Bob Dylans „Subterranean Homesick Blues“ handschriftlich gemalt

Für die Typo- und Zeichen-Freaks. Leandro Senna hat jedes Wort dieses Dylan Songs auf Papier gemalt. In dutzenden Varianten. Ich war einst mit einem Writer in der Berufsschulklasse, der den ganzen Tag nichts anderes machte, als hunderttausend verschieden Schriftarten mit der Hand zu entwickeln. Später ging der nach Prag und malte an die Gewölbedecke einer Diskothek die Mona Lisa. Von dort aus ging er nach New York. Was der wohl heute so macht?

There are 66 cards done in one month during my spare time using only pencil, black tint pens and brushes. The challenge was not to use the computer, no retouching was allowed. Getting a letter wrong meant starting the page over.
I had a lot of fun doing this project, researching, practicing and getting deeper on typography.

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Ambient, Dub, Techno: Esko Barba – Deep Autumn Mikstape

Es ist mal wieder soweit; ich habe alles kaputt. Seit Monaten ist die Tastatur meiner Blog-Schreibmaschine im Arsch, vor ein paar Wochen stieg dann auch noch die Audio-Buchse an der selbigen aus. Das ist an sich alles kein Problem – ich schick das ein und das wird dann repariert. An sich.

Dann fällt mir ein, dass meine Blog-Schreibmaschine ja auch gleichzeitig der Rechner ist, auf den immer jegliche neue Musik geht, wenn ich sie bekomme, wenn ich irgendwo auflege. Dass das auch die Kiste ist, an der ich sitze und Musik mache. Und überhaupt die Kiste ist, an der ich letztlich alles mache, was irgendwie mit meinem Internet-Dings zu tun hat. Mails, Twitter, Arbeit, Video- und Grafik-Zeug. Alles eben. Auch das sollte an sich kein Problem sein, man kann das ja alles Backuppen und rüberziehen. An sich.

Heute entschloss ich mich endlich dazu, Nägel mit Köpfen und so, machte das Backup, zog alles rüber auf mein altes MacBook und dachte, geht schon irgendwie.

Geht es aber nicht. Für viele der neueren Software, die ich auf dem MBP nutze, ist das OS hier schlicht zu alt. Neue Feedreader-Versionen laufen auf dem nicht, Traktor Pro 2 schon mal gar nicht und es hapert schon daran, die Mails aktuell zu bekommen. Aktuell sitze ich nämlich seit ziemlich genau sieben Stunden und ziehe sämtlich Mailkopien der letzten zwei Jahre vom Server um an meine neuen zu kommen. Momentan bin ich bei 27566 und habe gerade mal ein Jahr geschafft. Außerdem nervt mich die alte Tastatur. Mein Reader gleicht einem Debakel. Ja, vermutlich wurde dieses Wort extra für genau diesen Moment erfunden. Debakel -> mein Feedreader heute. Alles doppelt und dreifach und dazu noch unsortiert. Ein Albtraum.

Dann stelle ich fest, wie gut organisiert mein Rechner eigentlich für das hier alles, aber auch für mein Leben ist. Zwei – drei Klicks und man ist Morgens im Plan und kann loslegen. Egal womit, mann weiß wo alles steht und wohin man es zu stellen hat, nachdem man es abgewaschen hat.

Einen anderen Rechner zu benutzen ist, wie vorübergehend in eine fremde Wohnung zu ziehen, die man vielleicht schon mal betreten hat und trotzdem nicht weiß, wo genau das Klopapier liegt, wenn die Rolle neben dem Klo gerade alle ist.

Das macht so alles keinen Spaß.

Was das genau mit der Headline zu tun hat? Nichts, aber den Mix habe ich hier trotzdem und ein bisschen Mimimi wollte ich hier auch mal wieder ins Blog packen. Und wenn der Feedreader schon nicht funktioniert wie er soll, muss ja trotzdem was ins Blog. Außerdem beruhigt mich es gerade sehr, diesen Text auf diesen Mix zu schreiben.

Ich schick dann mal einen Teil meines Lebens in die Reparatur und versuch mich am Ersatzgerät.


