Test

Es handelt sich hier lediglich um einen Test.

Bitte gehen Sie weiter.

Kurze Durchsage: Crash-Update

Ich hatte vor drei Tagen gedacht, dass die Kiste hier dann doch wieder ohne weiteres laufen würde, was sie nach ein paar gebrachten Beiträgen eben doch nicht tat.

Mein derzeitiger Server ist aktuell einfach zu klein für das Blog und schafft das alles nicht mehr. Sobald ich einen Beitrag schreibe, ist der RAM bis zum Platzen voll und der Server steigt aus, weshalb eine Zuverlässigkeit des Erreichens nicht mehr gegeben ist.

Deshalb werde ich mervutlich irgendwann nächste Woche auf einen neuen, größeren Server umziehen. Solange passiert hier genau nichts und ich blogge munter auf Kaputtmutterfischwerk weiter.

Alle musikalischen Genres der Welt als Klick- und hörbare Karte auf einer Website

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Das ist ziemlich geil, auch wenn das Hörbeispiel bei Deep House eher Murks ist. Wahrscheinlich ist das auch bei einigen anderen Genres so. Aber die Idee ist so ambitioniert, dass man sie gar nicht schlecht finden kann. Every Noise at Once versucht, sämtliche Musikrichtigen der Welt auf einer interaktiven Karte zu sammeln. Zu jedem Genre gibt es per Klick Hörbeispiele. Wenn man dann auf das Genre klickt, tun sich nur Vertreter des selbigen auf. Wieder mit Hörbeispielen pro Artist. Außerdem gibt es eine Suche, die gesuchte Künstler gleich mal einem Genre zuordnet. Unfassbar umfangreich. Toll! Da kann schon mal ein Vormittag flöten gehen.

This is an algorithmically-generated map of the musical genre-space. Genres and artists are positioned by code and data, adjusted for legibility, but the underlying vectors are less interesting than the juxtapositions and clusters that they produce, so the axes have been deliberately left unlabeled and uncalibrated. You are invited to imagine your own qualities and magnitudes that the geometry might be expressing. I may occasionally spin the axes just to see what happens.

Click anything to hear an example of what it sounds like.

Click the » on a genre to see a map of its artists.

(via Glaserei)

Tüp springt mit einem BMX-Rad von einem Hausdach

Währenddessen in Vegas: Privileg der Jugend.


(Direktlink, via reddit)

Fotoserie: Berliner Spätis bei Nacht

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Ich habe vor einer Ewigkeit mal auf Twitter gefragt, warum eigentlich noch kein Fotograf auf die Idee kam, die Berliner Spätis bei Nacht zu fotografieren. Ich hätte das lange schon getan, wenn mein fotografisches Können über das eines Amateurs hinausgehen würde.

Etwas später, vor ziemlich genau einem Jahr, formulierte ich die selbe Frage in diesem Blogartikel, der Obst- und Gemüseläden bei Nacht in Paris zum Thema hatte.

Daniel Gregor las den Artikel damals und dachte sich, „Ich gehe mal los und mach das.“ So fotografierte er im letzten Jahr dutzende Berliner Spätis bei Nacht. Eigentlich wollte er das ursprünglich nur in Friedrichshain machen, jetzt weitet sich die ganze Fotoserie immer weiter aus.

Eigentlich war es am Anfang eher bloße Spielerei um die Möglichkeiten der (damals neuen Kamera, bin zu der Zeit auf ein anderes Sensorformat umgestiegen) auszuloten, aber inzwischen entwickelt sich das fast zu einer Art Sucht. Und wenn ich mir anfänglich gesagt habe, ich mache nur den Friedrichshain, was mich noch einiges an Arbeit kosten wird, befürchte ich, dass es wohl doch nicht dabei bleibt. Ist eben sehr meditativ ;) Und teilweise bekommt man eben auch so schöne Design-Desaster zu sehen. Wie auch immer, je mehr es werden, desto schöner. By the way: ich frag mich immer mehr, wie die sich alle halten können, ich meine wer kauft denn da wieviel ein, dass sich das lohnt. Aber das ist wohl nicht meine Baustelle.

Er schrieb mir vor ein paar Wochen mit der Bitte, das erstmal unveröffentlicht zu lassen, was mir echt schwer fiel. Denn zum einen ist die Serie wirklich ganz wundervoll, zum anderen ist diese Serie lange schon überfällig! Um so besser, dass sich Daniel wohl im Zuge des neuen Flickrs dachte, „dann haue ich die jetzt raus“. Hier sind sie auf Flickr: Berliner Spätis bei Nacht. Großartig!

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Leben mit der Drosselkom

Tja, so kann es kommen, deshalb hier nochmal der Hinweis auf die aktuell laufende ePetition.


(Direktlink, via Linuzifer)

Teilen hat nichts mit Facebook zu tun

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(via Frau durch den Wald)

Doku: Generation Wende – Plötzlich waren wir Bundesbürger

Höchst interessante Doku über eine 25 Jahre währende Studie, die in der DDR Geborene über die Jahre hinweg immer wieder zu ihrem Leben befragte und die Antworten zusammenfasst.

