Blog Archives for category Visuelles

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Hä?

Eine optische Illusion als schöner Hirnfick in Form eines GIFs.


(via E-Gruppe)

Ein Wandbild über die Geilheit auf Facebook-Likes

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Gelungenes Mural von Mister Thoms, der damit die Geilheit auf Facebook-Likes auf die Schippe nimmt. Das Video hakt etwas, aber das Bild am Ende ist toll.

The piece appeared somewhere in Ferentino, Italy last week and depicts a man obsessed with the feedback from Facebook likes, rendered in Mister Thoms’ signature illustrative style.
(via Colossal)

“Please revel in the irony of liking anything to do with this.”

(Direktlink)

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Skaten in einer menschenleeren Großstadt: Urban Isolation

Tolles Skate-Video von Russell Houghten, das so tut, als würde ein Skater urban isoliert durch eine menschenleere Großstadt rollen.

(Direktlink)

Skate Painting

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Was ja auch irgendwie schon seit immer gefehlt hat: Skate Painting. Glitzi-Schwämme über die Rollen geklebt, Farbe reingedrückt und über Papier gerollt. Matt Reilly macht genau das.

A couple of months back I made the trip out to Mana Contemporary (a surprising cultural hub in Jersey City) and witnessed Matt Reilly of Japanther—a band established by Reilly and Ian Vanek while students at Pratt and described by art reviewers as “art-rock installation paratroopers” —skateboard paint.

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Wolkenwellen

Wow!

(Direktlink, via Say OMG)

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Elefanten beim Skydive, eine Schildkröte in der Skaterampe und eine Giraffe auf dem Drahtseil

Von den selben Machern gab es schon Elefanten auf dem Trampolin und Giraffen beim Turmspringen. Beide auch hier wieder bei, aber mit erweiterten Skills. Der Elefant springt jetzt auch Saltos, die Giraffe hüpft nun auch Open air. Putziges CGI Cube Creative für einen französischen TV-Sender.

(Direktlink, via Bits & Pieces)

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Mutter Erde aus dem All, timelapsed: Nuestra Tierra – Our Earth

Fede Castro hat sich Aufnahmen der NASA besorgt und daraus dieses zauberhafte Time Lapse Video gemacht.

(Direktlink)

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Sich zum ersten Mal gegenseitig ausziehen: Undress me

Wir hatten dieses First Kiss Video, was irgendwann “furchtbar böse” wurde, weil es das Kind einer PR Agentur war. Danach gab es mindestens 672 bekloppte Parodien darauf. Zuletzt “The Slap“, was ich persönlich ziemlich bescheuert fand. Nun geht es weiter mit dem ersten Mal was-auch-immer in Schwarz-Weiß tun. Und zwar damit, sich gegenseitig auszuziehen.

Das kann man als platt empfinden, ja. Natürlich kann man das. Aber wenn ich daran denke, wie das bei mir damals so war, war das (für mich) alles andere als platt. Es war unvergleichlich spannend und so dermaßen von aufregend.

Tatia Pilieva, die auch schon für “First Kiss” verantwortlich war, jedenfalls, hat jetzt einige Menschen darum gebeten, sich hierfür unbekannterweise zum ersten Mal gegenseitig auszuziehen. Das vor einer Kamera. Vermutlich sind auch das wieder alles Pros und auch hier wird geworben. Für eine TV-Serie nämlich. Auch werden wieder mal stereotype Schönheitsideale bedient. Und trotzdem mag ich das Video. Wegen meinen Erinnerungen an damals. Nämlich.

Und natürlich sah das damals bei wahrscheinlich keinem von uns so schön aus, wie hier, und trotzdem war es womöglich etwas ganz Großes. Ihr wisst schon. Ja.

(Direktlink, via Flavorwire)

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Ein verlassener Autofriedhof in Chatillon, Belgien

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(Foto: Rosanne de Lange)

Auf amerikanischen Blogs geht gerade eine Story über einen in Belgien verlassendes Autofriedhof rum. Dieser befindet sich in Chatillon. Sie meinen dort, dass das irgendwie Überreste aus dem zweiten Weltkrieg wären und schreiben was von einem eingefrorenen Stau, der über 70 Jahre alt wäre. Schöne Geschichte, finde ich. Allein, da stehen auch jede Menge Autos aus den 60ern und 70ern, was dann zumindest der Geschichte nicht ganz so zu gute kommt, weil eben die Realität an ihr zu nagen beginnt.

Aber die Aufnahmen, die beispielsweise Rosanne de Lange aus den Niederlanden dort schon im Jahr 2010 gemacht hat, sind schlicht atemraubend schön. Und auch die Macher von Schattenlose haben diesen Autofriedhof schon im Jahr 2009 besucht und ziemlich beeindruckende Fotos von dort mit gebracht. Außerdem auch dieses Video.

(Direktlink)

Am Rande eines kleinen belgischen Ortes liegt in einem Waldstück dieser aus ca. 200 Fahrzeugen bestehende Schrottplatz.
Der größte Teil der Autos stammt aus den 50er und 60er Jahren. Einige Fahrzeuge datieren sogar aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Nach meiner Einschätzung stehen viele Wagen ca. 40 Jahre dort im Wald des Ortes.
Viele Autos gehören heute zu vielgesuchten Sammlerstücken und sind für Oldtimerfreunde ein kaum zu ertragender Anblick.
Trotz des fortgeschrittenen Zerfalls der Fahrzeuge nach mehreren Jahrzehnten in freier Natur beeindruckt mich die Ästhetik aus Blech, Rost und Natur.
Selten hat mich ein von mir besuchter Ort so sehr fasziniert. Es bleibt der Eindruck zurück, mit einer Zeitmanschine einen unwirklichen Ort besucht zu haben.

