Burial im Hörsaal


(Where is Burial?, via r0byn)

Bunte Spirale, gif’d

David hat sich mal _den_ Klassiker genommen und knallbunt eingefärbt. Ich liebe das. Einfach mal eine Minute den Fokus voll in der Mitte festbabben.

Samba, baby!


(via Jay Mug)

Mix: Das Kraftfuttermischwerk & Rudi Stöher – Holzhaus

Leute, der Sommer ist vorbei. Das hat zwar nicht wirklich was mit diesem Mix zu tun, aber ich wollte es auch mal hier rein schreiben und irgendwie passt der träge, farblich gelb-orange Sound dann doch irgendwie ganz gut zum nahenden Herbst.

Rudi kam heute rum und wir machten so spontan wie man eben sein kann nebenbei mal diesen Mix. Nichts Großes, natürlich nichts Aufregendes, aber etwas mit viel Seele und mit Herz. Was man eben an einem Mittwoch-Nachmittag so an Musik zusammenklebt, wenn man dem Sommer schon leise mal „Good Bye“ sagt.

Und macht langsam mit die Downloads, vor morgen Abend werde ich nicht für Nachschub sorgen können.



(Direktlink)

Tracklist:
Dürerstuben – Sonnenblut Am Platz Der Perlen
Tigerskin – The Light of Love featuring The LazarusMan
Kollektiv Turmstrasse – Lapacha (youANDme & Cosmic Cowboys Remix)
Tim Vita , Oliver Gehrmann – I’ve Got A New World
Ugur Project & Angelo Ferreri – Deep Ception
Andreas Saag – De le dйpart
Nu – Kleiner Prinz
Monomood – Coming Home
Jouem – Certainty Of Salvation
Solar & Poppcke – Lightest Shades Of Grey (Daniel Solar Remix)
Panos & Sentenza – Bookoo Bread
Hufschlag & Braun – Notre Dame
Yellow Bus Project – Primitive

Polly paints a penis

Bad little children books, eine Sammlung ziemlich abstruser Cover von Kinderbüchern.


(via this isn’t happiness)

Die globale Erderwärmung der Jahre 1880-2011 in 27 Sekunden

Interessante Animation der NASA, die dafür die weltweit steigenden Temperaturen der letzten 130 Jahre animiert hat.


(Direktlink, via TDW)

Studienmacher reagiert auf eine Pressemitteilung von Marianne Schieder (SPD) zum Thema „Crystal Speed“

Dr. Bernd Werse von der Goethe-Universität, Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung, Centre for Drug Research, und Kollegen haben neulich eine Studie zum Thema „Crystal Speed“ durchgeführt. Diese wurde dann undifferenziert und recht hysterisch durch die Medien getrieben, die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder von der SPD war davon offenbar so beeindruckt, dass sie dazu diese nicht weniger aufgeregte Pressemitteilung schrieb, die auswies, sich am Fazit eben jener Studie zu orientieren: Kampf gegen Crystal Speed muss weitergehen.

Diese Pressemitteilung wiederum fand nun Herr Dr. Bernd Werse so kritikwürdig, dass er in einem offenen Brief an Frau Scheider antwortete.

Sehr geehrte Frau Schieder,

da Sie sich in Ihrer Pressemitteilung direkt auf eine von uns durchgeführte Studie beziehen, möchte ich dazu kurz Stellung beziehen:

Zunächst halte ich die Formulierung, dass Bayern “von dem Methamphetamin Crystal überschwemmt” würde, für deutlich übertrieben. Zwar nehme ich zur Kenntnis, dass tatsächlich mehr Methamphetamin aufgegriffen wird, aber das Bild der “Überschwemmung” passt meiner Meinung nach nicht. Zumal die Steigerungen der polizeilichen Aufgriffe ja auch immer die Verfolgungsbemühungen der Polizei selbst wiederspiegeln, und ich bin sicher, dass man da in den letzten Jahren deutlich aufmerksamer geworden ist. Über Drogentote aufgrund von Meth gibt es im Übrigen bislang meines Wissens keine verlässlichen Informationen.

Da bereits seit längerem bekannt ist, dass in Tschechien in relativ großem Ausmaß Meth produziert wird, dürfte auch das Phänomen des Meth-Exports kein neues sein (im Unterschied zur polizeilichen Verfolgung des selbigen), weshalb auch die Behauptung, das hätte etwas mit der relativ liberalen tschechischen Drogenpolitik zu tun, nicht haltbar ist. Die liberalen Regelungen wurden übrigens auch eingeführt, nachdem Tschechien bereits hohe Prävalenzraten bei Cannabis und synthetischen Drogen aufwies; seitdem sind diese nicht weiter gestiegen. Zudem erscheint es nicht plausibel, weshalb der Umstand, dass in Tschechien selbst bis zu 2 Gramm geduldet werden, einen Einfluss auf das Exportgeschäft (in Länder, in denen immer noch dieselben repressiven Bedingungen herrschen) haben soll, zumal professionelle Dealer ohnehin stets mehr als 2g mit sich führen dürften.

