Blog Archives for category Visuelles

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Graffiti-Drohne

Drohnen sinnvoll nutzen. Ist ja nicht so, dass diese Dinger nur Bösen können. Sage ich ja schon seit immer. Man kann mit den Teilen auch durchaus andere Sachen machen als spionieren oder Menschen töten. Graffiti zum Beispiel. Graffiti ist immer besser als spionieren und besser als Menschen töten sowieso.

Katsu jedenfalls hat Kannen an einen Quadrocopter gehangen um mit diesem sprühen zu können. Das sieht bisher alles noch nicht nach sonderlich viel aus. Bisher kann der Kannencopter noch nicht mal ein ordentliches Tag. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden und diese Idee lässt sich sicher weiterentwickeln. Und dann? Dann fliegen die Dinger rum und machen uns die Wände bunt. René hofft auf ordentliche Programmierung, ich fände das in Echtzeit durch einen Joystick gesteuert ja noch viel geiler. Ja.

(Direktlink, via René)

Selfie in 345 Metern

Der Fotograf und Klettermaxe Alexander Remnev war die letzten Wochen in Dubai unterwegs. Logisch, dass der dort auch auf die Türme kraxelte. Hier ein Selfie auf der Spitze eines 345 Meter hohen Bauwerks. Ob der da wohl mit dem Fahrstuhl hochfährt? Und wenn nicht, wie lange dauert es wohl, bis man da oben ist?


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DDR-Flucht über China in den Westen

(Direktlink)

Eine wirklich außergewöhnliche und abenteuerliche Geschichte, die eine verbotene Reise erzählt, die junges Paar vom Berliner Prenzlauer Berg 1987 auf eigene Faust quer durch die Mongolei und von dort weiter nach China macht. Eigentlich wäre die so gar nicht machbar gewesen, Jens Kießling hat sie trotzdem auf die Reihe bekommen. Dann ergab sich für Kießling die Gelegenheit zur Flucht in den Westen, die er wahr nahm. Marie Mentel hingegen fuhr zurück in die DDR.

Auf dieser Reise machten sie circa 5000 Fotos aus einer Welt, die den meisten DDR-Bürgern für immer fremd bleiben sollte. Einige davon zeigt einestages gerade. Spiegel-Autor Peter Wensierski hat Ihre Geschichte jetzt in ein Buch geschrieben, “Die verbotene Reise“, außerdem gehen Teile der wohl wirklich einzigartigen Fotos auf Wanderausstellung.

Sie trampten durch die Wüste Gobi, schliefen in der Wildnis und überlisteten sowjetische Kontrollposten: Mit gefälschten Papieren erkundeten im Sommer 1987 zwei Ost-Berliner Studenten die Mongolei und China.

[...]

Im Sommer 1987 verließen Jens und Marie die Rykestraße und stiegen am Ost-Berliner Hauptbahnhof in den Zug – an der polnischen Grenze wurden sie erstmals kontrolliert. Die Uniformierten staunten nicht schlecht, als sie die prallgefüllten Rucksäcke der beiden auseinandernahmen: Sie zählten 144 Schwarz-Weiß- und 100 Farbdia-Rollfilme, jeder Film ermöglichte zwölf Aufnahmen im Mittelformat 6×6, genug also für 3000 Fotos. Jens erzählte den Kontrolleuren, dass er Biologie studiere und Naturaufnahmen plane, das leuchtete ihnen ein. Außerdem konnten sie ja ihr trickreich erworbenes Visum für die Mongolei vorweisen.

Ausstellungstermine:
11. April bis 27. Mai 2014: Berlin – The Westin Grand
3. Juni bis 2. Juli 2014: München – The Westin Grand München
13. August bis 10. September 2014: Leipzig – The Westin Leipzig
16. September bis 16. Oktober 2014: Dresden – The Westin Bellevue Dresden
18. Oktober bis 19. November 2014: Potsdam – Mercure Hotel Potsdam-City

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Emma Watson Maske

Ja, das ist animiert. Zum Glück ist das animiert, denn ich möchte nicht irgendwann jemandem in der U-Bahn gegenübersitzen, der sich dann sein Gesicht vom Kopf zieht. Allerdings gibt es so Ähnliches auch in echt und nicht animiert. Ein zu gruselige Vorstellung, wie ich finde.

(Direktlink, via Björn)

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Licht auf einem E-Piano spielen

Sägen, bohren, löten, kleben. Und dann das Licht auf einem alten Rhodes-Gehäuse spielen: eine Lichtinstallation für das diesjährige Montreux Jazz Festival. Geil! Da würde ich ja auch unheimlich gerne mal hinfahren wollen. Das Line Up, Alter!

