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Schlagwort: Internet

Zu Besuch bei einer chinesischen Klick-Farm

Wie man heutzutage sein Geld auch verdienen kann.

Russian man visited Chinese click farm.They make fake ratings for mobile apps and things like this.He said they have 10,000 more phones.

Ffffound macht dicht

Eine etwas traurige Nachricht für die Alten unter uns: die einst großartige Image-Sharing-Site Ffffound.com schließt seine Pforten.

Die waren damals die erste Bilderseite, die ich mir als Lesezeichen angelegt hatte, das ich bis heute noch in all meinen Browser habe. Vieles, wenn nicht gar das meiste, das stilistisch auf einem gehobenen Level im Netz stattfand, landete dort früher oder später. Design, GIFs, Fotografie digital Art.

Das ganze war so etwas wie der Vorläufer von Pinterest ohne Netzwerk-Gedanken und das ganze Chi Chi, das soziale Netzwerke heute so mit sich bringen. Schlicht und einfach wurden dort meist optische Genüsse geteilt. Augenzucker und so. Das eigentlich Besondere an Ffffound aber war, dass es dortige Accounts nur gegen Einladung gab, von denen jeder User nur eine weitergeben konnte. Diese elitär anmutende Vorgehensweise sorgte allerdings für eine immer exorbitant hohe Qualität. Ich mochte diese Seite sehr gern. Viele Blogs, die sich auf Kunst und Fotografie spezialisierten, ließen sich dort gerne inspirieren. Ich auch. Und ich war immer ein bisschen geil, wenn Sachen von mir dort landeten, ohne das ich diese dort selber hingeschliffen hätte. Aber das alles endet jetzt. Am 8. Mai zieht Ffffound sich selber den Stecker.

Gegründet 2007 von einer japanischen Designagentur war die Seite nie kommerziell ausgerichtet, was nichts ändert, aber daran erinnert, dass vieles von dem, was das Netz zu dem machte, was wir lieben lernten, damals nur wenig bis gar nicht in kommerziellen Teichen fischte.

Irgendwann kam Facebook und damit der Anfang vom Ende. Nicht nur für Ffffound.

Launched in June 2007 as a side-project by a Japanese design agency, FFFFOUND borrowed the visual bookmarklets of Wists, a social shopping service launched a year earlier, to rapidly form a community around the curation of art and other imagery. Invite-only for its entire ten-year run, each user only received a single invite, forming a small but dedicated community.

Despite the constrained user base, FFFFOUND users added over 500,000 images by the end of its second year. Though the site’s features or design barely changed after 2008, it inspired dozens of similar services, including Pinterest, which launched in 2009.

Yesterday, Tha founder Yugo Nakamura announced FFFFOUND would close on May 8.

Mach’s gut, ganz alte Lieblingsseite! Du hast mir sehr viel von dem gezeigt, was das Internet bis heute großartig macht – und gar nicht mal so wenig davon ist bis vor ein paar Jahren hier bei mir gelandet.

Eine Auswahl:


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)

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(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(klick für in groß, via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)

doonaldjtrump dot com

Doonaldjtrump.com is an endless time capsule of the unnerving present. It uses elements of randomization to create new juxtapositions with each visit. It was made by Zach Scott and published on February 6, 2017. You can see what else I’m working on at weinventyou.net.

Trump and those that actively support him have been very clear about the kind of world they want the rest of us to live in. We should take them at their word.

(via MeFi)

Kann eine halbe Zwiebel in einem Plastikbeutel auf Twitter mehr Follower sammeln als Donald Trump?

Ich weiß es nicht, halte diese Frage aber für durchaus berechtigt und folge der halben Zwiebel in einer Plastiktüte jetzt mal. Trump folge ich dort nicht, aber das versteht sich ja von selber.

Vater sucht für seinen autistischen Jungen per Twitter nach einer Tasse – Twitter liefert

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Soll mal einer sagen, dass Netz wäre endgültig kaltherzig und nur noch im Pöbelmodus. Nein, manchmal schreibt es Geschichten, wie das eben nur das Netz zu schreiben vermag – und die einen hoffen lassen.

Marc Carter ist der Vater des 14-jährigen, autistischen Ben. Ben trinkt seit Jahren aus einer ganz bestimmten Tasse. Und nur aus dieser. Sonst trinkt er gar nicht. Langsam nun wird die Tasse alt, Bens Vater macht sich Sorgen darüber, dass die Tasse bald kaputtgehen könnte, was für Ben die Notaufnahme bedeuten würde, weil er trinkt halt aus absolut keinem anderen Gefäß.

„Bens Vater sucht schon eine ganze Weile. Marc Carter hat dabei kaum etwas unversucht gelassen: 32 Suchrecherchen bei eBay hat er eingerichtet. Aber der Blick in die Benachrichtigungen war eine tägliche Enttäuschung: Nie war die türkise Tasse dabei. Die mit den gebogenen Haltegriffen und dem umklappbaren transparenten Deckel über dem Trinkschnabel.“
(Der Westen)

Schon nach der aktuellen Tasse von Ben hatte der Vater drei Jahre lang suchen müssen, sie wird nicht mehr hergestellt. In Voraussicht fragte Carter vor zwei Tagen per Twitter einfach mal, ob nicht irgendwer noch so eine Tasse rumstehen hat.

Der Tweet ging ordentlich rum und die Menschen versuchten, diese Tassen für Ben zu besorgen. Und es sind wohl tatsächlich einige gefunden worden, die in den nächsten Tage per Post bei Ben ankommen werden. „Ihr seid unglaublich. Bens Leben wird jetzt besser.“, schreibt sein Vater.

Auch der Hersteller hat nun, nachdem er Carter erst wenig Hoffnung machen konnte, reagiert und geäußert, dass er nochmal in den Regalen nach den nicht mehr hergestellten Tassen suchen wird. Internet kann was.

Podcast bei Viertausendhertz: Sascha Lobo – „Wir haben uns die Welt schön gehofft.“

Ich bin nicht so der Podcast-Hörer, habe allerdings bei den letzten Episoden aus dem Hause Viertausendhertz schon des Öfteren länger hingehört, als ich es in den letzten Jahren bei irgendwelchen Podcasts vermocht habe. In der aktuellen Ausgabe spricht Nicolas für Elementarfragen mit Sascha Lobo. Oder besser: hört Sascha Lobo zu. Ich tue das gerade auch. Diese Gelassenheit, dieses Bedachte, wohl Überlegte, diese Ruhe und dieser mitunter freundliche Mittelfinger erdet in Tagen wie diesen. Auch wenn ich der Tüp dafür ja eigentlich eher weniger bin.

Your phone is now a refugee’s phone

Die BBC hat den Weg nachgezeichnet, den Menschen nehmen, um am Leben bleiben zu können. Auf diesem Weg begleitet sie und hilft ihnen wahrscheinlich bis ziemlich sicher sogar ihr Telefon.

„If you had to flee your country, what’s the one piece of technology you would take with you? This striking film, designed to watch on a mobile phone, helps the viewer to experience with immediacy the confusion and fear facing refugees making a perilous journey by boat. Your phone is now a refugee’s phone. Text messages arrive from your family. Suddenly someone contacts you on WhatsApp warning you to turn back. But are they right? Your lifeline is a phone with no signal that’s rapidly running out of battery.
The film is based on research conducted by BBC Media Action, in partnership with DAHLIA, to help humanitarian agencies be aware of the communication issues of refugees in transit. It found that access to internet, mobile networks and social media are critical in helping people feel more informed and better connected…“


(Direktlink, via Martin)