Die BILD ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Bob Geldof macht BILD. Am 01.06.
Ich frage mich gerade, wer von den Beiden eher eins an der Klatsche hat, sowas mitzumachen.
(Das mag ich nicht mal linken.)

Die kleinen Prinzessinnen

Große Augen, faszienierende Blicke und der fromme Wunsch nach Romantik kann ich immer in den Augen der Frauen entdecken, wenn sie irgendwo in ihrer Nähe eine Hochzeitskutsche sehen. Sie schmunzeln dann so verträumt und machen sich offenbar so ihre Gedanken, wie es wäre, da selber einsteigen zu können. Ganz egal ob sie nun 8, 12, 25, oder bereits 50 Jahre alt sind. Es schneint da so ein Gen zu geben, das Frauen immer auf solche Art von Kutschen reagieren lässt. Wahrscheinlich träumen sie davon, wie sie mit ihrem Prinzen davon kutschieren.

Back im Netz.

Warum soll man auch davon ausgehen, dass der Benutzername “…jugendklub…” von einer kommunalen Verwaltung mit “c” und nicht mit “k” geschrieben wird. Dann kann das ja nichts werden.

Musik für den Tag.

Ich bestücke eben meinen Player mit Musik für den später, mich hörenden, Teil des Tages. Der Player, wenigstens, hat mir seinen Dienst noch nicht versagt.
Alles frei, ziemlich ambient, soooooo deep und durchweg elektronisch.

1.) Daniel Blomqvist – Tjuvlyssnat (Autoplate)
2.) krill.minima – in einem Traum, den ich einst hatte (Thinner)
3.) idhren – terrestrial planet finder (digilog) Die werden von Release zu Release immer besser! Wo das wohl endet? Großartiges Zeug. Ich will da hin.
4.) idhren – watch the nocturne (digilog) Noch eins.
5.) Blackberry – train station dub (kahvi collective)
6.) krill.minima – Winterweiss (stadtgruen)
7.) Xoki – night riddim (Kyoto-sound)
8.) Dubsuite – Eigenleben (stadtgruen) Ein Song, der ein Stunde läuft. Genau die braucht er auch, um klar zu machen, was Sache ist. Unglaublich, was die Beiden da gebastelt haben!
9.) Falter – Taumelflug 1 (Thinner)
10.) JAHTARI RIDDIM FORCE – Loose In Space (Jahtari) Da kommt noch was zu, bald.

So, das reicht für morgen später.

Das Tier,…

das gerade in meinem Garten blökkt macht mir bissl Sorge. Was, bitte, ist das? Klingt wie ein Nasgul. Zumindest aber wie was, was gerade sterben muss. Echt jetzt. Uhhhhh. Böse Sache, das.

(Nachtrag): Fenster zu, Musik lauter.

“I guess what I’m trying to say before I go to sleep is…. to all of you please regain focus, keep making music and **** opinion if your new. Don’t fall into the bizz trap. Be yourself and follow your soul no matter where it leads. Be it house, techno, trance, hip hop, rock or a new music form that does not yet exist. Horizons do not exist and you have not crossed them yet, all of you. As corny as it sound’s its true….. U R the FUTURE!”

Claude Young – 2004

Top 10

Telepolis auf heise.de kürt für sich die 10 besten Netlabels. Ganz oben Thinner, was die wenigsten überraschenden dürfte. Aber warum haben die soviele ecxellente Netlabels nicht dabei? Aber gut. Ist einiges bei, was für mich Neuland ist. Ich muss da mal reinhören.
btw: Wann, endlich, kommt das Thinner-Blog?

Manchmal ist der Wurm drin!

Meine ganz persönliche Schadensbilanz der letzten Woche:
iBook erst im Arsch und dann dennoch geklaut.
Auspuff des neuen Autos im Arsch.
Die Besten aller weltbesten Technics-Headphones im Arsch.
Meine portable Super-duper-optical Mouse im Arsch.
Internet auf Arbeit im Arsch.
Leute: so macht das keinen Spass. Echt nicht.

TV-Feature über das Berliner Atonal Festival 1999

Part 1 mit Gudrun Gut und Thomas Fehlmann.
“Embedding disabled by request”

Part 2 mit Einstuerzende Neubauten und Uwe Schmidt aka Atom Heart, Atom™, Lassigue Bendthaus, LB und Señor Coconut.

Berlin Atonal

Seitdem Boris Becker nicht mehr spielt, interessiert Formel 1 doch keine Sau mehr.

Da sag mal einer: sowas ginge nur mit Vinyl.

Genos Chile mit zwei Denon dn-s3500

(Direktdiscmaster)

Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen:

mehr Bass, du Null!

Aufstehen,

Ihr Luschen!

k.fog – way

Feinster Dub-Techno in schwarz-weiß.

(Direktgraustufenmodus)

Aufstehen: Regen.
In die Pampa fahren: Regen. Picknicken: Regen.
Zum Kaffee nach Hause kommen: Sonnenschein.
Zum Geburtstag in den Garten gehen: Regen.
Grillen: Regen.
Das ist nicht in Ordnung.

An manchen Tagen weiss man echt nicht, wo man anfangen soll zu bloggen. Da passiert so viel Scheisse auf einmal, da ist die Versuchung groß, es einfach sein zu lassen…
(dobschat)
(via)

Ich muss eben mal lachen. Sehr lachen, sogar.

