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Schlagwort: Street Art

Rocco und seine Brüder installieren vor der AfD-Zentrale in Berlin „Wehrmachtsstoplersteine“

Neue Aktion von Rocco und seinen Brüdern, die „Wehrmachtsstoplersteine“ vor der AfD-Zentrale in Berlin installiert haben. Für die Installation Identität braucht Erinnerung hat das Künstlerkollektiv in einer Guerilla-Aktion vor der Berliner Parteizentrale der AfD insgesamt zehn „Wehrmachtsstolpersteine“ in den Gehweg eingelassen.

(Direktlink, via Urbanshit)

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Ein Wandbild, das sich nur bei Ebbe in Gänze ansehen lässt

Sean Yoro alias Hula wurde kürzlich von der Tourismusbehörde Saint John in New Brunswick, Kanada, damit beauftragt, eine seiner Paddleboard-Wandmalereien zu malen. An einer Stelle an der die mit höchsten Gezeitenunterschiede weltweit gemessen werden: die Bay of Fundy.

Für das fertige Mural brauchte Hula neun Tage. Jeden Tag musste er sich dabei mit den Gezeiten arrangieren, die dort Unterschiede von über acht Metern haben. Eine weitere Herausforderung: die Farbe trotz des steigenden Wassers und des Regens auf die Wand zu bekommen.

Yoro only uses eco-friendly paint that will eventually wash away. Finding the right eco-friendly combination of paints and sealers was tricky as the majority of his canvas was underwater for most of the time.


(Direktlink, via Twisted Shifter)

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Doku-Serie: The Rise of Graffiti Writing – From New York To Europe

Arte bringt gerade eine 10-teilige Doku-Serie über die Geschichte von Graffiti und wie das seinen Weg aus den Staaten nach Europa fand. Bisher sind vier Folgen online, der Rest kommt dann wohl so nach und nach. Hätte man auch am Stück machen können, aber hey.

In 10 Episoden zeichnet die Dokuserie die Geschichte des Graffiti nach: von den Anfängen im New York der 70er bis zum Ausbruch des Lack-Virus‘ Mitte der 80er in Europa. Ausgehend von der Mutterstadt des Graffiti, New York, zeigen die Macher der Serie, wie die Bewegung in den 80er-Jahren von den USA über den großen Teich nach Europa schwappte und sich ab 1983 von Amsterdam, Paris und London wie ein Lauffeuer über den ganzen Kontinent ausbreitete.

Hier Episode 1, alle weiteren bei arte in der Mediathek.


(via I love Graffiti)

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Einen verunfallten Aufsatz eines fahrbaren Betonmischers zu einer Raumkapsel umgestallten

Hierzu fehlt leider die komplette Story der Quelle, aber ich versuche, das von mir dazu Gelesene mal kurz zusammenzufassen: In Oklahoma ist ein ordinärer, fahrbarer Betonmischer im Straßengraben gelandet. Zumindest der Aufsatz von dem Ding. Soweit, so normal.

Irgendwelche Leute sind dann dort hingefahren und haben aus dem Gegebenen mal eben eine gelandete Raumkapsel der NASA gemacht. Genau mein Humor.

After a cement truck crash in Oklahoma, a local resident spent an afternoon making the abandoned mixer look like a crashed NASA capsule.


(via MoGreens)

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Dreidimensionaler Zebrastreifen

Posted by Gústi Productions on Donnerstag, 21. September 2017

Im isländischen Isafjordur haben sie um den Verkehr etwas zu zügeln eine optische Illusion in Form eines Zebrastreifens auf die Straße gebracht. Ob das tatsächlich dazu taugt, den Verkehr zu zügeln, ist bisher nicht ganz klar, aber die Idee an sich ist sicher einen Tritt auf die Bremse wert. Könnte also klappen.

Posted by Gústi Productions on Donnerstag, 21. September 2017


Posted by Gústi Productions on Donnerstag, 21. September 2017


Posted by Gústi Productions on Donnerstag, 21. September 2017



(Direktlink, via Blogrebellen)

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Graffiti-Roboter

Der estnische Erfinder Mihkel Joala hat einen Prototypen eines Graffiti-Roboters entwickelt und diesen erfolgreich auf einem Schornstein in Tartu, Estland, getestet, wo er ein 30m großes Wandgemälde gemalt hat.

To test his prototype, Joala’s start-up company, Sprayprinter, painted a mural in Tartu, Estonia, on the chimney of a local heat supply company, one of the city’s tallest structures. Joala and his colleagues fixed the printer’s prototype to vertical and horizontal cords. A computer connected to the printer then sent coordinates to the printer telling it where to spray-paint, and in which color. This was done using a design from fellow Estonian artist Maari Soekov.

Roughly 14 hours and 30 cans of spray-paint later, the team created a vibrant, 98-foot mural of a girl holding a tree in her hands. Joala said he wanted to send an environmental message with this work, championing renewable energy.

„The main message in this artwork is that we need more plants and fewer chimneys,“ he said.

Joala also hopes to break the record for the world’s biggest mural using this little robot as his medium.


(Direktlink | Danke, Jack!)

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Mit Botschaft auf Rüstplane: TOY Crew kritisiert Kunstprojekt „The Haus“

(Foto: The Haus)

Im April öffnete in der Berlin das Urban Art-Projekt The Haus seine Pforten und präsentierte dort in einem leerstehenden Bankgebäude urbane Kunst von 150 Künstlern. Drei Monate später sollte das Haus samt der Ausstellungsobjekte abgerissen werden. Street Art als vergängliches Gut. Soweit, so gut.

Die Aktion wurde überregional medial gefeiert und war bestens besucht. Dennoch gab es auch Kritik, die aus der Szene selber kam. Mit dabei die TOY Crew, die vor drei Wochen eine Botschaft für die Organisatoren an eine Rüstplane schrieb, die an jenem Haus hing.

Ihr Vorwurf: „Graffiti in den Dienst von Investoren zu stellen und sich mit Graffiti, welches als gesellschaftlicher Gegenentwurf gestartet wurde, dem konservativen Normen der Gesellschaft zu unterwerfen.“

Im Wortlaut:

Es wurde geklatscht und gejubelt von den Schundblättern der Stadt. XI-Design, ihr seid der Ekel Berlins. Einer verrottenden Stadt und ihr tretet auch noch nach. Arglistig erschleicht ihr euren Vorteil auf dem Rücken der Berliner Graffitigeschichte und lasst sie unter eurem Konsumdreck verschwinden. Ja, einen tollen Erlebnispark hattet ihr geschaffen. Wo der sonst so intollerante Pöbel vom Ächter zum Versteher der ihnen so verhassten Kultur werden durfte. Doch das war kein Graffiti. Das war keine Kunst. Ihr habt nur eine stumpfsinnige und morallose Entertainmentversion fürs einfache Gemüt serviert. Merkt ihr nicht wie verlogen, wie aberkennend und primitiv das hier war? Graffiti fragt nicht nach Zustimmung. Graffiti passt sich nicht der Gesellschaft an. Graffiti ist ungehorsam. Graffiti ist keine Zutat für eure Kackgesellschaft, sondern drei Hände voll Salz, die eure Suppe ungenießbar machen.“


(via Urbanshit)

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