Über die Werbung hier

Zwei Dinge vorneweg: eigentlich wollte ich heute schon längst schlafen und zweitens hatte ich mir wirklich vorgenommen, nichts darüber zu schreiben, warum, weshalb und wieso überhaupt ich hier jetzt auf einmal Werbung in der Sidebar habe. Dann las ich den Artikel von Felix und dachte so, „es könnte ja auch für dich von Vorteil sein, darüber was zu machen und für Stilanzeigen sowieso, was dann auch wieder auf dich zurückfallen könnte“. Klar.

Ich fand Werbung auf Blogs immer blöd. Teilweise empfinde ich das auch heute immer noch so. Das lag damals primär daran, dass ich nicht mal im Ansatz darüber nachdachte, wie viele Leser mein Baby hier irgendwann mal haben könnte. Manchmal verstehe ich das auch bis heute nicht so ganz, aber so ist das eben – viele mögen das, was ich hier mache. Voll schön.

Seitdem ich das hier mache, bekomme ich wöchentlich sogenannte „Kooperationsanfragen“. Die gestallten sich im Regelfall so: „Hallo Ronny, wir sind Pomm Fritz und Pomm Friedel* von der Agentur XYZ*. Wir sind auf der Suche nach Kooperationspartnern für die Firma/das Produkt XYZZ*. Wir haben deine Seite gefunden und finden, dass die außerordentlich gut zu unserem Angebot passt. Wir wollten Dir eine tolle Aktion für Dein Blog vorschlagen. Verlose etwas von uns – das schafft Kommentare.“ Das war es dann meistens auch schon. Von Gegenleistung keine Spur. Es ging um die „tolle Aktion“ auf meinem Blog, wovon die ziemlich viel haben, ich dann im Regelfall nichts. Iss so. Die Verlosungen, die ich hier bisher hatte, enstanden immer aus Eigeninitiative meiner selbst. Weil ich fand, dass man den geilen Shice auch durchaus mal unterstützen kann, weil man weiß, wie viele Menschen man hiermit täglich erreicht. Im Gegenzug dazu wollte ich dann meistens eine Platte und/oder ein oder mehrere 320er Mp3 Downloadlinks, ein Buch oder eine DVD. Das war es, das war fair, ist es immer noch und wird es auch bleiben , wenn mich das Zeug kickt. Weil ich so bin. Trotzdem kann ich diese Aktionen bisher an zwei Händen abzählen – mehr bedarf es dafür nicht. Über mehr hatte ich lange nicht nachgedacht.

Dann änderten sich hier die Leserzahlen und die ganzen XYZ* Anfragen verdichteten sich von mehrmals in der Woche auf 3-4 am Tag. Ohne Shice! Ich bekomme hier mittlerweile mehrfach täglich irgendwelche rotzeblöden Werbeanfragen, die im Grunde immer darauf abzielen, dass der Anfragende soviel Aufmerksamkeit wie möglich für so wenig Geld wie nötig bekommt. Frech mitunter, aber nachvollziehbar, weil viele sich da draußen mit einer nahezu lächerlichen Gegenleistung zufrieden geben, was das vielleicht eigentliche Problem in der deutschen Blogospähre zu dem Thema ist: viele verkaufen sich viel zu schnell unter dem eigenen Wert weil sie diesen nicht so recht einschätzen können und dann lieber „etwas“ als „gar nichts“ nehmen. Ich weiß ja nicht, was diese bescheuerten „Jägermeister Wirtshaus Tour“-Kampagnen, die fast alle haben, neben ein paar Kopfhörern, 4 Flaschen Schnaps und 50 Euro noch so bringen, das viele die bloggen, obwohl ihr die zu verkaufen versuchte Musik nicht mal mögt um dann drei Tage später Kettcars Video mit „Jägermeister-Roby, wir haben schon verstanden“ zu bloggen. Bacardi jedenfalls hat mir für ihre letzte „Bacardi Oakheart“-Kampagne, die ja viele hatten, genau 40 EURO zahlen wollen. Und die wissen wahrscheinlich durch irgendwelche Analyse Tools noch genauer als ich, wie viele Leute hier täglich dabei sind. Selbst der Daunenmantel-Textlink, den ich hier in der Sidebar habe, wirft deutlich mehr ab als ein Artikel für die so versucht hippe Aktion der Firma Bacardi. Das Problem ist eben, dass sich zu viele von euch von denen verarschen lassen. Für ein paar Kopfhörer, ein paar Freikarten, ein paar Flaschen. Und warum sollten die mehr zu zahlen bereit sein, wenn sie so billig dabei wegkommen können? Ihr könntet viel mehr haben, wenn ihr euch dafür nicht hingeben wird. Ihr versaut euch so selber die Preise. Denkt mal drüber nach.

