„Perspective“, A Skateboard Film

Ein Brausehersteller, der ein paar Skater bei dem begleitet, was diese eben am liebsten so tun: Skaten. Außerdem kommen die Jungs zu Wort und reden auch ein wenig über das, was sie eben am liebsten so tun. Mit mitunter großartigen Aufnahmen.

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Ost-Berlin, 1969

Schöne Footage von William Noack, der 1969 mit seinem Vater nach Ost-Berlin fuhr, wo sie mit zwei Super-8 Kameras diese Aufnahmen machten. Leider sind diese 10 Minuten gänzlich frei von Sound. Ich habe hier aber gerade sowieso meinen „Liegestühlchen„-Mix laufen und der passt dazu ganz wunderbar. Schönes Zeitdokument.

July 28, 1969 – After stopping at Checkpoint Charlie for a couple of hours, entered East Berlin, Hauptstadt der D.D.R., where we took tour. Saw Hitler’s Bunker Mound, the Berlin Church bombed out by the Americans, Unter den Linden, Humboldt Universität.


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Wie ein Sittich Lego bedient

Klar, der Kumpel hat Hunger. Aber das er dennoch genau weiß, wie er mit Hilfe des Legos an die Nuss kommt, ist schon etwas beeindruckend.


(Direktlink, via Bits & Pieces)

Eine Butterkerze nach MacGyver

Man weiß ja nie, wozu es mal gut sein könnte, genau das hier mal gesehen zu haben.


(Direktlink, via Doobybrain)

Ohne Schlübber kalter Arsch


(Quelle: garnichts, via Irgendwas mit Farben)

In einer Jurte wohnen

Was einige nomadierenden Mongolen immer noch als selbstverständlich empfinden, kann hier in Westeuropa für Entzückung sorgen. So auch bei mir. Und bei diesem Niederländer, der mit seiner Freundin seit Monaten in einer Jurte wohnt.

Ich suche mir jetzt ein Grundstück und ziehe gleich noch mal um. Kaufen kann man die Dinger hier. Preislich sind die Zelte je nach Größe und Ausstattung von 4.500 bis 11.000 EUR allemal teuerer als das 4-Mann-Zelt von Wolfskin, aber eben immer noch weitaus preiswerter als ein Einfamilienhaus.


(Direktlink, via Mogreens)

Tüp liegt im Hagel aus der Hölle auf einem Autodach und macht Schwimmbewegungen

Vielleicht ist er schlecht versichert und beschützt nur sein Autodach. Ich weiß es doch auch nicht!


(Direktlink, via Say OMG)

Leben verboten


(Foto: BesARRRTa, via StreetArt in Germany)

Beat Kings – The Producers Hip Hop Documentary

Schöne Doku aus dem Jahr 2007, in der alle dabei sind, die im amerikanischen Hip Hop hinter den Reglern sitzen und Rang und Namen haben – oder vielmehr damals hatten. Studiogespräche.

Beat Kings is an in depth documentary about hip hop producers spear-headed by longtime Wu-Tang Clan Producer/DJ Mathematics. Beat Kings chronicles the history of beatmaking from the days of Afrika Bambatta to Marley Marl to modern day greats like Kanye West. Tapping a who’s who in hip hop music, Beat Kings get the first hand accounts of the equitment they use, how they learned to make beats, and anything else a budding producer or hip hop fan would want to know. The DVD features in the studio interviews with Kanye West, Just Blaze, Havoc (Mobb Deep), Trackmasters, Swiss Beats, RZA, Premier, Pete Rock, Marley Marl, Alchemist, Easy Moe Bee, Prince Paul and more. These producers are the architects behind the rhymes of superstars like Jay-Z, Notorious BIG, 50 Cent, Nas, The Wu-tang Clan and now anyone can learn how they do it.


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Ab jetzt kommen die Touristen


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Anstrengende Tage. Wochen. Monate.

