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Schlagwort: YouTube

Eine Familie über die Schleim-Videos auf YouTube zu Cindi Lauper: Slime after slime

Amüsante Parodie der Holderness Family, die sich dem Schleim-Wahnsinn widmet, den YouTube in den letzten zwei Jahren in den Kinderstuben der Welt ausgelöst hat. Überall Schleim. Überall irgendwelcher Kleber, irgendwelche chemische Zutaten, von denen man keine Ahnung und hat überall Dosen voll mit Schleim. Mal gutem, mal weniger gutem, mal welchem, der schon zwei Wochen irgendwo in einer Dose vor sich hin evolutonierte.

Hier ist der Hype zum Glück vorbei. Aber es war schlimm. Wirklich schlimm. „And your home is now like a meth lab for kids.“


(Direktlink, via BoingBoing)

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Ein Video mit 10 Stunden weißem Rauschen hat fünf Urheberrechtsansprüche auf YouTube


(Direktlink)

Sebastian Tomczak, der auf little-scale.blogspot.com über seine Faszination für Sound und Technologie bloggt, berichtet per Twitter, dass es auf ein von ihm hochgeladenes Video, das nicht mehr als 10 Stunden weißes Rauschen erklingen lässt, aktuell fünf Urheberrechtsansprüche von Seitens YouTube gibt.

The culprit appears to be YouTube’s hapless and hostile contentID system, which automatically matches portions of different videos, makes stupid conclusions about intellectual property, then invites corporate customers to „claim“ and monetize other people’s work as their own.


(via BoingBoing)

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Youtuber zementiert sich seinen Kopf in eine Mikrowelle

Ein britischer Youtuber mit immerhin 3 Millionen Abonnenten hatte die strunzdoofe Idee, seinen Kopf in eine Mikrowelle zu zementieren und war dann überrascht, dass er seinen Kopf da nicht ohne weiteres wieder rausbekommt. Notarzt und Feuerwehr mussten das dann für ihn übernehmen. Er wäre dabei fast erstickt. Wir sind alle verloren!
(via Shock Mansion)

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YouTube und Gema einigen sich

Es ist ein bisschen so, als würde heute die Hölle einfrieren. Was wohl keiner je für möglich gehalten hat, klappt dann doch: YouTube und Gema einigen sich nach jahrelangem Streit und wir werden vielleicht nie wieder diese blöden Sperrtafeltexte lesen müssen.

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Die Google-Tochter zahlt nun eine Abgabe an die Gema – und YouTube-Nutzer sollen ab sofort Zugang zu Musikclips haben, die vorher nicht verfügbar waren. Das betreffe alle Videos der rund 70.000 Gema-Mitglieder sowie der Künstler, die die Gema im Ausland vertrete. Dank des Vertrags würden diese Künstler nun auch für das Abspielen der Videos auf YouTube bezahlt, hieß es in einer Gema-Mitteilung. Über die Höhe des Beitrags, die künftig per Video fällig wird, schweigen beide Seiten.

Worauf genau man sich da geeinigt hat, ist nicht bekannt. Aber es ist davon auszugehen auszugehen, dass YouTube weniger zahlt, als die Gema gefordert hat.

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Wenn das Familienministerium im Kampf gegen Hass im Netz YouTuber mit ins Boot holt

Ich weiß um die aktuelle Kampagne des Familienministeriums, die sich gegen Hatespeech im Netz engagieren will. Ich habe da keine abschließende Meinung zu. Mir geht der aktuelle Umgangston im Netz auch auf den Sack, ich weiß nur nicht, ob Kampagnen wie diese dazu nützen, den irgendwie respektvoller gestallten zu können. Ich tendiere da eher zu einem Nein.

Nun ist es so, dass man im Familienministerium dachte, es wäre gut für eine derartige Kampagne, Leute an Board zu holen, die eh regelmäßig mit jungen Leuten im Kontakt sind: YouTuber. Als wäre Hatespeech ein unter Jugendlichen besonders verbreitetes Phänomen, was es nicht ist. Gerade Jugendliche sind sehr unbedacht im Umgang mit Sprache und sagen mal Dinge, die sie so nicht meinen – und vielleicht auch gar nicht genau reflektieren, wen sie mit dem Gesagten zu Nahe treten oder gar verletzten können. Ältere, die sehr bewusst mit Sprache umgehen und gezielt beleidigen oder gar bedrohen, scheinen mir da größeres Teil des Problems zu sein.

Christian jedenfalls hat sich mal genauer angesehen, mit welchen Protagonisten junger YouTuber das Familienministerium da gemeinsame Sache macht. Vielleicht jetzt nicht die beste Wahl, denn durch solche Leute erfahren Kids sprachlichen Umgang. Auch in geschriebener Form. „Wenn die so etwas sagen, kann das doch so schlimm nicht sein. Dann kann ich das auch machen.“


(Direktlink)

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Der Livestream einer Kreuzung in Jackson Hole – und was die Leute daraus machen


(Direktstream)

Ich bin vor ein paar Tagen über den Livestream einer Straßenkreuzung in der amerikanischen Kleinstadt Jackson Hole gestolpert und habe den einfach mal laufen lassen. Läuft immer noch in einem Tab. Das sehen sich live und rund um die Uhr mindestens 1000 Leute an. Warum auch immer, aber ich habe ja auch nicht weggeschalten. Nebenbei ballern gefühlt 300 Chat-Kommentare die Minute rein, die so schnell an einem vorbeifliegen, das sie zu lesen fast unmöglich ist. Aber: sie sind durchaus unterhaltsam. René hat eine Sammlung. RED TRUCK!

