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Das Kraftfuttermischwerk Posts

Der Tatort zeigt Panini-Bilder alter Fußballstars als Verbrecher auf Fahndungswand

Ich mag weder den Tatort noch habe ich sonderlich viel für Fußball übrig, aber das hier ist schon irgendwie delikat und zwar nicht nur im Hinblick auf das Urheber- und Persönlichkeitsrecht. Wie man sich wohl so fühlt, als unbescholtener Fußballspieler auf einer Fahndungswand im Deutschen Sonntagabend-Krimi aufzutauchen? Benutzt wurden dort nur die Portraits nichtdeutscher oder nicht westeuropäischer Spieler. 90Minuten.at hat eine Klickstrecke mit allen 12 verdächtigen Fußballern.

Fahndungsfotos_allgemein


(via Netzpolitik)

Noch ein paar Download-Codes für eine echt fette Compi abgreifen: „DEADbeats Vol. 1“ im Progolog Adventskalender

Auch Johannes macht bei sich drüben in diesem Jahr wieder einen Adventskalender. Anders als bei mir kann man bei ihm auch immer wieder mal was gewinnen. So wie heute nämlich, da hat er 10 Download-Codes für die wirklich sehr, sehr geile „DEADbeats Vol. 1“ Compilation vom Dead Magazine im Angebot. First come, first save. Die ersten 10 Kommentare kriegen einen Code für umme. Natürlich blogge ich das erst jetzt, nachdem ich weiß, dass mein Kommentar als der zweite gezählt wird. Bleiben aber immer noch 8 übrig. Also husch, husch, es lohnt sich. Schon alleine wegen des Tracks von KRTS, von dem ich auch so liebend gerne einen Mix im Kalender gehabt hätte, was sich aber leider zeitlich nicht machen lies. Also schnell drüben kommentiert und fertig.

UPDATE: Ihr hättet bei Johannes kommentieren müssen!

Die Compilation gibt es seit Juni 2012 auf Bandcamp zu kaufen. Sample-Based Instrumental HipHop, wabernder, verzerrter Dubstep, GlitchHop und atmosphärischer Sound und Einflüsse aus dem Hip-Hop machen die Compilation zu einem tollen Stück Musik für jede Zeit.

Lesestoff für die „besorgten Bürger“

Eric hat beim Lower Class Mag einen sehr lesenswerten offenen Brief an all jene „besorgten Bürger“ geschrieben, von denen es von Woche zu Woche immer mehr zu geben scheint: Geht mal auf’n Kaffee bei Ali und Fatma statt die ganze Zeit vor irgendwelchen Internetrassistenblogs zu hocken.

Ich komme aus einer Arbeiterfamilie. Der überwiegende Teil meiner Freunde kommt aus ärmeren Familien. Ich bin in Gegenden aufgewachsen, die auch nicht schöner sind als Berlin-Hellersdorf, Marzahn, Buch oder Dresden-Prohlis. Ich weiß, wie scheiße es sich anfühlt, wenn man sich das ganze Blingbling nicht leisten, kann, das man jeden Tag im Fernseher sieht. Ich weiß, wie derbe es nervt, wenn man auf Hartz-IV ist und die ganze Zeit Münzen zählen muss. Oder wie beschissen es ist, wenn man zwar arbeitet, aber irgendeine dumme notwendige Anschaffung, eine kaputte Waschmaschine, ein Fahrrad fürs Kind oder sonstewas die gesamten Ersparnisse auffrisst, die man sich mühsam zur Seite gelegt hat. Und dann beschließen irgendwelche Penner, von denen man das ganze Jahr ohnehin nichts zu erwarten hat, einem auch noch einen Asyl-Container in den Bezirk zu stellen.

[…]

Kurz: Ihr, die ihr keinen Widerstand dagegen hinbekommt, dass US-amerikanische, europäische, deutsche Armeen andere Länder auch in eurem Namen zerstören, ihr wollt jetzt noch die hetzen, die aus diesem Elend hier her fliehen? Habt ihr denn überhaupt keine Würde? Legt euch doch mit richtigen Gegnern an, mit Staat und Kapital, nicht mit denen, die ihr als Sündenböcke durch die Straße jagen könnt.

Ihr sagt und denkt: „Weil die Ausländer soviel kosten, bleibt so wenig für uns.“ Erstens „kosten“ die „Ausländer“ gar nichts, wenn man schon im Rahmen dieses dummen Arguments bleiben will, sondern, weil sie immer schon stärker ausgebeutet wurden, und immer schon noch mehr abgezogen wurden als ihr, bringen sie diesem deutschen Staat sogar noch ein Plus an Einnahmen.

[…]

In Sachsen, da, wo ihr mit Eurem PEGIDA-Kram gegen „Islamisierung“ demonstriert, gibt es 0,1 Prozent Muslime. 0,1 Prozent – das ist für euch „Islamisierung“. Nun werdet ihr sagen: „Naja, aber wieviele gibt es in Berlin.“ Ja, da habt ihr ganz recht, da gibt es mehr, sogar 6,5 Prozent. Nur: Wir in Berlin, in Kreuzberg, in Neukölln, im Wedding, wir demonstrieren nicht gegen „Islamisierung“ und „kriminelle Ausländer“. Weil die „Ausländer“ hier unsere Nachbarn sind, unsere Freunde, ihre Kinder mit unseren Kindern zur Schule gehen. Weil wir jeden morgen bei Ali und Fatma unsern Kaffee trinken und uns nicht rund um die Uhr auf irgendwelchen Hirnfickblogs von ultrahässlichen Internetrassisten erfundene Horrorpropaganda über „kriminelle Ausländer“ reinwürgen, bis wir vor Angst in die deutschen Höschen koten. Solltet ihr auch mal probieren.

