Matt Caplin hat einen gar wunderhübschen Fotostream auf Flickr, der leider völlig unsortiert ist, was aber auch nicht viel macht, da das sich Durchklicken auch so wunderbare Fotos offeriert. Alle stehen unter CC-Lizenz.

Berlin zwischen 03:00 und 05:00 Uhr

Ich mag dieses kurze Portrait über die kurze Zeit der trügerischen Ruhe, die die Hauptstadt nach außen zu vermitteln weiß, sehr.

(Direktlink, via nomnomnom)

Dann sitzt das junge Fräulein vor mir und freut sich, fast um Fassung ringend, wie Bolle, über das Autogramm von Paul Kalkbrenner, welches mit Edding gekrakelt auf ihrem Portemonnaie schlussendlich doch auch nur irgendwann das Zeitliche segnen wird, und für das sie 2,5 Stunden in einem vorstädtischem Konsumtempel angestanden hat.

So was hat es bei uns nicht gegeben!

Was für eine furchtbare Zeit, in der man Pudding kaufen kann, der sich kalt anrühren lässt.

Wunderschönes Timelapse mal wieder: Mountain Light

Ich bin ja kurz davor zu sagen, ich kann diese Timelapse-Videos nicht mehr sehen. Viele davon sind einfach nur noch langweilig und verdammt belanglos. Und genau diesen Momenten kommt dann just so ein wunderschönes Filmchen um die Ecke. Mit alten, fast weise wirkenden Bäumen, tanzenden Radarstationen, jeder Menge Sternen, tollem Licht und der Dunkelheit der Nacht. Hach!


(Direktlink)

Juan Atkins und sein Model 500 verschenken Track

Ich empfinde diese wir-verschenken-einen-Track-Kiste ja immer als sehr sparsame Variante seinen Hörern Musik für umme zukommen zu lassen. Das läuft sich sicher bald tot und die Leute hätten dann auch gerne mal eine EP. Mindestens. Da aber eine meiner ersten Vinyls eine von Model 500 war und weil Detroit-Strings ja immer irgendwie gut ins Ohr gehen, kann man das mal bringen.

Little White Earbuds hat den Model 500-Track “Huesca” im Angebot und dieser geht durchaus in die Beine.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Direktdownload)

Komplett: Ricardo Villalobos at 24h Berlin

Irgendwer hat sich die Mühe gemacht und aus den 24 Stunden jene Szenen extrahiert, in denen Ricardo Villalobos im Mittelpunkt der Dokumentation steht.

Ich schätze Villalobos sowohl als DJ als auch als Produzent, wahrscheinlich auch deshalb weil der echt einen an der Klatsche zu haben scheint – im positiven Sinne. Das ist echt nerdiges Potentiometer-Zeug. Deutsch/Französisch.


(Direktplaylist, via deepgoa)

Wax Treatment Podcast, die Zweite

Nachdem nun der erste schon so ein Kracher war: Wax Treatment Podcast #002 von DJ Pete.
(Direktdownload, via thelastbeat)

Dub FX – In My Head

Das Video ist wenig spektakulär, dafür aber ist dieser Song eine echte Granate. Und dieser Tüp ja sowieso.


(Direktlink, via deepgoa)

Online Audio Editor: Myna

Ich muss zugeben, dass ich über so was nie ernsthaft nachgedacht habe, in Zeiten des schnellen Netzes allerdings, ist diese Kiste hier wirklich praktisch als auch logisch: ein Online Audio Editor.

Man hat sich einfach daran gewöhnt, sich seinen Rechner mit Software zuzuknallen, dabei könnte es so einfach sein, wie Arviary hier eindrucksvoll zu beweisen weiß.

Und natürlich werde ich jetzt nicht meine Software vom Rechner verbannen und nur noch im Netz musizieren. Aber wenn man da noch einiges an Entwicklung betreibt, könnte diese Art zu produzieren zukünftig durchaus interessant werden.

Was bisher machbar und möglich ist zeigt dieses Video.
(Direktlink, via Soundshifter)

Download: Prototech – Astera

Ich hatte das vorhin übersehen, da im Video als Produzent ProtoGroup genannt wird auf deren Seite allerdings Protech als solcher ausgewiesen wird, was natürlich schwer nachlässig ist. Hier noch der Download-Link zu dieser wirklich grandiosen Nummer. Ohne Lizenzangaben.

