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Schlagwort: Architecture

DDR-Bauten aus Pappe: Modern East

Modern East ist ein Bastelbuch für Große, mit dem sich die geneigten Käufer bekannte DDR-Bauten aus Pappe basteln können.

Plattenbau housing estates, monumental hochhäuser, cosmic milk bars; the post-war East Germany was rebuilt on concrete foundations to stand for the new modernity and shape the unique and no less controversial urban landscape of the Modern East. Have a peep over The Wall and reconstruct some of the most intriguing modernist and brutalist edifices erected in Deutsche Demokratische Republik.

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13-Jähriger baut sich ein kleines Haus für 1.300 Euro

Wenn Jugend nicht forscht baut dann sie im besten Fall. So wie der 13 Jahre alte Luke Thill aus Dubuque, Iowa. Der hat sich im Garten seiner Eltern sein eigenes Haus gebaut. Für dafür relativ kleines Geld hat er eine Hütte mit Wohn-, Ess- und Schlafzimmer auf zwei Etagen entworfen, die gerade mal 10 m² Grundfläche beansprucht. Die Bude hat ordentlich viel Licht und im Vorgarten baut er – ganz nebenbei – Gemüse an. Bauzeit dafür: gut ein Jahr, Kosten: $1.500. Luke, ich will ein Haus von dir!


(Direktlink, via Urbanshit)

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Robert Götzfried fotografiert Kegel- und Bowlingbahnen: Bowling Alleys

(Foto: Robert GötzfriedCC BY-NC-ND 4.0)

Teile meiner Kindheit habe ich hin und wieder auf Kegelbahnen verbracht. Bowlingbahnen – wir hatten ja nüscht – gab es damals keine und wenn meine Alten mal Sport unter Freunden machen wollten, traf man sich halt auf der Kegelbahn. Und da ging ich halt ganz gerne mal mit, auch wenn die Kugeln anfänglich viel zu schwer waren.

Bei uns im Kaff gab es eine Kegelbahn, die schon ziemlich in die Jahre gekommen und gar nicht mal so schön war. Aber man konnte dort kegeln. Ich habe den leichten Muff eines feuchten Bungalows in der Nase, wenn ich daran denke. Und den Geruch, der von den Toiletten rauszog.

In den Urlauben gingen wir dann gerne auch auf andere Kegelbahnen, die doch um einiges schöner waren. Klar, immer noch meist dunkle Kellerräume mit langen meistens nicht sonderlich gut ausgeleuchteten Bahnen. Kegelbahnen machen mir heute den Eindruck, als seien sie irgendwie aus der Zeit gefallen. Ich war ewig nicht mehr kegeln. Irgendwann gingen wir mit der Familie dann bowlen, aber das war etwas anderes. Die Atmosphäre war dann eine gänzlich andere. Irgendwie so 90er. Kegeln fühlte sich nur zehn Jahre vorher schon 30 Jahre älter an. Oder so.

Der in München lebende Fotograf Robert Götzfried (Facebook) ist seit einigen Jahren in Süddeutschland unterwegs und hat dort für seine Serie Bowling Alleys Kegel- und Bowlingbahnen fotografiert, von denen die meisten aus den 60er, 70er und 80er Jahren stammen. Eine großartige Idee für eine Fotoserie, wie ich finde. Dabei sehen diese Kegelbahnen mitunter schöner aus, als die, an die ich mich erinnern kann. Bei anderen habe ich einen leicht muffigen Geruch in der Nase. So wie damals.

Auch die anderen Projekte von ihm sind durchaus sehenswert, hier auf Behance.


(Fotos: Robert GötzfriedCC BY-NC-ND 4.0, via this isn’t happiness)

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Wie im 14. Jahrhundert die Karlsbrücke in Prag gebaut wurde

Ziemlich beeindruckende Visualisierung des Baus der weltbekannten Prager Karlsbrücke. Damals, im Jahr 1357, war ja noch nichts mit Baggern und Kränen und so. Also mussten die Menschen erfinderisch sein. Das waren sie für dieses konkrete Bauvorhaben auf jeden Fall.

Nach dem Vorbild der Steinernen Brücke in Regensburg wurde sie als Bogenbrücke mit 16 Bögen errichtet. Ihre Länge beträgt 516 Meter, ihre Breite rund 10 Meter. Die Bögen sind fast symmetrisch über die gesamte Brückenkonstruktion angeordnet. Als Baumaterial kamen alte Mühlsteine, Granit aus dem Flussbett sowie Sandstein zur Anwendung. Die Überlieferung, der Mörtel sei mit Eiern angereichert worden, um die Stabilität zu erhöhen, wurde nach wissenschaftlichen Materialanalysen anlässlich der Rekonstruktion im Jahr 2008 widersprüchlich beantwortet. Die Beimischung von Quark und Wein als „römischer Mörtel“ konnte jedoch nachgewiesen werden


(Direktlink, via Likecool)

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Der Berliner Bierpinsel steht zum Verkauf

(Foto: ANBerlinCC BY-ND 2.0)

Ich habe ein paar Jahre um die Ecke gewohnt und bin mindestens 387 Mal daran vorbei gelaufen. Allerdings habe ich den eigentümlichen Bau nie von innen gesehen. Mittlerweile steht der Pinsel unter Denkmalschutz. 2010 wurde die Fassade von diversen Street Art-Künstlern gestaltet, was eigentlich nur eine Sache der Zeit sein sollte, aber dann doch immer noch Bestand hat.

