Es bewegt sich nicht!


(via Bloodrobots)

Portraits der Straße von Oak Thitayarak

Oak Thitayarak hat auf Flickr ein “dynamisches” Foto-Album, wie man das wohl heute so nennen sollte. Er ist regelmäßig mit seiner etwas angestaubten DSLR unterwegs und fotografiert primär, wenn auch nicht nur “Homeless people”, was irgendwie um Einiges menschenwürdiger als “Obdachlose” klingt (but thats just me).

Ich habe heute lange darüber nachgedacht, was seine Bilder so einzigartig macht. Und auch wenn er die selbe Kamera benutzt wie ich das tue, ist es viel mehr als das. Es ist, als könne er mit seinem Blick Menschen Würde geben. Würde, die vielen der von ihm portraitierten in ihrem Leben wohl eher selten entgegengebracht wird. Das sensible Auge.

Sehr nahegehend und deshalb unbedingt sehenswert: Walk On By …

(via Ignant)

I’m a Virgin, damals


(via Only the young die young)

Bilder, gemalt wie langzeitbelichtete Stadtpanoramen

Dieses Bild wurde gemalt und nicht fotografiert. Mit Acryl, von Yosman Botero und der macht da noch viel mehr von.

Just my daily two cents

“Innocence mixed with hate” | Kreuzberg lässt grüßen
Dieses Foto bewegt mich zutiefst. Ein Kleinkind in KKK-Uniform trifft auf einen Schwarzen Cop. Irrsinn in Schwarz-Weiß, wozu mir auch gar nicht vielmehr einfallen mag, so sehr ich auch darüber nachdenke.

Vodka und seine Vielseitigkeit | Muetzenmax
“Because you’re ugly, and I’m horny.” Nuff said.

Mix des Monats: Schweben mit nikosf “The End Of An Era” oder: wenn sich Deepness und Dub unten am Marianengraben treffen, um umeinander zu balzen

Ich hatte hier letztens erst erwähnt, dass ich erst recht frisch auf den Sound von Nikos Fragomanolakis aka nikofs gekommen bin. Genau dieser haut jetzt mit dem wahrhaft bedeutungsschweren Titel “The End Of An Era” einen Mix raus, der einzig aus seinen eigenen Produktionen besteht und der ist mehr als gut. Der ist mehr als großartig. Der ist einfach nur pures Schweben.

Nachdem ich den heute nach dem 5ten Durchlauf wieder anmachen wollte, wies man mich darauf hin, dass der jetzt seit fünf Stunden laufen würde und ob wir nicht mal was anderes hören sollte. Ich sagte zu. Für drei Stunden. Seitdem läuft dieser Tauchgang durch die Deepness wieder im Loop. Unfassbar gut, diese Stunde!

Oder um es kurz zu machen: Das hier ist wie ficken.


(Direktlink, Direktdownload, via Stepcamera)

Ambient für alle: “The isolated 1000″

Eines meiner sehr gern gemochten Blogs der leisen Töne ist A Strangely Isolated Place. Weil die Macher Ambient angemessen behandeln, was man nicht von vielen, wenn aber doch von einigen sagen kann. Da gibt es immer wieder feinste Ambient-Perlen, von denen man ja eigentlich nie genug haben kann, auch klar.

Die jedenfalls feiern gerade den 1000sten Fan ihrer Facebook-Seite und haben eigens dafür vor Wochen genau jene 1000 Fans dazu aufgerufen, einen Titel zu nennen, den sie irgendwann mal auf A Strangely Isolated Place gehört haben und ihn seit dem nicht mehr aus ihrer musikalischen Bibliothek bekommen. Diese Idee ist so gut, dass ich auf sie fast ein wenig neidisch werde. Also mixen sie sich durch die akustischen Liebschaften ihrer Fans und graben sich damit die tiefen, weiten mitunter dunklen Täler des Ambientlandes wie einst die Schauffelbagger in den Kohlefeldern.


(Direktlink, Direktdownload)

Tracklist:
01. Helios – Vargtimme (submitted by George Potter)
02. Robert Frost – Fire and Ice (Sample)
03. Tropics – Soft Vision (submitted by Roberto Sodano, Audioglider)
04. Leandro Fresco – Buenos Amigos (submitted by Pete Srdic)
05. Lights Out Asia – Except Europa (submitted by Wes Marlan)
06. Underworld – To Heal (submitted by Danny Fletcher)
07. Thomas Newman – Brooks Was Here (submiited by Rob Abery)
08. Adam Shaikh – Journey To The Sun (submiited by DJ Rich-Ears)
09. Bruno Sanfilippo – Intropassion (submiited by Pete Srdic)
10. Ulrich Schnauss – Blumenwiese Neben Autobahn (submiited by Matt Acornley, M:cast)
11. Boards of Canada – Olson (sumiited by DJ Todos)
12. The Last Atlant – Twin Of The Sun (submiited by DJ Todos)
13. Vector Lovers – Neon Sky Rain (submiited by Justin King)
14. Adam Shaikh -Journey To The Sun (submiited by DJ Rich-Ears)
15. Lostep – Burma (Sasha’s Involver Dub) (submiited by Kevin Lloyd)
16. Pete Lazonby – Sacred Circles (Healing mix) (submiited by ASIP)
17. Sway – Fall (submiited by Sbando Lorenzo)
18. Horizon Fire – Passed Out In A Datsun (submiited by Mach V)
19. Edward Shearmur – Coda (submitted by Danny Fletcher)
20. Leona Naess – True Love Will Find You In The End (submitted by Michael Pinn)

