Staatliche Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter in der DDR

Das man diese staatliche Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter in der DDR haben musste, um offiziell als das, was man heute DJ nennt, auftreten zu können, ist nicht Neues, das hatte ich hier mal als Video. Wie genau das Dingen allerdings aussah, wusste ich bis eben nicht. Dann bin ich über die bescheidene Homepage (Ja, Homepage!) von Olaf Küther alias Mr.Kiz gestolpert. Neben kuhlen Bildern von dem, was man heute wohl Soundsystem nennen würde, und dieser staatlichen Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter erklärt der er auf durchaus interessante Weise, wie das damals so war in der DDR mit dem Musik auflegen und mit seiner seiner Disco Exellent.






Kommentare: 12

  1. tim 26. Mai 2010 at 21:20  zitieren  antworten

    Wie geil ist das denn? :D Unglaublich. Wusste von dem Video bis eben auch nichts, geschweige denn von dem Aussehen einer solchen Genehmigung für „DJs“.
    Ich empfehle den Besuch der Website ;)

    greez

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  3. Marcus E. Henry 27. Mai 2010 at 13:33  zitieren  antworten

    Ich habe ja einen Megarespekt vor solchen Leuten. Zum einen weil er damals im Osten weder die technischen Mittel hatte noch die Musik die er spielen wollte / durfte und er wirklich für den Traum DJ zu sein einiges tun mußte.
    Das andere ist natürlich der Soundmix – die heutigen Club DJs kommen , ziehen ihr Ding durch und gehen wieder. So Leute wie er wollen Stimmung und gute Laune im Saal haben , egal wie. Ich persönlich könnte sowas gar nicht.

  4. jens 27. Mai 2010 at 13:41  zitieren  antworten

    naja… zu meiner disko-zeit im osten (ca. 1981 – 1985) haben die meisten dj´s schon mit tapes oder tonband „aufgelegt“, auf welchen zum großteil genau die mucke zu hören war, welche wohl auch in den diskos hinter der mauer lief.

  5. AG Discosprecher 27. Mai 2010 at 21:24  zitieren  antworten

    höhöhö – den „Lappen“ hatte ich auch nicht. Der war sowieso nur für die interessant, die mit Ihrer Mucke Geld verdienen wollten. Es gab auch andere Wege um an die sau-teure, sau-mieserable und vor allem sau-seltene Technik ranzukommen…

    Die offizielle Ost-Mucke war beim Publikum (und natürlich auch beim DJ) absolut nicht angesagt. Im Nachhinein frage ich mich: Wieso eigentlich? Erst jetzt entdecke den „Ostbeat“ für mich und höre ohne Vorurteil hin. Und siehe da, es gab wirklich Perlen im Misthaufen… Meine neuste (Wieder-)Entdeckung: Uschi Brüning!!! (http://www.youtube.com/watch?v=EgUq6AmP2oY)

    Ach noch was: DJ hieß damals übrigens Discosprecher :-D

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  7. tobi 31. Mai 2010 at 11:09  zitieren  antworten

    harhar…. ich glaub das dingen druck ich mir mal aus! :)

  8. […] Staatliche Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter […]

  9. ossi 7. August 2012 at 22:11  zitieren  antworten

    @AG Discosprecher
    du laberst ja eine dünnschiß der dj hieß schallplattenunterhalter in der ddr, so die technik ok war teuer wenn man vermona boxen kaufen wollte die standen aber eigentlich in jedem musikgeschäft zu hauf herum und wenn diese ja so scheiße war frage ich mich warum diese rft lautsprecher immernoch so begehrt sind hat wohl doch was mit qualität und wirkungsgrad zu tun und mit etwas rechnen und ordentlich bauen kreativität vorausgesetzt was ich allerdings bei dir nicht vermute konnte man schon ordentliche teile mit den legendären 12 einhalbern zaubern auf jeden hat es damals spaß gemacht zu basteln und das fachkundige publikum in erstaunen zu versetzen mit 4 st l3401 in 2 expos mit ht aufsatz auf jeder seite und scheinwerfern aus alu-tauchsiedertöpfen man mußte nur wissen wie man mit dem zeug umzugehen hatte dann wurde es auch was

  10. sunny del maro 30. Januar 2013 at 14:32  zitieren  antworten

    Die gute alte pappe ,das heiligtum! Es ist zwar schon eine weile her und die zeiten haben sich halt geändert aber es war nicht alles schlecht in der ddr und das was dort mitgegeben wurde in einem jahr disco- spezialschule ( eine woche im monat lehrgang und man wurde dafür frei gestell von der arbeit, nur so wurde man s discjockey )moderation, stimmführung , programmgestalltung ,technik usw.war echt gut zu der zeit auch wenn man technisch lichtjahre hinterher war !Meine vermona 2011 endstufen tun heute noch ihren dienst und im intershop am flughafen schönefeld haben wir die bausätze der zeck 15/3 gekauft .Damit warst du der king !!!!!!!!!!!Musikelektronik görlitz hatte dann endstufen , mixer und boxen prodoziert , der mixer war der hammer . Dann kam die wende und alles war mix mehr wert ausser die erfahrung.PS: laut tgl ( heute din ) musste konsumgüter so produziert werden dass auf lange zeit sie halten ! Endstufe läuft heute noch und wird noch weiter laufen so lange es noch irgend wo ersatzteile gibt . Ja wir haben wohl alle mit den 12 halber angefange , man waren das noch zeiten !!!!!!!!!

  11. A. 10. Januar 2015 at 20:49  zitieren  antworten

    Ist ja seit dem letzten Beitrag schon einige Jahre her… trotzdem hier noch ein kurzer Beitag von einem „SPU“, der 1975 seine Pappe gemacht hat und heute immernoch seinen Lebensunterhalt damit verdient. Vom Prinzip her war die damals notwendige Ausbildung in fachlicher Hinsicht (nicht politischer) nicht verkehrt. Zumindest war ein Schallplattenunterhalter damals fähig, dem Publikum eine nette Begrüßung, eventuell sogar eine interessante Moderation zu liefern. Über die damals verfügbare Technik ist auch schon so Einiges verfaßt worden und ich stimme den Tatsachen zu, daß man 1. kreativ sein mußte, 2. Beziehungen von Vorteil waren – genauso wie technische Kenntnisse. Optimal war eine entsprechende Ausbildung. 100%ig verlassen konnte man sich auf die technischen Parameter der zur Verfügung stehenden Technik von Vermona, Görlitz usw. . Angefangen habe ich auch einmal mit 2 Stück MV3 und den dazugehörenden BR Boxen, dann kamen nacheinander alle „Regent“ Teile und dann kam die Wende irgendwann mit ganz anderen technischen Möglichkeiten aber auch beispielsweise mit Endstufen für PKW, die in der Größe einer Pralinenschachtel 2 x 1000 W sinus boten….. und solchen „Wundern“ begegnet man genauso häufig, wie sich im Laufe einer Nacht bei mir Leute vorstellen, die ja eigentlich auch „DJ“ sind und ausnahmsweise heute mal frei haben. Ja und dann heißt es nur, nett darauf hinweisen, daß man Alleinunterhalter und kein DJ ist. Das solche Gespräche bei der Arbeit nerven, müßten sie ja wissen, wenn sie selbst muggen.

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