Der Klient – Deep Afterhour Nr. 80

Was hier so läuft, wenn ich um 06:30 Uhr aufstehe, um Kind 1 Frühstück und Pausenbrot zu machen, sie zur Bahn bringe, dier erste Runde mit Hund gehe, wieder ankomme, den zweitendrittenvierten Kaffee trinke, einen ersten, langsamen Blick in dieses Internetz werfe und dann Frühstück für Kind 2 und für die Frau des Hauses mache. So klingt das nämlich. Wunderbare Musik um völlig unaufgeregt in den Tag starten zu können. Gemixt von Martin aka Der Klient für seine Deep Afterhour Podcast Reihe.


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Wenn Opa „Ballerspiele“ spielt

Redditor Kerogen hat seinen 84-jährigen Großvater eingeladen, sich mir ihm vor die Konsole gehockt und mit ihm gemeinsam Black Ops 2 und Halo 4 gezockt. Sieht aus, als hätte der Großvater verdammt viel Spaß gehabt. Ich auch.


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Wie die Erde ohne Ozeane aussehen würde

Sehr beeindruckend. Sound müsst ihr selber dazu anmachen.

This visualization tours the ocean floor from the gentle continental slopes to the deepest trenches using data analyzed and archived by NOAA. Does it look familiar? It is actually the same data that Google has incorporated into Google Earth and Ocean.


(Direktlink, via reddit)

Tausende, tanzende Stare

So wunderschön!

Filmmaker Neels Castillon was on a commercial shoot a few days ago, waiting to catch a helicopter flying into a sunset, when suddenly tens of thousands of starlings unexpectedly swarmed the sky in an enormous dance known as a murmuration. With his director of photography, Mathias Touzeris, the two filmed for several minutes capturing some pretty magnificent footage. You might recall a similar murmuration video from last year shot extremely up close and personal using a camera phone that went viral. How do thousands of birds simultaneously make such dramatic changes in their flight patterns? After tons of research, scientists still aren’t sure.

(Direktlink, via Colossal)

Gold Panda – Marriage (live)

Auf zwei Ebenen schön. Zum einen mag ich die Musik von Gold Panda außerordentlich gerne, zum anderen sehe ich mindestens ebenso gerne Elektronikern dabei zu, wie sie ihre Musik live performen. Hier passt beides ganz wunderbar zusammen, auch wenn die Aufnahme, die während der AllSaints Basement Sessions entstanden ist, nicht mehr ganz die frischeste ist.


(Direktlink, via r0byn)

Nasenhaare kann man haben


(Direktlink, via Doobybrain)

Gestern im Tatort

Da hat sich wohl ein Praktikant gedacht, er holt die Wörter von der Straße einfach mal ins Fernsehen. Klasse!


(Foto: dokumentage, via Daniel)

Alf liebt das Internet

Als Tupac mal Money Boy hören musste

Das Ding ging gestern schon rum. Allerdings packte sich Tupac da ein Tape von Lil Wayne in den Rekorder. Fand ich auch lustig, aber nicht so lustig wie das hier.


(Direktlink, via Schlecky)

Montag, gif’d


(via Forgif me)

Die letzten sechs Minuten von „Six Feet Under“

Heute, ja heute haben so Serien ja einen fast schon inflationären Stellenwert und alle Welt guckt die 24/7. Alle Welt bis auf mich. Mein wirklichen Lieblingsserien kann ich an zwei Händen abzählen.

Zum einen wäre da Kimba, der weiße Löwe, weil das die erste Zeichentrick-Serie war, die wir im Osten über das gerade frische Privat-Fernsehen, was Mitte der 80er im Westen steil ging, über Antenne so sehen konnten. Immer nach der Schule.

Danach kam so einiges. Die Turtles, natürlich. MacGyver sowieso. Al Bundy auch (Es tut mir leid). Die Simpsons. Alles bunt durch die gerade im Leben stehende Kiste gewürfelt. Aber dann kam die Musik und das Feiern, und Serien wurden dabei sowas von total unwichtig.