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Ich guck mal noch ein wenig auf die Kreuzung – vielleicht kommt ja ein roter Truck vorbei.

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Schmelzende Zahnbürste

Let’s melt this wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zu so etwas, was aktuell der Hydraulic Press Channel ist. Level 1: Zahnbürsten schmelzen.

Der Endgegner wird dann sein, eine Hydraulikpresse zu schmelzen, aber soweit sind wir hier noch nicht.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Und eine schöne Übersetzung für „Oddly Satisfying“ wäre mal nett, weil „Seltsamerweise befriedigend“ schon irgendwie ziemlich blöde klingt.

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Sich ein Heimstudio ganz und ehrlich selber bauen

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Ich hab es nicht so mit den deutschen YouTubern. Die wenigsten von denen machen halt das, was ich irgendwie geil finde. Es gibt da Ausnahmen, die ich abonniert habe und regelmäßig gucke. Das sind wenige. Leider. Aber darüber reden wir ein anderes Mal.

Eines meiner Abos gehört dem Heimwerkerking Fynn Kliemann. Weil er alle möglichen Dinge so zusammenbaut, wie ich es gerne und eigentlich immer tue. Mit einem Zollstock, einer Stichsäge und dem Willen, sein Ziel irgendwie zu erreichen. Ohne Wasserwaage – und wenn die doch, die dann erst später, wenn alles steht. Wenn dann noch was schief ist, hat halt der Boden Schuld, für den selber man schließlich ja nichts kann, ne.

Großartige Ideen hat der Mann. Wie die Eierverschenkmaschine letztens erst. Oder wie man als Heimwerker eine Mauer mauert. Oder die, sein Heimstudio selber zu schrauben. Mit den Möglichkeiten, die man halt so hat. Irgendwie geht das dann auch schon. Und dann die herrlich nordische Kodderschnauze.

„Wie baut man sich ein halbwegs vernünftiges Tonstudio in seine Bude? Es ist ja überall das gleich Problem. Es hallt wie Arsch, es fehlt immer ein Kabel und irgendwo flattern UFO-Frequenzen durch die Tonspur. Nun hatte ich die Schnauze voll und hab mir selbst zu Weihnachten ein neues Studio geschenkt. Eben mit Messmikrofon durchgemessen und Absorber + Basstraps geplant um den Kack in Griff zu bekommen. Außerdem endlich nen vernünftigen Studiotisch mit ausziehbarem Masterkeyboard (M-Audio Oxygen 88) gebaut. Dazu dann die Studio-Monitore (ADAM-A7) entkoppelt, vernünftige Abhörposition definiert, neue Soundkarte (Presonus FireStudio Project) mit n paar Eingängen mehr, nen Kopfhörerverstärker (ART Headamp 6 Pro), damit man endlich mit mehreren Leuten zusammen hören kann und noch n bisschen Kleinzeug gekauft.

Jetzt ist es nicht nur sexy, sondern die Nachhallzeit im Studio ist auf unter 200ms runter. Jetzt kann man endlich kontrollieren ob man Hall drauf will, oder nicht :)

Da hier ein bisschen technischer Quatsch erklärt werden musste und ich immer neue Instrumente gefunden habe, nimmt das Video erst nach 2 min Fahrt auf. Ich hoffe so lange haltet ihr durch. Aber wer keine Knete hat und trotzdem n bisschen Mukke machen möchte, kann hier vllt irgendwo ne nützliche Info finden.“


(Direktlink, via Tanith)

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Berliner Initiative kauft Werbung vor rechten Hetzvideos: Search Racism, Find Truth


(Direktlink, via SZ)

Die Berliner Initiative „Flüchtlinge Willkommen“ hat für ihre Kampagne „Search Racism, Find Truth“ auf YouTube Werbeplätze vor Videos rechter Hetzer gekauft. Aktuell laufen insgesamt neun verschiedene Clips vor rund 100 dieser Videos. Weitere sollen dazu kommen. Hier kann man alle der Clips sehen.

Wer jetzt auf YouTube nach Videos von Pegida, AfD und Co sucht und auf Start klickt, wird sich mitunter mit Botschaften auseinandersetzen können, die von verschiedenen Geflüchteten übermittelt werden. Diese lassen sich nicht überspringen.

„Einfach und unaufgeregt sind die Videos gehalten: Die Flüchtlinge schauen frontal in die Kamera, sprechen freundlich, aber bestimmt. Sie widerlegen gängige Vorurteile, erzählen, warum sie ihre Heimat verlassen mussten oder was sie sich für die Zukunft wünschen. Am Ende jedes Spots gibt es den Verweis auf ein zusätzliches Video, in dem man mehr über die Geschichte des einzelnen Menschen erfahren kann.“

Eine grandiose Idee, wie ich finde. Auch wenn sie nicht alle der Zuschauer zum Umdenken bewegen wird, wird (hoffentlich) der ein oder andere kurz innehalten und jenen zuhören, über die sonst nur zu schimpfen pflegen.

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