Wie ich es mag, wenn er endlich mal wieder durchdreht: Warner und die GEMA geoficken Cee-Los „Fuck you“.

Und ehrlich: Ich bin es leid. Im Grunde müsste man sämtliche Labels bei der GEMA, die dieses Spiel spielen, boykottieren. Ich bin es leid, auf Youtube-Links zu klicken um dann lesen zu müssen, dass ich in dem falschen Land wohne. Ich bin es leid, mit diesem Scheiß meine Zeit zu verschwenden und auch wenn Proxies und Schlagmichtot eine Krücke dafür wären, so blieben sie Krücken. Ich gehe nicht gerne auf Krücken nur weil ein paar verfickte Bürokraten meinen, ich dürfte hierzulande nicht laufen. Und wenn die Songs, die Musik, nicht viel wichtiger wären, als all diese Deppen zusammen, dann würde ich diesen Boykott auch durchziehen. Kann ich aber nicht, weil ich da auch nicht rauskann. Ich bin gefangen in einer wundervoll klingenden Kultur, die geknebelt ist von Rechtsabteilungen und der Song ist es, der zählt. Nicht wie er geregelt ist. Ein Dilemma für das ich in absehbarer Zukunft keine Lösung sehe.

Chaosradio Express 160 über die DDR

Eigentlich wollte ich jetzt in’s Bett gehen, habe dann doch auf Play gedrückt und empfinde die erste halbe Stunde als überaus höhrenswert. Es hat so was von einer gedanklichen Reise in die graue Vergangenheit der DDR.

Wessi Tim, hat sich die Ostler Frank Rieger und Martin Schramm eingeladen und reden drei Stunden über das Leben in der DDR. Und ich bin wahrlich positiv überrascht, auch wenn ich alles jetzt nicht mehr schaffen werde.

Die Deutsche Demokratische Republik ist jetzt bald seit 20 Jahren Vergangenheit und Dinge geraten in Vergessenheit. Im Gespräch mit Tim Pritlove versuchen Frank Rieger und Martin Schramm das Gefühl, DDR-Bürger zu sein, wieder in Erinnerung zu rufen und zu erklären, worin sich das Leben im Osten vom Westen unterschieden hat.

Themen: Agitatoren in der Schule, Altstoffsammlung (Crowdsourcing), Verkehr, Gemeinschaftsumschalter, Notizblöcke an der Tür (Anrufbeantworter aus Papier), Privatwirtschaft und das Verhältnis zur Gesellschaft, Bezahlen im Nahverkehr, Platzierung im Restaurant, Motivation und Frustration, Kreativität durch Mangel, Polytechnischer Unterricht, Computer in der DDR, Ausbildung Studium, Stasi und ihr Realitätsbezug, der Beginn des Niedergangs, die Wende.

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Just my daily two cents

Arctic Drifter science research lab blows across the frozen north | Dvice
“This is the Arctic Drifter, an amazing ball-like science lab that simply blows across the vast arctic regions of the globe gathering data as it goes.”

Stickers in Amsterdam | Chou Kawaii !
“Following yesterday’s post about stickers in Tokyo, here are the ones in Amsterdam, Holland.
Seems a bit more messy and wild, but that gives its charm to the streets.”

Doku: Jetzt bin ich mal Türke – Eine Woche Ausländer auf Probe

Die Aktion, initiiert von der EU, ist sicher nicht die schlechteste Methode Beamte, die täglich Entscheidungen über das Leben von anderen treffen, ein besseres Maß an Sensibilität und Einfühlungsvermögen nahezubringen. Das könnte man dann gleich mal ausweiten oder gar als Weiterbildung reindrücken.

Sie arbeiten in verantwortungsvollen Positionen in Ministerien, als Sozialarbeiter oder als Leiter einer Polizeibehörde, in verschiedenen europäischen Ländern wie Deutschland, Italien, Polen, Norwegen, Malta. Aber ab dem Moment, in dem sie im holländischen Tilburg ankommen, ist ihr Status nichts mehr wert… Sechs Tage begeben sich 15 Teilnehmer des bislang einzigartigen Workshops “Die andere Seite der Medaille”, in die Position derer, über die sie tagtäglich entscheiden, für die sie Gesetze entwerfen, die sie zu Integrationskursen schicken: Migranten.


(Direktplaylist)

John und Yoko auf Leinwand limitiert

Basierend auf dem nicht ganz unbekannten Foto von Iain Macmillan, gedruckt auf Leinen und limitiert auf 450 Exemplare, bestellbar ab Morgen.

