Blog Archives for tag Festival

Ein Festival im Mad Max-Stil: Wasteland

In der Wüste Südkaliforniens treffen sich etliche Freaks, um ein Festival in Endzeitatmosphäre zu feiern: Wasteland. Filmemacher MEL war dort und hat sich das postapokalyptische Spektakel angesehen.

For Mike Orr, a.k.a. “Sweet Lips,” escapism comes in the form of Wasteland Weekend: an annual four-day post-apocalyptic festival held in the Southern California desert that attracts thousands of people from around the country. It’s basically a giant celebration of end-of-the-world culture, where, per Sweet Lips, “people can do whatever they want.” This includes everything from hand-to-hand combat to burlesque to bonfires that set the night sky ablaze.

(Direktlink, via Likecool)

Festival-Regel Nr. 1

Da steht zwar „Camping“, aber das kommt am Ende ja auf das Selbe raus – die Regel bleibt die gleiche.


(via Onlein sein)

Fluoreszierende Zeltschnüre

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Man kennt das: Da läufste total harte leicht angetrunken über ein Festival-Gelände und suchst nachts dein verdammtes Zelt, was du ein paar Stunden vorher, noch bei Taglicht und schon ordentlich angeballert total nüchtern auf eine Wiese gestellt hast. Du kannst es einfach nicht finden. Denn jetzt steht da nicht nur dein Zelt und die fünf vom Vorabend, sondern weitere 1356 Zelte drumherum, die mittlerweile dazu gekommen sind. Es ist dunkel und du siehst gar nichts mehr – und schwups, fällst du über irgendeine Schnüre eines fremden Zeltes, stolperst und landest auf irgendwelchen Menschen, die im inneren gerade ihren wohlverdienten Festivalbeischlaf tätigen. Doof.

Damit könnte es jetzt vorbei sein, denn es gibt mittlerweile fluoreszierende Zeltschnüre. Die macht nicht, dass man sein Zelt besser finden kann, aber zumindest fliegt man nicht mehr über Schnüre, die man im dunkeln nicht sehen konnte und stört so niemanden beim Beischlaf. Gut.

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(via Tobi)

Doku über den Kulturkosmos und ihr Fusion Festival

Der Verein Kulturkosmus, der unter anderem für die Organisation des Fusion Festivals verantwortlich ist, zeigt aktuell eine fünfteilige Doku über sich selbst. In der wird dargestellt, wie das alles so läuft in Lärz und mit der Fusion. Sehr interessant.

Ich war das erste mal 1998 und eher zufällig auf der Fusion. Danach 13 Mal in Folge. Jedes Jahr. Und trotz des spürbar immensen Wachstums ist es für mich nach wie vor das einzige Festival, zu dem es keine Alternative gibt. Es ist und bleibt womöglich für immer einzigartig.

“Wenn mensch hinter die Kulissen des Fusion-Festivals schaut, zeigt sich der Kulturkosmos – ein schillerndes Gemeinschaftswerk unterschiedlichster Akteur*innen. Wir starten hier mit einer multimedialen Dokumentation über den Verein, welche im Herzen aus einer mehrteiligen Filmreihe und einem Bonusbereich besteht. Unser Anliegen ist es, Einblicke in das Engagement, die Hintergründe und die Zusammenhänge des Vereins zu ermöglichen und Dich an der Vielstimmigkeit des Kulturkosmos teilhaben zu lassen (…) Unsere Filmreihe handelt von aktiven Menschen, von Selbstbestimmung und Selbermachen. Wie wollen wir leben? Was ist wirklich wichtig? Was auf den ersten Blick als Festival erscheint, entwickelt sich vielleicht in seiner Tiefe zu einem Modellversuch einer gesellschaftlichen Utopie.

Zu ausgewählten Themen greifen wir in mehreren filmischen Kapiteln einzelne Aspekte dieser bunten Welt des Kulturkosmos heraus. Wir zeigen die Anfänge einer Bewegung, ihren Geist und ihre Entwicklung im Takt von Rhythmus und Veränderung. Menschen, die ihre Träume in die Realität hinübertragen und dabei auch stolpern, in Konflikte geraten und von Widersprüchen herausgefordert werden. Menschen, die sich in einer selbst gewählten Arbeitswelt bewegen und sie aktiv gestalten.”

