Kritik an neuen Medien, streetarted: #socialmedia

ABOVE betrachtet den Umgang mit den neuen Medien offenbar ähnlich kritisch wie Manfred Spitzer, allerdings packt er seine Kritik nicht in Bücher, die zu verkaufen es gilt, sondern malt seine Gedanken dazu fünf Tage lang auf eine Wand, macht 9000 Fotos davon und aus diesen ein Stop Motion Video, welches er auf Vimeo lädt um es von dort aus in die ganze Welt zu verteilen. Dieser Ironie ist er sich durchaus bewusst.

“People look at me like I’m from another planet when I tell them I don’t have social media like Facebook, Twitter, or Instagram. In the eyes of social media I’m severely outdated, lost and not ‘connected’.

Not partaking in the aforementioned social media makes me an outsider looking in on how hyper frequent society uses its sacred social media. I can’t help but observe the people around me who appear to be consumed and addicted to trying to keep up to speed on their social media pages.

You check your Facebook page while driving. Tweet a message that you ‘just took a shower’. Instagram a photo of your double soy macchiato with extra foam and so it continues ad infinitum.

I have more questions than I do answers with social media. We live in a ridiculously hyper fast pace life where information is exchanged so rapidly that it makes us feel inadequate and drains our attention span. This painting was executed at the GALORE festival (werket.dk/galore/) in Copenhagen, Denmark. The painting is a time-lapse composed of over 9,000 photos and painted over a 5-day period. As irony has it this video will be reblogged and seen on social media outlets the world over. Enjoy and try to keep up.”


(Direktlink, via DeadFix)

Marshall Lautsprecher für Mp3 Player

Die Verstärkerbude Marshall, die seit jeher für Gitarren und Bassverstärker bekannt ist, widmet sich jetzt mit der Herstellung des Aktiv-Lautsprechers Hanwell erstmalig auch dem Home-Audio Bereich. Ob der Sound da denn in Stereo rauskommt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, allerdings mag ich sowohl die Optik als auch minimalen Möglichkeiten der Soundeinstellung von dem Ding. Bass, Treble, Volume. Mehr braucht man schließlich nicht. Und wenn ich es mir genau überlege, bin ich gerade ziemlich gierig auf dieses Teil. So ein Marshall in der Küche hat schließlich nicht jeder und klingen wird das sicher auch ganz ansehnlich.

Preise und wann genau das Ding verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt, kommt aber sicher alsbald.


(via Dejoost)

Die 90er waren auch schlimm


(via Retrogasm)

Doku: William S. Burroughs, A Man Within

Sehenswerte Doku von Yony Leyser über das Leben des wohl legendären William S. Burroughs. Lief gestern auf Arte und steht jetzt für sieben Tag auf Arte+7 zur Verfügung.

Kultfigur der Beat-Generation, Pionier der Gegenkultur, Drogenpapst: William S. Burroughs riss die Grenzen des Mainstreams ein, erhob den Drogenrausch zum künstlerischen Medium und wurde zum ungewollten Wortführer der schwulen Befreiungsbewegung. Sein Roman Naked Lunch wurde zur Bibel von Punks, Hippies, der Queer-Bewegung, von Revolutionären, Künstlern und Musikern in aller Welt.


(Direktlink)

Albumstream: Deadbeat – Eight

Dubhead und Technoliebhaber Scott Monteith alias Deadbeat bringt im September sein nunmehr achtes Studioalbum mit dem Namen „Eight“ in die Läden. Nachdem sein letztes für mich zu den besten Alben der letzten Jahre zählt, freue ich mich ganz besonders darüber, sein neues Machwerk vorab schon mal komplett im Stream hören zu können.


(Direktlink)

Schablonenkunst: The Sound of Stenciling

Street Artist Pahnl macht seit 2003 Schablonen, durch die er dann Motive an graue Wände sprüht. In diesem kurzen Video zeigt er, wie umfangreich filigran er an seinen Schablonen arbeitet. Und falls jemand fragen sollte: Ja, das ist verdammt kuhl.


(Direktlink)

Elmo Bettvorleger

Irgendwer hat Elmo umgenietet und aus seinem Fell ein Bettvorleger gemacht. Wenn das PETA sieht!


(via this isn’t happiness)

Landen nach einem dicken Wochenende: isolatedmix 31 – Ametsub

Es war ein hartes Wochenende mit viel zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol, zuviel Kaffee, zuviel Mate und zuviel schlechtem Essen.