Ich bin ein klein wenig jünger, finde mich aber in vielen der Aussagen wieder. In anderen so gar nicht.

1987 beginnt das Zentralinstitut für Jugendforschung der DDR damals 14-jährige Schüler sehr detailliert über ihre Lebenssituation und ihre politischen Einstellungen zu befragen. Zwei Jahre später ändert sich alles. Das Land verschwindet und die Jugendlichen werden in einem neuen Staat erwachsen. Dem einstigen Studienleiter Prof. Peter Förster gelang es, die Studie auch nach dem politischen Umbruch weiterzuführen, bis heute. So ist eine bemerkenswerte Materialsammlung über den letzten Jahrgang entstanden, der Kindheit und Jugend noch vollständig in der DDR verbrachte. Es sind die Biographien der Studienteilnehmer, die Zeugnis über den Transformationsprozess vom sozialistischen System der DDR ins kapitalistische System der Bundesrepublik ablegen. In zwei Teilen folgt „Generation Wende“ dieser weltweit einmaligen Studie, die über 25 Jahre hinweg ein detailgenaues Bild von DDR-Wendebiografien zeichnet und einen überraschenden Einblick in ostdeutsche Lebenswirklichkeiten gibt. Teil 1: Plötzlich waren wir Bundesbürger 17 Jahre sind die Studienteilnehmer alt, als die Mauer fällt. Für viele heißt das Aufbruch, Freiheit und völlig neue Möglichkeiten. Die fest vorgezeichneten Lebensläufe sind wieder offen und formbar. Aber die Fragebögen der Studie zeigen auch, dass die DDR-Teenager Angst haben vor dem westdeutschen System, in dem sie nun erwachsen werden müssen. Bereits 1996 war die Hälfte der StudienteilnehmerInnen schon einmal arbeitslos — eine völlig neue Erfahrung für gelernte DDR-Bürger. Der erste Teil des Films zeigt, wie die jungen Leute mit der unbekannten existenziellen Unsicherheit umgehen, wie sie der neuen Welt begegnen, ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und mit Mut und Einfallsreichtum versuchen ihren Weg zu gehen. Geben 1990 noch fast die Hälfte der Teilnehmerinnen an, dass sie Angst vor der Zukunft haben, sind es im Jahr 2000 nur noch 21 Prozent. Thomas Tschirner, Franka Jentzsch, Uwe Schröckenbach und die anderen Teilnehmer der Studie werden zu kritischen Bürgern der Bundesrepublik. Und trotzdem, ein Großteil von ihnen gibt an, dass sie froh sind, die DDR erlebt zu haben.


(Direktlink)

Stell dir vor

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(von shnyrvltn, via Nerdrugs)

Deep Afterhour Nr. 95, mixed by Albee

Mittwoch ist jetzt zwar nicht der Tag für eine zünftige Afterhour, aber zumindest ist Bergfest und was Albee hier für die Deep Afterhour ineinander gemixt hat, passt ganz wunderbar auch zu dieser. Herrlich tiefes House Geschwofe, dass hin und wieder sogar mal den Disco gucken lässt. Macht mir jetzt den Tag, das Ding.


(Direktlink)

Plakat-Kampagne gegen Crack-Konsum mit krabbelnden Käferlarven

Diese Brasilianische Plakatkampagne, die sich gegen den Konsum von Crack stark macht, hat hinter dem jeweiligen Plakat immer gleich noch eine handvoll krabbelnder Reismehlkäfer, die natürlich über die Tage hinweg das Plakat zerfressen. Keine Ahnung, was der Tierschutz dazu sagt, ob die Larven gefragt wurden, oder ob sie einfach gehen können, wenn ihnen danach ist, an die Plakate aber dürften sich all jene gut erinnern können, die mal davor standen. Ob das dann noch Wirkung hat, wenn man mit seinen Homies in der Runde und vor der Pfeife sitzt, kann ich nicht beurteilen.

(Direktlink)

Kindern in Kitas den Mund mit Klebeband zuzukleben ist nicht strafbar

Mund-zugeklebt-300x157Findet die Staatsanwaltschaft Mosbach. Zwei Erzieherinnen einer Kita in Wertheim (Baden-Württemberg) haben mehreren Kindern die Münder mit Klebeband zugeklebt, um sie auf diese Weise zu disziplinieren. Eine der beiden Frauen ist die Leiterin der Einrichtung.

Die Staatsanwaltschaft Mosbach entschied, dass in diesem Fall keine Körperverletzung stattgefunden habe, da die Kinder keine körperliche Beeinträchtigung erfahren haben.

Das Klarsicht-Klebeband habe sich schmerzfrei wieder lösen lassen oder gar von selbst gelöst. Die beiden Frauen hatten bei verschiedenen Gelegenheiten die Münder von insgesamt vier Kindern zugeklebt – etwa, weil ein Kind geschrien oder gespuckt habe, wie Oberstaatsanwalt Franz-Josef Heering sagte. Die Kinder seien zwischen drei und sechs Jahren alt gewesen.