Derlei Geschenke hätte ich gerne jeden Tag.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Direktdownload)

Von Ambient zu Dubstep: ProtoGroup – Astera

Ich hatte ja hier letztens erst diesen Protogroup-Mix. Eben dachte ich mir, ich schaue mal nach, was die heute so machen und fand bis auf dieses Video hier nichts. Aber dafür ist das ein echter Kracher und das nicht nur des Sounds wegen, der alles andere als primärambient ist. Sehr geile Nummer. Das Video basiert auf dem Anime 5 Centimeters Per Second und passt dazu wie Arsch auf Eimer.

Und wenn mir jetzt noch wer sagt, wo im Netz man überhaupt was zur Protogroup finden kann, bekommt einen Keks. Den mit den Schokostücken – da will ich nicht so sein. Ich esse den Keks selber: protekstudio.com


(Direktlink)

Die Schallplatte als Bodenbelag

Wem Fliesen zu spießig, Laminat zu billig und Parkett zu dekadent, kann seinen Boden auch ganz einfach mit Schallplatten auslegen. Das sieht super aus, klingt imaginär auch nicht schlecht und hat irgendwie Stil. Wenn man da jetzt noch kratzfestes Acryl-Glas drüberpackt, könnte ich mir das allemal auch für meine Küche vorstellen.

Diese Installation ist von Christian Marclay, der generell eine sehr eigene Beziehung zum Vinyl pflegt und deshalb einen ganzen Haufen auch merkwürdiger Dinge mit dem Zeug anstellt.


(Direktlink, irgendvia Mulo Schabing)

Wenn Tee trunken machen würde, wäre ich heute so dermaßen besoffen, glaubt kein Mensch.

Streetart mit rotem Faden

Oder besser: mit rotem Tuch, was man sich mit etwas Fantasie auch durchaus als Vogel vorstellen kann. Einem Vogel, der auf den Wänden Brooklyns seine Runden zieht.


(Direktlink, via Wooster Collective)

Netaudio Festival Berlin 2009-Compilation

Lange ist ja nun nicht mehr hin zum Netaudio Festival in Berlin. Deshalb haben sich die Damen und Herren wohl gedacht, packen wir doch schon mal eine Compilation, damit der geneigte Festival-Besucher in etwa weiß, was ihn dort musikalisch alles erwartet. Und weil das so unglaublich viel sein wird, haben sie gleich eine Doppelcompi gezippt. Eine zum Arschwackeln namens E (hier links), die andere für das darauf folgende Home-Listening namens X (hier rechts). Ich mag beide sehr.

for those of you who can’t wait for the Festival, for those of you who haven’t decided yet and need some help for the decision making process AND for those of you who lost some teardrops already because they cannot participate: we have thrown together some decent tunes from quite a bunch of our artists. So in fact we would like to draw your attention on the following samplers full with creative commons tunes!

Zum Direktdownload ein Klick auf das jeweilige Cover.


Es versteht sich von selbst, dass alle Tracks dieser Compi unter CC-Lizenzen veröffentlicht worden sind.

Mixotic bringt einen Dubstep-Mix, der einzig zu CC-Lizenzen den Kopf nicken lässt. Fine!

Mixotic 190: jspr – Dub Sounds Vol.1

A VJ-Video-Mix by E-Gruppe: Consistent – Who Did (Das Kraftfuttermischwerk Remix)

Mixed by E-Gruppe Berlin. Merci!


(Direktlink)

Plattenspieler aus Papier

Das hier hat gerade noch gefehlt. Simon Elvins hat einen voll funktionstüchtigen Papier-Plattenspieler gebastelt, was sogar ziemlich gut aussieht, im Klubkontext betrachtet allerdings ganz sicher nur was für die Tonne. Für die blaue.

Fully working, manual record player made entirely of paper. To play the record the
handle needs to be turned in a clockwise direction at a steady 331/3rpm. The paper cone
then acts as a pickup, amplifying the sound enough to make it audible.

(via Analog Apartment)

Löwenbad

Du steckst jetzt die Kinder in die Wanne, ich mache dann nachher den Löwen.

(Foto bei kreativbetrunken)