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Schlagwort: 50’s

Ein Campinganhänger mit einem Boot als Dach aus den 1950ern

Ich habe ja eine Schwäche für außergewöhnliche Vintage-Campingfahrzeuge und von denen schon so einige gesehen. Trotzdem lasse ich mich von diesbezüglichen Neuentdeckungen immer wieder gerne überraschen. So wie jetzt gerade von diesem Trailer, der von Beginn bis Mitte der 1950er Jahre in den USA gebaut wurde: dem Kom-Pak Sportsman. Seine Besonderheit: das Dach des Anhängers war ein Boot. Ob dieses auch als solches genutzt oder eben nur der Einfachheit halber verbaut wurde, erschließt sich mir nicht genau. Viele Infos gibt das Internet nicht her. Nur diese, dass die noch erhältlichen Modelle alles andere als Schnäppchen sind. Kein Wunder. Abgefahrenes Teil.

The fiberglass Kompak Sportsman trailer with fiberglass boat weighed approximately 1,180lbs. The trailer came with built-in work table, cabinets, 5.4 cubic foot ice refrigerator and 8.4 gallon water tank. Convenient roll-off for one man boat removal. F.O.B. $1,595 Medford, OR. This trailer was seldom used. This trailer benefited from inside storage in its early years and then went into a California „Camper Trails Museum.“ When the museum was disbanded, the 1952 Ford and Kompak Trailer were sold to a couple in Fishkill, NY. That owner restored the 1952 Ford Wagon and „outfitted“ the trailer for use by him and his wife. After one 4-day weekend camping trip, his wife informed him she was not the „camping type.“

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1200 Filmrollen aus den 50ern entwickeln: Rescued Film

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Superspannendes Projekt von Levi Bettwieser, der irgendwie zu 1200 Filmrollen eines Fotografen kam und diese für Rescued Film entwickeln will (Schöner Instagram-Account auch). Insgesamt werden dabei um die 18000 Fotos entstehen, bei denen eben jetzt noch niemand genau wissen kann, was sie am Ende zeigen werden. Sicher ist nur, dass die Aufnahmen alle in der 50ern entstanden und eigensinnige Weise akribisch verpackt sind.

Dieser Aufwand kostet Zeit und Geld, weshalb Bettwieser diese Crowdfunding-Kampagne gestartet hat.

The Rescued Film Project recovered 66 bundles of film, shot by the same photographer in the 1950s, and never processed. The total roll count is estimated to be over 1,200 rolls. But even more interesting than the quantity of the film, is the way in which it was packaged.


(Direktlink, via reddit)

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Rezepte aus den 1950ern kochen

Essen ändert und entwickelt sich wie alles andere auch. Ob Musik, Filme, Subkulturen, Technologie und und und. Alles lebt, entwickelt sich und fließt. Was damals gut klang, muss heute nicht mehr geil sein – was damals gut schmeckte, kann heute eine echte Herausforderung für Auge und Magen eines Essenden sein. So wie die Schinken-Bananen von letztens.

Diese beiden Neugierigen hier haben heute einfach mal Rezepte gekocht, die in den 1950ern veröffentlicht wurden. So richtig nach Genuss sieht das alles nicht aus. Am besten ist, man kocht mit den handgeschriebenen Rezepten von Oma, die als Kind schon schmeckten. Da kann so viel nicht schief gehen.


(Direktlink, via Likecool)

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Wie General Motors sich im Jahr 1956 autonome Autos vorstellte

Selbstfahrende Kraftfahrzeuge sind aktuell der heiße Scheiß. Ich fände so ein Dingen ja ganz geil, wenn ich mich mit einem solchen auch ohne Führerschein durch die Gegend fahren lassen könnte. Zum einen aber wird das sicher noch Jahre brauchen, zum anderen kann ich mir vorstellen, dass manche von der Entwicklung nicht ganz so begeistert sind und versuchen werden, autonome Autos so lange wie möglich auf den Straßen zu verhindern. Sei es drum.

General Motors hatte schon im Jahr 1956 die Vision eines selbstfahrendes Kraftfahrzeugs und die sah folgendermaßen aus:


(Direktlink, via reddit)

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Eine über 50 Jahre alte, völlig unbenutzte Küche

Nathan Chandler hat sich im Jahre 2010 ein Haus gekauft. Machen manche ja so. In diesem fand er eine Küche vor, die 1956 eingebaut, aber niemals benutzt wurde. Warum kann er nicht sagen. Von weitem sieht die so alt jetzt nicht aus, aber ein Blick auf die technische Ausstattung verrät, dass die schon ein paar Tage auf der Arbeitsplatte hat. Die hatten 1956 schon Geschirrspüler?!? Hier ein ganzes Album auf Flickr, wo er die Fotos ablegte, um einen Käufer für die Küche zu finden. Mittlerweile ist sie wohl verkauft.

These vintage GE appliances are original to my house circa 1956. The house was never occupied and appliances were never used. The manuals were still taped to the appliances. I purchased the home in 2010 and I am selling: side-by-side wall refrigerator, wall oven, cooktop, double bowl washboard sink, and dishwasher.


(via Willy)

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Die erste Elvis-Platte für 300.000 Dollar versteigert

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(Symbolfoto unter CC BY-NC 2.0 von Thomas Hawk)

Gestern wäre Elvis 80 Jahre alt geworden, was er nicht ganz unverschuldet leider hat nicht erreichen können. Peter Glaser hat im Zuge dessen diesen ziemlich langen Artikel geschrieben: Der King ist ewig. Ich persönlich konnte mit dem Sound von Elvis nie wirklich etwas anfangen – womöglich bin ich dafür dann doch zu jung. Ich mag „In the Ghetto“, was wahrscheinlich eher an The KLF als an Elvis selber liegt. Für mich war das immer auch ein bisschen Altherren-Rock ’n‘ Roll. Sei es drum.

Gestern wurde in Memphis wurde gestern die erste Schallplatte von Elvis Presley versteigert. Ein Sammler bot 300.000 Dollar.

Ein unbekannter Bieter bekam bei der Auktion im Haus des Sängers, das inzwischen ein Museum ist, den Zuschlag für die Acetat-Platte. Die Scheibe habe Presley 1953 im Alter von 18 Jahren aufgenommen und sei ursprünglich als Geschenk für seine Mutter gedacht gewesen, teilten die Organisatoren der Auktion mit. Die Familie habe damals aber keinen Plattenspieler besessen. Das kostbare Sammlerstück enthält die Songs „My Happiness“ und „That’s when Your Heartaches Begin“.

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Motorroller mit Zelt

Sommer. Zeit für Camping. Konnte man 1959 gar schon mit einem Roller machen. Geil, auch wenn das Innenzelt fehlt. Vorteil daran: würde hierzulande als „biwakieren“ durchgehen, was im Gegensatz zum Campen für eine Nacht überall erlaubt ist.


(Direktlink, via Like Cool)

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Berlin im März 1954

Strollology hat gerade wieder einmal eine wirklich sehenswerte Fotoserie von Hein Vontin, die dieser im März 1954 machte. Wir waren da vermutlich alle noch nicht geboren, die Mauer stand noch nicht, aber Berlin war schon ein paar Jahre zweigeteilt. Die Bilder „zei­gen auf ein­drucks­volle Weise, wie die Stadt zwi­schen Wie­der­auf­bau und Wirt­schafts­wun­der immer mehr in Ost und West zerfiel.“

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