Flashterror
(©)
Welch geile Begrifflichkeit.

Skunk Anansie – Hedonism

You made my day!
Nachdem ich heute schon so ungefähr 36748 mal Gänsehaut hatte, weil ich nach dem Karneval auch noch woanders, total ramontisch, unterwegs war, war ich eigentlich fertig mit dem Tag. Mit mir, mit der Welt. Nun ballert der Logopaede noch so ein Ding hier:

(Direktundertheskin)
Danke, danke, danke!

Ich war heute draussen tanzen.

Eigentlich wollte ich heute, rein dienstlich, zum Karneval der Kulturen, weil ich das immer mache, jedes Jahr. Weil man da auch einfach mal als junger Mensch, der ich nicht mehr bin, und als jemand, der voms Dorf kommt, woher ich nicht komme, eine andere Sicht auf die Menschen bekommen kann. Ich tue das also primär für mein Klientel, die das, wie ich glaube, auch zu schätzen wissen. Wetter war, vorerst, bestens und so machten wir uns mit kleiner Truppe vom Dorf auf in die Stadt zu den bunten Leuten. Dort angekommen, war es so schön, wie es immer war. Bunt, laut, multikulturell, friedlich und open minded. Also zogen wir umher und setzten uns, irgendwann, auf die Wiese mittendrin. Der Blick zum Himmel lies irgendwann erwarten, dass es heute noch mehr gebe, als nur Sonnenschein. Ich tat das, was ich in solchen Momenten immer tue und ignorierte den aufbrausenden Regenguss inclusive Gewitter und meinte locker: “Das zieht vorbei”, wohl wissend, dass dem nicht so sein konnte. Also saßen wir da und auf einmal ohne jegliche Ankündigung durch Niesel, oder so, begann es zu schiffen. Sprichwörtlich aus Eimern, was hier kaum zu untertrieben wäre. Noch nie in meinem Leben, stand ich bei solchem Monsun draussen und hoffte das es aufhören würde. Klar, ansonsten geht man nach Hause oder hat wenigstens die Zeit sich einen Unterschlupf zu suchen. Ging aber heute nicht, da der Regen einfach schneller war. Also standen wir unter einem Baum, was bei Gewitter ja auch irgendwie dämlich ist, dachte ich. Irgendwie rannten wir dann unter so riesige Regen-Sonnenschirme, die immer in Biergärten stehen. Pitschepatschenass bis auf den Schlüppa hoffte ich, dass das gleich wieder vorbeigehen würde. Das tat es auch. Nachdem die Hagelkörner so groß wie Tischtennisbälle (ich übertreibe kein bisschen!) waren, riss der Himmel auf und die Sonne kam durch. Just in diesem Moment stellte ich fest, das es 4-6 dieser Schirme waren, unter denen sich Leute gesammelt hatten, die nicht nass werden wollten. Machte so circa um die 200 Leute, die alle zwangsläufig am Kuscheln waren. Mit der Sonne tauchte ein Deejay hinter der Bar auf, machte die PA an und ballerte so richtig guten minimalen Shice aus den Boxen. Es dauerte drei Minuten, bis jeden dort die Euphorie gefangen hatte und man, schlichtweg, auf einer Open-Air Party mitten in der Stadt stand. Fusion, ick hör dir kommen. Es war großartig, gänsehautlastig und einfach feierwütig. Auch wenn die Musik und das Puplikum im laufe der Zeit an Qualtität verlor, habe ich vier Stunden durchgesteppt. Ein klasse Arbeitstag.
kraftfuttermischwerk.de/blog/kdk.jpg
Ja, die tanzen. Alle! Und schreien und lächeln und sind glücklich. So wie ich, heute.

Drei Dinge aber noch:
1.) Ihr, die Ihr immer noch die Jeans in die Socken stopft und viel zu kleine Kappen auf dem Kopf tragt: es ist unschicklich, erst viel zu spät zu kommen, um sich dann genau in die Mitte des Floors zu drängeln und immer auf die Snare zu klatschen. Das geht in einer Disco, aber nicht bei sowas. Und wenn Ihr schon klatschen müsst, unbedingt, dann versucht doch bitte, bei 16 Takten wenigstens öfter als einmal die Snare auch zu treffen, ihr Pfeifen.
2.) An die Pantalongs, die sich die Damen ja nun wieder vermehrt anziehen habe ich mich gewöhnt. Echt. Ich finde sogar, dass die gut nicht schlecht aussehen, wenn Frau das Talent hat, den restlichen Style daran anzupassen. Aber bitte, bitte lasst doch den Quatsch sein und kauft die Dinger nun auch noch in halbtransparenter Ausführung! Das sieht nicht aus! Jeder der Euch sagt, dass sehe gut aus, will entweder seine Ruhe, euch nicht verletzten, schnell weiter oder ficken. Das geht gar nicht. Egal ob schwarz oder weiß. Das sieht aus wie eine Frau, die auf Weißwürsten herumläuft. Glaubt mir.
3.) Immer noch das Beste, was eine Frau aus ihren Haaren machen kann, sind: Dreadlocks! So einfach. So natürlich. Und so schön. Was bin ich froh, dass meine Frau welche hat.

Fehler und so mach ich morgen weg…