Irgendwann sprach ich mit Renè, den ich trotz, oder besser noch wegen seiner ganzen Eskapaden immer noch sehr schätze, über das Thema Werbung auf Blogs. Ich war echt sackig und kritisierte ihn hart, als er damals mit dem Shice bei sich begann, aber so konnte er mir ein paar Jahre später ziemlich genau erklären, wie der Hase bei ihm läuft, was mir das ganze nachvollziehbarer machte. Ich war gerade im Mokono/Adnation Netzwerk gelandet, welches ich bis heute nicht verstehe und deren blöde Banner – von denen ich bis heute nicht kapiere, wie die überhaupt zu Stande kamen – ich nach 14 Tagen Laufzeit wieder rauswarf. Natürlich auch, weil es sich in keinster Weise irgendwie lohnte und weil die auch wirklich doof waren. Heute bekomme ich hin und wieder das Angebot von denen, ein Video zu bloggen, was dann CPV (Click per View) abgerechnet werden soll. Irgendwas mit 0,0… Cent, per Playklick, und ich frage mich „Wollt ihr mich veraschen?!?“ Die wissen meistens selber, dass die Videos Bullshit sind und im Regelfall keiner darauf klickt. Die Verantwortung dafür trotzdem zahlen zu müssen, wollen sie nicht übernehmen, also CPV. Für die Vermittlung dessen bekommen sie wahrscheinlich genau soviel wie ich. Ich, der sollte ich das bloggen, als Fallobst dastehe. Wollte ich nicht – also haute ich den ganzen Mokono-Quatsch raus. Nicht mein Business. (Erklärung: Stilanzeigen zahlt einen TKP, einen „TausenderKontaktPreis“ unabhängig davon, wie viele Leute tatsächlich auf den Link klicken, was sich dann im Endeffekt natürlich für die auch nur auszahlt, wenn tatsächlich viele darauf klicken, was euer Job ist. Monoko tut das bei Bannerwerbung auch, allerdings zahlen die weitaus weniger und ich habe bis heute nicht verstanden, wie man da an die guten Deals kommt. Vielleicht auch mein Fehler, ja.)

Es ist mittlerweile für mich durchaus okay, Werbung auf Blogs zu haben. Auf meinem will ich allerdings nur welche, die keinem penetrant auf den Saque geht und bei der ich das Gefühl haben kann, angemessener Partner zu sein, was sich natürlich für mich auch finanziell berechnen lassen sollte. Klar. Wenn schon werben, dann auch mit für mich messbarem Mehrwert. Ohne diesen Google-Anzeigen Bullshit, ohne American Apparel, die dankbar dafür sein dürften, Deppen zu finden, die sich für die halbnackte Mädels ins Blog zu kleben, um mehr von dem vermeintlich kuhlen Image der Bude zu partiziperen, als dafür auch bezahlt zu werden. So nach dem Motto „Wie kuhl bin ich denn? American Apparel klebt ein Banner von sich in mein Blog. In mein Blog!“ Ihr Narren!