Nun sitze ich hier, komplett im Eimer, resümiere das alles noch mal und finde, dass es trotz der nicht wenigen negativen Aspekte eines der dicksten Wochenenden seit langem war. Wann hat man das schonmal: Samstagmorgen mit einem wie Saetchmo ein fünfstündiges Downbeat-Set im Ping Pong im Sonnenaufgang zu spielen und ein paar Stunden später sich das Hirn von einem wie Bassnectar aufkochen zu lassen um danach auf dem Weg nach Hause dennoch irgendwie völlig planlos durch die Städte der Hauptstadt zu irren?

Nun sitze ich hier, versuche wenigstens ein mal an diesem Wochenende etwas zu essen, was gesünder als Curry 36 ist und brauche um das zu kochen im besten Fall einen geeigneten Soundtrack. Wie gut, dass Ryan von ASIP sich genau heute seinen neusten Isolatedmix von Ametsub hat machen lassen, der mich gerade so richtig schön in die Realität zuholt, mich erdet, mich weider landen lässt. Ganz vorsichtig, zurückhaltend fast und dennoch mit ganz viel Liebe zur Sache. Herrlicher Mix, für den ich an dieser Stelle einfach mal „Danke“ sage – was besseres hätte mir genau jetzt nicht passieren können.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Ametsub – Sun of Madrid
02. Kane Ikin – Contrail
03. Alva Noto – Xerrox Monophaser 2
04. Jon Brooks – Hypnotic Light
05. Konx-om-Pax – intro
06. Antony/Fennesz – Returnal
07. Rhian Sheehan – Quietly Returning
08. Crisopa – O-P-Q-A
09. Ametsub – Rufouslow
10. Teebs – Wind Loop
11. Botany – Agave
12. Samoyed – A Small Good Thing
13. Floating Points – Truly
14. Yagya – Finite Permutations
15. Asura – I’ve Seen You In Vice (Anenon BDay Remix)
16. Oneohtrix Point Never – Sleep Dealer

Und dann war da noch Mimimimöschen, der ganz spontan aus aus Mannheim kam, um mit uns gemeinsam auf Bassnectar zu feiern, irgendwie jeden Drink des Abends löhnte, offenbar jede Menge Spaß hatte, den wir dann aber trotzdem irgendwann zurücklassen mussten. Ich hoffe, er ist irgendwie dort hingekommen, wo er hingehört, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Laufradeln

Die Entwürfe für das Dingen sind offenbar aus der Zeit übrig geblieben, in der Fred Feuerstein noch keinen Führerschein hatte und trotzdem bemüht war, Wilma zu beeindrucken. FLIZbike hat sie wohl gefunden und dieses Laufrad konzipiert, das irgendwie durchaus gemütlich aussieht. Wenn man darin so rumhängt allerdings auch gleichsam bescheuert.


(Direktlink, via Bits and Pieces)

Raupe wählt Freitod


(Direktlink, via reddit)

Wenn wir nicht hier sind


(via Fasel)

Eastwood meets Gangnam, gif’d


(via Wow)

DJ Kozes Mix für Blast.fm

Musikfreaks wie Koze gehen eigentlich immer, weil sie immer die Musik spielen, die sie lieben, ganz egal, welchem Genre die entspringt. Ich weiß, das behaupten ganz viele von sich, leider kramen dann die wenigsten von denen in den Genres rum, die ihnen sowieso nicht liegen. Deshalb glaube ich den wenigsten, wenn sie sagen, sie würden Musik lieben, wenn sie geil ist – egal welchen Genres.

Und dieser Mix hier ist – natürlich – wieder ganz dicker, zuckersüßer Sirup auf einem frischen, mit Butter beschmierten Weißbrot zum Frühstück.

Warum die diesen Mix jetzt mit Disco House tagen? Keine Ahnung, davon verstehe ich nichts.

Stefan Kozalla aka DJ Koze lives and works in Hamburg as a club DJ, musician (International PONY, Adolf Noise) and remixer for Chicks On Speed, Bob Sinclar, Justus Koehncke and many others. As a live DJ, Koze builds his sets on house and disco tracks and uses his well-honed Hip Hop skills blending it all together in a furious mix. We saw him playing at the lovefamilypark this year. He made a fantasic and various set. We loved it! Here we go….

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Direktdownload, via Deepgoa)

Wozu tragbare CD Player im Weltall taugen

Was man eben so macht, wenn man da kilometerweit über der Erde schwebt. Man will ja auch Musik hören beim Arbeiten und dafür ist nun mal etwas physikalisches Geschick von Nöten. Und so ein MP3 Player macht das schonmal nicht.


(Direktlink, via reddit)

Oil Wars

Die Geschichte der weltweiten Geilheit auf Öl, animiert von Alexander Perry und Michael Wilson.


(Direktlink)