Hier der Teaser zur Doku-Reihe. Alles weitere nebst der kompletten Doku gibt es auf der Seite des Kulturkosmos e.V.


(via BMI)

Fotos und Recap: Telekom Electronic Beats Festival Budapest 2015

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Ich war letztes Wochenende auf dem Telekom Electronic Beats Festival in Budapest. Es war nicht mein erstes EB Festival, so war ich vor zwei Jahren schon mit in Podgorica, Montenegro und im Frühjahr dieses Jahres in Köln. Und dennoch war Budapest anders, weil irgendwie neu.

Hatte man beim EB Festival bisher den Fokus auf einen Festivalabend gelegt, an dem verschiedene Acts ihre Livequalitäten zentral in einer Location unter Beweis stellen konnten, hat man das in Budapest nicht nur auf zwei Abende ausgeweitet, sondern auch noch diverse Partner mit ins Boot geholt, die verteilt über die ganze Stadt ein Rahmenprogramm für das Festival gestalteten. Insgesamt waren das hier über 50. Mit an Board für dieses Wochenende: Galerien, Clubs, Workshops, Ausstellungen, Restaurants, alles. So wurde ein Schmelztiegel kreativen Schaffens ermöglicht, der all das mit einbezog, wofür Electronic Beats weitgehend bekannt ist. Eine überzeugende Idee, bieten eben auch Städte im ehemaligen Ostblock viel kreatives Potenzial, das bei solch einer Fokussierung einen erlebenswerten Kontext schafft.

Ich hätte mir gerne die Native Sessions angesehen, was aber leider nicht in den Zeitplan passte. Deshalb konzentrierte ich mich auf die Electronic Beats Exhibition, bei der es in einer alten Location, die den Charme der 90er in Berlin zu versprühen wusste, Installationen gab. Auf die eigentlichen Festival-Gigs im A38, einem alten Schiff, in dessen Bauch sich ein Floor befindet, und auf die Acts im Akwarium, einem der wohl populärsten Clubs in Budapest.

Regen.

Die Electronic Beats Exhibition bot primär die Möglichkeit, das Floating Soundsystem von Flora & Faunavisions auch mal selber bespielen zu können. So nimmt man sich eine Art Lochkarte, markiert auf dieser verschiedene Pattern für verschiedene Musikstile, legt diese Karte in ein Lesegerät, welches aus den Pattern dann Musik macht. Dazu gibt es dann passende Visuals, die auf dünne mehrdimensionale Stoffe in einen Raum projiziert werden. Zur Auswahl stand Techno, Ambient und Drum ’n‘ Bass, wobei ich mich für letzteres entschied. Klar. Das ganze sieht dann so aus:

(Direktlink)

Noch mehr Regen.

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Nachdem wir uns irgendwie trocken bekommen haben, ging es ins A38, dem oben schon erwähnten Boot. Musikalisch stand dort einiges an. Auch einiges, von dem ich mich überraschen lassen wollte, da ich nicht alle der angekündigten Acts kannte. Da war mir Fatima schon mal eine durchaus gelungene Überraschung, die mit ihrer Band astreinen Soul aus den Boxen bringt, der immer im elektronischen Rahmen durch den Raum gleitet. An den Tasten ein Mann, der das Rhodes nicht weniger zu lieben scheint als ich das tue. Er allerdings kann das – im Gegensatz zu mir – auch noch nahezu perfekt spielen, was ihm eine sichtliche Freude bereitet. Fatima fetzt.

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Danach enterte Omar Souleyman die Bühne, der nicht nur deshalb in den letzten Jahren an Popularität gewonnen hat, weil ihn Künstler wie Gilles Peterson und Four Tet produzierten, sondern auch, weil im Auftreten und im Sound deutliche Eigenheiten mitbringt. Syrische Folklore, unterlegt mit scheppernden Casio-Beats und einem Delay auf den Vocals, für das sie ihn in den Dub-Studios Jamaikas hochpreisen würden. Nicht wirklich mein Sound, aber die Menge hatte sichtlich Spaß an diesem außergewöhnlichen Auftritt.

