Skip to content

Shahak Shapira sprayt nicht gelöschte Hass-Tweets vor die deutsche Twitter-Zentrale

Man kann darüber diskutieren, ob das ein Weg sein kann, Hass im Netz einzudämmen. Ob es einer der richtigen Wege sein kann. Man kann sich auch fragen, warum Twitter es bis heute nicht schafft, Dreck wie diesen einfach zu löschen, oder wenigstens darüber, warum sie keine Auskunft darüber geben, warum sie es nicht tun. Und man kann durchaus radikale Wege gehen, um das in eine öffentliche Diskussion zu ziehen. Shahak Shapira hat einen solchen Weg gewählt. Vor der deutschen Twitter-Zentrale in Hamburg. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das bei Twitter angekommen sein könnte.


(Direktlink, via René)

9 Kommentare

  1. Dani7. August 2017 um 23:01

    Virtuellem Dreck folgt nur realer? Hat der Typ nichts besseres zu tun? Publikumsgeil.

    • Falk8. August 2017 um 02:50

      Ach so, und was soll man stattdessen tun?
      Medienwirksam auf Probleme hinweisen funktioniert nunmal ganz gut bei solchen „Social Media“-Konzernen.

      • Camil15. August 2017 um 22:49

        Sehe ich auch so..dieser Künstler ist Experte für reine Empörungsbewirtschaftung.

        Zudem Frage ich mich was Ihr von den „Internetkonzernen“ verlangt. Wollt ihr wirklich alle nach staatlich verordneten Zensurmassnahmen? Wollt ihr ein Facebook und Google bei dem Bertelsmann entscheidet was „Fake News“ und „Hate Speech“ ist?

        Ich finde es wichtig zu sehen, dass die Mechanismen, welche man zur Bekämpfung des Gegners einführt früher oder später auch gegen einen selber verwendet werden. z.B. hier: http://theantimedia.org/google-search-censorship/

  2. Robert8. August 2017 um 01:28

    Immer diese bekloppten „Internetausdrucker“… haben wirklich nichts verstanden.

  3. Strafplanet8. August 2017 um 11:26

    ich bin gespannt, ob man ihm die entfernung dieser schmierereien in rechnung stellt.

    • Harry8. August 2017 um 23:13

      Die Entfernung haben wohl engagierte Menschen aus Hamburg übernommen. Wird also wohl keine Rechnung geben.
      Im Real-life kann man sowas halt noch selbst entfernen. Im Internet ist man da relativ ohnmächtig gegen die Provider bzw. halt auf deren Good-Will angewiesen. Und der good-will von privaten, profitorientierten Unternehmen ist ja eh in der Regel eher so naja.

  4. Martin Däniken8. August 2017 um 14:32

    Aufm Monitor sinds halt nur Pixel…tausendmal gesehen und nicht wahrgenommen,
    aber wenn mans im realen richtigen wirklichen Leben liest…
    siehts evtll anders aus und kann zum Nachdenken anregen,
    das sich was im Hinterkopp festsetzt…

  5. Sascha9. August 2017 um 13:56

    Klasse Aktion! Um den ganzen Blockwarten, die jetzt wegen „Schmierereien“ rumblöcken, eventuell noch den Schaum vorm Mund zu nehmen, könnte man das Versagen von Twitter und Co. auch per Beamer an die Hauswand betreffender Gebäude werfen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.