Dann kam noch Akte X in der Zeit, in der man sowieso viel zu viel kiffte und Erich von Däniken für einen Aufklärer hielt, Schlaghosen trug, weil man es irgendwie okay fand und sich die Mühe machte, die „Bhagavad Gita“ und alles über den Taoismus zu lesen. Aus Gründen. (Tolles Buch übrigens immer noch. Nur der Name will mir gerade nicht einfallen.)

Ich hatte irgendwann zwischen all dem mal „Twin Peaks“ gesehen und war obhin dessen völlig an mein Jugendzimmer-Bett aus dem Neckermann-Katalog genagelt. Eine Serie, die für mich als erstes die war, die mich zwang auch immer wieder einzuschalten. Die einzige bis dahin und ich hielt bis zum Ende durch, auch wenn ich das heute schon lange wieder vergessen habe. Leider.

Dann kam irgendwann mit der Jahrtausendwende „Six feet under“ und zog mich so dermaßen in seinen Bann, wie es bis dahin eben nur „Twin Peaks“ vermochte. Eine große Serie – vielleicht die größte bis dahin überhaupt. Ich begann wieder damit, mein Leben nach den Ausstrahlungsterminen zu organisieren. So, wie damals bei Kimba. So wie 15 Jahre zuvor.

Später kam dann irgendwas mit CSI, was gut war, aber nicht erfüllend. Und dann kamt Ihr seit letztem mit eurem Serien-Junk, der zumindest für mich nach diesen folgenden sechs Minuten schon über alle Berge ging. Weil alles gesagt, gezeigt, thematisiert und besprochen worden war. Und ich habe ja gar keine Zeit für so Serien mehr. Macht ja auch nichts, das Thema war spätestens hier mit durch und ich widmete mich wieder der Musik.

Was ich eigentlich sagen wollte: das hier sind die letzten sechs Minuten aus der – nach Twin Peaks – für mich größten Serie aller Zeiten; Six feet under. Und sie haben alles. Alles, was gesagt werden sollte, gesagt werden muss. Würde ich auch heute noch mal von der ersten Minute (Ihr habt da ja jetzt immer so hippe Kürzel für, richtig?) an sehen wollen. Vox vielleicht?

Das war es schon. Ein Finale, in dem alles gesagt wird und die Musik ihr übriges dazu beiträgt. Damals weinte ich. Wirklich. Heute fehlt mir die Zeit für Serien, was gleichsam gut wie schlecht ist.


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Währenddessen in Russland

Wait for it.


(Direktlink, via reddit)

Der Mann, der Kornkreise ins Watt malt

Tony Plant malt bei Ebbe mit einem Laubbesen Muster ins Watt, die optisch sehr an Kornkreise erinnern. Fast scheint es, als würde er ohne jegliche Hilfsmittel perfekte Kreise ziehen. Sehr sehr beeindruckend, das ganze. Schon alleine deshalb, weil das natürlich verdammt vergänglich ist.

Tony Plant is an Artist like no other. What you see here is just a small cherry on a cake to the Artwork Tony has done over the years. It was during the making of this film i realised the depth to Tonys Artistic talents as he explained to me that in one of the shots there was a pole he had painted red over 6 years ago. He saw the Pole was rotting and the texture of the dyeing grain represented the veins of life decaying away. By painting them Red the Veins stood out. It would only be the Passer by with open Eyes and mind that would see the Pole and see its future within its surroundings….The intention wasn’t to Look at the pole. But to stop, and see the beauty we are surrounded by…. Shot in the beautiful setting of Park Head, Near Bedruthen steps on the north coast of Cornwall.

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Scheiß Fete


(via StreetArt in Germany)

Das Leben in der DDR während der späten 70er und frühen 80er Jahre

Kleine Zeitreise in ein Land, das nicht mehr existiert. Noch dazu ein ganz wunderbares Zeitdokument. Ernst Schneller, der von sich selber sagt, ein „überzeugter Kommunist“ zu sein, hat sich durch die Archive der Armeefilmstudios der NVA gewühlt und daraus diese 15 Minuten zusammengeschnitten. Es werden jeweils kurz einige Städte wie Rostock, Cottbus, Neubrandenburg oder Suhl portraitiert und Situationen aus dem Alltag gezeigt. Die Moderation ist natürlich arg von Propaganda geprägt, was mit Hinblick auf die spätere Geschichte der DDR aber auch durchaus lustige Momente bringt.


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