IDM und ambienter D’n’B treffen auf die Stimme einer Fee: Elusive Elements – [Elements01] Mix feat. Suree

r0byn nennt das zwar “minimalen D’n’B”, aber für mich geht das eher in die IDM-Ecke auch wenn die D’n’B Sidekicks nicht zu überhören sind, aber darum soll es ja gar nicht gehen. Dieser Mix von Elusive Elements ist an sich schon verdammt großartig, weil er einen mit etwas Zurückhaltung in den freitäglichen Feierabend schiebt. Dann aber kommt regelmäßig der Gesang von Suree dazu, der einem die Türen ins Traumland öffnet. Sie ersetzt quasi den MC und singt anstatt zu seiern. Und sie singt so wunderschön. Lenzman hatte im letzten Jahr Ähnliches mit Rya gemacht, aber dieser Mix hier trifft noch viel mehr meine musikalischen Vorlieben. Traumhaft! Und auch die anderen Mix von Elusive Elements sind durchaus empfehlenswert.


(Direktlink, Direktdownload, via r0byn)

Tracklist:
00:00 Gerwin – One Note Trip
04:24 Oak – sequence 1
08:05 Croms – Invisible Cities
10:42 Consequence & dBridge – Life Is Timing
13:47 Original Ninja – Ta
18:56 Omnius – Transition
22:21 Anile – Never Together
27:13 SKV18 – Trampoline Queen
31:26 Theescher – Minimal Bounce
36:45 Dominic Ridgway – We R The Ppl Of The Revolution
38:58 Crimean – Hold On
42:28 Bulb – Cruelty Support
47:16 Flatliners & Mental Forces – Mount Erebus
50:13 Es.tereo – Infinite

Radio Fritz nimmt den offenen Brief von Su Holden an die schwangere Familienministerin offline

Der am Mittwoch erschienene Text von Su Holden ist auf der Seite von Radio Fritz seit eben nicht mehr online. Kann sein, dass das ein Versehen ist, oder ein technisches Problem, doch daran mag ich nicht so recht glauben. Ich frage da mal nach, eine Antwort steht aus. Hier der Text als Vollzitat aus dem Google-Cache.

Das Audio-File ist nach wie vor verfügbar. Update: Auch das Audio wurde mittlerweile von Fritz entfernt, aber Kaffeetexte hat es gesichert.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Danke, vinzv)

“Su Holder sagt der Familienministerin ihre Meinung!

Es ist ungefähr so, wie wenn der größte Klassenstreber, der immer nur Einsen schreibt, sagt: “Oh Gott, hoffentlich fall ich nicht durch”…

Familienministerin Kristina Schröder ist schwanger und sorgt sich um ihre Zukunft. Die Frauen der FritzRedaktion haben sich heute Morgen extrem darüber aufgeregt.

Su Holder mit einem offenen Wort an die schwangere Familienministerin:”

Liebe Kristina Schröder,

ich freu mich eigentlich immer über Schwangerschaftsbotschaften, aber alle Zitate von Ihnen, die man heute lesen muss, rufen Ekel und Würgereflexe in mir hervor. Zum Beispiel: “Wir werden vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind.”

Wie anmaßend, schamlos, unmoralisch, blind und bescheuert sind Sie eigentlich? Mit 16.529,50 Euro im Monat und einem garantierten, vergoldeten Betreuungsplatz in der 5 Sterne-Bundestags-Kita stehen Sie NICHT vor den gleichen Herausforderungen wie viele andere Paare in Deutschland.

Sie hoffen “Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen mit der Unterstützung ihrer Familien”… Erzählen Sie uns bitte nicht, dass Sie von Existenzängsten geplagt sich nachts wälzen und sorgen, ob das Geld für Windeln reichen wird, ob Sie problemlos ihre Arbeitsstelle zurück bekommen. Fragen Sie sich lieber, wer eigentlich vor kurzem das Elterngeld gekürzt hat.

Ich wünsche Ihnen Sodbrennen, Wasserbeine, Müdigkeit, Krampfadern und Hämorrhoiden – wenigstens körperlich gleiche Herausforderungen.

Update 2: Der Programmchef von Fritz, Stefan Warbeck, hat soeben eine Stellungnahme zur Löschung des Textes auf Fritz.de veröffentlicht.

Warum wir den Brief von der Seite genommen haben

Liebe FritzFreunde,

wir haben heute den sogenannten Offenen Brief an die Familienministerin Kristina Schröder von der Website genommen. Viele von Euch haben diesen Artikel gelesen, viele haben ihn in unterschiedlicher Weise kommentiert. Warum also nehmen wir ihn von der Website?

Erstens erweckt der Artikel aus unserer Sicht mit der Formulierung “Offener Brief” sehr stark den Eindruck, als handele es sich hier um die Meinung der Redaktion. Das ist nicht der Fall. Es handelt sich um die Meinung eines Redaktionsmitglieds, mithin ist es ein – persönlicher – Kommentar. Dieser Kommentar verletzt, so sehen wir es, an einigen Stellen eindeutig die Persönlichkeitsrechte von Frau Schröder.