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Jeden Tag ein Selfie, 6,5 Jahre lang

Beckie0 hat im Jahr 2007 damit begonnen, jeden Tag ein Foto von sich zu machen. Damals war sie 14. Heute ist sie 21 und hat all diese Fotos zu diesem Zeitraffer zusammengeschnitten. Sie erkrankte in der Zeit und musste lernen, mit dieser Krankheit zu leben. Auch wenn diese Idee alles andere als neu ist, sind die dabei entstehenden Ergebnisse immer aufs Neue faszinierend.

I’m Rebecca Brown, born 4th December 1992.

Start: Sep 12 2007, 5395 days old
Last photo here: March 12 2014, 7769 days old.
I intend to do the project for as long as I can, it’s still going.

How many photos?
-Project covers 2374 days.
-Roughly 2100 photos.

(Direktlink, via Like Cool)

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Ambiancé – the 720 hour long film [short 72 min teaser] by Anders Weberg

Lange Filme brauchen etwas Zeit um entstehen zu können. Womöglich auch deshalb wird “Ambiancé”, der 720 Stunden Film von Anders Weberg, erst im Jahre 2020 Premiere feiern. So zumindest ist der Plan. Da allerdings lange Filme auch viel Materiel für lange Teaser geben, gibt es den ersten davon jetzt schon mal mit 72 Minuten. Ein kurzer Trailer dazu folgt dann 2016 und wird es auf eine Länge von 7,20 Stunden bringen. 2018 kommt ein langer Trailer mit 72 Stunden. Passt doch.

On December 31, 2020 the Swedish artist Anders Weberg end his 20 plus years relation with the moving image as a means of creative expression. After more than 300 films he puts an end with the premiere of what will be the longest film ever made.
Ambiancé is 720 hours long (30 days) and will be shown in its full length on a single occasion syncronised in all the continents of the world and then destroyed.

In the piece Ambiancé space and time is intertwined into a surreal dream-like journey beyond places and is an abstract nonlinear narrative summary of the artist’s time spent with the moving image .
A sort of memoir movie . (Film memoir ) . This in the visual expression that is constantly characterized the work throughout the artists career.

As a small tease until the premiere in 2020 shorter teaser/trailers will be presented at different occasions.
2014 – Short teaser which is 72 minutes long and that has the intent to convey the mood and tempo from the full piece.
2016 – The first short trailer with duration 7 hours 20 minutes.
2018 – Longer trailer with duration 72 hours.
2020 – Release.

Optisch erinnert das bis hier an gutes Material, was als bewegte Tapete gerne stundenlang auf Wände projiziert werden kann. Und wenn ich 2020 tatsächlich 30 Tage am Stück Zeit haben werde, gucke ich den Film auch ganz. Versprochen.

Mehr als nur in einem Nebensatz zu erwähnen ist die Tatsache, dass der Soundtrack, der am Ende wohl nicht weniger wichtig als die Bilder sein werden, vom großartigen Marses Jules kommt. Der geht da bestimmt auch noch ein paar Wochen für ins Studio.

(Direktlink | Danke, Martin!)

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Geometrisches, gif’d

(via Björn)

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Stop-Motion: Knet-Figuren auf Plattenspielern

Schönes Stop-Motion scratchtanzender Knet-Figuren von Morph. Passt.

(Direktlink, via Vinyl of the Day)

Das Meeresrausch Festival durch die Linse von Fotograf Thomas Schlorke

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Thomas schreibt mir: “Deine Begeisterung für das Meeresrausch-Festival kann ich sehr teilen!
Ich bin Fotograf von Herzen und von Beruf und hatte da natürlich auch die Cam dabei – logisch ;]

Neben dem Durchdrehen und Löcher in den Boden tanzen sind auch Bilder entstanden, die ich jetzt erst etwas streuen möchte.”

Seine Aufnahmen sind wirklich großartig und geben das Gefühl, welches man vor Ort mit sich trägt, sehr gut wieder. Hier die Galerie bei Thomas.

Wirklich toll!

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Ein Film über die Rentnerin Irmela Mensah-Schramm, die Nazi-Propaganda entfernt: “The Hate Destroyer”

Ich ziehe meinen Hut vor dem Engagement dieser Frau, die mit auch mit 65 Jahren noch auf der Straße unterwegs war und sowohl rechte als auch homophobe Graffiti und Sticker entfernt. Dafür gibt sie im Monat rund 300 Euro ihrer Rente für Farbe und Putzmittel aus. Womöglich tut Irmela Mensah-Schramm das auch heute noch.

Die italienischen Filmemacher Vincenzo Caruso und Fabrizio Mario Lussu haben ihr schon im Jahr 2010 dieses Video-Porträt gewidmet.

Irmela Mensah-Schramm, 65 years old, an heroine with no muscles nor super powers, armed with a paint spray, and a scraper, daily hunting throughout Germany looking for racist or homophobic graffiti or stickers. Indifference is her worst enemy, and to those, who minimize, she answers: “People who draw a one meter swastika on a wall have to realize what they are doing.”

(Direktlink, via Urban Shit)