Kanal X Leipzig – der einzige Piratenfernsehsender der DDR

Ganz kurze Einblicke in den ersten, den letzten und somit einzigen Piratenfernsehsender, den die DDR je hervorgebracht hat. Er sendete kurzzeitig im Jahr 1990, also als die DDR nur noch formal existierte.


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Kurz-Doku über den Galcos Soda Pop Stop in LA

Finde ich irgendwie doch sehr interessant und weiß nicht mal genau warum. “Oaaahh! Energy-Drinks taste so bad!”

John Nese is the proprietor of Galcos Soda Pop Stop in LA. His father ran it as a grocery store, and when the time came for John to take charge, he decided to convert it into the ultimate soda-lovers destination. About 500 pops line the shelves, sourced lovingly by John from around the world. John has made it his mission to keep small soda-makers afloat and help them find their consumers.


(Direktlink, via Metafilter)

Oliver Koletzki feat Pyur – These Habits

Koletzki hat sich offenbar für Pop entschieden auch wenn er immer noch als DJ durch die Techno-Schuppen der Republik tingelt. Man muss ja auch von irgendwas leben und so. Seine Affinität zu singenden Frauen zumal kann ich durchaus teilen. Das klingt gut. Und wenn schon Pop im Jahre 2009 dann doch bitte in dieser Richtung, auch wenn da nach oben immer noch Platz ist. Und diese verdammt kurzen Radio-orientierten Songs sind auch nicht die feine Englische. Kaum ist man drin, ist es auch schon wieder vorbei.

Bei mir ist es mit den singenden Damen immer so, dass sie mich an die Loreley erinnern, und die hat ja nicht umsonst…


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CC-Ambient-Album höchster Couleur

Das Transient mit einem ganzen Album auf Soft Phase kommt ist mehr als konsequent, auch wenn ich darauf von selber wohl nicht gekommen wäre. Tolles Ambient-Album. At it`s best.

20 year Wall of Frame

Da könnt Ihr mal hingehen, Leute, wenn Ihr in der Nähe seid. Und Berlin bspw. ist da näher dran, als so mancher glauben mag.

Berlin, Schönhauser Allee 1945-1989

Wirklich sehr schöne Slide-Show, die die Berliner Schönhauser von 1945 bis 1989 äußerst gelungen porträtiert.
“This was before an army of filthy rich, muesli-eating sissies invaded East Berlin since 1990.” Nun ja. Ich mag Slideshows eigentlich nicht so gerne, aber die hierfür verwendenden Bilder sind sehr aussagekräftig und schön anzusehen. Wer City nicht mag, macht die Musik aus. Habe ich auch getan.


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Ich weiß wie es ist, einen Vater zu verlieren. Seit heute weiß ich wie es ist, einen Schwiegervater zu verlieren. Von jetzt auf gleich. Von 100 auf 0. Es tut nicht minder weh. Ich weiß nicht wie es ist, einen Opa zu verlieren. Beide Opas zu verlieren. Innerhalb kürzester Zeit. Aber ganz sicher wird es nicht weniger wehtun, auch wenn sie so tapfer ist.

Er war 10 Jahre arbeitslos, seit zwei Tagen hatte er einen neuen Job – jetzt ist er nicht mehr da. Er wird uns fehlen.

Rest in Peace, H.

Blumentopf übersetzen die ganze Wahl-Kiste mal für die Jungen dieser Republik.
Obwohl ich mir ja ziemlich sicher bin, dass die Jungen so dämlich unwissend gar nicht sind.

Zwei Dicke im Struggle: Christopher Hewitts Video für Blamma! Blamma!

Der Sound ist schon mal so gar nicht das, was ich mir freiwillig an einem Donnerstagmorgen geben würde. Eigentlich an keinem Morgen an irgendeinem Wochentag. Noch eigentlicher zu keiner Tageszeit an irgendeinem Wochentag. Aber das Video, was Christopher Hewitt, der grundsätzlich fast immer ganz fantastische Sachen zeigt, dazu gemacht hat, ist echt beeindruckend und irgendwie auch sehr massiv, wenn man so will. Klatsch!


(Direktlink, via yay!everyday)

Fluxion – Current Flow

Was macht eigentlich Fluxion? Veröffentlicht seinen tief grabenden Dubsound mittlerweile auf Resopal Schallware und Echochord. Zu dem Track Track Current Flow, der auf dem erst kürzlich erschienenen Album Constant Limber beheimatet ist, hat ihm hier jemand ein wirklich völlig morbides, durchgedrehtes Video geschustert, welches auf dem mindestens genauso ominösen Film Spiklenci Slasti basiert. Kruder geht es eigentlich kaum. Da kann man gerne mal drüber nachdenken.


