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Treffen der 300 staatlich geprüften Schallplattenunterhalter der DDR

Dieses heitere Treffen zum Zweck des Erfahrungsaustausches unter den DJs der DDR, die nur nach staatlicher Prüfung das Siegel „Staatlich geprüfter Schallplattenunterhalter“ erhielten und auftreten durften, scheint in den 70ern stattgefunden zu haben. In Neubrandenburg. Und zwar nicht so wie heute „Licht aus – Musik an“, sondern es ging auch um die thematische Begleitung einer Tanznacht, wie die „Disko 8372 aus Merseburg“ anschaulich zu demonstrieren weiß.

„Da muss man beide Dinge – Diskothek und Thema – ad-e-kwat in der Qualität versuchen an den Mann bringen.“

Na denn: Rave on.


(Direktlink)

14 Kommentare

  1. Rave News23. November 2010 um 17:00

    News aus der Rave-Kultur…

    Das Kraftfuttermischwerk » Treffen der 300 staatlich geprüften <b>…</b>…

  2. Elektrosandy23. November 2010 um 18:52

    Hehe, wo er Recht hat hat er Recht. Das Niveau muss erhöht werden. Deshalb: Sport Frei!

  3. Anonymous23. November 2010 um 23:11

    ronny, das thema scheinbar scheint dich ja zu faszinieren :-) hab vor zwei jahren sehr viel zeit im staatsarchiv verbracht und eine magisterarbeit zu diesem bürokratischen wahnsinn verfasst. wenn du mal ganz genau wissen willst was für einen üblen (und erfolglosen) aufwand die damals betrieben haben um djs zu indoktrinieren/überwachen kann ich dir mal die pdf schicken..

  4. […] Treffen der 300 staatlich geprüften Schallplattenunterhalter der DDR | Kraftfuttermischwerk “n Neubrandenburg. Und zwar nicht so wie heute “Licht aus – Musik an”, sondern es ging auch um die thematische Begleitung einer Tanznacht” […]

  5. andI61124. November 2010 um 18:56

    Geile Typen… ;-) ich kann da zwar nur für die 80er Jahre sprechen, aber ich habe niemals eine Disco erlebt, in der 60% Ostmusik gespielt oder ein Thema programmatisch umgesetzt wurde. Außer beim Fasching im Lindenpark… ;-)

  6. jens25. November 2010 um 09:10

    haha wie geil, ich hau mich weg!

    übrigens der typ bei 1:28 hat schon damals erkannt, worum es geht:

    „eine disko muss durchgängig sein…“ – der meint techno! „23:00 beat an…. 12:00 mittags beat aus“…höööö

  7. egghat25. November 2010 um 17:46

    Waahhaaaah. Das lustigste seit langem!

    Der Typ bei 1:50 würde ja auch jedes kapitalistische Buzzwordbingo gewinnen. Qualifikation. Prozesse. Und bei diesem Prozess fallen einige sowieso raus. Uh, wie kalt und abgebrüht der Sozialismus doch war!

    Naja, nach den Nachrichten um den nicht ausreichenden 750 Mrd Euro Rettungsschirm frage ich mich, warum wir nicht einfach den Euro sein gelassen haben und statt Griechenland und Portugal weiter den Osten gepäppelt haben. Da gab es bestimmt noch mehr solch unglaublich lustiger Sachen wie staatlich geprüften Schallplattenunterhaltern!

  8. Spontis Wochenschau #40 – Spontis Weblog29. November 2010 um 19:07

    […] Tref­fen der 300 staat­lich geprüf­ten Schall­plat­ten­un­ter­hal­ter der DDR | KFMW So man­cher DJ, der heute die schwarze Gemeinde immer und immer wie­der mit Sachen beschallt, die 1.) nicht auf dem Flyer ste­hen und 2.) mit Gothic oder auch „Schwarz” im wei­tes­ten Sinne nichts zu tun haben, könnte sich hier viel­leicht noch eine Scheibe abschnei­den: „Die­ses hei­tere Tref­fen zum Zweck des Erfah­rungs­aus­tau­sches unter den DJs der DDR, die nur nach staat­li­cher Prü­fung das Sie­gel “Staat­lich geprüf­ter Schall­plat­ten­un­ter­hal­ter” erhiel­ten und auf­tre­ten durf­ten, scheint in den 70ern statt­ge­fun­den zu haben.” […]

  9. Schallplattenunterhalter der DDR2. Dezember 2010 um 07:21

    […] Erfahrungsaustausch unter den DJs der DDR: Das erfrischend tiefgründige Werk zeugt vom lustigen wie angestrengten Leben in der DDR. – Näheres und Weiteres beim Kraftfuttermischwerk […]

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