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Eine Religionslehrerin gab ihren Schülern diese Hausaufgabe

Eine sehr gute Idee, um darüber auch auf schulischer Ebene ins Gespräch zu kommen. Denn noch immer halten viele da draußen im Kontext Flüchtender, die Selbstverständlichkeit eines Smartphones für ein Privileg.

14 Kommentare

  1. kalle9. September 2015 at 08:59

    Das Smartphone ist ein wichtiger Gegenstand den viele Flüchlinge dabei hatten. Nur so haben Sie den Weg nach Deutschland gefunden. Google Mapsund GPS macht’s möglich.

  2. Renate9. September 2015 at 15:39

    Ich habe meinem 13 Jährigen Sohn diese Frage gestellt und er sagte, ein paar Klamotten und was essbares. Ich fragte ihn nach einem Smartphone . Da guckte er mich völlig verständnislos an und sagte, was soll ich denn damit , das würde doch eh nicht lange halten, wegen dem Akku. Wo soll man den denn aufladen ? Außerdem könnte man das doch noch zu Geld machen, für die Flucht.

  3. Alicia nicoletti9. September 2015 at 23:58

    Auf der Flucht ist ein Smartphone meist die einzige Möglichkeit den Kontakt zu Familie und Freunden aufrecht zu erhalten, Steckdosen gibt es überall, Telefonzellen nicht. Und verehrteste Renate, wenn ein Flüchtling, ein fremder Mensch sie bitten würde, ob er/ sie nicht mal eben nach Syrien telefonieren könne, würden Sie dieser Person ihr Smartphone leihen? Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum Leute nicht verstehen können, dass Flüchtlinge Kontakt zu geliebten Menschen nicht aufgeben wollen! Wer würde sein Telefon abgeben, mit dem man wenigstens die Stimme des Kindes, der Frau oder des besten Freundes vernehmen kann- oft mit der Angst, es könnte das Letzte mal sein. Wer sich diese Fragen nicht stellt, der will nicht verstehen.

  4. Anja Lehmann10. September 2015 at 08:31

    Vollkommen realistisch, dass das dabei sein müsste -ich finde daran nichts Verwerfliches, aber ich fürchte, dass das posting dieser Aufgabe mal wieder dazu dienen sollte,zu zeigen, wie schlimm es um unserer Kinder heutzutage bestellt ist ;-))ich bin selbst Religionslehrerin und muss sagen: Mit dem Thema „Flucht“ würde ich keine Aufgaben verknüpfen; eher mit dem Klassiker „einsame Insel“

  5. Martin10. September 2015 at 13:20

    Interessant in dem Zusammenhang: Das International Rescue Committee hat Flüchtlinge und den Inhalt ihrer Rucksäcke porträtiert: https://medium.com/@theIRC/what-s-in-my-bag-758d435f6e62
    Das kann man gut mit Kindern durchgehen – durchaus auch schon mit „den Kleinen“. Bei uns fiel niemanden das Handy positiv/negativ auf, sondern das war quasi selbstverständlich. Interessant wurde angemerkt: Fast alle haben Zahnpasta dabei … und keiner ein Kuscheltier.

  6. Anna Kitzmüller10. September 2015 at 13:27

    weil ist lebenswichtig heuzutage

  7. Anna Kitzmüller10. September 2015 at 13:31

    abgesehen , das diese Flüchtlingskinder noch nicht in der schule gehen und die welche dieses status ein mal gehabt haben und das kann auch lange dauert könnten die smartphone hier gekauft haben .
    So teuer sind sie auch nicht . Zweite Sache ist , es war bei meine Kinder so , die Kinder werden von Lehrer gebetten ihre Eltern anzurufen wenn etwas wichtieges zu benahrichtiegen war .

  8. Popelfritz10. September 2015 at 16:03

    Wäre für soche Survivalaktionen nicht ein Nokia 3210 besser geeignet? Wie lange läuft den der Akku ein normalen Smartphones? Was haben die Flüchtlinge für Verträge bzw. Prepaid Karten, dass sie sogar Roamingebühren in den verschiednen Staaten die sie durchqueren in kauf nehmen?

    Smartphone sind und bleiben Luxusartikel. Für normale Kommunikation gibt es andere gebräuchlichere Mittel.

    Anna Kitzmüller,

    Und jetzt nochmal auf Deutsch :)

  9. Anton Mlynczak13. September 2015 at 07:48

    Irgendwo wird einem zum Beispiel in Simbabwe das Smartphone immer aufgeladen. Ist das Tor zur Welt, wenn auch manchmal nur als Cellphone.

  10. Alicia nicoletti13. September 2015 at 19:48

    Mit whatsapp… Muss man kein Millionär für sein und prepaid 5€ aufladen is auch -für uns nich die Welt, für sie schon. Aber wer diese Menschen sowieso abwertet zieht sich natürlich Argumente und klammert aus, was ihm/ihr nicht passt. Wenn man verstehen wollte, könnte man sich auch einfach mal informieren.
    Dann wüsste man zB:
    -die kaufen sich die im Heimatland, in Entwicklungshändern bekommt man Handy’s günstiger, oder auch gern mal so.
    – die Mehrzahl der Flüchtlinge sind Akademiker, viele haben also mal im Wohlstand gelebt, bis sie vertrieben wurden, die konnten sich sowas leisten.
    – mit whatsapp kann man nicht nur schreiben, man kann Fotos, Sprachnachrichten verschicken und jetzt sogar telefonieren, ich hab’s aus Spanien nach Deutschland versucht, funktioniert wunderbar.
    – auf der Flucht werden Familien zerrissen, was meint ihr, wie findet man sich, wenn der eine nach Bulgarien, der andere nach Spanien geschickt wird? Übers Handy!
    Ich würde persönlich auch das Handy mitnehmen, um meine Familie zu erreichen, ihr nicht?

  11. p3t3r17. September 2015 at 01:50

    Popelfritz,

    Ich habe schon hier in D-Land neben dem Smartphone eine alte Ramme mit 10 Tagen Laudzeit, Wechselakkus, KFZ-Ladekabel und Powerblocks dabei, wenn ich in die Provinz muss. :)

  12. Jill28. September 2015 at 11:25

    Und wie sind die Leute vor vielen Jahren geflüchtet, wo es keine Smartphones gab? Die haben es doch auch alle geschafft. Die brauchten dafür kein teures Smartphone. Schwachsinn

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