Also wenn es soweit ist, dass man in sein Blog Videos von Grönemeyer einbettet, wird es allerhöchste Zeit es zu verkaufen.

Kalt draußen, wa?

Skateboard von Louis Vuitton

Diese Welt wird immer komplizierter. Ich meine, wenn Louis Vuitton anfängt Skateboards zu designen, kann ja irgendwas nicht mehr so recht im Graden laufen, zumal das Dingen auch noch furchtbar hässlich ist. Und das für $8,250! Mal sehen, wann dann die Skaterabendgarderobe von Vuitton oder so kommt.

(via today and tomorrow)

Der Zivi, die arme Sau, muß drüben auf dem Schulhof immer im Wechsel um die 30 Kinder auf ihren Schlitten durch den Schnee ziehen. Seit fast 3 Stunden! Da bin ich ja froh, dass ich damals in der Altenbetreuung gezivit habe, die mochten nicht mehr auf den Schlitten, eher wollten die immer mit dem Rollstuhl über den zugefrorenen Schlachtensee. Aber es waren nur 3 und keine 30.

Russische Holzhäuser, verlassen im Schnee

Als Datscha (russ.: дача) für den Sommer gehen diese “Hütten” hier wohl kaum noch durch, eher als Schlößer. Die Russen hatten ja mal den Spleen aus allem den letzten Span rauszuholen im Namen des schönen Wohnens. Herrausgekommen sind dabei so verrückte Villen, wie diese hier. Wie die aussehen, nach dem keiner mehr darin wohnen wollte, kann man sich auf englishrussia ansehen, die Fotos haben von den alten, längst aufgegebenen, Russischen Holzhäusern, in den keiner wohnt. Selbst die Inneneinrichtungen sind mitunter noch gut erhalten, nebst Deko. Das wäre was für Tine Wittler, oder wie die heißt. Ich weiß, wo ich nächsten Sommer Urlaub mache – kostet ja nichts.

(via Jeriko)

Abandoned Wooden Miracles auf englishrussia.

Graffiti Tools meets Toys

farkfk hat einen Flickr-Account, der sich primär mit Streetart beschäftigt, was natürlich nicht wirklich etwas Besonderes ist, denn davon gibt es ja viele. Das farkfk seiner überdurchschnittlich gut bestückt ist, nur am mal am Rande. Worauf ich aber eigentlich hinaus will, sind seine Fotos von leer gesprühten Kannen, aus denen kleine knubellige Spielzeuge ausbrechen. Das sieht Hammer aus und ich vermute, dass der nicht nur die Fotos von diesen Dingern macht, sondern diese auch selber herstellt. Auch andere Spielzeuge kriegen dort anständig Farbe aus der Kanne auf den Kopf. Haben will!

(via kox)

Flickr-Set: vinyl & custom vinyl

Ob es wohl Sinn macht, seinen Kopfschmerzen auf den Kopf zu hauen?

“Pogo unterm Riesenrad”

Klasse Erinnerungen zur Zeit der Punks in Ostberlin in den Achtzigern zusammengefasst von Anna Mielke auf einestages.

Auch für jene, die vergessen haben, dass der Osten mehr war als das Ampelmännchen, ne.

The history of the Internet als Animation

Sehr interessante Animation von Melih Bilgil, der das Filmchen für eine Diplomarbeit gefertigt hat.

(Direktlink, via Netzpolitik)

Bei soviel Schnee sieht selbst der ansonsten so grottenhässliche Schlaatz und das Moloch Stern so aus als seien das Skigebiete mitten in Brandenburg. Schön, was der so kann, der Schnee. Stadtplaner können das nicht.

“Oberschenkelchen”

CC-Sounds: Autoplate 50 ist da: slow – love

Nach den mehr oder minder guten Nachrichten Ende letzten Jahres im Hause Thinner, hier nun eine wirklich sehr gute. Das Ambient Sublabel von Thinner namens Autoplate hat den Betrieb wieder aufgenommen und kommt mit dem nun mehr Fünfzigsten letzten Release um die Ecke. Vielleicht dem letzten. Wer Ambient liebt, wird Autoplate zumindest kennen und ist vielleicht sogar ähnlich aufgeregt wie ich. Ich nämlich bin es so sehr, dass ich das hier schreibe, bevor das Release gehört habe, aber das werde ich jetzt gleich tun. Wenn die nur annähernd so gut sein sollte, wie die letzten Autoplate-Sachen, dann kann eigentlich überhaupt gar nichts schief gehen.

Download: Slow – Love
(Creative Commons license: by-nc/2.0/)

Schade, dass es dann vorbei sein soll.

Vintage Cameras in Gold oder Knipsen für den Retro-Luden

Ich hatte diese vergoldete Pentax LX jetzt schon des öfteren im Reader, allerdings ohne jegliche nähere Infos. René hat nun den Ursprung des Übels ausgemacht und einige der vergoldeten, streng limitierten Luden-Knipsen zusammengesammelt: Vintage Golden Cameras. Und wenn das nicht völlig befreit von jeglichem Geschmack ist, dann wei? ich es ja auch nicht.

Doku: First Punkrock Special at London Weekend Television (1976)

LWT special on the then-emerging punk rock scene. Presented by Janet Street-Porter. Includes interviews with the Sex Pistols, the … Clash (still just called ‘Clash’ then) and a short piece of an interview with Siouxsie Sioux. Also an analysis of the origins of the punk genre and its possible future direction.


(Direktlink)

Etwas aussagekräftig ist es ja schon, dass die in der TV-Werbung zum neuen Roses Album nur Songs aus den alten Alben spielen.

Videos: STUD!O K7 X-Mix Series

Ich habe sie geliebt, diese Audio/Videomixe in den Neunzigern. Einige davon liegen sogar noch im Keller auf VHS in irgendwelchen Kisten. Leider habe ich mehr als diese drei erstmal nicht gefunden, aber die haben es in sich.
X-Mix 2: Destination Planet Dream mixed by Laurent Garnier
X-Mix 3: Enter Digital Reality mixed by Richie Hawtin & John Acquaviva
X-Mix 9: Transmission From Deep Space Radio mixed by Kevin Saunderson

Tokyo Dawn kehrt zurück

Zumindest haben die das eben im Radio gesagt.
Netlabelurgestein Tokyo Dawn Records nehmen den Betrieb wieder auf, haben sie getwittert. Das kann ich als Nichttwitterer natürlich nicht wissen, aber wofür gibt es sonst Radio. Kurz mal Wikipedia gecheckt und da steht schwarz auf weiß:

Currently Tokyo Dawn is being reorganised – the label comeback is scheduled for early 2009.

Da beginnt das Jahr 2009 mit einer Netlabelbombe. Das freut mich sehr. Sehr sehr sogar.

Das eigene Leid ist ein Scheißdreck, gegen das, was die Kleinen erfahren, wenn sie leiden. Auch für einen selber. Gerade für einen selber.

Manchen Menschen dankt man viel zu selten. So wie dem Tüpen, der irgendwann mal die Decke erfunden haben muß, um sich mit der zuzudecken. Da haben wir schließlich alle was von und keiner sagt danke. Ich mach das jetzt mal hiermit. Ich meine, stellt Euch vor, es gäbe, gerade an Tagen wie diesem, keine Decken. Brrrr.

Deshalb: Danke, Deckenmann!

Sonne auf Eis bei -12°C


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