Wir haben nichts dagegen, dass sich Journalistinnen und Journalisten mit ihrer Meinung in Form eines klar gekennzeichneten Kommentars äußern, auch gern hart in der Sache – aber bitte immer fair zur Person.
Wir werden auch weiter Meinungen anbieten, Meinungen anhören und Meinungen diskutieren. Aber wir werden Verletzungen von Persönlichkeitsrechten nicht akzeptieren.

Stefan Warbeck, Programmchef

Mir ist nicht ganz klar, warum es unter den Umständen dennoch dazu kommen konnte, das der Brief in Sprechform im Radio ausgestrahlt werden konnte. Ich gehe davon aus, dass derlei Kommentare vor Ausstrahlung abgenommen werden. Darauf hätte man dann auch früher kommen können. Es gibt Vermutungen, dass sich der Hörfunkdirektor des Rundfunk Berlin-Brandenburg in die Sache eingeschaltet haben könnte und um die Löschung bat, aber das will so konkret niemand öffentlich äußern.

Türkisch als deutsche Lautsprache oder so

Nein, das ist keine Übersetzung, sondern nur das, was man auf Deutsch hören könnte, wenn man dieses türkische Lied hört. Den Originaltext und die tatsächliche Übersetzung des selbigen gibt es hier.

Und nur falls jemand fragen sollte: ja, ich kann da drüber lachen.


(Direktlink, via @weissraum)

Kurzfilm: Lazy Teenage Superheroes

Was kiffende Teenies eben so treiben. Beeindruckend, was man so mit einem Budget von $300 heute alles so anstellen kann.


(Direktlink, via Ufunk)

BMX in Ultra Slow-Mo

Ich wette, diese Filme haben nicht mal annähernd die Haltwertzeit der Timelapse-Videos, die ja viele nicht mehr sehen können. Aber hier, hier dauert das einfach alles viel zu lange und ist schlicht zu langsam. Aber noch finde ich es ganz nett anzusehen.


(Direktlink, via Notcot)

Rutsch doch mal die Straße runter

Ich verstehe nicht ganz, warum Menschen ihnen Autos vertrauen, wenn man nicht mal auf zwei Füßen ohne weiteres über die Straßen laufen kann, wie hier in Pittsburgh. Ein Fest für die Versicherungen. Aua, aua.


(via Doobybrain)

Just my daily two cents

Evaporating Water in -30C in Yellowknife, NWT | Youtube
Was passiert, wenn man kochendes Wasser bei -30°C aus einem Becher in die Luft schüttet.

How to throw Cement | Youtube
Wie man in Südafrika Häuser verputzt.

Die Wünsche der Ramones und die der Misfits

Gelungene Infografik, die sich offenbar an den Interpretationen der Songs beider Überbands zu orientieren versucht. Wir haben alle so unsere Bedürfnisse.


(klick für in groß, via this isn’t happiness)

Shanghai 1990 vs. 2010

Wie in Ost-Berlin. So ein bisschen.


(via The Daily What)

Su Holder an die schwangere Familienministerin.

Liebe Kristina Schröder,

ich freu mich eigentlich immer über Schwangerschaftsbotschaften, aber alle Zitate von Ihnen, die man heute lesen muss, rufen Ekel und Würgereflexe in mir hervor. Zum Beispiel: “Wir werden vor den gleichen Herausforderungen stehen wie viele andere Paare in Deutschland, bei denen beide beruflich sehr gefordert sind.”

Wie anmaßend, schamlos, unmoralisch, blind und bescheuert sind Sie eigentlich? Mit 16.529,50 Euro im Monat und einem garantierten, vergoldeten Betreuungsplatz in der 5 Sterne-Bundestags-Kita stehen Sie NICHT vor den gleichen Herausforderungen wie viele andere Paare in Deutschland.

(via Pantoffelpunk)

Riots in Marmeladengläsern

Schöne Fummeleien von James Cauty, der Straßenkampfsituationen in Marmeladengläser baut. Die Preise für die Einzelstücke sind mehr als gepfeffert, ausverkauft sind sie trotzdem. Weil erst das Kapital die Rebellion vermarktet oder so.


(via who killed bambi?)

Fuck ‘em

Eventuelle Verbindungen zu aktuellen Geschehnissen sind, wenn so vorhanden, rein zufälliger Natur.


(via ffffound)

Der Aralsee in Stop Motion

Sehr gelungenes Stop Motion der Fotografen Romain Alary und Antoine Levy, welches den vor sich hin austrocknenden Aralsee zeigt. Außerdem mit fantastischem Soundtrack von Eskmo.


(Direktlink)

Kurz-Reportage: “What is a Bgirl?”

Damit auch die außerschulische Bildung hier nicht zu kurz kommt, ein Einblick in das Leben von breakenden Frauen in Los Angeles.

“What is a Bgirl?” explores the lives of five women who live the life of a Bgirl, also known as a “Break Girl” or more commonly “Break Dancer”, in Los Angeles. They talk about their motivation for exploring an unconventional lifestyle and the common misperceptions about women and hip-hop music.


(Direktlink)

Heute darf dann auch endlich mal die junge Polizistin das Maschinengewehr umhängen. Sie musste lange darauf warten. Sichtlich erfreut steht sie in der Bahnhofshalle. Ganz so als würde sie denken, “Der Vati wäre stolz auf mich!”