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POL1Z1STENS0HN a.k.a. Jan Böhmermann – Ich hab Polizei

Böhmermann hat Polizei und macht all den Gangstern da draußen klar, dass man für ihren Scheiß nicht viel können muss und den auch andere auf die Reihe kriegen. Nebenbei auch ein paar Sidekicks in Richtung Polizei. Alle rasiert.

„Payback… der Tag des dümmsten Gesichts! Denn das wirst du machen, wenn ich meine Freunde hole!“


(Direktlink, via Martin)

10 Kommentare

  1. efwe26. November 2015 at 12:06

    „dass man für ihren Scheiß nicht viel können muss“ – ein bisschen kurz der schluss, den du da ziehst wie ich finde. ich denke ja, dass boehmerdentemann absolute vollprofis sind und das mitnichten ‚jeder auf die reihe kriegt‘. ueberlegt man weiter, koennte man sogar zu dem schluss kommen, dass die gangsta-rap akteuere die vergleichbare sounds/raps/videos rausbringen auch vollprofis sind.

  2. S0lll0s26. November 2015 at 12:38

    Wers nicht kennt sollte zum Vergleich auch nochmal Kanye West – Bound 2 anschauen. Nach dem NACAB mein Lieblingsteil vom Lied

  3. Loody26. November 2015 at 12:45

    Ronny, ich finde deine Analyse nicht sehr zutreffend. Der dünne blasse Junge hat ein ganzes Produktionsteam hinter sich und seinen Text bestimmt auch nicht selbst geschrieben. Ausserdem ist er ein absoluter Profi, mit viel Erfahrung und zudem ein guter Musiker. Man muss also anscheinend sehr viel können für so einen „Scheiß“. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass mir nicht gefällt, wie du in deiner Aussage pauschalisierst. Das wird dem Genre „Gangsterrap“ nicht gerecht. Danke Tschüss P.S. Ich finde deinen Blog trotzdem voll toll hihi

  4. Ronny26. November 2015 at 13:26

    Loody,
    Die sich selber feiernden und damit erfolgreichen Gangsterrapper nehmen ihr Songs auch nicht mehr im Schlafzimmer auf – und ob die alle ihre Texte selber schreiben, wage ich zu bezweifeln. Mir gefällt sehr, wie Böhmermann diese Plattitüden lächerlich macht. Zumindest im deutschsprachigen Raum.

  5. Frank26. November 2015 at 14:41

    Ich denke es geht auch nicht nur so um die Produktion, sondern auch um den Inhalt. Okay, ich bin kein geiler Gangsta, der nen fetten Benz und paar Waffen hat. Trotzdem kann ich mich wenns hart auf hart kommt trotzdem drauf verlassen einen Rechtsstaat hinter mir zu haben, die die kleinen schieß Gängsta über kurz oder lang, … eher lang… trotzdem in die Tonne haut. Ich hab keine Waffen, denn ich hab Polizei.

    Bei aller Kritik an der Polizei und Polizeigewalt, ich finde das Video ganz nette Werbung für die Männer und Frauen in Blau. :D

  6. AG26. November 2015 at 15:34

    Ich find’s klasse, denn auch ich hab Polizei :-D

  7. ichauchnicht27. November 2015 at 20:36

    Ich war zuerst amüsiert (weil kleiner, blasser, dünner Junge und so), Böhmermann zeigt wieder sehr gekonnt, wie einfach Reproduzierbar Popkultur ist, ich fand es aber auch ein bisschen befremdlich arrogant. Staiger hat das dann hier ziemlich treffend analysiert

    https://noisey.vice.com/de/blog/ein-offener-brief-an-jan-bohmermann-von-marcus-staiger-341?utm_source=vicefbde&utm_medium=link

    bzw versenkt würde ich sagen.

    (diesmal mit bessere Rechtschreibung ;-) @Ronny kannst du vorherige Version löschen? merci!)

  8. Ronny27. November 2015 at 21:21

    ichauchnicht,
    Ich habe Staiger dazu gelesen. Auch Yonca Julia Pulur für das Splash Mag. Und auch den Hate-Mag-Artikel von Juri Sternburg. Drei, auf verschiedenen Ebenen, vernichtende Kritiken.

    Ich fand es gut, diese lesen zu können, weil sie mir Denkansätze geben, die ich eben aus verschiedenen Gründen selber bis gestern nicht entwickelt hatte.

    Aber: Nein, ich gehe mit keiner vollends mit und bleibe im Team Böhmermann. Auch weil keine dieser Kritiken darauf hinweist, was der eigentlich Knack an dieser Parodie ist. Nicht in erster Linie Böhmermann und all jene, die dieses Video feiern, machen sich über diese „krassen Straßenrapper“ lustig – sie selber machen sich mit ihrer all zu gerne völlig überzogenen Attitüde lächerlich. Und das schon ziemlich lange. Böhmermann tut genau das, wo raus ihr popkultureller Kontext gewachsen ist und sie reich gemacht hat. Nur mit anderem Text. Und ich glaube nicht, dass diesen irgendeine Bullenwache unironisch feiern wird.

    Beim Splash Mag schreibt eine ehemalige Mittelstandsgymnastin mit Vorliebe für Adorno eine Ode an den Straßenrap. Adorno würde sie dafür nicht sonderlich mögen.

    Beim Hate Mag gibt es, wie so oft, einfach nur einen Rant, der gerade in die Zeit zu passen scheint. Irgendwie ein bisschen substanzlos. Ich hatte mir davon mehr erwartet und war ziemlich enttäuscht.

    Staiger tut halt das, was Staiger schon immer tat. Diesen Plattitüden mehr Relevanz einzuräumen, als die seit jeher verdient haben. Er tut auch so, als würden sich alle der „Straßenraper“ Gedanken um die Dealer im Görli machen, was sie zumindest in ihren Texten nicht tun. Da geht es um die Farbe des nächsten BMWs und um die Frage, wer denn nun für immer den längsten und härtesten Schwanz hat. Und genau das ist lächerlich! Und Böhmermann bringt genau das mit diesem Move auf den Punkt.

    Dann lieber Zeckenrap, der auf dieses ganze schwer zu ertragende Gehabe gerne verzichtet.

    Dazu unbedingt lesen: Mathias seine Sicht der Dinge. https://www.facebook.com/mathiasrichel/posts/10153714787374659

    Liebes Splash! MAG, ohne hier länger darauf einzugehen, wie unsouverän es ist, einen Link von der eigenen FB-Seite zu lö…

    Posted by Mathias Richel on Donnerstag, 26. November 2015

  9. DasKleineTeilchen28. November 2015 at 05:43

    womit der im erwähnten hate-mag Juri Sternburg allerdings wohl recht haben wird, ist die tatsache, daß der song „ganz oben auf den Playlisten für die Weihnachtsfeiern“ bei der bullerei sein wird, da kannste einen drauf lassen; ähnlicher effekt wie die vorführungen für GIs von „apocalypse now“, bevors ins feld geht.

    ich weiss wirklich nicht, befürchte aber wirklich, daß dieser schuss von jan gründlich nach hinten losgeht.

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