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Schlagwort: USA

New York City 1939: Treffen sich 20.000 Nazis

Ein Kapitel der amerikanischen Geschichte, das gar nicht mal so sehr präsent sein dürfte: Auch dort feierten einige, nicht wenige, einst die deutschen Faschisten. Regisseur Marshall Curry sammelte historische Aufnahmen aus verschiedenen Archiven, um den Kurzfilm „A Night at the Garden“ zu machen.

The footage is so powerful, it seems amazing that it isn’t a stock part of every high school history class. But I think the rally has slipped out of our collective memory in part because it’s scary and embarrassing. It tells a story about our country that we’d prefer to forget. We’d like to think that when Nazism rose up, all Americans were instantly appalled. But while the vast majority of Americans were appalled by the Nazis, there was also a significant group of Americans who were sympathetic to their white supremacist, anti-Semitic message. When you see 20,000 Americans gathering in Madison Square Garden you can be sure that many times that were passively supportive.

(Direktlink)

When and if fascism comes to America it will not be labeled “made in Germany”; it will not be marked with a swastika; it will not even be called fascism; it will be called, of course, “Americanism.”
(Halford E. Luccock)

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Nordkorea wertet Worte von Trump als Kriegserklärung

Vielleicht müssen wir uns gar nicht länger Gedanken über die deutsche Innenpolitik machen: Nordkorea wertet Trumps Worte als Kriegserklärung.

Nordkorea wertet die jüngsten verbalen Angriffe von US-Präsident Donald Trump als Kriegserklärung. Das Land behalte sich vor, US-Bomber abzuschießen, sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho.

„Die ganze Welt sollte sich daran erinnern, dass die USA dem Land zuerst den Krieg erklärt haben“, sagte Ri Yong Ho in New York. Seither beanspruche das Land für sich „jedes Recht Gegenmaßnahmen zu ergreifen und auch strategische US-Bomber abzuschießen, selbst wenn sich diese nicht in unserem Luftraum befinden.“

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Polizeieinsatz: Katze im Baum mit Sturmgewehr?

In Newport, Oregon, hat jemand die Polizei gerufen, weil er dachte, dass eine Katze mit einem Sturmgewehr im Anschlag im Baum sitzen würden. Nachrichten, wie es sie nur aus Amerika geben kann. Scharfschützenkatzen zum Weltkatzentag. Miau.

The Newport, Oregon Police Department was recently alerted to a cat who appeared to be armed, possibly with a semi-automatic weapon, and had situated itself high in a tree.


(via Misha)

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Eine Lange Nacht über den Highway 61: In den tiefen Süden

(Foto: McGhieverCC BY-SA 3.0)

Ich mag dieses Format so sehr. Es kann an einem Sonntag kaum etwas geben, was so informativ unterhält wie „Eine lange Nacht“. Und das meistens auch unabhängig vom gewählten Thema. Diesmal geht es um den Highway 61, einem United States Highway, der mit einer Länge von 2553 km von New Orleans bis Wyoming, Minnesota führt. Einmal quer durch die Staaten also.

Der Highway 61 in den USA ist ein Mythos, ähnlich der Route 66. Er folgt weitgehend dem Verlauf des Mississippi und verbindet den industriellen Norden mit dem tiefen, ländlich geprägten Süden, das weiße mit dem schwarzen Amerika.

[…]

Der Highway 61 verbindet das weiße mit dem schwarzen Amerika. Zwei Welten, die sich lange fremd waren und es bis heute sind. Er verbindet Städte, die bedeutend waren in der Bürgerrechtsbewegung, und solche, die berüchtigt sind für Rassenunruhen und Lynch-Morde. Und als schwarze Landarbeiter im 20. Jahrhundert massenhaft aus dem Süden in die industriellen Zentren des Nordens zogen, geschah dies auf Highway 61. Historiker bezeichnen diesen Exodus als Great Migration.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Direkt-MP3)

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Was es kostet, sich in den USA den Biss einer Klapperschlange behandeln zu lassen

Die Rechnung und die damit verbundene Story ist schon zwei Jahre alt, aber gerade erst bei mir angekommen. Todd Fassler wollte damals, schön dumm, in San Diego ein Selfie mit einer Klapperschlange machen, was im wahrsten Sinne schief ging. Die Schlange biss ihn, er musste im Krankenhaus behandelt werden. Nach dem das geschah, gab es eine Rechnung, die es in sich hatte: $153.000. Teures Selfie, sehr teures Selfie. Mit etwas Glück war er irgendwie krankenversichert.

Nach alle dem hat Fassler die Schlange, die er als Haustier gehalten hatte (Was bitte stimmt mit dem nicht?), in die Freiheit entlassen.

Ob er die Kohle irgendwie auftreiben und bezahlen konnte, habe ich jetzt nicht recherchiert.

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US-Austritt aus Klimavertrag: Projektion an der US-Botschaft, Berliner Kurier kernig und was von Schwarzenegger

Trump hat es wirklich getan und die USA aus dem Klimaabkommen genommen. Die Reaktionen darauf sind verständlicherweise heftig. Selbst in den USA selber verweigern Städte, Staaten und Unternehmen die Gefolgschaft und wollen auch weiterhin gemeinsam die Ziele des Klima-Abkommens erfüllen.

„Wir werden genau das tun, was Amerika getan hätte, wenn das Abkommen nicht aufgekündigt worden wäre“, sagte Michael Bloomberg, Ex-Bürgermeister von New York. Er soll nach Angaben der „New York Times“ eine Gruppe koordinieren, die weiterhin zum Pariser Abkommen stehen möchte. Demnach soll ein Schreiben an die Uno vorbereitet werden, in dem die beteiligten Staaten und Städte zusichern, die Ziele des Vertrags einzuhalten.

Die Berliner Zeitung heute mit einem Titel, der auch international rumgehen dürfte, denn ein „Fuck you!“ versteht man überall.

Greenpeace projizierte heute Morgen an die Fassade der US-Botschaft in Berlin:

Und Schwarzenegger hatte auch etwas zu sagen – so von Republikaner zu Republikaner.

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Verlassene Autokinos

Ich war mein Leben lang noch nie in einem Autokino. Auf Usedom bin ich hin und wieder mal an einem vorbeigefahren, aber hatte nie das Bedürfnis, mich da mal reinzubegeben. Autokinos kenne ich aus Filmen, aus alten Filmen. Dort wurden sie immer als etwas Romantisches gezeigt. Irgendwie aber scheint die Zeit der Autokinos vorbei zu sein.

Die Fotografin Lindsey Rickert war in ihrer Kindheit wohl ziemlich oft in Autokinos. „Autokinos waren ein Eckpfeiler meiner Kindheit. Fangen spielen unter der Leinwand, viel zu viel Popcorn essen, oder, in Betttücher gehüllt, während einer Doppelvorführung einschlafen – Autokinos waren immer etwas Besonderes“, sagt sie. Und weil dem so ist, hat sich Rickert im September 2014 auf einen Roadtrip begeben, der sie 65 Tage lang durch 32 Bundesstaaten 12.000 Meilen zurücklegen lies, um 28 verfallende Autokinos zu fotografieren. Hier ihre Fotoserie Drive In Theaters.


(via SpOn)

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