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Linke Aktivisten mauern Büro der rechtsextremen Gruppe “Ein Prozent” zu

Linke Aktivisten haben in Dresden ein Büro der rechtsextremen Gruppe “Ein Prozent” zugemauert. Die Aktion versteht sich als Teil der deutschlandweiten Kampagne “Nationalismus ist keine Alternative”.

Das fremdenfeindliche Kampagnenprojekt „Ein Prozent“ wird wegen rechtsextremer Tendenzen vom Verfassungsschutz beobachtet und steht den Identitären nahe.

Die für das zugemauerte Büro verantwortlichen Aktivisten gaben in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie so das Büro des Vereins symbolisch schließen wollten.

„Ziel war es, dem Verein zu vermitteln, dass dessen Agieren beobachtet wird und nicht unkommentiert bleibt“, heißt es in einer Stellungnahme.


(via Blogrebellen)

17 Kommentare

  1. Sharklasers7. Dezember 2017 um 14:28

    Jo richtig clever und durchdacht. Sachbeschädigung! Also da wäre ich ja nicht drauf gekommen. Da waren die Linken ja mal wieder viel intelligenter als die Rechten. Auf Sachbeschädigungen wären die Rechten ja nie gekommen!

    • matthias7. Dezember 2017 um 14:39

      Was wurde denn bitte beschädigt?

    • Ding Dong John8. Dezember 2017 um 00:03

      Ne, die rechten kommen eher auf Mord, Totschlag und Körperverletzung…

    • Sharklasers8. Dezember 2017 um 13:26

      Jo, darauf spielte ich an. Haben die zwei Nassbirnen matthias und Ding Dong John aber leider nicht verstanden. Manchmal macht Tippen eben mehr Spaß als nachdenken.

      Bin jedenfalls ganz deiner Meinung. Die Linken wie die Rechten, sie alle sind zu ächten.

      • Ding Dong John8. Dezember 2017 um 20:06

        Haha, mit solchen Sprüchen sieht es eher nach Denkmangel eurerseits aus. Wie kann man links und rechts so blind in einen Topf werfen.

        Ich hab sehr wohl verstanden, worum es euch beiden Heuchlern geht.
        Aber wer nicht einmal versteht, was links und rechts im politischen Sinne bedeutet und dass zur Bekämpfung des aufkeimenden Faschismus eben auch andere Mittel eingesetzt werden müssen, weil die staatlichen Instanzen eben ihrer Aufgabe nicht nachkommen dieses Problem einzudämmen.

        Leute wie ihr waren es bestimmt auch, die noch als die SA über die Straße maschiert ist gesagt haben, dass man doch keine Gewalt anwenden sollte, der Staat regelt das schon…

        Dann gute Nacht

        • russisch brot8. Dezember 2017 um 21:24

          nichts hast du verstanden.
          du denkst also, linke hätten ein anrecht auf gegengewalt und alle anderen hätten das so zu akzeptieren, weil linke gewalt gut ist und rechte schlecht. du stellst linke gewalt über das gewaltmonopol des staates und für dich ist jeder faschist und nazi und daher zu bekämpfen, der linke gewalt nicht gutheißt. dabei ist es egal, ob rechte gewalt gleichermaßen oder politische gewalt generell abgelehnt wird. ich frage mich, welche instanz im leben von leuten wie dir versagt haben muß, um zu slolch einer denkweise zu gelangen. der hellste scheinst du nicht zu sein.

          • Harry10. Dezember 2017 um 13:46

            Da platzen die Ressentiments ja aus allen Nähten. Oder du scheinst den Ding Dong John privat sehr gut zu kennen. Jedenfalls sehe ich nicht wie deine Unterstellungen sich auch nur Ansatzweise an dem festmachen könnten, was er geschrieben hat. Aber ab einem geiwssen grad von ideologischem Wahn liest man vermutlich nur noch das, was man lesen will.
            Du behauptest politische Gewalt abzulehnen und berufst dich gleichzeitig aufs Gewaltmonopol des Staates.
            Ich schätze mal, dass es da einen Zusammenhang gibt zwischen dem grad der inneren Widersprüchlichkeit und der ideologischen Verblendung die man an den Tag legen muss um ihn nicht zu bemerken.

