Klage wegen Technoviking?

Daily Dot hat gerade eine Story, die aussagt, dass Matthias Fritsch, der Mann der damals das Video von Technoviking ins Netz brachte, deshalb jetzt rechtliche Probleme am Hacken hat. Er hatte neben diesem Original-Video später dann ein Netz-Archiv für Remixe desselbigen gebildet. Jetzt steht ihm deshalb wohl eine Klage an, die für ihn im Zweifelsfall eine Zahlung von 250,000 EUR und bis zu sechs Monate Haft bedeuten würde, wie Daily Dot schreibt. Auch die Gründe dafür werden dort näher erläutert. In den USA bekommt man wohl folgende Darstellung, wenn man das YouTube Video aufrufen will.

Von hier aus ist alles normal – das Video läuft wie gehabt.

Vielleicht ein Hoax, vielleicht ein spezifisch amerikanischer Rechtsfall. Daily What jedenfalls schreibt dazu folgendes. Die Headline eröffnet mit Meanwhile in Germany. Lustig, welchen Ruf die Deutschen im Bezug auf Internetrecht international zu haben scheinen. Nicht lustig, wie nahe dieser Ruf an der Realität ist.

The true identity of the alpha male legend Technoviking may come to light soon, as the ongoing lawsuit against Matthias Fritsch, the artist who shot the video footage at a street techno party in Berlin thirteen years ago, is expected to come to an end soon. According to the Daily Dot, Fritsch is being accused by the plaintiff for „creation and publication of images connected to the Technoviking“ and if he loses the case, Fritsch could face a €250,000 ($334,441 U.S.) fine and up to six months in jail.






Kommentare: 21

  1. Ronny 17. Januar 2013 at 23:45  zitieren  antworten

    @Bjorn Rohde
    Es geht nicht die Musik, es geht wohl um die Persönlichkeitsrechte des Tanzenden. Er hatte sich eine Löschung des Videos erbeten, das Problem allerdings ist, dass das Ding zu einem Meme und somit zu einem totalen Selbstläufer geworden ist, dessen Steuerung nicht mehr in der Hand dessen lag, der es einst hochgeladen hatte.

    Around christmas 2009 the video’s protagonist send a lawyer to the filmmaker in order to stop all further publication of the clip. At that time the clip was already out of the filmmakers control and existed with hundreds of copies all over the web. For educational purposes Fritsch was touring to festivals and conferences in order to present his research on the meme and talk about the new Web 2.0 culture. After not being able to find a compromise outside court the filmmaker is still waiting for the trail to come. The personality rights claim resulted in a temporary annontiations block of the original video on YouTube and within the Technoviking archive to a limitation of an only internal and offline use of images that show the protagonist.

    Ever since the attention on the video and it’s versions is high up and hunderts of remix versions and responses to the video are still being published in the internet. Fans continue to imitate the video’s dramaturgy and re-enacted it in their homes, in clubs or on the streets. A selection of transformations and re-enactments is published on the website Technoviking.tv.

    http://subrealic.net/works/installation/technoviking-archiv/

  2. dex 18. Januar 2013 at 00:06  zitieren  antworten

    Bjorn Rohde :
    Die musik im hintergrund, ist eine nicht genehmigte vervielfältigung. Wo ist das problem?
    Er hätte seine eigene musik drunterlegen sollen… dann wer er jetzt millionär…

    m( millionär natürlich…

  3. Ronny 18. Januar 2013 at 00:10  zitieren  antworten

    @dex
    Bei mir läuft es nach wie vor. Mhmm. Mal den Cache leeren.

    @Arno Blume
    Ja, na klar besteht das. Das allerdings nach dutzenden Millionen Klicks (inklusive der Remixe) einzufordern ist auch eher so naja.

  4. dex 18. Januar 2013 at 00:17  zitieren  antworten

    @Ronny
    wenn man natürlich die Anmerkungen deaktiviert kann man es sich aber noch angucken.

  5. Ronny 18. Januar 2013 at 00:30  zitieren  antworten

    @Arno Blume
    Ich habe da ganz ehrlich keine konkrete Sicht. Zumindest keine die hier eine der Parteien irgendwie bevorteilen würde. Finde allerdings, das nach 14 Jahren anzumelden etwas schwierig. Zu mal der Filmer gar nicht mehr in der Lage dazu ist, dafür sorgen zu können, dass diese ganzen Varianten davon aus dem Netz verschwinden. Wenn man weiß, wie das Netz tickt, weiß man, dass das schlicht unmöglich ist.

  6. Ronny 18. Januar 2013 at 00:50  zitieren  antworten

    @Paule
    Also der Vergleich überzeugt mich jetzt wirklich genau gar nicht. -.-

  7. […] Meanwhile in Germany of the Day: Technoviking Sues the Video Maker Thirteen Years Later (DailyWhat, via KFMW) […]

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