Die Ritter der Kokusnuss, Gangnam style’d


(via 1000 Notes)

Marilyn dankt für den Champagner

Irgendwann aus den 1950ern.

(Foto bei Retronaut)

Was so seine Kalimba kann

Jeder von euch kennt diese plattgeklopften Nägel, die auf einer halben Kürbisschale befestigt werden und gemeinsam mit dieser als Instrument dienen sollen. Die Kalimba aus der Familie Lamellophone. Wahrscheinlich hat jeder dritte unter euch so ein Ding schonmal auf irgendeinem Markt gekauft und dann an irgendwen verschenkt – besser als nichts und so ein kleines Mitbringsel mit multikulturellem Hintergrund findet ja eigentlich jeder ganz nett.

Wenn ihr mal versucht habt, das Dingen zu spielen, habt ihr nach drei Stunden genervt aufgegeben. Spätestens. Wenn ihr aber durchgehalten hättet, könnte dieses Video hier heute von euch sein. Was so seine Kalimba kann, wenn man es kann.


(Direktlink, via reddit)

Doku: Geschichte des DDR-Fernsehens

Mir glaubt ja heute kein junger Mensch mehr, dass ich mit nur zwei TV-Sendern aufgewachsen bin, ist aber tatsächlich wahr. Natürlich guckten wir in der Nähe Berlins auch West-Fernsehen und hörten Rias Berlin, zumindest so lange, bis es an der Tür klingelte und wir schnell umschalten mussten, weil das natürlich Staatsdienenden, wie mein Vater als Soldat nunmal einer war, strengstens verboten war.

Diese Doku aus dem Jahr 1991 zeigt die Geschichte des DDR-Fernsehens in den Jahren 1953-1989 und kommt natürlich mit etlichen Kindheitserinnerungen, von denen ich die meisten noch ausschließlich in Schwarz-Weiß habe. Farbfernseher gab es bei uns im Haus erst kurz vor dem Fall der Mauer und der kostete knappe 5000.00 Mark.


(Direktlink)

Wie alte Büroelektronik Bob Dylans „The Times They Are A-Changin“ spielt

Ich fand diese Videos, in denen irgendwelches Computer-Equipment irgendwelche alten Songs dudelt ganz lustig, danach langweilten sie mich, obwohl das trotzdessen ja irgendwie sehr geeky ist. Aber Designboom hat gerade eine ziemlich interessante Behind The Scenes Story darüber, wie das Brother Printer Orchestra Bob Dylans „The Times They Are A-Changin“ und das ist in der Tat schwer beeindruckend.


(Direktlink)

in an attempt to revive old computer equipment and retired brother electronics, director chris cairns re-engineered
a collection of photocopiers, modems, scanners, fax machines and hard drives to build a MIDI orchestration.
with all programming done by is this good?, the production take cues from bd594’s computer orchestra which covered
‚house of the rising sun‘ whereby printers and other obsolete technology become instruments which perform
bob dylan’s ‚the times they are a-changin‘.

Und so klingt das dann alles in einem.

(Direktlink, via Notcot)

Ein Imagevideo des Bundesamts für Verfassungsschutz

Netzpolitik hat auf der Seite des Verfassungsschutz dieses Video gefunden, in dem die Verfassungsschützer ihre eigene Arbeit erklären. Mehr kann man dazu auch gar nicht sagen. „Die Nazi-Terroristen der NSU hat man übersehen, vielleicht auch deshalb weil man mit der Beobachtung von Linken und Grünen etwas überfordert ist. Den Rufen nach Abschaffung folgt jetzt eine Imageoffensive.“


(Direktlink, via Netzpolitik)

Just im selben Moment schreibt Fefe:
Der Berliner Verfassungsschutz hat noch im Juni 2012 Naziakten geshreddert, u.a. die Horst-Mahler-Akten.

Doch die Dokumente wurden nie in das Archiv überführt. „Aufgrund eines Missverständnisses wurden auch die für das Landesarchiv bestimmten Akten zur Vernichtung ausgeheftet“ und zum Schreddern geschickt, heißt es in einem Bericht des Berliner Verfassungschutzes.“

The Prodigy – Smack My Bitch Up (Noisia Remix)

Noisia setzt DEM Arschtritt der Neunziger noch mal einen rauf und holt die Nummer ins Jahr 2012. Meine Fresse, was für ein dicker Stiefel im Arsch. Kam gerade, wie auch das Original damals auf XL Recordings. Und vielleicht kommt ja sogar noch ein ähnlich gutes Video dazu.

Wer also morgens mal nicht aus dem Schlaf kommen sollte, das hier ist besser als intravenöses Taurin.


