ganz eigene Form von Street Art.

(Direktlink, via Hagen)

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Alle Batman-Logos, gif’d

Sämtliche Batman-Logos gingen vor ein paar Monaten schon mal als Info-Chart rum. Jetzt ist Batman, die alte flederbemauste Hupe, 75 Jahre alt geworden und in dem Zuge hat Joseph C. für Time dieses GIF gemacht. Ich mag das aus den 60ern ja immer noch am liebsten.

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Ein Jahr durch die Welt laufen: Val

Simon Graham ist ein Jahr durch die Welt gereist. Genauer vom 15.02.2013 bis zum 15.02.2014. Überall wo er währenddessen war, hat kurz die Kamera eingeschaltet und ein kurzes Stück seines Weges aufgenommen. Nun hat er alles in diesem ganz eigen wirkenden Reiserückblickvideo zusammengefasst.

Within this time frame you will see in order:
My time in Brazil for my friends wedding.
My journey traveling the east coast of Australia.
The last days in Salisbury leading up to my Mother passing away.
A stag festival.
Getting married in Peru.
My mothers funeral.
A lot of London, whilst getting a visa for my wife.
A second trip to Peru.
Moving into a new house.
Getting a new Job.
And then finally getting my wife Lisi here just in time to give birth to our son Leonard.
A year by no means as I planed, filled with emotion from euphoria to despair and back.
The process of making this film has helped me get through this time. It has kept my brain active and been a challenge that I have endured in the name of my beautiful mother.
The name Val is taken from both my mum Valerie Sheppard and my son Leonard Valentino Graham. I felt this truly represents this crazy circle of life.
The mandala that appears with the logo and on the locket is symbolic of a year. The inner 12 circles for months the middle 56 for weeks and outer 365 for days.

(Direktlink)

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360° Panorama Timelapse Video

Der Fotograf Jonas Ginter hat sich sechs GoPros aneinandergeknüppert und mit der durchaus eigenwilligen Konstruktion dieses 360° Panorama Video gemacht. Wie genau das funktioniert, erklärt er hier. Toll, wie klein unsere Welt aussehen kann.

(Direktlink)

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Schönschrift mit dem Pinsel

Ich ging in einer Zeit zur Schule, in der es, zumindest in den ganz frühen Jahren, auf dem Zeugnis noch eine Note für “Schreiben” gab, was wohl die Leserlichkeit des eigenen Schriftbildes meinte – die “Rechtschreibung” wurde extra benotet. Es ging also um Schönschrift, die bei mir immer mäßig bis beschissen beurteilt wurde, woran sich bis heute nicht viel geändert haben dürfte. Im Gegenteil, das ewige Tastaturgetippel hat dafür gesorgt, dass ich Schreibschrift fast gänzlich verlernt habe, was flüssig schreiben mit der Hand nahezu unmöglich macht.

Aber es gibt auch heute noch jene, die in “Schreiben” durchweg die besten Noten kassieren würden. Glen Weisgerber dürfte einer derer sein, die mit einem Pinsel schöner Buchstaben schreiben können, als 99,87% der Menschheit.

(Direktlink, via Kottke)

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Verlassenes in Belgien, timelapsed

Klasse wenn auch viel zu kurzes Video von Benjamin Sichert, der dafür in einer alten verlassenen psychiatrischen Klinik und einer ebenso vereinsamten Kapelle in Belgien unterwegs war. Und ich mag, dass manche heute auch ob der abgefuckten und vergammelnden Situation hin versuchen, noch irgendwas “Schönes” in die Aufnahmen zu bekommen. Gelingt hier wirklich außerordentlich gut.

0:00-0:36 A psychiatric hospital complex situated anywhere in Belgium
It opened its doors on 1926, with the presence of Queen Elisabeth. It was a centre for female patients and was owned by the university to educate student psychiatrists. Abandoned in 1997

0:37-1:18 Manoir de la Chapelle,…another lost place in Belgium: This Villa has been built by a Priest in 1897. The previous owner has been taken into the hospital and died there. Therefore it’s in decay with all furniture inside. It’s in this condition for more than 20 years now.

(Direktlink)

Sich einen eigenen Planeten zusammenklicken: Planetmaker

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Ziemlich komplexe Sache, sich bei PlanetMaker seinen eigenen Planeten zusammen zu basteln, aber auch das Universum hat das nicht im Halbschlaf geschafft.

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Twin Peaks, simpsonized

Ein Tumblr, das sich zumindest in der letzten Zeit darauf konzentriert, Twin Peaks Charaktere in den Simpsons-Style zu übersetzen: Simpsonized. Beste.

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Sarah Palmer

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The Man from Another Place

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Audrey Horne

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Agent Dale Cooper
(via this isn’t happiness)

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Korallen in Makro und Slo-Mo

Wundervolles Video von Daniel Stoupin, das Riffbewohner wie Korallen und Schwämme in Slo-Mo zeigt. So bunt, so filigran, so unwirklich und doch da. Wow!

“Slow” marine animals show their secret life under high magnification. Corals and sponges are very mobile creatures, but their motion is only detectable at different time scales compared to ours and requires time lapses to be seen. These animals build coral reefs and play crucial roles in the biosphere, yet we know almost nothing about their daily lives.

[...]

To make this little clip I took 150000 shots. Why so many? Because macro photography involves shallow depth of field. To extend it, I used focus stacking. Each frame of the video is actually a stack that consists of 3-12 shots where in-focus areas are merged. Just the intro and last scene are regular real-time footage. One frame required about 10 minutes of processing time (raw conversion + stacking). Unfortunately, the success rate was very low due to copious technical challenges and I spent almost 9 long months just to learn how to make these kinds of videos and understand how to work with these delicate creatures.