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Den Abschluss und definitiv das Highlight des Abend machten dann Hercules and Love Affair, die vom Grundsatz auch nicht so ganz meinen Sound machen, aber den Kahn auf jeden Fall zum schwappen brachten. Fette Show, Spaß an der Sache und House, wie er housiger kaum sein kann. Discoiger auch nicht. Finale des Abends auf dem Kahn.

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Regen. Taxi. Bett.

Derweil spielte Nina Kraviz im Akvarium ein grandioses Set, wie einen Morgen später gemunkelt wurde. Ich habs dann wohl verpasst. Aber man kann nicht alles haben. Und zumindest hatten wir ab genau da keinen Regen mehr. Etwas Sonne gar und ein bisschen Zeit für Sightseeing.

Nachmittags dann ein durchaus interessantes Panel, in dem erläutert wurde, wo genau der Ansatz dafür liegt, dass Festival jetzt in diesem Rahmen zu machen. Das kreative Potenzial bündeln, netzwerken, darüber künstlerisch wachsen.

Abends dann wieder A38, wo die aus UK stammenden Ten Fé den Auftakt machten. „Electronic Rock ’n‘ Roll“ haben sie sich auf die Fahnen geschrieben – und dem werden sie gerecht. Englische, leicht angekitschte Riffs, die aber nie ölig wirken. Etwas melancholisch, aber ich mag das ja. Und laut, was ich nicht weniger mag.

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Leider habe ich irgendwie an dem Abend Kiasmos nicht recht mitbekommen, was mich im Nachhinein ein wenig traurig machte. Nun steht Ólafur Arnalds schonmal auf der Bühne und ich hampel irgendwo anders rum. Ronny, ey!

Das Spezial an dem Abend war dann Mister Nozinja, der dem Shangaan Electro nicht nur ein Gesicht sondern auch den Sound gibt. Da gibt’s dann auch schonmal krachende, afrikanische Rhythmen auf 190BPM mitten ins Gesicht. Dazu schütteln auf der Bühne dann zwei Tänzerinnen und ein Tänzer so ziemlich alles was sie haben. Imposant, auch wenn das nicht so meins ist. Aber wenn der Mann vor einer Crowd von 2000-3000 Leuten spielt, brennt der alles ab. Ganz sicher.

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Und zum Abschluss dann die, auf die ich mich eh immer und hier ganz besonders gefreut habe: Howling, deren Sound ich wirklich liebe. Ich hatte sie im Frühjahr schon in Köln live erleben können, was aber eine ganz andere Baustelle war. Die Location dort war groß, hoch, weitläufig und nicht sehr persönlich. Hier war alles kleiner, intim fast.

Sie ließen ihre reduzierte Bühnenshow aufbauen, ertranken den Raum in Nebel und begannen zu spielen, ohne das man vorher wahrnehmen konnte, dass sie überhaupt schon auf der Bühne stehen würden. Hin und wieder ein zurückhaltender Lichtstrahl, eine Kerze, Dunkelheit. Und genau darum scheint es zu gehen, alles soweit runter zu reduzieren, dass am Ende nicht mehr bleibt als nur die Musik. Dann beginnt es tief nach unten gefiltert irgendwo in diesem Nichts zu wummern bis der Bass einsetzt und diese elfenartige Stimme ihre Harmonie über all das legt. Das alles schuf in der Raumgröße eine Intimität, die zu erfahren es eher selten Gelegenheiten geben dürfte. Gänsehautmomente im Minutentakt Für mich _das_ Highlight des letzten Wochenendes und einer der besten Gigs, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Wenn die mal in eurer Nähe sind, geht dort hin.
Absolut großartig!

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Zum Abschluss des Festivalwochenendes ging es dann noch ins Akvarium, in dem es noch ein Set von Âme von Frank Wiedemann, der auch Teil von Howling ist, geben, auf das ich dann aber doch nicht warten wollte. Zumal es nach dem Howling-Auftritt nicht mehr besser werden konnte und ich mich nicht aus dieser Blase holen lassen wollte.

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Am nächsten Morgen war ich dann kurz auf ein paar Fotos in der Stadt unterwegs, die wirklich schwerstens zu empfehlen ist. Nicht nur für Pärchen. Ein Paar Fotos mache ich dazu noch gesondert. Hier mein Flickr-Album mit jeder Menge Fotos des oben Beschriebenen.

