Staatliche Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter in der DDR

Das man diese staatliche Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter in der DDR haben musste, um offiziell als das, was man heute DJ nennt, auftreten zu können, ist nicht Neues, das hatte ich hier mal als Video. Wie genau das Dingen allerdings aussah, wusste ich bis eben nicht. Dann bin ich über die bescheidene Homepage (Ja, Homepage!) von Olaf Küther alias Mr.Kiz gestolpert. Neben kuhlen Bildern von dem, was man heute wohl Soundsystem nennen würde, und dieser staatlichen Spielerlaubnis für Schallplattenunterhalter erklärt der er auf durchaus interessante Weise, wie das damals so war in der DDR mit dem Musik auflegen und mit seiner seiner Disco Exellent.






Kommentare: 12

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  4. ossi 7. August 2012 at 22:11  zitieren  antworten

    @AG Discosprecher
    du laberst ja eine dünnschiß der dj hieß schallplattenunterhalter in der ddr, so die technik ok war teuer wenn man vermona boxen kaufen wollte die standen aber eigentlich in jedem musikgeschäft zu hauf herum und wenn diese ja so scheiße war frage ich mich warum diese rft lautsprecher immernoch so begehrt sind hat wohl doch was mit qualität und wirkungsgrad zu tun und mit etwas rechnen und ordentlich bauen kreativität vorausgesetzt was ich allerdings bei dir nicht vermute konnte man schon ordentliche teile mit den legendären 12 einhalbern zaubern auf jeden hat es damals spaß gemacht zu basteln und das fachkundige publikum in erstaunen zu versetzen mit 4 st l3401 in 2 expos mit ht aufsatz auf jeder seite und scheinwerfern aus alu-tauchsiedertöpfen man mußte nur wissen wie man mit dem zeug umzugehen hatte dann wurde es auch was

  5. Ist ja seit dem letzten Beitrag schon einige Jahre her… trotzdem hier noch ein kurzer Beitag von einem „SPU“, der 1975 seine Pappe gemacht hat und heute immernoch seinen Lebensunterhalt damit verdient. Vom Prinzip her war die damals notwendige Ausbildung in fachlicher Hinsicht (nicht politischer) nicht verkehrt. Zumindest war ein Schallplattenunterhalter damals fähig, dem Publikum eine nette Begrüßung, eventuell sogar eine interessante Moderation zu liefern. Über die damals verfügbare Technik ist auch schon so Einiges verfaßt worden und ich stimme den Tatsachen zu, daß man 1. kreativ sein mußte, 2. Beziehungen von Vorteil waren – genauso wie technische Kenntnisse. Optimal war eine entsprechende Ausbildung. 100%ig verlassen konnte man sich auf die technischen Parameter der zur Verfügung stehenden Technik von Vermona, Görlitz usw. . Angefangen habe ich auch einmal mit 2 Stück MV3 und den dazugehörenden BR Boxen, dann kamen nacheinander alle „Regent“ Teile und dann kam die Wende irgendwann mit ganz anderen technischen Möglichkeiten aber auch beispielsweise mit Endstufen für PKW, die in der Größe einer Pralinenschachtel 2 x 1000 W sinus boten….. und solchen „Wundern“ begegnet man genauso häufig, wie sich im Laufe einer Nacht bei mir Leute vorstellen, die ja eigentlich auch „DJ“ sind und ausnahmsweise heute mal frei haben. Ja und dann heißt es nur, nett darauf hinweisen, daß man Alleinunterhalter und kein DJ ist. Das solche Gespräche bei der Arbeit nerven, müßten sie ja wissen, wenn sie selbst muggen.

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