(Direktlink, via Kottke)

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Kleine Welten im großen London

Kurze CG Arbeit von Rushes, die mal beleuchten, was in London in den kleinen Ecken passiert, für die kein Passant ein Auge hat.

(Direktlink, via Like Cool)

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Glühwürmchen, timelapsed

Der Fotograf Vincent Brady (unbedingt auch die Fotos ansehen) hat im letzten Jahr rund um sein Haus am Lake Of The Ozarks in Missouri verschiedene Aufnahmen nachts fliegender Glühwürmchen gemacht und diese zu diesem Video gebündelt. Als langzeitbelichtete Fotos gab es das schon öfter mal, dieses Timelapse-Video allerdings dürfte das erste sein und Glühwürmchen sind ja sowieso total super.

(Direktlink, via Colossal)

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Ein Vater, ein Sohn und After Effects: Action Movie Kid

Der YouTube Account von Action Movie Kid steckt voll mit kurzen Clips von James, die sein Vater nach der Aufnahme mit After Effects bearbeitet, so das aus dem Jungen schon mal ein Superheld wird. Oder er in einer Pfütze verschwindet.

(Direktlink)

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(Direktlink, via Say OMG)

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Kurzfilm: Prospect

Über ein Jahr haben die Macher von Shep Films an diesem retro-futuristischen Kurzfilm gesessen und er sieht fantastisch aus.

Prospect is the coming-of-age story of a teenage girl on a toxic alien planet. She and her father hunt for precious materials, aiming to strike it rich. When the father is attacked by a roving bandit, the daughter must take control.

(Direktlink)

fdts

Paper crafted animation short: From Dad To Son

Eine ganz wunderbare Adaption einer griechischen Fabel, die Äsop wohl schon 600 vor Christus verfasst hat.

Ein junger Mann beobachtet vom Knast aus, dass sein alter Vater daran scheitert, das gemeinsame Feld zu bestellen. Das machten die beiden früher immer gemeinsam. Also versucht der Sohn jetzt dafür zu sorgen, das die Staatsgewalt dem Gevatter ein bisschen unter die Arme greift.

Die Geschichte wird heute als urbaner Mythos gerne mit ein paar Bomben im Vorgarten erzählt, über die ein Sohn seinen Vater am Telefon informiert, während die Polizei, das Gespräch abhört und daraufhin den Garten komplett umgräbt.

Nils Knoblich und Stephan Hanf haben ihren Kurzfilm mittlerweile vor über 100 Jurys und auf Festivals gezeigt, 12 Mal nahmen sie dafür einen Preis in Empfang.

(Direktlink)

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Cinemagramme aus Tschernobyl und Prypjat

Der aus der Werbung kommende Creative Director Christiaan Welzel war im letzten Jahr mit seiner Frau in Tschernobyl und der anliegenden, einst von fast 50000 Menschen bewohnten, Stadt Prypjat unterwegs. Dort hat er über vier Stunden Filmmaterial aufgenommen, welches am Ende als Film geschnitten werden soll. Der Teaser dazu verspricht eine morbide aber ästhetisch höhst interessante Mischung aus Hochglanzfotografie und auf tragische Weise Verrottendem zu werden. Habe ich so noch nicht gesehen.

(Direktlink, via r0byn)

Der Film braucht wohl noch eine Weile, aber Welzel hat aus seinem Material jetzt eine schon mal eine Cinemagraph-Collection auf imgur geladen. Und auch da trifft optische Klarheit auf Verlassenes, was ganz anders als im Film- oder Mode-Kontext eine ganz eigene ästhetische Tiefe entwickelt.

Diese Cinemagramme charakterisieren sich darüber, dass fast gar nichts zu geschehen scheint. Das dortige Leben scheint auf seinen animierten Loops im wahrsten Sinne still zu stehen. Und dennoch hat die Natur nicht aufgehört, zu atmen. Wenn man ganz genau hinsieht, kann man ihr dabei zusehen. Sehr gelungenes Konzept und eine nicht weniger gute Umsetzung, die zumindest in mir ein echtes Interesse an dem kommenden Film weckt.

Und weil die GIFs zu riesengroß sind, weitere davon nach dem Klick: (mehr…)

T-Rex trying…

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Ich sitze hier gerade mit dem Stöher und wir reden ergriffen darüber, wie doof das Leben eines T-Rex einst sein musste. Riesenfresse aber viel zu kurze Arme für nur irgendwas. Gut, die große Fresse hat meistens auch gereicht, um zumindest satt zu werden. Mehr war wohl nicht. Kein Wunder also, dass die Evolution die T-Rexe irgendwann hinter sich gelassen hat. Der heutigen Zeit und den damit verbundenen Herausforderungen an die selbige, wäre der Körper eines T-Rex schlicht nicht gewachsen.

Hugh Murphy hat sich dieser evolutionär nicht ganz unwichtigen Angelegenheit mal angenommen und füllt mit seinen gedanklichen Ergebnissen, die er in Form von Zeichnungen auf Papier bringt, das Tumblr T-Rex trying… Das scheint für die biologische Lehre so relevant zu sein, dass es das ganze mittlerweile auch in Buchform gibt. Zu recht, wie ich finde. Das ist ja auch wichtig. Fürs Zwerchfell.

Hier einige der empirischen Aufzeichnungen. Das Leben eines T-Rex’ wäre heute kein Ponyhof.

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(Alle Bilder unter CC von Hugh Murphy)

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Wolkenberge, timelapsed: Above

Klasse Timelapse-Video des Japaners Suishu Ikeda, das sich einzig auf beeindruckende Wolkenformationen konzentriert.

(Direktlink, via Doobybrain)