Vor ein paar Monaten wurde klar, dass wir unsere so lange geliebte Villa endgültig verlassen müssten. Ein Zahnarztpärchen hatte sie gekauft und „Eigenbedarf“ angemeldet. Na klar. Ein absolutes Filetstück in zukünftiger bester Lage. Ab jetzt kommen die Touristen. Wie das eben so ist in Potsdam, in Berlin, Hamburg, Leipzig, Dresden und überall anders wo. Die, die nicht mehr mitziehen können, müssen gehen. Die, die für jene kommen, holen sich in der Schlange der Bio-Company obhin ihres reinen Gewissens alle gegenseitig einen runter. „Man tut ja auch vieles für diese schöne Stadt. Lässt Geld in Form von Steuern da. Die Stadt wartet ja auf jene wie uns.“ und dieser ganze Bullshit, der alles an Alternativen aus den Städten drückt. Weil sich die Städte nicht mehr darum kümmern. Weil sie den guten Wohnraum privatisieren. Weil genau das Geld in die klammen Kassen der Kommunen schwemmt. Dort, wo jahrzehntelang Mietwohnungen selbstverständlich waren, entstehen dann Praxen, Kanzleien, Büroräume – bezahlbarer Wohnraum zählt da nur sekundär. Das wird man doch verstehen. Und so. Weil immer alles komplett verwertet werden muss, wenn es komplett verwertet werden kann. Die einst dort auch mitunter lange Wohnenden müssen gehen.


(Alte Bude von außen)

Dorthin, wo die Städte dann doch noch den Bau von Mietwohnungen gerade so genehmigt haben. Meist ist das dann dort, wo nie einer hätte gerne wohnen wollen und wo vielleicht auch deshalb vorher nie einer Mietwohnungen hätte zu bauen gedacht. So wie hier: direkt am Hauptbahnhof. Dort, wo die Züge im Minutentakt dran vorbeirattern. Dort, wo die Stadt neue Mietwohnungen von einem sich ewig bereitmachenden Investor aus Elmshorn bauen lässt (Oh, Irony!). Fertig, den Dienst am Gemeinwesen getan, denkt sie so. Meint sie sogar so. Hat mir einer der Ihrigen gesagt und gar nicht verstanden, dass ich daran meine Zweifel hätte.

Dort, wo Platz ist und sich bisher keine Investoren wie die obigen Helmshorner haben finden lassen, schlägt man dann selber zu und rühmt sich seiner Wohnungsbau-Kompetenzen. In einem Nebensatz erwähnt man dann, dass die Kaufpreise für die Wohnungen ja moderat wären. Kaufpreise! Arschlöcher. Wer nicht kaufen kann, kann gehen. Dahin, wo die, die dort wohnen, ihr Umfeld gerne „Ghetto“ nennen, was die Stadt natürlich ganz anders sieht. „Wir haben doch hier keine Ghettos! Pfui!“ Wer in Potsdam den Schlaatz oder den Stern kennt, kann das ja gerne mal mit den Stadtplanern kommunizieren – ich habe darauf keinen Bock mehr. Weil immer alles komplett verwertet werden muss, wenn es komplett verwertet werden kann.

Und so ist es dann. Wir ziehen weiter. Mit ganz ganz ganz viel Glück konnten wir in der Stadt bleiben. Einem Umstand, den wir uns vor sechs Monaten gedanklich nicht mal annähernd hinzugeben vermocht hatten. Schöne Bude. Bezahlbar, wenn auch teurer, wenn auch viel kleiner, aber immerhin bleiben können, ohne direkt Miete dafür an einen Helmshorner Investor zahlen zu müssen, der seine bunt-fröhlichen Mietskasernen jetzt genau dorthin baut, wo vorher niemals einer wohnen wollte. Am Bahnhof, wo vorher nie Häuser standen. Aus Gründen. Potsdam.

