Ab heute: Free Music Contest 2010

Christian von den Musikpiraten fragte mich, ob ich nicht Lust und Zeit hätte, als Jurymitglied für den Free! Music! Contest 2010 zu agieren. Ich bin zwar ein paar Tage im Juli unterwegs, aber das würde ich mir ungern entgehen lassen, schließlich geht es hier volle Kante um die Unterstützung der Creative Commons Idee, weshalb ich gar nicht nein sagen kann.

Und wenn ich da schon mitmache, werde ich den mir liebsten Song, den ich dabei kann, einfach gleich noch remixen. Also schickt hin da eure Werke.

Um Creative Commons-lizenzierte Musik und die dahinter stehenden Musiker bekannter zu machen, veranstaltet der Musikpiraten e.V. auch dieses Jahr wieder den Free! Music! Contest. Vom 1.7. bis zum 31.7. können Musiker und Bands, die ihre Werke unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlichen, sich auf der Webseite des Vereins für den Contest anmelden. Bis zum 22.8. läuft dieses Jahr zusätzlich eine Remix-Phase: Die teilnehmenden Künstler werden gebeten, neben den fertigen Stücken auch einzelne Tonspuren einzureichen, über die sich dann Remix-Künstler hermachen werden. Durch das Einreichen einzelner Tonspuren oder die Einsendung von Musikvideos kann eine – minimale – Erhöhung der Chance auf Veröffentlich auf dem Sampler erreicht werden.

Boomboxing Headphones

Illustriert von MASA. Mehr Arbeiten davon auf Behance.


(via ffffound)

Wobble gif’d

(via Fasel)

Ende im Gelände bei Deepgoa

Eines der mir liebsten aller weltliebsten Blogs, Deepgoa, wurde vom Netz genommen und das ist zumindest für mich ein echter Verlust. Kein anderes Musikblog hat mir soviel verdammt gute Musik gebracht und das kontinuierlich über einen langen Zeitraum. Damit geht eine echte Perle der elektronischen Musik vom Netz.

Er hatte mich vor einigen Tagen gefragt, ob ich denn nicht Lust hätte, im Juli Urlaubsvertretung zu machen, was ich natürlich gerne zusagte, auch wenn ich wusste, dass ich es niemals nicht schaffen würde, täglich um die 50 Beiträge zu knüppeln, so wie er es fast immer tat. Gestern schrieb er mir, dass es Zeit für den “Ruhestand” sei und er nicht mehr weiter machen wird.

Woran genau das liegt kann ich nicht sagen, aber der Tweet von ihm könnte für Klärung sorgen:

Ich finde das mehr als nur Schade, zumal es durch ihn fast unnötig wurde, sich viele Blogs, die sich auf elektronische Musik fokussieren, selbst in den Reader zu packen – er hatte sie alle. Er war mein quasi RSS-Reader für derartigen Sound und er wird eine echte Lücke hinterlassen, die durch andere kaum zu füllen sein dürfte.

Zumindest aber macht er das, was er auf seinem Blog tat, jetzt weiterhin auf Twitter. Ich hoffe innigst, dass es dabei bleibt.

Just my daily two cents

The Maccabees – Young Lions | Vimeo
Ein Musikvideo wie ein Kurzfilm. Wunderschön, wenn auch der Sound nicht so das Meine ist.

Respect Wildlife | Kreuzberg laesst gruessen
“Getaggte und (wie der Volksmund sagt) “beschmierte” Tiere sollen uns auf den Umgang mit der Tierwelt aufmerksam machen.”

FAVE!

Die selbst besprochene Schallplatte aus Aluminium

So etwas habe ich bisher auch noch nicht gesehen: A Voice Record, eine Schallplatte aus Aluminium, die per Postsendung verschickt wurden konnte und selbst gesprochene Grüße mit sich brachte. Abspielbar auf einem 78rpm Gerät, Länge der Nachricht unter einer Minute.

Way back in the early days of recorded sound if you visited a seaside pier
in England you could often record a message onto an Aluminium disc and send it through the post to someone with a 78rpm record player. On the reverse side was usually an advert of some kind, often for a brand of cigarettes or the place where message was recorded.

These discs about the size of a modern CD last no more than a minute and are a direct precursor of today’s “Voicemail”. We get one or two of them a year. This one I worked on last week was recorded in 1936! It has been well played and was heavily pitted but even so the message is clearly audible 74 years later.


“Wat it nich allet jibt!”

Arcadia, The Tesla Coil Electric show at Glastonbury 2010

Das ist sowas von Wooohooo! Und der Sound!


