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Schlagwort: Synthies

Furby-Orgel

Den herrlich durchgeknallten Daniel Düsentrieb des Instrumentenbaus von Look Mum No Computer hatte ich hier schon öfters mal. Jetzt hat er sich mit ein paar Dutzend Furbies eine Orgel gebaut – und das klingt genau so schräg, wie man das erwartet.


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Blipblox – ein kindgerechter Synthesizer

Playtime Engineering hat auf der NAMM mit Blipblox einen kleinen Synthesizer vorgestellt, der sich in erster Linie an Kinder ab drei Jahren richten soll. Mit Klangforschung kann man ja nicht früh genug anfangen.

Blipblox verfügt über einen „firmeneigenen Algorithmus, der vollkommen einzigartige Waveforms generiert“. Außerdem über zwei Hüllkurvengeneratoren, einen Tiefpassfilter, einen eingebauten Lautsprecher, eine Audioausgang und zwei LFOs. Dazu noch eine MIDI-Schnittstelle.

Da kann der Spaß schon im Kinderzimmer beginnen. Mit $159 jetzt kein kleines Geschenk, aber LEGO und Co sind da auch nicht wesentlich billiger.


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Das erste Gerät, mit dem sich Sprache synthetisieren lies: Voder


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Homer Dudley hat im Jahr 1939 erstmalig ein elektronisches Gerät entwickelt, mit dem sich Sprache synthetisieren lies. Der Voder (»Voice Operation Demonstrator«) wurde 1939 auf der Weltausstellung in New York vorgestellt und es war eine einjährige Ausbildung nötig, um das Teil in seiner Gänze bedienen zu können.

Mittels eines Handgelenkschalters konnte man bestimmen, ob das Ursprungssignal von einem Sinusgenerator für stimmhafte Laute (die Frequenz konnte durch ein Pedal variiert werden) oder einem Rauschgenerator für stimmlose Laute erzeugt wurde.

Dieses Signal wurde nun mit Hilfe mehrerer, durch den Benutzer gesteuerter elektrischer Filter, soweit verändert, dass sich ganze Sätze erkennen ließen.

Parallel zum Voder wurde der Vocoder entwickelt, wobei der Vocoder anders als der Voder nicht nur als Demonstrator konzipiert wurde.


(Direktlink, via The Awesomer)

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Rolands Promo-Video für die Groovebox MC-303 aus dem Jahr 1998

Als wir zum Ende der 90er jede Menge Klassiker wie die TB-303, die TR-606 und die TR-808 zusammen hatten, um sie am „customized“ 1040 ST auf dem ollen 16-Kanal-Dynachord-Mixer zu einem klanglichen Output zu bringen, kam ein befreundeter Bassist mit seiner MC-303 vorbei. Er hatte diese zum Geburtstag oder zu Weihnachten bekommen, fand die „schon irgendwie ganz geil“, aber benutzte sie nicht weiter. Er bot uns an, das Dingen als Dauerleihgabe bei uns stehen zu lassen. Am Ende starb sie bei uns ihren Heldentod.

Damals belachten alle diese neue Box, die von Roland durchaus bezahlbar angeboten wurde, als Spielzeug. „Kann nichts“, „klingt zu dünn“ und überhaupt „fühlt sich an, wie ein Toy-Piano“. So die einhellige Meinung der „alten Hasen“. So wie die „alten Hasen“ es auch heute noch gerne tun, wenn mal was Neues auf den Markt kommt – man kennt das ja. Uns war das egal. Uns kostete das nichts und es kam Sound raus. Sound, der damals nach dem von Etnica klang, nach dem von Total Eclipse und Astral Projection. Den wollten wir.

Der Sequenzer war genau so gut wie der, der alten TB/TR-Reihen und nebenbei hatte das Teil eine nicht all zu kleine Sound-Library, Effekte und einen Arpeggiator, der ein bisschen was konnte. Zumindest mehr als all die anderen Geräte, die wir so zusammengekauft hatten.

Wir kauften uns bei Doepfer einen MIDI-to-SYNC-Converter und kabelten alles zusammen. Unser hauptsächlich für alles benutzter Sequenzer wurde die MC-303. Auch klanglich ging da hin und wieder was, man durfte es halt einfach nicht übertreiben, oder gar denken, die MC würde auch als Stand-Alone-Gerät ausreichen. Das tat nicht, aber sie leistete uns jede Menge Dienste. Solange, bis die Potis nicht mehr griffen, sich überdrehten oder die Tasten des Sequenzers aus ihrer Fassung sprangen. Wir haben das Dingen echt tot genudelt und sind irgendwann am PC zu Cubase umgestiegen, was als Sequenzer damals eben noch viel mehr taugen sollte.

