Deep, Dub, Techno: P.Laoss – Deep AfterHour Nr. 54

Ist zwar mit fast Dienstag schon etwas spät zum Aftern, aber ick habe schließlich Urlaub. Andre, die olle Hupe, schleift hier eben mal auf exorbitant geile Art und Weise in 68 Minuten all das durch ein Set, was deepen Techno so anbetungswürdig macht. Ihr wisst schon: tanzen auf einer Wiese, in der heißen Sonne des Sommers, barfuß, mit einem Bier in der Hand und einem Spliff in der Birne. Und dem dicken Grinsen im Gesicht.

Ich glaube gar, dass das ein Set ist, was einzig aus seinen Produktionen besteht. Und dann wisst ihr auch, warum ich P.Laoss schon immer mochte. Und seine slowen, dubbigen Sachen, die er unter Vakuumsound so raushaut habt ihr noch nicht mal gehört. Ha!


(Direktlink)

Bunte Wand aus Büchern

(The Bookwall, via Ignant)

Eine Venusmuschel

[Update:] Hier stand erst fälschlicherweise: „Eine Venusmuschel, die Salz von einem Küchentisch schleckt“, was sie nicht tut (hier die Aufklärung), denn das ist nicht ihre Zunge, sondern ihr Fuß, mit dem sie versucht wieder ins Meer zu kommen. Auch schleckt sie nicht am Salz sondern hofft, dass es sich dabei um Strandsand handelt. Das Salz an ihrem Fuß ist damit vergleichbar, wenn Menschen sich Salz in eine Wunde streuen. Kein Spaß also.

Wie krass bitte ist das denn? So etwas habe ich noch nie gesehen. Total faszinierend.


(Direktlink, via TDW)

Ohne Ende, gif’d


(via ffffound)

Landgericht Berlin verbietet Graffiti-Doku „UNLIKE U“

Das Landgericht hat bereits vor einigen Wochen die Graffiti-Doku „UNLIKE U“ verboten. Und zwar, weil die Macher sich keine Drehgenehmigung für das Filmen von U-Bahnhöfen und Betriebsgeländen der BVG erteilen liesen. Verrückte Welt.

“Das Landgericht Berlin hat dem Produzenten und Regisseur eines Films über U-Bahn-Graffiti in Berlin auf Klage der BVG untersagt, selbst oder durch andere Personen ungenehmigte Filmaufnahmen von Verkehrsmitteln bzw. Betriebsanlagen zu vervielfältigen oder zu verbreiten, soweit diese innerhalb dieser Verkehrsmittel oder Anlagen aufgenommen worden sind. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) stelle das ungenehmigte Filmen eines Gebäudes und die Verwertung der Bilder eine Eigentumsverletzung dar, wenn das Gebäude von dem Grundstück aus gefilmt werde, auf dem es sich befinde, so die Zivilkammer 16. Ein solcher Fall liege hier vor. In dem beanstandeten Film seien Szenen zu sehen, in denen U-Bahnen mit Graffiti besprüht würden und die ersichtlich auf dem Betriebsgelände der U-Bahn aufgenommen worden seien. Die BVG habe die Herstellung dieser Aufnahmen ebensowenig gestattet wie ihre Verwendung. Ein Berechtigung hierzu lasse sich weder aus dem Urheberrecht, der Kunstfreiheit oder der Pressefreiheit ableiten. Das Gericht hat den Filmproduzenten darüber hinaus verurteilt, der BVG Auskunft über den Umfang der kommerziellen Nutzung des Films zu erteilen.”

Der Film war auf der Seite bis gestern zu sehen und ist mittlerweile offline, Youtube allerdings hat ihn noch in voller Länge.

Tick Tack


(David Galasse, via E-Gruppe)

Kiss-Käfer

Die Karre kann man gerade für etwas über 8000 Euro kaufen. Ich hätte dann ja lieber einen T1 mit dem Konterfei Alfs. Oder so.


(via Feingut)

Wie man eine Schüssel aus Schokolade macht

Ganz einfache Angelegenheit: Schoki warm machen, Luftballon aufblasen, Schoki drüber kippen, fertig. Sieht sogar sehr dekorativ aus. Ob das Teil auch praktisch zu was taugt ist nicht ganz sicher, aber man könnte zum Beispiel Erdbeeren darin anbieten.

(via Notcot)

Über die Werbung hier

Zwei Dinge vorneweg: eigentlich wollte ich heute schon längst schlafen und zweitens hatte ich mir wirklich vorgenommen, nichts darüber zu schreiben, warum, weshalb und wieso überhaupt ich hier jetzt auf einmal Werbung in der Sidebar habe. Dann las ich den Artikel von Felix und dachte so, „es könnte ja auch für dich von Vorteil sein, darüber was zu machen und für Stilanzeigen sowieso, was dann auch wieder auf dich zurückfallen könnte“. Klar.

