Nächtlicher B.A.S.E. Jump vom Freedom Tower in NYC

Aufgenommen schon im September letzten Jahres und frei von effekthascherischen Verschönerungsversuchen, die viele dieser Videos ja gerne immer mitbringen. Dafür aber wirkt es sehr echt, fast schon unspektakulär, was dem Umstand allerdings kein bisschen angemessen erscheint. Wer springt schließlich schon nachts von einem Tower in NYC?


(Direktlink, via reddit)

Über junge Trainsurfer in Südafrika

Trainsurfing, das in Südafrika unter dem Begriff Staff Riding bekannt ist und eine nicht seltene Freizeitbeschäftigung junger Männer unter 25 darstellt, ist in etwa das, was wir hier im Berlin der 90er auf und an S-Bahnen praktiziert hatten. Nur eben viel krasser.

Der Fotograf Marco Casino hat diese Staff Rider besucht und über das sprechen lassen, was sie antreibt. Ein sehenswertes Portrait darüber, wie junge Menschen ihr Leben zu definieren versuchen, wenn eigentlich nicht viel dafür bleibt, das tun zu können. Wurde heute zurecht mit dem 1. Preis der Kategorie „Online Short“ des 2014 World Press Photo Multimedia Contests ausgezeichnet.

The population is almost entirely made up of blacks, but strongly multiethnic: all the eleven South Africa’s official languages are spoken in the township.
The almost total majority of surfers are kids under 25. Amputations and death are really common. The Prasa Metrorail, the SA train company, is one of the foundations of their society.This connection between train and citizens remained very strong over time. The spectacular and risky act of train surfing becomes the framework to tell the Katlehong’s young people social fabric.This place has been the epicenter of the anti-apartheid’s guerrillas, and on the eve of the twentieth anniversary of the facts that we all know , the situation of segregation has remained more or less unchanged in daily life.
In a context where violence , rampant poverty , abuse of alchool/drugs and infant birth/AIDS are the masters , the train surfing is configured as the search for a social redemption that will never come for the characters of this story .
Staff Riding is part of a long-term project about the township lifestyle 20 years later the struggle against apartheid.

(Direktlink)

The Record Collector

„Darf man Menschen, die einem so ehrwürdigen Hobby nachgehen, auf die Schippe nehmen?“ hat sich Matt Ingebretson wohl gefragt und die Antwort darauf mit diesem Video gegeben. Und ja, wir kennen alle mindestens einen dieser Plattensammler.


(Direktlink, via reddit)

Kreidemalerei von Kindern ist eine Ordnungswidrigkeit

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(Foto unter CC von die.tine)

„Komm wir malen eine Sonne auf den grauen Pflasterstein
Und wir laden alle Leute aus der Strasse dazu ein
Weil es lustig aussieht kriegt die Sonne einen roten Mund
Und wer will der malt die Strahlen wie ein Regenbogen bunt“

sang Frank Schöbel in den 80ern einst mit und zu den Kindern der anderen, längst vergessenen Republik. Und alle malten.

(Direktlink)

Das ist lange her, heute ist das mit Kreide auf Plastersteinen Malen eine Ordnungwidrigkeit. So zumindest antwortet das Dezernat Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice in Jena auf eine Nachfrage von Mike Niederstraßer für Jenapolis.

“Rein rechtlich gesehen stellt das “Bemalen” der öffentlichen Straßen (auch mit Kreide) eine Verschmutzung im Sinne des § 4 Abs. 1 Nr. a) der Ordnungsbehördliche Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Jena dar und kann auch, wenn der Verantwortliche der Verunreinigung gemäß § 4 Abs. 2 der Verordnung diese nicht unverzüglich beseitigt, als Ordnungswidrigkeit behandelt werden.
Hier wird aber nur das Nichtbeseitigen als Owig behandelt und verfolgt. Im Falle einer Mitteilung an und Zustimmung durch die Ordnungsbehörde, steht einer Straßenmalerei mit Straßenmalkreide nichts im Wege.”

(via StreetArt in Germany)

Ein Mann bringt einem Straßenmusiker das Geld, was er mit dessen Video eingenommen hat

Rob Chapman ist Gitarrist und YouTuber. Mitte Februar traf er in einer Fußgängerzone in Brighton auf Nelly, der auf der Straße seine Slide-Gitarre spielte. Chapman war so gekickt von dem Sound, dass er ein Video davon machte und dieses in seinen YouTube-Kanal lud. Dort wurde es innerhalb von ein paar Wochen über 100.000 mal angesehen.