Also ja, man kann hier jetzt werben. Aber wir müssen über den Preis reden. Und die Banner gehen sowieso exklusiv an Stilanzeigen. Weil die einfach besser und vor allem schneller damit waren, ein wirklich gutes Konzept für, ja, wirklich gutes Geld an die Blogger zu bringen. Das heißt dann eben auch, das geht nur, wenn ihr keine „American Apparel“, „Google-Anzeigen“-Werbeflächen bei euch nahezu verschenkt. Für Jägermeister und Bacardi könnt ihr natürlich weiter Artikel schreiben, die ich euch sowieso nicht abnehme, weil ich weiß, warum ihr die bringt und wie billig ihr euch dafür verkauft. Mit Pringles will ich gar nicht erst anfangen!

Ich will auch gar nicht wissen, ob irgendwer von euch es blöd findet, dass hier jetzt für Dinge geworben wird, die ich auch für Geld empfehle. Es sind dann Dinge, hinter denen ich stehe. Wenn ihr darüber diskutieren wollt, spart euch das, ich werde darauf nicht eingehen. Gewöhnt euch dran, oder lasst es. Und wer hier Banner buchen will: tut es über Stilanzeigen, denn das deren wirklich gutes Konzept über kurz oder lang aufgehen könnte, ist keineswegs sicher. Und wenn nicht, sehe ich es genau wie Felix, der schreibt: „und wenn das alles scheitert, dann mit stil.“

* Name von mir geändert






Kommentare: 31

  1. René 9. Juli 2012 at 00:01  zitieren  antworten

    „Bacardi jedenfalls hat mir für ihre letzte “Bacardi Oakheart”-Kampagne, die ja viele hatten, genau 40 EURO zahlen wollen.“

    Der Transparenz und auch der Interessanz halber: Die Agentur mit dem Bacardi-Quatsch hatte mir 300 Euro angeboten.

  2. Ronny 9. Juli 2012 at 00:06  zitieren  antworten

    @René
    Ich habe auf die ersten Anfragen ohne konkreten Preis erst gar nicht reagiert, eine Woche vor Schluss dann die konkrete Ansage von 40 Tacken. Wäre womöglich von vorne rein mehr gewesen, ja. Und alle anderen hatten es schon, aber redet ja keiner drüber. Was zahlt eigentlich Jägermeister? Und gut, dass du es trotzdem nicht hattest. ;)

  3. Mario 9. Juli 2012 at 00:08  zitieren  antworten

    Ich find es gut und auf Werbung klick ich auch oefter. Nicht weil sie mich interessiert, sondern weil ich den blogger so unterstuetzen kann.

  4. Sebastian 9. Juli 2012 at 00:15  zitieren  antworten

    So ’ne kleine, unaufdringliche, thematisch sinnvolle Werbung geht für mich völlig in Ordnung. Hoffentlich kommt die ein oder andere Mark für Dich rein!

  5. Marc 9. Juli 2012 at 00:17  zitieren  antworten

    Wie hoch ist denn der exklusive TKP, wenn ich fragen darf? Für einen korrekten TKP würde ich nämlich auch sofort alle Display einstellen, kommt ja eh nichts bei rum.

  6. René 9. Juli 2012 at 00:19  zitieren  antworten

    @Ronny Ich hatte mal Thang von Electru gefragt, was der für den Jägermeister-Kram bekommt. Die Antwort war „genug“. Dann hab ich festgestellt, dass er für die Agentur arbeitet, die die Online-PR für Jägermeister macht.

  7. Marc 9. Juli 2012 at 00:28  zitieren  antworten

    Ist Verhandlungssache würd ich sagen, aber eurer Reichweite solltet ihr eigentlich, gute Preise erzielen können.

