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Schlagwort: Photography

Die Schönheit von New York City durch die Linse einer Drohne

Der preisgekrönte New Yorker Straßenkünstler und Filmemacher Humza Deas macht mit Drohnen wunderschöne detailverliebte Luftaufnahmen von seiner Heimatstadt und die sind mitunter wirklich beeindruckend.


(via Laughing Squid)

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Gastbeitrag: Costa Rica & Nicaragua – und die viele frische Luft – Fotografien von Andy Gawlowski

Andy Gawlowski ist 1980 in Polen geboren und ist im jungen Alter mit seiner Familie nach Deutschland ausgewandert. Nach rund 23 Jahren, die er wechselweise im Norden, Süden und Osten der Republik verbracht hat, zog es ihn 2009 ins schweizerische Zürich, wo er seitdem als freischaffender Fotograf arbeitet. Seine Fotografie versteht sich als eine Mischung aus klassicher Street-Fotografie und Reisefotografie. So regelmässig wie möglich bereist er dafür die Welt und erkundschaftet fremde Kulturen für sich. Aktuell befindet sich Andy auf einer sechsmonatigen Reise durch Lateinamerika und wird die kommende Zeit seine Eindrücke hier teilen.

Webseite: http://worldwidewax.ch
Instagram: https://www.instagram.com/wowiwax/

VW Bulli T2 - Nicaragua

Wilkommen zu meiner Bilderreise durch Lateinamerika. Ich freue mich darauf meine Fotos der kommenden sechs Monate hier auf dieser schönen Bühne zeigen zu dürfen. Da ich kein Mann grosser Worte bin, werde ich versuchen grundsätzlich meine Bilder sprechen zu lassen. In aller Regel konzentriere ich mich bei meinen Fotoserien auf einzelne Länder und versuche den Zuschauern einen abwechslungsreichen Gesamteindruck eines Landes zu geben. Über die Jahre hat sich daraus eine Mischung aus Portraits, Landschaften und Momentaufnahmen des öffentlichen Lebens ergeben. Dabei folge ich in aller Regel keinem bestimmten Kozept oder festgeschriebenen Regeln, sondern fotografiere einfach was meinem Auge schmeichelt. Ich habe grosse Freude daran ohne grosse Vorplanung fremde Orte zu erkundschaften und sie nach Lust und Laune fotografisch festzuhalten. So kann es auch sein, dass ich meine Kamera tagelang nur spazieren trage und nicht ein einziges Foto schiesse. Hauptsche ich bin an der frischen Luft.

Tortuguero Dorf - Costa Rica Menschen Nicaragua Arenal Vulkan - Costa Rica

Zum Start meiner Reise im Oktober haben es höhere Mächte dann allerdings doch zu gut mit der frischen Luft gemeint. Wirbelsturm „Nate“ war es, der grosse Teile Costa Rica´s verwüstete und mich tagelang an der Westküste, in Santa Teresa, festhielt. Wegen diverser Landrutsche war der Ort von der Aussenwelt abgeschnitten. Auch auf Strom und fliessend  Wasser musste ich zwangsweise verzichten. Aber so eine Dusche aus der Minarwasserflasche ist am Ende eh erfrischend genug. Auch nachdem der Sturm weiter gen Norden gezogen ist, wurde das Land von heftigen Regengüssen weiter aufgeweicht. Damit fiel auch mehr oder weniger das Entdecken und Fotografieren Costa Rica´s ins Wasser. Viele Nationalparks, die ich besuchen wollte, wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. Teilweise waren ganze Landstriche nicht erreichbar.