(Direktlink)

Chapman verdient mit der auf seinem Kanal verkauften Werbung offenbar ein wenig Geld. Für dieses Video von Nelly kamen in vier Wochen wohl 80,00 £ zusammen. Und da das Video ja die Fähigkeiten von Nelly zeigt, ging Chapman jetzt einfach mit dem für das Video von Nelly eingenommenen Penunzen zu Nelly und überreichte ihm das. Faire und sehr schöne Aktion. Und das ist noch längst nicht alles. Chapman ist bemüht, den berechtigten Fame, den Nelly sich erspielt, auch bei Nelly ankommen zu lassen. Dafür hat Nelly jetzt unter anderem einen eigenen YouTube-Account. Facebook sowieso.


(Direktlink, via True Activist)

Ein Kraken, der sich aus einem Glas schraubt

Krass, die Dinger. Schraubt sich einfach selbst und von innen aus einem Glas.


(via reddit)

Verstörend wie ein Montag: Chorus

„Chorus“ is a contribution to This is NOW, an exhibition that took place in Oslo, showcasing international talents in poster art and motion graphics.
This project started as a poster but quickly evolved into a disturbing video with this mouthlike-character producing weird noises and fusing with the buzz of the exhibition visitors.

(Direktlink)

Ein Geburtstagsvideo für die Schwester

Nicolas Foubert war auf Reisen. Seine Schwester hatte währenddessen Geburtstag und so dachte er, er überrascht sie zu ihrem Ehrentage einfach mal mit einem Video. Überhaupt: 19 Monate so rumreisen können! Schönes Ding.

After 19 months and 15 days of travel, i decided to go back home for my sister’s birthday and record all the way from the beach in Guatemala to Paris in France through Mexico and all the beautiful landscapes on the road.


(Direktlink, via reddit)

Weißes Mini-Mammut entdeckt

In Eisenhüttenstadt wurde an diesem Wochenende ein bisher völlig unbekanntes Tier entdeckt. Ein weißes Mini-Maummut. Man kannte diese Art bis heute nur in rötlicher Färbung. Von hinten erinnert diese Mammut-Art an Katzen, aber wer guckt sich Mammuts schon von hinten an?

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(via Björn)

Im Vatikan fehlt Koks

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(Foto unter CC von Lachlan Hardy)

Der Zoll hat bereist im Januar am Flughafen Leipzig-Halle ein Frachtpaket rausgefischt, welches an den Vatikan adressiert war und 340 Gramm Kokain in flüssiger Form – abgepackt in 14 Kondomen enthielt. Es kam aus Südamerika. Der Schwarzmarktwert des Rauschgifts liegt bei gut 40.000 Euro, die womöglich irgendwer vermissen wird. Vermissen wird wohl auch der Vatikan sein Koks, an wen auch immer genau das dort gehen sollte. Koksen in Gottes Namen. Auch nicht schlecht.

Das Bundesfinanzministerium bestätigte den Bericht. „Die dort genannten Tatsachen sind zutreffend“, sagte ein Sprecher auf dpa-Anfrage. Das Hauptzollamt Dresden habe das Ministerium über den Vorgang informiert.

Vans vs. Nazi

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(via DeadFix)

Sonntagsmelodien: KapUzi – Unguard

Hier gab es einen wirklich außerordentlich schönen Mix, den ich mit „Princess Techno“ getaggt hatte, was wohl schon für Prinnzessinentechno steht, der zumindest für mich in keinster Weise negativ besetzt ist. Im Gegenteil gar. Mir war nicht klar, dass das irgendwie negativ verstanden könnte. Offenbar aber bin ich damit übers Ziel hinausgeschossen und KapUzi bat mich daraufhin, sie nicht mehr zu verlinken. Diesem Wunsch komme ich nach.

Den Mix kann man hier natürlich dennoch weiterhin hören.

Junge Russen beim Klettern

Nur nicht nach unten sehen.


(Direktlink)

Steve! … Steve! … Steve! – Alan! … Alan! … Alan!

All day long.

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Steve! … Steve! … Steve!

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Alan! … Alan! … Alan!
(via KTH)

Einmal Casting-Show und zurück: Gregory Is A Dancer

Das geht raus an alle Alexander Klaws‘, alle Brosis‘, alle Mark Medlocks, Luca Hännis, Edita Abdieskis, Ivy Quainoos (Ich musste die alle erstmal googeln) und wie die noch alle heißen, deren Namen selbst jene nach spätestens einem Jahr wieder vergessen haben, die 12 Monate vorher noch Geld dafür ausgaben, diese Leute zu irgendwelchen „Stars“ zu „voten“. Ihr seid alle ein wenig Gregory. Ja.

The life to death story of a compulsive dancer who is born into poverty, sucked up by the fame machine and spat out the other end.

„Fame machine“ ist besonders schön.

(Direktlink)