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Iron Maiden spielen jetzt dort Gigs, wo ihre Musik am häufigsten illegal geladen wird

Auch so kann man mit den aktuellen Realitäten umgehen, die das Netz so mit sich bringt. Die Metal Band beauftragte die BitTorrent Analyse Firma Musicmetric, um checken zu lasssen, wo genau regional am häufigsten ihre Musik per Torrent geladen wird. Allerdings nicht, um die Downloader dann ob der Downloads zu sanktionieren, sondern um genau in diese Regionen zu fahren, um dort live auf die Bühne zu gehen. Und siehe an: das Live-Business bommt wie schon lange nicht mehr bei den singenden Echthaar-Perücken: Allein die letzte Show in São Paolo soll über 1,8 Millionen Euro eingespielt haben.

Ich verstehe ja weder das Bedürfnis, Musik von Iron Maiden zu laden, geschweige diese dann auch noch zu hören. Live schon gar nicht, aber darum geht es hierbei ja auch gar nicht.

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(Foto unter CC von Adels, via Christian)

4 Kommentare

  1. klpp26. Dezember 2013 um 15:47

    Chapeau!

  2. AG26. Dezember 2013 um 19:02

    Tja, und aus kaufmännischer Sicht offenbar langfristig weit einträglicher als der bei uns so populäre Abmahnblödsinn. Finde ich klasse :-)

  3. […] Iron Maiden verdienen Millionen damit, überall dort aufzutreten, wo ihre Musik besonders häufig illegal heruntergeladen wird (engl.)Die Band hat offenbar einen Dienstleister mit der Analyse von BitTorrents beauftragt und in den Ländern mit der höchsten Musikpiraterie-Dichte von Maiden-Songs, spielen sie Konzerte und Festivals. So machen Iron Maiden Musikpiraten zu zahlenden Fans. In your face, Abmahn-Musik-Industrie! (Die ganze Geschichte gibt es auch noch mal auf deutsch und zwar u.a. im Kraftfuttermischwerk.) […]

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