Kratersee La Fortuna Costa Rica Costa Rica - La Fortuna Wasserfall Countryside Nicaragua Ometepe Fussball Nicaragua

Eigentlich wollte ich nach Costa Rica weiter über die Karibikküste direkt nach Panama reisen und dort relativ bald Richtung Kolumbien segeln. Da die Wetterprognosen für Panama für meinen Geschmack denen im aktuell durchnässten Europa  doch zu sehr ähnelten und ich meinem Zeitplan sowieso voraus war, habe ich mich kurzfristig entschlossen für eine gute Woche nach Nicaragua zu reisen.  Was ich leider nicht wusste ist, dass Drohnen in Nicaragua verboten sind. So wurde mir meine direkt am Flughafen, gegen eine stattliche  Gebühr von $50 abgenommen und unter lächerlich strengen Sicherhetsvorkehrungen am Tag meiner Abreise wieder zurückgegeben. Die kommunistischen Staatsdiener haben mich zu zweit bis hinter die Sicherheitskontrollen des Flughafens begleitet um mit eigenen Augen zu sehen, dass ich alter Hochkrimineller auch tatsächlich das Land verlasse. Am liebsten hätte ich die Drone dann gleich im Terminal aufsteigen lassen und wär zurück zum Checkin geflogen. War aber am Ende nicht mutig genug. Nächstes mal dann.

Tortuguero Strand Costa Rica Bananenplantage Costa Rica Daily Life Nicaragua Dorfleben Nicaragua - Kinder

Mittlerweile bin ich nun doch in Panama angekommen und sitze im Nachtbus von Bocas del Toro nach Panama City. In nur 11 Stunden werde ich ankommen und höchstwahrscheinlich kein Auge während der Fahrt zudrücken. Am Busfahrer ist defintiv ein Formel 1 Weltmeister verloren gegangen. In einigen Tagen dann werde ich einen fünftätigen Segeltörn über die paradiesischen San Blas Inseln nach Cartagena, Kolumbien machen. Ich habe da so ein Gefühl, dass dies eins der Highlight meiner Reise sein wird. Ich freue mich schon auf die viele frische Luft.

Ometepe Nicaragua Vulkan Hafen Granada - Nicaragua Regenwald Costa Rica Einfach Küche Nicaragua Granada Menschen - Nicaragua
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Über das Übernachten auf Walmart Parkplätzen

In den Staaten ist es offenbar nicht ungewöhnlich, dass Menschen sich zur Nacht auf Walmart Parkplätze begeben, um dort ihren Schlaf bis zum nächsten Morgen zu tätigen. Einige tun das weil es praktisch und meistens nicht sonderlich weit ab vom Schuss ist, andere weil ihnen die Kohle für alternative Übernachtungsmöglichkeiten fehlen. Walmart hat diesen Umstand weitestgehend akzeptiert und mitunter gar erlaubt, da die Leute natürlich dann auch ihr Geld im Supermarkt lassen.

In diesem Sommer verbrachten die beiden Fotografen Mike Belleme und George Etheredge für die New York Times mehrere Nächte auf Walmart-Parkplätzen im Süden der USA, schliefen dort in einem Truck und unterhielten sich mit jenen Leuten, die sie dort antrafen. Jeder hat dafür so seine Gründe. Hier ihre Story.

A lot of travelers stay in their R.V.’s and don’t interact with other people in the parking lot. They pass the hours by eating, watching television, spending time with their pets or sleeping.

Sometimes, people end up in a Walmart’s parking lot because they cannot think of anywhere else to go, or have made it part of their routine.

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Tag und Nacht zusammen: NYC Layer Lapse

Der Fotograf Julian Tryba hat aus verschiedenen Perspektiven verschiedene Locations in New York City fotografiert. Das auch zu verschiedenen Uhrzeiten. So hat er sowohl tags- als auch nachtsüber Fotos gesammelt, die er für dieses Video übereinander gelegt, bzw. miteinander collagiert hat. Der Sound ist jetzt nicht so meiner, aber optisch macht das schon was her.

Traditional time-lapses are constrained by the idea that there is a single universal clock. In the spirit of Einstein’s relativity theory, layer-lapses assign distinct clocks to any number of objects or regions in a scene. Each of these clocks may start at any point in time, and tick at any rate. The result is a visual time dilation effect known as layer-lapse.