Auf Bundesebene wie auch z.B. hier bei uns in Frankfurt (wo wir dies mittels einer langjährigen Monitoringstudie klar dokumentieren können) schlägt sich übrigens der angebliche Crystal-Trend nicht nieder, obwohl die Droge bereits seit einigen Jahren immer wieder in der Diskussion ist. Selbst wenn in letzter Zeit das Angebot von Meth erhöht worden sein sollte, bedeutet dies noch lange nicht automatisch eine Steigerung der Prävalenz – immerhin wird seit geraumer Zeit extensiv über die Risiken der Droge diskutiert, was auch die meisten Jugendlichen mitbekommen. Unsere Erkenntnisse deuten nicht darauf hin, dass – abgesehen von ohnehin psychosozial stark Gefährdeten – Jugendliche (wie Sie behaupten) diese Risiken “vielfach” unterschätzen würden. Vielmehr geben in unseren Studien selbst regelmäßige/intensive Konsumenten synthetischer Drogen oft eine ganze Reihe von Gründen dafür an, Crystal Meth nicht zu konsumieren (selbst wenn es bereits probiert wurde und – entgegen der Behauptung der sofortigen Abhängigkeit – der Konsum umgehend wieder eingestellt wurde).

Nun zu dem Punkt, der unsere Online-Befragung zu Legal Highs betrifft: hier ist mir gänzlich unverständlich, weshalb und wie Sie diese Studie, die sich auf neue, (noch) nicht illegalisierte synthetische Drogen bezieht, als Grundlage für die Prävention einer bereits seit langer Zeit illegalen Droge verwenden möchten. Dass man über die spezifischen Gefahren spezifischer Drogen differenziert aufklärt, halte ich für eine sehr gute und wichtige Sache, aber hier passt das eine nicht so recht zum anderen. Im Übrigen halte ich es aber für kontraproduktiv, immer wieder eine vermeintliche “anrollende” Meth-Welle zu beschwören. U.a. unsere Studie zu “Spice” hat gezeigt, dass extensive Medienberichterstattung über bestimmte Drogen – sei sie auch noch so abschreckend – erst eine (zusätzliche) Nachfrage dafür auslösen kann.

Abschließend möchte ich noch mein Bedauern darüber ausdrücken, dass sich Ihre Pressemitteilung – vor allem die Einlassung zur “liberalen Drogenpolitik” in Tschechien ein weiteres Mal in das in den letzten Jahren aufgekommene Bild der SPD als “Verbotspartei” im Hinblick auf Drogenpolitik einpasst. Ich habe den Eindruck, Ihre Partei war da schon mal weiter – und das, wo sich anderorts auf der Welt zunehmend der Gedanke durchsetzt, dass strikte Repression vor allem massive Folgeprobleme mit sich bringt, den Betroffenen kaum hilft, sowie dass liberalere Bedingungen eben nicht zu erhöhten Konsumentenzahlen führen.

Mit freundlichen Grüßen,

Bernd Werse

So unterschiedlich nämlich kann sich das lesen.
(via E-Gruppe)

Kugel-Auto

Keine Ahnung, wo genau dieses knuffige Gefährt herkommt, aber es ist so schön, dass ich damit gerne täglich zur Arbeit rollen würde.

[Update] Die Kiste namens Pea Car gibt es tatsächlich.

(Foto bei StreetArt in Germany)

Tüp twittert live seinen ersten LSD-Trip

Auch das kann man mit neuen Medien machen. Twitter-User Gary Debussy schickte sich vor ein paar Tagen erstmalig auf einen Acid-Trip und twitterte in Echtzeit seine damit gemachten Erfahrungen. Irgendwer hat die Tweets auf Storify kanalisiert, wo sie jetzt am Stück zu lesen sind. Ich staune ja, dass der nach einer Dosis LSD überhaupt noch twittern konnte, aber ich habe von so was ja auch keine Ahnung.


(via @hakantee)

Mit dem Fallschirm über dem Burning Man Festival

Ich hatte hier vor ziemlich genau zwei Jahren mal diese Satellitenaufnahme des Burning Man Festivals. Ich mag die immer noch sehr und erinnere mich gerne daran, zumal das der erste Beitrag war, der von hier aus einmal um die Welt ging. So was bloggt man nicht alle Tage. Wie auch immer.

Der Kumpel von Redditor opi8 setzt noch einen drauf, kommt mit dem Fallschirm zum Burning Man Festival und macht davon in der Luft mal eben noch ein Foto als sei das das normalste der Welt.

Das alles ändert allerdings nichts daran, dass ich da irgendwann einmal verdammt noch mal hinmuss.

(via Dangerous Minds)

Doku über Wasser in Flaschen: Bottled Life

Ich sage ja gerne, „Wer hierzulande stilles Wasser in Flaschen kauft, dem sollte das Wahlrecht aberkannt werden.“ Das ist polemisch, ja, aber Übertreiben macht gemeinhin anschaulich, auch wenn ich damit in diesem Fall wohl ewig gegen Wände laufen werden.

