Samstag, 16.04.2011: Connected by Netaudio in Weimar u.a mit mir

Diesen Samstag findet in zwei Städten gleichzeitig die Veranstaltung Connected by Netaudio statt. Ein Part davon wird in Leipzig gefeiert, der andere in Weimar, wo u.a. auch ich spielen werde. Die Besonderheit dieser VA liegt nicht nur darin, dass sich eben zwei Städte eine Party teilen, sondern auch darin, dass es einzig unter Creative Commons lizenzierte Musik auf die Ohren geben wird. Auf Auflegeware wird das Konzept etwas näher erläutert:

In Leipzig und in Weimar findet synchron dieselbe Party statt. Die Musik wird von den Künstlern wechselseitig eingespielt. Eine Stunde lang spielt ein Künstler, der in Weimar vor Ort ist, danach eine Stunde ein Künstler in Leipzig.
In beiden Städten filmen statische Kameras den DJ oder Liveact, sowie das Publikum. Das resultierende Bild wird mittels Bildregie über einen Internetstream in die jeweils andere Stadt geschickt. Das Publikum in Weimar sieht Bilder der Veranstaltung in Leipzig und in Leipzig sieht man Bilder der Veranstaltung in Weimar.
Der Ton wird ebenfalls über einen Internetstream übertragen, sodass die Besucher jede zweite Stunde zu einem Künstler agieren, den sie nur über eine Videoleinwand sehen, der sich aber nicht im selben Raum befindet, nicht einmal im selben Bundesland.
Der Audiostream wird über www.mottt.fm für jeden abrufbar sein und über www.eexistence.de/netaudionacht kann der Videostream aufgerufen werden.

Neben den indirekten Interaktionsmöglichkeiten beider Besuchergruppen, über die Videoleinwand bzw. die Kameras, wird den Besuchern ermöglicht, über einen Webchat aktiv miteinander Kontakt aufzunehmen. Außerdem können live und direkt Bilder und Eindrücke, z.B. via social networks, online gestellt werden. USB-Kabel also nicht vergessen!

Bei der Musik handelt es sich zu 100% um sogenannte Netzmusik bzw. Netaudio. Das bedeutet, sie wird ausschließlich über Netlabels angeboten und ist frei verfügbar bzw. unter Creative Commons lizensiert. Die Musik wurde auf keinem physischen Tonträger veröffentlicht und wird über reine digitale Abspielsysteme (Laptop / Timecodevinyl) dargeboten.

Ich werde mal meine HD und das Netz nach Dubtechno scannen und den dort vermixen. Die Party in Weimar findet in der Mensa der Bauhaus Universität statt. Alle Infos, auch zu Leipzig, und das komplette Line Up findet sich auf eexistence. Wer in der Nähe sein sollte und Lust auf ein Glas Wein und/oder Wodka hat, kann da gerne mal reinschauen.

Air – La Femme D’Argent

Weil mir da gerade sehr nach ist, weil der Song Teil eines der besten aller weltbesten Alben überhaupt ist und weil das Video ganz große Klasse ist.


(Direktlink)

arte-Doku: Die Opium-Route

Lief gestern Abend auf arte, ab heute für sieben Tage auf arte+7 und unbedingt sehenswert.