(Direktlink, via Deepgoa)

Die Erde, gif’d


(via 1000 Notes)

280 Web-Videos in fünf Minuten: The Best of Web 3

Ich weiß, Compilation-Videos sind albern. Fail-Compis hier, Win-Compis da, irgendwo noch was mit nur Katzen, nur Hunden, nur Panda-Babys. Jeder guckt sie irgendwann mal, wenn er mal etwas Zeit über hat, bloggen würden sie nur die wenigsten. Eben weil sie albern sind.

Aber: Was Luc Bergeron hier in die nächsten fünf Minuten gecuttet hat, ist auf mehreren Ebenen irgendwie sehenswert. Erstmal hat er sich hierfür aus insgesamt 280 Internetclips bedient, diese kommen alle in guter bis sehr guter Qualität darein und werden zu dem auch noch in einen Kontext sortiert, den es ohne dieses Video nicht geben würde. Schöne Idee, sehr gut umgesetzt. Wenn also Compilation-Videos, dann doch bitte so.

Hier die Liste der 280 Clips, die er verwendet hat.


(Direktlink, via Deepgoa)

Riesige 808 als mechanischer Drum Machine Roboter

Moritz Simon Geist hat einen raumfüllenden Nachbau der TR 808 gebaut. Die Instrumente, die in Form kleiner Roboter durch Midi-Signale aus Ableton angesteuert werden, sorgen für den Sound. Sehr geil, auch wenn das Ding so absolut gar nicht nach einer 808 klingt. „Bei der Installation MR-808 handelt es sich um einen mechanischen Drumcomputer, einen mechanischen 3,3 x 1,7m großen Nachbau einer 808. Der Clou ist: die Sounds der TR-808 sind durch Mini Roboter ersetzt. Gesteuert wird die MR-808 aus Ableton Live – die Klangerzeugung ist in die reale Welt verlegt.“

(Direktlink, via Rene)

Und nun zum Wetter


(via 1000 Notes)

Über Schallplatten, VHS, Kassetten und Film heute

Jetzt ist es soweit, ich fühle mich endgültig alt. Es gibt jetzt nämlich diese Kurz-Doku über die uns liebsten Medien unserer Jugend. Liebe Kinder, so lustige Sachen hatten wir damals alle. Und stellt euch vor: manche lieben die heute noch, weshalb sie diese immer noch leidenschaftlich gerne nutzen. Verrückt, oder?

We live in a digital world that gives us all the media we could possibly dream of at the click of a mouse, yet many people miss the old school physical formats from our past. Listening to vinyl and cassettes allows us to connect with music in a different way than MP3s. VHS and 8mm create visual aesthetics and atmospheres that are difficult to replicate in digital video. And the surprises inherent to analog instant photography help embed an organic quality to the recording of our memories. The challenges these retro formats present to capturing and experiencing media actually enhance our appreciation for the sound or image, making the art we love a bit more intimate, and real.


(Direktlink, via Doobybrain)

Mit dem Fahrrad und ein paar LED Lampen Wahlkampf für Obama machen

Die Macher der LED Blinklichter von MonkeyLectric haben ein Rad auf die Straße geschickt, das im dunkeln und beim Fahren nicht nur das so oft zitierte „Hope“ von Barack Obama leuchten lässt, sondern ein Portrait von ihm selbst. Nicht schlecht.

(Direktlink, via Notcot)

Angela „Trekkie“ Merkel

(Foto bei E-Gruppe)

Vier frühe Demo-Tapes von Radiohead für 50000 Dollar auf eBay

Wer noch nicht in die Privatinsolvenz abgemahnt wurde, eine schwer an Abhängigkeit grenzende Liebe zu Radiohead pflegt und um die zu füttern auch mal eben $ 49.999,99 dafür auszugeben bereit ist, kann sich bis Ende November noch diese vier ganz frühen Demo-Tapes der Band, die sich damals noch On A Friday nannte, einen Saxophonisten und leichte Probleme mit dem Timing hatte, auf eBay schießen. Ich würde euch das überlassen.

Wer nur hören will: Download-Links zu den alten Demos finden sich hier. Klingen dürfte das dann in etwa so wie in dem unteren Video.

A top-rated eBay seller is looking to move Radiohead’s first four demo cassettes, dating from the late 80s/early 90s. At the time of tapes like Manic Hedgehog, Radiohead was known as On A Friday and then Shindig, before Thom Yorke and company borrowed their current moniker from a song on Talking Heads’ True Stories album.

Some of the cassettes include early versions of songs that would later appear on the band’s 1993 debut Pablo Honey. Fans can “Buy It Now” for $49,999.99, or make an offer (three people have already).


(Direktlink, via Fact)