Ich fand Werbung auf Blogs immer blöd. Teilweise empfinde ich das auch heute immer noch so. Das lag damals primär daran, dass ich nicht mal im Ansatz darüber nachdachte, wie viele Leser mein Baby hier irgendwann mal haben könnte. Manchmal verstehe ich das auch bis heute nicht so ganz, aber so ist das eben – viele mögen das, was ich hier mache. Voll schön.

Seitdem ich das hier mache, bekomme ich wöchentlich sogenannte „Kooperationsanfragen“. Die gestallten sich im Regelfall so: „Hallo Ronny, wir sind Pomm Fritz und Pomm Friedel* von der Agentur XYZ*. Wir sind auf der Suche nach Kooperationspartnern für die Firma/das Produkt XYZZ*. Wir haben deine Seite gefunden und finden, dass die außerordentlich gut zu unserem Angebot passt. Wir wollten Dir eine tolle Aktion für Dein Blog vorschlagen. Verlose etwas von uns – das schafft Kommentare.“ Das war es dann meistens auch schon. Von Gegenleistung keine Spur. Es ging um die „tolle Aktion“ auf meinem Blog, wovon die ziemlich viel haben, ich dann im Regelfall nichts. Iss so. Die Verlosungen, die ich hier bisher hatte, enstanden immer aus Eigeninitiative meiner selbst. Weil ich fand, dass man den geilen Shice auch durchaus mal unterstützen kann, weil man weiß, wie viele Menschen man hiermit täglich erreicht. Im Gegenzug dazu wollte ich dann meistens eine Platte und/oder ein oder mehrere 320er Mp3 Downloadlinks, ein Buch oder eine DVD. Das war es, das war fair, ist es immer noch und wird es auch bleiben , wenn mich das Zeug kickt. Weil ich so bin. Trotzdem kann ich diese Aktionen bisher an zwei Händen abzählen – mehr bedarf es dafür nicht. Über mehr hatte ich lange nicht nachgedacht.

Dann änderten sich hier die Leserzahlen und die ganzen XYZ* Anfragen verdichteten sich von mehrmals in der Woche auf 3-4 am Tag. Ohne Shice! Ich bekomme hier mittlerweile mehrfach täglich irgendwelche rotzeblöden Werbeanfragen, die im Grunde immer darauf abzielen, dass der Anfragende soviel Aufmerksamkeit wie möglich für so wenig Geld wie nötig bekommt. Frech mitunter, aber nachvollziehbar, weil viele sich da draußen mit einer nahezu lächerlichen Gegenleistung zufrieden geben, was das vielleicht eigentliche Problem in der deutschen Blogospähre zu dem Thema ist: viele verkaufen sich viel zu schnell unter dem eigenen Wert weil sie diesen nicht so recht einschätzen können und dann lieber „etwas“ als „gar nichts“ nehmen. Ich weiß ja nicht, was diese bescheuerten „Jägermeister Wirtshaus Tour“-Kampagnen, die fast alle haben, neben ein paar Kopfhörern, 4 Flaschen Schnaps und 50 Euro noch so bringen, das viele die bloggen, obwohl ihr die zu verkaufen versuchte Musik nicht mal mögt um dann drei Tage später Kettcars Video mit „Jägermeister-Roby, wir haben schon verstanden“ zu bloggen. Bacardi jedenfalls hat mir für ihre letzte „Bacardi Oakheart“-Kampagne, die ja viele hatten, genau 40 EURO zahlen wollen. Und die wissen wahrscheinlich durch irgendwelche Analyse Tools noch genauer als ich, wie viele Leute hier täglich dabei sind. Selbst der Daunenmantel-Textlink, den ich hier in der Sidebar habe, wirft deutlich mehr ab als ein Artikel für die so versucht hippe Aktion der Firma Bacardi. Das Problem ist eben, dass sich zu viele von euch von denen verarschen lassen. Für ein paar Kopfhörer, ein paar Freikarten, ein paar Flaschen. Und warum sollten die mehr zu zahlen bereit sein, wenn sie so billig dabei wegkommen können? Ihr könntet viel mehr haben, wenn ihr euch dafür nicht hingeben wird. Ihr versaut euch so selber die Preise. Denkt mal drüber nach.