  8. Elektrosandy 9. Juli 2012 at 00:37  zitieren  antworten

    Kann dich sehr gut verstehen, und bin genau deiner Meinung. Auf der einen Seite kuhlen Content haben, irgendwie nen Anspruch auf Stil oder Realness oder was auch immer haben wollen, sich dann aber mit Werbung die Seite versauen lassen und dafür nen Fuffi kriegen (wenn überhaupt). Von daher – mach einfach so weiter! ;)

  9. Ronny 9. Juli 2012 at 00:39  zitieren  antworten

    @René
    „Genug“ ist ja total relativ, wie da ja auch steht. Für manchen reichen ein paar Kopfhörer, ein Backstage-Pass, drei-vier Freidrinks auf einer Party im E-Werk . Ich vermute ja, dass all die, die alle fragen, generell so gut wie möglich dabei wegzukommen versuchen, weil 3-5 finden sie immer, die den Shice bringen.

    Und ja, vielleicht ist es endlich an der Zeit mal über adequate Preise zu reden. Öffentlich. Ein bisschen geht es mir eigentlich auch genau endlich mal darum. Weil ja keiner drüber spricht, was für die Werbenden eigentlich ein totaler Glücksfall ist. Das Schweigen darüber. Und ja, du weißt, ICH WILL AUF DEM LAND VON DEM HIER LEBEN KÖNNEN! Das wär’s. ;D

  10. Philipp 9. Juli 2012 at 01:14  zitieren  antworten

    Ich muss sagen, dass ich Werbung in solchen Fällen sogar begrüße. Wenn jemand tolle Arbeit leistet, isses nur fair, wenn derjenige was dafür erhält – und sei es neben Anerkennung und Fans auch mal etwas Geld. Nur weil man Werbung schaltet, gibt man nicht gleich seine Integrität auf.

    Und hey, als Nebeneffekt kommen auch noch so interessante Facts wie oben ans Licht.

  11. Kurt C. Hose 9. Juli 2012 at 09:55  zitieren  antworten

    Habe bei den Blogs die ich regelmässig lese Adblock ausgeschaltet, weil wegen unterstützen und so. Wollte aber nur sagen das die Stilanzeige bei der aktuellen Version nicht geblockt wird. Sprich die Anzeige kommt bei allen an.

  12. Julie Paradise 9. Juli 2012 at 10:34  zitieren  antworten

    Jaja, die Werbung …

    René war ja so ziemlich der erste, der dick mit der Werbung „ins Geschäft“ einstieg, war auch irgendwann okay, weil immer transparent, im Gegensatz zu den ganzen trigami-Schreibern, die sich verkrampft unlustige Texte über Kartoffelchips oder Socken-Abos mit peinlichem „Irgendwie meine ich das doch total ironisch“-Gehabe aus dem Hirn popelten.

    Ehrlich gesagt bin ich immer noch vergrätzt, wenn ich einen Text eines eigentlich geschätzten Bloggers lese, mich wundere, wieso der jetzt über Fotos auf Keilrahmen schreibt und dann ganz unten winzi-klein die Anmerkung kommt, daß das eine suuuper Aktion von XYZ.de war, er den Laden aber auch so rischtisch toll findet und ja sonst auch was anderes hätte schreiben dürfen und, ähm, außerdem, was geschenkt bekommen hat.

    Selbst mein kleines und inzwischen sehr vernachlässigtes Blog bekommt immer noch monatlich meist aus Textbausteinen zusammengeklöppelte Anfragen zu Linktausch oder Werbemöglichkeiten, die ich bis auf eine alle abgelehnt habe (iPod Shuffle für einen Minitext mit Link, ist 4 Jahre her).

    –> Ich soll über coole StreetWear schreiben? — Yeah, ich Homie. Zu dem Zeitpunkt war ich eher Hausmutti.

    Sag mir keiner, daß das nicht irgendwann ein Glaubwürdigkeitsproblem ergibt.

    Bannerwerbung oder Links wie bei AdSense sind für mich okay, blinkebunte Werbung macht das Blog häßlich, aber das muß ja jeder selbst wissen, was aber gar nicht geht, sind pseudo-neutrale Texte oder fast immer gefaked wirkende Produktrezensionen. Da fühle ich mich irgendwie immer veräppelt.