(Direktlink)

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Profi lässt Kran auf einem Foto verschwinden

Der Fotograf Paul Frederiksen wollte ein Foto einer Zuckerfabrik in Baltimore, Maryland, machen. Dummerweise steht vor der seit Monaten ein nicht kleiner Baukran. So machte er das Foto halt mit diesem Kran davor. Zufrieden damit war er nicht, denn er wollte diesen Kran von seinem Foto haben. Er fragte beim britischen Fotografen Denyer nach, ob dieser den Kran nicht irgendwie vom Bild bekommen würde. Der setzte sich zwei Stunden hin, bemühte Photoshop und Google Street View und lies den Kran wie von Geisterhand verschwinden. Pros bei ihrer Arbeit. Hier das Time Lapse-Video vom Prozess der Bearbeitung.


(Direktlink, via Sploid)

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Wenn Eltern auf ihren alten Fotos cooler wirken als ihre Nachkommen

Bei reddits OldSchoolCool kramen sie in den Fotoarchiven ihrer Eltern und hauen Fotos raus, die ihre Eltern in mitunter verdammt coolen Posen zeigen. Bei einigen kann man sich da schon fragen, ob die Alten nicht vielleicht die besseren Zeiten hatten. Wir müssen uns ranhalten, wenn wir da irgendwann mal mithalten wollen.

My mother skateboarding barefoot in California in 1974. from OldSchoolCool

My Dad being infinitely cooler than I’ll ever be. (1980) from OldSchoolCool

I found a photo of my Dad cooking a barbecue on top of a moving Submarine from pics

My dad skateboarding at Hyde school 1982. I think he was cooler than me. from OldSchoolCool

A friend of my father’s, telling off a Klan member. Auburn AL, 1985 from OldSchoolCool

My dad in the 70’s doing what he loves. Father to 4 boys. More man than myth or legend. from OldSchoolCool

My girlfriend’s dad after flipping his ’73 mustang on the highway from OldSchoolCool

Mehr nach dem Klick:

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Robert Götzfried fotografiert Kegel- und Bowlingbahnen: Bowling Alleys

(Foto: Robert GötzfriedCC BY-NC-ND 4.0)

Teile meiner Kindheit habe ich hin und wieder auf Kegelbahnen verbracht. Bowlingbahnen – wir hatten ja nüscht – gab es damals keine und wenn meine Alten mal Sport unter Freunden machen wollten, traf man sich halt auf der Kegelbahn. Und da ging ich halt ganz gerne mal mit, auch wenn die Kugeln anfänglich viel zu schwer waren.

Bei uns im Kaff gab es eine Kegelbahn, die schon ziemlich in die Jahre gekommen und gar nicht mal so schön war. Aber man konnte dort kegeln. Ich habe den leichten Muff eines feuchten Bungalows in der Nase, wenn ich daran denke. Und den Geruch, der von den Toiletten rauszog.

In den Urlauben gingen wir dann gerne auch auf andere Kegelbahnen, die doch um einiges schöner waren. Klar, immer noch meist dunkle Kellerräume mit langen meistens nicht sonderlich gut ausgeleuchteten Bahnen. Kegelbahnen machen mir heute den Eindruck, als seien sie irgendwie aus der Zeit gefallen. Ich war ewig nicht mehr kegeln. Irgendwann gingen wir mit der Familie dann bowlen, aber das war etwas anderes. Die Atmosphäre war dann eine gänzlich andere. Irgendwie so 90er. Kegeln fühlte sich nur zehn Jahre vorher schon 30 Jahre älter an. Oder so.

Der in München lebende Fotograf Robert Götzfried (Facebook) ist seit einigen Jahren in Süddeutschland unterwegs und hat dort für seine Serie Bowling Alleys Kegel- und Bowlingbahnen fotografiert, von denen die meisten aus den 60er, 70er und 80er Jahren stammen. Eine großartige Idee für eine Fotoserie, wie ich finde. Dabei sehen diese Kegelbahnen mitunter schöner aus, als die, an die ich mich erinnern kann. Bei anderen habe ich einen leicht muffigen Geruch in der Nase. So wie damals.

Auch die anderen Projekte von ihm sind durchaus sehenswert, hier auf Behance.


(Fotos: Robert GötzfriedCC BY-NC-ND 4.0, via this isn’t happiness)

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