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ASCII-Webcam

Wer schon immer mal ein ASCII-Selfie von sich machen wollte, kann dass jetzt (mit Chrome und Firefox) dank der ASCII-Webcam auf einfachste Weise tun. Hier ist meins. Huhu.

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(via Björn)

momentofbeauty

Augenzucker: The Moment of Beauty

Superschöne und immens detailreiche CGI-Animation von Takayuki Sato, die dazu noch ganz wunderbar verspult ist und eine andere Bezeichnung gar nicht verdient hätte. The Moment of Beauty. Der bestens dazu passende Soundtrack stammt von Yukiko Tanaka. Wow!

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susisie

Video von Susi Sie: The Glitch Mob feat. Metal Mother – Becoming Harmonious

Und dann bringt dieses Internet die richtig dicken Fische zusammen. Susi Sie nämlich ist für das aktuelle und offizielle Musikvideo von The Glitch Mob verantwortlich. Dafür hat sie einen Subwoofer unter Wasser gesetzt. Doppelt gut. Natürlich.

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Ein Kurzfilm über das Leben mit Drogen: König

Dieser Kurzfilm von Hakan Soyka und Sebastian Joos, Hamburger Absolventen der Medienakademie 2010, hat an seiner Aktualität innerhalb der letzten vier Jahre kein bisschen verloren und er ist einer der besten deutschen Kurzfilme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Auch wenn ich ihn jetzt erst entdeckt habe. Und das liegt nicht nur am Zutun der wunderbaren Janina, nein.

Ein sehr poetischer Film über das Leben mit Drogen. Gedreht auf 16 mm von den Hamburger Absolventen Hakan Soyka (Regie) und Sebastian Joos (Kamera). Der Film gewann den ersten Preis beim Schanzen Kurzfilmfestival 2010 und wird auch bei weiteren Filmfestivals laufen.

(Direktlink, via Janina)

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Mutter Erde in ihren schönsten Kleidern, timelapse’d: Eye of the Storm

Welch wunderwundervolles Timelapse-Video von Henry Jun Wah Lee für die Evosia Studios.

(Direktlink)

Bildschirmfoto 2014-04-04 um 09.45.05

Wenn ein 17-jähriger Bursche einen Quadracopter mit seiner Kamera bestückt und über die Küste schickt

Redditor mon7gomery ist frische 17 Jahre jung und hat einen Faible für Aerial-Filmerei. So zum Spaß, wie er schreibt. Diese macht er mit einem Quadracopter, auf der er seine GoPro schnürt. So auch vor ein paar Tagen an der Cornwall Coast in England. An den Aufnahmen selber hat er nichts geändert, wie er schreibt, aber dass das so ziemlich das Schönste ist, was er jemals gefilmt hat. Und er muss das ja wissen. Da er aber noch verdammt jung ist, kann sich das auch schnell wieder ändern.

Und ich hätte jetzt gerne auch so einen Quadracopter.

(Direktlink, via reddit)

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Straßenbeschriftung

Ich hatte ja gedacht, dass die das alles immer erstmal ewig abkleben und dann auch eher mit Kunststoff gießen, als es so mit der Rolle quasi zu schreiben. Aber gut, offenbar geht das auch halbwegs freihändig. Das ist zum einen durchaus interessant, für mich als ehemaligen Pinselquäler sogar ein bisschen beeindruckend. Eine ganz eigene Form von Street Art.

(Direktlink, via Hagen)

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Alle Batman-Logos, gif’d

Sämtliche Batman-Logos gingen vor ein paar Monaten schon mal als Info-Chart rum. Jetzt ist Batman, die alte flederbemauste Hupe, 75 Jahre alt geworden und in dem Zuge hat Joseph C. für Time dieses GIF gemacht. Ich mag das aus den 60ern ja immer noch am liebsten.

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Ein Jahr durch die Welt laufen: Val

Simon Graham ist ein Jahr durch die Welt gereist. Genauer vom 15.02.2013 bis zum 15.02.2014. Überall wo er währenddessen war, hat kurz die Kamera eingeschaltet und ein kurzes Stück seines Weges aufgenommen. Nun hat er alles in diesem ganz eigen wirkenden Reiserückblickvideo zusammengefasst.