    Felix’s Entdeckung von Stilanzeige klingt gut und sieht zudem gut aus, auch weil ich Bloggern eigentlich gönne, daß sie mit dem Bloggen Geld verdienen. Ohne sich anbiedern oder verramschen zu müssen.

  13. Mac 9. Juli 2012 at 11:44  zitieren  antworten

    Viel gutes und viel wahres in diesem Artikel. Spricht mir auch aus demm Herzen. Allerdings hat sich Stilanzeigen dann bei mir auch nicht mehr gemeldet. Mein Blog wartet seit Monaten auf freischaltung. Aber Potenzial ist bei solchen Sachen drin un 1000 Mal besser als der ebuzzing und mokono Murks.

  14. Peter 9. Juli 2012 at 12:03  zitieren  antworten

    Hast du grade massive Werbung über Stilanzeigen gemacht?…..find ich gut verpackt!

  15. ml 9. Juli 2012 at 12:25  zitieren  antworten

    vielen dank, ronny, für den interessanten einblick in ein nebulöses thema.
    „über geld spricht man nicht“… das ist leider viel zu sehr in den deutschen köpfen verankert. ich finde es völlig i.o. und auch selbstverständlich, dass blogger für ihre arbeit auch gegenleistungen, egal in welcher form, erhalten. in welchen dimensionen sich diese abspielen, war mir bislang nicht bekannt. ehrlich gesagt finde ich die o.g. angebote geradezu lächerlich frech. ich behaupte nicht, dass die werbekosten auf blogs denen im printbereich angepasst werden sollten, zumal diese völlig überzogen sind, aber 40 (und auch 300) euro können nicht ernstgemeint sein. ich selbst bin kein blogger, aber fleißige leserin. werbung hat mich dabei nie gestört, solange sie im rahmen bleibt. allerdings gibt es auch ein zwei blogs, die ich nicht mehr lese, weil man sich stellenweise erstmal durch gefühlt 20 seiten jägermeister & co. werbung scrollen muss, um zu den themen zu gelangen (drlima beispielsweise). solange gleichgewicht und stil stimmen sehe ich überhaupt keine problematik in werbeposts. erschreckend, dass sich blogger überhaupt erst dafür rechtfertigen müssen.
    wünsche dir viele gute angebote ;-)

  16. Marc 9. Juli 2012 at 13:31  zitieren  antworten

    Sehr pointiert ´rübergebracht.

    Werbung auf dem Blog ist imho in Ordnung, denn auf meinem Blog bestimme ich über die Inhalte und auch über die Werbepartner, auf die ich mich einlasse. Gleiches gilt übrigens für Rezensionen, die ich auf meinem Weblog veröffentliche. Das sind alles Bücher, die MICH interessieren.

    Und wem das nicht gefällt, der braucht nicht bei mir zu lesen oder kickt mich aus Kommerz-Antipathie aus dem Feedreader.

  17. Maelicitas 9. Juli 2012 at 13:45  zitieren  antworten

    Bei 40 h wöchentlich, die du mindestens damit verbringst dein Baby zu füllen, ist das völlig ok so wie es jetzt ist. Man darf ja auch nicht vergessen, das du nebenbei noch vollzeit arbeitest.

  18. seroc 9. Juli 2012 at 14:22  zitieren  antworten

    vielleicht auch mal wieder n schöner Zeitpunkt um Danke zu sagen für die ganze Mühe und Arbeit die Ihr Euch jeden Tag macht (wenn der Rene gerade schon mitliest machen wir das in einem Aufwasch).
    VIELEN DANK!

  19. Per 9. Juli 2012 at 16:18  zitieren  antworten

    Sehr schöner Artikel, der Jägermeister-Mist geht einem echt auf die Nerven. 40 Euro bei deiner Reichweite ist lächerlich, 300 aber auch. Insgesamt verkaufen sich viele unter Wert.