Der damals mit uns befreundete Bassist hat nie wieder nach seiner MC-303 gefragt. Die Dauerleihgabe müsste demnach bis heute gültig sein, wobei ich gerade gar nicht weiß, wo genau das Dingen irgendwann mal tastenlos gelandet ist.

Sie war jedenfalls besser als ihr Ruf, die MC-303. Wirklich. Hier ein Promo-Video für die Groovebox MC-aus dem Jahr 1998. Ganz so, als wäre alles darum herum ein nie enden wollender LSD-Trip. Und so klang alles um uns herum damals ja auch. Genau genommen war die MC demnach auch besser als die für sie gemachte Promo. Ja.


(Direktlink, via RBYN)

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Am OP-1 einen Track machen

Das Schönste daran, heute Musik zu produzieren, ist die nahezu Unendlichkeit der Möglichkeiten. Es ist egal, ob Musik mit Pro Tools gemacht wird. Oder mit Logic, oder Ableton Live, oder Stand alone mit irgendeiner Kiste oder wie auch immer. Am Ende zählt das, was dabei rauskommt. Das ist natürlich immer Geschmackssache, aber darum soll es gerade nicht gehen.

Jeremy von Red Means Recording hat sich hingesetzt und am OP-1, einem Synth/Sampler/Recorder, der ein wenig wie ein Kinderspielzeug aussieht, einen Track komponiert. Dafür hätte man vor 25 Jahren noch gut 300 Kilo Equipment gebraucht. Heute geht das mit nur dieser kleinen Zauberkiste. Großartig.


(Direktlink, via reddit)

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Dort, wo Thom Yorke und Aphex Twin ihre Synths kaufen: London Modular

Im Londoner Künstlerviertel Hackney Wick haben Simon Lynch und Phil Ventre im Jahr 2013 ihren Synthie-Store London Modular eröffnet. Sie sind spezialisiert auf den Verkauf von modularen Synthesizer und haben unter ihren Kunden durchaus Prominenz wie Thom Yorke und Aphex Twin. The Vinyl Factory hat sich das mal genauer angesehen.

„Like Berlin’s legendary analogue hardware merchant Schneider’s Büro, London Modular are becoming the go-to in a section of the music industry that’s booming, both in the number of musicians using modular synths and the number of manufacturers literally pushing the sonic envelope.

That said, we went to visit Phil and Simon to find out just why so many artists are exploring new hardware, what models to look out for right now (check out that video module) and just why they send so many packages to Cornwall…“


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Virtuelle 360°-Tour durch das Roland Museum

Kleine Tour durch das für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Museum, in dem Roland all seine instrumentalen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte sammelt.

„This collection is referred to by Roland as a “private museum”, displaying Roland and BOSS instruments that date back to its foundation in 1972. It contains everything from the TR-808 to the company’s organ range, but it’s not open to the public.“


(Direktlink, via FACT)

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Synthie-Pins

Charmingafternoon sitzt in Australien und macht diese kleinen Anstecknadeln, die vor wasweißichwielangdasherist mal „in“ waren. Die gibt es bei etsy. Unter anderem macht Charmingafternoon diese Pins in Form von bekannten Synthesizern – und in die habe ich mich gerade ein bisschen verliebt.

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Ein fast vergessenes Instrument aus der DDR: Subharchord

Das Subharchord ist ein elektronisches Musikinstrument, das insbesondere Untertöne (Subharmonische Töne) in die Klangerzeugung einbezieht und in der DDR erfunden wurde. Sonderlich populär wurde es dort nicht und so wurde es bis heute fast vergessen.

Der neuartige elektronische Klang- und Geräuscherzeuger wurde auf Initiative von Gerhard Steinke, vormals Direktor im (ehemaligen) Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt (RFZ) Berlin-Adlershof, von einem Team um Ernst Schreiber in den Jahren 1959 bis 1968 speziell für den Einsatz in Studios für experimentelle bzw. elektroakustische Musik sowie für den Einsatz in Rundfunk-, Film- und Fernsehstudios entwickelt. Gebaut wurde das Subharchord in einer Kleinserie von mindestens sieben Stück von der Firma Heliradio in Limbach-Oberfrohna. Die Entwicklung des Klanginstruments wurde ab 1970 aus „musikpolitischen Gründen“ in der DDR gestoppt. Das Gerät geriet in Vergessenheit und wurde im April 2003 von dem Berliner Klangkünstler und Musikhistoriker Manfred Miersch im Funkhaus Nalepastraße wiederentdeckt. „Sein Verdienst ist es sodann, historische Aufnahmen mit diesem Instrument gesammelt und den sich darum rankenden Band- und Schriftverkehr gesichtet und archiviert zu haben.“


(Direktlink, via EB)

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