Wenn ich nicht hier bin

(William’s Floating Teepee, via The foo bar)

Unnamed Soundsculpture

Oder: tanzende Pixel. Tolles, audio-visuell entschleunigendes Projekt von Daniel Franke & Cedric Kiefer.


(Direktlink)

Dicke Drum’n’Bass Rolle: Upzet @ Gretchen, Berlin 15.03.2012

Lange keinen frischen Mix mehr gehört vom vielleicht besten D’n’B DJ, den Berlin momentan zu bieten hat. Zumindest brät kein anderer aktuell das schnelle Geklöppel für mich so auf den Punkt genau zusammen, wie er. Upzet hat letzte Woche das Gretchen beschallt, hier sein Mitschnitt, der auch sofort auf den Player durchgereicht wird. Drum’n’Bass, wie ich ihn liebe. Mit jeder Menge Soul, Atmo, und diesem einzigartigen Effekt, der die Knie immer auf die Snare hin zum fixen Durchdrücken der selbigen bringt. Geiles Ding. Hurra!


(Direktlink | Danke, Max!)

Tracklist:
1. Komatic – Untold Stories [Phunkfiction] 2009
2. Komatic – Jazz Club [Frequency Factory] 2008
3. Command Strange – Stoned Love [Celsius] 2010
4. Zyon Base & Hobzee – 125th Street [Fokuz] 2011
5. Well Being – Darling Heart [Fokuz] 2009
6. Phors – All I do [Fokuz] 2011
7. Nu:Tone – Beatnik [Hospital] 2007
8. Mutt feat. Kevin King – Thinking [Sound Trax] 2010
9. Amaning – Elephants Memory [Fokuz] 2009
10. Phors – Stay [Fokuz] 2011
11. Command Strange – Emotions [Celsius] 2011
12. Alix Perez – Contradictions [Shogun] 2009
13. D. Kay & Intoxicated – Thinner Edge [Integral] 2011
14. Command Strange & Intelligent Manners – Hangin‘ on [Celsius] 2010
15. Brother – Reversal [Fokuz] 2009
16. Technicolour & Komatic – Preacher [Worldwide Audio] 2009
17. Technicolour & Komatic – Daydreamer [Technique] 2010
18. BCee – Captured in Time [Spearhead] 2011
19. Intelligent Manners – Beautiful Days [Celsius] 2011
20. Fred V – Simple Beginnings [Hospital] 2010
21. Bachelors Of Science – The beautiful Life [Horizons] 2009
23. Dub Phizix – Breathe [Ingredients] 2011
24. Seba – Crockett [Combination] 2008

Fotos von dem verlorenen Telefon eines chinesischen Gangsters

Ich hatte das vorhin Mangels Netz schon auf Twitter. Keine Ahnung, ob die Story und die Headline auf Reddit der Wahrheit entspricht, kann das aber natürlich auch nicht prüfen. Dort steht, dass diese Fotos (Achtung, mitunter harter Tobak!) einem Telefon entspringen, welches ein chinesischer Gangster verloren hat. Und die Inhalte sprechen jetzt nicht gegen diese These.

Gesetzliche Preisliste der wichtigsten Lebens- und Genussmittel sowie anderer Konsumgüter in der DDR von 1964

Tolles Zeitdokument, welches Daniel Reiche hier der Öffentlichkeit auf Scribd zugänglich gemacht hat. Ein 72-seitige Liste aus dem Bezirk Cottbus, die alle Preise der wichtigsten Konsumgüter in der DDR festlegte. Da konnte nicht jeder so, wie er wollte. Dann gab es auf die Finger. Ich habe da gestern eine ganze Weile vorgesessen und mir fiel aus, wie teuer bspw. Fleisch war, auch wenn die Bocki nur 0,90 Pfennige kam (mit Brötchen durften 0,05 Pfennige drauf gepackt werden).

Amüsant sind weniger die Preise. Mehr noch die Warenbezeichnungen und die geschwurbelten Texte zwischen den Listen. Lustig auch, was damals alles so auf die Teller kam.

Werde Schallplattenkaufmann!

Harald S. aus W. hatte es geschafft, damals. Was er wohl heute macht? Man weiß es nicht.


(via Vinyl°Liebe)

Jazz, Soul und Funk für die Hüften: Cadenza Podcast | 011 – Ernesto Ferreyra

Schönes Ding, dieser für Cadenza durchaus ungewöhnliche Podcast von Ernesto Ferreyra, der einige alte Soul-, Jazz- und Funkplatten bemüht, die durchaus in die Hüfte gehen können. Und ich meine nicht um zu tanzen, sondern eher die langsamere Bewegungsform der Hüften. Na ihr wisst schon.