(via The Daily What und Nerdcore)

Expanded Timecode Vinyl: Vinyl+

Auch das noch.

vinyl+ tries to expand timecode vinyl, usually used for digital djing, with visual and interactive elements. This is accomplished by sending the turntables rotational speed and needle position to a processing sketch.
This sketch then generates corresponding visual output on the surface of the vinyl itself. Various scenarios for this kind of setup have been developed. The goal is to merge them into one beautiful strange interactive record.


(Direktlink, via Designboom)

Roots: Wackie’s Mix II von Tetsu-San

So. Dubstep ist durch, Bergfest ist immer noch. Was also machen wir? Richtig: Roots-Reggae der Güteklasse 1A. Von Wackie’s.

Der japanische Reggae-Sammler Tetsu-San hatte vor einer ganzen Weile schon einen Wackie’s Mix gemacht, den Meatskull im letzten Sommer hier hatte und den ich immer noch regelmäßig höre. Mittwochs und so, ihr versteht.

Jetzt legt er nach und haut Wackie’s Mix II raus, der in keinster Weise nach “Volume II” klingt.

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Pablo Valbuenas Lichtinstallation “Quadratura”

Lichtes Barock, wenn man so will. Ich wette, dass Ding wird uns alle auffressen. Alle!

Quadratura is a term from the Baroque period used to refer to architectural illusions that open up ceilings and walls through the use of trompe-l´oeil techniques, tricks of perception such as anamorphosis, and, in general, by using painting and sculpture.

The installation presented by Pablo Valbuena in ABierto x OBras follows the same principle, but moulds physical using light beams.


(Direktlink, via Notcot)

Steinhaus

Was gut und gerne wie ein Fake aussehen mag, steht so in den portugiesischen Fafe Bergen tatsächlich. Ein Wohnhaus in Stein geschlagen.

Und wer mir hier jetzt wieder mit “aaalllttt” kommt, kann sich vorne links an der Information eine Klatsche abholen.

(via kox)

Bergfest mit Dubstep

Peter hat drüben einen nicht mehr ganz taufrischen Dubstep-Mix von Robotic ausgepackt, der mir heute ganz mittwöchig gerade mit den Bässen rotzfrech in die Hose fährt. Leider ohne Tracklist, was mir jetzt aber wieder einmal mehr egal ist.

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(Direktdownload)

[Und weil mich immer wieder Leute anmailen, dass der Direktdownload nicht funktionieren würde: Kinners, rechte Maustaste und dann “Ziel speichern unter” müsst Ihr klicken. So wie schon seit 15 Jahren.]

Tracklist: (mehr …)

Skateboard Totem

Geiles Ding! Totems unter den Brettern sind ja lange schon auf den Straßen unterwegs. So was hier allerdings habe ich bisher nicht gesehen: Ein Totem, der sich aus sieben einzelnen Decks zusammensetzt. Ich denke sicher nur zufällig gerade an das Lustige Taschenbuch. Wenn ich die so mal stehen hätte, würde ich den Teufel tun, jemand damit fahren zu lassen. Auch klar.


(via Behance)

Panda mit Tüte


(via P-p-p-anda)

Die papierene E-Gitarre

Pepakura ist eine E-Gitarre, die im Eigenbau aus Papier zusammen zu basteln ist. Laut Beschreibung soll die tatsächlich auch Töne von sich geben. Das Pete Townshend-mässige Zerschlagen auf der Bühne dürfte ein leichtes sein, die Fähigkeit eine Bierdusche zu überstehen hingegen eher ein schweres. Kosten tut die Papierklampfe $69.50, wofür es keine Gibson Les Paul nicht gibt. Und: Man kann sie auch noch schön anmalen.


(via this isn’t happiness)

Kodak Kodachrome Film Tests von 1922

Was sich damals anschickte zum Optikstandard zu werden, kann man heute mit diversen Filterdingensbumensmittelchen diverser Programme vielleicht ähnlich schön hinbekommen, aber der Charme, der steht auf jedem Fall eher auf der Seite dieser Aufnahmen hier. Auch ein ganz wunderbar gewählter Soundtrack.


(Direktlink, via Look At This)

The World’s Biggest Drum Machine

Bah, geil! Das nenne ich mal sinnvolle abendliche Beschäftigungstherapie. Das Dingen bitte mal für ein Wochenende hier im Garten abwerfen. Adresse steht im Impressum. Danke.


(Direktlink, via @saetchmo)