Der Opiumhandel ist längst weltweit organisiert. Die amerikanische Drogenaufsichtsbehörde versucht zu verhindern, dass den Taliban in Afghanistan Opiumgelder zufließen, berichtet aber zugleich von den Schwierigkeiten, diese Ausbreitung zu verhindern. Bis zu einer halben Milliarde Dollar verdienen die Taliban im Jahr am Geschäft mit der Droge. Schätzungsweise 90 Prozent des Opiums schmuggeln sie trotz Kontrollposten der Behörden aus dem Land, über die 1.200 Kilometer lange Grenze zwischen Afghanistan und Tadschikistan.
Indien geht einen anderen Weg im Umgang mit der Droge. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts galt Opium als wichtiges Heilmittel der westlichen Medizin und wurde legal produziert. Zur größten Sorge wurde die schnell eintretende Abhängigkeit. Morphin sollte die Lösung sein, hatte jedoch den gleichen Effekt. Auch Heroin galt zunächst als weniger suchtgefährdend, verschlimmerte das Problem jedoch weiter.
Um 1900 waren eine halbe Millionen Amerikaner von legal bezogenem Morphin und Heroin abhängig. 1920 wurde der Konsum verboten. Heute scheint der Kampf gegen den Drogenhandel verloren. Trotz immer mehr Polizei, Soldaten und Grenzkontrollen nimmt das Opium nahezu ungehindert seinen Weg in die Großstädte Amerikas und Europas. Ist deshalb die Legalisierung der richtige Weg, um den Abhängigen einen Ausweg aus dem Teufelskreis von Sucht und Kriminalität zu weisen? Denn die Profite der Drogenbarone, Schmuggler und Dealer fließen nur, solange Handel und Konsum illegal sind.


(Direktlink, via @mogreens)

Skaten im aktuellen Sportstudio 1985

Man beachte die völlig unangebracht und bescheuert affektierte Haltung des Moderators, der das alles so gar nicht ernst nehmen mag. Toll auch die verschiedenen Disziplinen, die es damals gab, so wie Hoch- und Weitsprung.


(Direktlink, via Publique)

Fahrrad, zerlegt


(Things Organized Neatly, klick für in groß, via Unterwegs im Erdsektor)

Sonne, surfen, lange Haare: Venice Beach in den 70ern

The Selvedge Yard hat sehr schöne Vintage Fotografien, die die Leute in Venice Beach in den 70ern am Strand zeigen. Leben galore.

Papierplattenspieler

Der New Yorker Designer Kelli Anderson hat diese abgefahrene Hochzeitseinladung in Form eines Papierplattenspielers gebastelt. Dieser funktioniert. Natürlich. Und wenn mir dann so was mal jemand als Flyer für die nächste Party in die Hand drückt, komme ich definitiv auch. Auch klar.


(Direktlink, via swissmiss)

Das Hochstandfahrrad


(the streets are calling)

Chucks, verkehrt herum


(Moonwalker Shoe Concept, via this isn’t happiness)

40 geschlossene Plattenläden

Auf Buzzfeed gibt es gerade 40 Portraits von geschlossenen Plattenläden. Größenteils aus der USA. Gezeigt werden sowohl alte als auch neuere Fotos. Grundsätzlich ist das nun mal ein Teil der technologischen Entwicklung, von der wir alle täglich gerne profitieren, andererseits ist es auch ein wenig traurig, da jeder dieser Läden zweifelsohne eine Geschichte hat. Und Geschichten von Plattenläden stelle ich mir grundsätzlich irgendwie spannend vor.


(San Francisco, Bildquelle)


(Detroit, Bildquelle)


(New York City, Bildquelle, via @gillyberlin)

Mach mal Platz, Kleiner

Gestern auf dem New Yorker Flughafen. Beide Flugzeuge sind voll besetzt, niemand der Passagiere nimmt Schaden.


(Direktlink, via SpOn)

Wie Joe Yanuziello Gitarren herstellt

Einige sollten es bereits mitbekommen haben: ich habe eine Schwäche für das Handwerk. Jeglicher Art. Joe Yanuziello baut mit seinen Händen Gitarren – lange schon. Ganz wunderbar videografiert von den Asylum Artists.


(Direktlink)

Just my – mal in Bildern – two cents

Spacesuit History | How to be a Retronaut

Smiley-Erfinder: Millionen für ein Lächeln | einestages

“Wie bringt man verzweifelte Angestellte einer Versicherung zum Lachen? Harvey Ball nahm 1963 Papier, einen Stift und malte ein Grinsegesicht. Der Smiley machte viele Menschen reich – nur nicht seinen Schöpfer.”

Schönheitsidealkopfpuzzle


(via Yimmi’s Yayo)

Beatlessche Verbeugung, gif’d


(via Retrogasm)