  20. r0byn 9. Juli 2012 at 18:58  zitieren  antworten

    jau, sehr gut geschrieben.
    @ml hat voellig recht, dieses „ueber geld spricht man nicht“ gehabe ist total hirnlos und nuetzt nur den falschen.

    ich find dein blog super, so wie er ist. in dem sinne: alles richtig gemacht! ;)

  21. hudson 9. Juli 2012 at 19:13  zitieren  antworten

    Gut das so zu lesen. Gerade weil einer Deiner Bloggerkollegen trotz seines durchaus guten Blogs, mir gerade in den letzten Tagen wieder sehr unangenehm mit Werbung(Autos, Sparkasse, Energiegetränk) auffiel. Machs wie Du es für richtig hältst. Ich denke Deinen Baby hier wirds nicht schaden

  22. floh 10. Juli 2012 at 00:17  zitieren  antworten

    das kommerz-monster kommt und wird uns alle fressen.

  23. Sebastian 10. Juli 2012 at 10:39  zitieren  antworten

    Es gibt zwei Dinge, über die man nicht spricht: Geld und Politik.

    Und es gibt zwei Dinge, die jeden interessieren sollten: Was mit unserem Geld und unserer Politik geschieht.

  24. thomas 10. Juli 2012 at 15:58  zitieren  antworten

    da habe ich glatt mal den adblocker für das blog deaktiviert. finde ich okay, wenn leute das a) verantwortungsvoll und b) transparent machen. unterstützenswert ist dein blog eh!

  25. Goma 11. Juli 2012 at 19:37  zitieren  antworten

    xyz-Anfragen wie Du sie beschrieben hast, hört sich ganz nach Suchmaschienoptimierungs-Sch… an.

  26. daburna 15. Juli 2012 at 16:53  zitieren  antworten

    Als Blogger, der ab und zu was mit den genannten Werbemöglichkeiten verdient, ist mir da eine Sache noch zu kurz gekommen: Das Erreichen der Auszahlungsgrenze. Gerade, wenn man nur Kleinbeträge einnimmt und die Auszahlungsgrenze bei 50 oder 70 € (Google Adsense) liegt, verzweifelt man irgendwann und die Werbeplattformen verdienen fleißig daran, dass sie einen noch nicht auszahlen mussten.

    Stilvolle Anzeigen finde ich durchaus interessant und testenswert. Werde ich mir weiter Gedanken zu machen und abwägen, ob ich sie reinnehme.

  27. […] werbung und Über die Werbung hier: Eine sehr interessante Diskussion über Werbung im Internet speziell auf Blogs. Hab ich jetzt mal in die Kategorie Intern eingeordnet, da mich dieses Thema beschäftigt und beide Artikel zum Nachdenken bezüglich einer möglichen Werbemittelumstellung angeregt haben. Internet & Nerdkram […]

  28. […] vom Kraftfuttermischwerk schrieb in einem Artikel über Werbung und Blogs: ”viele verkaufen sich viel zu schnell unter dem eigenen Wert [sic] weil sie diesen nicht so […]

  29. […] auf 26,16 € pro Jahr.Geld das ich für 2013 durch Werbung einspielen möchte. Das geschätzte Kraftfuttermischwerk schrieb letztens einen Artikel über einen neuen Anbieter namens Stilanzeigen und da ich weiss das […]

  30. Thang 1. Oktober 2012 at 14:12  zitieren  antworten

    René :
    @Ronny Ich hatte mal Thang von Electru gefragt, was der für den Jägermeister-Kram bekommt. Die Antwort war „genug“. Dann hab ich festgestellt, dass er für die Agentur arbeitet, die die Online-PR für Jägermeister macht.

    Falsch, ich bin nur freier Mitarbeiter und das, was ich für den Post bekomme, läuft unabhängig der Arbeit für den Kunden (für den ich sowieso schon seit Monaten nicht mehr arbeite).

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