Wie Deutschland hinterhersurft

Schöner Beitrag von Frontal 21 über den lange versprochenen Breitbandausbau der Bundesregierung. Ich sitze hier in Brandenburgs Landeshauptstadt mit 6 Mbit/s, weil mehr hier, etwas außerhalb der Innenstadt, nicht geht. Tagsüber auf Arbeit in Potsdam-Mittelmark schaffe ich es gerade mal auf 2 Mbit/s, weil mehr dort nicht geht. Und da kann man _jedes_ Vimeo-Video schlicht auslassen, weil es einfach nicht geht. Ronny, Blogger, bloggt immer mit weniger als 7 M/Bits.

Bis 2014 sollten 75 Prozent aller deutschen Haushalte mit Highspeed-Anschlüssen surfen, versprach die Kanzlerin vor fünf Jahren. Doch von diesem Ziel ist Deutschland inzwischen weit entfernt.

“Ein Fjord [in Skandinavien] hat eine bessere Internet-Anbindung als Berlin-Mitte.” Bei Angela Merkel in der Uckermark geht das aber lustigerweise.


(Direktlink, via Netzpolitik)

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Kommentare: 12

  1. Nico, lass doch bitte die Lobbyarbeit. Auf DEM LAND, das ich kenne, gibts nicht mal 1MBit, weil die Telekom sich zu fein ist, da überhaupt IRGENDEINE Art von Kasten hin zu stellen, Es sei denn natürlich, die Konkurrenz plant das. Dann geht alles ganz fix. Dieses Land ist übrigens ebenfalls die Uckermark (und ich bezweifle, dass Merkel dort überhaupt noch irgendwie aktiv ist).
    Wenn wir über Breitbandausbau reden, sollten wir erstmal über flächendeckenden Mindestausbau reden.

  2. […] Wie Deutschland hinterhersurft | Das Kraftfuttermischwerk […]

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