    • Harry10. Dezember 2017 um 13:40

      jaja. „auf eine Stufe“. Sieht ja jeder, dass Menschen umbringen und symbolisch ne Tür zumauern das gleiche ist.
      So ideologisch verblendet muss man erstmal sein.

  2. JANENE8. Dezember 2017 um 04:44

    @russisch brot

    troll woanders! praktizierter antifaschismus ist alles andere als „ziemlich 1933“. den ursprung der vermeintlichen moralischen überlegenheit hat ronny mit der einordnung im zweiten absatz des artikels angeführt. falls dir das an informationskontext nicht reicht empfehle ich eine vertiefende außeinandersetzung mit analyse & kritik von rechtsextremen gruppierungen, wie „Ein Prozent“ oder der „Identitären Bewegung“. sollte dann einleuchten. über methoden kann man natürlich trotzdem streiten. aber das „kein fußbreit den rassisten!“nicht nur reines lippenbekenntnis sein kann, sollte eigentlich konsens sein. wenn man verhindern will, dass die mühen humanistischer aufklärung, durch ein wiedererstarken der extremen rechten, konterkariert werden, muss man sich rassisten in den weg stellen. my two cents.

    • AG8. Dezember 2017 um 10:05

      „Antifaschismus“ in dieser Art ist Teil des Problems, nicht die Lösung. Bereits am Ende der Weimarer Republik war dies so. Gewalt und Gegengewalt (hier passt das Bild von Henne und Ei übrigens perfekt) – egal in welcher Form – ist immer Scheiße. Punkt.

      • arno nyhm8. Dezember 2017 um 12:52

        also wenn wir alle nur danebenstehen und gegen leute wie einprozent oder die identitären nappel REDEN und nicht handeln verhindern wir ein „4. reich“ ?
        aber wenn wir körperlich aktiv werden handeln wir kontraproduktiv ?
        und ich bin da wohl geschichtlich nicht so bewandert wie Du, hast mal ein paar erklärende links für mich ? in wie fern da die gewalt gegen faschisten zum zusammenbruch geführt hat ?

        • Klaus8. Dezember 2017 um 15:48

          Ich halte mich eigentlich auch als Kind der DDR für links eingestellt. Aber ich bin auch realo und mit einigen Sachen aktuell nicht einverstanden. Da wird man dann gleich in die rechte Ecke gestellt, was bei mir den Effekt hat, dass ich da jetzt einige Sachen akzeptiere die ich vorher nicht so gut fand.

          Will sagen, so ein paar linke Geschichten sind mir extrem unsympathisch und utopisch und wenn man dann nur rechten Kram gegensteuern kann, dann ist das halt so. Jedenfalls merke ich, wie dass so langsam meine Einstellung wird und ich glaube ich bin da nicht der einzige.

          • Ding Dong John8. Dezember 2017 um 20:12

            versteh ich das richtig, dass man mit „rechtem Kram“ gegen dir unliebsame „linke Geschichten“ gegensteuern soll?

            Wenn du jetzt noch kurz erklären könntest, was diese beiden Begriffe für dich bedeuten, wär ich dir dankbar.

            Und utopisch heißt meistens eben, dass man eine Vision hat und sich nicht auf dem status quo ausruht. Selbst progressive Menschen werden im Zuge des älterwerdens träge und geben sich und die Gesellschaft auf. das nennt man dann „realo“ oder „man kann sowas ja eh nicht ändern“

      • Harry10. Dezember 2017 um 13:48

        Schwachsinn. Beschäftige dich doch mal ein bisschen mehr als 5 Minuten mit der weimarer Republik und dem Aufstieg des Faschismus bevor du son Blödsinn raushaust.
        Deine Behauptung ist von vorne bis hinten falsch.

  3. Phil8. Dezember 2017 um 22:39

    Da haben doch wieder irgendwelche Nazis den Linken eine False-Flag-Operation untergeschoben. Linke hätten die Identitären locker argumentativ an die Wand gespielt und nicht deren Büro zugemauert. Mit so billigem Populismus muss sich nur schmücken, wer keine echten Argumente hat. Ganz billige Nazi-Guerilla-PR.

    • Harry10. Dezember 2017 um 13:49

      Du willst doch hier jetzt nur trollen

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