Venedikt Reyf aka Suedmilch – Podcast for Analogsoul

Schön blöd meinerseits. Da verblogge ich letztens das Suedmilch-Portrait auf Analogsoul und übersehe, dass der gute Mann dafür sogar eigens einen Mix abgeliefert hat, den ich hier mal nachschiebe, weil nur alleine die Tracklist schon Musik zu machen scheint. Klanglandschaftlich wie immer, wenn Suedmilch sich hinter die Regler stellt.


(Direktlink, Direktdownload)

Playlist:
moritz von oswald
marko fürstenberg
knowone03
italojohnson01
anton zap
quantec
uncle deep
comfortable012
xdb
aldebaran02
rio padice
mood II swing
tornado wallace
reyf & eidner
suedmilch & tim toh

One Eighty eines Lada Niva auf nativer Rampe, gif’d


(via GIFluv)

Graffiti-Kanne aus Porzellan

Das Graffiti Mag Invasian Magazine und die Dosenhersteller von Montana haben sich zusammen geschmissen und diese Kanne aus Porzellan gestaltet, limitiert auf 852 Stück. Und es würde mich wundern, wenn die nicht schon alle weg sind.


(via Urbanartcore)

Browser extension: Facebook Blocker

Ich weiß, dass hier einige mitlesen, die eine ordentliche Abneigung gegenüber Facebook pflegen. Es liegt mir fern, dass zu bewerten, aber ich will mal eben nebenbei darauf hinweisen, dass es von Webgraph eine Browser extension für Safari, Chrome und Firefox gibt, die beim Surfen den ganzen Facebook-Ballast ausperrt. Dann auch hier ohne “Like Button”. Nur für die, die es brauchen. Nennt es Service.


(via swissmiss)

Easy Living in der Sowjetunion im Jahre 1968

Während sich nicht wenige junge Menschen in der westlichen Welt 1968 darum bemühten, Veränderungen in die kapitalistische Lebenswelt zu tragen, machte man hinter dem “Eisernen Vorhang” Richtung Osten einen auf heile und vor allem schöne Welt. Tanzte, sonnte sich auf den Decks von Kreuzfahrtriesen, und überhaupt: man genoss das sozialistische Leben in vollen Zügen. Soweit zu dieser Darstellung des süßen Lebens in der UdSSR. Dass das Leben mitunter ganz anders aussah, vergisst man hier, aber das wollte man ganz sicher auch nicht zeigen.

Inwiefern diese Art der russischen Propaganda die Gemüter im gerade rebellischen Westen noch mehr aufheizte, ist nicht überliefert.


(Direktlink, via Glaserei)

Was Radioaktivität aus einem Smilie macht


(Fake Science)

“Chain Reaction”, mixed

Ich habe seit einer halben Ewigkeit vor, den gesamten Basic Channel-Katalog samt aller BC-Sublabels zu einem Mix zu machen. An irgendwas allerdings scheitert es dann immer, auch wenn das nicht Grund ist, es nicht weiterhin zu versuchen – irgendwann klappt das.

Nicron hat sich zumindest schon mal daran gemacht und dem Basic Channel angehörigen Label “Chain Reaction” im Jahr 2006 gleich zwei Mixe gewidmet, die klasse, wenn eben auch schon etwas älter sind, was nichts macht, da das letzte Release auf Chain Reaction eh schon 10 Jahre zurückliegt. Kaum ein anderen Sound hat mich seinerzeit so bewegt wie die VÖs, die auf diesem Label kamen. Und solange ich an dem BC-Mix feile, höre ich eben diese beiden Stunden puren Dubchord-Goldes.


(Direktlink, Direktdownload)

Tracklist:
01 vladislav delay: huone
02 va: resilent 1.2
03 va: erode
04 va: no.3 debit
05 va: no.6 credit
06 substance: relish dub edit


(Direktlink, Direktdownload)

Tracklist:
01 hallucinator: rocket
02 matrix: milieux
03 matrix: see off
04 fluxion: omnibus
05 hallucinator: red angel
06 fluxion: lark
07 fluxion: largo
08 fluxion: pendoulous
09 fluxion: influx

(via stepcamera)

Schlafen wie in einer Seifenblase

In Frankreich gibt es eine die Möglichkeit, in einer großen Blase zu nächtigen. Unter fast freiem Himmel, trocken und morgens mit der Sonne auf der Nase. Ich persönlich ziehe das Schlafen unter freiem Himmel vor, aber immerhin ist man so definitiv vor Mücken geschützt und schöner als ein Zelt ist diese Blase auch.


(via epicponyz)