Clausnitz: Der Bruder des Heimleiters war Mitorganisator der Proteste

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Das verdichtet sich alles aber sehr schnell: Der Bruder des Heimleiters, der ja AfD-Mitglied ist, war wohl Mitorganisator der „Proteste“ in Clausnitz. Man kommt aus dem Kotzen gar nicht mehr raus.

Die aggressiven Proteste gegen Asylbewerber am Donnerstag im sächsischen Clausnitz sind vom Bruder des Leiters der Flüchtlingsunterkunft mitorganisiert worden. Das haben Recherchen des MDR-Magazins „Exakt“ ergeben.

In einem Interview drückte Karsten H. gegenüber den „Exakt“-Reportern sein Bedauern über den Ablauf des Abends aus. Man habe nur eine ruhige Demonstration gewollt und zum Ausdruck bringen wollen, dass man nicht mit der Asylpolitik in Deutschland einverstanden sei. Dass die Situation so eskaliert sei, habe man nicht gewollt und nicht verhindern können.

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Kommentare: 14

  1. […] Update: […]

  2. Warum ist der Osten so verdammt Kackbraun, eine gute Frage. Vielleicht fangen wir damit an, dass die Story von der nazifreien Zone zwischen 1961 und 89 einfach mal kompletter Blödsinn ist. Die Altnazis und Neunazis gabs auch im Osten, hinter vorgehaltener Hand zwar, aber es gab sie. So, die Typen hatten nu nie, zum Glück, die Möglichkeit ihre Schwachsinnsideologie auszuleben, hegten aber immer dumme Ressentiments gegen jeden und alles, wurde ja auch nicht genügend, oder überhaupt, aufgearbeitet in der Zone. Dann kam der Mauerfall, und auch die Arschkrampen kamen wieder auf den Plan. Aber zum Glück hatten wir nach dem Mauerfall erstmal 20 Jahre sowas wie Aufschwung, der die Dummheit der Menschen mit Geld gepuffert hat, Aber eben nicht alle. Viele von den „Wir sind das Volk“ rufern hat die Wende, auch wenn man sich das im Westen nicht vorstellen mag, ziemlich hart angefickt. Das ist keine Entschuldigung, sondern ein Fakt. Die Leute sind mit großen Hoffnungen und vielen Erwartungen aus der Zone geploppt und wurden letztlich bitter enttäuscht. Das war auch Ihrer eigenen Unwissenheit und Blauäugigkeit geschuldet. Aber egal warum. diese Typen sehen sich als gesellschaftliche Verlierer. Überrannt von einer Entwicklung die sie nicht verstehen können oder wollen, gefangen in einer Gesellschaft die immer über ihre Köpfe hinweg entscheidet. Aber wie sollte man den Demokratiebegriff auch lernen in einem Land in dem Demokratie landläufig mit einmal wählen aller 4 Jahre abgetan ist. Und dann dieses Warten in den Legislaturperioden. Gewählt wurde dies, gemacht haben sie dann das. Die Politik in diesem Land trägt massiv mitschuld an der derzeitigen Situation. Und nun der große Vergleich, warum gibt es im Westen keine oder weniger Mimimi-Bürger? Weil der Westen 40 Jahre mehr Zeit hatte, sich an diese Art von System zu gewöhnen und, zu einem relativ großen Teil, ihren gesellschaftlichen Status gesichert war und ist. Warst du mal Clausnitz, Bautzen oder in der Sächsischen Schweiz? Haste dir die Orte mal angesehen? Solltest du mal machen. Da ist nichts. Und das klingt jetzt etwas wenig, aber da ist wirklich nichts. Meistens nicht mal ein Laden. Das macht die ganze Nazikacke nicht schöner, aber es ist ein weiterer Grund warum diese Leute denken, oder glauben, dass alles Geld immer woanders landet. Und um mehr geht es nicht. Es geht nur um den eigenen, egoistischen Stand in der Welt. Erst waren es die reichen Wessis die mies und ungerecht über den armen, gebeutelten Ossis entschieden haben ( Und dafür sind die 89 nicht alle auf die Strasse gegangen, hmmh, dafür nicht, nee nee ), nun sind es die fiesen Wirtschaftsflüchtlinge die einem den eigenen Stand streitig machen. Das ist armselig und kurzsichtig, ich weiß, aber es ist leider so.

  3. so oder so ähnlich habe ich mir als „reicher“ wessi das auch zusammengereimt und ich gebe dir völlig recht was unsere politik und die nicht vorhandenen massnahmen dagegen angeht. auch wurde mir das glück zuteil, in eine wirtschaftlich starke region hineingeboren zu sein und ich will mir somit kein generelles urteil über das schicksal anderer menschen erlauben. wütend werde ich nur, wenn das eigene ach so miese schicksal immer für kloppe gegen andere als grund herhalten muss. klar schenkt den menschen in dieser gegend niemand etwas, aber wo tut es das sonst? in hamburg oder münchen kriegen die menschen aus sozial schwächeren familien auch nichts geschenkt, und sicher, auch da gibt es deswegen soziale brennpunkte und probleme, aber das gejammere erscheint mir doch wesentlich geringer. für mich als liberalen menschen wäre es immer noch um welten besser in freiheit und sicherheit im hier und jetzt leben zu dürfen als in irgendeiner unrechtsdikatur wie zu zeiten der ddr. da pfeif ich doch auf die vielgerühmte „vollbeschäftigung“ und das staatlich finanzierte kinderhort, wenn ich dafür meine seele verkaufen muss, eingesperrt und verfolgt bin. und diesen feinen unterschied erkennen diese typen nicht, für die ist es leichter, den schritt nach rechts zu gehen und einfach mal kontra zu geben, am leichtesten geht das natürlich gegen die schwächsten, wie erwähnt.
    auch halte ich immer noch an dem alten sprichwort fest: jeder ist seines glückes schmied. deshalb lasse ich ‚konjunkturschwache gegend‘ oder ‚vom staat vergessen‘ von den rechten idioten in deutschland nicht gelten. ausbildungsplätze, sozialhilfe, unterstützung gibt es zum glück noch genug. flexibilität, offenheit und ehrgeiz muss schon von selber kommen, aber das ist von den hirnlosen faschos etc. wahrscheinlich zu viel verlangt…

  4. […] In Bautzen stehen sie schon wieder vor brennenden Häusern und klatschen. Und der Bruder des Heimleiters, der bei der AFD ist, organisierte die Proteste in Clausnitz mit. […]

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