The Story Of Technoviking

Die Geschichte des Technovikings als Doku. Von der Fuckparade zum Videoclip zum Mem zur juristischen Auseinandersetzung. Die durch Crowdfunding finanzierte Doku gibt es jetzt als gekürzte Version im Netz und außerdem ausführlicher auf DVD.

Die dokumentarische Aufarbeitung folgt dem Technoviking Phänomen über 15 Jahre vom experimentellen Kunstfilm zum viralen Video, das eine Internet-Community zur Erschaffung einer Kunstfigur, Tausenden von Remixvideos sowie unzähligen anderen Formen der kommerziellen und nicht kommerziellen Reaktionen inspirierte und letztendlich den Produzenten des Ausgangsvideos vor Gericht brachte. Ursprünglich im öffentlichen Raum auf einer politischen Demonstration gefilmt und von vielen Millionen Nutzern geteilt, können die Bilder des Ausgangsclips weder aus dem kollektiven Gedächtnis entfernt, noch von den vielen Servern gelöscht werden, die in der ganzen Welt verstreut liegen. Der Film verbindet mehr als 30 Interviews mit Anwälten, Akademikern, Künstlern und Fans mit einer Vielzahl von Online-Reaktionen auf das Mem. Er zeigt das Dilemma auf, das entsteht, wenn unser Grundrecht auf Meinungsfreiheit in Widerspruch zu unserem Grundrecht auf Schutz der Persönlichkeit gerät.
Und wie kann man einen Film über ein Thema machen, dessen Ursprung gar nicht mehr öffentlich gezeigt werden darf?

(Direktlink | Danke, Bemme!)

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Kommentare: 7

  1. Martin Däniken 17. Oktober 2015 at 12:53  zitieren  antworten

    „Lasst uns Probleme von Mensch zu Mensch (im Gespräch) lösen.“ Schöner Gedanken,wirklich.
    Aber sind nicht Taser,Drohnen,Rechtsanwälte und das Internet geschaffen worden um sich NICHT ernsthaft mit seinem Gegenüber auseinandersetzen zu müssem. Wir hocken so dicht auf einander das entsprechende Störungen,sowohl umgangsprachlich wie auch psychologisch entstehen,bekommen Facts und Gossip umme Ohren gehauen. andererseits wissen wir „nichts“ über unserere Mitmenschen…
    Wir leben in einer seltsamen Welt..nur so ein paar lose Gedanken!

  2. Bienenkorb 17. Oktober 2015 at 13:22  zitieren  antworten

    Martin Däniken: reißt die Türen und Fenster auf und lasst einen Schrei der Befreiung von der, uns aus Voyeurismus, Schadenfreude und sonstigen primitiven Instikten befriedenden Technik vernehmen. Sie soll uns dienen, nicht beherrschen. .oO(und schreibt es von seiner, Position übermittelnden Taschenfessel aus)

  3. dioxide 17. Oktober 2015 at 15:48  zitieren  antworten

    Bitte Leute: es heisst „MEME“.

  4. HGN Harals 20. Oktober 2015 at 16:49  zitieren  antworten

    WICHTIG!!!
    wie heisst der track der gleich zum anfang bei minute 1.07 bis minute 1.14 zu hören ist?? eine DJane ist zu sehn mit dem fuckparade t shirt.
    ich hab diesen damals irwann ende 90ger, glaub ich, bei evosonic radio (bester sender) aufgenommen. glaub bei cosmium, bin aber nicht mehr sicher. jedenfalls noch auf guten altem tepe :) dieses tape is natürlich in die ewigen jagdgründe gezogen….. das ist ein hammer track und es kotzt mich an das ich nicht weiss von wem der ist. kann mir jemand helfen? ich hab schon einiges angestelllt um ihn zu finden. aber bisher vergebens. gute alte zeit, gute alte mucke :)
    mfg

  5. Openscreening 4. November 2015 at 21:58  zitieren  antworten

    Der Track heisst „Navigator“ von „Can-D-Music“ – hier im 2010er „We, Technoviking“-Remix von Matthias Fritsch mit einem Zusammenschnitt aus 50 verschienden nachgespielten Technoviking-Youtube-Videos: youtu.be/i063FtqLlPU

  6. HGN Harals 5. November 2015 at 09:07  zitieren  antworten

    moin,
    also, Can-D-Music / Navigator ist nicht der track den ich suche. ich meinte ganz speziel den, der da ganz kurz zuhören ist von min 1.07 – min 1.14. acid genre? ich weiss es nich und hab ihn immer noch nicht gefunden :(

  7. Jude 6. November 2015 at 08:38  zitieren  antworten

    What’s up, this weekend is nice in support of
    me, because this occasion i am reading this wonderful educational paragraph hhere at my
    home.

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