NASA stellt langzeitbelichtete Fotos ins Netz, die von der ISS aus gemacht wurden

Ein Flickr-Set mit Aufnahmen, die der Flugingenieur Don Pettit während seines Aufenthalts auf der ISS gemacht hat.

Expedition 31 Flight Engineer Don Pettit relayed some information about photographic techniques used to achieve the images: “My star trail images are made by taking a time exposure of about 10 to 15 minutes. However, with modern digital cameras, 30 seconds is about the longest exposure possible, due to electronic detector noise effectively snowing out the image. To achieve the longer exposures I do what many amateur astronomers do. I take multiple 30-second exposures, then ‘stack’ them using imaging software, thus producing the longer exposure.”

(via Notcot)

Der Technical Rider des DJs Steve Aoki

Dank Wikipedia erfahre ich gerade, wer Steve Aoki ist. Jener House DJ nämlich, der den unteren Technical Rider vor seinen Gigs abgeben und vertraglich festmachen lässt. Scheint scheinbar eine ziemlich dicke Nummer zu sein, auch wenn ich beim besten Willen nicht erkennen kann, warum dem so ist.

Diese „DJs wollen keine Rockstars sein“-Sache ist ja schon lange Geschichte, bei dem was Herr Aoki hier aber so an Bedürfnissen äußert, um seine Sets für die zahlende Kundschaft zufriedenstellend über die Bühne zu bekommen, könnten einige der ollen Rocker vor Neid glatt blass im Gesicht werden.

Aber wie das meistens so ist: „Der Größenwahn kommt vor dem Fall.“ Vielleicht auch deshalb das Gummiboot.


(klick für in groß)


(klick für in groß, via SpOff)

Das Café M, Berlin Goltzstrasse am 28. August 1986

Kurzes, unspektakuläres Zeitdokument aus dem Westberlin der 80er. Und: den Laden gibt es immer noch.

Eigentlich hiess es MITROPA, aber in irgendeinem obscuren Abmahnverfahren durch die DDR „Volkseigenen Speisewagen Gastronomie Betrieb Oberschöneweide“ o,ä. mussten die ihren schönen Namen hergeben. Danach hiess es „Cafe M.“ Die allererste Besatzung war schon weg, hatten in einer Nacht- und Nebelaktion die Jukebox rausgechleppt und sich durch die Vene gejagt. Jetzt war Erwin der Chef. Dessen Rolle für das überleben der Szene ist noch nicht gewürdigt worden. Denn im Mitropa kriegte nicht nur ich IMMER ein Frühstück, das ich anschreiben lassen konnte. Bier und Schnaps musste jedoch sofort bezahlt werden. Frag Blixa. Erwin hat dafür gesorgt, dass wir nicht nur Zigaretten, Alkohol und zahlreiche andere Gifte verstoffwechselten, sondern das wir ab und an auch was zwischen die Zähne kriegten. Erwin, haste jut gemacht.
Ich hatte nur für ein Wochenende die damals funkelnagelneue Sony Video8 Kamera und habe einfach draufgehalten. so sehen wir Erwin beim Geld zählen, aber auch „Leichenwagen Eddy“ kommt rein und Juri, und Andrea, meine damalige „Feste“ . „Notorische Reflexe“ mit Christoph, Sascha, Ralf, Knut treffen sich, irgendwas zu bekakeln. Leute kommen vorbei. Ach ja, und Nunzio aus „La Familia“ zeigt uns was er am liebsten tut.


(Direktlink, via Westberlin)

Doku: Think different!!! – Mythos Apple

Recht aktuelle Doku von ZDFinfo über den Mythos Apple, den ich so schon lange nicht mehr kritikfrei hinnehmen mag. Aus verschiedensten Gründen. Auch aus denen hier angesprochenen, selbst wenn einiges hier auch vorurteilsbehafteter Quatsch ist. Die Wahrheit liegt wohl – wie so oft – irgendwo in der Mitte.

Früher war die Sache klar. Klein gegen Groß. Cool gegen Mainstream. Wer sich für Apple entschied und nicht für Microsoft, hatte das gute Gefühl, auf der richtigen Seite zu stehen. Aber wie ist das heute? Nimmt man die Marktkapitalisierung zum Maßstab, kämpft Apple mit Exxon Mobil um den Rang des wertvollsten Unternehmens der Welt. Wolf Christian Ulrich trifft Jünger, die die Anziehungskraft von Apple erklären. Auf der anderen Seite mehren sich aber die Kritiker.

In „Think different! Mythos Apple“ beschäftigt sich mit Magie und Image der Marke „Apple“, von den einen verehrt, von den anderen verflucht.


(Direktlink)

Einfach mal Techno: Joseph Capriati & Alan Fitzpatrick DJ-Set for Medellin Style

Manchmal muss es eben auch bei mir einfach mal nur Techno sein. So wie heute. Hier ohne viel Buhei, ohne Handtaschenkompatibilität, ohne Geschnulze, einfach ganz gepflegt auf den Arsch, den zu bewegen es gilt. Ich bin zulange mit dem Genre nicht mehr ganz so enge, um irgendwelche namentliche Bezüge herstellen zu können, aber der Mix erinnert an die Nächte, in denen mich The Advent damals durch den Keller des alten Tresors schubste. Nur leider lauter kriege ich ihn hier nicht mehr.


