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Wie ein Ölgemälde 200 Jahre alten versifften Lack verliert

Schon alte Gemälde wurden zum Schutz mit einer transparenten Lackschicht überzogen. Die sollte konservieren und die Kunst vor Schäden bewahren. Macht man bei Möbeln seit jeher ähnlich. Das Problem an Lacken ist, dass die über die Jahre vergilben und wenn es hart kommt, regelrecht versiffen. Bei Möbeln ist das weniger ein Problem, das hilft der dann die Schleifmaschine, die alles runterholt. Dieser Weg der Restauration fällt bei Gemälden logischerweise weg, weshalb man dort zu anderen Mitteln greifen muss. Wie genau das funktionieren kann, zeigt dieses beeindruckende Video des Kunsthändlers Philip Mould, der dafür von einem 200 Jahre alten Gemälde den Lack runterholen lässt. Nicht ganz einfach, denn nur die Lackschicht abzutragen, ohne dabei auch die darunter liegenden Farbschichten anzugreifen, ist keine einfach Nummer. Schon gar nicht, wenn das etwaige Gemälde einen hohen Wert hat.

Aber diese Technik scheint zu funktionieren. Wohl auch, weil der Restaurator seinen Job versteht. Und wenn das nicht auf irgendeine Weise gefaket sein sollte, ist das ziemlich beeindruckend.

(via Sploid)

3 Kommentare

  1. Richard6. November 2017 um 23:58

    Die Sendung „Fake or Fortune“ mit Philip Mould ist sehr spannend. Kann man auch auf Youtube finden.

  2. Bob R.7. November 2017 um 18:13

    Es sieht für mich weder aus, als würde er es VORSICHTIG machen noch hört sich das Kratzen mit dem Pinsel gesund an.

  3. The Murphy12. November 2017 um 18:11

    Es ist ja schon erstaunlich was bei einer Firnisserneuerung alles zum Vorschein kommt. Selber haben ich gestaunt was mein Restaurator da hervorgebracht hat:

    https://www.instagram.com/p/BbZwlnYD13_/

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