Das Leben in der DDR während der späten 70er und frühen 80er Jahre

Kleine Zeitreise in ein Land, das nicht mehr existiert. Noch dazu ein ganz wunderbares Zeitdokument. Ernst Schneller, der von sich selber sagt, ein „überzeugter Kommunist“ zu sein, hat sich durch die Archive der Armeefilmstudios der NVA gewühlt und daraus diese 15 Minuten zusammengeschnitten. Es werden jeweils kurz einige Städte wie Rostock, Cottbus, Neubrandenburg oder Suhl portraitiert und Situationen aus dem Alltag gezeigt. Die Moderation ist natürlich arg von Propaganda geprägt, was mit Hinblick auf die spätere Geschichte der DDR aber auch durchaus lustige Momente bringt.


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Kommentare: 13

  1. […] von Ernst Schneller, via:  kraftfuttermischwerk.de Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies […]

  2. Frank Meier 29. Januar 2013 at 11:21  zitieren  antworten

    Oh Gott, rotlackierte Nazis allerorten.

  3. Ronny 29. Januar 2013 at 11:47  zitieren  antworten

    @Frank Meier
    Bitte was?

  4. Ronny 29. Januar 2013 at 14:28  zitieren  antworten

    @Frank Meier
    Was ist das Problem an Nostalgie? Erstmal sind tatsächlich mehr Menschen in der DDR geblieben, als abgehauen und zum anderen stecken für viele die Erinnerung eines Lebens in diesen Aufnahmen. Kaum zu glauben, aber wahr.

  5. Ronny 29. Januar 2013 at 15:15  zitieren  antworten

    @Frank Meier
    Es tut mir leid, dir mitteilen zu müssen, dass ich darin tatsächlich einige Erinnerungen an meine Kindheit wieder finden kann. Auch wenn mir das für dich jetzt ein wenig leid tut. Ich weiß auch, dass ich damit nicht alleine bin.

    Es soll mir bei dem Video auch gar nicht um den politischen Aspekt gehen, der natürlich auf anderer Ebene gerne diskutiert werden darf und vor allem auch sollte. Das hier aber sehe ich als reine Zeitreise und durchaus interessantes Zeitdokument.

  6. Ronny 29. Januar 2013 at 15:30  zitieren  antworten

    @Frank Meier
    Du kannst mir hier noch so viele Links rein knallen. Die alle werden das mit dem von mir Erlebten verbundene Gefühl nicht ändern können.

  7. Frank Meier 29. Januar 2013 at 15:42  zitieren  antworten

    @Ronny
    Im Video zu sehen sind die üblichen Karnickelställe für Menschen an Orten wo einst Mehr- oder Einfamilienhäusern standen, welche zuvor entwohnt wurden und somit Platz machten für die Abkehr von der Bourgeoise hin zum glorreichen Sozialismus. Und entgegen der Aussagen im Film, die Häuser wären im Kriege zerstört worden, das meiste hat noch gestanden und wurde absichtlich verfallen lassen. Als großes Beispiel sei in diesem Zusammenhang Erfurt genannt, aber auch Cottbus Innenstadt, welche im Film gezeigt wurde ist so verschlimmbessert worden. Weiter zu sehen sind Menschen, die mehr oder weniger gezwungen wurden, an so bekloppten Tagen wie dem 1. Mai mit ner Nelke durch die Stadt zu rennen.

    Im großen und ganzen kommt der Film nicht ganz an seine Vorgänger im dritten Reich heran, aber er bemüht sich sichtlich … abstoßende Verklärung.

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