Nun steht das Dingen zum Verkauf, beim Auktionshaus Sotheby’s möchte man 3,2 Millionen dafür.

Ein Mitarbeiter von Sotheby’s sei auf ihn zugekommen, auf der Suche nach neuen Objekten, sagt Axel Bering, Geschäftsführer der Schlossturm GmbH und Sprecher der Eigentümerin. Man habe daraufhin entschieden: Wenn jemand den Bierpinsel für den geforderten Preis kaufen wolle, gebe man ihn ab. Ein Interessent habe sich bereits gemeldet, um sich das Gebäude anzusehen.

(via Daniel)

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Eine riesige Buddah-Statue, die in einem Hügel sitzt

In Sapporo im Norden Japans hat der Architekt Tadao Ando einen eindrucksvollen Tempel entworfen, in dem eine 13,5 Meter hohe und 1500 Tonnen schwere Buddah-Statue auf die Besucher wartet.
Eröffnet wurde der „Der Buddha mit dem Kopf im Freien“ im Dezember 2015.

„Ausgangspunkt des Projekts war die Gestaltung einer Gebetshalle, die eine 15 Jahre zuvor geschaffene, steinerne Buddha Skulptur in Szene setzen sollte. Standort war ein sanft ansteigendes begrüntes Gelände von 180 Hektar mit einem Friedhof. Die Statue selbst ist 13,5 Meter hoch und wiegt 1500 Tonnen. Sie besteht aus feinem, hochwertigem und massivem Stein. Als wir die Anfrage erhielten, stand sie frei auf dem Gelände und erweckte nicht gerade den Eindruck von Stimmigkeit. Der Auftraggeber wünschte sich einen Ort der Ruhe und des Seelenfriedens für die Besucher.

Unsere Idee war es, die Skulptur unterhalb des Kopfes mit einem Erdhügel zu bedecken, der mit Lavendel bepflanzt ist. Wir nannten die Idee «Der Buddha mit dem Kopf im Freien». Ein in den Hügel eingebetteter, 40 Meter langer Tunnel führt zu einer Rotunde, die die Statue umgibt. Damit wollten wir eine lebendige Raumfolge schaffen, die mit dem langen Zugang zum Tunnel beginnt und sich in seiner Durchwanderung fortsetzt, sodass die Erwartung des Besuchers allmählich steigt, bis er am Ende die Halle mit der Statue erreicht – die im Übrigen von aussen nicht sichtbar ist.“
(vitra)

Der Hügel, in dem der Buddah sitzt wurde dann mit 150.000 Lavendelpflanzen begrünt, die im Frühjaht grün und im Sommer lila leuchten.


(Direktlink, via Colossal)

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Ein Futuro Haus auf den Straßen Englands, 1971

„Das Futuro ist ein im Jahr 1968 vom finnischen Architekten Matti Suuronen entwickeltes, weitgehend aus Kunststoff bestehendes ellipsoides, auf einem Metallgerüst stehendes, 36 m² großes Rundhaus.“


(via this isn’t happiness)

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Wenn das Meer Orgel spielt: Sea Organ

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(Foto: Michał Kołodziejski, CC BY 2.0)

Eine wunderschöne Idee des Architekten Nikola Bašić, der an der kroatischen Adria eine Meeresorgel gebaut hat, die durch Wellenbewegungen des Wassers Töne und in der Summe Melodien spielt. Können wir das vielleicht überall haben?

„Constructed in 2005, the acoustic jetty spans some 230 feet (70 meters) and incorporates 35 polyethylene tubes of varying diameter. As waves flood each tube underwater, displaced air is forced through large whistles tuned to play seven chords of five tones. Day in and day out, music seems to emanate from the ground, a playful interplay between nature and design. Listening to the video above, the sound is somewhat like random chords played by a huge calliope.“


(Direktlink, via Colossal)

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Familie Feuerstein-Villa zu verkaufen

In der San Francisco Bay Area steht gerade ein Haus zum Verkauf, das aussieht als wurde es in Steintal gebaut, bei den Feuersteins. Allerdings um einiges luxuriöser ausgestattet, was sich natürlich auch auf den Preis umlegt. Mit $4.2 Millionen kein Schnäppchen, aber man wird ja trotzdem mal gucken dürfen.

If you’ve ever driven along Highway 280 in the San Francisco Bay Area, you’ve probably seen this home.

It’s for sale. The so-called “Flintstone House” in Hillsborough is one of Silicon Valley’s more eccentric single-family dwellings. Architect William Nicholson designed and built the eccentric landmark in 1976.

It’s a 3-bedroom, 2-bath property. The last time “Flintstone House” sold was in September 1996, for $800K. A lot has happened in the local economy since then. This time, the price is reported to be around $4.2 million clams.

Flintstone House on the Market! I have Just Listed this Hillsborough iconic landmark house. The list price is…

Posted by Judy Meuschke-San Francisco and Peninsula Realtor on Dienstag, 1. September 2015

(via BoingBoing)

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