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Doku: Der Polizeistaatsbesuch – Beobachtungen unter deutschen Gastgebern

Der Schah-Besuch von 1967 in Berlin. Einblicke fernab der Boulevardmedien. Sehr sehenswert.

Roman Brodmanns mit dem Grimme-Preis ausgezeichneter “Polizeistaatsbesuch” gehört zu den berühmtesten Dokumentarfilmen des Deutschen Fernsehens. Er überzeugt bis heute durch seine atmosphärische Dichte und seinen ironisch-bissigen Kommentar. Brodmann wollte 1967 eigentlich in kritischer Weise über den Schahbesuch in Deutschland berichten, wurde dabei aber Zeuge eines schrecklichen Dramas: Er war der Einzige, dessen Kamera lief, als der 26-jährige Student Benno Ohnesorg auf offener Straße von einem Polizisten erschossen wurde.
[...]
Zwei Kamerateams der “Zeichen der Zeit”-Redaktion des Süddeutschen Rundfunks waren dem persischen Kaiserpaars auf ihrer Deutschlandreise mit den Stationen Bonn, Köln, Aachen, Düsseldorf, Rüdesheim, Rothenburg, München, Berlin, Hamburg und Lübeck eng auf den Fersen – und oftmals schon voraus. Anders als die Regenbogenpresse interessierte sich Regisseur Brodmann jedoch weniger für die hohen Gäste und den offiziellen Teil des Besuchs. Er wollte vielmehr das organisatorische Drumherum einfangen, das bisweilen skurrile Formen annahm.


(Direktplaylist)

Kurzfilm: Mensch in Bärengestalt oder And Everything Was Alright

Das Leben ist kein Honigschlecken. Wissen wir ja alle. Und wir sehen nicht aus wie Bären. Nun gut, ich schon irgendwie… Aber ist ja auch egal. Schön melancholischer Kurzfilm von Placeholder Films, der offenbar ohne Rakete einige Kurzfilmfestivals mitnehmen wird. Obendrein ist der auch noch ziemlich niedlich, wie man früher so sagte.


(Direktlink, via The Daily What)

Just my daily two cents

Download: Radiohead – Live in Prag, 23.08.2009 | Megaupload
Aufgenommen letzten Samstag in der Vystaviste-Incheba Exhibition Arena, Prag. 199 MB, alle Songs einzeln. Allerdings klingt die Aufnahme nicht wirklich spektakulär.

Echocord Mix: Distance Over Time featuring: Luke Hess | deegoa
Wundervoll deeper Mix von Luke Hess, der mich jetzt in die Nacht trägt. Mit Tracklist. (Direktdownloadlink)

So ein Tag. Einer, als hätten sie den vorm Aufstehen in diffusem Licht gebadet und dann vergessen ihn zum Trocken aufzuhängen. Da tropft er dann so vor sich hin.

Bob Marley Mixtape: DJ Concept – ONE, A Bob Marley Celebration

Ich suche seit langer Zeit schon einen Mix im Netz, der erstens einzig Songs von Bob Marley mit sich bringt und zweitens wenigstens halbwegs sauber gemixt ist. Bisher habe ich es nicht geschafft einen zu finden, der beide Kriterien erfüllen würde. Jetzt aber! DJ Concept – ONE [Good Thing About Music] : A Bob Marley Celebration.

DJ Concept hatte anlässlich zu Marleys 64sten Geburtstag im Februar diesen Jahres genau jenen Mix zusammengebastelt, den ich immer schon hören wollte. Das ist natürlich schon eine ganze Weile her, was mir aber wir völlig schnuppe ist. Der Mix ist super und bringt eben nicht nur die Schlager mit, die auf der Legend vertreten sind.

Die Sonne zelebriert noch ein wenig den Sommer und ich habe endlich das Marley Mixtape, was ich immer hören kann, wenn mir danach ist. Besser kann diese Woche nicht werden. Und das bissl Hip Hop inside will ich mal gerade noch so durchgehen lassen.

Hören:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Download: Direkt oder via Mediafire.

Tracklist: (mehr…)

Just my daily two cents

Ich weiß noch genau, wie ich damals zum ersten Mal diesen Film sah. Ich war wie elektrisiert, ich musste um jeden Preis so ein Fahrrad haben. Nur: die gab es nicht mal annähernd so ähnlich im Handel, also musste man das tun, was man so oft im Osten tat, was dort zum Leben gehörte und heute DIY genannt wird: Man baute sich selber so einen “heißen Reifen”, wie wir es nannten, wir hatten ja nüscht.