[Disclaimer] Telekom Electronic Beats hat mich zu dieser Reise eingeladen, um später darüber zu schreiben zu können.

Samstag in Bochum: „Lazy Dub“ – Ambient & Dub-Music Festival mit icke

Ich werde am Samstagnachmittag auf dem Ambient & Dub-Music Festival „Lazy Dub“ in Bochum spielen und freue mich da sehr drauf. Schließlich war ich noch nie in Bochum. Also so gar nicht. Das ganze startet schon mittags im Westpark, An der Jahrhunderthalle, und endet am Abend. Familienfreundlich also. Der Eintritt ist frei, das Gebotene vielfältig. Wen das alles immer noch nicht überzeugen kann, dort hinzukommen, so denn man denn in der Nähe verweilen sollte: Es ist ein Faultier auf dem Flyer! Awwwwwwww!!111!!!

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A beautiful day
for children, adults and all inbetweeners.
with Ambient- & Dub-music

line up:
** Kraftfuttermischwerk ** (dj)
** Roxopolis ** (live-band)
** Talking Decks ** (dj)
** WhoIsIR ** (liveset)
** Maso Maso ** (dj)
** Janosch,Fränkedelic und Flip **

fresh food & drinks.
hulahoop.
yoga schnupperkurs.
playgrounds.
art performances.
free entry!

Wenn ich nicht hier bin


(Meeresrausch Festival, Peenemünde)

[Sponsored] Letzte Early Bird Tickets für das Lollapalooza Festival 2015 in Berlin

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Wer noch auf der Suche nach einem guten Weihnachtsgeschenk sein sollte, kann noch bis zum 22.12. um 12:00 Uhr eines der letzten Early Bird Tickets für das am 12.09.2015 in Berlin stattfindende Lollapalooza Festival abgreifen. Diese gibt es bis dann hier für 99,00 EUR. Danach werden Tickets dann 119,00 Tacken kosten, was ja doch einiges an Ersparnis ausmacht, die man dort vor Ort viel lieber in Bier investieren kann. Eh klar.

Das Line Up ist noch nicht bekannt, aber wer das amerikanische Original kennt, weiß das die nicht kleckern, sondern immer sehr zum Klotzen neigen, weshalb man durchaus davon ausgehen kann, dass die 99,00 EUR kein schlecht angelegtes Geld sein werden.

[Sponsored by Lollapalooza]

Kompost-Toiletten auf Festivals: „Festivalklo zu Heimscheißer-Konditionen“

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(Foto: Goldeimer)

Jeder, der im Sommer auf Festivals unterwegs ist kennt die bis zum Anschlag vollgeschissenen Dixi-Klos. Die hier grobe Sprachwahl wird genau diesem Umstand auch völlig gerecht: vollgeschissen.

Viele Festivals haben sich in den letzten Jahren genau diesem Problem angenommen und lassen ihre Dixies mittlerweile dreimal täglich leeren und saubermachen. Dazu kommen die mitunter so genannten „Luxus-Varianten“, die nach jedem (Stuhl)Gang gereinigt werden. Das kostet dann aber auch extra. Die Fusion fing damit vor Jahren schon an und nannte diese Klos dann „WC-Royal“, was auf dem Gelände ein gänzlich neues Verb gebar. Viele gingen dann dort nicht aufs Klo, sie gingen „royalen“.

Allerdings änderte das nur wenig an der grundsätzlich miesen Toiletten-Situation auf Festivals im Allgemeinen. Ab einer bestimmten Größe sind die Klos eben nach ein paar Stunden fast immer unbenutzbar.

Genau dieser Sache haben sich die Macher von Goldeimer angenommen und Festivalklos entwickelt, die den ganzen Scheiß zu Humus umwandeln. Das ist nicht umsonst, gepflegt aufs Klo gehen kostet dann zwei Euro, bringt aber auch was.

Das Prinzip basiert auf einem simplen Grundgedanken: Der Mensch soll der Erde zurückgeben, was er von ihr genommen hat. „Bis zu 24 Milliarden Tonnen Humus gehen jährlich durch Bodenerosion und falsche Landbewirtschaftung verloren“, erklären die Klokonstrukteure. Die konventionelle Wassertoilette sei daran mitschuldig: Menschliche Ausscheidungen enthalten wichtige Nährstoffe, die jedoch mit Kläranlagen entsorgt werden.

