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Michel Abdollahi bei der AfD

Michel Abdollahi, der sich letztens einen Monat lang im Nazidorf Jamel eingemietet hatte, hat jetzt mal den Landesparteitag der AfD in Hamburg besucht und wollte dort über Kultur reden.

Ich lass das mal unkommentiert, aber welche Trottel bitte wählen solche Leute?! Das kann man sich ja nicht ausdenken, nicht mal anhören! „Testeron“!


(Direktlink, via Blogrebellen)

10 Kommentare

  1. schländerman15. Oktober 2015 um 19:39

    Vllt sollten rentner einfach nicht mehr wählen dürfen. Klingt vllt hart, aber welche Zukunft hat dieses Land, wenn immer wieder Menschen bestimmen, die kurz vorm sterben sind.

  2. Nichtsowiedu15. Oktober 2015 um 20:10

    schländerman,

    Welche Zukunft hat das Land, wenn nur 21-jährige Hippies wählen, die so viel vom Leben verstehen wie eine Bratkartoffel?

  3. Roman16. Oktober 2015 um 06:29

    schländerman,

    Oder besser: Es sollten nur noch Leute wählen dürfen, die sich – wie es ja gern auch von denen, die aus der Fremde zu uns kommen, gefordert wird – uneingeschränkt und in Wort und Tat zum Grundgesetz bekennen.

  4. Harry16. Oktober 2015 um 12:10

    Das es mit reaktionären Einstellungen auch hier nicht immer so weit her ist, zeigt sich daran wie schnell und unbedarft die Einschränkung des Wahlrechts gefordert wird.
    Ich bin wirklich kein großer Fan des Parlamentarismus oder der FDGO, aber letztlich öffnet die gleiche und freie Wahl – wenn auch strukturell selektiv – das politische Feld wenigstens ein bisschen.

    Wenn man wirklich will, dass solche Einstellungen gar nicht mehr entstehen, muss man imho den Kapitalismus abschaffen, weil der genau diese Art von Ideologie entstehen lässt.

  5. Roman16. Oktober 2015 um 13:50

    Harry,

    Naja, mal abgesehen davon, dass ich den Vorschlag ehr hypothetisch sehe, weiß ich nicht, was an dem Gedanken so falsch ist. Schließlich der im Grundgesetz verankerte Gedanke von der Gleichwertigkeit aller Menschen das Fundament auf dem unsere Demokratie aufgebaut ist. Die allerdings faktisch unterhöhlt wurde.

    Womit wir beim Kapitalismus wären, der sich meines Erachtens nicht abschaffen lässt, weil er nämlich das ist, was übrigbleibt, wenn man jedwede zivilisatorische Bemühung unterlässt.
    Deswegen zielen sämtliche Bemühungen seiner Profiteure darauf ab, die Einflussnahme auf ihr Handeln durch Politik und Bevölkerung zu schwächen bzw. zu. unterbinden.

    Und ich stimme Dir in vollem Umfang zu, dass der Kapitalismus Systeme anstrebt, die auf Ungleichheit basieren, weil seine innerste Natur ist.
    Das Beste fürs Geschäft ist Krieg.

  6. Roman16. Oktober 2015 um 13:56

    Roman,

    Die Tippfehler bitte ich zu entschuldigen. Ich bin gerade erst aufgewacht.

  7. Harry22. Oktober 2015 um 00:07

    Roman,

    Ich glaube du solltest mit dem Zustimmen vorsichtig sein, weil wir wahrscheinlich garnicht so sehr auf einer Linie sind, wie sich das beim Lesen deines Kommentars anhört.

    Allein deine „Argumentation“, warum es doch ok wäre das Wahlrecht einzuschränken.
    Sie ist nicht vorhanden.
    Argument 1: Alle Menschen sind Gleichwertig, dass ist das Fundament der Demokratie
    Argument 2: Die Demokratie wurde unterhöhlt (von wem was wie wodurch weshalb auch immer)
    Argument 3: ???
    Schlussfolgerung: Man kann ruhig das Wahlrecht einschränken

    Verstehe das wer will.

    Ich habe außerdem geschrieben, dass der Kapitalismus solche Ideologien entstehen lässt. Das ist etwas völlig anderes als zu behaupten seine „Profiteure“ würden irgendwelche Einflussnahme verhindern und Kriege anzetteln. Das sind meiner Meinung nach ziemliche Kurzschlüsse.
    Auch deine These mit der Zivilisation finde ich eher abenteuerlich. Ich halte den Kapitalismus für einen riesigen zivilisatorischen Fortschritt gegenüber z.B. dem Feudalismus (z.B. wegen des allgemeinen Wahlrechts, dass man nicht so einfach von der Entstehung des Kapitalismus abkoppeln kann). Die Überwindung des Kapitalismus durch die soziale Revolution wird aber selbstverständlich aus zivilisatorischer Perspektive auch ein ziemlicher Fortschritt sein.

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