Within this time frame you will see in order:
My time in Brazil for my friends wedding.
My journey traveling the east coast of Australia.
The last days in Salisbury leading up to my Mother passing away.
A stag festival.
Getting married in Peru.
My mothers funeral.
A lot of London, whilst getting a visa for my wife.
A second trip to Peru.
Moving into a new house.
Getting a new Job.
And then finally getting my wife Lisi here just in time to give birth to our son Leonard.
A year by no means as I planed, filled with emotion from euphoria to despair and back.
The process of making this film has helped me get through this time. It has kept my brain active and been a challenge that I have endured in the name of my beautiful mother.
The name Val is taken from both my mum Valerie Sheppard and my son Leonard Valentino Graham. I felt this truly represents this crazy circle of life.
The mandala that appears with the logo and on the locket is symbolic of a year. The inner 12 circles for months the middle 56 for weeks and outer 365 for days.

(Direktlink)

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360° Panorama Timelapse Video

Der Fotograf Jonas Ginter hat sich sechs GoPros aneinandergeknüppert und mit der durchaus eigenwilligen Konstruktion dieses 360° Panorama Video gemacht. Wie genau das funktioniert, erklärt er hier. Toll, wie klein unsere Welt aussehen kann.

(Direktlink)

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Schönschrift mit dem Pinsel

Ich ging in einer Zeit zur Schule, in der es, zumindest in den ganz frühen Jahren, auf dem Zeugnis noch eine Note für “Schreiben” gab, was wohl die Leserlichkeit des eigenen Schriftbildes meinte – die “Rechtschreibung” wurde extra benotet. Es ging also um Schönschrift, die bei mir immer mäßig bis beschissen beurteilt wurde, woran sich bis heute nicht viel geändert haben dürfte. Im Gegenteil, das ewige Tastaturgetippel hat dafür gesorgt, dass ich Schreibschrift fast gänzlich verlernt habe, was flüssig schreiben mit der Hand nahezu unmöglich macht.

Aber es gibt auch heute noch jene, die in “Schreiben” durchweg die besten Noten kassieren würden. Glen Weisgerber dürfte einer derer sein, die mit einem Pinsel schöner Buchstaben schreiben können, als 99,87% der Menschheit.

(Direktlink, via Kottke)

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Verlassenes in Belgien, timelapsed

Klasse wenn auch viel zu kurzes Video von Benjamin Sichert, der dafür in einer alten verlassenen psychiatrischen Klinik und einer ebenso vereinsamten Kapelle in Belgien unterwegs war. Und ich mag, dass manche heute auch ob der abgefuckten und vergammelnden Situation hin versuchen, noch irgendwas “Schönes” in die Aufnahmen zu bekommen. Gelingt hier wirklich außerordentlich gut.

0:00-0:36 A psychiatric hospital complex situated anywhere in Belgium
It opened its doors on 1926, with the presence of Queen Elisabeth. It was a centre for female patients and was owned by the university to educate student psychiatrists. Abandoned in 1997

0:37-1:18 Manoir de la Chapelle,…another lost place in Belgium: This Villa has been built by a Priest in 1897. The previous owner has been taken into the hospital and died there. Therefore it’s in decay with all furniture inside. It’s in this condition for more than 20 years now.

(Direktlink)

Sich einen eigenen Planeten zusammenklicken: Planetmaker

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Ziemlich komplexe Sache, sich bei PlanetMaker seinen eigenen Planeten zusammen zu basteln, aber auch das Universum hat das nicht im Halbschlaf geschafft.

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Twin Peaks, simpsonized

Ein Tumblr, das sich zumindest in der letzten Zeit darauf konzentriert, Twin Peaks Charaktere in den Simpsons-Style zu übersetzen: Simpsonized. Beste.

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Sarah Palmer

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The Man from Another Place

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Audrey Horne

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Agent Dale Cooper
(via this isn’t happiness)

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Korallen in Makro und Slo-Mo

Wundervolles Video von Daniel Stoupin, das Riffbewohner wie Korallen und Schwämme in Slo-Mo zeigt. So bunt, so filigran, so unwirklich und doch da. Wow!

“Slow” marine animals show their secret life under high magnification. Corals and sponges are very mobile creatures, but their motion is only detectable at different time scales compared to ours and requires time lapses to be seen. These animals build coral reefs and play crucial roles in the biosphere, yet we know almost nothing about their daily lives.

[...]

To make this little clip I took 150000 shots. Why so many? Because macro photography involves shallow depth of field. To extend it, I used focus stacking. Each frame of the video is actually a stack that consists of 3-12 shots where in-focus areas are merged. Just the intro and last scene are regular real-time footage. One frame required about 10 minutes of processing time (raw conversion + stacking). Unfortunately, the success rate was very low due to copious technical challenges and I spent almost 9 long months just to learn how to make these kinds of videos and understand how to work with these delicate creatures.

(Direktlink, via Kottke)