Punkband Normahl: Nach 30 Jahren Hausdurchsuchung wegen eines Songtextes

Ich hatte das vorhin schon auf Twitter, aber das ist so was von absurd, dass das hier mit reinmuss. Bei den Musikern der Punkband Normahl wurden die Wohnungen mit dem Ziel durchsucht, CDs mit dem Lied „Haut die Bullen platt wie Stullen“ zu beschlagnahmen. Die Nummer, um die es geht, ist 30 Jahre alt. Das kann man sich ja gar nicht ausdenken!

Aber dann geschah dies: Im vergangenen Jahr fahndeten Staatschützer aus dem Freistaat Sachsen nach rechtsradikalem Liedgut – offenbar waren die dortigen Beamten endlich aufgewacht, nachdem sie sich bei der Suche nach dem Nationalsozialistischen Untergrund nicht mit Ruhm bekleckert hatten. Und bei ihrer Recherche in dieser Sache stießen die Fahnder auf den linkspunkigen Normahl-Oldie. Quasi ein Kollateralfund.

(via Pantoffelpunk)

Kommentare: 9

  1. sam 6. Februar 2013 at 14:31  zitieren  antworten

    Quasi Echtzeit-Polizeiarbeit,…

  2. da]v[ax 6. Februar 2013 at 14:42  zitieren  antworten

    Auch schön: bundesweite Razzien bei Fotografen auf der Suche nach Fotos von einer Demo in Frankfurt:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/ermittlung-nach-demo-in-frankfurt-bundesweite-razzia-bei-fotografen/7742288.html

    Polizeistaat Deutschland.

  3. […] betonter Dämlichkeit die Worte, da hilft nur noch die Palme in der doppelten Ausführung. (via Ronny, […]

  4. Marc 6. Februar 2013 at 16:39  zitieren  antworten

    Jo, is ähnlich absurd wie “Feine Sahne Fischfilet” von Audiolith-Records in den Verfassungsbericht zu packen

  5. aasdf 6. Februar 2013 at 17:30  zitieren  antworten
  6. seroc 6. Februar 2013 at 18:05  zitieren  antworten

    wie diese “Recherche” vonstatten ging würde mich ja mal interessieren.

  7. cado 6. Februar 2013 at 19:44  zitieren  antworten

    die ham jenausowenig ahnung von musik, wie die leute vonna gema

  8. R3c.Kid 7. Februar 2013 at 14:53  zitieren  antworten
  9. […] Wohnungsdurchsuchungen […]

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