(Direktlink, via Millejano)

Wolle XDP über elektronische Musik in der DDR

Wolle XDP, Ostler und Berliner DJ-Urgestein, schreibt drüben bei Tanith über seine Erfahrungen bezüglich elektronischer Musik in der DDR. Klar, dass das hier rein muss. Und in der Tat, ich kenne keinen(!) der in der DDR expliziert elektronische Musil bevorzugt hat. Gründe dafür könnten aus Wolles Text hervorgehen.

Wenn man dieses Stück Zeitgeschichte rückblickend erklären möchte, muss man zwangsläufig etwas ausführlicher die Lebensumstände in der DDR erklären. Anders als in den vielen Büchern beschrieben, bestand dieses Leben nämlich nicht nur aus Stasi und Mauer, es war auch nicht grau in grau, sondern es war vor allem anders. Die Lebensumstände unterschieden sich sehr grundlegend. Das ist für dieses Thema insofern wichtig, als dass man für das Musikhören zuerst einmal etwas braucht, was Musik abspielt. Und damit sind wir mitten drin im DDR-Alltag.
[…]
Es gab in der DDR genau ein Plattenlabel: Amiga mit seinen Unterlabeln Eterna (Klassik) und Litera (Hörspiele). Amiga lizenzierte gefühlte 5 Platten von “Westkünstlern” im Jahr in einer so geringen Auflage, dass es jeden Donnerstag mehrere Stunden vor der Öffnung einiger Plattenläden bereits endlose Schlangen gab. Die Leute stellten sich an, ohne zu wissen, ob und welche Platten es an diesem Tag zu kaufen geben würde. Interessanterweise lizenzierte Amiga bereits in den 80ern einige elektronische Musiker. Unter anderem gab es Tangerine Dreams, Klaus Schulze, Vangelis, Jean Michel Jarre, Tomita… Ebenso interessant ist, dass diese Platten im Gegensatz zu allen anderen Lizenzplatten vergleichsweise wie Blei in der Regalen lagen. Ob es am Geschmack der Ostler oder an den fehlenden Stero-Abspielgeräten lag?
[…]
Mit Musikern in DDR hatte ich erst viel später und dann auch nur beruflich bedingt Kontakt. Sie interessierten mich nicht. Sie ekelten mich regelrecht an. Für mich waren das alte Männer, die zuviel Rauchten, Alkohol tranken und schreckliche Musik machten. Es waren Rocker. Genau wie gefühlte 99% aller Ossi-Jungendlichen. Man trug Jeans, lange Haare, trank Bier, interessierte sich für Fussball und hörte Rockmusik. Udo Lindenberg, ACDC, Peter Maffey… und Mann verprügelte gern gemeinsam Außenseiter.

Neulich bei Mc Donalds: Kapitalismuskritik

Auweia.


(via Fasel)

Rico the Zombie


(Direktlink, via DYT)

1984


(via reddit)

Hai Five

(Pictures of the day, via TDW)

Endlos, gif’d


(via ffffound)

Kassetten-Teppich

Oder eher ein Läufer. Aber immerhin in Optik einer TDK, die ich damals sehr gerne kaufte. Gibt es für relativ kleines Geld hier.


(via this isn’t happiness)

Photeks Mix für die DJ-Kicks von K7 im Komplett-Stream

Ich habe von keiner anderen DJ-Mix-Reihe so viele CDs wie eben von K7s DJ-Kicks. Um die zehn müssten es sein, allerdings habe ich auch schon ewig keine mehr gekauft – das Netz strotzt nur so über an grandiosen Mixen, so dass das Bedürfnis sich da noch CDs ins Regal zu kaufen irgendwie eher sehr klein ist. Und wenn die die MIxe neuerdings auch komplett im Netz streamen ist das gar gänzlich unnötig, wie ich finde.

Freitag erscheint Photeks DJ-Kicks bei K7 und das Mixmag, streamt das Dingen komplett. Keine leichte Kost, war Photek noch nie, aber trotzdem immer ganz weit vorne, wenn es darum ging, Innovationen in Beats zu verpacken. Mit Schmackes.


(Direktlink, via Testspiel)

Tracklist:
1. Photek – Azymuth
2. Kromestar – In 2 Minds
3. Hot Toddy feat. Ron Basejam – I Need Love (Morgan Geist’s Love Dub)
4. DLX – Modern Man
5. DJG – Here Come The Dark Lights
6. Dustmite & Kuru – Bare
7. Photek & Pinch – M25FM
8. Photek – No Agenda*
9. Baby Ford + Eon – Dead Eye (Original Version)
10. Marco Effe – Sexgas (Arnaud Le Texier Remix)
11. DJG – Say Something
12. Guy J & Miriam Vaga – No Under But You
13. Daze Maxim – Tomorrow Universe
14. Sepalcure – Taking You Back
15. Photek – Levitation*
16. Photek & Kuru – Fountainhead (DJ-Kicks)*
17. Synkro – Look At Yourself
18. Photek – 101 (Boddika’s Drum Machine Remix)
19. Parxe & Grincheux – The Art Of Nothing pt. 1