Irgendwann sprach ich mit Renè, den ich trotz, oder besser noch wegen seiner ganzen Eskapaden immer noch sehr schätze, über das Thema Werbung auf Blogs. Ich war echt sackig und kritisierte ihn hart, als er damals mit dem Shice bei sich begann, aber so konnte er mir ein paar Jahre später ziemlich genau erklären, wie der Hase bei ihm läuft, was mir das ganze nachvollziehbarer machte. Ich war gerade im Mokono/Adnation Netzwerk gelandet, welches ich bis heute nicht verstehe und deren blöde Banner – von denen ich bis heute nicht kapiere, wie die überhaupt zu Stande kamen – ich nach 14 Tagen Laufzeit wieder rauswarf. Natürlich auch, weil es sich in keinster Weise irgendwie lohnte und weil die auch wirklich doof waren. Heute bekomme ich hin und wieder das Angebot von denen, ein Video zu bloggen, was dann CPV (Click per View) abgerechnet werden soll. Irgendwas mit 0,0… Cent, per Playklick, und ich frage mich „Wollt ihr mich veraschen?!?“ Die wissen meistens selber, dass die Videos Bullshit sind und im Regelfall keiner darauf klickt. Die Verantwortung dafür trotzdem zahlen zu müssen, wollen sie nicht übernehmen, also CPV. Für die Vermittlung dessen bekommen sie wahrscheinlich genau soviel wie ich. Ich, der sollte ich das bloggen, als Fallobst dastehe. Wollte ich nicht – also haute ich den ganzen Mokono-Quatsch raus. Nicht mein Business. (Erklärung: Stilanzeigen zahlt einen TKP, einen „TausenderKontaktPreis“ unabhängig davon, wie viele Leute tatsächlich auf den Link klicken, was sich dann im Endeffekt natürlich für die auch nur auszahlt, wenn tatsächlich viele darauf klicken, was euer Job ist. Monoko tut das bei Bannerwerbung auch, allerdings zahlen die weitaus weniger und ich habe bis heute nicht verstanden, wie man da an die guten Deals kommt. Vielleicht auch mein Fehler, ja.)

Es ist mittlerweile für mich durchaus okay, Werbung auf Blogs zu haben. Auf meinem will ich allerdings nur welche, die keinem penetrant auf den Saque geht und bei der ich das Gefühl haben kann, angemessener Partner zu sein, was sich natürlich für mich auch finanziell berechnen lassen sollte. Klar. Wenn schon werben, dann auch mit für mich messbarem Mehrwert. Ohne diesen Google-Anzeigen Bullshit, ohne American Apparel, die dankbar dafür sein dürften, Deppen zu finden, die sich für die halbnackte Mädels ins Blog zu kleben, um mehr von dem vermeintlich kuhlen Image der Bude zu partiziperen, als dafür auch bezahlt zu werden. So nach dem Motto „Wie kuhl bin ich denn? American Apparel klebt ein Banner von sich in mein Blog. In mein Blog!“ Ihr Narren!

Also ja, man kann hier jetzt werben. Aber wir müssen über den Preis reden. Und die Banner gehen sowieso exklusiv an Stilanzeigen. Weil die einfach besser und vor allem schneller damit waren, ein wirklich gutes Konzept für, ja, wirklich gutes Geld an die Blogger zu bringen. Das heißt dann eben auch, das geht nur, wenn ihr keine „American Apparel“, „Google-Anzeigen“-Werbeflächen bei euch nahezu verschenkt. Für Jägermeister und Bacardi könnt ihr natürlich weiter Artikel schreiben, die ich euch sowieso nicht abnehme, weil ich weiß, warum ihr die bringt und wie billig ihr euch dafür verkauft. Mit Pringles will ich gar nicht erst anfangen!

Ich will auch gar nicht wissen, ob irgendwer von euch es blöd findet, dass hier jetzt für Dinge geworben wird, die ich auch für Geld empfehle. Es sind dann Dinge, hinter denen ich stehe. Wenn ihr darüber diskutieren wollt, spart euch das, ich werde darauf nicht eingehen. Gewöhnt euch dran, oder lasst es. Und wer hier Banner buchen will: tut es über Stilanzeigen, denn das deren wirklich gutes Konzept über kurz oder lang aufgehen könnte, ist keineswegs sicher. Und wenn nicht, sehe ich es genau wie Felix, der schreibt: „und wenn das alles scheitert, dann mit stil.“

* Name von mir geändert

Steven Spielberg mit E.T.


(This Is Not Porn)

Ein Leben im Badezimmerspiegel

Sehr schönes Video von Ramon und Pedro, dass das Leben eines Tüpen vor dem Badezimmerspiegel begleitet. Vom kleinen Jungen bis zum alten Mann – mit allen Höhen und Tiefen, die man auch von sich selber kennen dürfte.


(Direktlink)

W wie Willkür: Über die Praxis von Internet-Abmahnanwälten


(Direktlink)

Die Jugend von heute


(via 9GAG)

Wenn wir nicht hier sind


(via 1000 Notes)

Ein Lichtschalter für Straßenlaternen

Ein vermeintlich kleiner, elektronischer, handwerklicher Hack, nach dem sich drölfhundert Anwohner sehnen dürften. Ein Lichtschalter für Straßenlaternen. Verdrahtet vom Cheescake Powerhouse.


(Direktlink, via rebel:art)