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Einen wirklich großen Baum aus einer Wohnsiedlung schneiden

„Fällen“ wäre in diesem Fall nicht das richtige Wort, denn ein bisschen hat das Abtragen eines so alten und so großen Baumes in einer dicht besiedelten Wohngegend was von Chirurgie. Und bei dieser haut man so einen Baum nicht einfach so um.

Wusstet ihr, dass man für derartige Arbeiten extra Scheine machen kann? Und das dieser Job auch hier dann mit den nötigen Scheinen außerordentlich gut bezahlt wird? Kein Wunder. Wer will schon so einen halben Baum in irgendeinem Dach versenken?

(Direktlink, via Gilly)

17 Kommentare

  1. Jangoo21. Juni 2015 at 21:51

    Hahaha.. 5:05.. Baumpfleger sind alle gleich erstmal nen Foto von der Aussicht, mach ich auch jedes mal… :) Liebe diesen Job

  2. Clonk21. Juni 2015 at 21:59

    Jangoo,

    Hahaha ja weil, fuck natutre, nicht wahr.
    Nieder mit den scheiß Bäumen!
    Zahlen schließlich keine Miete

  3. deg0nz21. Juni 2015 at 22:07

    Ich mache so was ähnliches, nicht mit Bäumen aber in Kraftwerkskesseln und Kühltürmen und so. Einige Kollegen von mir sind aber auch Baumkletterer, das is n cooler Job.

    Aber das Teil, was die da oben im Video abgetragen haben is schon echt fett.

    Der deutsche Verband für Arbeiten im Seil ist übrigens der FISAT (www.fisat.de)

  4. Jangoo21. Juni 2015 at 22:13

    stimmt Troll… sind alles Psychofreaks die kettensägenschwingend durch die Städte ziehen und ein Baum nach den anderen fällen… gibt ja auch keine Bäume mehr in den Städten deswegen… Ich gehe mal davon aus, dass bei dem Baum die Standsicherheit gefährdet war, weshalb er gefällt wurde. Eine Komune gibt ordentlich Geld aus um Bäume zu erhalten, da wird dann nicht wahllos rumgefällt… was meinst du was so nen Aufriss kostet? 5000 € bis 8000 € sicher. Ist auch nicht sooo supertoll wenn man einen Baum den man Jahre gepflegt hat dann fällen muss… Vergleich uns gerne mit Tierärzten. Die sind ja auch nicht Tierarzt geworden um den ganzen Tag kleine Kätzchen einzuschläfern… also noch mal bisschen Denken..

  5. Gartenwulf21. Juni 2015 at 22:22

    Clonk,

    In erster Line geht es bei unseren Job darum Bäume möglichst lange zu erhalten und zu pflegen. Dabei sorgen wir dafür das weder dir noch deinen Kindern Totholzäste auf den Kopf fallen die bei solch alten Bäumen leider nie ausbleiben, oder der Baum nahe deines Hauses auch noch einen kräftigen Sturm noch so dasteht wie du es von ihn erwartest.

    Das dabei auch Fällungen zustande kommen ist klar, wer soll solche Spezialarbeit denn sonst tun wenn nicht wir vom Fach? Zeitungsartikel, Werbefilme oder Bilder verkaufen sich eben besser wenn es etwas spektakuläres zu sehen gibt. Niemand will ein Bild von mir machen wenn ich Mo bis Do kleine Sägen und kleine Ästchen in der Hand halte wenn ich aber Fr ne dicke Motorsäge oben in der Krone anwerfe und ein fettes Stammstück runnter bringe dann klicken die Kammeras, so entsteht das verzerrte Bild das nicht der Realität entspricht.

  6. John21. Juni 2015 at 22:56

    und was ist mit den Wurzeln?

  7. bernd21. Juni 2015 at 23:10

    Jangoo,
    gib dir keine mühe, wer urbane räume mit „nature“ verwechselt, verbringt wohl die meiste zeit drinnen.

  8. Soriba22. Juni 2015 at 01:35

    Jangoo,

    auf wen beziehst du dich eigentlich?

  9. Charlie22. Juni 2015 at 01:53

    Clonk,

    Aber echt, Drecksnatur! Du sprichst mir aus der Seele.

  10. gismaa22. Juni 2015 at 07:56

    zurück zum beton, aus bäumen macht man karton

    so sprachen schon die großen zeitgenössischen Philosophen von der antilopen gang

  11. stuff22. Juni 2015 at 08:52

    Frage an die Fachleute: Gibt es außer dem Seil um den Baum auf Höhe des Kletters (sein Stand) eigentlich noch einen weiteren Sicherungspunkt? Müssen in Deutschland die Industriekletterer nicht immer mit einem komplett redundanten Sicherheitssystem arbeiten?

  12. haywood jablome22. Juni 2015 at 12:28

    Clonk,

    Hast du einen Plan…

  13. monkeyfeelgood22. Juni 2015 at 17:25

    hallo stuff,

    zu deiner frage: der kletterer hat nur einen ankerpunkt, den er allerdings nicht übersteigen darf. bei schwierigen positionen oder arbeitsschritten kann und sollte man allerdings noch die sogenannte kurzsicherung benutzen, die man danach aber direkt wieder entfernt. ich glaube das seil das du in dem video gesehen hast, ist diese kurzsicherung. mehr als ein ankerpunkt im baum ist nicht sinnvoll, da würde man sich ständig mit den seilen verheddern. gerade in einem grossen laubbaum. beim abtragen des stammes wird ein kurzsicherungsseil mit stahlkern benutzt, und dort hat der kletterer keinen weiteren ankerpunkt über sich. trotzdem sollte er ein weiteres seil benutzen, damit er sich im notfall sofort ablassen kann bzw. damit sein kollege ihn damit jederzeit retten kann falls was sein sollte. hoffe ich konnte das verständlich erklären, wie das beim industrieklettern ist, weiss ich nicht, bin ein reiner baumkraxler ;-)

    stuff,

  14. stuff22. Juni 2015 at 19:20

    @monkeyfeelgood:

    Danke für die Erklärung, ist verständlich. Ich hänge des öfteren an der (Sport)Wand und meine Frau klettert für einen bekannteren Verein schon mal auf Häuser und Türme, dann aber eben nach den Standards der Industriekletterer und mit – aus meiner Sicht – sehr viel Klimbimm am Gurt ;)

  15. Hans22. Juni 2015 at 21:33

    John,

    Die lässt man entweder stehen oder, wenn sie stört, mit einer Stubbenfräse entfernt. Nennt man woanders glaub ich auch Baumwurzelfräse, musste mal suchen. Da gibts richtig fette Dinger, die wie Panzer auf Ketten rollen und kleine Einmanngeräte – und alles dazwischen.

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