„Es weiß ja jeder, dass körperliche Beeinträchtigung erst dann stattfindet, wenn man diese auch sehen kann,“ dachte sich die Staatsanwaltschaft wohl. Was zum Fick?!? Und was machen die Erzieherinnen da noch? Zumal auch noch in Leitungsposition! Gehen die in ihrer Teamsitzung auch so miteinander um? „Ey, Bärbel, die Renate nervt heute voll mit ihrem Gelaber! Kleb ihr mal ein Stück Gaffa auf die Fresse, damit hier endlich mal Ruhe herrscht.“ Wenn man nämlich das Menschenbild, was die von Kindern haben dürften, auf Erwachsene überträgt, müsste das ja dann wohl genau so laufen.

Immerhin soll die Angelegenheit für die Leiterin noch nicht gänzlich erledigt sein. Ein betroffenes Kind klagte über eine beeinträchtigte Atmung, während es verklebt war. Dieses Verfahren soll erst dann eingestellt werden, wenn die Frau dem Kind ein Schmerzensgeld zahlt. Hoffentlich ein ordentlich gepfeffertes.

Wir leben in einem Land, in dem Erzieherinnen denen ihn anvertrauten Kindern den Mund mit Klebeband zukleben dürfen, um sie zumindest zeitweise stumm schalten zu können. Na wenn das nicht was zum Kotzen ist…

Four Tet über sein Live Set

Four Tet hat für einen Brausehersteller vor ein paar Tagen in New York seine Weise des Livens erläutert. Gar nicht uninteressant.


(Direktlink, via RA)

Bundestags-ePetition für den Erhalt der Netzneutralität gestartet

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Ich bin die ganzen ePetitionen ja etwas leid. Zum einen habe ich meine Zweifel daran, dass die irgendwas bewegen können, zum anderen werden die für alle möglichen Belange so inflationär gestartet, dass man gar nicht mehr hinterher kommt. Auf diese hier will ich trotzdem mal hinweisen. Denn das ist wichtig. Warum das wichtig ist, lest ihr in aller Ausführlichkeit hier.

In Petition 41906 geht es um den Erhalt der Netzneutralität. Sollten sich bis zum 18. Juni 2013 50.000 Mitzeichner finden, wird die Angelegenheit im Petitionsausschuss diskutiert. Und das kann, egal für wie sinnvoll man diese Petition halten mag, nicht schlecht sein.

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz beschließen, das Internetanbieter („Provider“) verpflichtet, alle Datenpakete von Nutzern unabhängig von Ihrem Inhalt und Ihrer Herkunft gleich zu behandeln. Insbesondere sollen keine Inhalte, Dienste oder Dienstanbieter durch diese Provider benachteiligt, künstlich verlangsamt oder gar blockiert werden dürfen.

Begründung
Die Netzneutralität ist ein wichtiger und elementarer Grundbaustein eine freien Internets. Ist keine Netzneutralität gegeben, so besteht die Gefahr eines „Zwei-Klassen-Internets“, in dem die Provider kontrollieren, auf welche Dienste und Inhalte Nutzer zugreifen können. Das käme einer Zensur aus wirtschaftlichen Aspekten gleich. Des weiteren können Provider ohne den gesetzlichen Schutz der Netzneutralität erreichen, dass Nutzer bestimmte Inhalte und/oder Dienste nur noch gegen Zuzahlung nutzen können, außerdem können sie eigene Dienste priorisieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Die Nutzer sind damit nicht mehr frei in ihrer Entscheidung zwischen Diensten und können eventuell das für sie beste Angebot nicht nutzen.
Die Aktualität diese Angelegenheit zeigt sich dadurch, dass ein führendes Telekommunikationsunternehmen in Deutschland gerade bei seinen Breitband-Internet-Tarifen eine Begrenzung des integrierten Datenvolumens eingeführt hat, dabei aber die eigenen Dienste teilweise ausnimmt. So werden Wettbewerber stark benachteiligt. Gleichzeitig hat dieser Provider angekündigt, dieses Prinzip in Zukunft ausweiten zu wollen und unter Umständen mit anderen Anbietern kooperieren zu wollen, um so deren Dienste ebenfalls zu priorisieren, wenn der Kunde dafür gesondert bezahlt. Diese erschreckende Entwicklung zeigt deutlich, dass der Wettbewerb auf dem freien Markt die Netzneutralität nicht alleine sichern kann und diese daher gesetzlich festgeschrieben werden muss.

Phaeleh – Whistling in the Dark feat. Augustus Ghost

Am 01. Juli erscheint Phaelehs neues Album Tides. Das hier ist die erste Auskopplung, die schon Teil einer bisher unveröffentlichten EP war (ich versteh es selber gerade nicht so genau), und die verspricht wie gewohnt von ihm Großes. Ich freu mich drauf. Die Nummer gegen Tausch seiner Mail-Adresse gibt es hier.


(Direktlink)