Gemüse aus New York: New York Farm City

Das letzte, was mir einfallen würde wenn ich an New York denke, ist Gemüse. Aber, guck an, das ist gar nicht so abwegig. Toller Film.


(Direktlink)

Then came the Sex Pistols


(via this isn’t happiness)

Just my daily two cents

The Hobbit: Behind the scenes | Mururoar
Schlagt mich, aber ich habe die Bücher von Tolkien gefressen. Ich würde sie auch heute noch lesen, wenn ich nicht jedes einzelne davon schon mindestens drei mal durchgegrabbelt hätte. Und: ich finde, man hätte die Ringe filmisch nicht besser umsetzen können, als Jackson da vermocht hat. Hier der Trailer zum Hobbit, dem kleinen. Ich freu’ mich drauf.

Holy Rats! Karni Mata – Rat Temple | Love these pics…
Heilige. Ratten.

Haus auf dem Fluss

Welch Sehnsucht dieses Foto, dieses Haus, in mir zu wecken vermag.


(via ffffound)

Mix der Woche: 2562 – Dummy Mix April 2011

Hammermix, den der holländische Ausnahme-Künstler Dave Huismans aka 2562 für das Dummy Mag abgegeben hat. Irgendwo zwischen Dubstep, Techno und Breaks gräbt er sich hier wortwörtlich durch die Tiefe wie ein Schaufelbagger. Leider ohne Tracklist, dafür mit ganz viel Bass.




(Direktlink, Direktdownload, via De:Bug)

Die 501er von 1901 bis 1983


(klick für in groß, via Phfotograffi)

Batmänner in Liegestühlen


(via Yimmi’s Yayo)

Kinder überreden

Das funktioniert hier in diesem Haushalt so nicht, aber ich habe herzhaft gelacht.


(Direktlink, via 9GAG)

Schnipp, gif’d


(via Yimmy’s Yayo)

Das eigentliche Problem an euch Marketing-Promo-Tüpen ist ja das, dass ihr grundsätzlich davon ausgeht, dass jeder Depp für ein Gästelistenplatz und ein Freigetränk bereit ist, euer Zeug zu verbreiten. Ich weiß ja, dass es welche gibt, die sich dafür nicht zu billig sind, aber so läuft das hier nicht. Ihr wollt was von mir – also will ich auch was von Euch. Nichts, was für Euch nicht machbar wäre. Wenn ich das äußere, meldet ihr Euch nicht mehr. Weil ihr es ja auch für weniger haben könnt, weil es da welche gibt, die es für die euch billigste Variante machen. Ihr Pfeifen. Beide.

Whatever, gif’d


(via Retrogasm)

20 Jahre Goa-Trance, ein Gespräch – im Radio

(Foto: Udo Herzog)


Ich war 1995 das erste Mal auf einem Goa-Festival, es war die Voov-Expirience auf einem Flughafen in Meck-Pomm, von der ich von einem Freund erfahren hatte. Ich saß die ganze Nacht und auch den Vormittag des Sonntags neben dem Floor und fragte mich, was “das hier eigentlich ist”. Ab da war es um mich geschehen – über Jahre bestimmte dieser Sound nicht nur meinen Sommer. Wir zogen von Jahr zu Jahr über alle möglichen Partys und Festivals, die durch diesen Sound und ja, auch durch diesen Lifestyle bestimmt wurden. Wir richteten unsere Arbeit nach den Partyterminen aus.

In den letzten Jahren haben wir uns auseinandergelebt, heute sind wir fertig miteinander. Was einige Protagonisten als Entwicklung bezeichnen, ist für mich pure Stagnation. Es gibt mir nicht mehr sonderlich viel. Es passiert einfach nichts Neues, nichts Unvorhersehbares. Außerdem haben sie die Drogen verändert. Alles was wirklich tief in mir übrig blieb, ist der Umstand, dass der Chill-Out eine wirkliche Wertschätzung erlebt, Teil einer Kultur ist. Teil meiner Kultur ist. Das gibt es bis heute nirgendwo anders. Leider.

Ich glaube, ich habe nirgendwo so viel Zeit auf Dancefloors verbracht wie auf denen, auf denen Psy-Trance lief. Der Sound hat bis zum Beginn des neuen Jahrtausends mein musikalisch-feierndes Leben bestimmt. Das ist rückblickend gut, denn es hat meinen Anspruch auf eine “gute Party” bis heute geprägt.

Wie auch immer. Auf dem Hamburger Lokalsender FSK haben sich eben echte Urgesteine der deutschen Goa-Scene zusammengesetzt und entspannt über 20 Jahre Goa-Trance gesprochen. Diese Sendung ist in mehrfacher Hinsicht ein echter Kracher, nicht nur, weil sie stark an die legendären Evosonic-Sendungen von damals erinnert. Auch, weil sie Einblicke in die Denke der mittlerweile “alten Männer” erinnert. Weil auch sie offenbar nicht ganz Freund mit der neuen Technologie sind, auch wenn sie es Entwicklung nennen. Sehnsucht nach den alten, den besseren Zeiten klingen durch. Aber auch die tollen Jahre, dessen Teil zu sein ich irgendwie dankbar bin, werden besprochen. Vieles ist widersprüchlich, kritiklos gesagt, ohne das da jemand noch mal nachgefragt hätte. Schade, denn ist genau das ein Punkt, an dem diese Szene vor Jahren schon zu kranken begann.