Ich habe in den letzten Wochen verdammt viel Schwermut mit hier herumgeschleppt. Weil ich dieses alte, mittlerweile versiffte Haus wirklich in mein Herz geschlossen habe. Ich hätte dort alt werden können, wäre es gerne geworden gar. Aber die Realitäten geben nun mal keinen Fick auf das, was Hinz und Kunz gerne so hätten. Ich war oft sehr traurig, hatte Tränen in den Augen gar. Häufig.

Gestern dann stand ich in jedem dieser alten, riesigen Räume und sagte „Tschüs“. Natürlich dann, wenn es niemand mehr mitbekommen konnte. Ich sagte tschüs, schloss die Türen und ging. Es tat gar nicht mehr so weh, wie ich in den letzten Woche die Angst hatte. Es ging. Es war okay, auch wenn es immer noch traurig war. Aber es war dann im Hinblick auf das, was wir dann zukünftig hier und jetzt neu haben würden, auch irgendwie ein „Dann-ist-das-jetzt-so“. Machen wir das beste draus.

Und als dann alle weg waren, stellten wir uns beide genau in die Mitte des Raumes, in dem wir einst unsere Hochzeit feierten. In dem unsere Große ihre Kindheit erlebte und unsere Kleine ihre ersten Schritte ins Leben aufnahm. Wir küssten uns und sagten uns: „Es wird schön. Auch weil immer alles schön war. Ganz egal, wo wir waren.“ Und gingen. Umzug. Kopf hoch. Business. Und so.

Jetzt sind wir hier. Neu. Alles ganz neu, alles ganz anders. Und küssten uns. Es wird schön. Weil es immer schön war. Ganz egal, wo wir gemeinsam waren.


(Neue Bude von innen, Küche. Schön.)

Nun sitz‘ ich hier an meinem ollen Tisch auf meinem ollen Stuhl, die beide für mich mitzunehmen eine meiner wenigen Bedingungen zum Umzug war und schreibe so, als wäre nichts gewesen. Es wird noch ein wenig dauern, hier wirklich anzukommen, aber wir konnten in der Stadt bleiben, die wir alle nicht missen wollen würden. Schrilles, buntes Potsdam. Auch wenn Potsdam mittlerweile einen dicken Stock im Arsch hat. Aber, Potsdam, wenn wir auch nur ein fies juckender Mückenstich im Sommer in Deinem Oberarm sein können; bitte schön. Here we are.

Ich hatte einen ewig langen Beitrag zu dem alten, wunderschönen Haus und fast 20 Jahren WG-Leben geschrieben. Mit ganz viel Mimimi und unter ein paar Tränen. Aber jetzt, wo ich hier so im neuen Haus sitze, ist das alles gar nicht so schlimm. Wir kommen hier an. Dieser, der andere Artikel kommt vielleicht später mal. Bis dahin erst mal das, was wir haben. Und duschen, weil eine Wanne haben wir nicht mehr. Duschen. Und küssen.

Und Potsdam lässt sich derweil von den trampelnden Horden zertrampeln. Und euer Pfingstberg ist wirklich schön geworden. Der Malefürst ist eh schon lange weiter nach Osten gezogen. Wir bleiben.

Das Leben ist schön


(Foto: Moritz Gröne, via StreetArt in Germany)

Fahrradschlauch mit Strippe flicken

Keine Ahnung, ob das so wirklich funktioniert, aber ich würde es vermutlich auch probieren, wenn es denn am Flickzeug mangelt. Das hat so was DDReskes. So ähnlich war das nämlich.


(Direktlink, via Bits & Pieces)

An der Zeit wäre es ja, gif’d


(via 1000 Notes)

Im Namen der Toleranz!


(Foto von Ines Häll, via StreetArt in Germany)

Eine Schallplatten-Gitarre

Tom Bingham hat sich aus alten Platten und einer Gitarre diese Schallplatten-Gitarre gebaut. Klar, was man eben so macht. „This is the Vinyl record guitar I created from 6 long playing records a strat neck and hardware.“ Hier das How-to-Video dazu. Und überhaupt baut der Mann aus allem eine Gitarre, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wie sein Youtube-Account ganz deutlich macht.


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