Arte-Doku: Sind wir der letzte Dreck? Von der Würde der Arbeit

Die Wadan-Werft ist eine der modernsten Werften der Welt und der ganze Stolz der Region Wismar. Von 4.000 Mitarbeitern werden bald 3.100 arbeitslos sein. Die Dokumentation ist die Chronik einer Krise. Filmemacher Dieter Schumann begleitet drei Schiffbauer durch das Jahr. Seit Jahrhunderten werden in der Hansestadt Wismar an der deutschen Ostseeküste Schiffe gebaut. Heute lebt fast jede dritte Familie direkt oder indirekt vom Schiffbau. Doch nun muss die Wadan-Werft über drei Viertel ihrer Mitarbeiter entlassen. Den restlichen 900 werden befristete Arbeitsverträge zu einem Hungerlohn angeboten.

Der Verlust des Arbeitsplatzes bedeutet für die betroffenen Arbeiter weit mehr als der Verlust des Einkommens. “Zum Schiffbauer musst du geboren sein”, sagt Roland Lindner, besser bekannt als “Knolle”: Schiffbauer ist ein stolzer Beruf, der über Generationen weitergegeben wird, er hat mit Würde und Qualität zu tun und prägt die Identität der ganzen Küstenregion. “Das ist wie ein Familienbetrieb”, merkt Auszubildender Christian Ratsack an. Sein Vater war schon als Schiffsbauer hier, sein Großvater ebenso.

Von den drei Protagonisten wird zunächst Roland Dreier wieder eingestellt. Wochen später erhält auch Roland “Knolle” Lindner ein Arbeitsangebot – zu stark verschlechterten Konditionen. Mit gemischten Gefühlen nehmen sie ihre Arbeit wieder auf, während Christian Ratsack arbeitslos bleibt und vom Arbeitsamt gesagt bekommt, dass “es als Schiffbauer keine Zukunft geben wird”. “Das ist wie im Dschungel. Wer stehen bleibt, der hat verloren”, sagt der Insolvenzverwalter mit nüchternem Zynismus.

Der Verlust der Arbeit trifft das Wertgefüge, teilt Menschen in scheinbar Überlegene und Verlierer, in Menschen mit Arbeit und in Menschen ohne Arbeit. Und dann sind da Menschen, die Arbeit haben, aber nicht mehr davon leben können, so wie einer der Leiharbeiter auf der Werft, der für 700 bis 800 Euro monatlich wieder eingestellt wurde. “Knolle” bringt die Wut der Schweißer auf den Punkt: “Sind wir hier eigentlich der letzte Dreck?” Die Männer spüren schmerzlich: Härter als die Arbeit ist es, sie zu verlieren.


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Zahncreme wertvoller durch Alkohol

Der Chef so: „Sagen sie mal, Meier, haben sie gestern gesoffen?!“
Meier so: „Natürlich nicht, ich habe mir nur die Zähne geputzt, Chef!“


(via Von Gestern)

Ein Tapir-Baby beim Knutschen


(Direktlink, via Say OMG)

Skateboardtricks in Slow-Mo

Keine neue Idee, aber immer wieder schön anzusehen.


(Direktlink, via reddit)

Preview: James Blake – Overgrown

Ich fand die erste Nummer aus dem Album, die da letztens rumging, ja eher nur so semischön, aber das hier auf 15 Minuten zusammengestauchte Album klingt verdammt vielversprechend. Finde ich.

(Direktlink, via Deepgoa)

Freitagsvorglühmix: Fybe:one – Finest Shades

Schöne Stunde, die hier jetzt zum vierten Mal in Folge läuft. Hat alles, was man so will, während man seine Tanzschuhe poliert, die ersten Gin Tonic in sich hineinlaufen lässt, sich mit Freunden in der Küche trifft, um mit diesen später in die Nacht zu fliehen. Ein paar Dope-Beats, etwas House und jede Menge Bass. Gemixt von Fybe:one. Schönes Ding, schönes Wochenende.


