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Schlagwort: Media

Der „Neues Deutschland“-Fake 1988

Die Redaktion der deutschen Lifestyle-Zeitschrift „Tempo“ hat im Jahr 1988 eine Fake-Ausgabe des „Neuen Deutschland“ gedruckt und in Ostberlin unter die Leute gebracht. „Neues Deutschland“ war damals das Zentralorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, die das alles gar nicht so lustig fand.

Großes Aufsehen erregte die Zeitschrift mit einer gefälschten Ausgabe der Zeitung Neues Deutschland, die 1988 in Ost-Berlin kostenlos verteilt und in die Post gegeben wurde. Die Ausgabe berichtete vom angeblich neuen politischen „Glasklar-Kurs“ der damaligen DDR-Regierung, die durch den Glasnost-Kurs des sowjetischen Regierungschefs Gorbatschow unter Druck geraten war. Der Bericht war vollkommen frei erfunden, es gab nie eine derartige Strategie seitens der DDR-Führung. Die Aktion wollte versuchen, den Druck auf die Regierung zu erhöhen. Schließlich war das Neue Deutschland das publizistische Organ der Staats- und Regierungspartei SED. Die Falschzeitung wurde einer Tempo-Ausgabe beigelegt, um die Aktion für die westdeutschen Tempo-Leser zu dokumentieren. Aufgrund dieser Aktion wurde das Magazin in die »Liste der Feindlichen Stellen und Kräfte im Operationsgebiet« des Ministeriums für Staatssicherheit aufgenommen.
(Wikipedia)

Das Medienmagazin Zapp hat da noch mal nachgefragt.


(Direktlink)

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Die FAZ teasert auf Facebook

Die einzig nachvollziehbare Erklärung für dieses Beitragsbild, was man für diesen Artikel bei der FAZ gewählt hat, kann nur sein: dort kifft schon lange keiner mehr. Ob das nun gut gut oder schlecht ist, will ich nicht beurteilen. Mittlerweile rudert man zurück und findet das alles auch „nicht so ganz gelungen“.

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Zu dem gestrigen Abschiebeversuch in Nürnberg: Zwei Zeitungen, zwei Headlines

"Bild dir deine Meinung" oder auch "Such dir deine Wahrheit aus" 😂

Vielen Dank an Kevin Crafts für das Bild (Y)

Posted by Die PARTEI Nürnberg on Donnerstag, 1. Juni 2017

Derweil wurde am Montag ein 14-jähriges Mädchen, das in Deutschland geboren wurde, aus dem Unterricht geholt und nach Nepal abgeschoben.

Die Schülerin wurde in Deutschland geboren, wie eine Sprecherin der Stadt Duisburg sagte. Der Schulleiter und ein Lehrer haben Bivsi am Montag aus der Klasse gebracht und im Lehrerzimmer über die Gründe der Abschiebung informiert, sagte die Sprecherin. Die 14-Jährige sei in Tränen ausgebrochen, sagte der Schulleiter. Möglicherweise hatten die Eltern ihre Tochter nicht über die drohende Abschiebung informiert. Das Mädchen konnte sich im Lehrerzimmer noch von ihren beiden besten Freundinnen verabschieden. Die Schüler des Gymnasiums seien geschockt gewesen. Seelsorger und ein Arzt kümmerten sich um die Jugendlichen.

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Aus der Präsentation zur Medienstudie Studie „BLIKK “ 2017

Für die Studie „Blikk“ (kurz für Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz, Kommunikation) haben haben Kinderärzte in Deutschland rund 5500 Kinder und Jugendliche untersucht und ihre Eltern zur Mediennutzung befragt.

Unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten und mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit hat das Projekt „BLIKK‐Medien“ 5.573 Eltern und deren Kinder zum Umgang mit digitalen Medien befragt und gleichzeitig im Rahmen der üblichen Früherkennungsuntersuchungen die körperliche, entwicklungsneurologische und psychosoziale Verfassung umfangreich dokumentiert.

Als hin und wieder tätig seiender Medienberater halte ich das für gut und notwendig, auch wenn ich die daraus gezogenen Schlüsse nicht so generell nicht unterschreiben würde. Sie wirken ein wenig einseitig und auch zu alarmierend, aber das nur am Rande.

Gestern jedenfalls wurden die Ergebnisse gemeinsam mit den Studienleitern im Ministerium vorgestellt. Hoffentlich nicht mit dieser schön bunten Präsentation, die als solche dazu im Netz zu finden ist. Fehler passieren, keine Frage, aber das hier ist schon auch ein bisschen peinlich bei soviel Medien-Bohei. „Datteln“ schmecken, müssen gegen nichts ersetzt werden und können auch zum Paddeln mitgenommen werden. Beim „Bicken“ weiß ich’s gerade nicht, müsste ich mich informieren.

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Trump-Collage

Letzten Freitag hatte der Tagesspiegel ein Portrait von Trump auf dem Titel. Wenn man die Ausgabe gefaltet übereinander legte, was in Presseshops ja gängige Praxis ist, und dann leicht verschob, ergab sich eine amüsante Collage. Meh, alles Fake. Alles Werbung.

Das Bild ging gut durchs Netz und wenn man es heute durch Googles Bildersuche jagt, ergibt sich eine ebenso amüsante Collage.


(via BoingBoing)

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