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Mix: Das Kraftfuttermischwerk – Forever young

Schon vor ein paar Wochen fragte mich Nikki, die ich sehr mag, ob ich denn nicht auf ihrem Geburtstag in Berlin spielen wollen würde. Ein Runder. Da musste ich nicht lange überlegen und sagte spontan zu. Und so spielte ich dort letzte Nacht, was so einfach nicht war. Nicolas vor mir spielte so Indie-Pop-Zeug der 80er, 90er und 00er Jahre, worauf die Leute natürlich abgehen. Sound, den ich nicht habe. Weil das mein Sound nunmal nicht ist. Also: harter Cut.

Ich spielte mich dann durch das Popigste, was ich aktuell so auf der Platte habe und fragte mich währenddessen, ob „Forever young“ am Ende für das steht, was man als Junger gehört hat und heute noch feiert, weil man damals noch jung war, oder ob „Forever young“ nicht viel lieber für das stehen sollte, was man heute im fortgeschrittenen Alter feiern kann, weil die heute – mitunter – Jungen da für Nachschub sorgen. Ganz endgültig habe ich darauf keine Antwort, tendiere aber zum letzteren. Na klar. Musikalisch zusammengefasst klang das dann so:


(Direktlink)

3 Kommentare

  1. Monika Mundhaar16. Januar 2017 um 11:04

    LOL. Ein Kumpel fragte mich mal ob ich auf seiner Hochzeit auflegen könnte und so Ähnliches Zeug wie in dem Video das ich gepostet habe auflegen könnte (MCDE Boiler room set). Ich so: Uff
    Vor mir spielte dann eine Indie Band, danach der DJ auch so in die Richtung + Stones + Beatles.
    Da dachte ich auch: Oh oh harter Cut, und ich habe nur Vinyl dabei.
    Also für die eher „poppigen“ Sachen entschieden. „Howling“ als Intro gewählt, glaube das ging den Gästen da schon zu lange bis die Vocals eingesetzt haben. Nach 2 Tracks kamen die ersten Gäste, ob ich nicht wieder was anderes auflegen könnte. Nach 25 Minuten der Bräutigam, ich würde zu hart spielen.
    Backspin, Set beendet.

  2. fukami16. Januar 2017 um 18:18

    Also ich fand ja beides gut und hatte meinen Spass. Ich gebe ohnehin nix auf Schubladen, und das hätte auch alles ganz anders laufen können. Man sollte da vielleicht einfach nicht zu viel reininterpretieren — dazu waren da zu viele Leute, die auch sonst regelmässig zu elektronischer Musik gehen und sich festgelabert haben, statt ihren Arsch zu bewegen. Vielen Dank jedenfalls noch einmal für das schöne Set! :)

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