(Direktlink, via Deeogoa)

Schwebendes Licht: Passing Through

Ein von Kristian Ulrich Larsen und Olafur Haraldsson superschön inszeniertes Video, in dem ein Lichtschweif über die Landschaft Islands gleitet und mit Licht beschenkt. Den Text dazu gibt es von keinem Geringeren als Nikola Tesla. Und das nicht grundlos.

The text used for the narration of “Passing Through” is part of a speech Serbian scientist and inventor Nicola Tesla delivered in 1893 at the Franklin Institute in Philadelphia. Though today less known than figures like Edison and Einstein, Tesla was more or less the father of much of our modern technology, since he among other things developed the foundations of the European electrical system based on alternating currents and the principles of wireless radio communication. At the time he was deeply influenced by the Austrian physicist and philosopher Ernst Mach, believing that the world should be conceived as a whole where everything is interconnected influencing each other. And that energy is a force that runs through everything be it inorganic matter, organisms or human consciousness. According to this line of thought every single action has universal consequences, not unlike what the father of modern chaos theory Edward Lorenz in the 1960’s termed ‘the butterfly effect’.


(Direktlink)

Ryan Davis – Dragonheart

Und wieder ein fantastomatisches Video von Dmitry Zakharov. Ich finde sowieso, dass es zu viel gute elektronische Musik mit zuviel schlechten Videos gibt. Was man daran besser machen kann, zeigt Zakharov hiermit erneut, auch wenn elektronische Musik hier ein in sich ziemlich weitgefächerter Begriff ist. Aber das ist elektronische Musik hier ja sowieso schon immer. Klasse Track, klasse Video.

Die Nummer kommt auf Traum Schallplatten und Dmitry scheint sich dort als der Mann für die Videos zu etablieren. Ganz zu recht, wie ich finde.


(Direktlink)

Menschen mit Gasmasken, gif’d


(via Dangerous Minds)

Die Ernst-Thälmann-Insel vor Kuba

Ich gehe davon aus, dass ich so ziemlich viel über die Geschichte der DDR weiß. Auch weil es Teil meiner Geschichte ist. Von der Ernst-Thälmann-Insel vor Kuba allerdings lese ich soeben das erste Mal. Man lernt eben nie aus.

Einestages hat keine Bilder, aber eine um so mehr erklärende Story über die Insel, die Fidel Castro am 19. Juni 1972 der DDR widmete.

Brüder, zur Sonne: Vor 40 Jahren widmete Fidel Castro der DDR eine Insel vor Kuba. Honeckers tropischer Außenposten wurde zum Mythos, Schlagerstars besangen seine Schönheit, dann geriet er in Vergessenheit. Bis das Kleinod 2001 wiederentdeckt wurde – als 17. deutsches Bundesland.

Zitat trotz Leistungsschutzrecht. Leben am Limit.

Slinky in Slow-Mo

Ich weiß nicht mal, welchen Namen man diesem Dings in Deutschland mal gab, bei mir heist dieser Wurm Zini. In bunt.


(Direktlink, via Kottke).

David Bowie mit Schwein im Arm, Berlin, Willibald-Alexis-Straße, ca. 1979

(Foto: Wolfgang Krolow, via Westberlin)

Polizist während Demo schwer verletzt – mit einer Wasserpistole

Gestern in Pankow. Könnte sein, dass die Polizei zukünftig auch auf so effektive Waffen wie Wasserpistolen zurückgreift, um auf Demos Ordnung zu halten. Vielleicht sogar tauschen sie ihr Pfefferspray dagegen ein.

Kurz vor dem Ende der Kundgebung bespritzte eine Teilnehmerin mit einer Wasserpistole einen Polizisten aus geringem Abstand und verletzte ihn dabei leicht am Auge. Der Beamte setzte seinen Dienst jedoch fort. Die 45-Jährige wurde festgenommen, zwei Wasserpistolen bei ihr beschlagnahmt. Sie sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung entgegen.

(via Fefe)

Graffitis machen graue Wände lebending

Der Spanier Ezequiel Cánovas hat seine Vorliebe für Graffiti und 3D Animationen verbunden und aus beidem diesen Kurzfilm kreiert. Mir persönlich fast schon etwas zu niedlich, aber die Message kommt trotzdem durch.


(Direktlink, via Klaus-Peter)

Zehn Wunder der Natur


(Direktlink, via TDW)

Hannes Fischer – Liebe Triebe Podcast

Hannes Fischer, mir bekannt durch seine fast durch die Reih weg immer guten und inoffiziellen Re-Edits, die er von allen möglichen bekannten Tracks bastelt, hat sich bequemt und diesen verdammt sommerlichen, vom Deep House getriebenen Podcast für Liebe Triebe zusammengeschraubt und der ist wie seine Remixe: sonnig, blumig und voller Liebe. Darauf, dass die Wiesen grün und saftig genug für unsere Barfüsse sind.


(Direktlink, via Deepgoa)