(via Tanith)

Zu Besuch bei einer Roboter-Band

Das Slices hat Kolja Kugler besucht, der als Skulpturenmacher seit den 90er Jahren an seiner Roboter-Band baut, die mittlerweile auch musiziert.

Berlin native Kolja Kugler learned his craft in the early 1990s, when he worked alongside the Mutoid Waste Company, an “anarcho-punk” performance art group that transformed scrap metal into creative sculptures. His current pet project is the One Love Machine Band, a pneumatically controlled robot band that plays real instruments, which means he used old car parts and junk metal to construct a set of moving, wind-powered humanoid sculptures that make music on the bass guitar and drums.


(Direktlink)

Schönschrift

In der Schule wurde bei mir damals, in den ersten Jahren, noch eine Note für „Schönschrift“ vergeben. Ich hatte da nie wirklich gute Noten. Später dann habe ich mir schon vor gut 15 Jahren eine angemessene Schreibschrift abgewöhnt. Das lag damals nicht an einer Tastatur, sondern daran, dass ich geschriebene Großbuchstaben einfach viel schöner fand, so das ich halt lieber diese schrieb und in der Summe sah das halt auch viel besser aus.

Mittlerweile fällt es mir wirklich schwer, mehr als fünf Sätze mit der Hand zu schreiben, ohne das dieselbige mir schmerzt. Das ist allerdings jetzt doch der Tastatur geschuldet mit der ich fast ausnahmslos schreibe. Ein gefundener Fraß für Kulturpessimisten, aber so what – meine Tastatur kann es einfach besser.

Wie es aussehen kann, wenn man seine Schönschrift-Skillz immer schön pflegt, zeigt diese Tafel hier. Nahezu perfekt, fast wie ein Typefont.


(via reddit)

Adventskalender 2014, Türchen #03: Larsson – Stories From The Fridge Pt.3

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Lars alias Larsson begleitet mich musikalisch seit gut zwei Jahren. Er trägt den dubbigen Sound des Berlins der 90er Jahre in sich und kehrt diesen auf klanglich moderne Art auch heute noch gerne nach draußen, wie seine immer schwer vom Dub geschwängerten Veröffentlichungen unter Beweis stellen. Ich hatte von diesen so einige in meinen sommerlichen Playlisten und weiß, dass sie trotz der klassischen Anleihen nicht verstaubt klingen, was einige der 90er-Produktionen aus dem Basic Channel-Umfeld heute ja tun, auch wenn wir sie immer gerne als „zeitlos“ bezeichnen.

Aber auch die Mixe von Larsson sind neben seinen Produktionen, die auf einem ehrenwerten Label wie Rotary Cocktail kommen, durchweg hörenswert. Es sind meistens jene für einen Sonntagmorgen, an dem auf einem Open Air Dancefloor irgendwo am Horizont die Sonne aufgeht. So wie auch dieser. Auch wenn der Sommer weit ist, und wir Mittwoch- anstatt Sonntagmorgen haben. Hiermit schließt er seine Trilogie „Stories from the fridge“ ab. Part 1 und 2 kann man hier auf Soundcloud hören und laden.

Dub love. Und was wäre dieser Kalender hier ohne ein Portion Dubtechno?


(Direktlink)

Style: Dubtechno, Techno
Length: 00:59:38
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Deep´a & Biri – Fade Into Nothing
The Nautilus Project – Foogy Wandering(Dublicator´s Herb Dub)
Deadbeat – For Palestine
Andrea Cichecki – Subjective
DeepChord – dc12 (B2 Remaster)
Margaret Dygas – In Wood
cv313 – Clouds Beyond (Vinyl Remaster)
Jeff Mills – The Hand Is Faster Then The Eye
Dubaptism – D#1.2 (Havantepe Remix)
Marko Fuerstenberg – Freedom Exists
2000 And One – Kattegat Pt.3
Donato Dozzy & Tin Man – Test 7
Andrey Pushkarev – Between The Mountains
Donato Dozzy – K2
Conforce – Abundance Of Selves
son.sine – upekah
Jonas Kopp – Dias
Prince Of Denmark – Sublimation

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

J Dilla Figur

Rappcats hat ab Februar 2015 diese auf 2000 Stück limitierte Figur des 2006 verstorbenen Ausnahmeproduzenten J Dilla im Angebot. Gemacht hat sie Sintex, kosten soll sie $60.00, vorbestellt kann jetzt schon mal werden.

J Dilla Figure by Pay Jay – rendered by Detroit artist Sintex, designed and sculpted by Seoul-based toy artist P2PL. It was manufactured by Blitzway on behalf of Pay Jay. It is a collaborative release with Stussy, whose logo is officially licensed.


(via Notcot)