Grundsätzlich war das auch nicht sonderlich kompliziert. Ich hatte so ein 24″ Klapprad, das ich nicht mehr mochte, auch weil es so total unkuhl aussah – jede Mutti fuhr damit morgens zur Arbeit, aber wenigstens die Größe von dem Teil sah den Rädern irgendwie ähnlich, wie diese Kids in diesem Ami-Film, der ein solcher gar nicht war, sie fuhren.

Man musste nur eine Querstange in den Lenker schweißen lassen, auch eine in den Rahmen, denn BMX ohne Stange ging ja wohl mal gar nicht. Außerdem musste man die Räder, die viel zu dünn waren, gegen jene der Fahrradanhänger tauschen, die um einiges massiver, allerdings auch um einiges schwerer waren. Außerdem brauchte man diese Puffer um die neu eingeschweißte Lenkerquer- und Rahmenstange. Dann noch anständig grelle Farbe rauf und fertig war mein Traum von einem BMX-Rad.

Ein Schweißgerät hatte damals irgendwie jeder in der Gartensiedlung. Jeder, außer der Vater – der war Soldat. Aber der Nachbar besorgte irgendwelche Heizröhren aus Stahl, was einem dynamischen Gesamtgewicht eher abträglich war, wie sich später raus stellen sollte. Diese brezelte eher dann in eher unfachlicher Manier in diesen Klapprahmen. Ohne das Klapp-Gelenk zu fixen. Das mal nur am Rande. Aber das war egal, das Rad, mein Rad sah ein Kracher aus und brauchte nur noch eine grelle Farbe, die Achtziger gab es schließlich auch bei uns. Ich entschied mich für “Zitronen-Gelb”. Schockerfarbe.

Weil wir allerdings noch einen ganzen Zacken schärfer sein wollten, als diese Kids im TV, versuchte ich noch einen draufzulegen. Irgendwie musste man den Umstand, dass man “nur” ein DIY-Bike fuhr, auch kompensieren. Ich baute in diese Huddel eine 28″er Gabel ein. Das machte zwischen Rad und dem ordentlich gekürztem Schutzblech locker 15cm Spiel und sah verdammt nach Enduro aus. Das hatte keiner. Noch nicht. Irgendwann fuhren sie das dann allerdings alle so.

Die Mutter nähte dann aus feinstem roten Kunstleder diese Puffer um die Stangen, die eigens mit Schaumgummi aus Matrazen ausgestopft wurden, ich malte das Ding zitronen-gelb an und hatte das fetteste BMX-Rad der Stadt Siedlung.

Zumindest so lange bis ich über einen 3-Meter-Hügel zu springen versuchte, kein halbes Jahr später. Wir erinnern uns, dass der Tüp, das Klapp-Gelenk nicht verschweißt hatte? Klar was jetzt kommt; Als ich da irgendwo in der Luft hing, der Wind in meinen Haaren und so, löste sich dieses kleine, primitive, bekackte Gelenk und klappte auf. Ich konnte regelrecht dabei zusehen. Auch dabei, wie sich danach die vordere Schweißnaht vom Rahmen verabschiedete. Dumm nur, dass ich zu diesem Zeitpunkt den Boden noch nicht erreicht hatte. Krach, bumms, aus – Fresse kaputt. So war das. Ich verfluchte alle, die an diesem Rad rumgefuhrwerkt hatten incl. meiner selbst, da ich offenbar vergessen hatte, dieses Gelenk fest genug zu schließen.

Warum ich das schreibe? Als ich heute dieses wunderbare Klapprad sah, dachte ich im ersten Moment daran, dass mir so etwas damit nicht passiert wäre. Das Dumme daran: scheint auch so ein DIY-Dingen zu sein. Aber hey: wir hatten ja schließlich nüscht, damals.


(Direktlink, via Core77)

Erwachsene Frauen mit Hello Kitty-Taschen finde ich interessant. Interessant im Hinblick auf die Frage, was genau denn diese Tasche wohl mit der Frau zu tun hat.

Dickes Ding: der erste Hardwax-Podcast von DJ Pete

Hardwax macht etwas, was sie schon lange vorher hätten tun sollen: sie bieten mit Wax Treatment einen eigenen Podcast-Service an. Den Anfang macht DJ Pete, mit einem schön gelassenem Dubstep-Mix. Konsequent: alle gemixten Tracks sind im Hardwax-Store bestellbar und aus der Playlist direkt verlinkt. Auch klar.

Ich bin gespannt, was da noch kommen wird und erfreue mich solange an diesem dicken Ding hier.
(Direktdownload, via tanith)

Anatomie eines Lego-Männchens in 3D

(via ffffound)