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Schlagwort: USA

Über das Übernachten auf Walmart Parkplätzen

In den Staaten ist es offenbar nicht ungewöhnlich, dass Menschen sich zur Nacht auf Walmart Parkplätze begeben, um dort ihren Schlaf bis zum nächsten Morgen zu tätigen. Einige tun das weil es praktisch und meistens nicht sonderlich weit ab vom Schuss ist, andere weil ihnen die Kohle für alternative Übernachtungsmöglichkeiten fehlen. Walmart hat diesen Umstand weitestgehend akzeptiert und mitunter gar erlaubt, da die Leute natürlich dann auch ihr Geld im Supermarkt lassen.

In diesem Sommer verbrachten die beiden Fotografen Mike Belleme und George Etheredge für die New York Times mehrere Nächte auf Walmart-Parkplätzen im Süden der USA, schliefen dort in einem Truck und unterhielten sich mit jenen Leuten, die sie dort antrafen. Jeder hat dafür so seine Gründe. Hier ihre Story.

A lot of travelers stay in their R.V.’s and don’t interact with other people in the parking lot. They pass the hours by eating, watching television, spending time with their pets or sleeping.

Sometimes, people end up in a Walmart’s parking lot because they cannot think of anywhere else to go, or have made it part of their routine.

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Wie Grasschmuggel in den 80ern in Everglades, Florida, funktionierte

Eine amerikanische Howard Marks-Story, wenn man so will. Tim McBride war in den 1980ern dafür verantwortlich, aus Kolumbien tonnenweise Weed nach Everglades in Florida zu „importieren“ und aus der kleinen Fischerstadt mit etwa 500 Einwohnern ein komplexes, organisiertes Schmuggel-Netzwerk zu machen, das damals mehrfach von der Bundespolizei durchsucht wurde. Irgendwann wurde Tim „Saltwater Cowboy“ McBride verhaftet und zu 10 Jahren Haft verurteilt. Die Vice hat ihn jetzt besucht und mit ihm über die damalige Zeit gesprochen.

In the 1980s, Everglades City, Florida, was raided three times by federal law enforcement. This small fishing town of about 500 people was hiding a complex, highly organized drug smuggling network responsible for running millions of pounds of marijuana from Colombia to Miami. VICE met up with former pot hauler Tim McBride to travel the backwaters and learn more about how it all went down.


(Direktlink)

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New York City 1939: Treffen sich 20.000 Nazis

Ein Kapitel der amerikanischen Geschichte, das gar nicht mal so sehr präsent sein dürfte: Auch dort feierten einige, nicht wenige, einst die deutschen Faschisten. Regisseur Marshall Curry sammelte historische Aufnahmen aus verschiedenen Archiven, um den Kurzfilm „A Night at the Garden“ zu machen.

The footage is so powerful, it seems amazing that it isn’t a stock part of every high school history class. But I think the rally has slipped out of our collective memory in part because it’s scary and embarrassing. It tells a story about our country that we’d prefer to forget. We’d like to think that when Nazism rose up, all Americans were instantly appalled. But while the vast majority of Americans were appalled by the Nazis, there was also a significant group of Americans who were sympathetic to their white supremacist, anti-Semitic message. When you see 20,000 Americans gathering in Madison Square Garden you can be sure that many times that were passively supportive.

(Direktlink)

When and if fascism comes to America it will not be labeled “made in Germany”; it will not be marked with a swastika; it will not even be called fascism; it will be called, of course, “Americanism.”
(Halford E. Luccock)

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Nordkorea wertet Worte von Trump als Kriegserklärung

Vielleicht müssen wir uns gar nicht länger Gedanken über die deutsche Innenpolitik machen: Nordkorea wertet Trumps Worte als Kriegserklärung.

Nordkorea wertet die jüngsten verbalen Angriffe von US-Präsident Donald Trump als Kriegserklärung. Das Land behalte sich vor, US-Bomber abzuschießen, sagte der nordkoreanische Außenminister Ri Yong Ho.

„Die ganze Welt sollte sich daran erinnern, dass die USA dem Land zuerst den Krieg erklärt haben“, sagte Ri Yong Ho in New York. Seither beanspruche das Land für sich „jedes Recht Gegenmaßnahmen zu ergreifen und auch strategische US-Bomber abzuschießen, selbst wenn sich diese nicht in unserem Luftraum befinden.“

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Polizeieinsatz: Katze im Baum mit Sturmgewehr?

In Newport, Oregon, hat jemand die Polizei gerufen, weil er dachte, dass eine Katze mit einem Sturmgewehr im Anschlag im Baum sitzen würden. Nachrichten, wie es sie nur aus Amerika geben kann. Scharfschützenkatzen zum Weltkatzentag. Miau.

The Newport, Oregon Police Department was recently alerted to a cat who appeared to be armed, possibly with a semi-automatic weapon, and had situated itself high in a tree.


(via Misha)

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Eine Lange Nacht über den Highway 61: In den tiefen Süden

(Foto: McGhieverCC BY-SA 3.0)

Ich mag dieses Format so sehr. Es kann an einem Sonntag kaum etwas geben, was so informativ unterhält wie „Eine lange Nacht“. Und das meistens auch unabhängig vom gewählten Thema. Diesmal geht es um den Highway 61, einem United States Highway, der mit einer Länge von 2553 km von New Orleans bis Wyoming, Minnesota führt. Einmal quer durch die Staaten also.

Der Highway 61 in den USA ist ein Mythos, ähnlich der Route 66. Er folgt weitgehend dem Verlauf des Mississippi und verbindet den industriellen Norden mit dem tiefen, ländlich geprägten Süden, das weiße mit dem schwarzen Amerika.

[…]

Der Highway 61 verbindet das weiße mit dem schwarzen Amerika. Zwei Welten, die sich lange fremd waren und es bis heute sind. Er verbindet Städte, die bedeutend waren in der Bürgerrechtsbewegung, und solche, die berüchtigt sind für Rassenunruhen und Lynch-Morde. Und als schwarze Landarbeiter im 20. Jahrhundert massenhaft aus dem Süden in die industriellen Zentren des Nordens zogen, geschah dies auf Highway 61. Historiker bezeichnen diesen Exodus als Great Migration.

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/07/01/lange_nacht_ueber_den_highway_61_dlf_20170701_2305_c92d117e.mp3]
(Direkt-MP3)

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Was es kostet, sich in den USA den Biss einer Klapperschlange behandeln zu lassen

Die Rechnung und die damit verbundene Story ist schon zwei Jahre alt, aber gerade erst bei mir angekommen. Todd Fassler wollte damals, schön dumm, in San Diego ein Selfie mit einer Klapperschlange machen, was im wahrsten Sinne schief ging. Die Schlange biss ihn, er musste im Krankenhaus behandelt werden. Nach dem das geschah, gab es eine Rechnung, die es in sich hatte: $153.000. Teures Selfie, sehr teures Selfie. Mit etwas Glück war er irgendwie krankenversichert.

Nach alle dem hat Fassler die Schlange, die er als Haustier gehalten hatte (Was bitte stimmt mit dem nicht?), in die Freiheit entlassen.

Ob er die Kohle irgendwie auftreiben und bezahlen konnte, habe ich jetzt nicht recherchiert.

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