Hier eine sehenswerte Doku zu dem Thema. „Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: der Schweizer Nestlé-Konzern.“

Während die Weltbevölkerung rasant wächst, wird sauberes Wasser immer mehr zur Mangelware. „Bottled Life“ dokumentiert das boomende Geschäft mit dem Trinkwasser in der Flasche und fokussiert dabei ganz auf den Leader der Branche: auf den Schweizer Nestlé-Konzern.
Nestlé besitzt weltweit über 70 verschiedene Wassermarken. Trotzdem ist Wasser eine Sparte, über die man bei Nestlé nicht gerne spricht. Das muss der Schweizer Journalist Res Gehriger erfahren. Die Nestlé-Manager verweigern Interviews. Aber Gehriger lässt nicht locker. Auf einer Recherche-Reise erfährt er, wie konfliktgeladen das Geschäft mit dem Trinkwasser ist.
„Bottled Life“ wirft ein Schlaglicht auf Nestlés Expansionsstrategie im globalen Wassermarkt. Während der Konzern in den USA und in Europa vor allem Quellwasser mit Herkunftsbezeichnung verkauft, hat er für die Schwellen- und Entwicklungsländer ein anderes Konzept: Dort gibt es „Nestlé Pure Life“, gereinigtes Grundwasser, angereichert mit einem Mineralienmix nach Nestlé-Rezept. Heute ist Pure Life das meistverkaufte Flaschenwasser der Welt.
Res Gehringer reist nach Pakistan, das Nestlé als Testmarkt diente. Während Nestlé ihm den Zutritt zur Pure-Life-Produktion verweigert, lehrt er die Situation der Menschen kennen, die im Dorf außerhalb des Fabrikzauns leben. Hier ist der Grundwasserspiegel rapid gefallen und das Wasser aus den Brunnen der Einheimischen zur übelriechenden Brühe verkommen.
„Nestlé Pure Life“ ist ein cleveres Business-Modell, gerade in den Ländern des Südens. Dort, wo die öffentliche Wasserversorgung versagt, stellt Flaschenwasser eine zwar kostspielige, aber sichere Alternative dar. In Lagos zum Beispiel, der Megacity Nigerias, hat Wasser immer einen Preis. Der Film zeigt, dass die Vision einer Stadt, in der alle für Wasser zahlen müssen, hier bereits Realität geworden ist. Die Familien in den Slums von Lagos wenden die Hälfte ihres Budgets dafür auf, Wasser in Kanistern zu kaufen. Die Oberschicht trinkt Pure Life.
Nestlé legt großen Wert auf Imagepflege. Wenn es um Wasser geht, prägt vor allem Peter Brabeck das Bild des Konzerns. Er entwickelte eine Kommunikationsstrategie, die mit Begriffen wie „Corporate Social Responsibility“ (unternehmerische Sozialverantwortung) oder „Creating Shared Value“ (gemeinsame Werte schaffen) operiert. Ist das gelebte Firmenphilosophie? Beim Überprüfen dieser Frage kommt Journalist Gehriger zu ernüchternden Einsichten. Am Schluss bleibt ihm das Bild eines Konzerns, der sich weltweit Rechte an Wasserquellen sichert, um den Wassermarkt der Zukunft zu dominieren.


(Direktlink)

Visualisierung der Verbreitung des aktuellen The XX Albums „Coexist“

Wirklich ziemlich beeindruckende Idee und Umsetzung, die The XX da in Kooperation mit dem Internet Explorer (Haha!) gebacken haben. Sie haben für das Album ein Stream zur Verfügung gestellt, der dann an sich selber gemessen hat, wie sehr er sich wohin verbreitet hat und das visualisiert, um das mal mit meiner Laienhaftigkeit auszudrücken.


Krass zu sehen in der Timeline, wie schnell das Ding über den ganzen Planeten flog. Hach, Internet!

Zum Album selber: ich hatte hier den Stream nicht, finde die Musik von The XX auch generell overrated und mag die sich daraus resultieren Remixe eigentlich lieber. Aber: ich stelle immer wieder fest, dass ich das Album – wenn es erst mal läuft – nicht ausmachen will. So wie jetzt.
(via Notcot)

Kurzurlaub: Die Toskana aus Makroperspektive

Da wollte ich schon immer mal hin, aber bisher hat es dafür leider noch nicht gereicht.

Gunther Machu hat ein Herz für die Toskana und hat für diesen Sehnsucht weckenden Makro-Film offensichtlich Stunden dort mit seinen Kameras verbracht. Glaubt man den Bildern, hat er diese Zeit sehr genossen.


(Direktlink)

Das Handschuh-Telefon

Ich wette, davon hat Mielke schon geträumt: ein Handschuh mit dem man per Bluetooth-Verbindung über sein Telefon telefonieren kann. Lautsprecher steckt im Daumen, das Mikro wurde im kleinen Finger vernäht. Und wenn ich das richtig verstehe, kann man trotz der Handschuhe sein Touchscreen bedienen. Das war’s, ich habe alles gesehen.


(via TDW)

Wenn ich nicht hier bin


(Hand-built floating cabin in Perry Creek, via Cabin Porn)