Die Kompost-Toilette hingegen verwandelt den Kot in eineinhalb Jahren zu kostbarem Humus. Dabei spült man sein Geschäft nicht mit Wasser, sondern deckt es mit Sägespänen und Pflanzenkohle zu und lässt das Ganze mit effektiven Mikroorganismen reagieren.

[…]

Der Clou: es entstehen keine Gerüche. Doch was passiert mit Drogen und Medikamenten im Kompost, die gerade auf Festivals häufig konsumiert werden? „Wir können nicht ändern, was die Leute zu sich nehmen“, sagt Malte Schremmer.
Mit den Kompost-Klos soll der Toilettengang zudem unterhaltsamer werden: Die fahrbaren Toiletten sind mit Magazinen und Musik ausgestattet, die Wände zieren Graffities. „Wir haben ein Festivalklo zu Heimscheißer-Konditionen entwickelt“, sagen die Gründer.
(taz)

Die Grundpfeiler der Idee lassen sich unter vier Punkten zusammenfassen:

  • Bedürfnisorientiert
  • Nachhaltig
  • Sozial
  • Unterhaltsam

Außerdem gehen alle finanzielle Überschüsse an Viva Con Agua. Tolle Sache, wie ich finde. Ich hoffe, die im nächsten Sommer auf noch mehr Festivals vertreten zu wissen. In diesem Jahr waren es wohl um die 15.

Wir betreiben mobile Kompost-Toiletten als Alternative zu konventionellen Sanitärsystemen auf Großveranstaltungen. Der Aufenthalt einer Toilette geht bei Goldeimer über die reine Funktionalität hinaus: Komfort und Wohlfühlatmosphäre stehen bei uns im Mittelpunkt. Wir schließen Stoffkreisläufe und kompostieren die gesammelte Biomasse zu einem fruchtbaren Humussubstrat. Durch ein umfassendes Infotainment-Programm rücken wir eines der wichtigsten gesundheitlichen und ökologischen Themen des 21.Jahrhundert in den gesellschaftlichen Mittelpunkt. All unseere Gewinne fließen in die Finanzierung von Wasser- und Sanitärprojekten von Viva con Agua und der Welthungerhilfe.

(via taz)

Verlosung: 3×2 Tickets für das MoxxoM Electronic Music Open Air vom 04. bis 06. Juli

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Im Sommer hat fast jedes Wochenende sein Festival. So natürlich auch das erste im Juli. Vom 04. bis zum 06. findet in Hagenwerder nähe Görlitz nun wohl zum fünften Mal wieder eines der etwas kleineren statt, die aber eh meist viel schöner sind. Das MoxxoM Electronic Music Open Air. Und weil das in den letzten Jahren so schön gewesen scheint, fahre ich da in diesem Jahr auch einfach mal hin. Könntet ihr auch machen. Für die Musik dort sorgen in diesem Jahr:

Lineup
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(Direktlink)

Das MoxxoM ist ein dreitägiger musikalischer Urlaub vom Alltag. Organisiert von Musikliebhabern für Musikliebhaber, mit einem Line-Up, in dem nicht die Größe des Namens zählt, sondern die musikalische Qualität in den Fokus gerückt wird. Unterstützt mit hochwertiger Beschallung für maximalen Hörgenuss, visuellen Zaubereien und einer liebevoll hergestellten Deko. Das alles kombiniert mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, einem Badesee direkt vor Ort und maximal tausend netten Menschen ergibt eine Atmosphäre, die man schwer beschreiben kann.

Wir empfehlen deshalb ausdrücklich, sich selbst auf die Reise nach Hagenwerder zu machen und ein Teil des Kaleidoskops namens MoxxoM zu werden.

Um euch die Entscheidung dazu etwas leichter zu machen, gibt es hier jetzt 3×2 Tickets zu gewinnen. Alles was Ihr tun müsst, um an diese zu kommen, ist hier bis zum 26.06. 2014 unter Angabe einer gültigen Email-Adresse einen Kommentar zu hinterlassen. Sollten das mehr als drei von euch tun, entscheidet Random.org darüber, wer die Tickets bekommen wird.