Und dennoch: wer irgendwas über die Geschichte des Goa-Trance mit Fokus auf Deutschland wissen möchte, sollte sich diese Stunde unbedingt anhören. Ich habe das mal aufgenommen und hochgeladen. Teilnehmer der Gesprächsrunde sind Scotty (VuuV), Sam (Chaishop.com) und Liese (psytraveller.net), moderiert wird die Sendung namens “Hirntod” von Achim Zubke. Und ihr habt keine Ahnung, wie geil die sonntäglichen Evosonic Sendungen tatsächlich waren. Danke für diese Zeitreise, danke für die tollen Jahre! “Tanzen, Arme hoch, frei sein.”

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


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(Die nebenbei entstandenen Klickgeräusche meinerseits bitte ich zu entschuldigen.)

Samstag, 16.04.2011: Connected by Netaudio in Weimar u.a mit mir

Diesen Samstag findet in zwei Städten gleichzeitig die Veranstaltung Connected by Netaudio statt. Ein Part davon wird in Leipzig gefeiert, der andere in Weimar, wo u.a. auch ich spielen werde. Die Besonderheit dieser VA liegt nicht nur darin, dass sich eben zwei Städte eine Party teilen, sondern auch darin, dass es einzig unter Creative Commons lizenzierte Musik auf die Ohren geben wird. Auf Auflegeware wird das Konzept etwas näher erläutert:

In Leipzig und in Weimar findet synchron dieselbe Party statt. Die Musik wird von den Künstlern wechselseitig eingespielt. Eine Stunde lang spielt ein Künstler, der in Weimar vor Ort ist, danach eine Stunde ein Künstler in Leipzig.
In beiden Städten filmen statische Kameras den DJ oder Liveact, sowie das Publikum. Das resultierende Bild wird mittels Bildregie über einen Internetstream in die jeweils andere Stadt geschickt. Das Publikum in Weimar sieht Bilder der Veranstaltung in Leipzig und in Leipzig sieht man Bilder der Veranstaltung in Weimar.
Der Ton wird ebenfalls über einen Internetstream übertragen, sodass die Besucher jede zweite Stunde zu einem Künstler agieren, den sie nur über eine Videoleinwand sehen, der sich aber nicht im selben Raum befindet, nicht einmal im selben Bundesland.
Der Audiostream wird über www.mottt.fm für jeden abrufbar sein und über www.eexistence.de/netaudionacht kann der Videostream aufgerufen werden.

Neben den indirekten Interaktionsmöglichkeiten beider Besuchergruppen, über die Videoleinwand bzw. die Kameras, wird den Besuchern ermöglicht, über einen Webchat aktiv miteinander Kontakt aufzunehmen. Außerdem können live und direkt Bilder und Eindrücke, z.B. via social networks, online gestellt werden. USB-Kabel also nicht vergessen!

Bei der Musik handelt es sich zu 100% um sogenannte Netzmusik bzw. Netaudio. Das bedeutet, sie wird ausschließlich über Netlabels angeboten und ist frei verfügbar bzw. unter Creative Commons lizensiert. Die Musik wurde auf keinem physischen Tonträger veröffentlicht und wird über reine digitale Abspielsysteme (Laptop / Timecodevinyl) dargeboten.

Ich werde mal meine HD und das Netz nach Dubtechno scannen und den dort vermixen. Die Party in Weimar findet in der Mensa der Bauhaus Universität statt. Alle Infos, auch zu Leipzig, und das komplette Line Up findet sich auf eexistence. Wer in der Nähe sein sollte und Lust auf ein Glas Wein und/oder Wodka hat, kann da gerne mal reinschauen.

Air – La Femme D’Argent

Weil mir da gerade sehr nach ist, weil der Song Teil eines der besten aller weltbesten Alben überhaupt ist und weil das Video ganz große Klasse ist.


(Direktlink)

arte-Doku: Die Opium-Route

Lief gestern Abend auf arte, ab heute für sieben Tage auf arte+7 und unbedingt sehenswert.

Der Opiumhandel ist längst weltweit organisiert. Die amerikanische Drogenaufsichtsbehörde versucht zu verhindern, dass den Taliban in Afghanistan Opiumgelder zufließen, berichtet aber zugleich von den Schwierigkeiten, diese Ausbreitung zu verhindern. Bis zu einer halben Milliarde Dollar verdienen die Taliban im Jahr am Geschäft mit der Droge. Schätzungsweise 90 Prozent des Opiums schmuggeln sie trotz Kontrollposten der Behörden aus dem Land, über die 1.200 Kilometer lange Grenze zwischen Afghanistan und Tadschikistan.
Indien geht einen anderen Weg im Umgang mit der Droge. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts galt Opium als wichtiges Heilmittel der westlichen Medizin und wurde legal produziert. Zur größten Sorge wurde die schnell eintretende Abhängigkeit. Morphin sollte die Lösung sein, hatte jedoch den gleichen Effekt. Auch Heroin galt zunächst als weniger suchtgefährdend, verschlimmerte das Problem jedoch weiter.
Um 1900 waren eine halbe Millionen Amerikaner von legal bezogenem Morphin und Heroin abhängig. 1920 wurde der Konsum verboten. Heute scheint der Kampf gegen den Drogenhandel verloren. Trotz immer mehr Polizei, Soldaten und Grenzkontrollen nimmt das Opium nahezu ungehindert seinen Weg in die Großstädte Amerikas und Europas. Ist deshalb die Legalisierung der richtige Weg, um den Abhängigen einen Ausweg aus dem Teufelskreis von Sucht und Kriminalität zu weisen? Denn die Profite der Drogenbarone, Schmuggler und Dealer fließen nur, solange Handel und Konsum illegal sind.


(Direktlink, via @mogreens)