(Direktlink, via r0byn)

Tracklist:
01. Heathered Pearls – The Worship Bell
02. Kwala – Depthsss
03. Fybe:one – Enclosed
04. Gacha – Burning
05. Fybe:one – Harmonic Curve (Deft Remix)
06. Alphabets Heaven – Fornia
07. Stanky – Chazey Bons
08. Noyce – Bare
09. Maribou State & Pedestrian – Mask
10. Bonobo – Cirrus
11. Glenn Astro – Feelin’ Me
12. Chaos in the CBD – Never Ending
13. Nick Nikolov – Come Down
14. Dan White – Inquest
15. Falty DL – Uncea
16. Dauwd – And
17. Troy Gunner – Avenue
18. Real’ – Whoever Said
19. iO Sounds – Tough Luck
20. Long Arm – The Branches (Sieren Remix)
21. Sina. – All Alone (Fybe:one Remix)
22. Alphabets Heaven & Fybe:one – Phonetic
23. S O H N – Red Lines

Ein Pancake Künstler

Rogelio steht auf einem Markt in Mexico Stadt und brät Pancakes. Pancakes, die er in der Pfanne ein bisschen aufhübscht. Nicht mehr, nicht weniger.

(Direktlink, via Doobybrain)

Are you alcoholic? We can help.


(via 9GAG)

Neue von Mount Kimbie: „Made to Stray“

Irgendwann in absehbarer Zukunft wird es ein Mount Kimbie Album auf Warp geben. Gestern waren sie zu Gast bei Rinse.fm und haben schon mal einen gucken lassen (das wollte ich schon immer mal schreiben). „Made to Stray“ heißt die Nummer und überrascht erstmal mit einem ordentlich wummernden Four-to-the-Floor Beat. Hintenraus hört man dann allerdings sehr deutlich auf welchem Acker diese Nummer gewachsen ist. Die Quali ist kacki, aber das ist erstmal egal, denn die Nummer fetzt ordentlich.


(Direktlink, via FACT)

Musterbrief-Vorlage für Frei.Wild Fans

So, den noch und dann ist aber gut mit dem Thema.


(via Willy)

Ich weiß zwar nicht, warum irgendwelche Fans von denen irgendwem anders einen Brief schreiben sollten, aber das taugt auch noch viel besser als Vorlage für Kommentarfelder jeglicher Art und ist natürlich stark an das Bullshit-Bingo angelehnt.

Auch schön blöd: derweil überziehen Freiwild-Fans die britische Musikerin M.I.A. mit einem Shitstörmchen auf derer Facebook-Seite. Trottel!

Und die Nappel vom Focus haben immer noch nicht gerafft, dass Kraftklub mit K und so. MIT K. Dieser Freitag hat jetzt schon alles. Hihihihi!

Dicker Bauch tanzt auch

So, Kinners, Freitag! Finger aus’n Po, die Steppschuhe angezogen und getanzt. Und zwar mindestens so gut wie dieses frohgemütige Dickerchen hier.


(Direktlink, via reddit)

Fleischwirtschaft

Ich lasse das mal gänzlich unkommentiert, will allerdings darauf hinweisen, dass diese Bilder wohl eher kein leichter Stoff sind. Schon gar nicht vor dem Frühstück.

(Direktlink)

Fuck!

Mag mal jemand Ableton Live anschmeißen?


(Direktlink, via reddit)

Popkultur in Brotbüchsen: Lunchbox Awesome

Die in Colorado lebende Künstlerin Heather Sitarzewski packt, so wie wohl alle Eltern das tun, jeden Tag eine Brotbüchse mit Essen für ihren Sohn zusammen, das der dann in der Schule mampfen kann. Allerdings packt sie nicht einfach das Käsebrot mit Wurst darein, sondern versucht jeden Tag Charaktere aus Videospielen, Cartoons, Filme und irgendwelche anderen Sachen in die Lunchbox zu basteln. Ihre unglaublich guten, popkulturell angelehnten, nie langweilig werdenden Mahlzeiten sammelt sie auf dem Tumblr Lunchbox Awesome und da ist in der Tat so ziemlich alles awesome.

Ich werde an meinen Brotbüchsen-Skillz arbeiten müssen.

(via TDW)

Arbeite, als würdest du kein Geld brauchen


(via Irgendwas mit Farben)