Das AAAHH Records Festival 2014 in Bralitz: zahle, was Du willst, sei einer von 250 Gästen

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Ich habe in den letzten drei Jahren die besten Festivals immer dann gefeiert, wenn keine 35536 Gäste neben mir ein solches besuchten. Ich habe die Intimität der kleinen Veranstaltungen zu lieben gelernt. Das miteinander Reden, eine Vertrautheit, die einem keines der großen Feste zu geben vermag. Fast so etwas wie große Familien, die sich irgendwo im Sommer treffen, miteinander feiern, trinken, tanzen. Als Fremde kommen, als welche, die sich mögen und verstehen auseinander gehen.

So wie letzten Sommer im brandenburgischen Bralitz. Ein alter Bahnhof mit Garten, Slackline, Tischtennis, Lagerfeuer und Trampolin. Privat war es, kommunikativ auch und sehr, sehr schön. Auch wenn ich und die Technik an diesem Abend nicht wirklich viel Glück miteinander hatten, was am Ende dann aber doch keine wesentliche Rolle spielte. Es war ein tolles Wochenende.

Die Macher von AAAHH Records wiederholen die ganze Kiste wohl auch deshalb in diesem Sommer. Vom 29. bis zum 31. August 2014 laden sie erneut nach Bralitz. AAAHHWOOO! ist das Motto dieses Wochenendes und das Konzept bleibt das gleiche wie schon im letzten Jahr. Es wird nur 250 Tickets geben. Jeder der eines haben will, entscheidet selber, wie viel er dafür zahlen möchte oder zahlen kann. Das Fest findet so oder so auf jeden Fall statt, aber desto mehr Geld ins Säckle kommt, desto mehr Spaß werden alle Beteiligten haben.

0 Euro = Das Festival findet statt
Zwar ist es recht unwahrscheinlich, dass keine einzige Spende bei uns eingeht. Dennoch würden wir unser Festival auch in diesem Fall veranstalten. Es wäre zwar nicht so gut, wie es sein könnte, aber wir hätten auch so unseren Spaß – einen Spaß mit finanziellen Einbußen. Wir benötigen rund 2500 Euro, um auf eine sichere, schwarze Null zu kommen.

250 Euro = Freies WLAN
Im vergangenen Jahr haben wir einen Livestream angeboten, der beinahe die kompletten Kapazitäten unseres Netzes gefressen hat. Dieses Jahr wird es einen freien WLAN-Zugang für alle Gäste geben – zumindest wenn wir die 250 Euro-Spendengrenze knacken.

500 Euro = Das Wolfsrudel-Spiel
250 Leute machen noch keine Riesenveranstaltung. Für die gewünschte Familienatmosphäre ist diese Zahl aber schon nicht ohne. Wir haben uns daher einen Weg überlegt, mit dem sich unsere Gäste näherkommen und gleichzeitig dem Festival Farbe geben können: Das Wolfsrudel-Spiel. Wir werden es noch weiter ausfeilen, vorbereiten und schließlich allen Interessierten anbieten – wenn wir 500 Euro an Spenden bekommen. Auf dass Aaahhwooo nicht nur ein Musikfestival, sondern auch ein sozialer Spielplatz wird.

1500 Euro = Festival-Kompilation
Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder einen Musik-Workshop für unsere Künstler: In der Woche vor dem Festival kommen alle zusammen, um gemeinsam Songs zu schreiben, um sie zu proben und aufzunehmen. Gerne möchten wir daraus wieder eine Veröffentlichung machen, gut produziert und gestaltet. Unsere Festival-Kompilation soll die Atmosphäre in Bralitz möglichst gut einfangen. Sie würde Studio- wie auch Liveaufnahmen von Songs und anderen Klängen umfassen. Alle Gäste und Unterstützer bekommen einen Monat vor dem Rest der Welt Zugang zur Kompilation: Im kostenfreien Stream und Download.

2500 Euro = AAAHHWOOO!
Yippieyeah! Ab 2500 Euro eingenommenen Spenden machen wir ganz sicher keinen Verlust. Was noch wichtiger ist: Wir sind auf diese Weise in der Lage das Festival unserer Träume zu gestalten. All unsere Wunschkünstler werden kommen, endlich werden wir eine zweite Bühne vor den Bahnhof stellen, wir werden einen DJ bezahlen können und gemeinsam die schlicht beste Zeit miteinander verbringen. Bei mehr als 2500 Euro können wir übrigens auch unseren Künstlern ein paar Münzen in die Hüte tun; die spielen sonst nämlich nur für Spaß und Spritgeld.

