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Ultras in der DDR

Ein Video, dass Unioner auf der Reise zum Auswärtsspiel zeigt, aufgenommen irgendwann in den 80ern, überschrieben mit „Hooligans in der DDR“. Eine Headline, die dem Gezeigten nur mäßig gerecht wird. Ich erinnere mich allerdings noch gut an ein Spiel der Oberliga, bei dem mein alter Herr und ich im Block von Hansa Rostock standen, der dann von den Unionern schlicht überrannt wurde. Es gab Keile ohne Ende und der alte Herr schlug sich wacker und einige Nasen blutig. Danach gingen wir nie wieder ins Stadion.


(Direktlink)

19 Kommentare

  1. Thomas19. Januar 2011 um 15:44

    Man beachte vor allem das ‚Ha ho he‘ bei 0:42. Das war’n noch Zeiten. ;)

    Mein Bruder war beim Betrachten etwas traurig, nie im Bild zu sein. Na ja, heute ist man auch schlauer.

  2. schneider319. Januar 2011 um 15:56

    Und was hat das Ganze jetzt mit Ultras zu tun..?

  3. vinz19. Januar 2011 um 16:00

    Das eigentlich spannende ist ja, dass sogar in der DDR während den 80ern die Hoolszene von rechts unterwandert war. Anders kann ich mir ausgestreckte Grußarme und schwarz-weiß-rote Fahnen im Hintergrund nicht erklären.

  4. tobi19. Januar 2011 um 16:59

    und dann kommt immer „die heutige jugend bla..“ früher waren sie auch nicht besser ;)

  5. andremoda19. Januar 2011 um 17:08

    ein schönes Dokument der Zeitgeschichte, Danke !

  6. Klaus Bärbel19. Januar 2011 um 17:30

    Ähhhh, ultra aber nicht gleich hooligan lieber robby!!!!!

  7. Klaus Bärbel19. Januar 2011 um 17:31

    Ähhhh ronny….

  8. Ronny19. Januar 2011 um 17:36

    Steht da ja auch nicht, oder?

  9. Klaus Bärbel19. Januar 2011 um 17:41

    Naja in deiner überschrift steht ultras in der ddr und gezeigt werden ein paar besoffene schlägerspackos, wel he man ja durchaus als hooligans bezeichnen könnte

    • Ronny19. Januar 2011 um 17:43

      Da eine klare Grenze zu ziehen scheint zumindest mir anhand des Videos nicht möglich. Zumal die „Schläger-Spackos“ nur den kleinsten Teil des Films ausmachen.

  10. schneider319. Januar 2011 um 18:10

    Naja, solange damit das gängige Vorurteil über die „stehts gewaltbereiten“ Ultras damit bestätigt wird, passts ja.

    Ultras waren in Deutschland (Ost- und West) bis Mitte der 90er mehr oder weniger komplett unbekannt…

  11. Frank19. Januar 2011 um 19:12

    Mir zeigt es nur eins, der Gewaltbereite Teil derer die zum Fussball gehen waren und sind der menschlichen Existenz nicht würdig.

  12. bums0r19. Januar 2011 um 22:13

    Ich bin mal als 4 oder 5-jähriger Steppke alleine mit dem Zug zu den Großeltern nach Berlin gefahren, so wie in jeden Ferien. Glaube in Halle ist dann genau so ein Mob wie hier im Video in den Zug eingeritten, Scheiben flogen aus den Türen, der Schaffner war dem Herzinfarkt nahe, aber die Typen fanden es so cool, das ich kleiner Bubi mit Rucksack & Teddy ganz alleine auf Tour nach Berlin unterwegs war, haben mir meine hartgekochten Frühstückseier gepellt, Lieder gesungen und ich fand die irgendwie auch ganz nett.

    • Ronny19. Januar 2011 um 22:16

      Schön! Wie sehr ich derlei Kommentare mag. ;)

  13. Eisern20. Januar 2011 um 22:34

    herrlich, die kommentare teilweise… besonders vinz… *loool* einer der auskenner mal in den 80ern auswärts gefahren? nein? dann mal bitte den dieter nuhr machen…
    btw: viele gesichter wiedererkannt, und „krücke“ noch auf seinen 2 beinen unterwegs, immer dabei, ooch wenns ihm schwerfiel. und: bei der „unterbesetzten“ polizeipräsenz würde herr prof. pilz oder freund knape heutzutage ’n herzkasper bekommen – wat war dit geil damals… *grins* *sing* knüppel knüppel bumm bumm… */sing* in diesem sinne: gruß an samson ;-)

    eiserne grüße, bis sonntag in fürth…

  14. STP191021. Januar 2011 um 22:44

    4:19 Kann mir das mal jemand transkribieren? Ich will das gar nicht gehört haben, was ich da höre.

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