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Flying Lotus – Putty Boy Strut

Erste Single-Auskopplung des am 2. Oktober erscheinenden neuen Albums „Until the Quiet Comes“. Das lustig bunte Video dazu kommt von Cyriak.


(Direktlink, via FACT)

Neuer Trailer: The Hobbit

Ich freu mich ja ein bisschen dolle.


(Direktlink, via Kottke)

Von Wissen und Klugheit


(via 9GAG)

Die Katze hinter Stalin


(via Fasel)

Instrument der Dinge

Dennis P Paul hat für „An Instrument for the Sonification of Everday Things“ etwas eigentlich nahe liegendes gebaut: mit einem LEGO Gestell und einigen anderen Bauteilen hat er eine Fassung geschaffen, in die er Dinge klemmt. Deren Oberfläche scannt er dann quasi und wandelt diese in Töne um. Desto ungleichmäßiger diese Oberfläche, desto variabler demnach die Töne. Klasse Idee.


(Direktlink, via Notcot)

Der Morgen danach: The Mistake [NSFW]

Tja, am Abend zu viel gesoffen und morgens dann neben einem aufwachen, den man um Gottes Willen am liebsten niemals wieder sehen wollen würde. Den wecken fällt also schon mal aus. Blöd nur, wenn der halb auf einem drauf liegt und man trotzdem bitte gerne jetzt gehen würde. Dann muss man eben zu radikalen Mitteln greifen.

Ziemlich blutige Angelegenheit, die sich dann allerdings als unnötig herausstellt. „Dumm gelaufen“, nennt sich das wohl.

Ein finaler Beitrag für das australischen Kurzfilmfestival Tropfest.


(Direktlink, via reddit)

Audiovisuelles Portrait von Bombay

B.L.O.T. ist ein indisches DJ- und Kunstkollektiv, dass für diesen Film durch Bombay zog, Tablas-Macher, Wäschemänner und eine B-Boy Crew besuchte. In der Nacht fahren sie mit einem Van durch Bombay und projizieren aus dem heraus ihre Visuels auf die Wände der Stadt.

(Direktlink)

Wenn ich nicht hier bin


(Time-lapse Visuals from 64° North)

Sci-Fi Short: Grounded

Sehr kuhl gemachter und hoch dekorierter animierter Kurzfilm von Kevin Margo in dem drei Astronauten auf einem fremden Planeten stranden.

One astronaut’s journey through space and life ends on a hostile exosolar planet. Grounded is a metaphorical account of the experience, inviting unique interpretation and reflection by the viewer. Themes of aging, inheritance, paternal approval, cyclic trajectories, and behaviors passed on through generations are explored against an ethereal backdrop.

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Mira at Familiar Forest Festival 09.09.2012

Für Liebhaber des deepen House dürfte das hier genau das richtige sein um mit den tiefen Sonnenstrahlen in den Abend zu gleiten. Ausnahme-Deephouserin Mira hat gerade ihr Set des Familiar Forest Festivals hochgeladen, welches vor ein paar Tagen in den Niederlanden stattfand. Und wie auch beim letzten Mix schon festgestellt: Mira hat eine ganz eigene Art ihren Deep House auszusuchen und in eine Linie zu schieben. Sehr emotional, sehr soulig, nie wirklich kitschig. Wieder mal ein ganz großer Mix der Berlinerin.


(Direktlink, via @Zweibeiniger)

Schade


(Foto: Frau Amygdala via Irgendwas mit farben)

Sorry

Wait for it.


(Direktlink, via reddit)

Vom ollen Schulbus zum kleinen Haus auf Rädern

Ich steh‘ ja tierisch auf so Umbauten, die aus Autos Wohnungen machen. Desto größer und älter, desto besser. So wie dieses Exemplar hier, welches sich ein Pärchen mal für gemeinsame Urlaube umgebaut hatte, später dann aber doch verkaufte.

(via reddit)

Da fällt mir mein alter VW T3 ein, der von einer Handwerker-Karre zum WoMo umgebaut wurde und uns dann ewig durch die Landen schipperte. Leider wollte der dann irgendwann nicht mehr und wurde nach Afrika verkauft. Frage mich gerade, ob der da wohl noch seine Runden dreht,