Aktuell sind 80 der 250 verfügbaren Tickets weg, wer also eines haben will, sollte jetzt klicken – nicht, dass am Ende keines mehr übrig ist.

Und ich und die Technik machen das in diesem Jahr auch ein bisschen anders, so das wir mehr Glück miteinander haben werden. Ich werde irgendwann Samstagnacht den Abschluss eines wahrscheinlich großartigen Wochenendes machen, das seinen eigentlichen Fokus doch eher auf Live-Musik legt, welche von jeder Menge Bands dort gespielt wird. Rock, Pop, Indie, Elektronik und alles wird dabei sein. Es wird toll. Ganz bestimmt!

Simon hat in diesem Flickr-Set ein paar Impressionen vom letzten Jahr. Und ich sagte ja: „toll!“

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(Fotos unter CC BY 2.0 von SimSullen)

Verlosung: 3×2 Tickets für das Meeresrausch-Festival 2014 auf Usedom

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Ich hatte es mehrfach schon erwähnt, das Meeresrausch-Festival war im letzten Sommer so ziemlich das geilste Festival, welches ich besucht hatte. In Peenemünde auf der Insel Usedom kann man auch in diesem Jahr wieder vom 13.06. bis zum 15.06. dort mit Blick aufs Wasser mit wirklich außerordentlich netter Crowd ein wunderbar entspanntes Wochenende durchtanzen. Der musikalische Fokus liegt auf deepem Zeug und wenn die Sonne scheint, ist die Kombination aus dem allen kaum zu toppen. Wirklich nicht.

Das offenbar hat sich rumgesprochen, was dazu führte, dass das Kontingent an Tickets für dieses Jahr aufgestockt wurde. Dennoch: alle Tickets sind weg, restlos ausverkauft. Es wird keine Abendkasse geben und keine Tagestickets geben. Wer also bis jetzt kein Ticket hat, muss sich echt mühen, noch eines zu bekommen, oder eben zu Hause bleiben.

Aber ich habe hier jetzt noch 3×2 Tickets für jene, die unbedingt hinwollen. Die kosten nichts außer einen Kommentar, den Ihr unter Angabe einer gültigen Mail-Adresse hinterlassen müsst. Sollten das mehr als drei Leute tun, entscheidet Random.org, an wen die Tickets gehen. Die Verlosung endet Montag, den 09.06.2014 um 22:00 Uhr, die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.

Und an wen auch immer sie gehen werden; ich freue mich auf ein exorbitant großartiges Wochenende auf der kleinen Insel in der Ostsee, weshalb ich in diesem Jahr gleich zwei Slots dort bespielen werde.

„Deep Sea – Deep Space“

Zwei Welten die sich so sehr ähneln, dass sie für uns einfach zusammen gehören.

In diesem Jahr ist die M.S. Meeresrausch auf Entdeckungsreise…mit dem Fernrohr in Richtung Sternenhimmel, wurde eine Galaxie gesichtet, die wir unbedingt besuchen wollen! Derzeit wird das Schiff für neue Abenteuer gerüstet, die Meeronauten machen sich klar zum Abheben, um mit dem Gummiboot vorweg neue Weiten zu durchqueren.

Der Countdown zählt bereits die Stunden.

Musik – Tanzen – Hören – Kino – Sehen – Hörspiel – Lauschen – Sonne – Tanken – Wind – Fühlen – Freunde – Treffen – Zeit – Vergessen – Wasser – Schnuppern – Meer – Rausch

In diesem Sinne!

Yet Another Fucking Music Festival Parody Poster

Jedes Jahr mindestens ein neues Parodie Poster für eines der hyperkuhlen und immer besten Festivals. Trotzdem immer noch unterhaltend, weil mehr wahr als Parodie. Dieses hier stammt von Neat Dude und kann sogar käuflich erworben werden. Quasi als _das_ Festivalposter für all die kommenden Sommer.

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(via Pigeons & Planes)