(Direktlink, via @fALk_g)

Ein Schwarm Vögel

Und wenn das zusammen mit Burials “Forgive” nicht beeindruckend ist, dann weiß ich es auch nicht.


(Direktlink, via Dark Roasted Blend)

Hip Hop-Trololo-Meme-Mashup: The Ultimate Trololo Mashup

Hier trifft alles auf jeden. Jede Menge Hip Hop Tracks, der Trololo Mann und unzählige Web Meme Videos der letzten Jahre. Sehr kuhl.


(Direktlink, via 9GAG)

Mobys Old-School Rave Mix für XLR8R

Nein, früher war nicht alles besser, wie dieser Mix, den Moby für den XLR8R Podcast gemacht hat, beweisen dürfte. Aber kuhl war es damals eben auch, auch wenn mich mir ganz sicher bin, dass ich diesen Mix nicht die gesamte Länge aushalten werde.

Irgendwann zu der Zeit, als genau der Sound populär war, habe ich Moby mal auf einer alten Raketenbasis live erleben können. Alle erwarteten, das er genau diesen Sound spielen würde, aber was macht er? Er ballert den Leuten 60 Minuten Punkrock um die Ohren, incl. Rumgehüpfe auf seinen Tasten. Das hatte mir damals schwer imponiert. Allerdings war ich wohl nur einer der wenigen, denen das so ging.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Direktdownload)

Tracklist:
01 Messiah “Temple of Dreams” (Kickin)
02 Mentasm “I Need Release”
03 Altern8 “Frequency” (Network)
04 N-Joi “Mindflux” (RCA)
05 Ragga Twins “Hooligan 69″ (Shut Up and Dance)
06 Awesome 3 “Don’t Go” (City Beat)
07 Moby “Next is the E” (Instinct)
08 Hyper Go Go “High” (Hooj Choons)
09 Fierce Ruling Diva “You Gotta Believe” (React)
10 Bizarre Inc. “Playing With Knives” (Vinyl Solution)
11 Messiah “Xeroxed”
12 Dream Frequency “Feel So Real” (City Beat)

McGuffin by Hitchcock

Sehr kuhle wenn auch kurze Animation, für der man sich der Worte Alfred Hitchcocks bedient hat.


(Direktlink, Monsieur Bandit)

Pixelschieben analog: Six-Forty by Four-Eighty

Das, was Jamie Zigelbaum und Marcelo Coelho dort entwickelt haben ist eine Mischung aus einem ein zweidimensionalen Rubik’s Cube und einer analogen Pixelschieberei. Ich weiß nicht genau, wozu genau das gedacht ist, aber das frage ich mich immer, wenn es um Kunst geht. Auf jeden Fall könnte das verdammt viel Spaß machen. Auch oder besser gerade weil es so bunt leuchtet.

Six-Forty by Four-Eighty is an interactive lighting installation designed to reveal the materiality of computation by recontextualizing the common pixel.

The pixel is a single point of light, a bit of pure information. In the computer age, pixels are used in groups to represent dynamic visual information. They are strangers that exist in our living spaces, but out of reach from our physical bodies. Six-Forty by Four-Eighty is our attempt to change that.

The installation is composed of two hundred and twenty magnetic pixel-tiles in a darkened room. Each pixel is to be touched, moved, and modified. At the start of the day the pixel-tiles are packed together as a display and by the end of the day they will have migrated across the walls in the room.

By transposing the pixel from the confines of the screen and into the physical world, focus is drawn to the materiality of computation itself and new forms for design emerge.


(Direktlink, via Core77

Der Welt größte Elefantenroboter

Nichts für die Kinder zum Spielen und nur bedingt was für den Garten. Man könnte vielleicht so rotierende Klingen an die Füße bauen. So zum Mähen oder so. Ansonsten fällt mir nicht wirklich was ein, was man mit einem derartig großen Elefantenroboter wohl so anstellen könnte. Aber hey, er ist da. Zumindest war er das in den 50ern. Video von dem Ding gibt es auf Dull Tool Dim Bulb.


(via this isn’t happiness)

Just my daily two cents mit Boni

The Big Picture » Glastonbury Festival 2010 | The Big Picture
Hach, wird Zeit, dass auch ich endlich meinen Allerwertesten wie auf die Festivals schiebe.

CDSea – A sea made with 600,000 CD | Ufunk
“An art installation created by designer Bruce Munro. “CDSea“, is a project where 600,000 CDs from donate where laid out on the grass in a Wiltshire field in the UK.”

Amazing photographs by Vincent Fournier | Lifelounge *
Jede Menge Kosmonauten und wirklich großartige Fotografien.

Skream Glastonbury 2010 Mix | Tranquera *
Skreams Mix vom Glastonbury zum Download)

* = Boni